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Der schmutzige Kampf ums sauberste Auto – oder wie man manipulierte Studien erkennt



Kurz vor Ostern präsentierte das Institut für Wirtschaftsforschung in München (ifo) einen Vergleich der Netto-CO2-Belastung eines Diesel-Mercedes und eines Teslas. Der etwas erstaunliche Befund: Der Diesel-Mercedes soll weniger belastend sein als der Tesla.

Wenige Monate später, Mitte Juni, doppelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit Sitz in Freiburg (Deutschland) nach. Diese Studie besagt: Wasserstoffautos sind am effizientesten. Wiederum ziehen Batterie-Elektroautos (BEVs) den Kürzeren. Auch gegenüber den Diesel-Fahrzeugen.

Die Resultate sind Wasser auf die Mühlen der Elektroautogegner. Aber sind sie denn auch richtig?

Nein, sagt Auke Hoekstra der technischen Universität Eindhoven. Sein Spezialgebiet ist die Elektromobilität. In Bezug auf die beiden Studien erstellte er eine Liste mit diversen Tricks, wie in Untersuchungen reine Batterieelektroautos (BEVs) schlecht gerechnet werden können.

Beim Energieverbrauch der Batterieproduktion übertreiben

FILE - In this Dec. 3, 2018 photo, robots at the Tesla Gigafactory help assemble battery cells from Panasonic into battery packs for Tesla's Model 3 sedan and other products in Reno, Nev. Tesla says a fire in one of its cars in Shanghai was caused by the failure of a single battery module and investigators found no defects in the car's systems. (Benjamin Spillman/The Reno Gazette-Journal via AP, File)

Roboter produzieren in der Gigafactory von Tesla Batterien. Bild: AP

Die Achillesferse der BEVs ist die Produktion der Batterien. Diese kann in zwei Schritte unterteilt werden: in die Gewinnung der Rohstoffe und den eigentlichen Zusammenbau. Vor allem beim Zusammenbau der Batterie zeigen neuere Studien, dass heutige Verfahren deutlich energieeffizienter sind. Das heisst: Sie benötigen weniger Strom. Dazu kommt, dass immer mehr Produktionsstätten mit Strom aus Erneuerbaren versorgt werden (siehe Gigafactory).

Hoekstra geht deshalb von einer Emission von ca. 65 Kilogramm CO2 pro kWh aus. Sowohl die ifo- wie auch die ISE-Studie berechnen dafür mehr als das Doppelte (145 –195 kg/kWh), weil sie sich auf überholte Studien berufen. Damit legten sie den Grundstein des schlechten Abschneidens der BEVs.

Die Einsparungen vernachlässigen

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Fast schon sinnlich und ein Werk höchster Ingenieurskunst: ein V8-Motor. Bald macht er endgültig dem simplen Elektromotörli Platz. Viele (Männer) können es kaum ertragen.

Der Motor eines BEVs ist im Vergleich zum Verbrennungsmotor klein und einfach herzustellen. Ausserdem fallen diverse Getriebeteile und der Tank weg. Dies muss in einer seriösen Studie entsprechend berücksichtigt werden. Hoekstra glaubt an eine Einsparung von 1-2 Tonnen CO2 pro BEV.

Batterieleben unterschätzen

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Da geht noch was. Auch nach 150'000 Kilometern. bild: shutterstock

ifo wie auch ISE glauben an ein Batterieleben von 150'000 Kilometern. Danach wird der gesamte Wagen entsorgt und recyclet. Sowohl Verbrenner wie auch BEVs halten aber deutlich länger durch. Für Elektrofahrzeuge liegen noch keine empirischen Zahlen vor. Ein Tesla-Fahrzeug eines US-Taxi-Unternehmens hat mit einer Batterie aber bereits 300'000 Kilometer erreicht. Ein zweites Fahrzeug steht kurz davor, mit der ersten Originalbatterie 500'000 Kilometer zu knacken.

Das zweite Leben der Batterie unterschlagen

Auch wenn eine Batterie in einem BEV den Dienst abgedient hat, wird diese nicht einfach entsorgt. Sie ist danach noch immer gut genug, um zum Beispiel als Speicher einer Solaranlage zu dienen. Dies wird in Studien gerne unterschlagen.

Gleiches mit Gleichem messen

The sun rises behind power poles and a wind turbine in Frankfurt, Germany, early Saturday, July 27, 2019. (AP Photo/Michael Probst)

Wind produziert den umweltfreundlichsten Strom. Bild: AP

Die ifo-Studie nahm für den Diesel einen Verbrauch von 4,5 Liter pro 100 Kilometer an. Dass es sich beim gewählten Mercedes ausgerechnet um den (auf dem Papier) umweltfreundlichsten seiner Klasse handelt, sei verziehen, der Einsatz des veralteten NEFZ-Messverfahrens aber ist fahrlässig.

Die ISE-Studie wiederum geht davon aus, dass der Strom für die Wasserstoffproduktion vor allem von Windkraftwerken produziert wird – die Batterie der BEVs aber wird mit einer Solaranlage geladen. Windstrom (14 g CO2/kWh) ist deutlich umweltfreundlicher als Solarenergie (48 g CO2/kWh). Hoekstra fragt sich, weshalb hier Birnen mit Äpfeln verglichen werden.

Die Produktions- und Transport-Emissionen von Diesel unterschlagen

Rechnet man die Produktion und den Transport von Diesel mit ein, produziert der flüssige Energieträger laut Hoekstra zusätzliche 21% CO2. Diese werden oft unterschlagen oder grandios unterboten.

Zukünftige Entwicklungen berücksichtigen

Die CO2-Emissionen pro Kilowattstunde des europäischen Strommixes sind seit Jahren rückläufig (siehe watson-Grafik unten). Im Schnitt gehen sie jährlich um 9 Gramm pro kWh zurück. In Deutschland sind es sogar 15 Gramm. Dies muss in den Berechnungen berücksichtigt werden, zumal die Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs weit über 10 Jahre hinausreicht.

Strommix europäischer Länder Infografik

Bild: watson

Interpretation

Wer die Netto-Emissionen von Fahrzeugen berechnen will, muss eine Vielzahl von Variablen berücksichtigen. Wer sich dabei auf viele Annahmen von überholten Studien bezieht und die neuere Forschung ignoriert, kann sich für Elektrofahrzeuge schlechte Resultate zurechtrechnen. Und macht sich verdächtig.

Die Frauenhofer-Studie ist transparent. Sie wurde von der H2 Mobility Deutschland bezahlt – der Interessensgemeinschaft für Wasserstoff. Das wird bereits in der Einleitung auf der Homepage deutlich. Die H2 Mobility wird wiederum von Shell, BMW, Honda, Daimler, Toyota und Hyundai getragen. Also von den Herstellern (Mercedes, Toyota, Hyundai), die bereits über ein serienmässiges Wasserstofffahrzeug verfügen. Auch die Interessen von Shell sind eindeutig. Shell will sein Vertriebsnetz und die Tankstellen weiter nutzen, auch wenn der Verbrenner ausgehustet hat. Wasserstoff würde dies in einem gewissen Grad ermöglichen. BEVs, die sich auch gemütlich zu Hause (mit der eigenen Solaranlage) laden lassen, bedeuten hingegen weniger Kundschaft.

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bild: screenshot frauenhofer-institut

Die ifo-Studie ist in dieser Hinsicht weniger transparent. Mitautor ist der ehemalige Präsident des Instituts. Man kann davon ausgehen, dass es zwischen dem ehemaligen Präsidenten und der mächtigen Autoindustrie in der Nachbarschaft gewisse Berührungspunkte gibt. Das ifo wird unter anderem von einer «Freundesgesellschaft» unterstützt, die laut Homepage aus «Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsleben, grossen Unternehmen, Banken, Versicherungsgesellschaften und Wirtschaftsverbänden» besteht. Wer genau dahinter steht, wird nicht offen gelegt.

Klar ist nur: Die besagte Studie durchlief den klassischen wissenschaftlichen Peer-Review-Prozess nicht, sondern wurde über den Schnelldienst auf der Homepage veröffentlicht. Nachrichtenagenturen griffen dann die Pressemitteilung (zum Teil sehr unkritisch) auf.

Bei der Suche nach dem Antrieb des Strassenverkehrs der Zukunft geht es nicht um Milliarden. Es geht um Billionen. Es geht nicht einfach um ein paar tausend Arbeitsstellen. Es geht um Millionen. Alleine in Deutschland waren 2001 über 860'000 Menschen in der Automobilindustrie beschäftigt. Mit entsprechend harten Bandagen wird gekämpft. Influencemap.org geht davon aus, dass die Ölindustrie seit 2015 eine Milliarde Dollar für Lobbying und die Streuuung von Fehlinformationen zum Klimawandel ausgegeben hat.

Auke Hoekstra stellt den BEVs keinen Persilschein aus. BEVs belasten die Umwelt – aber weit weniger, als Verbrenner und auch Wasserstoff-Fahrzeuge. Aufgeladen nur mit einer Photovoltaikanlage können die Emissionen mit einem BEV auf 0,05 kg CO2/km gedrückt werden. Bei einem Dieselfahrzeug sind es bestenfalls 0,2 kg, Wasserstofffahrzeuge schaffen ca. 0,075 kg.

Lesebeispiel: Anfang der Pfeile: Resultate der Frauenhofer-Studie, Ende der Pfeile: Hoekstras Berechnungen. Orange: Wasserstofffahrzeuge, rot: BEVs, schwarz: Dieselfahrzeuge.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Umdenker 13.08.2019 01:42
    Highlight Highlight Elektro-Energie ist wohl die einzige, welche wir selbst für unsere Fahrzeuge produzieren können. Ein paar Bauern können noch Biogas herstellen. Aber wenn nun Kühe verboten werden sollen - was dann?
    Mit 15m2 Solar-Panels kannst Du die Energie für Dein Auto und für den Weg zur Arbeit selbst produzieren. Wenn das Auto tagsüber nicht in der Garage steht, dann speichere es in einer separaten Batterie. Es gibt übrigens nicht nur diese holl. Gegenstudie zu den genannten 2 deutschen Studien. Gegenstudien zu ifo und Fraunhofer gibt es auch aus Deutschland.
  • Stansen 12.08.2019 23:57
    Highlight Highlight Mich erstaunts dass praktisch Alle nur von dem einen oder dem anderen Reden. Für die Stadt idealerweise E-Car mit kleiner Batterie & Rekuperation, für den Fernverkehr besser Verbrenner mit bio- oder synth. Treibstoff. Idealerweise Gas da Technologie & Infrastruktur bereits alles vorhanden und saubere Verbrennung. Wasserstoff wäre auch sehr umweltschonend, wird aber teuer werden die Infrastruktur umzustellen. Hierzu arbeiten einige schweizerischen Forschungsanstalten zusammen an einer Studie, die sollte eigentlich bald veröffentlicht werden (oder ist schon? 🤔).
  • Philippe87 11.08.2019 19:56
    Highlight Highlight Wow sehr guter Artikel. Was ich zusätzlich am Elektroauto schätze:
    -service entfällt
    -ölwechsel entfällt (weiss ja nicht wie umweltschädigend das Altöl ist🧐)
    -bremsbeläge werden durch Rekuperation kaum benutzt (kein Bremsstaub auf den Felgen und in der Luft💨)
    -Reifen haben durch viel feinere Abstimmung von ASR weniger Schlupf und Abrieb
    -Strom-Preis auf Kilometer kostet ca 3.5 Rappen 💰
    -Standheizung / -Klima ist Standard🙃
    -Rucklose Schnelle Beschleunigung
    -Kein Anstehen an der Tankstelle
    -keine nach Benzin stinkende Hände nach dem Tanken
    Etc. etc. ich möchte nie! mehr einen Benziner🤷‍♂️

  • wasps 11.08.2019 19:41
    Highlight Highlight Im Gegensatz zur Technischen Uni in Eindhoven hat das Fraundorfer Institut Weltruf!
    • pontian 11.08.2019 19:56
      Highlight Highlight Das heisst nicht Fraundorfer sondern Fraunhofer... und einen Ruf hat man nur solange, bis man ihn verliert. Die Wissenschaftler, die 1347 behauptet haben, die Pest werde durch eine Sternenkonstellation und schlechte Winde aus dem Süden verursacht hatten damals auch einen Weltruf.
  • Allion88 11.08.2019 19:37
    Highlight Highlight Die deutsche automobilindustrie kann 2 dinge gut: motoren und getriebe bauen

    Beides brauchts nicht mehr mit H2/eAutos.

