Wirtschaft
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epa06102457 White House Communications Director Anthony Scaramucci attends a news conference in the James Brady Press Briefing Room of the White House after former White House Press Secretary Sean Spicer resigned, in Washington, DC, USA, 21 July 2017. Sarah Huckabee Sanders replaces Sean Spicer as White House Press Secretary after Spicer resigned following US President Donald J. Trump's decision to appoint Anthony Scaramucci as White House Communications Director.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Der Neue im Trump-Team: Anthony Scaramucci. Bild: EPA/EPA

Mit der Brechstange: Trump sucht in der Russland-Frage die Entscheidung

Neuer Kommunikationschef, neues Anwaltsteam: Trump will endlich die Russland-Frage vom Tisch haben – und riskiert damit eine Verfassungskrise.



In der letzten Woche hat Donald Trump sein Team kräftig aufgemischt. Der glücklose und tragisch-komische Pressesprecher Sean Spicer verlässt den West Wing des Weissen Hauses. Seinen Posten übernimmt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee. Als Kommunikations-Stratege hat der Präsident Anthony Scaramucci geholt. Gleichzeitig hat er auch den Anwalt, der ihn in der Russland-Frage vertritt, ausgewechselt.  

epa06102610 Outgoing White House Press Secretary Sean Spicer waves outside the West Wing of the White House in Washington, DC, USA, 21 July 2017. Sarah Huckabee Sanders replaces Sean Spicer as White House Press Secretary after Spicer resigned following US President Donald J. Trump's decision to appoint Anthony Scaramucci as White House Communications Director.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Und tschüss: Sean Spicer hat ausgedient. Bild: EPA/EPA

Vor allem die Berufung von Scaramucci ist ein klares Indiz dafür, was Trump im Schilde führt. Scaramucci ist ein New Yorker Hedge-Fund-Manager und gewissermassen Trumps Alter Ego. Er ist ein aggressiver Strassenkämpfer, der vor allem eines will: Um jeden Preis gewinnen.  

Scaramucci will seinem Ruf als harter Hund gerecht werden 

In verschiedenen TV-Interviews hat Scaramucci am Sonntag denn auch ganz klar den Tarif durchgegeben. Er will, dass endlich nicht mehr über Russland gesprochen wird, sondern dass die Amerikanerinnen und Amerikaner erkennen, was für einen tollen Präsidenten sie mit Trump haben. Wer dabei in seinem Team nicht mitzieht, der fliegt.  

«Wir befinden uns auf dem Kriegspfad.»

Juan Williams

Trump will gegen seine Widersacher in der Russland-Frage konsequent vorgehen. Bereits im legendären Interview mit der «New York Times» hat er gegen den Sonderermittler Robert Mueller und den ehemaligen FBI-Direktor James Comey gepöbelt. Auch seinen Justizminister Jeff Sessions hat er öffentlich blossgestellt.

Mit dem neuen Aggressiv-Leader an der Spitze seines Kommunikationsteams legt er noch eine Schippe drauf. «Wir befinden uns auf Kriegspfad», stellt denn auch der Fox-News-Politanalyst Juan Williams in der Sonntagssendung bei Chris Wallace fest.  

FILE - In this June 13, 2013 file photo, FBI Director Robert Mueller listens as he testifies on Capitol Hill in Washington, as the House Judiciary Committee held an oversight hearing on the FBI.  Special Counsel Robert Mueller’s team of lawyers investigating potential coordination between Russia and the Trump campaign is still growing, but its early composition reveals a breadth of experience in criminal law and in following the money.  (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Ihn will Trump loswerden: Sonderermittler Robert Mueller. Bild: AP/AP

Gegen den Sonderermittler sammelt sein Anwaltsteam belastendes Material und schreckt dabei vor Banalstem nicht zurück. So wird Mueller vorgeworfen, er könnte voreingenommen sein, weil er vor Jahren einen Disput wegen des Betrages seiner Mitgliedschaft in einem zum Trump-Imperium gehörenden Golfclub gehabt habe.  

