Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Lockdown geht – Homeoffice bleibt (vorerst)

Bei der Novartis erhalten Mitarbeitende, die an den Arbeitsplatz zurückkehren, ein Willkommenspaket, die Swiss erhöht ihr Flugangebot und auch die SBB fahren wieder beinahe so oft wie sonst. Vorsichtig tasten sich die grössten Schweizer Konzerne wieder an den Alltag heran.

Sarah Kunz / ch media



Die Firmengiganten Google, Facebook und Twitter wollen ihre Mitarbeitenden noch bis ins Jahr 2021 im Homeoffice arbeiten lassen. Für viele ist diese Vorstellung ein Graus. Denn der Drang nach Normalität ist zu gross. In Schweizer Unternehmen kehren Angestellte deshalb schrittweise wieder an den Arbeitsplatz zurück – stets mit den nach wie vor strengen Abstands- und Hygieneregeln des Bundes im Hinterkopf.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Um die Rückkehr ins Büro mindestens einem Teil der Belegschaft zu ermöglichen, treffen die Konzerne erweiterte Schutz- und Hygienemassnahmen. Der vorgeschriebene Abstand von zwei Metern soll nicht nur zwischen den Mitarbeitenden, sondern auch im Kontakt mit Kunden oder Passagieren stets gewährleistet werden. So empfehlen etwa viele Firmen das Tragen einer Hygienemaske.

Seit Beginn der Coronakrise werden zudem Sitzungen wenn immer möglich per Videotelefonie abgehalten und Geschäftsreisen sind momentan wegen der erschwerten Reisebedingungen sowieso ein Ding der Unmöglichkeit. Die Umfrage bei zwölf grossen Schweizer Konzernen zeigt: Der Alltag, wie wir ihn vor dem Coronavirus kannten, liegt in weiter Ferne. Nach wie vor herrscht Ausnahmezustand.

Credit Suisse

ARCHIVBILD ZU DEN QUARTALSZAHLEN DER CREDIT SUISSE --- Der ehemalige Sunrise Tower in Zuerich Oerlikon traegt neuerdings den Schriftzug der Credit Suisse, aufgenommen am Mittwoch, 12. Mai 2010. Die Leuchtreklamen wurden vor wenigen Wochen ausgewechselt, weil die Firma Sunrise aus dem Turm ausgezogen ist und stattdessen die Grossbank Credit Suisse mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorab aus IT-Abteilungen dort eingezogen ist. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Bei der Credit Suisse arbeitet die Mehrheit der Mitarbeitenden weiterhin im Homeoffice. Laut Mediensprecher Ronnie Petermann wird aber in enger Abstimmung mit den Empfehlungen des Bundes an der schrittweisen Rückkehr ins Büro gearbeitet. Dafür werden die Hygienemassnahmen unter anderem mit Desinfektionsgel oder Masken sowie weitere Schutzvorkehrungen an den Standorten verstärkt.

In einem Interview mit der Schweizer Illustrierten sagte CEO Thomas Gottstein: «Vieles, was alltäglich war, wie häufige Auslandreisen, wird zur Debatte stehen. Homeoffice und digitales Arbeiten wird sich weiter etablieren.»

UBS

Bei der UBS arbeiten 80 Prozent der Belegschaft weltweit nach wie vor im Homeoffice, wie eine UBS-Sprecherin mitteilt. Auch die anfänglich eingeführten Sicherheitsvorkehrungen wie Social Distancing, virtuelle Meetings, Reiseverbote und Split Operations – das räumliche Auftrennen von Teams – werden weiterhin angewendet.

Laut der UBS habe sich das Homeoffice bewährt und bleibe deshalb bis auf weiteres der verfolgte Ansatz. Dadurch sei die Grossbank in der «komfortablen Lage», den Betrieb von zu Hause aus aufrecht zu erhalten und nach und nach Anpassungen vorzunehmen, ohne etwas zu überstürzen oder unnötige Risiken einzugehen.

Swiss

ARCHIVBILD ZUR REDUKTION DER KAPAZITAETEN DER SWISS IM MAERZ UND APRIL UM BIS ZU 50 PROZENT, AM FREITAG, 6. MAERZ 2020 - Ein Airbus A220-100 der Swiss rollt am Flughafen Zuerich am Sonntag, den 16. September 2018 in Kloten. (KEYSTONE/Christian Merz).

Bild: KEYSTONE

In den nächsten Wochen werden verschiedene europäische Länder ihre Einreisebestimmungen wieder lockern. Weil dadurch die Nachfrage nach Reisen wieder steigt, nimmt die Swiss bis zu 20 Prozent ihres ursprünglichen Angebots wieder auf. Das entspricht rund 180 Flügen pro Woche.

Damit die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere sowie des Bordpersonals gewährleistet sind, empfiehlt die Swiss seit anfangs Mai das Tragen einer Maske, wie Mediensprecher Marco Lipp mitteilt. Zudem werden die Abläufe an Bord angepasst und das Reinigungspaket erweitert. So werden etwa alle Bereiche, mit denen eine Person in Kontakt kommen könnte – beispielsweise die Anschnallgurte – intensiver mit einem speziellen Mittel gereinigt.

Laut Lipp befindet sich ein Grossteil der Bodenmitarbeitenden weiterhin in Kurzarbeit. Deshalb gelte bis auf weiteres auch der Grundsatz, im Homeoffice zu arbeiten.

Schweizerische Bundesbahnen (SBB)

Nachdem die SBB ihr Angebot wegen des Coronavirus massiv eingeschränkt haben, wird der Fahrplan nun seit dem 27. April wieder schrittweise hochgefahren. Die Kundenbegleiterinnen und -begleiter werden mit Desinfektionsmittel und Hygienemasken ausgestattet, die sie bei Kundenkontakt zu tragen haben, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

Diejenigen Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten können, kehren nun laut Meier schrittweise in ihre Büros zurück. Leute mit Tätigkeiten nahe am Bahnbetrieb arbeiten noch ab dieser Woche wieder in den Betriebsgebäuden. Die nächsten Erhöhungen in den Büros seien voraussichtlich ab dem 8. Juni geplant.

Die Post

ARCHIVBILD ZUM MK DER POST --- [Gestellte Aufnahme] Ein Kunde gibt am Schalter der Post-Filiale Sihlfeld Pakete auf, die von einem Postmitarbeiter entgegengenommen werden, fotografiert am 10. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Das Coronavirus bescherte der Post einen Päckli-Rekord: Der Höchstwert betrug im April 900'000 Pakete pro Tag. Die Anforderungen an die Post seien während der Coronazeit enorm, sagt Mediensprecher Oliver Flüeler. «Die grosse Menge ist erklärbar, waren doch viele Geschäfte geschlossen und wir Menschen haben von zu Hause aus bestellt.»

Um diese gewaltige Paketflut trotz beschränktem Personalbestand wegen der Schutzmassnahmen meistern zu können, hätten Mitarbeitende in den Briefsortierzentren ausgeholfen. «Täglich haben sie rund 130'000 Päckli von Hand sortiert», sagt Flüeler. Jetzt, mit der Lockerung der Massnahmen, erwartet Flüeler eine minimale Entspannung der Lage. Trotzdem bleibe die Zusammenarbeit von Post- und Briefzentren bestehen. Die Erfahrungen hätten bereits vorher gezeigt, dass immer weniger Briefe verschickt werden. Ab Januar 2021 wird die Paket- und Briefverarbeitung bei der Post als Einheit zusammengenommen.

Nach wie vor arbeiten laut Flüeler rund 9000 Büromitarbeitende im Homeoffice. «Sie werden ab Juni etappenweise an ihren gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren.» Damit die Empfehlungen des BAG betreffend Schutz- und Abstandmassnahmen weiterhin eingehalten werden können, bleiben vorerst auch die Plexiglasscheiben an den Poststellen sowie die Markierungen am Boden bestehen.

Migros

Wegen der strengen Massnahmen des Bundes war das Non-Food-Sortiment der Migros wochenlang abgesperrt. Mittlerweile ist seit Montag alles wieder kaufbar. «Durch die Schliessung zahlreicher Formate war die Migros enorm vom Coronavirus betroffen», sagt Medienspecher Marcel Schlatter.

Jene Mitarbeitende, für die Kurzarbeit beantragt werden musste, erhalten jedoch bis auf weiteres trotzdem den vollen Lohn. Die Migros hat laut Mediensprecher Marcel Schlatter bereits vor der Coronakrise Homeoffice gefördert. Die Mitarbeitenden arbeiten deshalb, wo möglich, weiterhin von zu Hause aus.

Coop

Wie die Migros darf auch Konkurrentin Coop seit letzten Montag wieder Non-Food-Produkte verkaufen. Die Freude darüber ist beim Unternehmen gross, wie Sprecherin Marilena Baiatu mitteilt. Für die Mitarbeitenden in der Administration seien seit Mitte März flexible Arbeitszeiten eingeführt worden. Dazu gehöre unter anderem, dass zwei Drittel aller Mitarbeitenden der Administration im Homeoffice arbeiten können. Laut Baiatu besteht diese Regelung auch weiterhin.

Nestlé

ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON NESTLE FUER DIE ERSTEN 9 MONATE, AM DONNERSTAG, 17. OKTOBER 2019 - Exterior view of the headquarters of Nestle in Vevey, Switzerland, on August 16, 2018. (KEYSTONE Gaetan Bally)..Aussenaufnahme des Hauptsitzes von Nestle am 16. August 2018 in Vevey. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Sofern die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht erforderlich ist, empfiehlt Nestlé ihren Mitarbeitenden, weiterhin im Homeoffice zu arbeiten, wie Mediensprecherin Nina Kruchten auf Anfrage mitteilt. Dies gelte insbesondere für Mitarbeitende, die zur Risikogruppe gehören.

«Es gibt aber Mitarbeitende, die wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren wollen», sagt Kruchten. Dafür seien an jedem Standort erweiterte Hygiene- und Abstandsmassnahmen eingeführt worden. Sie sollen die bestmöglichen Bedingungen gewährleisten, um gesund und sicher arbeiten zu können. Kruchten hält fest, dass Nestlé den Mitarbeitenden auch unabhängig vom Coronavirus seit Jahren ein flexibles Arbeitsumfeld mit Homeoffice oder Teilzeitarbeit ermögliche.

Swisscom

Diejenigen Mitarbeitenden, deren Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht notwendig sei, arbeiten bis mindestens 8. Juni im Homeoffice. Laut Mediensprecherin Sabrina Hubacher betrifft dies rund 90 Prozent der Mitarbeitenden. «Die Taskforce erarbeitet derzeit Konzepte, wie eine vorsichtige, stufenweise Rückkehr aussehen könnte», sagt Hubacher. Die Swisscom unterstütz das mobile Arbeiten bereits seit Jahren. Ob Mitarbeitende künftig vermehrt Homeoffice machen, ist laut Hubacher noch offen. «Wir wissen aber, dass ein grosser Teil unserer Mitarbeitenden den persönlichen Austausch im Team und mit Arbeitskollegen vermisst.»

Seit anfangs letzter Woche haben alle Swisscom Shops wieder zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet.Laut Hubacher sind über die Hälfte der Shops während rund sechs Wochen geschlossen geblieben. Nach wie vor ist aber aufgrund der Vorschriften des Bundes die Anzahl Kunden beschränkt. Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben und das Einhalten der Distanzregeln in den Shops sind laut Hubacher selbstverständlich.

Novartis

Rund 90 Prozent der Belegschaft haben in den vergangenen Wochen laut Mediensprecher Daniel Zehnder von zu Hause aus gearbeitet. Seit Montag können sie auf Wunsch wieder vermehrt in ihre Büros zurückkehren. «Von gesamthaft rund 10'000 Mitarbeitenden auf dem Novartis Campus arbeiten wieder 1500 auf dem Areal», sagt Zehnder. «Wir empfehlen aber weiterhin Homeoffice. Dadurch wird der öffentliche Raum entlastet.»

