Wirtschaft
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Der «Masterplan»: So will Deutschland die Elektroautos pushen



Die deutsche Regierung will Elektro-Autos mit höheren Kaufprämien sowie Millionen neuer Ladepunkte bis 2030 zum Durchbruch verhelfen. Beim Autogipfel verständigten sich die Teilnehmer am Montagabend auf deutlich höhere Prämien für den Kauf eines Elektro-Autos.

Die Industrie will weiter die Hälfte der Beträge aufbringen. So könnten bis zu 700'000 zusätzliche E-Autos gefördert werden, teilte das Kanzleramt mit. Parallel will die Regierung mit einem «Masterplan Ladeinfrastruktur» eine Million öffentliche Ladepunkte schaffen, damit Ende des nächsten Jahrzehnts zehn Millionen E-Autos auf deutschen Strassen fahren. Die Autobranche sagte zu, bis 2022 selbst rund 15'000 öffentliche Ladepunkte beizusteuern.

epa07971585 German Chancellor Angela Merkel (L) looks at a graphic representation of the new electric car Volkswagen ID.3, hold by worker Lea Fuchs (R) at the Volkswagen ID.3 car assembly line during the start of the production of the new electric car Volkswagen ID.3 at the Volkswagen (VW) vehicle factory in Zwickau, Germany 04 November 2019. The ID.3 is Volkswagen's first product in an affordable range of full-electric vehicles based on the MEB-platform. The ID.3 will be available with three battery options: standard range, mid range and long range. Production will start in November 2019 and customers can expect their cars to be delivered in the summer of 2020.  EPA/FILIP SINGER

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Vorstellung des Elektro-VW ID.3. Bild: EPA

Die deutsche Regierung macht Druck auf den Ausbau der Elektro-Mobilität, der ein Kernelement für die Klimaschutz-Ziele der Regierung darstellt. Ein entsprechendes Gesetz soll noch dieses Jahr beschlossen werden.

Neu 6000 Euro Kaufprämie

Zudem will die Regierung der Schlüssel-Branche Autoindustrie beim Umsteuern auf neue Antriebe helfen. Derzeit fahren in Deutschland etwa 220'000 E-Autos. Ein Element ist dabei eine deutlich erhöhte Kaufprämie. Diese soll für Autos unter einem Netto-Listenpreis von 40'000 Euro um die Hälfte steigen. Davon würde beispielsweise auch der neue VW ID.3 profitieren, dessen Produktionsstart am Montag in Zwickau begonnen hat.

Für rein elektrische Autos wird die Prämie demnach auf 6000 Euro von 4000 Euro angehoben. Für sogenannte Plug-In-Hybride ist die Prämie in dieser Preisklasse bei 4500 Euro vorgesehen, derzeit sind es 3000 Euro.

Für Autos mit einem Kaufpreis von über 40'000 Euro soll der Bonus um 25 Prozent auf 5000 Euro klettern. Gefördert werden soll bis zu einem Preis von 65'000 Euro pro Auto. «Die Industrie wird sich wie in der Vergangenheit auch daran beteiligen», sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Mattes. Er sprach von einem guten Treffen mit guten Ergebnissen.

Die höhere Förderung soll noch im November beschlossen werden und bis Ende 2025 laufen. Bis 2023 sind dafür zunächst zwei Milliarden Euro vorgesehen. Es werde geprüft, ob auch der Kauf von elektrischen Gebrauchtwagen noch bezuschusst werden könne, teilte das Kanzleramt mit.

Über eine Million Ladepunkte

Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer sprach von einem guten Abend für die Mobilität und hoher Zustimmung für seinen «Masterplan Ladeinfrastruktur» mit dem ein bundesweites, Auflade-Netz gesichert werden soll. «Kein Bürger braucht vor der Mobilität von Morgen Angst haben», sagte der CSU-Politiker.

Die Regierung geht so auf die Forderung der Industrie ein, den Bau neuer Ladesäulen zu beschleunigen. Derzeit gibt es etwa 21'000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland. Bis 2030 sollen es eine Million sein. Dazu soll es zunächst bis 2025 eine Förderung geben, damit Ladesäulen auch in ländlichen Regionen errichtet werden können. Wie genau – ob beispielsweise über Ausschreibungen – die Fördergelder verteilt werden, ist noch offen. Eine Rolle könnten laut Masterplan auch die Stromnetzbetreiber spielen.

