Wirtschaft
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A human skull sits on a concrete block at the National cemetery during a Voodoo ritual that pays tribute to Baron Samdi and the Gede family of spirits during Day of the Dead celebrations in Port-au-Prince, Haiti, Sunday, Nov. 2, 2014. Day of the Dead traditions coincide with All Saints Day and All Souls Day on Nov. 1 and 2. (AP Photo/Dieu Nalio Chery)

Utensilien einer Voodoo-Zeremonie. Bild: Dieu Nalio Chery/AP/KEYSTONE

Trump will die Steuern senken – vor allem seine eigenen

Heute will der Präsident seine Steuerreform vorstellen. Er muss mit grossem Widerstand rechnen, auch in den eigenen Reihen. Kritiker sprechen von Voodoo-Ökonomie.



US-Präsident Donald Trump will die Unternehmenssteuern von derzeit rund 40 auf 15 Prozent senken. Das berichten übereinstimmend alle führenden Medien. Der Clou dabei: Von dieser Steuersenkung sollen nicht nur grosse und kleine Unternehmen profitieren, sondern auch Hedge Funds, Immobilienfonds und Branding-Firmen – rein zufällig genau die Branchen, in denen Trump tätig war oder immer noch ist. So genau weiss man das bekanntlich nicht.  

Selbst Republikaner sind skeptisch

Damit liefert Trump seinen politischen Gegnern einen Steilpass. Er wird dankend angenommen. «Gestern haben wir erfahren, dass Trump die Steuern für Multis senken will, obwohl diese die meisten Steuern vermeiden und Rekordgewinne einfahren», kommentiert Frank Clemente von der linksliberalen Organisation «Americans for Tax Fairness» in der «New York Times». «Heute finden wir heraus, dass es noch schlimmer ist. Trump versucht, seine eigene Steuerrechnung massiv zu reduzieren.»  

Selbst in den Reihen der Republikaner werden Trumps Steuerpläne skeptisch betrachtet. Gemäss Berechnungen des Congressional Budget Office, einer neutralen Verwaltungsstelle, werden nämlich die Steuereinnahmen dramatisch sinken und die Staatsschulden in den nächsten zehn Jahren um 2000 Milliarden Dollar ansteigen lassen. Innerhalb der nächsten 30 Jahre würde die amerikanische Staatsverschuldung gar auf 150 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) steigen und damit griechische Dimensionen erreichen.  

Die Sparonkel sind verunsichert

Diese Aussichten verunsichern auch die Sparonkel in der Grand Old Party. Jahrelang haben sie das Ende der Welt, oder zumindest den Untergang des Abendlandes, heraufbeschworen, sollten die Staatsschulden nicht ins Lot gebracht werden. Dazu kommt, dass weder die Einsparungen bei Obamacare noch die Finanzierung des geplanten Infrastrukturprogramms unter Dach und Fach sind. Weder das Abgeordnetenhaus noch der Senat werden deshalb Trumps Steuerpläne einfach so durchwinken.  

Dabei ist unbestritten, dass eine Reform dringend notwendig geworden ist. Die USA haben heute weltweit beinahe die höchsten Steuersätze für Unternehmen. Allerdings bezahlt sie kaum jemand. Schlupflöcher und Steueranwälte sorgen dafür, dass auch amerikanische Firmen ihre Steuer optimieren. Multis wie Apple oder Google parkieren ihre Gewinne ganz einfach im Ausland, mittlerweile sind das mehrere tausend Milliarden Dollar.  

Die alte Leier der Supply Economics

Die Befürworter von Trumps Steuerplänen singen längst bekannte Lieder. Einer von ihnen ist Stephen Moore, Ökonom bei der konservativen Heritage Foundation. Im «Wall Street Journal» betet er einmal mehr das Einmaleins der Supply Economics herunter, will heissen: Steuersenkungen führen zu mehr Wachstum und das wiederum zu mehr Steuereinnahmen. Steuersenkungen zahlen sich damit quasi von selbst.  

Das mag in der Theorie gut tönen, scheitert in der Praxis jedoch fast immer. Schon der alte George H. Bush hat diese These als «Voodoo»-Ökonomie bezeichnet, zu Recht. Ronald Reagan konnte zwar die US-Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen, der Grund lag jedoch vor allem in der Geldpolitik der amerikanischen Nationalbank. Reagan hinterliess zudem ein gewaltiges Loch in der Staatskasse. Auch in der Schweiz macht man übrigens mit der Voodoo-Ökonomie ganz schlechte Erfahrungen. Oder fragt mal in Luzern oder St.Gallen nach.  

