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An Egyptian warplane lays destroyed on the ground following an attack by Israeli aircraft, June 1967.  (KEYSTONE/AP Photo/Str)

Sinnbild der Niederlage: Ein von israelischen Flugzeugen abgeschossener ägyptischer Kampfjet. Bild: AP

Blitzkrieg in der Wüste – wie Israel in sechs Tagen sein Gebiet vervierfachte



Im Frühsommer 1967 riecht es im Nahen Osten nach Krieg. Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser, der die arabischen Staaten unter seiner Führung einigen möchte, baut eine stets aggressivere Drohkulisse gegen Israel auf, obwohl Teile seiner Armee im Bürgerkrieg in Nordjemen gebunden sind.

«Araber, das ist unsere Chance, Israel einen tödlichen Schlag der Vernichtung zu versetzen, seine gesamte Präsenz in unserem Heiligen Land auszuradieren.»

Radio Kairo am 19. Mai 1967

Syrien, Jordanien, der Libanon und der Irak schliessen sich Kairo an, während der Rest der arabischen Welt wohlwollend zuschaut. 

Bild

Nasser wirft einen Juden über die Klippe, während die Armeen von Libanon, Syrien und Irak zuschauen. Diese Karikatur erschien kurz vor dem Sechstagekrieg in der libanesischen Zeitung «Al Farida». Bild: zionism-israel.com

Israel, der 1948 aus einem Teil des Britischen Mandats Palästina hervorgegangene jüdische Staat, reagiert mit einem massiven Präventivschlag auf die arabische Einkreisung. Der israelischen Führung ist klar, dass sie einen langen Krieg nicht durchstehen kann, da Israel seine Milizarmee nicht über längere Zeit mobilisiert halten kann.

An Israeli tank crew undergo tank training at an unidentified site in southern Israel on May 20, 1967 during the escalation of Mideast tensions leading up to June's Six Day War. June 2007 marks the 40th anniversary of the Six Day War. (KEYSTONE/AP Photo/Str)

Israelische Panzertruppen üben für den Ernstfall, 20. Mai 1967.  Bild: AP

Während in der israelischen Bevölkerung Ängste vor der Vernichtung des jüdischen Staates und einem neuen Holocaust verbreitet sind, ist die Mehrheit der militärischen Führung überzeugt, die arabischen Armeen schlagen zu können. Der überwältigende Erfolg des israelischen Präventivkriegs verändert vor 50 Jahren das Gesicht des Nahen Ostens und wirkt bis heute nach. 

Der Weg zum Krieg

Einheiten der Streitkraefte der Vereinigten Arabischen Republik, Aegypten und Syrien sind unterwegs um an der Grenze in Sinai Stellung zu beziehen, am 25. Mai 1967, vor dem Sechstagekrieg. Der Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten Aegypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. bis zum 10. Juni 1967. Israel, welches den Krieg am 5. Juni mit einem Praeventivschlag begann, eroberte den Sinai, die Golan-Hoehen sowie das Westjordanland und ging als Sieger aus dem Konflikt hervor. (KEYSTONE/Str)

Truppenkonzentration: Ägyptische Lastwagen am 25. Mai 1967 im Sinai.  Bild: KEYSTONE

TAG 1:
5. Juni 1967

07:45 Uhr (israelische Zeit)

Die israelische Luftwaffe (IAF) startet mit der Operation «Moked» (Fokus) einen Überraschungsangriff auf Militärflugplätze in Ägypten. Ihre Kampfjets – Mirages und Mystères aus französischer Produktion – vernichten in einer ersten Angriffswelle zahlreiche ägyptische Flugzeuge vornehmlich sowjetischer Herkunft. Fast alle werden am Boden zerstört. Raketenbeschuss beschädigt die Startbahnen, so dass auch intakt gebliebene Maschinen nicht mehr starten können. Bis auf 12 Maschinen nehmen alle 196 israelischen Jets am Angriff teil. 

A burnt out Egyptian aircraft at El Auth airport, Sinai, during the Six Day War

Ein ausgebranntes ägyptisches Flugzeugwrack im Flughafen von El Auth. 

08:15

Mit dem Befehl «Sadin Adom» (Rotes Bettlaken) beginnt die israelische Bodenoffensive gegen die ägyptischen Stellungen. Eine Panzerdivision unter dem Kommando von Israel Tal stösst gegen das von der ägyptischen 7. Infanteriedivision verteidigte Rafah im südlichen Gazastreifen vor. Südlich davon dringen zwei weitere Divisionen unter Avraham Joffe und Ariel Scharon in den Sinai ein. 

Jordanische Truppen schiessen trotz wiederholten israelischen Warnungen, sich aus dem Krieg herauszuhalten, auf Ziele in Jerusalem. 

