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Gibt es in der Schweiz bald erste Amazon-Shops? Die SBB wollen den US-Giganten in die Bahnhöfe holen.  Bild: Elaine Thompson/AP/KEYSTONE

SBB will Amazon-Filialen in Bahnhöfe holen – und düpiert Migros und Coop

Die Bundesbahnen flirten mit dem US-Onlinehändler Amazon – und bieten Lidl erstmals die Hand.

10.07.17, 06:21 10.07.17, 13:44

Benjamin Weinmann und Andreas Möckli / Nordwestschweiz

Die SBB tüfteln am Bahnhof der Zukunft. Einerseits möchten sie die Zonen rund um die Bahnhöfe aufwerten, indem Randständige und Taxis anderswo ihren Platz finden sollen . Doch auch im Innern der Gebäude wollen die Bundesbahnen das Angebot attraktiver gestalten und den Mietermix modernisieren. Ziel: Mehr Kunden anzulocken.

Schon heute gehören die SBB-Bahnhöfe zu den grössten Shoppingcentern der Schweiz. Allerdings dominieren vielfach die stets gleichen Formate von Coop, Migros und Valora das Mieterbild. Und eigenständige Verpflegungs-Formate wie Hitzberger oder Marché wurden zuletzt von den beiden Genossenschaftsriesen aufgekauft.

Geht es nach Jürg Stöckli, der den SBB-Geschäftsbereich Immobilien leitet und somit Herr der Bahnhöfe ist, könnten Pendler schon bald beim US-Onlinehändler Amazon einkaufen. «Wir möchten Amazon gerne in der Schweiz und bei uns in den Bahnhöfen haben», sagt Stöckli. Die SBB hätten das Unternehmen von sich aus angesprochen und die Amazon-Vertreter hätten interessiert zugehört. Um was für ein Format es sich genau handelt, verrät er nicht. Allerdings gehe es eher weniger um Lebensmittel, sondern um Non-Food-Produkte.

Anzeichen verdichten sich

Noch sei die Schweiz für den US-Konzern ein zu kleiner Markt, sagt Stöckli. Doch dies könnte sich schon bald ändern. Zuletzt häuften sich Spekulationen von einem Markteintritt von Amazon in der Schweiz. Laut der «Handelszeitung» habe der Onlinehändler vor, hierzulande das Food-Angebot «Pantry» zu lancieren, das seit 2015 in Märkten wie Österreich und Deutschland als «Vorratskammer in der Box» angepriesen wird. Damit soll der Wocheneinkauf beim Grossverteiler obsolet werden.

Wann kommt Amazon? Der Mietermix könnte sich auch im Zürcher HB bald ändern.  Bild: KEYSTONE

Auf den Teppichetagen von Coop und Migros beobachtet man die Schritte der Amerikaner denn auch mit Argusaugen. Das Unternehmen von US-Milliardär Jeff Bezos hat eine gewaltige Macht, erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 136 Milliarden Dollar – ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Diesen Monat kaufte Amazon die Bio-Handelskette Whole Foods für rund 14 Milliarden Dollar und machte damit deutlich, dass man das Offline-Geschäft ins Visier nimmt. Auch sonst hat sich Amazon in den stationären Detailhandel vorgewagt, betreibt bereits knapp zehn Buchläden in amerikanischen Städten. In Seattle hat die Firma zudem einen Convenience-Shop namens «Amazon Go» eröffnet mit Softgetränken, Sandwiches und anderen Lebensmitteln. Zugang zum Geschäft erhalten Kunden mit einer Smartphone-App. Das Einscannen der Preise und die Bezahlung übernehmen sie in Eigenregie.

Lidl statt Migros: SBB wagt Tabubruch

Für SBB-Manager Jürg Stöckli ist klar: «Wenn Sie die Kunden mit neuen Marken überraschen wollen, müssen sie auch derjenige sein, der ab und zu eine Neuheit in die Schweiz bringt.» Man sei daran interessiert, den Bahnhof als Abholstation zu nutzen. «Mit täglich 1,3 Millionen Reisenden sind wir ein attraktiver Standort dafür.» Auch im Gastronomie-Bereich sei man mit bekannten Namen in Gesprächen.

Dinge, die du bei Amazon bestellen kannst. Es aber kaum tun wirst

Einen Tabubruch wagt Stöckli im Lebensmittelbereich. Bisher sind es in erster Linie Coop und Migros, die mit Supermärkten in Bahnhöfen eingemietet sind, die deutschen Discounter blieben aussen vor. Stöckli sagt, bei Aldi und Lidl habe in den letzten Monaten ein Sinneswandel stattgefunden, vermehrt seien auch innenstädtische Lagen in ihren Fokus gerückt. Nun kommt es zur ersten Kooperation mit den SBB: «Wir werden im Bahnhof Morges VD den ersten Vertrag mit Lidl abschliessen», sagt Stöckli. Es handle sich dabei um eine Ladenfläche von rund 1000 Quadratmetern. Die Eröffnung ist 2019 geplant, und es sei gut denkbar, dass in Zukunft weitere Aldi- und Lidl-Filialen in die SBB-Bahnhöfe einziehen werden. Gleichzeitig betont er, dass Migros, Coop und Valora starke und wichtige Partner der SBB seien.

Die Shopping-Umsätze in den Bahnhöfen würden insgesamt über Vorjahr liegen, sagt Stöckli. Und dies, obwohl der Schweizer Detailhandel in Zeiten des Einkaufstourismus und der Verlagerung ins Internet weiter schrumpft. Die SBB profitieren hingegen von den Ausnahmebewilligungen für den Sonntagsverkauf sowie von der weiterhin steigenden Anzahl Zug-Passagiere. (aargauerzeitung.ch)

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  • sowhat 10.07.2017 20:33
    Highlight Ach diese Idee die Frequenz ab zu schöpfen, hatte die SBB doch schon Ende des letzten Jahrhunderts. Da haben sie sich mit Valora und Migros zusammengetan und als es dann richtig Arbeit wurde, haben sie sich zurück gezogen. Jetzt suchen Sie sich einen Globalplayer um die Mietpreise in den Bahnhöfen noch höher zu pushen. Was kümmern denn die SBB die Arbeitsplätze ihrer Mieter. Wenns keine gibt, um so besser, dann gibts weniger Scherereien, sprich Forderungen von Hintergrundräumen mit Tageslicht oÄ. Besser wäre, man riefe die Händler zu denen die Einkaufstouristen heute pilgern.
    4 3 Melden
    • Lichtblau 10.07.2017 21:35
      Highlight Diese extreme Präsenz von Valora im Zürcher HB ist einfach nur unsympathisch. Und die Angestellten, ständig "unter Tage", tun mir leid. Die SBB hat imagemässig langsam die A-Karte gezogen. Der neuste Coup macht das nicht besser. Kein Wunder, spielt heute kaum ein Kind mehr mit einer "Eisenbahnanlage" ;-)
      3 6 Melden
    600
  • Grundi72 10.07.2017 13:09
    Highlight Da werden die watson Leser doch gleich selber zu Protektionisten! Amazon nein, es müssen die einheimischen Coop und Migros sein bitte! Gleich wie Trump!

