US-Wahlen 2016
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Republican U.S. presidential candidate Donald Trump speaks at a campaign rally in Raleigh, North Carolina, U.S., July 5, 2016.      REUTERS/Joshua Roberts

Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Donald Trump lobt den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein

«Wisst ihr, was Saddam Hussein gut gemacht hat? Er tötete Terroristen.» Mit dieser Aussage provozierte Donald Trump bei einer Rede in North Carolina.



Viele US-Bürger trauen ihren Ohren kaum. Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in North Carolina entpuppt sich der republikanische Präsidentschaftskandidat als Sympathisant des irakischen Diktators: «Saddam Hussein war ein schlimmer Typ, nicht wahr?... Aber wisst ihr, was er gut gemacht hat? Er tötete Terroristen.»

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump sich positiv über Schlächter und Diktatoren äussert. Schon einmal polterte er, dass es zu «100 Prozent besser» um die Welt bestellt wäre, wenn Diktatoren wie Hussein und der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Ghadhafi noch an der Macht wären. 

Wahlkampfbeobachter vermuten hinter der Äusserung eine Attacke vorwärts, denn der gemeinsame Auftritt seiner Rivalin Hillary Clinton zusammen mit US-Präsident Barack Obama hat der Demokratin wohl einiges an Sympathien eingebracht.  (oku)

Obama erstmals auf Wahlveranstaltung mit Clinton

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Video: reuters.com

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IchHabeAuchNeMeinung 06.07.2016 11:47
    Highlight Highlight Ich habe Donald soooo satt....! Können wir anfangen den Idioten einfach zu ignorieren?
  • der Mann 06.07.2016 11:10
    Highlight Highlight Ach....die Amerikaner und ihre Politiker...
    Wenn Trump wenigstens der einzige Depp wäre...
  • Theor 06.07.2016 10:03
    Highlight Highlight Amerikas Umgang mit Saddam Hussein ist sowieso seit jeher äusserst scheinheilig. Immerhin kam der überhaupt erst dank der Unterstützung der Amerikaner an die Macht. Als er dann seinen Teil erfüllt hatte, wurde er kurzerhand zum Staatsfeind.
    • MARC AUREL 06.07.2016 12:23
      Highlight Highlight Nicht nur Amerika ist scheinheilig... wir profitieren ja auch davon und sagen lieber nichts! Dazu kommt bei uns Schwarzgeld, Nazigold, Rohstoffhandel usw... hauptsache wir sahnen ab und das trotz neutralität!
  • pamayer 06.07.2016 09:24
    Highlight Highlight Was ja niemanden wirklich verwundert.
    Wen wird er als nächstes loben?
    Pinochet?
    Kim jong?
    Idi amin dada?
    Stalin?
    Mao?
    Die letzteren beiden wohl doch nicht. Oder geht 'Diktator' über 'politische Gesinnung'?
    • Datsyuk * 06.07.2016 11:41
      Highlight Highlight Ben88, so war es. Der CIA unterstützte Streiks und rechte militante Gruppen.
      Salvador Allende starb am 11.09.1973.
      Chile diente danach als Experimentierfeld für den Neoliberalismus.
    • Datsyuk * 06.07.2016 11:55
      Highlight Highlight Ergänzung:
      Trump ist ekelhaft. Dass er aber die Kriegseinsätze in Irak und Libyen kritisiert, ist richtig. Wo sieht es in Irak und Libyen heute aus?
  • Calvin Whatison 06.07.2016 09:13
    Highlight Highlight Was ich schlimm und bedenklich finde, er wird auch hier wieder Sympathisanten finden...
  • Taeb Neged 06.07.2016 09:01
    Highlight Highlight Ich freue mich auf den Tag, wenn der Pausenclown wieder nur seine Nächsten belästigen kann.
  • Valindra Valindragam 06.07.2016 08:48
    Highlight Highlight Pro Trump, ds Beschte wos je hets git.-))
    • Fabio74 06.07.2016 09:37
      Highlight Highlight für einfache Gemüter die auf Demokratie und Rechtsstaat verzichten mag das stimmen
    • sägsali 06.07.2016 10:25
      Highlight Highlight Pro trump, dein Ernst..?
    • äti 06.07.2016 11:17
      Highlight Highlight @pippo: ja
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 06.07.2016 08:25
    Highlight Highlight Bei der Reaktion Clinton's sieht man schön, wohin die nächsten Jahre gehen. Das wird noch spannend dieses Jahr. Ich hoffe, dass sich beide so richtig Salat geben und einer von beiden schon vor dem Start im Amt keine Sympathien mehr haben. (Sowieso, eigentlich sollte die ganze Welt mitwählen dürfen. Unter der Führung der UNO^^)
  • Repplyfire 06.07.2016 08:14
    Highlight Highlight Das Ausschalten von Diktatoren wie Hussein und des libyschen Ex-Machthaber Muammar al-Ghadhafi durch US geführte Interventionen haben durch die dilettantische Nachkriegsplanung tatsächlich nur zu mehr Unsicherheit, Intolleranz, Toten und vertreibenen Menschen geführt.
    • fnz12 06.07.2016 08:32
      Highlight Highlight Ganz genau. Aber es begann schon 1953 mit der CIA gestützen "Operation Ajax" die zur Revolution im Iran führte.
    • Valindra Valindragam 06.07.2016 08:56
      Highlight Highlight Falsch, das war ganz klar die Operation Ninja in Paris. Bitte besser recherchieren, danke!
    • Fabio74 06.07.2016 09:40
      Highlight Highlight @radiochopf: Zynismus pur. Es war vorher Willkür und ist es jetzt auch. Wer dem Diktatot unterwürfig huldigte konnte was erreichen. Wer verdächtig war, verschwand oder wurde liquidiert.
      Vorher wurde auf brutalste Weise alles zusammengehalten. Heute bricht die Grenzziehung von 1916 und die damals gemachten Fehler in sich zusammen
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