In this image released by Israel's Government Press Office, Tuesday, June 5, 2007, Israeli soldiers advance towards Egyptian positions in Rafah, southern Gaza Strip, during the Six Day War in June 1967. Palestinians and Israelis marked the 40th anniversary Tuesday of the start of the Six Day War, with both sides still chasing an elusive peace.In the 1967 fighting, Israel seized the West Bank and part of Jerusalem from Jordan and the Gaza Strip from Egypt, putting it in control of land that some Israelis see as God-given and others see as a burden.(AP Photo/Micha Han,GPO,HO) ** ISRAEL OUT **

Israelische Panzer rücken auf Rafah vor.  Bild: AP GPO

09:34

Nachdem die israelischen Kampfflugzeuge in nur siebeneinhalb Minuten wieder aufgetankt und neu bewaffnet worden sind, starten sie zur zweiten Angriffswelle. Noch vor Mittag ist das Gros der ägyptischen Luftstreitkräfte ausgeschaltet. Israelische Jets schiessen zudem zwei syrische Maschinen ab. 

09:45

Die jordanische Luftwaffe bombardiert Ziele in Jerusalem und Zentralisrael. Jordanische und irakische Flugzeuge greifen Tel Aviv an. 

10:15

Nach heftigen Kämpfen erobern israelische Truppen Khan Yunis im Gazastreifen. Weitere Verbände dringen im Nordsinai gegen El Arisch vor. 

ARCHIVE --- DER SECHSTAGEKRIEG ZWISCHEN ISRAEL UND DEN ARABISCHEN STAATEN AEGYPTEN, JORDANIEN UND SYRIEN BEGANN VOR 50 JAHREN AM 5. JUNI 1967. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Israelische Truppen auf dem Vormarsch in El Arish, Aegypten, Juni 1967. Vor dreissig Jahren brach der Sechstagekrieg aus. Israels saieg im Dreifronten-Krieg gegen seine uebermaechtigen Gegner, Aegypten, Jordanien und Syrien, verschaffte dem Staat der JUden 1967 zum ersten Mal die Abwesenheit von Furcht und dem Erdruecktwerden. Nach wochenlangen Propagandaaktionen der arabischen Nachbarn Ð wir werden die Juden ins Meer treiben - erfolgte der ungeheur machtvolle Befreiungsschlag der Israelis. Innerehalb weniger Stunden zerstoerte die israelische Luftwaffe diejenige der Aegypter, die gar nicht erst vom Boden wegkam. (KEYSTONE/Str)

Israelische Truppen bei El Arisch. Bild: KEYSTONE

10:30

Jordanische Truppen besetzen das UNO-Hauptquartier in Jerusalem. 

12:00

Syrische Kampfjets beschiessen Haifa. 

12:15

Die dritte Angriffswelle der IAF beginnt. Die Kampfjets fliegen erneut Einsätze gegen Ziele in Ägypten, greifen nun aber auch syrische und jordanische Luftstützpunkte an. Zudem bombardieren sie eine Luftwaffenbasis im Irak.
Noch vor weiteren Angriffen auf ägyptische Flugplätze am Nachmittag und Abend besitzt die IAF die nahezu uneingeschränkte Luftherrschaft für den Rest des Krieges.
Etwa 100 ägyptische Piloten sind umgekommen; über 300 ägyptische und 60 syrische Kampfjets sind zerstört, die jordanische Luftwaffe ist vollständig ausgeschaltet. Die IAF verliert 19 Maschinen. 

In this photo released by the Government Press Office, Jordanian positions are bombed in the hills around Jerusalem by an Israeli warplane during the Six Day War June, 1967. Four decades after an underdog Israeli military campaign that captured the world's imagination, the people of Israel, the Middle East and the world are are still struggling to come to terms with it. The war tripled Israel's size and probably prevented its annihilation. But with victory came burdens, hatreds and many, many deaths for Israelis and the Palestinians in their newly-expanded territory. (AP Photo/Government Press Office) ** ISRAEL OUT **

Israelische Flugzeuge bombardieren jordanische Stellungen bei Jerusalem.  Bild: AP GPO

14:25

Im Norden des Westjordanlandes und in Jerusalem rücken israelische Truppen gegen jordanische Stellungen vor. Der Vormarsch ist zunächst eher defensiv motiviert: Der israelische Generalstab befürchtet, dass irakische und jordanische Truppen Israel an der engsten Stelle bei Natanja (ca. 15 km) durchtrennen könnten. 

(Jordanian soldiers carry a portrait of King Hussein in their jeep in this photo taken in June 1967. According to reports, the six-day war was decided on 02 June 1967 during a meeting between the Israeli chief of staff and the Labor government of Levy Eshkol following the failure of diplomatic negotiations. The generals said Israel could not remain on a war footing indefinitely  and that the risk of an Arab attack was increasing every hour following an alliance between Jordan and Egypt.  Eds note: Photo available only in black and white.

Jordanische Soldaten im Westjordanland mit einem Porträt von König Hussein I.  Bild: Keystone

15:30

Israelische Einheiten erobern den befestigten jordanischen Stützpunkt bei Sur Bahir südlich von Jerusalem.  

17:00

Tals Panzerspitzen erreichen El Arisch im Norden des Sinais. ​

Jordanische Artillerie beschiesst Tel Aviv. 