Neuberechnung der Fahrzeugsteuer

Für Tankstellen soll es Auflagen geben, damit der Ausbau eines Ladesäulen-Netzes vorangeht. Bis 2022 peilt die Regierung mindestens vier Schnell-Ladepunkte an jeder Autobahn-Raststätte an. Um mehr private Ladepunkte zu ermöglichen, soll noch dieses Jahr das Miet- und Wohnungsrecht überarbeitet werden. Mieter sollen so vom Vermieter die Erlaubnis zum Bau von Ladepunkten fordern können. Bei Eigentümergemeinschaften will die Regierung verhindern, dass Beschlüsse zum Bau von Ladepunkten von Einzelnen mit ihrem Veto blockiert werden können.

In ihrem Klimaprogramm hatte die Regierung sowohl den Ausbau der Ladesäulen als auch die Erhöhung der Kaufprämien verankert - allerdings ohne konkrete Zahlen und Konzepte. Finanziert werden soll die Anhebung der Kaufprämien durch eine Neuberechnung der Kfz-Steuer, die stärker am CO2-Ausstieg ausgerichtet werden soll. Ein konkreter Gesetzesvorschlag steht hier noch aus. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 05.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Schüchterner Hinweis
    Sichere Atomkraftwerke der neusten Generation erzeugen mit sehr viel weniger "Brennstoff" zuverlässig Strom.
    Die Chinesen entwickeln fleissig . Zwangsläufig, wenn sie den Smog aus den Städten vertreiben wollen.
    In ein paar Jahrzehnten kaufen wir wohl chinesische AKWS ab der Stange.
  • wolge 05.11.2019 11:46
    Highlight Highlight Danach blochen sie alle mit Kohlestrom voll „ökologisch“ rum...

    Momol macht Sinn
  • just sayin' 05.11.2019 09:38
    Highlight Highlight deutschland erzeugt immer noch 2/3 ihrer energieproduktion aus fossilen brennstoffen (davon 41% aus kohle!).

    der einziger vorteil wäre, dass die schadstoffe nicht mehr in den ballungszentren ausgestossen werden.

    angela merkels idee hört sich schön an (und macht sich super in den medien) - ist aber aus meiner sicht typischer aktionismus.
    • Satan Claws 05.11.2019 11:39
      Highlight Highlight Deutschland importiert gut 2/3 der Energie die sie benötigen, die Schweiz sogar 3/4. Ergo sind 41% mit Sicherheit nicht korrekt. PS Energie ist nicht nur das was aus der Stevkdose blubbert.
    • misohelveticos 05.11.2019 12:33
      Highlight Highlight "deutschland erzeugt immer noch 2/3 ihrer energieproduktion aus fossilen brennstoffen (davon 41% aus kohle!"
      Falls die Stromerzeugung gemeint ist, ist das absolute Fake News

      https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Energie/Erzeugung/Tabellen/bruttostromerzeugung.html

      Der Kohleanteil lag 2018 bei 35,4%, fossile insg. unter 50%

      P.S. Wer das älteste Atomkraftwerk der Welt betreibt und weiterbetreiben will, sollte vor der eigenen Tür kehren, ehe er auf andere zeigt.


    • JoeMuc 05.11.2019 15:20
      Highlight Highlight Schlecht gegoogelt just sayin... oder eben das übliche Bashen der Deutschen, wer weiß.
      Auf jeden Fall sehr alte Zahlen verwendet.

      Erneuerbare Schweiz 2016 5,9%
      Deutschland 39,2%
    Weitere Antworten anzeigen
  • Braufisch 05.11.2019 09:26
    Highlight Highlight Wo bleibt die kritische Auseinandersetzung mit diesem Masterplan, liebes Watson Team? Ist das nun sinnvoll oder nicht, um das Pariser Abkommen zu erfüllen?
    Mein Senf: Es ist ein Wortschaftsförderungsprogramm für einen marode wirkenden Wirtschaftszweig und wird als Klimaschutz an die Bevölkerung verkauft. Besser sollten Wenigfahrer, ÖV- und Velonutzer steuerlich entlastet werden. Das wäre m.E. viel sinnvoller, da dadurch die Mobilität an und für sich etwas hinterfragt wird.
    • Posersalami 05.11.2019 12:20
      Highlight Highlight Der Masterplan reicht bei nicht für Paris 2050..
  • Toerpe Zwerg 05.11.2019 09:12
    Highlight Highlight "Die Industrie will weiter die Hälfte der Beträge aufbringen."