Selbst Konservative werden misstrauisch

Mit seiner Offensivstrategie geht Trump jedoch ein grosses Risiko ein. Sollte er Mueller tatsächlich feuern, resp. feuern lassen, dann wären die politischen Konsequenzen unabsehbar. Bei Richard Nixon hat dies zu einem Impeachment geführt. Als ehemaliger und erfolgreicher FBI-Direktor ist Mueller äusserst respektiert. Zudem ist er seit Jahrzehnten Mitglied der republikanischen Partei.  

Trumps Bemühen, Mueller los zu werden, macht auch Konservative allmählich misstrauisch. So erklärt Bill Kristol, Chefredaktor des Magazins «Weekly Standard», auf CNN: «Es ist klar, dass er etwas zu verbergen hat.» Kristol ist der Chefideologe der Neo-Konservativen.  

Auch mit der viel beschworenen Transparenz der Trumps ist es nicht weit her. Donald Jr., Jared Kushner und Paul Manafort werden zwar vor dem Senatsausschuss aussagen, aber nicht mehr öffentlich, sondern hinter verschlossenen Türen. Und anscheinend sind sie auch nicht mehr bereit, unter Eid auszusagen.

Was soll das Begnadigungs-Gefasel?

Ebenfalls merkwürdig sind Trumps Aussagen zu seiner Kompetenz, allfällige Begnadigungen auszusprechen. Er selbst spricht in einem Tweet davon, er habe die «absolute Begnadigungs-Macht», könne theoretisch gar sich selbst begnadigen. Doch wenn er gar nichts verbrochen hat, wozu braucht er diese Begnadigungs-Macht überhaupt?  

In der Russland-Frage steht der Präsident im Gegenwind, selbst bei der eigenen Partei. Der Senat hat soeben ein Gesetz verabschiedet, das neue und härtere Sanktionen gegen Russland verlangt, und zwar mit 98 gegen 2 Stimmen. Auch das Abgeordnetenhaus wird dieser Vorlage mit grösster Wahrscheinlichkeit zustimmen.  

Es droht eine Verfassungskrise

Trump könnte zwar theoretisch sein Veto gegen das Gesetz einlegen, müsste aber riskieren, vom Kongress mit einer Zwei-Drittels-Mehrheit überstimmt zu werden. Deshalb wird er dieses Gesetz wohl widerwillig unterschreiben.  

Die Russland-Frage ist definitiv zur Schicksalsfrage der Trump-Regierung geworden. Lässt der Präsident den Sonderermittler gewähren, dann könnte sehr viel belastendes Material an den Tag kommen. Entlässt er ihn, dann riskiert er entweder eine Verfassungskrise – oder ein Impeachment.

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 25.07.2017 23:05
    Highlight Highlight Jetzt hat der Trump ja eine neue Brechstange: den Scaramucci. Ui, da hab ich aber Angst!
    Ein Grossmaul mehr in seinem Kabinett.
    Da passen alle bestens zueinander.
  • Ratboy 25.07.2017 21:19
    Highlight Highlight Donald Trump ist eine Flachzange!
    Auf dem Bild ist trotzdem eine Rohrzange und keine Brechzange.
    Im Fall;-)
  • Tschüse Üse 24.07.2017 21:44
    Highlight Highlight Das im Bild ist keine Brechstange, sondern eher eine WaPuZ. So, fertig klugscheissern für heute.
  • Armand Ha 24.07.2017 21:28
    Highlight Highlight So, ab jetzt wird kein House of Cards geschaut, sondern nur noch das reale Geschehen in Washington DC verfolgt.
    • NotWhatYouExpect 25.07.2017 11:38
      Highlight Highlight Hm.. willst du dir das wirklich antun? Meistens sind dort die Streams auch nicht in 4k was man sich ja echt nicht zumuten kann.
  • rodolofo 24.07.2017 21:21
    Highlight Highlight Was für ein gigantischer Leerlauf!
    Und was das alles kostet?
    Das ist die Rechtsnationale Revolution:
    - eine Verschwendung von Steuergeldern
    - eine Aufblähung der Bürokratie
    - Beschäftigungstherapie für teure Anwälte
    Kurz: Es ist das Gegenteil von dem, was den sie ihren WählerInnen versprochen haben!
    Ganz ähnlich sieht es in Great Britain nach dem Brexit aus.
    Die neuesten Wirtschaftszahlen zeigen für die Weltwirtschaft und für EU-Länder aufwärts, für die USA und für GB aber abwärts.
    Beide Absteiger befinden sich im Würgegriff von Rechtsnationalen und Faschisten.
    • Baba 25.07.2017 09:18
      Highlight Highlight "Kurz: Es ist das Gegenteil von dem, was den sie ihren WählerInnen versprochen haben!"