Israelische Soldaten im Sechstagekrieg vom vom 5. bis zum 10. Juni 1967. Der Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten Aegypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. bis zum 10. Juni 1967. Israel, welches den Krieg am 5. Juni mit einem Praeventivschlag begann, eroberte den Sinai, die Golan-Hoehen sowie das Westjordanland und ging als Sieger aus dem Konflikt hervor. (KEYSTONE/Str)

Israelische Soldaten auf dem Sinai während einer Kampfpause.  Bild: KEYSTONE

18:30

Joffes Panzerdivision erreicht die Kreuzung bei Bir Lachfan im nördlichen Sinai. 

Syrische Artillerie beschiesst von Stellungen in den Golan-Höhen aus Rosch Pina in Nordisrael. 

19:30

Israelische Truppen nehmen einen jordanischen Radarposten und weitere jordanische Stellungen ein. 

TAG 2:
6. Juni 1967

02:30

Der Angriff von israelischen Fallschirmjägern auf die mit Schützengräben und Bunkern befestigte jordanische Stellung «Ammunition Hill» im Nordosten Jerusalems beginnt.   

Ammuntion Hill bei Jersualem, Sechstagekrieg

Schützengraben beim Ammunition Hill. Bild: Wikimedia

03:00

Im Westjordanland erobern israelische Einheiten die jordanische Stellung bei Latrun und unterbrechen die Strassenverbindung von Jerusalem nach Ramallah. 

05:45

Syrische Artillerie beschiesst grenznahe Ortschaften in Nordisrael. Syrische Truppen rücken Richtung Tel Dan vor, wo ein Quellfluss des Jordans entspringt. Der Angriff scheitert.

06:00

Im nördlichen Sinai greift Scharons Division die strategisch wichtigen und von starken ägyptischen Kräften unter Generalmajor Sa'adi Nagib verteidigten Stellungen Umm Katef und Abu Ageila an. 

Jordanische Einheiten gehen westlich von Dschenin im nördlichen Westjordanland zum Gegenangriff über. 

Israeli army Major-General Ariel Sharon during the Six Day War 29 May 1967 in the Sinai desert. The 72-year-old leader of the right-wing Likud party trounced incumbent premier Ehud Barak in Israel's election for prime minister, chalking up a 25.1-percentage-point advantage, according to official figures. (KEYSTONE/EPA/GPO/Str)

Generalmajor Scharon befehligt die südlichste der drei israelischen Divisonen, die im Sinai vorrücken. Scharon wurde später Premierminister.  Bild: EPA GPO

06:15

Die Eroberung des «Ammunition Hill» in Jerusalem ist abgeschlossen. Mit 36 israelischen und 71 jordanischen Gefallenen handelt es sich um eines der verlustreichsten Gefechte an der jordanischen Front. 

08:00

Der Nordosten Jerusalems ist komplett in israelischer Hand. 

12:00

Auf dem Sinai vereinigen sich die Spitzen der Panzerdivisionen von Tal und Joffe. 

Die Eroberung von Gaza ist abgeschlossen. 

ARCHIVE --- DER SECHSTAGEKRIEG ZWISCHEN ISRAEL UND DEN ARABISCHEN STAATEN AEGYPTEN, JORDANIEN UND SYRIEN BEGANN VOR 50 JAHREN AM 5. JUNI 1967. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- In this image released by Israel's Defense Ministry Monday, June 4, 2007, Israeli tanks advance towards Egyptian positions in the Sinai Peninsula during the Six Day War, in June 1967. Four decades after an underdog Israeli military campaign that captured the world's imagination, the people of Israel, the Middle East and the world are are still struggling to come to terms with it. The war tripled Israel's size and probably prevented its annihilation. But with victory came burdens, hatreds and many, many deaths for Israelis and the Palestinians in their newly-expanded territory. (KEYSTONE/AP Photo/Israeli Ministry of Defence)

Israelische Panzer auf dem Sinai. Bild: AP IMD

13:00

Dschenin kapituliert. 

17:00

Die jordanische Gegenoffensive westlich von Dschenin bricht zusammen. 

17:20

Die israelische Armee nimmt Kalkilia im Westjordanland und Abu Tor bei Jerusalem ein. 

18:30

Auf dem Sinai erreichen Joffes Panzer Dschebel Libni südlich von El Arisch und vernichten dort die ägyptischen Truppen, die zur Verstärkung nach Umm Katef und Abu Ageila unterwegs sind. 

Ein israelischer Panzer waehrend eines Manoevers im Sechstagekrieg zwischen Aegypten und Israel im Juni 1967. Der Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten Aegypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. bis zum 10. Juni 1967. Israel, welches den Krieg am 5. Juni mit einem Praeventivschlag begann, eroberte den Sinai, die Golan-Hoehen sowie das Westjordanland und ging als Sieger aus dem Konflikt hervor. (KEYSTONE/Str)

Israelischer Panzer während eines Manövers im Sechstagekrieg. Bild: KEYSTONE

19:30

Ramallah im Westjordanland kapituliert. 

20:00

Der ägyptische Oberbefehlshaber, Feldmarschall Abd al-Hakim Amer, befiehlt den Rückzug der ägyptischen Einheiten hinter den Suezkanal. Amer – durch die israelischen Vorstösse in Panik geraten – besiegelt damit die Niederlage seiner Armee, die zwar in Bedrängnis, aber noch nicht vernichtend geschlagen ist. Während sich die Ägypter unter chaotischen Umständen zurückziehen, dringen die israelischen Panzerspitzen weiter vor, um die feindlichen Streitkräfte zu überholen und einzukesseln. 

Mohamed Abdel Hakim Amer

Feldmarschall Abd al-Hakim Amer. Bild: alchetron.com

24:00

Der jordanische König Hussein befiehlt aus Furcht vor einem israelischen Vorstoss ins jordanische Kernland den Rückzug der Truppen aus dem Westjordanland. Damit öffnet er der israelischen Armee den Weg zur vollständigen Eroberung des Westjordanlandes. 

TAG 3:
7. Juni 1967

Den ganzen Tag über beschiesst syrische Artillerie sporadisch von den Golan-Höhen aus Ziele in Nordisrael. 

06:15

Der israelische Verteidigungsminister Mosche Dajan befiehlt nach anfänglichem Zögern – er befürchtet die Beschädigung der Heiligen Stätten und internationale Sanktionen – die Einkreisung der Altstadt von Jerusalem und deren Eroberung. 

Tal und Joffe treffen einander bei Dschebel Libni, um den Plan für die nächste Phase des Feldzugs festzulegen.

09:00

Joffes Division rückt auf dem Sinai nach Bir al-Hasna vor und schneidet damit ägyptischen Truppenteilen, die sich nach Westen zurückziehen, den Weg zum Mitla-Pass ab. 

A line of Egyptian tanks lays abandoned after Israel overtook them in the Mitla Pass, Sinai Peninsula, June 1967.  (AP Photo)

Verlassene ägyptische Panzer vor dem Mitla-Pass. Bild: AP

09:30

Israelische Einheiten erreichen die Damia-Brücke über den Jordan südöstlich von Nablus. 

09:50

Israelische Fallschirmjäger dringen in die Altstadt von Jerusalem ein. Kurz darauf erreichen sie die Klagemauer, die Westmauer der einstigen Tempelanlage und damit eine der wichtigsten religiösen Stätten des Judentums. General Motta Gur funkt: «Der Tempelberg ist in unseren Händen.» 

In this photo released by the Government Press Office on Friday June 1, 2007, Israeli army paratroopers Zion Karasanti, left, Yitzhak Yifat, center, and Haim Oshri, right, stand next to the Western Wall, Judaism's holiest site, in Jerusalem's Old City after it was captured on June 7, 1967. It's an image etched in history, an iconic photo that captured Israel in its most triumphant moment. Three young, battle-worn faces gazing up in wonder at the Western Wall, moments after capturing the site in the Six Day War. Forty years later, the three paratroopers recalled the instant that changed their lives and the life of their country.(AP Photo/David Rubinger, GPO, HO) ** ISRAEL OUT **

Ikonisches Bild: Israelische Soldaten am 7. Juni 1967 an der Klagemauer in Jerusalem.  Bild: AP GPO

11:00

Im Westjordanland nehmen israelische Truppen Tulkarem und kurz darauf Nablus ein. 

In this image released by Israel's Defense Ministry Monday, June 4, 2007, Israeli tanks move into Jerusalem's Old City during the Six Day War, in June 1967. Four decades after an underdog Israeli military campaign that captured the world's imagination, the people of Israel, the Middle East and the world are are still struggling to come to terms with it. The war tripled Israel's size and probably prevented its annihilation. But with victory came burdens, hatreds and many, many deaths for Israelis and the Palestinians in their newly-expanded territory. (AP Photo/Israeli Ministry of Defence,HO) ** ISRAEL OUT **

Israelische Panzer bei Jerusalem. Bild: AP IMD

12:15

Drei israelische Torpedoboote nehmen den Hafen von Scharm-el-Scheich im Süden der Sinai-Halbinsel ein. Die ägyptische Infanteriebrigade, die dort stationiert war, ist bereits geflohen. Der Golf von Akaba und die Strasse von Tiran sind für die israelische Schifffahrt wieder frei. 

Die jordanische Armee erhält den Befehl zum allgemeinen Rückzug. 

epa01028760 A black and white file photograph from the Israeli Government Press Office archives released 04 June 2007 shows Israeli soldiers guarding captured Egyptian soldiers near Sharm el Sheikh in the southern Sinai on 08 June 1967 during the Six Day War. Israel occupied the Gaza Strip, 'reunified' Jerusalem, took control of the West Bank from the Jordanians and surprised the Egyptian air force and army.  EPA/YAACOV AGOR-ISRAELI GOVERNMENT PRESS OFFICE/HANDOUT  EDITORIAL USE ONLY

Ägyptische Gefangene nahe bei Scharm-el-Scheich. Bild: EPA

14:30

Israelische Einheiten besetzen Bethlehem im Westjordanland. 

Tals Panzerdivision erobert die strategisch wichtige Kreuzung von Bir Gafgafa, 90 Kilometer östlich des Suez-Kanals. Fliehenden ägyptischen Truppen ist damit der Weg zum Suez-Kanal in diesem Sektor versperrt. 

Israeli tanks pause in Bethlehem, June 1967.  (AP Photo)

Israelische Panzertruppen in Bethlehem. Bild: AP

18:00

Zwei israelische Panzer-Bataillone erreichen den 24 Kilometer langen Mitla-Pass, der den Zugang zum Suez-Kanal beherrscht. Kurz darauf blockieren Einheiten von Tals Division nördlich davon den Weg nach Ismailia am Suez-Kanal.
In den folgenden 30 Stunden versuchen die vor Scharons Division im Südosten fliehenden ägyptischen Truppen vergeblich, über den Mitla-Pass zum Kanal durchzubrechen. Der Pass wird zum «Valley of Death» für die ägyptischen Soldaten.
Anderen Einheiten gelingt der Rückzug über den erst später besetzten Giddi-Pass.

Im Westjordanland nehmen israelische Truppen Gush Etzion ein. 

An aerial view of the Mitla Pass, a strategic gateway to the Suez in the west central Sinai Peninsula, is littered with Egyptian equipment after being defeated by Israel, seen June 10, 1967.  According to Israel's southern forces commander, Israeli troops killed between 7,000 and 10,000 Egyptians and destroyed or captured 700 tanks in the Sinai thrust.  (AP Photo)

Luftaufnahme von verlassenen und zerstörten ägyptischen Fahrzeugen beim Mitla-Pass.   Bild: AP

19:30

Israelische Einheiten besetzen Jericho am westlichen Jordanufer.

19:40

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser lehnt in krasser Verkennung der militärischen Lage eine Waffenstillstands-Initiative des UNO-Sicherheitsrates ab. 

Gamal Abdel Nasser

Der ägyptische Präsident Nasser überlebte die Niederlage politisch und blieb bis zu seinem Tod 1970 im Amt.  Bild: qantara.de

TAG 4:
8. Juni 1967

03:00

Eine ägyptische Panzerbrigade greift Tals Einheiten westlich von Bir Gafgafa an. 

05:55

Israelische Aufklärungsflugzeuge entdecken ein Schiff vor der Küste von Gaza. Sie identifizieren es als amerikanisches Kriegsschiff, die USS Liberty. Das Schiff wird in den israelischen Stabsplänen entsprechend markiert. 

USS Liberty

Das amerikanische Aufklärungsschiff USS Liberty.  Bild: Wikimedia

06:30

Israelische Truppen besetzen Hebron im Westjordanland. 

08:00

Westlich von Hebron treffen die von Süden und von Norden her vorrückenden israelischen Truppen aufeinander. 

09:00

Israelische Flugzeuge entdecken die USS Liberty 30 Kilometer vor der Küste bei El Arisch. Das israelische Kommando nimmt Kontakt mit dem US-Marineattaché auf und verlangt, dass sich US-Schiffe identifizieren oder aus der Gefechtszone zurückziehen. 

11:00

Die israelische Luftwaffe greift die syrische Luftverteidigung an. Der Angriff dient der Vorbereitung einer möglichen Operation «Makevet» (Hammer) – der Eroberung der Golan-Höhen.

13:00

Die israelische Armee zerstört alle Brücken über den Jordan. Das Westjordanland befindet sich vollständig unter israelischer Kontrolle. 

13:41

Israelische Patrouillenboote entdecken die USS Liberty, können das Schiff aber nicht identifizieren und fordern Luftunterstützung an. Auch die Piloten erkennen die USS Liberty nicht als amerikanisches Schiff und beschiessen es. Weitere Jets bombardieren das Schiff mit Napalm. Der Vorfall kostet 34 US-Matrosen das Leben, 172 werden verletzt. Bis heute ist umstritten, ob die israelische Armee das Schiff wirklich irrtümlich angriff. Da die USS Liberty Funksprüche und Radarsignale aufzeichnete, könnte der Angriff auch absichtlich erfolgt sein, um die USA am Abhören der israelischen militärischen Kommunikation zu hindern. 

Das beschädigte Aufklärungsschiff USS Liberty

Die USS Liberty nach dem israelischen Angriff. Bild: Wikimedia

18:00

Israelische Truppen stossen trotz gegenteiliger Befehle von Mosche Dajan bis zum Suez-Kanal vor: Tals Panzerspitzen nehmen El Kantara nördlich von Ismailia ein. 

A column of tanks of the Israeli  Army is seen at an unknown location, on June 8, 1967, on the third day of the Six-Day War between Israel and the Arab states of Egypt, Syria, and Jordan. (AP Photo)

Israelische Panzer am 8. Juni 1967. Bild: AP

TAG 5:
9. Juni 1967​

01:00

Auch Joffes Panzerspitzen erreichen bei Ismailia den Suez-Kanal. 

Israelische Commando-Truppen ruecken unter Panzerdeckung vor. Heute Morgen fanden in unmittelbarer naehe des Suez-Kanals Kaempfe zwischen den vorstossenden Israeli und aegyptischen Einheiten statt. Der Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten Aegypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. bis zum 10. Juni 1967. Israel, welches den Krieg am 5. Juni mit einem Praeventivschlag begann, eroberte den Sinai, die Golan-Hoehen sowie das Westjordanland und ging als Sieger aus dem Konflikt hervor. (KEYSTONE/Str)

Israelische Truppen auf dem Sinai.  Bild: KEYSTONE

03:20

Der ägyptische UNO-Botschafter akzeptiert den Waffenstillstand. 