    Switzerland first!
    25 9 Melden
    • Karl33 11.07.2017 17:14
      Highlight Ich würde mal behaupten, dass die Migros als Arbeitgeber - obwohl schon grenzwertig - um Längen besser ist als Amazon. Google mal 'Arbeitsbedingungen Amazon'. Sowas kann niemand wirklich wollen.
      3 0 Melden
    600
  • bcZcity 10.07.2017 11:57
    Highlight Migros und Coop haben ja eh einen Freifahrtscheim, kaufen alles auf und sind an jeder Ecke präsent. Ein wenig Konkurrenz schadet da ganz sicher nicht, vor allem wenn diese noch günstiger ist!!
    19 8 Melden
    • Karl33 11.07.2017 17:15
      Highlight Wer die Dominanz von den Grossen Migros/Coop mit Amazon aufbrechen wird, hat nichts kapiert. Grosse mit noch grösseren Mächtigen zu konkurrenzieren, führt nur zu einer Verschlechterung. Von allem.
      2 1 Melden
    600
  • Typu 10.07.2017 11:19
    Highlight Fehlt nur noch dass die Post mit Starbucks zusammenspannt.
    27 3 Melden
    • TanookiStormtrooper 10.07.2017 11:39
      Highlight Damit mein Name in Zukunft auch auf den Paketen falsch geschrieben wird! 😂
      34 2 Melden
    • Datsyuk 10.07.2017 12:28
      Highlight Oder die öffentlichen Schulen mit McDonald's... 🏫🍟🍔
      5 4 Melden
    600
  • Fredu 10.07.2017 11:11
    Highlight «Amazon Go»: "Zugang zum Geschäft erhalten Kunden mit einer Smartphone-App. Das Einscannen der Preise und die Bezahlung übernehmen sie in Eigenregie".
    Toll, Mitarbeiter sind also nicht mehr gewünscht. Wer das will, muss sich fragen lassen: Wieso habt ihr dann gegen das bedingungslose Grundeinkommen gestimmt? Es wir uns nämlich gar nichts anderes übrig bleiben, wenn immer mehr Arbeitsplätze verloren gehen.
    52 16 Melden
    600
  • Clu81 10.07.2017 10:52
    Highlight Typisch Migros und Coop. Immer jammern, wenn es Konkurrenz gibt. Wie wärs mal mit kinderfreundlicheren Preisen?
    17 42 Melden
    • phreko 10.07.2017 11:52
      Highlight Was sind Kinderfreundliche Preise?
      20 1 Melden
    • Datsyuk 10.07.2017 12:29
      Highlight Was findest du zu teuer im Sortiment der Migros?
      14 4 Melden
    • #bringhansiback 10.07.2017 13:31
      Highlight @Datsyuk: Axe und Rexona z.B.
      Die kosten fast 3 mal soviel wie in Deutschland im Müller.
      Vergleich: Axe Gold Temptation Duschgel:
      Müller DE: 1.55€ (1.30€ ohne MwST)
      Migros: 3.50Fr (3.25Fr ohne MwST).

      Das Produkt kommt für den CH sowie den DE Mark vom selben Fliessband. Solche Produkte dürfen aufgrund der höheren Mieten und Löhne gerne etwas mehr kosten in der CH. Aber nicht soviel mehr.
      Der Schlusswitz hier ist, dass die Detailhändler in der Schweiz teilweise mehr im Einkauf bezahlen müssen, als der Endkunde in Deutschland.
      13 4 Melden
    • Datsyuk 10.07.2017 17:43
      Highlight Okay, besten Dank!
      1 0 Melden
    • Chrigu91 10.07.2017 23:41
      Highlight Dazu kommt noch, dass Migros und Coop die grössten Bruttomargen Europas haben.