Unrealistische Wachstumserwartungen

Wenn Trump nicht zusätzliche Schulden im grossen Stil anhäufen will, dann müsste die US-Wirtschaft über Jahrzehnte im Durchschnitt jährlich um drei Prozent wachsen. Solche Wachstumszahlen mögen in den 60er Jahren erzielt worden sein. Für eine reife Wirtschaft sind sie unrealistisch. Zum Vergleich: In der Schweiz etwa wächst das BIP jährlich zwischen einem und zwei Prozent.

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 27.04.2017 22:01
    Highlight Highlight Mag sein das ich kein Wirtschaftsprofessor bin. Aber mit etwas Logik kann man schnell shen, das diese Art von Steuerpolitik nicht Funktioniert.
    Einfache Rechnung:
    Bei 35% Unternehmenssteuer Erwirtschaften 100% der Firmen die 100% Steuerertrag. Okay, ist einfach.
    Also braucht es bei 15% Unternehmenssteuern 233.34% der Firmen um die 100% zu erreichen!
    Also sagen wir mal die USA haben 30Mio Firmen dann müssten neu noch 40Mio dazu kommen!
    Sieht irgend wer den Fehler?
  • Grundi72 26.04.2017 20:59
    Highlight Highlight Das ist sicher ein guter Schritt von Trump. Es nützt dem Land mehr wenn die Unternehmen Geld zum investieren haben und Jobs schaffen als dieses dem Staat für unnütze Umverteilung-Aktionen zu überlassen. Ein weiterer positiver Schritt der Trump Regierung!

    Ich hoffe Obama dämmerts langsam in welche Lage er das Land geführt hat.
    • manhunt 26.04.2017 21:55
      Highlight Highlight die unternehmen werden keonen penny der steuergeschenke in arbeitsplätze investieren. es werden höchsten fettere dividenden ausbezahlt und noch mehr arbeitsplätze gestrichen.
      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/558dadd387da8b1f1e00045b
    • ujay 27.04.2017 17:39
      Highlight Highlight Manchen ist das schlichte, alte Einmaleins zu kompliziert: Die Steuern, die gesenkt werden, müssen woanders generiert werden. Das Einmaleins des Wallstreeteuphorikers Stephen Moore ist die Adaption eines Idioten, der für Geld seine Grossmutter umbringen würde.
    • Zarzis 27.04.2017 21:55
      Highlight Highlight Auch unter System Luzern Bekannt!
      Mit Umwerfenden Erfolg!!
      Jetzt Steuererhöhungen für den Mittelstand! Fimren sind weiter davon nicht betroffen! Kürzere Schule, Entlassen von Kantonsangestellte dafür kostet alles neu eine Gebühr! Überall kürzen!
      Und die Schulden Explodieren! Echt toll!

      Trump will die Unternehmens Steuern von 35 - 15% Senken, was heisst um gleich viel Steuereinnahmen zu haben braucht es 133% Firmen zuzüge! Also mehr als eine Verdopplung!!