Wer wieder an seinen gewohnten Arbeitsplatz zurückkehrt, erhalte ein sogenanntes «Welcome Package» mit Hinweisen zu den Schutzmassnahmen, einem Handdesinfektionsmittel und Masken. Letztere seien vor allem für den Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln gedacht. Innerhalb des Unternehmens gebe es keine Maskentragpflicht. Poster und Markierungen am Boden sollen auf den vorgeschriebenen Abstand sowie weitere Verhaltensrichtlinien hinweisen.

Der Pharmakonzern fördere bereits seit Jahren das flexible Arbeiten. «Das grossflächige Einführen von Homeoffice hat uns vor keine besonderen Schwierigkeiten gestellt, da wir technisch dafür ausgerüstet sind», sagt Zehnder.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

ARCHIVBILD ZUR JAHRESZAHLEN-MK 2018 VON SRF, AM DONNERSTAG, 10. JANUAR 2019 ----  Die Eingangshalle fotografiert am Mittwoch, 12. September 2018 im SRF Studio in Bern. Im Studio Bern befindet sich die Abteilung Chefredaktion Radio, zu der auch das Radioprogramm Radio SRF 4 News gehoert. Ebenfalls am Standort Bern ist die Regionalredaktion BE FR VS zu Hause. Der SRG Verwaltungsrat prueft derzeit einen Umzug des Radiostudios nach Zuerich. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Die Rückkehr zur Normalität erfolgt auch bei SRF langsam und stufenweise. Seit letzten Montag sind laut SRF-Sprecher Daniel Knoll gegen 20 Prozent wieder zurück an den Standorten. Wann die nächste Stufe erfolge, also wann maximal 40 Prozent der Mitarbeitenden an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, sei derzeit noch offen. «Vor Mitte Juni wird es diesbezüglich sicher keine Änderungen geben», sagt Knoll.

Weiterhin uneingeschränkt gelten die vom BAG empfohlenen Hygienevorschriften. Wo der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden könne – etwa an Schnittplätzen – gelte Maskentragpflicht. SRF werte derzeit zusammen mit den übrigen SRG die Erkenntnisse zum langfristigen Umgang mit Homeoffice aus. «Die Einstellung hat sich in den letzten neun Wochen sicher nachhaltig verändert», sagt Knoll. Homeoffice dürfte folglich bei der SRG künftig vermehrt zur Arbeitsrealität gehören.

Wie alle Medienhäuser spüre auch SRF den starken Ertragsrückgang bei der Werbung, sagt Knoll weiter. SRG-weit dürften Einnahmen in einem hohen zweistelligen Millionenbetrag ausbleiben. Aufgrund des Coronavirus sei innerhalb der gesamten SRG Kurzarbeit für gewisse Bereiche angemeldet worden.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

23 verrückt-kreative Wege, wie sich Leute vor Corona zu schützen versuchen

So sieht eine coronakonforme Klimademo aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

75
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 18.05.2020 16:01
    Highlight Highlight Leider handeln nicht alle Arbeitgeber so besonnen und im Sinne der Gesellschaft...

    Einige holen bereits jetzt einen grossen Teil ihrer Angestellten zurück ins Büro...

    Obwohl es weder wirtschaftlich, noch organisatorisch notwendig wäre...
  • MiaMiu 18.05.2020 15:28
    Highlight Highlight Es ist schön, dass vielen hier die Arbeit im Home Office so gut gelingt. Ich wäre dafür, dass Arbeitgeber in Zukunft mindestens teilweises Home Office ermöglichen müssen, sofern der/die Angestellte das möchte und keine triftigen Gründe dagegen sprechen. Für *mich* ist es aber nichts. Ich bin ein sehr soziales Geschöpf. Mir fehlt der Austausch, die Kolleginnen, die informellen Gespräche, die Struktur. Ich finde Home Office deprimierend und finde mich nur damit ab, weil es im Moment halt vernünftig ist. Da ich in derselben Stadt wohne und arbeite, spare ich auch nicht wesentlich Zeit dadurch.
  • Nekomana 18.05.2020 13:25
    Highlight Highlight Wir müssen wieder 1-2 mal in der Woche ins Büro. Nun ja, so überzeugt bin ich noch nicht. Die Arbeitsplätze wurden während dem Lockdown getauscht, die hälfte findet man nicht mehr. Der Grund weswegen man wieder ins Büro muss, ist Kontrolle. Was ich richtig kacke finde. Es gibt bei uns Leute die machen nichts, werden dafür noch belohnt - das sehen die Chefs auch im Büro nicht. Naja, bis der Anstellungsstopp bei den Firmen vorbei sind, mache ich das noch, danach wird sich die Firma wundern ;) Neuer Job schon sicher, warte nur noch.
    • So oder so 18.05.2020 17:20
      Highlight Highlight Hab mal so ein Typ gekannt auf dem Bau , der hat gesagt das man die Hälfte alle Bürolisten Entlassen könne - dann kann die andere Hälfte ganz Normal Arbeiten im Büro. Na ja, zumindest bei denn HR Abteilungen gebe ich ihm sofort Recht.