      http://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/459375600-Ungünstig--Coop-und-Migros-haben-die-grössten-Bruttomargen-Europas
      1 2 Melden
    600
  • Phrosch 10.07.2017 10:28
    Highlight Super, dann gibt es in Zug am Bahnhof neben drei (!) Coops (und zwei weitern in unmittelbarer Nähe) endlich wieder eine Alternative? Im Ernst, Herr Meyer, machen Sie bitte aus Bahnhöfen wieder das, was sie sein sollten.
    43 2 Melden
    600
  • Madmessie 10.07.2017 10:00
    Highlight Sogar Hitzberger gehört jetzt schon Migros. Mir kommt wirklich das Kotzen ab dem Verhalten der Duopolisten! Es reicht langsam mit der Aufkauferei in der Schweiz. Die sollen endlich mal international einkaufen gehen, wenn sie nicht mehr wissen wohin mit dem Geld ihrer überteuerten Produkte.
    21 10 Melden
    • bcZcity 10.07.2017 11:59
      Highlight Man darf auch nicht vergessen dass es nicht nur Käufer, sondern auch Verkäufer gibt. Die Führung von Hitzeberger reibt sich die Hände und die Weko schaut seelenruhig zu.
      16 1 Melden
    • karl_e 10.07.2017 12:02
      Highlight Und sogar wenn ich den Onkel Doktor besuche, so gehe ich neuerdings in die Migros, die dann Medbase heisst. Und dort erhalte ich auch gleich alle Medikamente. Für ein Migros-Kind ist das herrlich, auch wenn dieses Kind nachgerade etwas nachdenklich wird.
      9 0 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 12:12
      Highlight Nein, die sollen endlich mal ihre überzogenen Margen und Preise senken.
      Es ist nicht einzusehen, weshalb Genossenschaften wie Coop oder Migros mehr Gewinn machen müssen als für Erneuerungsinvestitionen und vielleicht eine moderate Expansion im Inland notwendig ist.
      Wenn schon keine Aktionäre da sind, die Dividendenzahlungen erwarten, dann sollten wenigstens auch die Kunden davon profitieren!
      15 4 Melden
    600
  • Brodius 10.07.2017 09:53
    Highlight Was ist eigentlich am Duopol schlecht?
    Die meisten hier wollen es schrumpfen sehen aber mit welchem Ziel?
    Schaut euch mal die Lage von Amazon in Deutschland an. Sollen uns eines Tages streikende Mitarbeiter vor dem Bahnhofsladen erwarten? haha

    Coop und Migros schaffen viele schöne und gute Arbeitsplätze, dass verliert man wenn man es nicht schützt. Wer dafür ist, ist für weniger Arbeitsplätze und mehr Druck.
    28 20 Melden
    • rundumeli 10.07.2017 12:37
      Highlight haben sich coop und migros wohl so halbwegs abgesprochen, dass in den bahnhof-filialen nur selten budget-produkte angeboten werden !?
      5 3 Melden
    • Normi 10.07.2017 15:45
      Highlight lidl hat z.b den Mindestlohn auf 4000.- CHF

      wo waren da Migros und Coop ?
      8 4 Melden
    • Karl33 11.07.2017 17:16
      Highlight Normi, google mal nach den Löhnen von Amazon. tsts.
      2 0 Melden
    600
  • derEchteElch 10.07.2017 09:48
    Highlight Abwechslung und Angebotsvielfalt tun gut, aber solche Firmen wie Amazon oder Zalando möchte ich nicht in meiner Nähe haben!

    Was ich noch bedenklicher finde ist die Verdrängung von kleinen Firmen durch überhöhten Mietpreise, Unterbietung durch grosse Mitbewerber, die sich einen zu tiefen Preis leisten können. Hier ist aber die SBB und die Konsumenten schuld!
    25 8 Melden
    • Lichtblau 10.07.2017 21:43
      Highlight Offenbar gibt's im Zürcher HB immer noch den "Schirm-Fredi" und den "Guerini". Das heimelt mich mittlerweile direkt etwas an. Würde ich als SBB beibehalten, so als Alibi.
      5 0 Melden
    600
  • Bolly 10.07.2017 09:45
    Highlight SBB hat genung Baustellen. Aber nein....nach aussen soll es ja schön aussehen und das man gut dasteht. Von wegen....☹️. Als ob den Pendler interessiert (weniger) wo man was kaufen kann, der will gut und fair Alvin A nach B kommen.
    7 5 Melden
    600
  • äti 10.07.2017 09:41
    Highlight Amazon ist die schlechteste aller Ideen. Volg, Landi etc wären bessere Alternativen.
    33 13 Melden
    600
  • rundumeli 10.07.2017 09:39
    Highlight im bahnhof bern etwa 3 migros-filialen im radius vom 100m, dazu noch die eigene digitec und markthalle in wurfdistanz ... da spielt der markt nimmer.
    18 1 Melden
    • Datsyuk 10.07.2017 12:30
      Highlight Die Markthalle gibt es aber doch wieder?
      1 1 Melden
    • Hoppla! 11.07.2017 09:29
      Highlight Ja, made by Migros...
      0 0 Melden
    • Datsyuk 11.07.2017 10:42
      Highlight Okay, tönt nicht gut.
      0 0 Melden
    600
  • Scaros_2 10.07.2017 09:14
    Highlight Amazon Go bringt nix solange 90% des Inhalts von Amazon nicht in die Schweiz geliefert wird.
    46 13 Melden
    600
  • Linus Luchs 10.07.2017 08:58
    Highlight Wie in der Welt, so auch am Bahnhof:
    77 8 Melden
    600
  • cille-chille 10.07.2017 08:44
    Highlight ERst noch mit der Debatte der Randständigenverdrängerei in den Medien präsent.......

