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Krypto-Blog

Sind Kryptowährungen Vollgeld?

patrick köchli



Am 10. Juni dürfen Schweizerinnen und Schweizer wieder abstimmen – über eine der komplexesten Vorlagen, welche je vors Volk kam: die Vollgeldinitiative. Hauptziel ist es, das elektronische Buchgeld der Kontoinhaber zu schützen und die private Geldschöpfung der Banken einzuschränken.

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Patrick ist Gründer und Geschäftsführer der Menova GmbH.

Doch einige von uns besitzen bereits «Vollgeld», ohne es zu wissen. Denn seit dem Jahr 2009 existiert eine elektronische Währung, welche die private Geldschöpfung verunmöglicht und jedem Besitzer auch in der digitalen Welt die volle Kontrolle über dieses Geld gibt.

Der Namen dieses «Vollgeldes»: Bitcoin, Ether und Co. Oder einfach allgemein: Kryptowährungen.

Was? Wieso sollten Kryptowährungen Vollgeld sein?

Habe ich den richtigen Schlüssel (Private Key), so kann ich (nur ich!) über meine Kryptowährungen verfügen. Es ist wie bei einem Safe. Wenn etwas mal drin ist, bleibt es auch drin, bis ich es mit meinem Schlüssel wieder in die Welt lasse.

Eine private Geldschöpfung ist so – genau wie beim vorgeschlagenen Vollgeld – nicht möglich. Aber eben nur, wenn ich diesen Schlüssel selber verwahre. Denn wie du hier nachlesen kannst (Punkt 12), können Kryptowährungen auch bei zentralen Börsen gelagert werden. Dann haben diese deinen privaten Schlüssel und du verlierst die Kontrolle darüber. Dezentrale Börsen vernachlässigen wir hier mal.

Aber Kryptowährungen sind doch nicht garantiert! Oder?

Korrekt, hier liegt ein Unterschied zum geplanten Vollgeld. Denn dieses wäre durch die Schweizerische Nationalbank garantiert. Doch eines hätten Vollgeld und (die meisten) Kryptowährungen gemeinsam: Es liegen ihnen keine fundamentalen Werte zu Grunde. Vollgeld müsste schuldfrei ausgegeben (verschenkt) werden und hätte dementsprechend keinen Gegenwert in der Bilanz der SNB. Das heutige gesetzliche Zahlungsmittel Bargeld ist zwar nicht mehr wie früher 100-prozentig durch Gold gedeckt, jedoch durch andere Positionen. Und die haben es übrigens in sich, wie nachfolgende Grafik zu den grössten Einzelpositionen im US-Aktienmarkt zeigt.

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Quelle: Finanz und Wirtschaft, SEC.

Aber Vollgeld wäre gesetzliches Zahlungsmittel

Korrekt, jeder wäre verpflichtet, dieses Vollgeld anzunehmen. Bei Kryptowährungen wird dies in absehbarer Zukunft wohl kaum der Fall sein. Aber braucht es auch nicht zwingend. Denn bereits heute wird nur noch knapp die Hälfte (53 % im Jahr 2016) der stationären Einkäufe mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel CHF-Bargeld bezahlt – der Rest durch Debit-, Kredit- oder Händlerkarten. Und diese beruhen ja auf dem gesetzlich nicht regulierten Buchgeld, das die Initianten zu bekämpfen versuchen.

Würde man darüber hinaus zusätzlich den Online-Handel, private Kaufverträge (Autos, Immobilien, ...) und typischerweise per Rechnung bezahlte Produkte und Dienstleistungen (Krankenkasse, Versicherungen, ...) miteinbeziehen, macht das gesetzliche Zahlungsmittel CHF-Bargeld bereits heute kaum mehr einen Bruchteil aus. Wir bezahlen also schon jetzt den grössten Teil unserer Leistungen mit «ungesetzlichen» Zahlungsmitteln.