    Akkus sowie das gesamte batterie- und energiemanagement ist nicht deren stärke. Auch die softwareprogrammierung nicht, was immer zentraler wird bei fahrzeugen.

    Ergo versuchen sie sich noch zu retten mit zurecht gebogenen studien
    • TheBase 12.08.2019 10:47
      Highlight Highlight Genau...geballtes Fachwissen 🙄
  • Posersalami 11.08.2019 18:59
    Highlight Highlight Autofahren wird niemals „nachhaltig“ und „ökologisch“ sein. Wer etwas für die Umwelt tun möchte, verzichtet ganz einfach auf ein eigenes Auto. Punkt
    • Ueli_DeSchwert 11.08.2019 20:28
      Highlight Highlight Nur geht das nicht immer, und für diese Fälle ist das Wissen dazu relevant.
    • Forest 11.08.2019 21:09
      Highlight Highlight Mobilität wird nie Emissionsfrei sein. Alles was sich bewegt braucht Energie, Energie muss erst hergestellt werden egal in welcher Form. Oben in der Tabelle sieht man den Strommix, leider ist auch viel Kohle dabei. Statt nur in Autos zu investieren sollte man lieber in erneuerbare Energie investieren. Ansonsten ist es egal ob man Verbrenner oder Elektro fährt beides wird die Welt nicht retten.
    • Posersalami 11.08.2019 22:47
      Highlight Highlight @ Forest: Stimmt, und darum sind ganz grundsätzliche Formen der Mobilität zu nutzen, die möglichst wenig CO2 verursachen pro km. Also ÖPNV und das Fahrrad. Alles andere ist um Grössenordnungen schlimmer.

      Jetzt dürft ihr mich ob dieser Wahrheit blitzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gregor Rölli 11.08.2019 18:07
    Highlight Highlight Wieder mal treffen zwei Studien auf einander und niemand weiss, wer jetzt mehr annahmen zu seinen gunsten nimmt.
    Warum rechnen wir mal das nicht von Hinten.

    Ausgangslage: 100kg Mensch müssen über 100km transportiert werden.

    Als Auto zum Vergleich schlage ich vor Elektroauto Renault ZOE und als Verbrenner Renault Clio

    Gewicht ZOE 1575kg

    Gewicht Clio 1189kg

    Wieviel Energie brauche ich um diese Masse über 100km zu Bewegen.

    Wer macht weiter?
    • Allion88 11.08.2019 19:52
      Highlight Highlight Der zoe dank rekuperation und 3x höherem wirkungsgrad.

      Gewicht beim eAuto ist weniger relevant, da mit mehr gewicht auch mehr rekuperiert wird.
    • Teslanaut 11.08.2019 20:05
      Highlight Highlight Ein Zoe braucht ca. 14 kWh/100km, ein Clio ca. 6l/100km. Ein Liter Benzin entspricht 8,4 kWh. Somit verbraucht der Clio 50,4 kWh/100km. Kommt dazu die benötigte Energie zum Herstellen des Benzin, gemäss GEMNIS-Datenbank sind das 1,585 kWh/Liter = 9,51 kWh. Somit wären dies total 59,91 kWh/100km bzw. mehr als der vierfache Energieverbrauch des Verbrenners. Nicht eingerechnet Energieverbrauch der Gewinnung und Transport des Erdöls/Benzin/Diesel sowie Lagerung und Energieverbrauch Tankstellen
    • Satan Claws 11.08.2019 23:58
      Highlight Highlight @Teslanaut

      Man kann Strom dessen Herstellungsart man nicht kennt nicht mit Energie aus Öl vergleichen.

      Ich habe noch nie gehört, dass ein Stromtanker eine Küste verwüstet oder eine Strombohrplattform einen ganzen Golf verseucht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leachim 11.08.2019 17:41
    Highlight Highlight Was auch nicht berücksichtigt wird:
    Irgendwann ist die Batterie dann wirklich nicht mehr zu gebrauchen. Dann können aber immer noch die Rohstoffe (Lithium, Cobalt usw.) recycelt werden. Deren Energiebilanz dürfte dann wesentlich besser sein, als wenn sie neu aus der Erde geholt werden müssen.
  • Inspector Callahan 11.08.2019 17:29
    Highlight Highlight @Toggweiler: exzellent, well done 👍🏻
  • Stirling 11.08.2019 17:25
    Highlight Highlight Danke für den Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen.
    Endlich spricht mal jemand Klartext.
  • Satan Claws 11.08.2019 17:18
    Highlight Highlight Soso CO2 ist also der einzig relevante Wert, der Aussagt wie "Umweltfreundlich" etwas ist? Am einen Ort werden Lithiumsalze zwecks Battiereproduktion aus dem Wüstenboden gewaschen, anderenorts Läuft Öl in die Natur.

    Wasserstoff würde im Prinzip alle gängigen Probleme lösen. Stromspitzen aus den Erneuerbaren Energien könnten per Elektrolyse direkt in Wasserstoff umgewandelt und so beliebig lang gespeichert werden. Das Auto kann an einer Tankstelle einfach aufgefüllt werden und verliert über den Auspuff nur Wasser.
    • trio 11.08.2019 21:25
      Highlight Highlight Soso, beliebig lang. Hast du dafür auch eine Quelle. Den das lagern von Wasserstoff ist ein grosses Problem, es entweicht ziemlich viel.
    • mystiker 11.08.2019 21:33
      Highlight Highlight naja. beliebig lang gespeichert werden. soso.