    ..... und schwups.....

    ...folgt nun die Ankündigung Amazon in die Bahnhöfe zu platzieren.

    Passt schon einiges zusammen..... und einiges nicht.

    Meinerseits finde ich diese Entwicklung als verfehlt, nicht den Bedürfnissen Reisender angepasst. Andererseits hat es fast etwas groteskes, beim Thema Randständige in Bahnhöfen, kurz darauf zu vernehmen, dass ausgerechnet Amazon interessant für die SBB sein soll.

    Schuster, bleib bei deinen Leisten.
    28 16 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 10.07.2017 08:40
    Highlight Lidl, Aldi, wie super langweilig!
    34 14 Melden
    • Amboss 10.07.2017 09:54
      Highlight Was wäre denn nicht langweilig?
      4 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.07.2017 11:37
      Highlight Gelaterias, Schumacher, Buchhandlungen, Spezialisten wie Marinello...
      14 2 Melden
    • Lichtblau 10.07.2017 21:51
      Highlight Dingo: Den Marinello vermisse ich auch. Im Zürcher HB hält sich immerhin noch die Traditions-Konditorei Kleiner. Nettes Personal, offenbar wenig Fluktuation. Aber passt der Name noch ins SBB-Konzept? Evtl. würde sich "Bigger" besser anhören.
      1 0 Melden
    • Amboss 11.07.2017 07:30
      Highlight @Dingo: Klar wäre das schön, aber solche Läden können sich ja häufig schon in Innenstadtlagen nicht halten, auch nicht in günstigeren Lagen.
      Eine Bahnhofslage mit den hohen Mieten und vor allem den langen Öffnungszeiten, die sie auch anbieten müssen, inkl. Sa/So ist für solche Geschäfte nicht zu stemmen, da muss man realistisch sein.

