Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Coop steigert Gewinn um 2,1 Prozent auf 485 Millionen Franken



ARCHIV - Das Logo von Coop auf dem Dach der Verteilzentrale fuer die Regionen Zuerich und Zentralschweiz in Zuerich, Schweiz, aufgenommen am 15. Februar 2007. Die Coop-Gruppe hat sich 2014 erfreulich entwickelt und den Nettoerloes um 1.4% auf fast CHF 28.2 Milliarden gesteigert. Der Jahresgewinn betraegt 470 Millionen. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Die Coop-Gruppe hat auch 2017 mehr Gewinn erzielt. Unter dem Strich verdiente der Detailhandelsriese 485 Millionen Franken; das sind 10 Millionen Franken respektive 2,1 Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr. Besonders gefragt waren Bio und Nachhaltiges.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um 5,7 Prozent auf 806 Millionen Franken, wie Coop am Donnerstag bekannt gab. Zum Ergebniszuwachs hätten sowohl der Detailhandel als auch der Geschäftsbereich Grosshandel und Produktion beigetragen.

Der Gruppenumsatz stieg um 3 Prozent auf 29.2 Milliarden Franken, wie die Gruppe schon Anfang Januar mitgeteilt hatte. Mit dem Zuwachs baute Coop auf Konzernebene den Vorsprung auf die 2016 erstmals übertrumpfte Konkurrentin Migros aus.

Marktanteile gewonnen hat Coop nach eigenen Angaben unter anderem bei den Supermärkten, insbesondere im Frischebereich. Zugelegt hätten auch die Heimelektronik-Fachformate. Zudem boomte der Onlinehandel weiter, vor allem bei Microspot und Coop@home.

Anhaltender Preisdruck

Nach einem harzigen Vorjahr legte Coop nun auch beim gewichtigen Detailhandel wieder zu: Dort stieg der Nettoerlös um 1,4 Prozent auf 17.4 Milliarden Franken, nach 17.2 Milliarden Franken im Vorjahr. Coop leidet wie andere Schweizer Detailhändler unter dem starken Franken und dem damit verbundenen Preisdruck.

Die Sparte Grosshandel und Produktion legte insgesamt um 6,2 Prozent zu und erreichte damit einen Nettoerlös von 13.0 Milliarden Franken. Akquisitionsbereinigt betrug das Plus noch 4.9 Prozent. Auf die Transgourmet-Gruppe entfiel davon ein Nettoerlös von 9.1 Milliarden; während die Produktionsbetriebe 4.3 Milliarden beisteuerten.

Coop expandierte 2017 im Detailhandel auch räumlich weiter und baute in diesem Bereich die Zahl der Verkaufsstellen um 41 Läden auf 2295 aus. Mit 86'318 Mitarbeitenden beschäftigte die ganze Gruppe Ende 2017 neu 1317 Personen mehr als im Vorjahr. In der Schweiz kamen 298 Stellen hinzu, insgesamt waren so hierzulande 55'375 Personen für Coop tätig. (sda)

11 Gäste-Typen, die garantiert jede Grill-Party crashen

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Die Zukunft der Wirtschaft

Neue Zölle, neue Zäune: Warum sich die Ära des freien Handels ihrem Ende zuneigt

Link zum Artikel

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Link zum Artikel

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Link zum Artikel

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich – oder warum der kapitalistische Velofahrer nicht umfallen muss

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel