Wirtschaft
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epa04230358 A handout photo released by Google on 28 May 2014 showing their latest prototype self-driving vehicle in Mountain View, California, USA, 28 May 2014. Google reports that they plan to build about a hundred prototype vehicles and will start testing the vehicles later this summer.  EPA/GOOGLE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Existiert bereits: Der Prototyp des Google Elektromobils. Bild: EPA/GOOGLE

Bald ist jedes vierte Auto ein Elektromobil – und steuert sich selbst

Ob VW, Ford, GM, Tesla oder Google: Alle setzen auf selbstgelenkte Elektroautos. Und immer weniger Menschen wollen ihr Auto noch besitzen.



In der Branche waren Elektroautos lange so etwas wie ein schlechter Witz. 2009 gab es weltweit gerade mal 6000 Exemplare. Im Jahr 2015 wurden 1,2 Millionen gezählt. «Jetzt sind alle aufgewacht», erklärt der Autoexperte Michael Wojeichowski in der «Financial Times». «Elektroautos haben jetzt das Potenzial um durchzustarten.»

Uber employees stand by self-driving Ford Fusion hybrid cars during testing of the vehicles, Thursday, Aug. 18, 2016, in Pittsburgh. Uber said that passengers in Pittsburgh will be able to summon rides in self-driving cars with the touch of a smartphone button in the next several weeks. The high-tech ride-hailing company said that an unspecified number of autonomous Ford Fusions with human backup drivers will pick up passengers just like normal Uber vehicles. Riders will be able to opt in if they want a self-driving car, and rides will be free to those willing to do it, spokesman Matt Kallman said. (AP Photo/Jared Wickerham)

Uber und Ford experimentieren zusammen mit selbstgelenkten Taxis in Pittsburgh. Bild: AP/FR171279

2009 wurde im Silicon Valley ein Unternehmen namens Uber gegründet, ein Startup wie viele andere auch. Heute ist es rund 70 Milliarden Dollar wert und der Name steht für eine neue Art der Mobilität.  

Der Verkehr wird disruptiert

Ebenfalls zu dieser Zeit veranstaltete Darpa, die Experimentierabteilung des US-Militärs, einen Wettbewerb im Bundesstaat Nevada. Es ging darum, ein selbstgelenktes Auto durch die Wüste zu lotsen. Der Sieger kam ein paar Kilometer weit. Kürzlich hat Ford angekündigt, schon im Jahr 2020 ein massentaugliches, selbstgelenktes Auto auf den Markt zu bringen.  

Nach den Medien, der Musikindustrie und den Banken werden auch die Autoindustrie und der öffentliche Verkehr aufgemischt. Und das ist gut so: In den Spitzenzeiten stehen Autofahrer stundenlang im Stau. In den Städten gibt es keine Parkplätze mehr. Die Freude am Fahren ist höchstens noch nachts auf einer einsamen Landstrasse möglich – und auch dann wegen der Klimaerwärmung nur mit einem schlechten Gewissen.

FILE - In this Jan. 5, 2016 file photo Volkswagen unveils the e-Golf Touch electric car during a keynote address at CES International in Las Vegas, United States. CEO Matthias Mueller said Thursday, June 16, 2016, the company plans to introduce more than 30 electric-powered vehicles by 2025, and to sell 2 to 3 million of them a year. (AP Photo/John Locher, file )

Jeder vierte VW soll bald elektrisch angetrieben werden. Hier ein Prototyp des Golfs. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Deshalb sind es Good News, dass bei den Elektroautos der Durchbruch erfolgt ist. Die Denkfabrik Bloomberg New Energy geht davon aus, dass im Jahr 2040 jedes vierte Auto elektrisch angetrieben sein wird. Analysten der UBS rechnen vor, dass in Europa schon 2021 Elektroautos nicht mehr teurer sein werden als Benziner. In China soll dies spätestens 2025 der Fall sein.

«Der Uber-Chef Travis Kalanick will das Mitfahren in fremden Autos so billig machen, dass Uber eine Alternative zum eigenen Auto wird.»

Economist

Heute werden Elektroautos noch teilweise massiv staatlich subventioniert. Fortschritte in der Batterietechnologie werden dies bald überflüssig machen. Tesla hat in Nevada für fünf Milliarden Dollar eine ultramoderne Batteriefabrik hochgezogen.

