Wirtschaft
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Finma stellt Verfahren gegen Pierin Vincenz ein



Pierin Vincenz, CEO Raiffeissen orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Freitag, 28. Februar 2014 ueber das vergangene Geschaeftshjahr. Raiffeisen hat den Gewinn 2013 um fast 13 Prozent auf 717 Mio. Fr. gesteigert. Das bessere Ergebnis der nach UBS und Credit Suisse drittgroessten Schweizer Bankengruppe kam einerseits durch den Wegfall von ausserordentlichen Pensionskassenzahlungen, anderseits aber auch durch Ertragssteigerungen zustande. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Pierin Vincenz. Bild: KEYSTONE

Die Finma stellt das Verfahren gegen Ex-Raiffeisenchef Pierin Vincenz ein. Das Verfahren sei gegenstandslos geworden, nachdem Vincenz entschieden habe, von seinen Führungsfunktionen bei beaufsichtigten Instituten zurückzutreten und künftig auf solche zu verzichten.

Das parallele Verfahren zu Themen der Corporate Governance gegen die Raiffeisenbank Schweiz laufe dagegen weiter, teilte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) am Donnerstag mit.

Erst am Montag hatte Vincenz das Verwaltungsratspräsidium der Versicherungsgruppe Helvetia per sofort abgegeben. Die Amtsgeschäfte übernahm ad interim Vizepräsidentin Doris Russi. An der ordentlichen Generalversammlung im April soll über die definitive Nachfolge bestimmt werden.

Die Finma hatte das Verfahren gegen Vincenz Anfang November wegen Interessenskonflikten bei der Raiffeisen Gruppe eingeleitet. Bereits im Oktober war bekannt geworden, dass die Finma ein Verfahren zu Corporate-Governance-Themen bei der Raiffeisen Gruppe eröffnet hat.

Das Verfahren gegen Raiffeisen dreht sich um die Mehrheitsbeteiligung Investnet. Laut früheren Aussagen des jetzigen Raiffeisen-Chefs Patrik Gisel stehen nach einem eigenen Governance-Check die Entscheidungsprozesse im Fokus, die zur Beteiligung geführt haben. Es gehe darum, wie die Verträge gestaltet und aufgegleist wurden. (sda)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Madmessie
21.12.2017 15:04registriert February 2016
Irgendwie hat man als Laie das dumpfe Gefühl, dass im Rechtssystem der Finanzwelt etwas ganz ganz falsch läuft. Muss ich meine nächste Tempobusse auch nicht bezahlen, wenn ich danach mein Auto verkaufe?
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mukeleven
21.12.2017 15:19registriert February 2014
... wow, was fuer eine befreiung fuer den bündner banker. und ich dubbel dachte, die finma wird das ganze finanzgeflecht nun mit all seinen transaktionen (auch die privaten mit partikularinteressen vincent) peinlichst genau untersuchen bis weit in die vergangenheit.
wie man/ich mich manchmal irren kann!
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N. Y. P. D.
21.12.2017 17:09registriert October 2015
Die Finma hatte das Verfahren gegen Vincenz Anfang November wegen Interessenskonflikten bei der Raiffeisen Gruppe eingeleitet.
Jetzt ist er aus der Helvetia ausgetreten und die Finma stellt das Verfahren ein.
Kann mir gopferdammi hueresiech nomol einer erklären, was der Austritt aus der Helvetia mit der Untersuchung wegen Interessenkonflikten zu tun haben ?
Weil er aus der Helvetia ausgetreten ist, soll es jetzt plötzlich keine Interessenkonflikte gegeben haben ?
Was ist das denn für eine
Begründung ?
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