      0 0 Melden
    600
  • RacKu 10.07.2017 08:38
    Highlight Endlich! Ich werde mein täglich Brot nur noch bei Amazon kaufen! 🙄
    25 13 Melden
    600
  • jjjj 10.07.2017 08:36
    Highlight auf jeden Fall besser als den dröflzigsten Coop / Pronto / To / Go / Green...
    27 33 Melden
    600
  • NumeIch 10.07.2017 08:33
    Highlight Mehr Konkurrenz für das Duopol Coop und Migros ist immer gut.
    49 26 Melden
    • blaubeeri 10.07.2017 09:55
      Highlight Aber nicht von Amazon.
      26 5 Melden
    • Karl33 11.07.2017 17:18
      Highlight Wer ein Duopol anprangert, und Konkurrenz vom Quasimonopolisten Amazon bejubelt, hat definitiv ein Denkproblem.
      1 0 Melden
    600
  • Nate Smith 10.07.2017 08:25
    Highlight Hmm Schweizer Genossenschaften vs. multinationale Grossunternehmen die keine Steuern zahlen. Ich weiss von wem ich mich lieber über den Tisch ziehen lasse.
    98 8 Melden
    600
  • Thinktank 10.07.2017 08:25
    Highlight Gut so, wir haben einen Fachwirtschaftsmangel. Es braucht mehr ausländische Unternehmen. Bitte bei SBB, SRF gleich weitermachen und auch sämtlichen staatlichen Organisation outsourcen.
    5 53 Melden
    • Datsyuk 10.07.2017 12:31
      Highlight Vielleicht kann man auch Kommentarschreiber outsourcen.
      14 1 Melden
    • #bringhansiback 10.07.2017 13:35
      Highlight @Datsyuk: Och, die Comments vom "denkenden" Panzer blitze ich nur noch und lese sie nicht einmal mehr :)
      5 0 Melden
    600
  • Fly Boy Tschoko 10.07.2017 08:19
    Highlight Wenn mich die SBB wirklich überraschen will sollten sie in den grossen Bahnhöfen eine Volg Filiale installieren.
    111 10 Melden
    600
  • Firefly 10.07.2017 08:14
    Highlight Mit Amazon? Damit danach der Bahnhof aussieht wie jeder andere auf der Welt? Wieso nicht dem lokalen Kleingewerbe eine Chance geben?
    109 15 Melden
    • RacKu 10.07.2017 08:39
      Highlight Dem lokalen Shaby-Chic Laden? 😂
      15 13 Melden
    • ArcticFox 10.07.2017 09:14
      Highlight Die können die horrenden Mieten nicht zahlen.
      32 1 Melden
    • rundumeli 10.07.2017 09:42
      Highlight können lokale anbeiter via amazon sehr wohl ihre haut zu markte tragen ;-)
      5 0 Melden
    600
  • banda69 10.07.2017 08:10
    Highlight Begeisterung löst das nicht aus. Kann man aber machen.

    Ich hoffe aber, dass die SBB - entgegen der feuchten Träume von SVP und Konsorten - nie privatisiert wird.
    74 18 Melden
    • Richu 10.07.2017 09:54
      Highlight @banda69: Ohne Bundessubventionen würde die SBB jährlich Milliardenverluste "einfahren". Dies ist u.a. auch einen Grund, warum wir absolut keine Angst haben müssen, dass die SBB eines Tages privatisiert wird!
      11 2 Melden
    • Lumpirr01 10.07.2017 10:07
      Highlight Bandas Worte in Gottes Ohren, wenn wie immer mit obligatorischem Seitenhieb auf seine heiss geliebte SVP...............
      7 3 Melden
    • Lumpirr01 10.07.2017 10:19
      Highlight Lieber Banda, im Sinne der SVP - Bauern könnte man ja in einer Bauernecke einen Bauernmarkt mit frischem Speck, Schinken, Milchprodukte und Bauernbrot direkt vom Bauern anbieten, wobei jeder Bauer einmal im Monat seine Bauernprodukte anbieten und für Deine heissgeliebte SVP Werbung machen dürfte.....
      7 2 Melden
    • banda69 10.07.2017 12:24
      Highlight Danke liebe Lumpirr. Irgendwann sollten wir mal ein Bier zusammen trinken gehen. Ich lade dich natürlich ein.

      Na ja. Ist ja nicht schwer mit den Seitenhieben. Die SVP lässt sich ja auch mit jeder Negativ-Meldung irgendwie in Verbindung bringen. Allerdings: Es macht nur noch halb soviel Spass wie auch schon. Seit Trumps Erscheinen sind sie nur noch ein Schatten ihrer besten Tage.

      Bei der Bauernecke wäre ich übrigens sofort dabei.
      5 1 Melden
    • Hoppla! 11.07.2017 09:32
      Highlight @ Richu

      Jein. Man muss zwischen den verschiedenen Divisionen unterscheiden. Und zwischen Regional- und Fernverkehr. Insofern wäre eine Teilprivatisierung absolut möglich.

      In England hat dies, nach längerer Anlaufphase, sogar einen positiven Effekt für die Kunden.
      0 0 Melden
    600
  • christian_denzler 10.07.2017 08:05
    Highlight Da verlangt man immer privatwirtschaftliches Denken von der SBB und will sie idiotischerweise privatisieren und wenn sie so handelt ist auch nicht recht. Mal schauen wie lange es geht, bis die bürgerlichen Coop- und Migros-Lobbyisten in Bern nach mehr Staat sprich Service Public rufen. Schliesslich ist privat nur gut, wenn es in ihre Taschen geht.
    52 14 Melden
    600
  • Picker 10.07.2017 08:01
    Highlight "Damit soll der Wocheneinkauf beim Grossverteiler obsolet werden."

    Umm SBB...dafür gibts im Fall bereits Coop@Home, LeShop, etc....kennsch??

    Ich bestelle zwar nicht jedes Mal online, es würde mir aber sicher niemals im Traum in den Sinn kommen, meinen Wochen-Grosseinkauf an einem Bahnhof zu tätigen. Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?
    53 8 Melden
    • Saraina 10.07.2017 11:18
      Highlight Danke Picker, danke danke! Wenigstens weiss ich jetzt, dass keiner der Trantüten mit vollgepacktem Wägeli in der Warteschlange vor mir du bist.
      7 1 Melden
    600
  • atomschlaf 10.07.2017 07:51
    Highlight Grundsätzlich begrüsse ich alles, was die duopolistische Stellung von Coop und Migros ein wenig einschränkt.
    Also, her damit!
    29 44 Melden
    • Firefly 10.07.2017 09:12
      Highlight Amazon ist ein globaler Monopolist oder auf dem besten Weg dazu! Du forderst hier also den Beelzebub mit dem Teufel auszutreiben.
      56 8 Melden
    600
  • MarZ 10.07.2017 07:48
    Highlight An alle die jetzt wieder kommentieren, die SBB sollen sich mehr um die Bedürfnisse der Kunden kümmern: Wenn es kein Bedürfnis nach einkaufen am Bhf gäbe, wäre das auch nicht rentabel.

    Ausserdem wird mit dem Profit der Bahnverkehr querfinanziert.
    23 12 Melden
    • RacKu 10.07.2017 08:42
      Highlight Also eigendlich cashen nur die SBB Immobilien so richtig ein.
      19 3 Melden
    • Pokus 10.07.2017 09:28
      Highlight Wird er nicht.
      Und so argumentiert gibt es auch ein Bedürfnis der Kunden, Abfall unmittelbar am Ort wo man steht liegen und fallen zu lassen und es hätte Werbung ohne Ende. Oder es brennnen Hochhäuser ab. Manchmal ist es mit ein paar Regeln eben besser. Gut? Gut.
      4 7 Melden
    600
  • giguu 10.07.2017 07:47
    Highlight hammer! lasst endlich amazon ins land! ich verstehe nicht, warum hier einige nörgeln... die sbb ist defizitär und einnahmen aus immobilien werden auch dafür genutzt, um cargo, infrastruktur und personemverkehr zu finanzieren, damit der bund weniger einschiessen muss... win-win
    28 39 Melden
    • Damien 10.07.2017 09:17
      Highlight Keine Angst, die Nörgler sind dann vermutlich die, die das Angebot mit am regsten nutzen werden.
      Ähnlich wie Anti-Konsumisten den grössten Verschleiss an iPhones und anderen iDingern vorweisen können.
      16 10 Melden
    • blaubeeri 10.07.2017 09:57
      Highlight Ich nörgle jetzt und werde Amazon auch dann nicht nutzen.
      10 1 Melden
    600
  • Caturix 10.07.2017 07:47
    Highlight Brauche ich nicht. So lange es alternativen zu Ausländischen Firmen gibt kaufe ich nur Schweizer Produkte in Schweizer Firmen. Ich verdiene auch meinen Lohn in der Schweiz.
    Lidl, Aldi und co haben mich je 1x gesehen aus neugier mehr aber nicht.
    40 34 Melden
    • o.o 10.07.2017 08:30
      Highlight Ok, viel Spass mit deinem schweizer Laptop und deinem schweizer Smartphone und deinem schweizer Auto und deinem schweizer TV und deinen schweizer Kleidern...
      28 15 Melden
    • RacKu 10.07.2017 08:43
      Highlight Lidl und Aldi verkaufen die gleichen Waren wie Coop. Einfach nur mit weniger Marge.
      18 11 Melden
    • Caturix 10.07.2017 10:40
      Highlight @ o.o Nicht richtig gelesen wie so oft ? habe ja geschrieben " So lange es alternativen zu Ausländischen Firmen gibt kaufe ich nur Schweizer Produkte in Schweizer Firmen"

