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Jimmy Kimmel hält emotionale Rede zur Pretti-Tötung und weint

Video: watson/lucas zollinger

Comedian Jimmy Kimmel hält emotionale Rede zur Pretti-Tötung – und bricht in Tränen aus

27.01.2026, 17:0427.01.2026, 17:04

US-Comedian Jimmy Kimmel hat in seiner Late-Night-Sendung «Jimmy Kimmel Live» am 26. Januar einen emotionalen Monolog zu den aktuellen Geschehen im Bundesstaat Minnesota gehalten, wo dieses Jahr bereits zwei US-Bürger von Bundesagenten erschossen wurden.

Der 58-Jährige war nicht sparsam mit seiner Kritik. Gleichzeitig äusserte er sein Mitgefühl mit den Betroffenen in Minnesota und appelierte an die politische Rechte und die Anhängerinnen und Anhänger von US-Präsident Donald Trump. Wir haben Teile seines Auftritts hier für euch untertitelt:

Video: watson/lucas zollinger

Kimmel ist schon lange ein Kritiker von Trump und zog auch schon dessen persönlichen Groll auf sich. Bereits mehrmals forderte der US-Präsident, ihn und seine Sendung abzusetzen – einmal war er damit sogar schon fast erfolgreich.

Das hält den Moderator nicht davon ab, seine Sendung auch weiterhin zu nutzen, um die den Präsidenten und seine Regierung zu kritisieren. Am Montag feierte «Jimmy Kimmel Live» den 23. Geburtstag – aber dem Moderator war es nicht zum Feiern zu Mute. Es schocke ihn und mache ihn krank, wenn er sich anschaue, was gerade in Minnesota passiere, sagte Kimmel zu Beginn seines Monologes.

Schonungslos tat er seine Meinung über die Bundesagenten der Behörden «ICE» und «Border Patrol» kund, die eine schlecht ausgebildete, «schändlich geführte» und maskierte Schlägertruppe seien. Dass sie für ein Ministerium arbeiten würden, das sich «Homeland Security» nennt, sei ironisch.

Kimmel appeliert an MAGA

Kimmel sprach der Bevölkerung von Minnesota, die aktuell unter den grossangelegten ICE- und Border-Patrol-Operationen leidet, sein Mitleid aus. Als er die Angehörigen der beiden getöteten US-Bürger Renee Nicole Good und Alex Pretti ansprach, kamen ihm sogar die Tränen. Der Moderator appelierte jedoch auch an seine Mitbürgerinnen und Mitbürger auf der rechten Seite des politischen Spektrums.

«Ist es das, wofür ihr gestimmt habt? [...] Ist das das, was Amerika grossartig macht?»
Jimmy Kimmel

So geteilt die USA aktuell auch seien – für ihn sei ganz klar, dass jede und jeder, der sich die Videos zu den beiden Vorfällen in Minneapolis angeschaut habe, eigentlich zum gleichen Schluss kommen müsste. Er forderte die Rechten deshalb auf, etwas zu sagen. Es brauche nun mutige Menschen mit gesundem Menschenverstand auf der rechten Seite des politischen Spektrums, um diese Zustände zu stoppen, so Kimmel. (lzo)

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