VW hat seine Lektion gelernt

Auch in Wolfsburg hat man aus dem Diesel-Debakel die Lehren gezogen. Bis 2025 sollte jeder vierte VW mit einem Elektromotor ausgerüstet sein. Mit dem Hersteller China Anhui Jianghuai werden die letzten Details für eine gemeinsame Produktion von Elektroautos verhandelt. China könnte der führende Elektroauto-Hersteller der Welt werden.  

2018 will Tesla sein massentaugliches Model 3 auf den Markt bringen. Bereits dieses Jahr wird GM mit dem Bolt ein bezahlbares E-Auto anbieten. Er kostet 30'000 Dollar und kann mit einer Batterieladung gegen 350 Kilometer weit fahren.

Autostoppen wird smart

Viele Menschen werden künftig gar kein Auto mehr besitzen wollen, vor allem wenn sie in einer urbanen Umgebung leben. Dank Uber wird dies schon bald möglich sein. «Travis Kalanick, Mitbegründer und Chef von Uber, erklärt, dass sein Ziel nicht darin besteht, das bestehende Taxigeschäft zu zerstören. Er will das Mitfahren in fremden Autos so billig machen, dass Uber eine Alternative zum eigenen Auto wird», schreibt der «Economist».

Uber CEO Travis Kalanick speaks to students during an interaction at the Indian Institute of Technology (IIT) campus in Mumbai, India, January 19, 2016. REUTERS/Danish Siddiqui

Held oder Schurke? Uber-Chef Travis Kalanick. Bild: DANISH SIDDIQUI/REUTERS

Uber wird harte Konkurrenz erhalten. Waze, eine Tochter von Alphabet – so heisst die neue Muttergesellschaft von Google –, hat eine App entwickelt, die das profane Autostoppen mit kluger Software optimiert. Sie macht es möglich, spielend leicht Fahrgemeinschaften zu bilden und auf diese Weise selbst die Fahrpreise von Uber zu unterbieten.  

Halbleere Züge in entlegene Täler

Solche Fahrgemeinschaften treten vermehrt in direkte Konkurrenz zum öffentlichen Verkehr. Warum halb leere Züge in entlegene Täler schicken, wenn halbleere Privatautos das tun? Derzeit sitzen nur 1,5 Personen in einem Auto mit fünf Plätzen. Richtig gemanagt ist das Potenzial auf den Strassen riesig, und die Software dazu ist vorhanden.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Google sein selbstgesteuertes Auto vorstellen wird. Prototypen haben schon Zehntausende von Testkilometern unfallfrei überstanden. Erwartet wird, dass Google Kleinstwagen auf den Markt bringt, die als selbstgelenkte Taxis die verstopften Innenstädte entlasten  werden.  

People load in to a Daimler Freightliner Inspiration self-driving truck for a demonstration Wednesday, May 6, 2015, in Las Vegas. Although much attention has been paid to autonomous vehicles being developed by Google and traditional car companies, Daimler believes that automated tractor-trailers will be rolling along highways before self-driving cars are cruising around the suburbs. (AP Photo/John Locher)

Prototyp eines selbstgelenkten Lastwagen von Daimler. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Auch die grossen Brummer werden vielleicht schon bald keine Chauffeure mehr brauchen. Bei Uber und Tesla wird heute schon laut über selbstgelenkte Lastwagen nachgedacht. Einzig wie die damit verbundenen sozialen Probleme gelöst werden, ist noch unklar.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Homes8 10.09.2016 15:02
    Highlight Highlight Hier noch ein Bericht zu Löpfe's vielgepriesenem UBER-Erfolgsmodel. Schon bald werden der Firma die dummen Fahrer ausgehen.