      geht leider nicht. Wasserstoff ist das kleinste chemische element. Es ist sehr schwierig einen Dichten Wasserstofftank zu bauen. Ein geparktes Wasserstoffauto ist in ein paar wochen leer.
    • Maddin glaubt dir nix 11.08.2019 22:06
      Highlight Highlight Es entweicht vielleicht, aber belastet nicht die umwelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 11.08.2019 17:15
    Highlight Highlight Worin sich praktisch alle Ingenieure (ausser denen die von den Akkus leben) die mit der Automobiltechnik zu tun haben einig sind: reine Akku-Fahrzeug sind nicht die Zukunft. Ab Mittelklasse aufwärts wird es nach heutigem Forschungsstand, in Zukunft Wasserstoff sein. Und dies auch nur aus dem Grund, da für Kleinfahrzeuge die Akkus billiger bleiben als die Brennstoffzellentechnik. Reine Akkufahrzeuge kann man etwa mit der Energiesparlampe vergleichen: erster Schritt in die richtige Richtung, aber von der LED überrollt. Hyundai verspricht für 2025 ein Mittelklassefahrzeug zum Preis Akkuauto.
    • Teslanaut 11.08.2019 20:13
      Highlight Highlight Wenn Sie von Brennstoffzellentechnik schreiben wissen Sie hoffentlich schon, dass in solchen Fahrzeugen auch ein Akku vorhanden sein muss! Ohne Akku funktioniert es nicht! Allein diese Tatsache zeigt, Hybrid oder Brennstoffzelle sind in PKW‘s völliger Unsinn. Enormer Energieverbrauch bei miserabler Energieeffizienz. Wasserstofftechnologie macht höchstens bei der Eisenbahn Sinn, dort wo Strecken nicht elektrifiziert sind. Im Vergleich zu Dieseltriebzügen hat die Brennstoffzellentechnologie enorme Vorteile.
    • Arthur Sunil 11.08.2019 20:50
      Highlight Highlight Jaja, versprochen wird viel. Aber auch wenn dem so ist und es kommt so ein Batterieauto mit Wasserstoff-Rangeextender (Wasserstoffbrennstoffzellenautos haben immer auch eine Batterie) auf den Markt: Die Energiekosten werden trotzdem mindestens dreimal höher ausfallen, wegen dem miserablen Wirkungsgrad. Ausser der Wasserstoff wird wie bis anhin weiter aus Erdgas gewonnen. Aber das wollen wir doch nicht, oder?
    • Pafeld 11.08.2019 22:47
      Highlight Highlight Der Tesla Model 3 führt eigentlich gerade vor, wie die Oberklasse mit reinem Elektroantrieb in Zukunft ausehen wird. Und zwar so, dass sogar der neue 3er BMW im Direktvergleich alt dagegen aussieht (was ich selbst als Riesen BMW-Fan eingestehen muss).
      Wasserstoff ist seit rund einem Jahrzehnt tot, weil er effizienztechnisch nicht annähernd mehr mithalten kann. Die Herstellung von Wasserstoff ist nach wie vor ineffizient. Ehrlich gesagt, glaube ich Ihnen die Aussage von den Automobilbauern nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WHYNOT 11.08.2019 16:28
    Highlight Highlight Mit Fug über die gesamte Oeko-Bilanz lässt sich ebenso streiten wie über den Anteil des Menschen am Klimawandel. Derweil werden neue Chemie-, Atomwaffen produziert. Abfall versenkt und Kohlekraftwerke angefahren. Angst und Hysterie sind die schlechtesten Ratgeber.
  • Josh River 11.08.2019 16:07
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach eine Aussage die alles andere als Stichhaltig ist. Zumal man bedenken muss das die meisten Elektro Fahrzeuge alles andere als erschwinglich sind. Davon mal abgesehen ist Tesla ein Vorbild wenn es darum geht umweltfreundlich zu produzieren! Die meisten anderen Hersteller lassen ihr Zeug in China machen wo es so ziemlich egal ist was aus dem Schornstein kommt! Abgesehen davon das je grösser die Nachfrage steigt, werden früher oder später Bäume gefällt ect um an erz zu gelangen! Wobei ich bezweifle das dies der Umwelt und den Menschen dient?
    • Satan Claws 11.08.2019 17:05
      Highlight Highlight @Josh River

      Wenn ein Ferrari umweltfreundlich produziert wird ist es immer noch ein Ferrari. Teslas sind die wohl dümmsten Elektroautos.
    • Stirling 11.08.2019 21:35
      Highlight Highlight @Satan Claws
      Dann hast du wohl dein Wissen über Autos nur aus dem Quartett...
    • Inspector Callahan 12.08.2019 00:03
      Highlight Highlight @Satan Claws: dein Kommentar und Username lässt auf eine hochgradig differenzierte Meinung schliessen... Ich lasse mich von einem Experten gerne belehren, was ist an einem Tesla dumm?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 11.08.2019 16:01
    Highlight Highlight Heieiei wie oft denn noch? Wieder wird versucht EAutos als umweltfreundlich darzustellen. Fakt ist, sie sind es nicht.
    • EvilBetty 11.08.2019 17:02
      Highlight Highlight Sie sind aber umweltfreundlichER als Verbrenner.
    • Stirling 11.08.2019 17:27
      Highlight Highlight Gib doch zu, dass du nicht den ganzen Beitrag gelesen hast!
    • Inspector Callahan 11.08.2019 17:31
      Highlight Highlight Du verwechselst Polemik mit Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 11.08.2019 15:03
    Highlight Highlight Tatsache ist, in der Schweiz werden Autos zuwenig lange gefahren. Egal ob Verbrennen oder Elektro. Ein Auto mit 100'000 wechseln ist nicht ökologisch, egal was man fährt.
    Schuld daran sind nicht nur die Konsumenten, ein grossen Teil ist von den Garagen so gewollt. Occasion über 100'000 Kilometer sind gar nicht so einfach zu finden.
    • Arthur Sunil 11.08.2019 15:52
      Highlight Highlight Die Autos werden ja nicht verschrottet nach 100'000km, sondern jemand anders fährt damit ganz umweltfreundlich weiter.
    • Allion88 11.08.2019 19:59
      Highlight Highlight Auf autoscount sind rund 1/3 der autos mit 100t km und mehr

      Die meisten autos gehen danach noch in den export
      Somit ist allen gedient.