      "Der Grund weswegen man wieder ins Büro muss, ist Kontrolle" Es gibt immer mehr Menschen die Kontrollieren was die anderen Arbeiten - Die Müssen auch wieder Arbeiten !
  • Zat 18.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Bei uns wurde home office leider gestrichen per 01.05., obwohl es sehr gut funktioniert hat, wie auch das Management sagt.
    Ich wäre für Freiwilligkeit und halbe-halbe, also ein Teil der Woche Büro und ein Teil home office.
  • Locutus70 18.05.2020 12:25
    Highlight Highlight Wo es sinnvoll ist, kann das HomeOffice ruhig bleiben. Es spart Zeit, schon Ressourcen, verringert Streß und in den meisten Fällen ist es gleich effektiv, vielleicht sogar noch effektiver.
  • So oder so 18.05.2020 12:13
    Highlight Highlight Wann kommt eigentlich der Homeoffice Thriller, Horrorfilm, Komödie, Liebesfilm, Actionfilm usw... , es soll auch welche geben die sind nicht im Homeoffice gelandet sondern auf der Strasse und suchen immer noch ein
    Job.
  • Don Alejandro 18.05.2020 12:00
    Highlight Highlight Solange im Kanton Zürich der Hort zu ist und die Schulen im Halbtagesbetrieb pro Einheit/Schüler arbeitet, ist dies für viele Arbeitnehmer noch gar nicht möglich. Die Problematik mit der Fremdbetreuung durch Familienangehörige in der Risikogruppe besteht ebenfalls noch weiterhin. Ich denke daher, dass dort wo Homeoffice möglich ist, dieses bei vielen weiterhin bestehen muss.
  • a-minoro 18.05.2020 11:59
    Highlight Highlight Frage an die Homeoffice-Befürworter Fraktion: Kriegt ihr fürs Homeoffice vom Arbeitgeber eigentlich irgendwelche Vergütungen für die von euch zur Verfügung gestellte Infrastraktur (Arbeitsplatz, Notebook, Internetanschluss, Strom)?
    • Tchnologicaaa 18.05.2020 12:21
      Highlight Highlight Bei uns gibts nichts. Stört mich aber auch nicht, da ich ja jetzt z.B. auch aufs Auto verzichten kann.
    • Blubber 18.05.2020 12:25
      Highlight Highlight Interessanter Punkt. Wir haben nichts erhalten und ich denke das ist in der aktuellen Situation auch vollkommen in Ordnung. Jedoch wurde uns Notebook, extra Bildschirm, etc. zur Verfügung gestellt. Aber wenn Homeoffice eine langfristige Lösung wird, müsste man ggf. darüber reden und das würde wohl noch spannende Diskussionen beinhalten (Miete, Strom, etc).
    • sichernit 18.05.2020 12:26
      Highlight Highlight Nein, resp. Notebook wird gestellt. Für den Rest ist man selber verantwortlich. Aber das amortisiert sich schnell, Bsp. keine Ausgaben für ÖV od. Parkplatz. Arbeitsweg an sich gespart, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 18.05.2020 11:54
    Highlight Highlight bei uns ist das Problem das Telefon, welches nicht auf der Home-Office-Software installiert ist und Verträge/Dokumente müssen teils mit Unterschriften in einem Ordner abgelegt werden.
    Daher arbeiten bei uns die meisten seit etlichen Wochen wieder im Geschäft, aber schon mit Abstand zueinander, einzelne aber auch zu Hause, die weniger mit Verträgen arbeiten
    • DieFeuerlilie 18.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Müssen denn diese Verträge/Dokumente zwingen jeden Tag in den Ordner, oder würde auch alle zwei, drei Tage reichen?
    • The Rogue 18.05.2020 13:17
      Highlight Highlight Das Telefon sollte mit heutiger Technik ein kleines Problem sein. Beinuns werden Verträge schon seit Jahren eingescannt und digital abgelegt. Hat eigentlich nur Vorteile...
    • Frausowieso 18.05.2020 13:58
      Highlight Highlight Wir haben in den letzten Wochen gelernt, dass es gar nicht mehr so viele Hardcopies/wetinks benötigt, wie wir dachten. Ämter verweigerten lange die Annahme von elektrisch signierten PDFs und wollten alles per Post erhalten. Nun haben sie offenbar gemerkt, dass elektronisch vieles einfacher und schneller abgewickelt werden kann. Den Posteingang, die Ablage und Signatur von wichtigen Dokumenten erledigt bei uns ein kleines Team. Sie scannen die Post ein und senden sie per Mail.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Nebelkrähe 18.05.2020 11:43
    Highlight Highlight Nicht jeder Arbeitsplatz kann man per Homeoffice erledigen, vorallem in kleinen Firmen, zudem glaube ich nicht das man effizienter ist zuhause. Zudem ist das nicht jedermans Sache, die Abklenkung ist gross, zudem brauchst es Disziplin. Bin auch kein Freund von Pendeln und langem Arbeitsweg. Aber das müsste man anders lösen. Vielleicht kommen in Zukunft Büros auf wo sich die Leute von verschiedenen Firmen einmieten können und so gezielt arbeiten. Arbeiten zuhause ist keine Zukunft.!
    • Frausowieso 18.05.2020 13:01
      Highlight Highlight Das gibt es schon lange
    • DuhuerePanane 18.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Wenn man Kinder hat, kann man das Ablenkungsargument verstehen, aber sonst? Mich lenkt nur meine Pflanze ab und zuhause bin ich in der Hälfte der Zeit fertig mit der Arbeit.
    • Die Nebelkrähe 18.05.2020 14:06
      Highlight Highlight @DuhuerePanane, wenn mich meine Pflanze ableken würde wär das nicht gut, ausser du züchtest spezielle "Kräuter". Die lenken wirklich ab, jetzt weiss ich warum du die ganze Zeit zuhause rumdödeln willst. Ahja als Kind habe ich auch bananenschale geraucht.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tartaruga 18.05.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich wollte früher nie im Home Office arbeiten, da ich nicht 24/7 für irgendwelche Arbeiten erreichbar sein wollte. Nun spare ich mir jeden Tag insgesamt 1h Arbeitsweg, was im Vergleich zu anderen recht wenig ist, aber trotzdem enorm viel Lebensqualität mit sich bringt. Ich hoffe wirklich, dass sich das Home Office in Zukunft etabliert.
  • drjayvargas 18.05.2020 11:23
    Highlight Highlight 25% ab nächster Woche wieder im Büro. Meiner Meinung nach völliger Mumpitz, denn es ist überhaupt nicht notwendig. Ich erwarte auf jeden Fall, dass diesbezüglich ein Umdenken stattfindet. 2 Tage Büro reichen absolut. Dass es ganz ohne geht, hat sich ja bereits gezeigt.
  • Prometheuspur 18.05.2020 11:20
    Highlight Highlight Hm - vernünftig bleiben und nicht zu lasch sein_werden!
    Und doch benötigt es nur einzelne die es nicht tun, schon können die Zahlen unter umständen wieder ansteigen. Wenn man also zurück ins Büro kehren will oder muss, um einander aus dem Weg zu gehen (Distanz bewahren) - ja dann halt.