    http://www.taxi-times.com/ein-uber-partner-packt-aus/
  • darkwing 09.09.2016 09:11
    Highlight Highlight Ich kann gar nicht drauf warten bis es endlich soweit ist. Pendle jeden Tag zwei Stunden im Auto (mit ÖV hätte ich fast doppelt so lange) und wäre froh wenn ich mit Elektroauto selbstfahrend unterwegs sein könnte. In dieser Zeit könnte ich nämlich anderes tun. Als Vielfahrer kaufe ich mir den Tesla Model 3, ausser es gibt bis in zwei drei Jahren ähnliche Angebote von anderen Herstellern. Im Moment sieht es aber nicht danach aus.
    • Homes8 10.09.2016 09:31
      Highlight Highlight Probieren Sie's doch mal mit Wohnortswechsel. Mein Arbeitsweg ist 5min zu Fuss.
      Spart 500Std. unbezahlte Arbeit im Jahr und mind. Fr. 2000.- für Benzin und Unterhalt Ihres Autos.
  • DerTaran 08.09.2016 23:37
    Highlight Highlight Witzig wird sein, dass durch die zwei Gotthardröhren, wenn sie dann beide zur Verfügung stehen, Elektroautos fahren werden und das gesamte Theater darüber war sinnlos.
  • caschthi 08.09.2016 22:59
    Highlight Highlight Ich möchte mein Auto fahren, nicht drinsitzen. So erlebt man nichts. Man kann dann im Auto arbeiten oder WhatsApp schreiben, aber was bringts? Ich will einfach fahren. In den Stosszeiten bin ich sowieso nicht mit dem Auto unterwegs, und in der Stadt sowieso selten. Ich bin einmal falsch gefahren und habe so einen Jahrelang nicht gesehenen Freund wieder gesehen, mit selbstfahrenden Autos keine chance. Btw, das heisst nicht das ich gegen Elektroautos bin, die sind geil!
    • h0nd 09.09.2016 11:53
      Highlight Highlight Das Problem dabei ist, dass der Mensch derzeit dee grösste Gefahrenherd ist. Selbstfahrende Autos sind sicherer und daher zu begrüssen.
    • Homes8 10.09.2016 13:45
      Highlight Highlight Es gibt da einen alten SF-Film "Colosussus": ein "perfekter" Computer droht, alle Nuklear-Raketen zu starten, um so die Menschen zu kontrollieren, da diese zu unperfekt, eine Bedrohung für sich selbst seien. https://de.wikipedia.org/wiki/Colossus_(Film)
      never
      Play Icon
    • Homes8 10.09.2016 14:10
      Highlight Highlight Sorry da gabs einen Fehler im Wiki-Link oben lol

