Wirtschaft
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Meyer Burger schliesst Produktion in Thun ++ Bis zu 180 Stellen weg



Schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Thun: Der Solarindustriezulieferer Meyer Burger schliesst die Produktion in Thun. Dies bis voraussichtlich Ende 2018. Betroffen sind bis zu 180 Stellen.

Wie viele Kündigungen es tatsächlich geben wird, ist noch offen. Ein erstes Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern betreffend dem relevanten Konsultationsverfahren habe stattgefunden, schreibt Meyer Burger.

ARCHIVBILD ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN VON MEYER BURGER --- Sicht auf das Logo und neue Produktionsgebaeude der Firma Meyer Burger, am Donnerstag, 22. November 2012, in Thun. Die Thuner Solarfirma gab am Mittwoch, 21. November 2012, einen Abbau von 270 Arbeitsplaetzen weltweit bekannt. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bis Ende 2018 gehen bei Meyer Burger in Thun die Lichter aus.  Bild: KEYSTONE

Das Unternehmen geht davon aus, dass der Transformationsprozess bis Ende 2018 grösstenteils abgeschlossen sein wird. Das Unternehmen werde die Personalmassnahmen möglichst fair und sozialverträglich umsetzen.

Als Teil der Gesamtmassnahmen werde die Gesellschaft auch Lösungen für Produktions- und Logistikflächen erarbeiten, die von Meyer Burger operativ nicht mehr benötigt werden. In Zukunft fokussiert Meyer Burger die Aktivitäten in Thun auf Global Sales und Marketing, Services, Forschung und Entwicklung sowie Headquarter-Funktionen.

«Die Entscheidung unsere Produktion in Thun im Verlauf von 2018 zu schliessen und Teile unseres Produktportfolios zu reorganisieren, ist uns nicht leicht gefallen», wird Unternehmenschef Hans Brändle zitiert. Insbesondere darum, weil auch langjährige Mitarbeiter betroffen seien.

Von Thun nach China

In Thun werden bislang Anlagen für die Wafer- und Modul-Prozesse sowie Applikationen für gebäudeintegrierte Photovoltaik (PV) hergestellt. Im Bereich Wafering, in dem ein Grossteil der PV-Wafer in Asien (hauptsächlich in China) hergestellt werden, wird Meyer Burger die Produktion von Diamantdrahtsägen im Verlauf des Jahres 2018 von Thun nach China verlagern.

Im Bereich Module will das Unternehmen die verfügbaren Ressourcen auf die Weiterentwicklung der Smart Wire Connection Technologie (SWCT) zu einem Industriestandard konzentrieren. Und für den Bereich Solarsysteme, welcher mit seinen Mega-Slate-Produkten speziell den Schweizer Markt mit gebäudeintegrierten PV-Applikationen abdeckt, werden strategische Alternativen geprüft. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Granini 02.11.2017 07:33
    Highlight Highlight "Ist uns nicht leicht gefallen" wenn man bedenkt wieviel günstiger die batteriehühner produzieren ist die aussage reine heuchelei. Swiss Made - Bravo!
  • Chääschueche 02.11.2017 07:11
    Highlight Highlight Wen wundert das?

    Tragisch für die Mitarbeiter...Aber war eigentlich abzusehen.

Offen gesagt

«Lieber Herr Berset, Sie müssen das jetzt regeln ...»

Vergangenes Wochenende passierte, was sowieso passiert wäre, Lockerungsschritte hin oder her: Die Jugend tanzte und wird zum Sündenbock gemacht. Damit hat die Entsolidarisierung in der Bevölkerung begonnen. Das ist gefährlicher als jeder einzelne Infektionsherd.

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