    ("Aber nicht übermütig alle rundherum betatschen und an grapschen🙂 dass weiss mittlerweile wirklich jede_r") xD
  • Oh Dae-su 18.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Bei uns dürfen ab Juni 25% wieder ins Office. Den Leuten scheint es im Homeoffice aber zu gefallen. So haben sich nur etwa 5% angemeldet, um wieder zurückzugehen. ^^
  • phoenix81 18.05.2020 11:00
    Highlight Highlight Für die die es noch nicht kapiert haben: Homeoffice ist ab jetzt der neue Normalzustand. Es gibt einfach ein paar Leute die noch den Mindset der industriellen Revolution haben, wo man wie Charlie Chaplin immer zur Fabrik musste um am Förderband zu arbeiten. Ach ja, und die Manager merken nun endlich dass es sie eigentlich gar nicht braucht. http://R
    • Freedoom Fighter 18.05.2020 12:53
      Highlight Highlight und die Leute, welche wirklich an einem Förderband arbeiten? oder auf de Baustellen? oder im Service? oder oder oder....
    • phoenix81 18.05.2020 13:50
      Highlight Highlight Förderband = Scheissjob => muss automatisiert werden. Baustelle => wir haben genügend "geister-gebäude" in der Schweiz die leer stehen. Service = auch kein guter Job, umsteigen auf takeaway
    • phoenix81 18.05.2020 15:04
      Highlight Highlight ich meine natürlich die, die gut home office machen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herrkern (1) 18.05.2020 10:50
    Highlight Highlight Bei uns auch Home Office. Wer unbedingt will, darf ins Office, aber das wird registriert fürs Contact Tracing. Wer will das schon.
  • Obama & Clinton 18.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Wir fahren wieder in zum Teil leeren und zum Teil vollen Zügen an den Arbeitsplatz resp. so wäre es von der Geschäftsleitung vorgesehen. Ein paar Versprengte kommen der Aufforderung nach, die Mehrheit allerdings bleibt weiterhin zuhause.
  • Baguette 18.05.2020 10:40
    Highlight Highlight Ich habe jahrelang sowohl im Büro als auch von zuhause aus gearbeitet; etwa fifty/fifty. Beides hat Vorteile und diese Kombination habe ich immer als ideal empfunden. Allerdings hatte ich zuhause einen richtigen kleinen Arbeitsplatz; arbeiten am Küchen- oder Esstisch wäre keine Alternative gewesen. Aber eine ruhige Ecke hat nicht jeder, das muss man sich einrichten. Es lohnt sich.
  • ChlyklassSFI 18.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Mein Problem: Ich hätte seit Mitte April eine Anstellung (Büro), jetzt muss ich aber voraussichtlich noch bis Anfang Juli warten.
    • maljian 18.05.2020 10:50
      Highlight Highlight Ist die Einarbeitung nicht möglich? Bei uns gibt es auch neue Mitarbeiter, der eine sogar in Spanien und die Einarbeitung klappt gut.
    • ChlyklassSFI 18.05.2020 11:52
      Highlight Highlight Besten Dank für die Antwort. Soweit ich weiss: Momentan arbeiten praktisch alle nicht im Büro. Die Einarbeitung sei so nicht möglich. Die Abteilung gehört zur Bundesverwaltung, wo wohl eher spät als früh "Normalität" einkehren wird.
  • Spitzbuab 18.05.2020 10:29
    Highlight Highlight @Migros:
    Nur die Mitarbeiter an der Front konnten und können kein Homeoffice machen.
    Die stehen jeden Tag im Laden und sind der Ansteckung ausgesetzt.
    Bei Coop, Aldi usw. redet man von Sonderentschädigung für diese Mitarbeiter die schliesslich, übertrieben gesagt, ihr Leben für die Firma aufs spiel setzen. Aber von der Migros hört man bis heute noch nicht einmal den Satz: Es wird darüber nachgedacht.
    Schwach!!
    Das Management von Migros hat in den letzten Jahren sowieso sehr nachgegeben. Die Migros wird schon lange nicht mehr nach dem Willen von Duti geführt.
  • maljian 18.05.2020 10:21
    Highlight Highlight Bei uns ist weiterhin Homeoffice empfohlen. Wir dürfen aber auch wieder zurück an den Arbeitsplatz, soweit wir den ÖV meiden können. Anfang Juni gibt es dann eine neue Einschätzung dazu.