Wenigstens wäre der Wert von Vollgeld stabil

Das ist in der Tat eines der grössten Probleme, welches Kryptowährungen noch zu lösen brauchen, sofern sie sich als alternatives Zahlungsmittel etablieren wollen. Kein Mensch will mit einer Form von Geld bezahlen, welche morgen 50 % mehr oder 50 % weniger Wert haben kann. Hier braucht es Kontinuität und Preisstabilität. Doch grundsätzlich wäre diese Preisstabilität auch bei Kryptowährungen einfach zu erreichen.

Zum Beispiel: Sobald der Wert einer bestimmten Kryptowährung über eine definierte Grenze steigt, emittiert ein Smart Contract so lange neue Coins, bis sich dieser Wert wieder in einer bestimmten Bandbreite einpendelt. So wie auch die Nationalbank Deflation durch eine Erhöhung der Geldmenge bekämpft.

Aber wer kriegt diese neu erstellten Coins? Theoretisch könnte man sie anteilsmässig an die bisherigen Coinholder verteilen ... das ist im Grunde genommen genau dasselbe, wie die Initianten im Rahmen der Vollgeldinitiative vorschlagen (Stichwort: Geld verschenken).

Was ist im umgekehrten Fall? Wie kann man die Geldmenge reduzieren?

Hier wird es schon kniffliger. Und zwar sowohl bei der Vollgeldinitiative wie auch bei Kryptowährungen. Denn Kryptowährungen kann ich bekanntlich bei mir selbst lagern, indem ich den Private Key sicher verwahre. Dann sollte mir diese Coins niemand wegnehmen können. Oder?

Grundsätzlich richtig. Es ist jedoch möglich, eine Kryptowährung so zu strukturieren, dass gewisse Personen (oder ein Smart Contract) die Berechtigung erhalten, Coins zu «verbrennen». Man muss sich jedoch fragen, ob man eine solche Funktion überhaupt im Quellcode einbauen will, da sie auch missbraucht werden kann.

Wieso macht nicht einfach die SNB einen Schweizer-Franken-Coin?

Nun, da müsst ihr unsere SNB-Direktion schon direkt fragen. Als Hauptgrund wurde bisher vor allem die erschwerte Gewährleistung von Finanzmarktstabilität genannt. Insbesondere die im vorherigen Abschnitt genannte Reduktion der Coin-Umlaufmenge bereitet ihnen Sorgen. Aber es gibt auch noch andere Gründe.

Einerseits möchte die SNB die Geldmenge zentral und ohne Smart Contracts steuern. Dann braucht es aber nicht zwingend Blockchain und eine Kryptowährung. Auf der anderen Seite soll die SNB logischerweise auch nicht gleich auf jeden neuen Technologie-Zug aufspringen, sondern erst mal bedächtig abwarten.

Sicher ist jedoch, dass den Vollgeld-Initianten durch einen Schweizer-Franken-Coin (oder nennen wir ihn ab jetzt Stutz-Coin) der Wind aus den Segeln genommen würde. Nicht nur das. Auch das Segel würde ihnen genommen. Und das Boot.

Denn in einem solchen Fall würde die SNB den Stutz-Coin herausgeben. Die Banken und andere Player (ja, liebe Banken – die werden kommen) würden ihren Kunden benutzerfreundliche Wallets für dessen Verwahrung anbieten. Und die Schweizerinnen und Schweizer könnten – sofern sie dies wollen – mit einer offiziellen elektronischen Währung bezahlen. Dem Stutz-Coin!

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • peak fast alles 07.06.2018 11:53
    Highlight Highlight das offizielle geld (CHF) muss möglichst nah beim volk sein.
    heute ist der CHF zu 80% in der Hand von Leuten auf der ganzen Welt, die wir nicht kennen.
    VOLL-CHF-JA
  • Ueli der Knecht 06.06.2018 21:32
    Highlight Highlight "Sind Kryptowährungen Vollgeld?"

    Wenn man solche Fragen stellt, sollte man vor deren Beantwortung definieren, was man unter dem ominösen Begriff "Kryptowährung" versteht. Diesbezüglich bewegt sich der Artikel im dichten Nebel.