      Wie recht Sie haben - und trotzdem gibt es noch Tausende, die diesem Typen auf den Leim gehen und ihn als ihren Messias anhimmeln. Lesen Sie mal ein paar Kommentare auf den einschlägigen Newsportalen, bzw. Antworten auf die präsidialen Ergüsse auf Twitter...
  • milkdefeater 24.07.2017 18:01
    Highlight Highlight "Entlässt er ihn, dann riskiert er entweder eine Verfassungskrise – oder ein Impeachment."

    Er "riskiert" eine Verfassungskrise? Also was eine Wirtschaftskrise ist weiss ich inzwischen - aber eine Verfassungskrise? Was soll das sein?
    • Hugo Wottaupott 24.07.2017 18:35
      Highlight Highlight Verfassungskrise = ihm wird speiübel und er kann nicht mehr regieren.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.07.2017 19:48
      Highlight Highlight So nennt man den Zustand, wenn das verfassungsmässige Staatssystem nicht wie vorgesehen eingehalten wird. Zum Beispiel wenn die Kompetenzordnung nicht eingehalten wird und dieser fehlerhafte Zustand nicht durch die demokratisch-verfassungsrechtlichen Mechanismen bereinigt werden kann.
    • milkdefeater 24.07.2017 20:04
      Highlight Highlight ...ist eine ernst gemeinte Frage. Was ist eine Verfassungskrise, was sind die Bedingungen damit eine solche vorliegt und was sind ihre Auswirkungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 24.07.2017 17:57
    Highlight Highlight Trump schreit anscheinend wieder den Fernseher an 😁

    Play Icon
  • Grundi72 24.07.2017 17:46
    Highlight Highlight Wann kommen denn nun endlich die krassen Beweise von Mueller? Evtl sollte er mal bei CNN nachfragen ob die ihm etwas nachhelfen könnten? 🙈
    • Tschüse Üse 24.07.2017 19:49
      Highlight Highlight Eine grùndliche Ermittlung braucht lange. Jede Information, jeder Beweis und jeder Zeuge wird mehrmals überprüft
    • Unicron 24.07.2017 23:28
      Highlight Highlight "Endlich"? Auch wenn es einem schon wie Jahre vor kommt, Trump ist gerade mal 6 Monate im Amt, und Mueller ist erst seit kurzem dran. Solche Untersuchungen können viele Monate dauern. Schliesslich will man dem ganzen auf den Grund gehen und nicht sein Pulver zu früh verschiessen.
    • ChlyklassSFI 25.07.2017 10:50
      Highlight Highlight Grundi72, wie beurteilst du das Verhalten von Trump?
  • Hugo Wottaupott 24.07.2017 17:41
    Highlight Highlight
    Play Icon



    Auch das Wahlsystem mit den Wahlmännern ist verflucht undurchsichtig im U S and A.
  • Theor 24.07.2017 16:07
    Highlight Highlight Indem man ständig auf Russland rumreitet, blamiert man die USA je länger je mehr.

