Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jens Alder ist der neue Boss bei Alpiq

Mehr «Wirtschaft»



ARCHIV -- Jasmin Staiblin, CEO Alpiq, spricht an der Bilanzmedienkonferenz von Alpiq am Montag, 6. Maerz 2017, in Olten. Jasmin Staiblin hat sich nach sechs Jahren entschieden, die Chefposition bei der Alpiq-Gruppe per Ende 2018 aufzugeben und das Unternehmen zu verlassen, wie das Unternehmen am 7. Dezember 2018 meldete. Die operative Fuehrung wird dann Jens Alder uebernehmen, der bereits seit 2015 Verwaltungsratspraesident der Alpiq Holding ist.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Sie geht: Jasmin Staiblin. Bild: KEYSTONE

Beim Energiekonzern Alpiq kommt es zu einem Wechsel an der operativen Spitze: Konzernchefin Jasmin Staiblin wird per Ende Jahr aus dem Unternehmen ausscheiden. Sie wird ersetzt durch Verwaltungsratspräsident Jens Alder, der ab nächstem Jahr beide Ämter ausüben wird.

Staiblin habe sich nach sechs Jahren entschieden, das Unternehmen per Ende 2018 zu verlassen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitagabend. Ab kommendem Jahr werde Jens Alder, der seit 2015 Verwaltungsratspräsident ist, zusätzlich als Delegierter des Verwaltungsrats die operative Führung der Alpiq-Gruppe übernehmen.

«Jasmin Staiblin hat Grossartiges geleistet. Im Namen des Verwaltungsrats danke ich ihr herzlich für ihr enormes Engagement, den erfolgreich umgesetzten Turnaround der Alpiq Gruppe und die aussergewöhnlich gute Zusammenarbeit», wird der frühere Swisscom-CEO Alder in der Mitteilung zitiert.

Als Gegengewicht zu Alder wird VR-Vizepräsident Jean-Yves Pidoux neu als Lead Director das vom VR neu geschaffene Governance Committee leiten. Dieses Aufsichtsorgan soll potenzielle Interessenskonflikte bei der Doppelrolle vermeiden. Der Verwaltungsrat habe dazu die Governance-Prozesse angepasst.

ARCHIV - Portrait von Jens Alder, CEO der Swisscom AG, aufgenommen am 2. Dezember 2004 an der Boerse in Zuerich. - Bei Alpiq kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrates: Jens Alder soll an der Generalversammlung vom 30. April zum neuen Praesidenten des Gremiums gewählt werden. Er wird Hans Schweickardt abloesen, der das 70. Altersjahr erreicht hat und sich daher nicht mehr fuer eine weitere Amtsdauer zur Verfuegung stellt. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===  : DIA, Mittelformat]

Er kommt: Jens Alder. Bild: KEYSTONE

Die Strategie des Konzerns sei derweil bestätigt worden und solle «konsequent umgesetzt» werden, heisst es weiter. Zum einen profitiere Alpiq in naher Zukunft von den inzwischen gestiegenen Strompreisen an den Grosshandelsmärkten, zum anderen baue man die Wachstumsfelder E-Mobility und digitale Energielösungen weiter aus.

Neuer Geschäftsbereich Generation International

Zudem gibt es einen neuen Geschäftsbereich. Die beiden Geschäftseinheiten Thermal Power Generation und Renewable Energy Sources, welche in einer Übergangsphase direkt an Jasmin Staiblin rapportiert hatten, würden neu im Geschäftsbereich Generation International zusammengefasst, so die Mitteilung. Der Geschäftsbereich wird ab 2019 von André Schnidrig, der neu Mitglied der Geschäftsleitung von Alpiq wird, geleitet. Er werde zudem weiterhin die Geschäftseinheit Renewable Energy Sources führen.

Alpiq ist damit in die drei Geschäftsbereiche Generation Switzerland (Michael Wider), Generation International (André Schnidrig) und Digital & Commerce (Markus Brokhof) sowie den Funktionsbereich Financial Services (Thomas Bucher) aufgeteilt. (aeg/awp/sda)

Die herzigste Solaranlage der Welt steht in China

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Bayern München zerlegt ein desolates Barcelona

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen

18 oder gar 24 Milliarden Franken? Grosser Zahlenstreit um Kampfjets

Die Beschaffungskosten sind nur ein Teil der Rechnung. Ein Mehrfaches davon betragen über die Jahre hinweg die Betriebskosten. Die Gegner kommen dabei mit einer Flugstunden-Rechnung auf eine höhere Summe als der Bund.

Aus der Portokasse zahlt das niemand. Bis zu sechs Milliarden Franken wollen Bundesrat und Parlament für bis zu 40 neue Kampfflugzeuge ausgeben. Das sind 150 Millionen Franken pro Flugzeug, die das Verteidigungsdepartement (VBS) von Viola Amherd (CVP) aufwerfen kann. Am 27. September entscheidet das Stimmvolk über den Kredit.

Die Beschaffungskosten von 6 Milliarden sind allerdings nur ein Teil der Rechnung. Ein Mehrfaches davon betragen über die Jahre hinweg die Betriebskosten. Bei einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel