DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schönes Stockfoto, das dich durstig macht.
Schönes Stockfoto, das dich durstig macht.
Bild: shutterstock

Schweizer trinken 50 Flaschen Wein pro Jahr – damit verpassen wir das Podest nur knapp

23.11.2018, 10:0923.11.2018, 13:11

Der weltweite Weinkonsum ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen – um 0,8 Prozent auf 244 Millionen Hektoliter. Diese Zahl nannte jetzt das Deutsche Weininstitut in Bodenheim bei Mainz auf der Grundlage neuer Schätzungen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV).

Portugal auf Platz 1 mit 78 Flaschen

Bezogen auf Menschen ab 15 Jahren liegen die Schweizer Weintrinker mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 37 Litern auf dem vierten Platz. Angeführt wird diese Rangliste von Portugal mit 58,8 Litern vor Frankreich (50,7) und Italien (44,0). Geht man von einer Menge von 0,75 Litern pro Flasche aus, macht das 78 Flaschen für Portugal. Bei der Schweiz entspricht die Menge 50 Flaschen. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Schweizer trank im Jahr 2017 54,3 Liter Bier pro Jahr. 

Die USA machen 14% des globalen Weinkonsums aus

Rechnet man nur nach Masse, trinken die USA am meisten Wein. Insgesamt trinken die Amerikaner ganze 14% des Weins. Es folgen Frankreich (11%) und Italien (9%).

Exportweltmeister ist Spanien mit 23,2 Millionen Hektoliter 

Die Spanier exportieren am meisten Wein, sofern man nur die Masse betrachtet. Zusammen mit Italien und Frankreich machen sie 55% des globalen Weinexports aus. Allerdings zeigt die Statistik, dass Frankreich gemessen am Wert des Weins der grösste Exporteur ist. Will heissen: Frankreich hat qualitativ hochwertigeren Wein.

Grösster Weinimporteur: Deutschland

Der grosse Kanton im Norden ist kein Weinanbauer. Gepaart mit einem relativ hohen Weinkonsum führt dies zum ersten Platz in der Kategorie Weinimporteur. Es folgen das Vereinigte Königreich und die USA. Wenn man nach dem Wert der importierten Ware geht, tauschen aber die USA und Deutschland den Platz.

Weinproduktion 2018: Angeführt von Italien mit 48,5 Millionen Hektoliter

Am meisten Wein produziert wird in Italien mit 48,5 Millionen Hektolitern. Knapp darauf folgt Frankreich mit 46,4 Millionen Hektolitern. Auf dem dritten Platz folgt Spanien mit 40,9 Millionen. Zusammen mit den USA (23,9 Mio.) und Argentinien (14,5 Mio.) produzieren diese fünf Länder 63% des gesamten Weins.

Während die grossen Anbauer stagnieren oder abnehmen, steigt die Relevanz von China als Weinanbauer

In Ländern mit eigener Weinproduktion sei seit einigen Jahren ein eher rückläufiger Weinkonsum festzustellen, erklärt das Weininstitut. Gestiegen seien die weltweiten Weinexporte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 108 Millionen Hektoliter Wein grenzüberschreitend gehandelt – «und damit fast jede zweite Flasche Wein ausserhalb des Produktionslandes getrunken». (jaw/awp/sda/dpa)

«Glühwein ist sch**sse»

Video: watson/Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Aargauer nur halb so gebildet wie die Zürcher? Was wirklich hinter der UBS-Studie steckt

Ein Indikator der Grossbank scheint nonchalant zu behaupten, dass ein tiefer Bildungsgraben durch die Schweiz verläuft. Doch bei näherem Hinsehen ist das nur die halbe Wahrheit.

Halb so gebildet wie die wenig geliebten Zürcher – oder noch deutlich weniger als das. So ist das etwa in Luzern, St.Gallen oder im Aargau. Das jedenfalls entnimmt man auf den ersten Blick dem Kantonsranking der Grossbank UBS.

Insgesamt 19 Kantone sind es, in denen der durchschnittliche «Ausbildungsstand der Bevölkerung» nicht einmal halb so hoch sei wie in Zürich. Zug und Basel-Stadt sind etwas besser als Zürich, wenn auch nicht viel. Ansonsten gilt angeblich landauf und landab, populär …

Artikel lesen
Link zum Artikel