07:20

Nachdem aus einer abgefangenen Botschaft Nassers hervorgeht, dass die ägyptischen Streitkräfte vor dem Zusammenbruch stehen, gibt der israelische Verteidigungsminister Dajan seine Bedenken gegen einen Angriff auf die Golan-Höhen auf. Da die syrischen Stellungen oben auf einer 500 Meter hohen Steilflanke liegen, gilt ein Angriff als riskant. 

11:30

Israelische Truppen unter dem Kommando von Generalmajor David Elazar greifen die syrischen Stellungen auf den Golan-Höhen an. Der Angriff findet im Norden statt, wo der Hang steiler abfällt und die syrischen Stellungen daher weniger stark besetzt sind. Der israelische Vormarsch mit Bulldozern und Panzern ist verlustreich und langsam, da die syrische Artillerie nicht ausgeschaltet werden kann. 

In this image released by Israel's Defense Ministry Monday, June 4, 2007, Israeli troops advance on the Syrian front in the Golan Heights  during the Six Day War, in June 1967. Four decades after an underdog Israeli military campaign that captured the world's imagination, the people of Israel, the Middle East and the world are are still struggling to come to terms with it. The war tripled Israel's size and probably prevented its annihilation. But with victory came burdens, hatreds and many, many deaths for Israelis and the Palestinians in their newly-expanded territory. (AP Photo/Israeli Ministry of Defence,HO) ** ISRAEL OUT **

Israelische Truppen an der syrischen Front auf den Golan-Höhen.  Bild: AP IMD

18:20

Nach blutigen Gefechten vertreibt die israelische Golani-Brigade die in Bunkern verschanzten syrischen Truppen bei Tel Fahar. 

A US-built Israeli tank churns dust in the desert in this file photo taken in June 1967 on the Golan Heights.  Thirty years after the six-day war, new revelations show that Israeli generals exerted considerable pressure to push their government to go into battle. The war was decided on during a meeting 02 June 1967 between the chief of staff and the Labor government of Levy Eshkol following the failure of diplomatic negotiations. Eds note: Photo available only in black and white.

Israelischer Panzer auf dem Golan.

18:30

Während die ägyptischen Medien noch kurz zuvor einen ägyptischen Sieg verkündet haben, kündigt der ägyptische Präsident Nasser nun in einer im Fernsehen übertragenen Rede seinen Rücktritt an. Darauf bilden sich in Ägypten «spontane» Demonstrationen, die Nasser zum Bleiben auffordern. Nasser kommt daher später auf seinen Beschluss zurück. 
In seiner Rede beschuldigt Nasser die USA, sie hätten Israel militärisch unterstützt. Kurz darauf werden die US-Botschaften in der arabischen Welt von wütenden Demonstranten belagert. 

TAG 6:
10. Juni 1967

08:30

Das syrische Radio meldet, Kuneitra sei von israelischen Truppen erobert worden. Diese sind jedoch noch etwa zehn Kilometer von dem Hauptort des Golans entfernt. Mit der Falschmeldung hofft die syrische Führung, die Sowjetunion dazu zu bringen, mehr Druck für einen Waffenstillstand auszuüben. Die Nachricht wird aber von den syrischen Truppen auf den Golan-Höhen für bare Münze genommen; sie ziehen sich zurück, da sie befürchten, dass ihnen der Fluchtweg abgeschnitten wird. 

An Israeli tank fires on Arab forces in Syria during the Six-Day War, June 1967. (AP Photo)

Panzerschlacht auf dem Golan. Bild: AP

14:30

Israelische Einheiten erobern Kuneitra. Damit enden die militärischen Aktivitäten der israelischen Armee fast vollständig. 

15:00

Der israelische Verteidigungsminister Dayan akzeptiert einen Waffenstillstand ab 18.00 Uhr. 

Gen. Moshe Dayan talks to newsmen in Tel Aviv as he holds his first press conference, June 3, 1967, after taking the post of Minister of Defense.  (AP Photo)

Dajan (r.) bei seiner ersten Pressekonferenz als Verteidigungsminister am 3. Juni 1967.  Bild: AP

19:30

Der vom UNO-Sicherheitsrat verfügte Waffenstillstand tritt in Kraft. Der Sechstagekrieg ist beendet. 
Die Kampfhandlungen haben auf israelischer Seite knapp 800 Tote und über 2500 Verwundete gefordert. Auf Seite der arabischen Staaten sind die Verluste ungleich höher: rund 12'000 Tote und 30'000 Verwundete. Auch die materiellen Verluste sind auf arabischer Seite viel höher. Während die israelischen Streitkräfte 46 Flugzeuge und rund 400 Panzer verlieren, sind es bei den arabischen Staaten mehr als 450 Flugzeuge und rund 1200 Panzer. 