      An diesem Punkt ist schon Luzern Gescheitert, den Biefkastenfirmen generieren nicht die Einnahmen die einige Erträumen!
  • Moti_03 26.04.2017 20:11
    Highlight Highlight Einige Kommentatoren würden sich besser hier nicht äußern zu diesem Beitrag. Einfach linke Parolen, aber keine Fakten und schon gar keine Ahnung von Wirtschaft und Wettbewerb. Was ich trauriger finde, die bekommen nich so viel Zustimmungen? Kann ich leider nicht nachvollziehen. Der Bankier sagt dem Schreiner wie er sein Job zu tun hat und umgekehrt. Geht nicht auf, merkt ihr was? Desshalb wünsche ich mir sehr, dass es mehr Mitte wähler hier hat.
    • Richu 26.04.2017 21:28
      Highlight Highlight Moti_03: Sie habe Recht watson und speziell Journalist Löpfe verbreiten oft Linke Parolen. Mit keinem Wort wird in diesem Artikel erwähnt, dass Trump auch die Steuern für mittlere und tiefe Einkommen senken will!
    • manhunt 26.04.2017 21:58
      Highlight Highlight aber du hast ahnung vom thema? lass uns doch bitte teilhaben. punkto fakten, ich empfehle thomas piketty oder joseph stiglitz. ansonsten ist dies ein aufschlussreicher artikel:
      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/558dadd387da8b1f1e00045b
    • manhunt 26.04.2017 22:01
      Highlight Highlight zum bankier: diese guerigen assgeier haben sich in den letzten 20 jahren auf kosten der allgemeinheit die taschen vollgestopft. und als es geknallt hat, wollts plötzlich keiner gewesen sein. merkst du was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Raclette 26.04.2017 19:50
    Highlight Highlight Die Idee ist im Grundsatz gut, denn ein horrender Steuersatz von 40% führt automatisch zur Steuerflucht und zum nützen aller möglichen Schlupflöcher. Dann wird so gut wie 0% bezahlt. Wenn man die Steuern auf 15% senkt, ist dies mehr als 0%. Aber dann müssten von Gesetzt wegen aller Schlupflöcher geschlossen werden und man hat 15%. Glaube zwar nicht das es klappt, ist wohl eher nur reine Theorie.
  • Pirat der dritte 26.04.2017 17:17
    Highlight Highlight Ein Unternehmenssteuersatz von 40% ist ein Desaster! Trump senkt die Unternehmenssteuern auf Schweizer Niveau und die Kommentatoren hier stehen Kopf. Warum eigentlich?
    • Makatitom 26.04.2017 17:59
      Highlight Highlight Weil die 40% wohl die wenigsten bezahlen, Stuchwort: Delaware
    • Moti_03 26.04.2017 20:05
      Highlight Highlight Hey Pirat, mach dir keinen Kopf, die meisten Watson User verstehen leider nicht viel von Wirtschaft und kommen immer mit den gleichen linken Parolen, leider war. Absolut deiner Meinung, 40% hat nichts mehr mit gesundem Menschenverstand zu tun. kann dies auch anderst darstellen, wenn jemand 100k verdient, bekommt man nur noch 60k, 40k gehen an den Staat. Dies ist zum lachen, wenn es nicht zum weinen ist.
    • _kokolorix 26.04.2017 21:53
      Highlight Highlight Wenn ich im Kanton Bern 100k verdiene und keine Tricks anwende, zahle ich auch 25k Steuern + 12k Krankenkasse für die 7 köpfige Familie + 12k Eigenmietwert für das geerbte Häuschen... Mit ein paar legalen Tricks und gezielten Investitionen kann man das auf etwa die Hälfte reduzieren. Soo jenseits sind die 40% also nicht und das ist der Preis für eine funktionierende Verwaltung, Bildungs- und Sozialsystem, sowie eine gute Infrastruktur.
      Alle Staaten die das deutlich unterbieten sind Steuerparadiese oder völlig korrupt. Ausnahme ist Deutschland welches Europa mit Exportüberschüssen ausplündert
    Weitere Antworten anzeigen
  • OkeyKeny 26.04.2017 16:49
    Highlight Highlight Was nützt es ihm, seine Steuern zu senken, wenn er sie eh nicht bezahlt? 😂😂😂
  • Yippie 26.04.2017 16:06
    Highlight Highlight Wer findet den Widerspruch?

    "Die USA haben heute weltweit beinahe die höchsten Steuersätze für Unternehmen. Allerdings bezahlt sie kaum jemand."

    "Gemäss Berechnungen des Congressional Budget Office, einer neutralen Verwaltungsstelle, werden nämlich die Steuereinnahmen dramatisch sinken und die Staatsschulden in den nächsten zehn Jahren um 2000 Milliarden Dollar ansteigen lassen."

    Kaum jemand bezahlt Steuern aber dennoch sollen die Steuerverluste bei einer Steuersenkung dramatisch sinken? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
    • Lezzelentius 26.04.2017 16:33
      Highlight Highlight Ganz besonders aber liegt sie hinter deinem Horizont.
    • Sandro Lightwood 26.04.2017 17:10
      Highlight Highlight Unternehmen? Natürliche Personen?
    • _kokolorix 26.04.2017 21:58
      Highlight Highlight Es bezahlt kaum jemand die vollen 40%, aber viele doch mehr als 15%. Da die Steuerlöcher nicht gestopft werden, wird das reale Steueraufkommen wohl nur bei etwa 7% liegen, was definitiv nicht reicht. Entweder der Staat verschuldet sich enorm, oder die USA werden ein Entwicklungsland
  • Lokutus 26.04.2017 15:52
    Highlight Highlight Da gibts nur eins: öffentliches Waterboarding zur Abschreckung der vielen anderen Politgauner und dann doch den Tyrannenmord...
    • Makatitom 26.04.2017 18:01
      Highlight Highlight Traurig, aber das würde vielleicht alle Politiker weltweit wieder mal auf den Boden bringen
  • Tom B. 26.04.2017 15:28
    Highlight Highlight Absehbar, dass er mit diesen Plänen selbst bei der eigenen Partei Schiffbruch erleiden wird. Donalds definitiver Rückzug ins Mar-a-Lago nähert sich in grossen Schritten. Pleite Nr XX...🙈🙉🙊
  • Richu 26.04.2017 15:27
    Highlight Highlight Bin überrascht, dass dem Herr Löpfe nicht bekannt ist (sehrwahrscheinlich fehlende Grundkenntnisse), dass die USA gegenüber anderen Wirtschaftsländern mit einem Unternehmenssteuersatz von ca. 40% absolut nicht "konkurrenzfähig" sind!
    • Chesus80 26.04.2017 16:53
      Highlight Highlight Doch, schreibt er ja
    • Enzasa 27.04.2017 00:59
      Highlight Highlight Wer zahlt das nicht tatsächlich?
      Theoretisch sollen 40% gezahlt werden praktischen werden x % gezahlt
  • Triumvir 26.04.2017 15:14
    Highlight Highlight Aua, das wird teuer werden. Der gemeine Steuerzahler darf dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das gewaltige Staatsdefizit eines schönes Tages mit seinen Steuern (die dann zwangsweise massiv steigen werden) abstottern (oder auch nicht, siehe Griechenland, wobei den USA dann sicher keine Freunde zu hilfe eilen werden :-P). Trump wird das ev. gar nicht mehr selber erleben. Aber seine Nachkommen dürfen sich über ein gewaltiges Erbe freuen...
  • pamayer 26.04.2017 14:22
    Highlight Highlight Habe mich offensichtlich in Trump getäuscht als ich dachte, es ginge ihm wirklich um America First. Nun will er ein Gesetz zugunsten seines Vermögens erlassen.
    Hätte ich wirklich NIE gedacht.