      https://de.wikipedia.org/wiki/Colossus_(Film)
  • Papa la Papp 08.09.2016 21:11
    Highlight Highlight An alle Pessimisten: die Entwicklung wird von den Lobbyisten blockiert, NICHT von den Möglichkeiten!
    • dracului 09.09.2016 08:45
      Highlight Highlight Ich glaube, dass diese These völlig falsch ist! Aktuell herrscht regelrecht Goldgräberstimmung. Philipp Löpfe erwähnt bspw. Uber (auch in anderen, früheren Artikeln), deren Geschäftsmodell sich natürlich in autonome Fahrzeuge entwickeln wird/muss. Viele traditionelle Transportdienstleister (VW, Audi, aber auch SBB, Planzer etc.) sind gefordertund eher unerwartete (IT-)Firmen (Uber, Google, Apple) drängen sich in die Branche und werden das Bild der Zukinft prägen. Die Welle kommt unvermeidbar auf uns zu, die Frage ist, wer die Welle surft und wer von ihr erdrückt wird.
  • Geofinder 08.09.2016 20:56
    Highlight Highlight Schöne Träumerei kann Wirklichkeit werden. Aus meiner Sicht ist das Stromproblem nur mit Wasserstoff Autos zu lössen. Eine muschung aus Wasserstoff und Elektroauto. Wo steht eigentlich die Entwicklung der Brennstoffzelle. Denkt an die erste Pysikstunde. "Energie kann weder erzeugt , noch vernichtet werden, sie kann nur umgewandelt werden. Sonne Wind und Wasser ist nur der Anfang, da kommen noch ganz andere Technologien. Was ist mit Fusion... oder vielleicht zerstören wir uns vorher selber, da wir nicht begreifen: es gibt nur diese Erde. Wir sitzten im selben Boot. Gute Woche Allen :-)
    • dracului 09.09.2016 08:53
      Highlight Highlight Das Energierproblem haben wir sowieso, denn fossile Energien gehen irgendwann zu Ende oder zerstören das Klima weiter. Es trifft zu, dass Elektrofahrzeuge oft als (Schein-)Lösung für dieses Problem herhalten müssten. Die Speicherung von Energie haben wir auch nicht wirklich gelöst, weshalb Tesla und andere so akribisch an neuen Speichermethodeb forschen. Für mich sind jedoch autonome Fahrzeuge eine völlig andere Dimension bzw. eine andere Revolution. Diese Revolution könnte theoretisch auch mit Verbrennungsmotoren stattfinden.
  • bangawow 08.09.2016 20:54
    Highlight Highlight Bald? Jaja. Geht das auch so schnell wie mit den Elektroautos? Na dann, Hallo, liebe Utopie.
  • the brain 08.09.2016 19:15
    Highlight Highlight Der Artikel hat - wie so oft bei watson - viele Pferdefüsse und Unachtsamkeiten. Löpfe ist Journalist, deswegen kann ihm fehlendes technische Verständnis nachgesehen werden. Musk, Thiel und wie sie alle heissen sind kein Garant für brauchbare Produkte. Das Meiste aus dem vally ist überhypter bullshit ->Theranos Ohne Woz wäre Jobs nie geworden, was er war; kann mich an knappe 2$ pro Aktie erinnern, ohne Microsoft Kredit/Beteiligung gäbs keine Äpfel. googles und FBs gibts wenige. Uber verdient kein Geld, Tesla auch nicht. Ohne Autos kein Uber, von gesetzlicher Verantwortung (Fahrer/Halter) mal abgesehen. Stromnetz und -grid in europa, naja. Bin nicht gegen tolle neue Dinge, aber hey nicht blauäugig drauflos, auch wenns ach so innovativ daherkommt.
    • Papa la Papp 08.09.2016 19:44
      Highlight Highlight Nun ja, wer aus dem status quo versucht - ohne Visionen - in die Zukunft zu denken - so wie Du mit deinem nichts sagenden Statement - wird in der Zukunft zum Sinnweben Experten!
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 20:13
      Highlight Highlight Na ja, vielleicht gibt es einen Grund, weshalb die grossen Autokonzerne fieberhaft an einem Elektroauto arbeiten. Könnte mehr sein als Hype.
    • Ingenieur 08.09.2016 21:22
      Highlight Highlight @the brain, du verstehst wohl auch nicht gerade viel von dem was im Moment abgeht. Selbst wenn Musk fallen wird, der nächste wird kommen, der es besser und nachhaltiger machen wird. Die technologischen Probleme sind weitgehend gelöst, die zwischenmenschlichen noch nicht. Eine Frage der Zeit. Die Wandlung ist nicht aufzuhalten. Nur weil es Schlaglöcher auf dem Weg gibt, heisst das noch lange nicht, dass diese Dinger nicht fliegen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papa la Papp 08.09.2016 18:55
    Highlight Highlight Genau der Stromer, wäre im urbanen Verkehr - mit einem Radius von 50 km - problemlos möglich, wenn man nur wollte. Ich verwende meinen Stromer ST2 als Autoersatz tagtächlich, bin meist schneller als mit Auto und mache erst noch etwas für meine Gesundheit und Umwelt 😳😀😇
    Ein CH-Produkt 👍👍👍
  • N. Y. P. D. 08.09.2016 18:29
    Highlight Highlight Es ist also ausgeschlossen, wenn diese selbstfahrenden Autos in Verkehr gesetzt werden, dass sie gehackt werden und das Gaspedal runter geht ?