ARCHIVE --- DER SECHSTAGEKRIEG ZWISCHEN ISRAEL UND DEN ARABISCHEN STAATEN AEGYPTEN, JORDANIEN UND SYRIEN BEGANN VOR 50 JAHREN AM 5. JUNI 1967. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- In this image released by Israel's Government Press Office, Tuesday, June 5, 2007, Israeli soldiers guard Arab prisoners in Rafah, southern Gaza Strip, during the Six Day War in June 1967. Palestinians and Israelis marked the 40th anniversary Tuesday of the start of the Six Day War, with both sides still chasing an elusive peace. In the 1967 fighting, Israel seized the West Bank and part of Jerusalem from Jordan and the Gaza Strip from Egypt, putting it in control of land that some Israelis see as God-given and others see as a burden. (KEYSONE/AP Photo/David Rubinger)

Ägyptische Gefangene bei Rafah. Bild: AP GPO

Die Folgen

Der überwältigende Sieg der israelischen Armee demütigt die arabische Welt. Vor allem die Vormacht Ägypten mit dem ehrgeizigen Nasser an der Spitze sinnt auf Rache. Erst nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973, in dem die arabischen Armeen bedeutende Anfangserfolge erzielen können, ist Ägypten unter Präsident Anwar as-Sadat zu einem Friedensschluss mit dem jüdischen Staat bereit. 

Gebietsgewinne und drei arabische «Nein»

Israel vervierfacht durch die Eroberungen – Westjordanland, Gaza, Golan-Höhen und Sinai-Halbinsel – sein Gebiet, begradigt und verkürzt aber gleichzeitig die zu verteidigenden Grenzlinien. Dennoch ist Jerusalem zunächst bereit, die eroberten Gebiete – mit einigen Ausnahmen vornehmlich im Gazastreifen und dem Westjordanland – gegen einen Friedensschluss mit seinen Nachbarn zurückzugeben. Die arabischen Staaten verwerfen diese Möglichkeit. Am 1. September 1967 verabschiedet die Arabische Liga in Khartum eine Resolution, die drei «Nein» umfasst: kein Friede mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel. 

Karte: Israelische Gebietsgewinne nach dem Sechstagekrieg

Fläche vervierfacht: Israelische Gebietsgewinne im Sechstagekrieg. Karte: Wikimedia/Hoheit

Flüchtlinge ...

Durch die Gebietsgewinne gerät rund eine Million mehrheitlich palästinensischer Araber unter israelische Verwaltung. Wie schon beim Israelisch-arabischen Krieg von 1948 fliehen zahlreiche palästinensische Zivilisten aus dem Kriegsgebiet und verlieren ihre Heimat. Diesmal fliehen rund 300'000 aus dem Westjordanland nach Jordanien, wo sie die palästinensische Mehrheit verstärken. Nur wenige zehntausend  von ihnen können später zurückkehren. Aus den Golan-Höhen fliehen etwa 100'000 Menschen. 

Palestinian refugees carry their belongings as they prepare to cross the wrecked Allenby Bridge over the Jordan River from the Israeli-occupied section of Jordan, June 22, 1967.  Many of the refugees said they were forced to leave by the Israelis.  (KEYSTONE/AP Photo/Bernard Frye)

Palästinensische Flüchtlinge überqueren die beschädigte Allenby-Brücke über den Jordan.   Bild: AP NY

... und Siedler

Bald nach dem Sechstagekrieg gründen überzeugte Zionisten erste Siedlungen im besetzten Land, die von der internationalen Gemeinschaft nahezu einhellig als illegal betrachtet werden. Seither hat die Zahl der Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem stetig zugenommen; nur die Siedlungen auf dem Sinai (1982 endgültig an Ägypten zurückgegeben) und im Gazastreifen (2005 geräumt) werden aufgegeben. Heute leben rund 400'000 Siedler im Westjordanland.
Die Besetzung ist zwar nicht Ursache des Konflikts, sondern eine seiner Folgen, doch die Tatsache, dass Israel eine Besatzungsmacht wird, verändert das Land.​

Vom David zum Goliath

Der Sechstagekrieg verändert die Sicht auf Israel: Die Wahrnehmung des jüdischen Staats als bedrohter David, der sich gegen einen arabischen Goliath wehrt, tritt zurück und macht Platz für eine Sichtweise, in der Israel als regionale militärische Grossmacht fungiert. Die israelische Führung, militärisch wie politisch, neigt nach dem klaren Sieg im Sechstagekrieg dazu , den Gegner zu unterschätzen. Diese Überheblichkeit kommt Israel im Jom-Kippur-Krieg teuer zu stehen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • peeti 07.06.2017 11:34
    Highlight Highlight History porn mit watson. Paar Bilder und tagebuchartige Auflistung der Geschehnisse. Bei Letzterem frage ich mich nach dem Informationsgehalt. Viel wichtiger wäre eine bessere Einbettung dieses Krieges in die Vor- und Nachgeschichte:
    - Zum Krieg kam es eher durch ein Kräftemessen auf beiden Seiten (so hat auch Israel Syrien mit Jets über Damaskus provoziert).
    - Wieso sind die Gebiete 50 Jahre später immer noch besetzt? Israel müsste sich entscheiden: Annexion oder Rückgabe der Gebiete.
  • Liselote Meier 06.06.2017 13:25
    Highlight Highlight In der Einleitung fehlen die wichtigsten Punkte als Vorgeschichte. Der "Suezkrieg" und die "Jordan-Wasserfrage".