    Ja klar. "Beiträge", welche vorher in den Preis reingerechnet wurden.
    • Heinzbond 05.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Das erste mal das ich dir recht geben muss...
  • Z-bie Rockt 05.11.2019 09:08
    Highlight Highlight Da werden jetz Miliarden verbraten die man besser in die wahre Zukunft der Mobilität und Energiegewinnung stecken würde, nämlich Wasserstoff, Brennstoffzelle und Fusionsreaktoren (keine Mr. Fusions).
    • RandomNicknameGenerator 05.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Wasserkraft wäre toll, wenn da nicht der (physikalisch limitierte) schlechte Wirkungsgrad wäre.
    • just sayin' 05.11.2019 09:40
      Highlight Highlight da bin ich voll bei dir.

      nur schon wasserstoff hat noch viel unerforschtes potenzial.
    • DerHans 05.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Ihnen wird der Wasserstoff schon noch vergehen, sobald sie selber für die Betriebs- und Wartungskosten aufkommen müssen. Da wird ihnen auch egal sein, dass sie vielleicht mal länger Laden müssten. Es gibt genau drei Gruppen die an Wasserstoff interessiert sind, die Mineralöllobby, Garagisten und die Uninformierten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 05.11.2019 08:57
    Highlight Highlight und mit welchem strom sollen diese betrieben werden?
    neue kohlekraftwerke bauen?
    • DerHans 05.11.2019 09:56
      Highlight Highlight Und mit welchem Treibstoff sollen die alle betrieben werden? Irgendein Kutscher ca. 1900.
      Dein geliebter Treibstoff wird genau so mit Strom aus Kohlekraftwerken produziert...
    • Cubbie 05.11.2019 10:34
      Highlight Highlight Und mit welchem Strom werden denn die Pumpen betrieben, die das Rohöl fördern? Mit welchem Strom wird das Rohöl raffiniert? Transport deines Benzin braucht keine Energie? Pipelines? blablabla

      Wie wäre es damit PV-Anlagen zu Hause und beim Arbeitgeber zu fordern und zu fördern? 90% deines riesigen Problems gelöst. Oder ist das für dich schon zu schwierig?
    • Maragia 05.11.2019 11:35
      Highlight Highlight @Cubbie: PV Anlage bei mir in der Mitwohnung? Wie soll das gehen? PV Anlage beim Arbeitgeber mit 10'000 Mitarbeitern fordern? Wo soll der so viele Anlagen hinstellen? Auf die wenigen Dächer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nando333 05.11.2019 08:41
    Highlight Highlight Es geht was da oben beim 'grossen Kanton'!
    Hoffe auch, wie andere bereits angesprochen haben, dass die Energie die dafür benötigt wird, aus 'sauberen' Quellen stammt und die Kohlekraftwerke abgebaut werden kann!
    • Heinzbond 05.11.2019 10:43
      Highlight Highlight Na wenn das so schnell geht wie das Internet (neuland) und der handyempfang dann sind die Nordkoreaner eher auf dem Mond...
  • GraveDigger 05.11.2019 08:36
    Highlight Highlight Mal ist es die Abwrackprämie das man einen "sauberen" Diesel kauft, jetzt das Elektroauto. Die Umwelt wird der Verlierer sein, egal was kommt.
    Gewinnen werden nur die Banken die mit den daraus resultierender weiter ansteigender Staatsverschuldung ordentlich Asche macht.
    Deutschland das ein so schlechtes Stromnetz hat, in vielen Orten in den Häusern Singlephase hat und grad mal 16A über den Dachständer bekommt.
    Ouou.. nicht zu beneiden. Altes Problem wird durch ein neues grösseres ersetzt, plus noch mehr Schulden.
    • misohelveticos 05.11.2019 13:05
      Highlight Highlight @GraveDigger, bist Du der Prototyp eines Schweizer Unsinnsschwätzers?

      1. Wo hat Deutschland eine steigende Staatsverschuldung?
      2. Wo gibt es in Deutschland "viele Orte" wo es nur Einphasen-Strom gibt?
      Bitte valide Quelle oder das Eingeständnis, dass Du Unsinn schreibst!
    • GraveDigger 06.11.2019 06:45
      Highlight Highlight @misohelveticos

      Wird kommen.

      Hab in der nähe von Saarbrücken gelebt und beruflich oft in ländlichen Regionen zu tun gehabt. Deutschland besteht nicht nur aus Stuttgart, München oder Berlin. Ich habe viele Orte gesehen an denen die Zeit sprichwörtlich in den 70ern stehen geblieben sind weil einfach das Geld fehlt für die Infrastruktur. Nicht nur Elektrizität ist das Problem, auch Strassen werden überall vernachlässigt weil kein Geld da ist.
  • rodolofo 05.11.2019 08:14
    Highlight Highlight Gleichzeitig wurde die Entwicklung der Photovoltaik und der Windenergie total abgewürgt, weil die Entwicklung der Speicher-Technologie nicht vorangetrieben wurde, die Energiespitzen aufnehmen und später wieder umwandeln könnte!
    Zentral ist hier die Wasserstoff-Technologie!
    Einerseits will die Braunkohle-Industrie weiterhin Bandenergie liefern und verkaufen. Andererseits will Bayern (=CSU) keine eigenen Windräder und fordert eine Starkstromleitung vom Norden in den Süden, an der noch ewig gebaut wird...
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    • RandomNicknameGenerator 05.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Wasserstoff klingt schön - nur der Wirkungsgrad ist leider nicht so der hit. Und das nicht durch fehlende Forschung, sondern eben Physikalisch begrenzt.
      Solange wir also nicht extrem günstig viel überschüssige Energie produzieren können bleibt die Brennstoffzelle leider ein Traum.
    • Heinzbond 05.11.2019 10:46
      Highlight Highlight Nun zumindest forschungsgelder könnte man investieren, denke wasserstoff ist die zukunft, aber bis jetzt gab es eben keinen Anreiz weiter zu denken und forschen...
    • misohelveticos 05.11.2019 13:25
      Highlight Highlight @Heinzbond, es ist auch Dir schon zu Ohren gekommen, dass in Deutschland, genauer in Niedersachsen, Züge mit Wasserstoffantrieb (Coradia iLint) fahren?
      Mitte des Jahres wurde nach den ersten 100.000 km eine positive Zwischenbilanz gezogen. Niedersachen, Hessen und Bad.-Württemberg wollen mehrere Züge bestellen.
      Stadler liefert sowas auch f. die Zillertalbahn, aber erst ab 2020.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pet R. Pan 05.11.2019 08:10
    Highlight Highlight Eindrücklich wie die deutsche Regierung der Autoindustrie unter die Arme greift, wobei die Industrie es schlicht verpasst hat rechtzeitig die Strategie anzupassen und viel zu spät begann, sich mit Elektroautos auseinander zu setzen.
    • 7immi 05.11.2019 08:41
      Highlight Highlight Inwiefern? Man schriebt ja nicht den Hersteller vor, es werden nur die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität verbessert. Welchen Hersteller man unterstützt ist dabei gleich...
    • undduso 05.11.2019 09:04
      Highlight Highlight 7immi, ich denk mal da die deutsche Autoindustrie mitmacht, werden auch nur deren Autos gefördert. Glaube kaum, dass du für ausländische Autos dieselbe Unterstützung erhältst. Unter dem Strich wieder mal eine Subvention der deutschen Autoindustrie.
    • DerTaran 05.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Nur die eigene Autoindustrie zu fördern ist nach WTO und auch in der EU verboten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 05.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Volkswagen kam gestern gross raus mit der Eröffnung der id Produktionsanlagen in Zwickau. Direkt nach der Tagesschau diese Werbung von VW Schweiz:
    Die wollen gar nicht.
    Benutzer Bild
    • Maragia 05.11.2019 11:37
      Highlight Highlight Weil das eine ja mit dem anderen zu tun hat?
    • Quecksalber 05.11.2019 17:01
      Highlight Highlight Ja der Verbrauch eines E Autos ist viermal niedriger als ein Verbrenner; und SUV sind noch schlechter.
  • Tigger622 05.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Nett gemeint und sicher auch sinnvoll aber trotzdem sieht es für mich so aus, als will man mal wieder die kränkelnde Autobranche aus dem Dreck ziehen, da sie selber all die Jahre gepennt haben.Nach Abwrackprämie und Diesel Desaster, nun Förderung von E-Autos...Scheuer ist doch mit Abstand einer der unfähigsten Minister und man lenkt doch nur wieder von der Kohle und den wirklichen Problemen hat. Außerdem sieht man jetzt E-Mobilität jetzt als der Weisheit letzten Schluss und wird sich dann darauf ausruhen...
    • Heinzbond 05.11.2019 11:02
      Highlight Highlight Scheuer ist durch nix zu toppen, er ist noch unfähiger als seine Vorgänger... Aber CSU stellt den verkehrsminister und in dem Laden gibts halt niemanden der a so tief irgendwo drinn steckt oder b jemanden mit fachkompetenz
  • benn 05.11.2019 07:53
    Highlight Highlight Da freut sich doch die Umwelt wenn die Deutschen ihre "klimafreundlichen" eAutos mit Kohlestrom laden! Was für eine schwachsinnige Entwicklung, an Dummheit kaum zu übertreffen!
    • DerHans 05.11.2019 10:02
      Highlight Highlight Raffinerien werden demnach auch ausschliesslich nur mit Kohlestrom betrieben? Lassen wir doch alles beim alten...
    • Cubbie 05.11.2019 11:16
      Highlight Highlight benn, schwachsinnig und dumm, hmmm.