    Einfach nur grosses Kino zum zuschauen.
    • Theor 24.07.2017 17:11
      Highlight Highlight Putin wird sich genüsslich in den Lebenslauf schreiben können:


      "Even without a direct confrontation:

      Mocked the USA - check
      Annihilated an american president - check

      I'm the best leader Mother Russia ever had!"
      Benutzer Bild
    • Ruffy 24.07.2017 17:46
      Highlight Highlight Wenn du die Sanktionen als keine Konfrontation bezeichnest. Diese sind schädlich für Russland und für die EU. Mir wärs lieber die wären aufgehoben. Den Russen die ich kennengelernt habe auch. Das er der beste Präsident ist, der Russland hatte, da gebe ich dir recht. Aber es ist ja auch keine alternative zu sehen und gefördert werden die jetzt auch weniger. Denn trotz seines Erfolges. Die Wirtschaft ist abhängig von Öl/Gas und Rüstung. Das ist nicht wirklich super.

      Die USA blamieren sich mit Trump. Aber besser geht es ihnen allemal noch.
    • inquisitio 25.07.2017 14:32
      Highlight Highlight Und schon wieder voll daneben.
  • fiodra 24.07.2017 16:05
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob die amerikanische Demokratie der Trumpschen Brachialstrategie standhält. Solange die Republikaner zu ihm halten, wird er und damit die Republikaner gewinnen.
    • fcsg 24.07.2017 16:22
      Highlight Highlight Nein, gewinnen wird er nicht. Denn er hat bis jetzt nicht eines seiner Ziele erreicht. Die Mauer kommt nicht, die Gesundheitsreform funktioniert nicht, es gibt nicht mehr Jobs im Kohlesektor und die Steuerreform wird ebenfalls scheitern. Das Einzige was Erfolg hat, ist Trumps Ego und seine familiär eingesetzten "Berater" durch Gegengeschäfte und den angekurbelten Verkauf von Schuhen "Made in China". Die Trump-Regierung bedeutet zwar Stillstand, aber das amerikanische System scheint ihn im Schach zu halten.
  • roger.schmid 24.07.2017 15:53
    Highlight Highlight alle miesen Tricks werden ihm nicht helfen - Trump hat zuviel Dreck am Stecken. Falls er versucht die Untersuchungen durch dreiste Justizbehinderung abzuwürgen, werden irgendwann sogar die Republikaner nicht mehr mitspielen. Er sitz in der Falle.
  • Max Dick 24.07.2017 15:52
    Highlight Highlight So einfach ist es für Trump gar nicht, den Mueller zu entlassen. Das kann entweder Rosenstein tun (der wird das kaum tun) oder ein neuer Justizminister, der Sessions ersetzt. Dieser müsste allerdings vom Senat bestätigt werden. Nehme mal an, der Senat würde den neuen Justizminister in den Hearings nicht nur einmal fragen, ob er Mueller unabhängig weiterermitteln lässt oder nicht. Und allenfalls dann halt nicht bestätigen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 24.07.2017 15:51
    Highlight Highlight Wenn Trump Mueller entlässt werden die Demokraten ihn gleich wieder Einsetzen, in so einem Fall mit Hilfe der Republikaner.

    Von Pence hört man nichts mehr? Hat der sich abgesetzt? Versucht der Trump aus dem Amt zu drängen?
    Ich denke das Pence sehr viel Material geleakt hat, er sitzt ja quasi an der Quelle und war sicher in vieles eingeweiht.

    Oder ist Bannon da am Werk als Staatsvernichtende Hybris? Dazu würde passen das Kushner nun ins Visier gerät, es soll ja Spannungen zwischen den beiden gegeben haben.

