Wirtschaft
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Brad Pitt als geläuterter Investmentbanker im Film «The Big Short».

«The Big Short» – Brad Pitt erklärt, wie der Kapitalismus beinahe vor die Hunde ging

Der Film «The Big Short» und die Memoiren von Ben Bernanke zeigen auf, wie knapp die Welt im Herbst 2008 an einer Kernschmelze des internationalen Finanzsystems vorbeischrammte.



Trailer «The Big Short»

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YouTube/KinoCheck

Seit ein paar Tagen läuft in den Schweizer Kinos der Film «The Big Short», vor ein paar Monaten sind die Memoiren von Ben Bernanke, dem ehemaligen Präsidenten der US-Notenbank (Fed), erschienen. Der Film ist ein Must, das Buch die ideale Lektüre für die nächsten Ferien. Beide erinnern daran, was wir bereits wieder verdrängt haben: Unser Bankensystem ist äusserst krisenanfällig – und die nächste Krise könnte die letzte sein. Aber der Reihe nach:

 «The Big Short» beruht auf dem gleichnamigen Buch von Michael Lewis, dem wohl bekanntesten und unterhaltsamsten Chronisten der US-Finanzwelt. Lewis versteht es immer wieder, komplexe Zusammenhänge und exotische Finanzprodukte zu erklären und gleichzeitig mit Witz und Ironie zu verbinden. Auch Regisseur Adam McKay schafft diesen Spagat mit Bravour. Die «Financial Times» stellt deshalb fest:

«Der Film schafft es, das Wesen einer synthetischen CDO zu erläutern und dies mit dem Geist eines Filmes wie ‹Ocean’s Eleven› zu verbinden.»

Financial Times

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Ryan Gosling verhindert als Jared Vennett Schlimmeres bei der Deutschen Bank.

Zur Handlung: Im Vorfeld der Subprime-Krise erkennen ein paar wenige Exoten, dass etwas sehr faul geworden ist im US-Finanzsystem. Dazu gehören: Ein zum Hedge-Fund-Manager mutierter ehemaliger Arzt mit Asperger-Syndrom (Christian Bale), ein Aussenseiter bei der Deutschen Bank (Ryan Gosling), ein jähzorniger Fund-Manager bei Morgan Stanley (Steve Carell) und zwei Garagen-Investoren, die von einem desillusionierten Investmentbanker (Brad Pitt) beraten werden.

Wall Street fabrizierte den grössten Finanz-Schneeball aller Zeiten

Die amerikanische Wirtschaft boomte 2006/2007 und schien bärenstark zu sein. Ökonomen sprachen von der «Grossen Beruhigung» (Great Moderation) und davon, dass die Konjunkturzyklen endgültig gebändigt seien. Dank neuen Finanzinstrumenten sei die Quadratur des Zirkels gelungen: Wohneigentum auch dem unteren Mittelstand und den Banken traumhafte Renditen zu ermöglichen.

In Wirklichkeit war es der Wall Street gelungen, das wohl gigantischste Schneeballsystem aller Zeiten zu errichten. Mit den komplexen, selbst für Profis kaum verständlichen Finanzinstrumenten war ein Kasino entstanden, indem ein paar wenige nach Herzenslust im grossen Stil und ohne Risiko abzocken konnten. Sie wussten, am Schluss würde der Steuerzahler für den Verlust aufkommen müssen.  

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Christian Bale mimt den genialen, aber leicht autistischen Dr. Burry.

Erklärbär-Einschub CDO und synthetische CDO

Hier ein kurzer Erklär-Einschub: Tragender Pfeiler des Immobilienbooms waren die sogenannten Collateral Debt Obligations. Eine CDO besteht aus zerhackten und neu gebündelten Hypotheken, die tranchenweise an Investoren verkauft werden. Der treffende Vergleich im Film: Reste von unverkauften Fischen werden zusammengemischt und als einzelne Portionen neu verkauft. Eine synthetische CDO ist eine Wette darauf, wie eine bestimmte CDO performen wird. Und um es ganz verrückt zu machen: Man konnte auch synthetische CDOs auf synthetische CDOs abschliessen.

«Wir alle wussten, dass man auch Lehman hätte retten müssen, aber wir hatten die Mittel dazu nicht.»

Ben Bernanke

Auf diese Weise war es möglich, mit einer verhältnismässig kleinen Summe ein riesiges Rad zu drehen, etwa mit 100 Millionen Dollar eine Wette auf über 50 Milliarden Dollar einzugehen. Als ob dies nicht schon genug wäre, sollte sich bald herausstellen, dass diejenigen, die das alles hätten bezahlen müssen, längst pleite waren. Die Häuser waren nämlich zu Lockvogel-Hypotheken an Menschen veräussert worden, die in keiner Art und Weise in der Lage waren, die realen Hypozinsen zu begleichen. Wie bei jedem Schneeballsystem waren Zahlungsausfälle damit nur eine Frage der Zeit – und ab 2007 wurden sie denn auch Tatsache.