    Falls mit "Kryptowährung" Blockchain- oder Distributed Ledger Technologien (DLT) gemeint ist, die nebst dem Double-Spending- auch das Byzantinische-Fehler-Problem lösen, dann ist es abwegig, zu glauben, dass die SNB (oder sonst wer) sowas jemals kontrollieren könnte. Sonst wäre es nämlich kein byzantinisch-fehlertolerantes System, und somit keine echte "Kryptowährung".
  • SeboZh 06.06.2018 20:44
    Highlight Highlight Wieso is eigentlich R. koeppel auf dieser Note??
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 22:35
      Highlight Highlight Köppels Kopf krieg man gratis, royalty free... ;)

      a.k.a. seine Majestät König von Thailand Rama IX. Bhumibol Adulyadej
      Benutzer Bild
  • T13 06.06.2018 19:20
    Highlight Highlight Eine frage.
    Sollte dies angenommen werden und die NB muss wirklich dafür geradestehen.
    Wie würde sich das auf den franken auswirken?
    Es ist jetzt schon der kriesenhafen schlechthin?
    Wenn dieser wirklich zu 100% abgedeckt wird, könnte man den franken ja gleich in gold prägen oder nicht?🤔
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 22:51
      Highlight Highlight Es hätte vermutlich keine Auswirkungen auf den Franken. Die SNB müsste die Geldmenge erheblich erhöhen, und die Kapitalvorschriften der Banken verschärfen. Das stärkt den Aktienkurs der Banken.

      Die Auswirkung auf die CHF-Nachfrage kann ich nicht abschätzen. Aber sowohl eine erhöhte Nachfrage sowie ein erhöhtes Angebot könnte die SNB handhaben. Bei erhölter Nachfrage mit mehr quantitative und qualitative Easing (Devisen, Anleihen und Fremdaktien kaufen), bei erhöhtem Angebot könnte sie einfach zuschauen.

      Vollgeld ist nicht voll gedeckt. Nur voll von der SNB (aus dem Nichts) "hergestellt".
      Benutzer Bild
  • einschweizernamens 06.06.2018 15:13
    Highlight Highlight schaut euch mal beim Platincoin um: ein System mit Coin und eigener Kryptowährung. MLM und eigenem Messenger. Ein elektronisches Wallet und bald kommt auch die Debitcard... wie geil ist das denn?!
    infos hier: https://platincoin.com/de/9883890416
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 21:15
      Highlight Highlight "Du sollst dich da registieren und ein 'business package' kaufen, welches wohl irgendwelches Trainings Material enthält?
      Ich würde da definitiv kein Geld investieren."

      "Bei so einem Unsinn kann ich nur den Kopf schütteln. Das hört sich sehr nach MLM an und ich würde auch auf jeden Fall die Finger von lassen."

      "Platincoin hat nichts mit Kryptowährungen zu tun. Es ist der gleiche Betrug wie Onecoin, Swisscoin, Giracoin, MyCryptocoin und viele andere MLM-Systeme."

      Quelle:
      https://bitcointalk.org/index.php?topic=1897547.0
    • einschweizernamens 07.06.2018 03:20
      Highlight Highlight @ ueli...
      besser zuerst mal informieren, als einfach uralte posts kopieren!!
      Danke
    • Ueli der Knecht 07.06.2018 10:31
      Highlight Highlight einschweizernamens: Ich war einfach froh, dass ich es nicht selber formulieren musste.

      Infos:

      Platincoin ist keine Kryptowährung. Das Whitepaper ist Müll (http://bit.ly/2JC3zew). Closed Source. Zentral. Kostenpflichtig.

      Die PLC-Zentrale ist undurchsichtig (http://bit.ly/2sMTdht). Die Firmeninhaber sind notorisch (http://bit.ly/2M6XTrj). Geldwäsche? Russenmafia? (http://bit.ly/2LvY5iR)

      Auch volumenmässig kein Hit. Marktkapitalisierung gleich Null.
      "Es gibt derzeit eine Gesamtanzahl von 0 Münzen und das gehandelte Gesamtvolumen beträgt Ƀ5,428." (Kursmanipulation?)
      http://bit.ly/2sKUrtR
  • Flexon 06.06.2018 12:56
    Highlight Highlight "Doch grundsätzlich wäre diese Preisstabilität auch bei Kryptowährungen einfach zu erreichen."

    Preisstabile Kryptocoins (Stablecoins) existieren schon, der ausgereifteste davon läuft auf Ethereum und heisst DAI. DAI ist zu jedem Zeitpunkt zu mehr als 100% durch andere Assets (momentan ETH, es folgen aber mehr, z.B. Gold) gedeckt und kombiniert dazu auf raffinierte Weise Margin-Trading mit der Ausgabe von neuen DAI's. Im Prinzip ist das ein Mechanismus, der eine zentralbankgesteuerte Geldschöpfung überflüssig macht.
  • Spooky 06.06.2018 12:38
    Highlight Highlight Kryptowährungen sind das Gegenteil von Vollgeld.

    Kryptowährungen waren am Anfang zwar gut gemeint, aber der Kapitalismus hat sie bereits geschluckt, diese Währungen: ungefähr so, wie der Kapitalismus auch den Rock 'n' Roll geschluckt hat, damals.

    Das Vollgeld ist zwar nicht das Gelbe vom Ei,
    aber wer noch nicht tot ist, soll bitte JA stimmen.

  • nib 06.06.2018 11:40
    Highlight Highlight Krypto- und Vollgeld haben vorallem eines gemeinsam: sie sind unausgereifte Lösungen zu einem nicht existieren Problem. Seit 30 Jahren haben wir eine stabile Inflation und die Finanzkriese ist auch nicht ein Resultat des Schweizerischen Geldsystems. Die UBS ist nicht wegen Schweizer Geschäften ins Wanken gekommen.
    • Flexon 06.06.2018 13:23
      Highlight Highlight @nib
      Kryptowährungen haben das Double-Spending-Problem gelöst und damit das Fundament für ein zukünftiges volldigitales und dezentrales Geldsystem gelegt, das noch viel mehr kann und können wird, als Geld von Basel nach Tokyo in 30 Sekunden für unter einen Franken zu verschieben. Du kannst sicher sein, dass ein zukünftiges Wirtschaftssystem es als Problem ansehen würde, wenn dieses Double-Spending-Problem dann noch nicht Realität wäre. Insofern, doch, Kryptowährungen lösen ein Problem. Vollgeld nicht unbedingt.
    • nib 06.06.2018 14:45
      Highlight Highlight @Flexon: ich behaupte nicht, dass es keine Vorteile von Kryptowährungen gibt. Aber wenn nur ein Bruchteil der Swift Transaktionen (>25Mio/tag) auf Bitcoin (200k) wechseln würde, wären die Gebühren noch viel höher als die 40Eur im 2017 und Wartezeiten ebenfalls.

      Die heutigen Kryptowährungen sind einfach noch keine Alternativen, da unausgereift bzw. nicht skalierbar.
    • Flexon 06.06.2018 16:05
      Highlight Highlight @nib
      Unausgereift, heute, ja, da gibt dir jeder Recht. SWIFT existiert seit 1973, Ethereum seit 2015. Dazu ein Vergleich zur Entwicklung des Internets (Quelle: Blog Cisco Systems):

      2014 wurde in jeder 100stel Sekunde das gesamte Internetdatenvolumen des Jahres 1984 übertragen (ja, das Internet war damals sehr jung).

      Ich denke Blockchaintechnologie wird auch noch die eine oder andere Entwicklung erleben ;)
  • Matthias_Ulrich 06.06.2018 11:12
    Highlight Highlight Wenn man der Meinung ist, dass die Kontrolle über die Geldschöpfung zukünftig in den Händen eines gewinnorientierten, ausländischen Unternehmens ohne transparente Firmenstruktur mit Sitz in Singapur, Gibralatar oder den Cayman Island sein soll, dann sind Kriptowährung tatsächlich eine Lösung. Meiner Ansicht nach sollte jedoch unsere Landeswährung von der Landesbevölkerung kontrolliert werden. Demokratisch und transparent. Weder Geschätsbanken, noch Kryptofirmen sollen Profit aus der Geldherstellung ziehen. Dier Geldschöpfung und der Gewinn daraus gehört m.E. dem Souverän. Uns. Ja am 10. Juni.
    • nib 06.06.2018 14:08
      Highlight Highlight Nein, die Währung soll von der Nationalbank kontrolliert werden, nicht von der Bevölkerung. Was passiert, wenn Politik da eingreift kann aktuell gut in der Türkei beobachtet werden.
    • Eine_win_ig 06.06.2018 18:35
      Highlight Highlight Kontrolle durch die Bevölkerung? Sorry, aber so ein Schwachsinn. Ich rufe nicht den Wirtschaftsexperten oder den Chef der Nationalbank an, wenn ich keinen Strom mehr habe. Genau so wenig sollte ein Stromer über den Wert des CHF entscheiden....

      (PS: Nichts gegen Stromer, war halt das Beispiel, dass mir in den Sinn kam.)
  • SpikeCH 06.06.2018 11:10
    Highlight Highlight ist ja alles schön und gut.
    Trotzdem klares Nein zur Vollgeld Initiative.

    Gründe gibt es genug.
  • Ludwig van 06.06.2018 10:36
    Highlight Highlight Kryptowährungen sind genau das Gegenteil von Vollgeld. Jeder kann seine Eigene Währung erschaffen. Es können beliebig viele Coins aus dem Nichts geschaffen werden. Ausserdem werden Banken nicht daran gehindert, nicht-gedeckte Kredite zu vergeben. Die Vollgeldinitiative will genau das gegenteil: Nicht Private, sondern der Staat soll Geld schöpfen.
  • Richard Reich 06.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Super Vergleich, vielen Dank.
    Kryptowährungen sind übrigens in den letzten Monaten wesentlich stabiler geworden im Vergleich zu den bald zehn Jahren davor. Es ist gut möglich, dass sie sich dereinst durchsetzen werden und Banken sowie Finanzintermediäre überflüssig machen. Erst jetzt, nach 10 Jahren Blockchain beginnen sie, die Technologie ernst zu nehmen und ziehen sie mit massiven PR-Kampagnen in den Dreck. Häufigste Fake-News: Die Blockchain ist gehackt worden. Das ist sie bislang noch nie. Gehackt wurden schon (zentrale) Kryptobörsen.
  • Sophokles 06.06.2018 09:58
    Highlight Highlight Würde die SNB den Stutz-Coin herausgeben, aber den Banken die Geldschöpfung weiter erlauben, wäre die Vollgeld-Initiative zu 50% umgesetzt. Würde die SNB den Stutz-Coin herausgeben und den Banken die Geldschöpfung verbieten, wäre die Vollgeld-Initiative zu 100% umgesetzt. Die Vollgeld-Initianten schreiben nicht vor, ob die Transaktionen über einen distributed oder centralized ledger abgewickelt werden. Hauptsache alle Schweizerinnen und Schweizer haben Zugang zu echten Franken der SNB und die Banken können selber kein CHF mehr schöpfen.
  • Urs457 06.06.2018 09:58
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, wenn der durchschnittliche Schweizer wüsste, dass mit der sogenannten Einlagensicherung pro Bürger nur 750 Franken gedeckt sind, würde er erschrecken (6 Mia geteilt durch 8 Mio Einwohner)! Ich habe JA gestimmt! https://m.tagesanzeiger.ch/articles/5b11bd51ab5c374ca6000001
    • will.e.wonka 06.06.2018 10:28
      Highlight Highlight muss dafür nicht jede bank bankrott gehen?
    • Muggeseckli 06.06.2018 11:09
      Highlight Highlight Nun lieber Urs es sind 6Mia. por Bank die Konkurs geht und dies reicht dann wohl bei fast allen Banken. Bei den ganz grossen Playern könnte es sein das Du nich die 100‘000 erhälst aber bei den kleinen Banken schon.
    • Urs457 06.06.2018 17:35
      Highlight Highlight Also neue Rechnung. Annahme 10% der Schweizer Haushalte wären betroffen = 370‘000 (im Falle einer UBS oder CS wären es sicher noch viel mehr!). Das ergäbe pro Haushalt gut 16‘000. Das ist ein Tropfen auf einen heissen Stein. Dämmert‘s? Und was wollen mir die Blitzer sagen? Dass sie nicht rechnen können? Das passt!
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