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Viele Menschen bräuchten gar keinen Wecker, da die innere Uhr einen rechtzeitig weckt. 
Viele Menschen bräuchten gar keinen Wecker, da die innere Uhr einen rechtzeitig weckt. 
Bild: Shutterstock
Wer hat an der Uhr gedreht?

Warum man oft vor dem Wecker aufwacht – und was man dagegen tun kann

23.01.2015, 06:5323.01.2015, 06:55
Philipp Mitter / gesundleben
Ein Artikel von
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Jeder hat diese Situation schon einmal erlebt und fragt sich, wie das eigentlich sein kann: der Wecker ist zu den irrwitzigsten Zeiten gestellt, 3.55 Uhr zum Beispiel, und man wacht – auch wenn das gar nicht seine normale Weckzeit ist – pünktlich fünf Minuten vor dem Wecker auf. 

Wie funktioniert das?

Die innere Uhr, auch als zirkadiane Uhr in der Wissenschaft bekannt, geht normalerweise sehr genau. Das heisst, dass sich unser Körper ganz an wiederkehrende Aktionen, wie zum Beispiel Essen oder Schlafen, anpasst. Der Organismus wird zum «Gewohnheitstier». Jetlag und Schichtarbeit bringen diesen Rhythmus durcheinander. Ansonsten läuft unsere innere Uhr fast synchron zur normalen Zeit – und hat damit den Weckzeitpunkt jederzeit vor Augen. 

Die zirkadiane Uhr plant für uns die wichtigsten Eckpunkte und wird selbst durch Tageslicht und den Hormonspiegel beeinflusst. Falls also etwas mit eurer inneren Uhr nicht stimmt, liegt es meist an den Hormonen oder am Licht: im Falle des Jetlags sind das zum Beispiel die plötzlich anderen Zeiten für Sonnenauf- und -untergang. Dann ist die Verwirrung vorprogrammiert. 

Beim Jetlag stimmen Sonnenauf- und -untergang nicht mit der inneren Uhr.
Beim Jetlag stimmen Sonnenauf- und -untergang nicht mit der inneren Uhr.
Bild: Shutterstock

Aber zurück zu dem leidigen Thema wach werden vor dem Wecker. Studien haben gezeigt, dass es zunächst einmal als überholt gelten sollte, dass man sich täglich von einem egal wie gearteten Gerät wecken lässt. Besser ist es, sich auf das persönliche Schlafbedürfnis so einzustellen, dass man seine Termine einhalten kann. Also rechtzeitig ins Bett gehen, wenn man mal früher raus muss und ansonsten möglichst gleichbleibende Bettzeiten einhalten. 

Selbst wer komplett entspannt zu Bett geht, ist nicht davor gefeilt, morgens vor dem Wecker wach zu werden. 

Und noch ein Tipp zum Abschluss: Eigentlich ist es ja gar nicht schlimm, immer vor dem Wecker wach zu werden. Es zeigt nur, wie gut die innere Uhr getimed ist und wie perfekt sich der eigene Wach-Schlaf-Rhythmus eingestellt hat. Auf die Dauer sollte man sich allerdings überlegen, den Wecker abzuschaffen, um sich nicht dem Stress auszusetzen. 

«Ist es nicht soweit, muss der Wecker jetzt nicht klingeln?!»

Problematisch wird es eigentlich nur, wenn man nicht nur einmalig kurz vor dem Wecker aufwacht, sondern sich die ganze Nacht nicht richtig entspannt und jederzeit mit einem halben Ohr auf das Klingeln des Weckers wartet. Oder wenn man andauernd wach wird und dann angespannt auf die Uhr schaut («Ist es nicht soweit, muss der Wecker jetzt nicht klingeln?!»). 

Dann ist es Zeit für ein paar Entspannungsübungen (zum Beispiel das 3-Minuten-Yoga vor dem zu Bett gehen) oder für das Einhalten von Ritualen für eine geruhsamere Bettzeit. 

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