Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ausschnitt einer Euro Muenze, aufgenommen am Freitag, 20. Juli 2012 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

Euro steigt auf höchsten Stand seit mehr als drei Jahren



Der Euro hat am Montag seinen Höhenflug fortgesetzt. Der Kurs der Gemeinschaftswährung erreichte den höchsten Stand seit Ende 2014 bei knapp 1.23 Dollar und lag am späten Nachmittag noch bei 1.2263 Dollar. Ein Euro kostete 1.1799 Franken.

Das ist etwas weniger als am vergangenen Freitag, als die europäische Leitwährung mit zwischenzeitlich 1.18 Franken einen Höchststand seit drei Jahren erreichte. Vor genau drei Jahren, am 15. Januar 2015, hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Untergrenze vom Euro-Schweizerfranken-Kurs aufgehoben.

Höhenflug des Euro

Experten nennen mehrere Gründe für den Höhenflug des Euro. Zum einen sorge die Aussicht auf eine Regierungsbildung in Deutschland für Auftrieb. «Nach dem positiven Ausgang der Sondierungsgespräche für eine grosse Koalition aus CDU/CSU und SPD sowie dem damit verbundenen Bekenntnis zur Stärkung der EU erreichte der Euro ein neues Jahreshoch», erklärte ein Experte der BayernLB.

Ausserdem verwies er auf das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der EZB, das bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Demnach könnte die Notenbank schon Anfang des laufenden Jahres ihre Formulierung bei der längerfristigen Ausrichtung der Geldpolitik («Forward Guidance») ändern.

Am Markt sei dies als Signal für eine näher rückende Straffung der nach wie vor extrem lockeren Geldpolitik gewertet worden, sagte der Experte. Hinweise auf eine straffe Geldpolitik der EZB geben dem Euro in der Regel Auftrieb.

ARCHIV - ZUR MELDUNG DER EUROPAEISCHEN ZENTRALBANK, EZB, ZUR ABSCHAFFUNG DER 500 EURO NOTE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - FILE - In this file photo dated Friday, Dec. 14, 2001, showing euro currency pictured in the regional central bank in Bremen, Germany. It is reported Thursday May 13, 2010, that Britain's Serious Organized Crime Agency deputy director, Ian Cruxton, says currency exchanges in Britain have stopped selling the 500 euro note, worth about $630 US, because its use fuels organized crime and money laundering. (AP Photo/Joerg Sarbach, file)

Bild: AP

Dollarschwäche

Experten der Commerzbank sehen einen wesentlichen Grund für die Euro-Stärke auch in einer Schwäche des Dollar, die wiederum auf die US-Wirtschaftspolitik zurückzuführen sei. Eigentlich solle die Steuerreform die Konjunktur ankurbeln, was auch einen stärkeren Dollar rechtfertigen würde.

Aber: Die Politik unter US-Präsident Donald Trump werde bestenfalls als Pfründewirtschaft wahrgenommen, sagt der Commerzbank-Experte. Stattdessen rückten zurzeit mögliche negative Folgen für den Staatshaushalt in den Fokus. Derzeit ringt die US-Regierung noch um Zustimmung für ihren Haushaltsplan. (bal/sda/dpa)

Geld? Kunst? Kunstgeld?

Lotto Strassenumfrage: Was würdest du kaufen?

abspielen

Video: watson

Rund ums Geld

Bist du ein Geldfuchs? Wenn nicht, gibts Negativzinsen!

Link zum Artikel

11 Tipps damit du beim Zügeln nicht ins Schwitzen kommst

Link zum Artikel

Und ... es ist weg – was mit deinem Geld passiert, wenn deine Bank hops geht

Link zum Artikel

Januarloch: 8 Geld-Tipps, damit du darin nicht stecken bleibst

Link zum Artikel

Feilschen: Mit diesen 11 Tipps ziehst du den Verkäufer über den Ladentisch

Link zum Artikel

Ich bin dann mal weg: 8 Tipps, wie du einen besonders günstigen Flug buchst

Link zum Artikel

Ab auf die Piste! Bist du richtig versichert? Die 5 wichtigsten Tipps

Link zum Artikel

10 Tipps, wie du mit der 3. Säule Steuern sparst

Link zum Artikel

Fehler im Krankenkassen-System: Mit einer mittleren Franchise wirst du abgezockt

Link zum Artikel

Laurent* gibt jeden Monat 11'000 Franken aus – «Worauf soll ich denn sparen?»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die 5 grössten Fehler der EU: Wie Europa sich selbst beschädigt hat

Brexit, Euro- und Flüchtlingskrise, Rechtspopulismus: Die Europäische Union war und ist mit grossen Problemen konfrontiert. Ihre Legitimität ist angeschlagen. Wie konnte es dazu kommen?

Ende Mai wählen die Stimmbürger der 28 EU-Mitgliedstaaten ein neues Europaparlament. Früher waren Beachtung und Beteiligung tief. Das dürfte 2019 anders sein, denn die Europäische Union ist unter Druck. Erwartet oder befürchtet werden Gewinne für rechte Nationalisten und Populisten. Überschattet wird die Wahl zudem vom immer noch offenen Austritt Grossbritanniens aus der EU.

Wie konnte es soweit kommen? Als die heutige EU mit den Römischen Verträgen 1957 gegründet wurde, stand der Kontinent …

Artikel lesen
Link zum Artikel