    Finde es super, das es bei uns so geregelt wird. Kenne auch einige Unternehmen, bei denen es möglich wäre, aber nicht umgesetzt wird.
  • Bratansauce 18.05.2020 09:58
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist die "Rückkehr an den Arbeitsplatz" völlig falscher Ansatz. Ich bin fest der Überzeugung, dass viele Mitarbeitende von daheim aus genauso produktiv oder noch produktiver als im Büro arbeiten. Ich sehe den Sinn echt nicht, mich täglich ins Büro zu schleppen, im Prinzip den ganzen Tag mit niemanden persönlich zu sprechen (ausser im Mittag oder in den Pausen) und dann wieder nach Hause zu fahren. Dabei wäre Homeoffice die Lösung von so vielem: Staus, ÖV-Überlastung, hohe Büromieten, Mitarbeiterzufriedenheit, Unterstützung von dezentralem Gewerbe, etc.
    • Kopkunka 18.05.2020 11:22
      Highlight Highlight Absolut. Ich hoffe sehr auf eine Veränderung in diese Richtung. Natürlich empfinde ich den persönlichen Kontakt mit meinen Bürokollegen als wichtig, aber nicht jeden Tag. Ohne das Pendeln spare ich viel Zeit und Energie, dementsprechend bin ich produktiver und motivierter. Ich denke, das geht auch anderen so.
    • DuhuerePanane 18.05.2020 13:12
      Highlight Highlight Die Chefs wollen das ja nicht, weil sie so weniger Macht über uns haben 🤷🏻‍♀️ Ich spreche nicht für alle Firmen, aber kenne das nur so von den Firmen, in denen ich bisher gearbeitet habe. Bei der jetzigen habe ich nun gekündigt weil der Umgang mit der Coronapandemie eine Katastrophe ist/war.
    • Bratansauce 18.05.2020 15:57
      Highlight Highlight @DuhuerePanane: Genau, deshalb liegt es auch an uns Arbeitnehmern, sich Unternehmen auszusuchen, welche fortschrittliche Arbeitsbedingungen haben. Letztendlich zwingt man so die Unternehmen, angenehme Rahmenbedingungen zu schaffen, wenn man gute Leute im Unternehmen haben will.
      Deine Vorgehensweise ist daher auch ein tolles Beispiel dafür, wie man es machen sollte.
  • Frausowieso 18.05.2020 09:56
    Highlight Highlight Ich möchte gar nicht mehr ins Office zurück. Irgendwie sehe ich gar keinen Grund mehr dafür. Es bedeutet mehr Stress, mehr Stau, Abgase und Zeitverlust. Zudem arbeite ich zu Hause viel konzentrierter, wenn ich nicht 30 Kollegen um mich herum habe. 1-2 mal die Woche wäre ok, aber nicht mehr jeden Tag.
    • Firefly 18.05.2020 10:59
      Highlight Highlight Dito
    • catlaluna 18.05.2020 11:09
      Highlight Highlight geht mir genauso
    • Lotta_80 18.05.2020 11:38
      Highlight Highlight Jaaaaaa stimmt!! Hoffentlich realisieren das auch die Chefs...
      Ich muss mich nächste Woche total überwindeny dass ich nicht die Krise kriege im Zug🤨
    Weitere Antworten anzeigen

Liveticker

Gastrosuisse fordert mehr Lockerungen ++ Demos in Basel, Bern und Zürich verhindert

Artikel lesen
Link zum Artikel