      Logisch kaufen schweizer dank hoher kaufkraft neuere autos.
  • B-Arche 11.08.2019 14:43
    Highlight Highlight Und noch etwas wird vergessen: 95% des Lithiums (der Wert steigt kontinuierlich Dank Fortschritt) werden wiederverwertet für neue Batteriezellen.
    Der Cobaltanteil sinkt ebenfalls ständig. Die cobaltfreie Batterie ist im Anmarsch.
  • Nony 11.08.2019 14:09
    Highlight Highlight Schön. Jetzt steht also eine Meinung zwei Studien gegenüber und wird stärker gewichtet, da die Studien ja so extrem durch den Auftraggeber gewichtet sind.
    Es ist korrekt, das Verbrennen fossiler Energieträger, bzw. die Stromproduktion mit radioaktiven Abfällen ist ein Wahnsinn, der schnellstmöglich beendet werden sollte. Und klar ist auch, dass die eine, wie die andere Seite darum bemüht ist, ihre Lösung schön zu rechnen. Bsp. der CO2 Anfall beim Transport von Diesel. Und wo ist der Widerstandsverlust beim Stromtransport erwähnt? Und das sind nur 2 von vielen weiteren Aspekten.
    • Bruuslii 11.08.2019 19:22
      Highlight Highlight es ist richtig, dass alle studien (sehr) kritusch hinterfragt werden müssen.
      das wird hier getan. hier werden nicht einfach so studien verneint, sondern kritische gegenargumente angeführt.
      batterieautos sind im moment wohl (noch) nicht wirklich umweltfreundlicher.
      kurzfristig sollten zunächst mal effiziente fahrzeuge genutzt werden (suv's gehören nicht dazu)
      längerfristig sind elektromotoren wesentlich effizienter und die entw. der batterien ist erst am anfang.
      wasserstoff als treibstoff sehe ich aber nur für langstrecken.
    • Nony 11.08.2019 21:06
      Highlight Highlight Liebe Blitzer. Mit Verlaub, Ihr habt keine Ahnung.
      @ Bruuslii: Klar sind E-motoren effizienter als Verbrenner. Das ist auch nicht das Problem. Das Problem ist doch eher, welche aktuelle Technologie jetzt umweltfreundlicher ist. Ist es besser seinen aktuellen Diesel noch 200k km weiter zu fahren, oder einen neuen Tesla zu kaufen? Ist H2 tatsächlich die Lösung, oder ist es vielleicht Treibstoff aus dem CO2 der Luft oder doch die Batterielösung mit den seltenen Erden? Weder Sie noch ich, noch rund 99.7% der Bevölkerung haben das Wissen, diese Fragen abschliessend zu beantworten.
  • Fischra 11.08.2019 13:46
    Highlight Highlight Sehr interessant und informativ. Der Beitrag fühlt sich nicht sehr beeinflusst und neutral an. Ehrliche Aufklärung ist sehr wichtig.
  • KenGuru 11.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Die grossen Konzerne (VW etc.) haben mittlerweile erkannt, das die Zukunft in der eMobilität liegt. Jedoch versuchen sie mit solchen Studien Zeit zu gewinnen, um den Rückstand auf Tesla aufzuholen. Sie können von Glück reden, dass Tesla die Produktion nicht im Griff hat (die Supply Chain ist im Autobau neben der Innovationskraft das kritischsten).
  • m. benedetti 11.08.2019 13:41
    Highlight Highlight Die Sache ist relativ einfach und wird im Artikel auch erwähnt. BEVs können und werden überall dort geladen, wo sich eine Steckdose befindet. Für die Herstellungs- und Verteilindustrie ist das ein Horrorszenario, weil es sie nicht mehr braucht. Wasserstoff muss wie die fossilen Brennstoffe zuerst hergestellt und verteilt werden. Das impliziert eine neue Industrie. Die ist aber bei den BEVs nicht nötig und vor allem kann der Strom auch lokal produziert werden, also unabhängig von grossen Konzernen.
    • mako 11.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Und die Stechdose hat einfach Strom, ohne, dass er dahin transportiert wird???
      Schon mal was von Übertragungsleitungen gehört? Lokale Produktion ist die Ausnahme! (und ohne Subvention viel zu teuer)
    • Bruuslii 11.08.2019 19:24
      Highlight Highlight auch die garagiesten werden sich nach alternativen einkommen umsehen müssen, da elektromotoren wesentlich weniger wartung benötigen.
    • Ueli_DeSchwert 11.08.2019 20:33
      Highlight Highlight @mako aber von dieser Art der Übertragung und Verteilung hat z.B. Shell oder BP mit ihrem Tankstellennetz rein gar nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 11.08.2019 13:27
    Highlight Highlight Naja, der Artikel geht wieder zu krass in Richtung Elektro. Fakt ist dass Elektroautos als Umweltfreundlich vermarktet werden. Sind sie aber nicht.
    • Stirling 11.08.2019 17:31
      Highlight Highlight BEV sind von allen bisherigen Antriebssystemen die umweltfreundlichsten. Mit Abstand... ohne Schönrechnerei und Schummelsoftware
    • Cityslicker 11.08.2019 20:45
      Highlight Highlight Wiede einmal „Fakt ist“ im Sinne von „ich hau einfach mal was raus“?!
  • mako 11.08.2019 13:05
    Highlight Highlight Dieser Aauke Hoekstra sagt also, die Studien vom Fraunhofer Institut und andere seien nicht objektiv, weil sie von gewissen Interessengruppen beeinflusst seien.
    Was ist denn nun aber mit seiner Studie? Dazu ist interessant, wer dieser Hoekstra ist. Er ist nämlich Initiant und Leiter von Spark City, ein Modell, welches sich mit dem Übergang zu 100% erneuerbarer Energie befasst, mit dem FOKUS AUF ELEKTROMOBILITÄT! Und er will uns weis machen, seine Studie sei nicht ideologisch gefärbt.....
    • Bruuslii 11.08.2019 19:27
      Highlight Highlight natürlich macht jemand studien zu seinem fachgebiet. hier geht es mehr darum, wer von der wirtschaft interessen einbringt.
      die von dir angegebenen gruppen/institute klingen eher nach forschungsgruppen oder thinktanks.
      falls das anders ist, bitte quellen angeben.
    • mako 11.08.2019 20:05
      Highlight Highlight Bruusli:
      SparkCity sagt von sich selber: "We are predicting the future of energy and mobility". (siehe Google). Wenn ich das in einem Projekt behaupte, dann kann ich doch nicht zulassen, dass da jemand sagt, ich sei nicht objektiv, oder? Es sind nicht nur die wirtschaftlichen Interessen, welche eine Studie beeinflussen können. Die persönliche Überzeugung in allen Abstufungen, bis hin zur Ersatzreligion, kann das genau so gut!
    • Cityslicker 11.08.2019 20:49
      Highlight Highlight Wenn seine Modellstadt auf E-Mobility setzt, ist das vermutlich bereits Teil der Forschungserkenntnis, und nicht einfach ein Lobbyisteninteresse.
  • Teslanaut 11.08.2019 13:04
    Highlight Highlight http://m.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-laut-elektroauto-oekobilanz-sauberer-als-ford-fiesta-a-1177177.html Rechnen wir für einen Leistung- und Grössenmässig vergleichbaren Audi oder Mercedes statt 5t wie beim Fiesta rund 10t CO2 bei der Herstellung. Somit wären 4t beim Tesla zu kompensieren. Co2-Ausstoss Verbrenner inkl. Produktion des Kraftstoff ergibt 289 g/km, Tesla zu Hause mit Fotovoltaik und Wasserenergie 0 g/km. 4t dividiert durch 289 g/km = 13840 km. Rechne ich mit Ökostrom beträgt die Differenz 190 g/km ergibt 4t dividiert durch 190 g/km = 21052 km.
  • Bio Zitronensaft 11.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Offensichtlich ist die Sache mit dem Elektroauto nicht so deutlich, wie es manche Menschen gerne hätten.