    **Kopfschüttel**





    😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

    • Makatitom 26.04.2017 18:02
      Highlight Highlight Ziemlich genau, nur das Komma nach "L'état" fehlt ;)
  • saukaibli 26.04.2017 13:59
    Highlight Highlight Dass Steuersenkungen zu mehr Wirtschaftswachstum führen, ist längstens widerlegt. Es ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Joseph Stieglitz zeigt dies z.B. in seinem Buch "Der Preis der Ungleichheit" auf. Das eingesparte Geld wird anstatt reinvestiert oder an die Mitarbeiter "verteilt", als Dividenden ausgeschüttet, dann in Rent-Seeking investiert und führt somit zu noch mehr Ungleichheit und wirtschaftliche Instabilität. Nur die Reichen plädieren ständig dafür, aber nur weil sie diejenigen sind, die davon profitieren.
  • kusel 26.04.2017 13:32
    Highlight Highlight Ich habe mal ne generelle Frage... ist Watson eigentlich die neue, dahin serbelnde WOZ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 26.04.2017 13:26
    Highlight Highlight Das Problem an der überholten Voodo-Ökonomie ist, dass sie einen nationalen Markt als Modell hat, bei welchem logischerweise sämtliche Gewinne wieder zu 100% in den eigenen Markt gepumpt werden (es gibt ja keine Alternative). Aber mit der heutigen Globalisierung können sich Firmen und ihre internationalen Aktionäre einfach mit dem Geld ins Ausland auf und davon machen. Die Einnahmen gehen einfach nur verloren und werden nicht am Ort und Stelle reinvestiert.

    Das soviele "nahmhafte" Ökonomen das noch nicht kapiert haben, lässt mich sehr über die Branche spötteln.
    • Makatitom 26.04.2017 18:06
      Highlight Highlight Ökonomie und Theologie sind eh das Gleiche, basieren beide auf "Glauben".
      Beispiel: Wenn der Börsianer glaubt, dass die Kurse steigen, kauft er Call-Optionen, wenn er glaubt, dass sie fallen, kauft er Put-Optionen.
  • MeineMeinung 26.04.2017 13:14
    Highlight Highlight Wie will Trump seine Steuern senken, wenn er gar keine zahlt? 🤔
    • phreko 26.04.2017 13:48
      Highlight Highlight Mit seiner Family bereichert er sich ja gerade gewaltig, und als Ex-President wird er sich vor Deals mit geltungssüchtigen Gestalten kaum mehr retten können... hab (dummerweise) keine Bedenken, dass da schon noch versteuerbares Einkommen zustande kommt, trotz der Milliarde Verlustvortrag...
    • fcsg 26.04.2017 13:58
      Highlight Highlight Subventionen für Reiche oder so?;-) Trump oder besser seine goldigen Berater finden da schon einen Weg...
    • NotWhatYouExpect 26.04.2017 16:29
      Highlight Highlight @Meine Meinung: Beweise für deine Behauptung? Ich kenne nur, dass er im Jahr 2005 38Millionen Bezahlt hat.

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  • AllIP 26.04.2017 13:12
    Highlight Highlight Herrlich... Die Spiele haben begonnen.....

    Donald wird sich noch bereichern... Das wird ja wunderbar. Ich vermute die Simpsons haben es wieder mal vorausgesehen (Lisa als Präsidentin).

    Well not my problem...

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