Zürich
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Grosseinsatz am Zürcher Seebecken – FCZ veröffentlicht Statement



Mutmassliche FCZ-Fans haben am Samstagabend die Stadtpolizei Zürich mit Steinen und Flasche massiv angegriffen, als diese nach einer Messerstecherei an die Seepromenade gelangen wollte. Zwei Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt.

Beim Utoquai war es am späten Abend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, wie die Stadtpolizei Zürich am Sonntag mitteilte. Dabei erlitt ein 18-Jähriger lebensgefährliche Stichwunden, zwei gleichaltrige Kollegen wurden leicht verletzt.

Auf Bildern von SRF ist zu sehen, wie die Polizei einen Wasserwerfer einsetzt. 

Als die Rettungskräfte von Polizei und Sanität am Tatort ankamen, wurden sie von zum Teil vermummten Personen mit Flaschen und Steinen angegriffen, die FCZ-Fankleidung trugen. Die Polizei musste Verstärkung anfordern, um zu den Verletzten zu gelangen.

Stellungnahme FCZ

Im Rahmen des gestrigen Cupspiels gegen den FC Concordia Basel haben rund 800 FCZ-Fans den Stadtclub im St. Jakob-Park lautstark unterstützt. Ohne Zwischenfälle sind sie friedlich mit dem Extrazug nach Basel und wieder zurück gereist und um 21:00 Uhr am Zürcher Hauptbahnhof angekommen. Danach trennten sich die Fanwege. Die Vorfälle, welche sich rund zwei Stunden später am Bellevue und an der Seepromenade zugetragen haben, entziehen sich unserer Kenntnis und haben nichts mit dem Auswärtsspiel in Basel zu tun.

Nichtsdestotrotz möchte der FC Zürich explizit darauf hinweisen, dass er jegliche Form von Gewalt, egal an welchem Ort, aufs Schärfste verurteilt.​

Ein Video von SRF-Journalist Thomas von Grünigen zeigt, wie die Ambulanz mit Blaulicht über die Seepromenade fährt.

Mit Hilfe von Gummischrot, Tränengas und eines Wasserwerfers gelang es den Einsatzkräften, die Randalierer zurückzudrängen. Doch sogar während des Rettungseinsatzes seien die Polizisten und Sanitäter immer wieder von den gleichen Personen mit Flaschen und Steinen angegriffen worden.

Grosseinsatz der Polizei an der Bellerivestrasse. 

Dadurch musste auch die Polizei immer wieder Tränengas und Gummischrot einsetzen. Erst nach 1.30 Uhr beruhigte sich die Situation. Ein 18-jähriger Flaschenwerfer wurde verhaftet.

Die Bellerivestrasse war während über zwei Stunden komplett gesperrt. Durch den Einsatz von Tränengas seien auch unbeteiligte Passanten in Mitleidenschaft gezogen worden.

Trotz der Angriffe konnte Schutz &Rettung den schwer verletzten 18-Jährigen ins Spital bringen, wo er notfallmässig operiert wurde. Den unbekannten Tätern gelang die Flucht. Die Polizei eröffnete Ermittlungen und sucht Zeugen für die Vorfälle. (sda)

Aktuelle Polizeibilder:

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