    • Philipp Löpfe 08.09.2016 20:13
      Highlight Highlight ja
    • Ingenieur 08.09.2016 21:23
      Highlight Highlight Nein, ausgeschlossen nicht. Aber dennoch werden sie auf 1 Million Verkrhehrsteilnehmer sicherer sein und weniger Unfälle verursachen im Schnitt. Und das ist was zählt und nichts anderes.
    • N. Y. P. D. 08.09.2016 21:23
      Highlight Highlight Noch eine letzte Frage Herr Löpfe.
      Und zwar zu den selbstfahrenden Cars.
      Wann sie in Verkehr gesetzt werden, lassen wir mal dahingestellt.
      Also:
      Ein Reisecar ist also dahingehend programmiert, um folgende Entscheide zu treffen:
      Soll ich, um meine 36 Insassen zu retten, 2 unbeteiligte Kinder auf dem Trottoir überfahren ?
      Meiner Meinung nach, muss das zwingend programmiert sein.
      Oder irre ich mich ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 08.09.2016 18:02
    Highlight Highlight Die SBB arbeitet hoffentlich an einem Plan für das Ende des Schienenverkehrs.
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 18:10
      Highlight Highlight Nein, aber sie macht sich bereits ernsthafte Gedanken, wie sie Fahrgemeinschaften für entlegene Ortschaften auf einer Plattform organisieren könnte.
    • Ingenieur 08.09.2016 21:25
      Highlight Highlight In die SBB würde ich als Volk nicht mehr alzu gross investieren. Es geht sicher noch 15 Jahre, aber dann ist mal ende Eisenbahn. Machen wir uns doch nichts vor, bereits heute fahren die Busunternehmen kostengünstiger, selbst wenn sie den Fahrern Schweizer Löhne zahlen würden.
  • marcb70 08.09.2016 17:31
    Highlight Highlight Elektro Autos werden das Problem mit den verstopften Strassen nicht lösen. Was finden alle eigentlich so geil an selbstfahrenden Fahreugen?
    • Nevermind 08.09.2016 17:34
      Highlight Highlight Man spart sich den Weg an die Bushaltestelle. 👍
    • Zeit_Genosse 08.09.2016 17:42
      Highlight Highlight Selbststeuernde Fahrzeuge können in Städten nicht überall halten und Fahrgäste aufnehmen. Sie werden die Bushaltestellen nutzen und damit eine öffentliche Infrastruktur. Das Auto kommuniziert mit dem Gast und meldet wo der Gast einsteigen soll.
    • Energize 08.09.2016 17:49
      Highlight Highlight Bis zu einem gewissen Grad schon. Wenn auch die Autos untereinander über Kilometer miteinander kommunizieren gehört Stau der Vergangenheit an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 08.09.2016 17:26
    Highlight Highlight Schon bald (in 24 Jahren haha :-)
    ist der Löpfe pensioniert und wir werden von solchen Artikeln verschont.

    Wenn Uber eine Alternative fürs eigene Auto würde, würde es auch immer weniger Uber-Fahrer geben.
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 20:15
      Highlight Highlight ich fürchte, du musst dich noch ein bisschen gedulden...
    • Ingenieur 08.09.2016 21:28
      Highlight Highlight Uber Fahrer wird es in 10 Jahren nicht mehr geben. Der CEO von Uber hat niemals einen Hehl daraus gemacht, dass er der erste sein wird, der selbstfahrende Autos einsetzen und die Fahrer rauswerfen wird. Sorry, das ist einfach so. Da muss man sich nichts vormachen.
    • Homes8 09.09.2016 08:34
      Highlight Highlight Ok, Sie werden in 24 Jahren mit 87 immer noch Artikel schreiben. Möglich wärs
  • Widmer 08.09.2016 17:06
    Highlight Highlight Hier wird eine Euphorie verbreitet, die ich nicht teilen kann. Der Strombedarf wird massiv unterschätzt. Da wird ein erhebliches Problem kleingeredet. Wenn die heutige Stromversorgung und die heute auf gefahrenen Strassenkilometer in Betracht ziehen, würde mit einer Umstellung auf Elektroautos unglaublich viel Strom benötigt. Gleichzeitig wird der Strombedarf für Dienstleistungen und Industrie und Haushaltungen steigen.
    • sambeat 08.09.2016 18:23
      Highlight Highlight Vielen Dank, das sehe ich genauso! Leider haben hier im watson-universum wie auch sonst überall immer viele Menschen das Gefühl, der Strom kommt einfach so aus der Steckdose ;)
    • Cityslicker 08.09.2016 18:34
      Highlight Highlight Stimmt: "unglaublich". Tatsächlich sind es nämlich gerade mal acht. 10% mehr Strombedarf für unsere Gesellschaft - und auch das nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass _sämtlicher_ Individualverkehr auf elektrisch umgestellt würde. Das sollte über die Jahre problemlos an anderer Stelle eingespart werden können.
    • Ingenieur 08.09.2016 21:29
      Highlight Highlight Das ist auch der Grund warum Tesla so viele Milliarden in das Stromproblem investieren. Denkt ja nicht ihr wäred die einzigen die das verstanden haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Willy.Hufschmid 08.09.2016 16:54
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Einführung von selbstfahrenden Autos oder Lastwagen ohne jede Anpassung von gesetzliche Grundlagen und Zulassungsbedingungen erfolgen kann.
    Als Beispiel, müssen die Hersteller dann die Haftpflichtversicherung bezahlen?
    Das wird wohl noch Jahre dauern, bis solche Fahrzeuge auf unseren Strassen rum kurven dürfen.
    • Ingenieur 08.09.2016 21:30
      Highlight Highlight Ja, das wird gesetzliche Grundanpassungen brauchen, das bestreitet auch niemand. Und es wird auch noch 7-12 Jahre dauern bis wir soweit sind. Aber dann geht die Post ab. Das ist eine verdammt kurze Zeit, meine Freunde.
  • Stellklaus 08.09.2016 16:36
    Highlight Highlight Eine Sache die ich nie ganz verstanden habe, vielleicht kann der Autor hier ein wenig Klarheit schaffen.