    Es ist ein bisschen wie von Coca Cola auf Cola Zero umzusteigen. Ok, da ist zwar kein Zucker mehr, aber wirklich gesünder ist es auch nicht.
    • Cityslicker 11.08.2019 20:51
      Highlight Highlight Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
  • Tschani 11.08.2019 12:08
    Highlight Highlight Die Resultate sind Wasser auf die Mühlen der Elektroautogegner. Aber sind sie denn auch richtig?

    Sehr interessanter Artikel, aber ist er denn auch richtig?

    Ist nicht genau das dass Problem für uns Konsumenten und Endverbraucher mit allen Studien und zu jeglichen Themen?
    Ich würde gerne mehr das richtige tun, sei es beim Autokauf, sei es beim Umweltschutz, sei es bei der Gesundheit usw. aber so lange in der Politik, Industrie, Wirtschaft usw. nicht mit offenen Karten gespielt wird ist es für mich sehr schwierig bis unmöglich den durchblick zu haben was besser ist, oder was richtig wäre....
    • Bruuslii 11.08.2019 19:30
      Highlight Highlight ich glaube der beste weg dazu, unter der annahme, dass wir als verbraucher die wahrheit nich (vollständig) wissen, ist sich möglichst auf das notwendige zu beschränken. ein effizientes auto (egal welchen antriebes) ist besser, als ein unnötig übergrosses und schweres ps-monster zu fahren.
  • Randreeh 11.08.2019 12:01
    Highlight Highlight Natürlich gibt es verschiedene Ansichten, Berechnungsmethoden und Randbedingungen. Was aber über alle Studien hinweg ersichtlich ist, dass Wasserstoff (abgesehen von Kleinstfahrzeugen) die deutlich bessere Technologie ist.
    • Bruuslii 11.08.2019 19:31
      Highlight Highlight faaaaakteeeen!!!! 🤦🏻‍♂️
    • Ueli_DeSchwert 11.08.2019 20:36
      Highlight Highlight Und WO ist dies ersichtlich? Ich kann auch behaupten, dass offensichtlich ein Dampfbetriebenes Auto am effizientesten ist...
    • Cityslicker 11.08.2019 20:53
      Highlight Highlight ...weil man dann gleich 3x soviel Strom braucht?! 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • LuMij 11.08.2019 11:45
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel! Wäre super, wenn ihr vielleicht einmal eine aktuelle und neutrale Studie dazu in einem Artikel analysieren könntet. Damit wäre auch das Argument, dass Hoekstra nicht neutral ist widerlegt, welches hier ja ein paar Kommentarschreiber bringen.
    Am besten in Einbezug vom CH-Strommix für den Betrieb.

    Ein weiteres, top fundiertes Dokument, falls sich jemand für die Elektromobilität interessiert, insbesondere aus CH-Sicht:
    Mythbuster.ch
  • Spez 11.08.2019 11:42
    Highlight Highlight Punkt 3: Beim Tesla Fahrzeug welches 500‘000km macht, wird fälschlicherweise gesagt, dass dies mit der Originalbatterie gemacht wurde. Im Artikel steht jedoch, dass in Fahrzeug bereits die dritte, neue Batterie drin ist!

    Die zwei vorherigen wurden aufgrund von Defekten von Tesla ersetzt.
    • Joe924 11.08.2019 19:48
      Highlight Highlight Das ist ein Leihfahrzeug welches dauernd am Supercharger geladen wurde, und in der Regel auf 100%. Bei normalen Laden über die Nacht und nur auf 80% Kapazität im daily use hält die Batterie sehr lange, da gibt es einige die über 250tkm drauf und noch über 80% Kapazität haben.
    • Spez 12.08.2019 01:54
      Highlight Highlight Das ist mir schon klar. Jedoch sollte dies im Artikel richtig gestellt werden und die Batterie nicht als derartige Wunderbatterie darzustellen.

      Die Tesla Batterien sind verdammt gut, aber so gut nun auch wieder nicht..
    • Joe924 12.08.2019 08:15
      Highlight Highlight Absolut, Tesla kocht auch nur mit Lithium und Kobalt. Aber sie machen es in Perfektion, sieht man ganz deutlich am Heiz-/Kühlungssystem für die Zellen. Die Akkus von anderen Herstellern sind teilweise nach 100'000 km schon unter 70%.
      Die nächste Generation Tesla-Akkus soll sogar 1.5M Kilometer halten, da stellt sich dann eher die Frage ob man den Akku oder das Chassi zuerst tauschen muss.
  • Herbert Anneler 11.08.2019 11:36
    Highlight Highlight Na ja, wenn man bei eAutos auch noch die Probleme von Atom-Strom einbezöge (Entsorgung, Deponie für 30‘000 Jahre), sähe die Sache auch wieder ganz anders aus. Und wenn man die Abbaubedingungen für Lithium und Koltan in Südamerika einbezöge... Auch die Produzenten von eAutos haben ihre Interessen und führen Kriege mit Studien und Geschichten. Wie etwa die, ein Tesla habe seinen herzgeinfarkten Chauffeur autonom ins Spital gefahren. Diese Meldung kam wenige Tage, nachdem wieder ein Teslafahrer in den Flammen umkam. Und der Anti-Diesel-Hype hat sicher auch rein gar nichts mit Toyota zu tun...
    • Sharkdiver 11.08.2019 14:50
      Highlight Highlight Auch im Khat hat es seltene erden. Und die Akus brauchen alls wie weniger. Und das konventionelle Auto hat viel mehr verschleissteile
    • Matrixx 11.08.2019 15:49
      Highlight Highlight Wie siehts denn aus, wenn das eAuto nicht mut Atomstrom betrieben wird? Also z.B. rein aus Wasserkraft, oder Wind? Oder wie wärs, wenn man das Auto an einem Osmose-Kraftwerk auflädt?