      Kohleausstieg bis 2038 beschlossen, wird voraussichtlich bereits 2035 vollzogen.
      Bis 2022 werden 5 Braunkohlekraftwerksblöcke vom Netz genommen. Mehrheitlich im Westen.
      Im Osten ab 2025.

      Natürlich dauert das, aber D verabschiedet sich von Kohlestrom. Und wer glaubt, dass dies von Heute auf Morgen geschehen kann, ist schwachs…. uuups
    • benn 05.11.2019 14:58
      Highlight Highlight Leute ich bin nicht dagegen etwas zu machen im gegenteil, aber eine dämliche technologie verbrennungsmotoren mit einer anderen dämlichen technologie batteriebetrieben zu ersetzen ist eine verlagerung aber kein lösung! Wirklich vielversprechend ist wasserstoff, bitte studiert die fakten und nicht den mainstream journalismus trend!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 05.11.2019 07:45
    Highlight Highlight Ich will hier ja nicht auf die Euphoriebremse treten aber Deutschland täte besser daran erstmal aus der Kohlekraft auszusteigen ehe man damit auch noch Elektroautos antreibt.
    • RandomNicknameGenerator 05.11.2019 09:46
      Highlight Highlight Das Eine tun und das Andere nicht lassen
    • Posersalami 05.11.2019 12:19
      Highlight Highlight Das eine tun und das andere nicht lassen!
  • TheRealDonald 05.11.2019 07:39
    Highlight Highlight Bitte dabei den Ausstieg aus den Kohlekraftwerken nicht vergessen. Danke.
    • PlayaGua 05.11.2019 08:29
      Highlight Highlight Absolut. D hat sollte zuerst diese Voraussetzungen für schaffen.
    • Leider Geil 05.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Haben die nicht. Mal schnell noch eins aufmachen, bevor es zu späht ist:

      https://www.energate-messenger.de/news/196218/netzanschluss-fuer-datteln-4-im-januar

      Die DB macht agressiv Werbung nur mit Ökostrom zy fahren aber fängt an vor Strommangel und Zugausfällen im Winter zu schwadronieren.
      Datteln 4 ist mit Stand Oktober 2017 das einzige in Bau befindliche Kohlekraftwerk in ganz Westeuropa.
      Gute Arbeit, liebe Bundesregierung. Wenn das kein Zeichen für die Innovationskraft und Zukunftsgewandtheit Deutschlands ist.
    • Fruchtzwerg 05.11.2019 09:24
      Highlight Highlight Du kannst dir sicher sein, dass sich der schlaue Scheuer Andy, die Sache nicht bis zum Ende durchgedacht hat. Wie schon beim 500 Mio. Euro-Maut-Desaster...
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