    Viele Energieprojekte für die Zukunft, sehen eine pro Kopf Reduktion des Strombedarfs vor. Das ist uA Teil der Energiestrategie 2050. Wenn zukünftig, der gesamte Verkehr von Fossil auf Strom umgestellt wird, explodiert doch der Strombedarf, Energiesparmassnahmen können diesen gewaltigen Energiebedarf nicht mal ansatzweise kompensieren.

    Müsste es dann nicht Teil der Energiestrategie sein, dass die Stromproduktion massiv ausgebaut wird?
    • Philipp Löpfe 08.09.2016 16:44
      Highlight Highlight Wenn der Strom nachhaltig erzeugt wird (Wasser, Sonne, Wind), dann ist das kein Problem. Dann den grossen Fortschritten in der Photovoltaik ist dies auch möglich.
    • Stellklaus 08.09.2016 16:49
      Highlight Highlight Laut Berechnungen des Bundes, macht der Verkehr etwa 40% des Gesamtenergiebedarfs aus, währen die Stromproduktion in Kraftwerken aktuell unter 20% sind.
      Ich kann mir schlicht nicht vorstellen dass die Erneuerbaren diesen Riesensprung schaffen werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass man die AKWs vom Netz nehmen will und die Frage der Stromglättung/Speicherung der Erneuerbaren noch nicht mal ansatzweise geklärt ist.
    • Stellklaus 08.09.2016 16:53
      Highlight Highlight Und als Zusatz, wenn die Erneuerbaren derart grenzenlos sind, warum macht man sich dann überhaupt die Mühe und legt bei der Energiestrategie einen derart grossen Wert auf Energiesparmassnahmen.
      Ich habe bei politischen Diskussionen eher das Gefühl, dass eine Pro Kopf Reduktion die Voraussetzungen sind, dass wir den Atomausstieg überhaupt bewerkstelligen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 08.09.2016 16:29
    Highlight Highlight Das grösste Problem wird hier irgendwie ignoriert.
    Die Sicherheit der Auto-Software vor Eingriffen von Aussen zu schützen.
    Wenn slebst heute schon Autos mit Fahrer unter völlige Kontrolle gebracht werden können (inklusive des Zündsystmes), wie will man dann autonome Autos vor Fremdzugeiff schützen?
    Bevor diese Problem nicht gelöst ist wäre es schlauer zu warten und weiter zu entwickeln/testen, mit total autonomen Fahrzeugen.
    • dracului 08.09.2016 18:56
      Highlight Highlight Das ist ein Problem, aber nicht das grösste. Sowohl Autos, Bahn und Flugzeuge nitzen heute schon mit viel "Software". Ich sehe weitaus grössere Probleme bei der Gesetzgebung und im Haftungsrecht: Unfälle wird es auch mit autonomen Fahrzeugen geben. Wer haftet dann? Und wer programmiert die Regeln, wenn zwischen Kind oder Opa überfahren entschieden werden muss. Und gibt es eine weltweite Fahrzeug-Ethik oder überfährt VW niemanden und opfert Insassen, während Jaguar die Insassen schützt?
    • Homes8 09.09.2016 09:21
      Highlight Highlight @dracului
      Eventuel hat dann jede Person einen VIP-Index? Eine Zahl wie wichtig, oder entberlich er für das regierende System ist.
  • livloan 08.09.2016 16:10
    Highlight Highlight ich verstehe nicht wiso das bim Zug noch nicht funktioniert mit dem selbstständigen fahren