      Und wie siehts wohl aus, wenn man die Abbaubedingungen von Öl mit einbezöge?

    • Stirling 11.08.2019 17:48
      Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass die Förderung, der Transport und das Raffinieren ebenfalls eine Menge an Energie auch in Form von Strom benötigt?
      25% der weltweit geförderten wirklich seltenen Erden und Metalle wie Rhodium, Paladium, Platin und vor Allem Cer werden von der Verbrennerindustrie verbraucht(!!!) nix mit recycling wie beim BEV, unwiederruflich verbraucht und fein gestreut in die Umwelt geblasen.
      Aber das interessiert niemanden, hauptsache das Elektroauto ist böse.
  • Quacksalber 11.08.2019 11:19
    Highlight Highlight Enttäuschend, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit Sitz in Freiburg hatte bei mir bisher einen tadellosen Ruf. Üble Manipulation.
    • B-Arche 11.08.2019 14:47
      Highlight Highlight Es ist wirklich zu offensichtlich dass Studien sowohl von ifo (seit Herrn Sinn und seinem unseriösen Target2-Kassandrieren verstehe ich nicht warum irgendjemand noch (ces)ifo ernst nimmt) als auch von ISE diese Studien komischerweise exakt das decken wo die Deutsche Autoindustrie noch einen Stich hätte.

      Zum Thema Wasserstoff: Wirkungsgrad von Wasserstoffgewinnung bis Brennstoffzelle oder Wasserstoffverbrenner: Weniger als ein Siebtel.
      Dazu noch ein aufwändiges Tankstellennetz welches Millionen Arbeitskräfte benötigt für Distribution, Lagerhaltung, Tankstelle usw.
  • Gigi,Gigi 11.08.2019 11:16
    Highlight Highlight Fazit: Auke Hoekstra macht das Gleiche, was er den anderen vorwirft. Er nimmt für das Elektroauto nur die besten Annahmen. Das heisst, wir brauchen eine wirklich neutrale Studie,
    • DerHans 11.08.2019 11:38
      Highlight Highlight Was ist dass für eine Logik? Verbrenner dürfen die besten Annahmen nehmen, Elektros nicht!? Beim Verbrenner muss so fest getrickst werden, dass sie überhaupt noch mit BEV‘s mithalten können. Aber Verbrenner Fans stehen ja auf Manipulationen.
    • Cityslicker 11.08.2019 12:05
      Highlight Highlight Falsch - er nimmt reale Zahlen und den aktuellen Stand der Technik (statt 10 Jahre alte Werte und abstruse Schätzungen, wie die erwähnten Studien), und sorgt so für tatsächliche Vergleichbarkeit. Mach’s doch einfach mal konkret: Bei welchem der 7 (!) genannten Aspekte kannst du seine Argumentation widerlegen?
    • chrimark 11.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Was spricht dagegen die besten Konstellationen zu berücksichtigen? Wichtiger ist deren Aktualität, gerade in diesem noch jungen und schnell vortschreitenden Gebiet. Und da versagen die hier kritisierten Studien leider deutlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 11.08.2019 11:08
    Highlight Highlight Ein weiterer wichtiger Punkt:
    Batterien können durch Erforschung neuer Technologien durchaus umweltfreundlicher und energiereicher werden, Treibstoffe wie Benzin und Diesel hingehen nicht (oder nicht sehr viel)
  • Toerpe Zwerg 11.08.2019 11:02
    Highlight Highlight Die Industrie macht sich lächerlich. Tesla lächelt.
    • Perwoll 11.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Lächeln werden am Ende Hyundai, Toyota und Honda welche ihre Brennstoffzellentechnik in Lizenz verkaufen.
    • Raphael Stein 11.08.2019 14:10
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht.
    • B-Arche 11.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Brennstoffzellen und dafür notwendiges Tankstellennetz, Lagernetz, Arbeitskräfteaufwand - das kann nur als Idee aus den Mündern kommen die den Autofahrer weiterhin verpflichten wollen die Millionen bisherige Arbeitskräfte weiterhin zu finanzieren und die Shareholder der grossen Mineralölkonzernen weiterhin Dividenden zu ermöglichen (für private Altersvorsorge).

      Das Batterie-Auto wird beides fressen. Gut so.
  • Gawayn 11.08.2019 11:00
    Highlight Highlight Am effizientesten wäre,
    Man gibt einem Dieselexperten den Auftrag, den energie Effizientesten Diesel bewerten.
    Danach, einem Elektro Experten, den Auftrag das Energie effizientestes eAuto bewerten und eine unabhängige Stelle, vergleicht dann die Werte der Fahrzeuge.

    OHNE die Marken oder Herkunft zu kennen!

    Dann hat man eine Chance auf einen seriösen, nicht manipulierten Vergleich...
  • Miguel70 11.08.2019 10:58
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel, vielen Dank! Ich hatte schon unzählige Diskussionen mit Elektroauto Gegnern, nur weil sie sich ihre Meinung wegen solch gefälschter Studien gebildet haben... Logisch ist die Mineralöl Lobby gross, die haben alles zu verlieren... und wenn Wasserstoff besser wäre, warum baut in den nächsten Jahren praktisch jeder Hersteller Elektroautos und nicht Wasserstoff? Die Technologie wäre vorhanden.
    • Forest 11.08.2019 12:44
      Highlight Highlight Ich fahre unter anderem einen Oldie mit fast 300g/km CO2 Ausstoss. Ich war diese Jahr viel unterwegs und an schönen Wochenende sah ich so ziemlich alles von alten Mustangs, Camaro, Käfer, Spitfire oder 911er und noch viel mehr. Wir müssen nicht alte Autos fahren wir wollen es. Das ist etwas was ihr Elektro-Freaks nicht verstehen wollt. Wir die meisten haben nichts gegen Elektro Autos und einige fahren sogar beides davon. Es ist halt ein Genuss mit einem Kulturgut einen Pass zu fahren und schon bald ist die Arosa Classic car, kannst gerne vorbei kommen und dich selbst begeistern :)
      Benutzer Bild
    • Gonzolino_2017 11.08.2019 13:16
      Highlight Highlight Ah ja ... hmmm ... u d warum sollte man jetzt ausgerechnet Auke Hoekstra glauben schenken? Wenn ich von etwas überzeugt bin, bewerten und verkaufen möchte, finde ich immer eine Studie, die genau mein Produkt zum Besten aller macht ... wie immer, liegt auch hier die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte!
    • Miguel70 11.08.2019 15:12
      Highlight Highlight Ich bin kein Oekofreak, ich fahre einen 10jährigen Subaru Forester mit ca. 9l/100km... Mir geht einfach die Verbreitung von Unwahrheiten bei neuen Technologien auf den Geist... nachplappern ohne den Verstand einzuschalten, das ist das Üble...
      @Forest, ich liebe die Ami Klassiker👍🏼
      Mein Traumauto ist übrigens ein Dodge Durango...🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 11.08.2019 10:55
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Jedoch bezweifle ich, dass diese Punkte von den Petrolhead- und Stammtisch-Bruderschaften anerkannt werden. Geht es um den batterieelektrischen Antrieb mutieren diese, plötzlich zu Öko-Fundis und merken nicht einmal dass all ihre Argumente gegen BEV‘s, auf den Verbrenner angewendet, noch viel schlechter ausfallen. Aber egal die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Soll sich jeder der möchte weiter einen Verbrenner oder noch besser ein Wasserstoffauto kaufen, spätestens bei den Unterhalts- und Betriebskosten geht dann den Einen vielleicht ein Licht auf.
    • Monica001 11.08.2019 12:55
      Highlight Highlight Lieber Hans und was ist mit all den Menschen und Tieren, die ihren Lebensraum verlieren wegen dem Abbau der seltenen Erden, die man für diese E-Autos braucht? Egal?!? Uns betrifft das ja nicht.
    • Sharkdiver 11.08.2019 14:53
      Highlight Highlight Jo was ist mit den seltenen erden im Katalysator? Und die Akkus brauchen auch als wie weniger
    • bokl 11.08.2019 15:03
      Highlight Highlight @Monica
      Förderung und Transport von Erdöl ist ja bekanntlich 100% sauber. Kein Tier ist je wegen Erdöl gestorben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 11.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Das Ziel muss es sowieso sein, dass letztendlich die gesamte Produktionskette erneuerbar und CO2-neutral betrieben wird. Dann sind sowohl BEVs als auch FZEVs vollständig CO2-frei. Und das ist etwas, dass für fossil betriebene Autos - egal ob Diesel, Benzin oder Erdgas - prinzipiell unmöglich ist.
    • sunshineZH 11.08.2019 12:17
      Highlight Highlight Falsch, schau mal bei der ETH Zürich unter Mini-Raffinerie 😉
    • Lienat 11.08.2019 16:10
      Highlight Highlight @sunshineZH: Deswegen steht oben "fossil betriebene Autos". Wenn der Treibstoff aus dem Solarreaktor kommt, ist er eben nicht mehr fossil. 😉
    • sunshineZH 11.08.2019 17:06
      Highlight Highlight Danke, hab ich ehrlich gesagt überlesen 😊
  • fireboltfrog 11.08.2019 10:41
    Highlight Highlight EVs sind einfach in der Anschaffung massiv teurer und die Hersteller müssen auf dicke Margen verzichten, weil sie sonst nicht in genug grossen Mengen verkauft werden könnten. Ist ja logisch verkaufen sie deshalb lieber Verbrenner.
    • sheimers 11.08.2019 12:14
      Highlight Highlight Stimmt, aber das war vor 20 Jahren bei Flachbildfernsehern auch so. Die ersten Smartphones waren auch sehr teuer. Neues ist immer teuer, aber mit den Stückzahlen purzeln auch die Preise.
    • Bruuslii 11.08.2019 19:40
      Highlight Highlight die meisten (va. de) hersteller verkaufen eautos, damit sie daneben viele viele grosse, schwere, benzinfressende suv's verkaufen können (mit den ev's wird va. die vorgeschriebene ökobillanz erreicht)
  • Altruide 11.08.2019 10:35
    Highlight Highlight Danke für die gut zusammengefasste kritische Würdigung der Studie 🙏

    Wäre wirklich einmal sinnvoll, wenn man eine vergleichbare unabhängige Studie mit breit abgestützten Parametern und Gewichtungen vorliegen würde. Zum Beispiel auch die Nm der verglichenen Modelle betrachten. Bringt ja nichts, ein Deux Cheveaux mit einem Porsche (übertragenen Sinne) in Sachen Verbrauch zu vergleichen.

    Auch wichtig finde ich, den aktuellen Bestand sprich Occasion-Markt zu betrachten, diese Fahrzeuge müssen schliesslich nicht mehr hergestellt werden.
  • TheWall_31 11.08.2019 10:33
    Highlight Highlight Nach solchen Kriterien lässt sich jede Studie für Unsinn erklären. Lächerlich.
    • Bruuslii 11.08.2019 19:42
      Highlight Highlight das ist richtig. daneben werden viele argumente von beiden seiten genannt und es ist halt so, dass sich jeder selber ein bild macht.
      lässt man studien einfach so stehen, besteht die gefahr, dass sich alternative fakten va. durch schlecht geführte studien verankern.
  • John_Doe 11.08.2019 10:33
    Highlight Highlight Hoekstra schätzt und glaubt. Und was weiss er denn?
    Gilt übrigens für beide Seiten. Mutmassungen allenthalben...

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

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