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Steve Carell als jähzorniger Fund-Manager.

Die Folgen für das US-Finanzsystem waren verheerend. Zuerst erwischte es die Investmentbank Bear Stearns. Sie konnte im letzten Moment mit gütiger Hilfe von Fed und Finanzministerium für einen Spottpreis von JPMorgan übernommen werden. Bei Lehman Brothers war keine Rettung mehr möglich. «Wir alle wussten, dass man auch Lehman hätte retten müssen, aber wir hatten die Mittel dazu nicht», schreibt Bernanke in seinem Buch «The Courage to Act».

Die besten Häuser an der Wall Street gerieten ins Trudeln

Der Kollaps von Lehman führte das internationale Finanzsystem an den Rand des Abgrundes. Eine Kettenreaktion schien unausweichlich. Die besten Häuser an der Wall Street gerieten ins Wanken: Merryll Lynch (wurde später von der Bank of America übernommen) war in äusserster Gefahr, selbst Goldman Sachs (Goldman Sachs!!!) war nicht mehr sicher. Der Staat und die Fed mussten eingreifen und einen Rettungsplan in der Höhe von 780 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen. Dieses Programm – Tarp genannt – war bei der Bevölkerung äusserst unpopulär und vergiftet bis heute das politische Klima in den USA.

Die grösste Gefahr ging jedoch nicht von den Wall-Street-Banken aus, sondern von einer Versicherung: AIG. An ihrem Schicksal lässt sich aufzeigen, was in einer Finanzkrise für völlig unvorhersehbare Prozesse in Gang gesetzt werden. AIG war nicht nur die grösste Versicherung der USA, sondern weltweit, und hatte den Ruf, vollkommen krisensicher sein. Eine Pleite von AIG schien undenkbar.  

«Beim nächsten Crash wird das System noch leichter und schneller ausser Kontrolle geraten.»

Adam S. Posen

Dann begann eine kleine Abteilung innerhalb von AIG, Versicherungen gegen Zahlungsausfälle abzuschliessen. Wer beispielsweise eine Obligation kaufte und absolute Sicherheit suchte, der konnte eine solche Versicherung erwerben. Das setzte eine tödliche Spirale in Gang: AIG galt als ultraseriös. Banken die CDOs kauften und sich bei AIG versicherten, mussten diese mit wenig Eigenkapital unterlegen.

Wie sich Sicherheit rasch in Unsicherheit verwandelt hat

Solange das Schneeballsystem funktionierte, gab es daher nur Gewinner: AIG kassierte Versicherungsprämien und die Investmentbanken konnten mit einer hauchdünnen Eigenkapitalquote gewaltige Wetten eingehen. Gerade die vermeintliche Sicherheit von AIG wurde somit zum grössten Unsicherheitsfaktor im gesamten Finanzsystem.  

WASHINGTON, DC - JANUARY 31: Federal Reserve Chairman Ben Bernanke walks out of his office for the last time as Chairman, at the Federal Reserve Building, On January 31, 2013 in Washington, DC. Vice Chairman Janet Yellen who was confirmed by the U.S. Senate earlier this month will replace Bernanke as Federal Reserve Chairman.
  (Photo by Mark Wilson/Getty Images)

Ben Bernanke verlässt zum letzten Mal sein Büro im Fed.
Bild: Getty Images North America

Anders als bei Lehman hatten Regierung und Fed gar keine andere Wahl, als AIG zu retten. Ein Bankrott der Versicherung hätte eine Kettenreaktion ausgelöst, die mit Sicherheit das internationale Finanzsystem zerstört hätte. Die Rettung sollte am Schluss den US-Steuerzahler mehr als 200 Milliarden Dollar kosten. «Aber ich sah keine Alternative, als AIG das Darlehen zu gewähren», stellt Bernanke fest.

Ben Bernanke musste das Finanzsystem gegen den Widerstand der eigenen Partei retten

Im Film sieht der Fund-Manager von Morgan Stanley im Platzen der Subprime-Blase das Ende des Kapitalismus. So weit daneben lag er mit dieser Einschätzung gar nicht. Ben Bernanke, der die Blase zwar zu spät erkannt und als zu wenig relevant eingeschätzt hatte – was er selbst zugibt – machte nachher alles richtig.