    sollte doch noch viel einfacher sein man muss nicht mal lenken

    und der verlust von Jobs kann man als Argument nicht gelten lassen
    • Fabio74 08.09.2016 16:41
      Highlight Highlight Weil es zu viele Einflüsse von aussen hat.
      Darum wird das beim Auto auch nicht so schnell kommen
      Wer haftet bei einem Unfall?
    • Crecas 08.09.2016 16:54
      Highlight Highlight Der Fahrer, wie bisher auch. Ich sehe nicht, wieso das ein Problem sein soll. Der Computer ist besser als der Mensch (oder wird es zumindest sein), der Mensch trägt aber weiterhin die Verantwortung.
    • Ingenieur 08.09.2016 21:33
      Highlight Highlight Ach was, die Haftungsfrage wird relativ schnell gelöst sein. Wir haben sehr 1000ende Bereiche Automatisiert, wo sich die Haftungsfrage geklärt hat.

      @Fabio74 Die äusseren Einflüsse kann ein Computer heute viel besser und umfassender berechnen und darauf reagieren als ein Mensch mit 2 Augen. Sorry, aber selbstfahrende Autos verursachen bereits heute weniger Unfälle, als Menschen, die Fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 08.09.2016 15:59
    Highlight Highlight ich persönlich freue mich schon auf die Elektro- und selbstfahrende Autos. Aber eigentlich müssten wie schon lange elektro Autos fahren müssen, leider hat dies die Ölindustrie erfolgreich verhindert.
  • Maragia 08.09.2016 15:55
    Highlight Highlight Mein Diesel fährt auch von alleine, das hat nichts mit Elektroantrieb zu tun...
    Ausserdem sind die selbstfahrenden Systeme ineffizient im Platzverbrauch, da das Verhalten der anderen Autofahrer nicht abgeschätzt werden kann. Und auch nicht vorausschauend (nicht im Bezug auf Abstand) gedacht wird.
    Wenn ich meinem Fahrzeug komplett die Kontrolle übergebe, drängeln sind dauernd Leute vor mir rein...
    • Nevermind 08.09.2016 17:47
      Highlight Highlight Wenn die Systeme sich durchgesetzt haben wird dein Auto wissen was die anderen Autos im Umkreis von einem Kilometer machen. Die Verkehrsströme werden als Ganzes gelenkt werden. Stossstange an Stossstange. Autofahren ist dann in etwa so wie zugfahren. Du nennst dem Auto dein Ziel und dass war dein Anteil am Verkehr.
      Das ist die Idee dahinter.

      Als Anschauung kann man auch iRobot ansehen. Oder andere dystopien. 😉
  • MacB 08.09.2016 15:50
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf selbstgelenkte Lastwagen. Ich habe noch KEIN technisches System gesehen, das nie versagt.

    Ich sehe schon die traurige Headline "führerloser Truck ausser Kontrolle zwischen Zürich und Bern - viele Tote"
    • weekendfeeling 08.09.2016 16:03
      Highlight Highlight es muss nicht nie versagen, sondern nur seltener als menschen. was nicht soo schwierig ist :/
    • demokrit 08.09.2016 16:07
      Highlight Highlight Ich auch noch kein biologisches System.
    • dmark 08.09.2016 16:08
      Highlight Highlight Kann ich bestätigen. Der Traum von bedingungslos funktionierender Technik ist leider nur ein Traum. Gerade beim Automobil haben wir Temperaturunterschiede von über 70°C. Was da an Kräften mechanischer Art auftritt ist enorm für die Elektronik.
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