  • sheshe 06.06.2017 11:07
    Highlight Highlight Noch ein kleiner Nachtrag zum heutigen Stand:
    Die Ägypter hassen Israel nach wie vor. Dieser Hass ist tief verwurzelt und wird so schnell nicht nachlassen.
    ABER die Bedouinen mögen die Israelis. Sie gehen sogar so weit zu sagen, dass das Leben damals besser war, als sie unter israelischer Regierung standen. Viele langjährige Expats denken übrigens ähnlich.
    Quelle: Viele Gespräche mit Locals, habe zwei Jahre auf dem Sinai gelebt.
  • coronado71 06.06.2017 08:27
    Highlight Highlight Tolle Zusammenstellung der Ereignisse! Danke :-)

    Zu erwähnen wäre evtl. noch die UN-Resolution 242 (22.11.1967), welche den Rückzug Israels fordert, aber in den verschiedenen offiziellen Sprachversionen ziemlich viel Interpretationsspielraum lässt (mal ist von "den Gebieten" die Rede, mal unbestimmt "aus Gebieten").



    Buchtipp: "1967 - Israels zweite Geburt" von Tom Segev.

  • Shin Kami 05.06.2017 20:03
    Highlight Highlight Gut zusammengefasst. Nächstes mal könntet ihr die Schritte noch auf der Karte einzeichnen.
  • Zurichda 05.06.2017 19:55
    Highlight Highlight Think about. Guter Artikel
    Benutzer Bild
  • Wehrli 05.06.2017 17:58
    Highlight Highlight Und wieder: Wieso haben sich die Uno-Truppen zurückgezogen??
    • Daniel Huber 05.06.2017 19:08
      Highlight Highlight Die UNEF-Truppen waren auf dem Sinai und in Gaza stationiert, mithin auf ägyptischem Gebiet. Wenn Ägypten deren Rückzug verlangte, konnte Generalsekretär U Thant wohl nicht viel dagegen unternehmen. Allerdings ist es seltsam, dass er der ägyptischen Forderung sofort, ohne Konsultation des Sicherheitsrates und ohne Rücksprache mit der israelischen Regierung nachkam.
  • Randy Orton 05.06.2017 16:54
    Highlight Highlight Sehr spannend geschrieben. Ich habe immer Mühe mit diesen einseitigen Sichtweisen auf solche Konflikte. Auch wenn Israel hier eventuell zu gut weg kommt, zeigt es klar auf, welche Hintergründe der Konflikt im Gaza und im Westjordanland haben und welche Mitschuld die Moslems tragen.
  • hoi123 05.06.2017 16:41
    Highlight Highlight FREE PALESTINE
    • TheMan 05.06.2017 17:02
      Highlight Highlight Ich bin dagegen, solange die Arabische Liga und Palästina, Israel nicht akzeptiert und Toleriert. Und die Juden dort in Ruhe lässt. Übrigens jeder Moslem, welcher die Juden dort weg haben möchte, handelt gegen den Koran. Macht somit Blasphemie. Den im Koran steht: Israle gehöre Gottes Volk. Die Juden sind das Augapfel Gottes, die Kinder Israel.
    • Kubod 05.06.2017 23:08
      Highlight Highlight FROM HAMAS
  • Genital Motors 05.06.2017 15:13
    Highlight Highlight habe ein Buch dazu gelesen von einem israelischen Kriegsreporter, der mit den Panzertruppen in den Golan Höhen dabei war. unglaublich spannend und zugleich furchteinflössend. (klar, nicht neutral geschrieben) dennoch packend.
    • Hayek1902 05.06.2017 16:15
      Highlight Highlight weisst du den Titel und Autor gleich noch? würde mich auch interessieren.
    • Genital Motors 05.06.2017 16:55
      Highlight Highlight Muss ich mal nach schauen. melde mich.
  • nostawrivelo 05.06.2017 14:42
    Highlight Highlight Toller Artikel! Wäre schön mehr Geschichte auf Watson zu sehen
  • flugsteig 05.06.2017 14:41
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Einen zweiten Teil über den Jom-Kippur-Krieg wäre klasse.
    👌🏻👍🏻
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 05.06.2017 16:53
      Highlight Highlight Ja allerdings

      Lob an den Autoren.
      Ein relativ trockenes Thema, also der Militärische Aspekt, wurde recht spannend rübergebracht
  • Biggie Smalls 05.06.2017 14:08
    Highlight Highlight Israel, der 1948 aus einem Teil des Britischen Mandats Palästina hervorgegangene jüdische Staat...
    • goschi 05.06.2017 15:25
      Highlight Highlight ja?
      Was wollen Sie uns sagen?
    • Toerpe Zwerg 05.06.2017 15:38
      Highlight Highlight Ja?
    • peeti 07.06.2017 12:10
      Highlight Highlight Ev. will er damit den Ursprung des ganzen Konflikts aufzeigen: Das war nicht irgendeine leerstehede Fläche, sondern ein von Palästinensern besiedeltes und von GB kontrolliertes Gebiet. Nach dem ersten Krieg (1948/49) wurden Hundertausende Palästinenser vertrieben, das Staatsgebiet Israels entstand und damit nahm der Konflikt seinen Lauf. Die Probleme waren von Anfang an vorprogrammiert.
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