Als profunder Kenner der Depression der Dreissigerjahre wusste er, dass er alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen und das Geldsystem fluten musste, um eine Katastrophe zu vermeiden. Und gegen den teilweise erbitterten Widerstand seiner eigenen Partei, den Republikanern, tat er es auch. Andernfalls hätte, wie Bernanke schreibt, «die Nation einen Wirtschaftskollaps erlitten, der sehr viel schlimmer gewesen wäre als die Flaute, die eingetreten ist.»

In this photo taken Oct. 1, 2015, Former Federal Reserve Chairman Ben Bernanke's new book on the financial crisis is photographed in Washington. Bernanke says the U.S. economy is outperforming Europe at the moment because the Fed moved more quickly and aggressively to fight the 2008 financial crisis than Europe did.  (AP Photo/J. David Ake)

Empfohlene Lektüre für die nächsten Ferien.
Bild: J. David Ake/AP/KEYSTONE

Das ist mehr als ein Understatement. Adam S. Posen, ein renommierter Finanzprofessor und ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats der Bank of England, stellt in seiner Rezension der Bernanke-Memoiren in «Foreign Affairs» klar: Bernankes Mut, gegen feige Politiker und eine rasende Volksseele anzutreten, hat eine Katastrophe verhindert. Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt. Im Gegenteil: Das Finanzsystem ist nach wie vor mit grossen Risiken behaftet. «Mit dem Resultat», so Posen, «dass beim nächsten Crash das System noch leichter und schneller ausser Kontrolle geraten wird.»

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • maxy 05.01.2016 18:56
    Highlight Highlight Dieser Comic (Englisch, 1 Seite) ist immer noch die beste Zusammenfassung der Situation: http://smbc-comics.com/index.php?id=3794
  • Maya Eldorado 05.01.2016 03:17
    Highlight Highlight Der Kapitalismus ist der mächtigste Diktator der Welt. Wir unterordnen dem alles. Wie konnte das nur soweit kommen?
    Es ist nicht entscheidend, ob genug Essen da ist, sondern ob die einzelnen Menschen das Geld haben es zu kaufen oder nicht. Wer es nicht hat, geht frühzeitig von dieser Welt.
  • Humbolt 04.01.2016 16:46
    Highlight Highlight Dieser Film gehört auch zu denen, die online gestellt wurden. Habe ihn gestern gesehen und werde am WE ins Kino gehen um ihn nochmal vollwertig zu erleben. Soviel kurz zum Piratenthema!
    Der Film ist absolute Weltklasse! Brad spielt jedoch mehr eine Nebenrolle. Der Wandel von Steve Carell vom Deppen auf der Leinwand zu einem grossen Schauspieler ist definitiv abgeschlossen.
    Er bringt die "langweillige" Materie sehr gut unters Volk.
  • Kookaburra 04.01.2016 16:35
    Highlight Highlight Soviel zu: Der Kapitalismus reguliert sich selbst.

    Fannie maen (old men), für die alles nur ein Spiel ist. (Wie meiner Meinung nach auch Bernanke.)

    Das für mich jedoch interessanteste: Wie kann Herr Löpfe, der eine solche Intelligenz in solchen Sachen aufzeigt und die Agonie des Kapitalen Systems erkennt, die Kausalität zur wirtschaftlich bedingten, fast bedingunslosen Zuwanderung nicht auch sehen?

    Der Preis für das wirtschaftliche Mithalten der Schweiz ist hoch und zahlen muss ihn nicht die Wirtschaft.
    • DerWeise 04.01.2016 18:46
      Highlight Highlight ...weil das noch ne Weile tabu bleibt bis genug Einwohner (ob ch oder nicht ch) unter den negativen Folgen zu leiden haben.

      Evt sollte man die "Zuwanderung" passender "Rekrutierung" nennen, denn offen sind wir nur für Menschen, die unseren Unternehmen nützlich sind bzw nützlicher sind als jene die schon da sind (medizin und öffentlicher dienst ausgenommen)
    • Marmot 04.01.2016 20:10
      Highlight Highlight Genau. Das Problem ist doch einfach, dass das Wort "Zuwanderung" heute eine negative, rassistische Konnotation hat (sieht man schon an den Blitzern).
    • Madison Pierce 04.01.2016 21:37
      Highlight Highlight Der Kapitalismus reguliert sich sehr wohl selbst, wenn man ihn lässt. Ohne staatliche Hilfe wäre die Krise viel schlimmer geworden, aber nach ein paar Jahrzehnten hätte sich die Wirtschaft neu aufgebaut. War ja nicht die erste Krise in der Geschichte.

      Das Problem ist nur, dass in solchen Krisen diejenigen am meisten leiden, die am wenigsten dafür können. Das kann ein Staat nicht wollen und deshalb hat er eingegriffen.

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

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