    Die Zeit wird es zeigen, es bleibt "Spannend"
    • Max Dick 24.07.2017 16:14
      Highlight Highlight Pence macht das aus seiner Sicht einzig Schlaue. Er lehnt sich zurück und wartet ab. Darauf, dass sich sein Chef selbst immer mehr ins Abseits drängt - und er vielleicht eines Tages unverhofft den Thron besteigen darf. Weder Trumps Rücken stützen - noch ihm in den Rücken fallen, so lautet seine kluge Devise.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 24.07.2017 16:45
      Highlight Highlight Tja Pence ist genau das wofür ich ihn immer gehalten habe, ein Eiskalter und Berechnender Machtpolitiker.

      Er wäre sonst nie in dieser Konfortablen Situation durch nichts tun mehr zu erreichen als durch eine Stellungnahme.
      Allerdings kann das ins Auge gehen den noch ist Trump der Chef und er könnte von ihm ein klares Loyalitätsbekenntnis einfordern oder ihn Feuern
    • Max Dick 24.07.2017 17:16
      Highlight Highlight Der Präsident kann den Vize nicht feuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 24.07.2017 15:45
    Highlight Highlight Woche x der Berichterstattung zu Trump. Ewiglich und nicht Müde berichtet Watson ünder das impeachment zu Trump. Obwohl sich die fronten im Tempo des kontinentaldrifts fortbewegen ist noch so jeder milimeter ein weiterer Beweis dafür auf dem rechten weg zu sein.

    Ehrlich watson. Ist ja gut wenn ihr die aktionen Trumps zusammenfasst aber lasst das I-Wort doch auch mal weg. Nicht alles ist immer ein Zeichen dafür.

    Auch ich mag trump weghaben aber brülle nicht immer gleich "I"

    • Sandro Lightwood 24.07.2017 15:55
      Highlight Highlight So wie du?
  • N. Y. P. D. 24.07.2017 15:43
    Highlight Highlight Lässt der Präsident den Sonderermittler gewähren, dann könnte sehr viel belastendes Material an den Tag kommen. Entlässt er ihn, dann riskiert er entweder eine Verfassungskrise – oder ein Impeachment.

    Wunderbar ! Da haben wir doch alle den 5er und das Weggli (oder Bürli). Jetzt in Ruhe zurücklehnen und das Unvermeidliche abwarten.

    In der Zwischenzeit kann uns ja sein neuer Goldmann Sachs - Pittbull ein wenig unterhalten..
  • pierolefou 24.07.2017 15:42
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, Herr Löpfe.
    Ich frage mich, warum Herr Trump seine Steuererklärung
    noch immer nicht präsentieren will. Ich weiss, dass er dazu nicht verpflichtet ist, aber kennt event. Herr Mueller
    mehr, als er momentan sagen darf?
  • Pana 24.07.2017 15:40
    Highlight Highlight Kushner und Don Jr wollen nicht unter Eid aussagen, und der Vater ist bereit, notfalls zu begnadigen.

    If you're guilty and you know it clap your hands!
    • Spi 24.07.2017 16:49
      Highlight Highlight Clap, clap.
  • Triumvir 24.07.2017 15:28
    Highlight Highlight Hoffentlich macht Drumpf den endgültigen Fehler und ist bald weg vom Fenster. Der Planet und 90 Prozent seiner Bewohner würden es den USA danken...
    • der_senf_istda 24.07.2017 15:57
      Highlight Highlight Dann kommt Mike Pence. Ich halte Pence für gefährlicher, er weiss wie Washington funktioniert und wird seine Gesetzesvorstösse durchbringen.
    • TodosSomosSecondos 24.07.2017 18:14
      Highlight Highlight für das was vom amerikanischen Mittelstand noch übrig ist, wird ein Impeachment von Trump zur Katastrophe. Pence oder falls man letzterem auch noch was anhängen kann Paul Ryan.. der Super-Gau..
    • ujay 24.07.2017 18:50
      Highlight Highlight @Senf. Umgekehrt: Washington weiss wie Pence funktioniert und weiss ihn zu handeln. Im Gegensatz zu Trump, der ist ein glitschiger Fisch ohne ersichtlichen Funktionsmodus.

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