      @ RacKu Nein die Margen sind genau so hoch nur die Löhne sind tiefer da bei Lidl und Aldi fast keine 100% Stellen sind und auch die Ladenfläche kleiner sind, ob sie beim einkauf die Ausländischen Produkte billiger bekommen als Schweizer Firmen kann auch sein. Und viele Produkte die Coop oder Migros haben, haben Aldi und Lidl nicht. Es gibt auch Migros und Coop die Produkte haben die der andere jeweils nicht hat.
      10 3 Melden
    • o.o 10.07.2017 11:50
      Highlight Amazon verkauft fast keine Schweizer Produkte, somit ist dein Kommentar am Thema vorbei.
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    • Normi 10.07.2017 15:56
      Highlight @Caturix

      Lidl hat den Mindestlohn auf 4000.-- erhöht im Jahre 2013 wo waren da deine Schweizer super Arbeitgeber ??
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    • Caturix 10.07.2017 18:16
      Highlight @ Normi und wie viele bekommen diesen Lohn ? Fast keiner, da diese Firmen fast keinen Angestellten 100% einstellt und die Sozialleistungen sind auch schlechter.
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    • Caturix 10.07.2017 18:18
      Highlight @ o.o Wie am Thema vorbei ? Ich kaufe nicht bei Amazon was ich in der Schweiz bei einem Schweizer Unternehmen finde. Das ist ganz einfach und ist genau das Thema. Es braucht micht immer mehr Ausländische Firmen die hier dann kaum Steuern zahlen und dann fast die ganze Ware importieren.
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  • #bringhansiback 10.07.2017 07:34
    Highlight Wie wärs wenn die Kunden mit genügend Sitzplätzen in den Zügen, einem GA ohne SwissPasszwang, Kundenfreundlichkeit und Kulanz überrascht würden statt mit neuen Shoppingmöglichkeiten?
    Nur so als Idee.
    108 28 Melden
    • christian_denzler 10.07.2017 08:01
      Highlight Aber das wäre ja dann Service Public und nicht das privatwirtschaftliche Denken, das man von der SBB immer verlangt.
      42 4 Melden
    • HabbyHab 10.07.2017 10:10
      Highlight Wie oft muss man das noch sagen.. mehr Sitzplätze ist zum Teil sehr schwer, weil sonst Züge nicht mehr in Bahnhöfe passen.. Kundenfreundlichkeit ist meist schon da, Kulanz auch teilweise..
      5 3 Melden
    • #bringhansiback 10.07.2017 12:47
      Highlight @HabbyHub: Ja, zum Teil sind mehr Sitzplätze schwer. Zum Teil aber auch sehr einfach. Der chronisch überlastete IR Bern, Olten, Aarau, Zürich könnte durch den Einsatz von Doppelstockwagen aber locker entlastet werden. Alternativ könnte die SBB auch den IC Bern, Olten, Basel vor dem IR fahren lassen, wie vor dem Fahrplan ab Dez. 2015.
      2 2 Melden
    • #bringhansiback 10.07.2017 12:55
      Highlight nochmals @HabbyHab: Kundenfreundlich und Kulanz? Nein. ODer meinst du die lachhaften 5Fr Gutscheine für einen Kaffee, den man bald nicht mehr einlösen kann, da die Minibars abgeschafft werden und in den IR so oder so keine Restaurants mehr mitfahren?
      Oder die nicht gegebene Möglichkeit, das neue Gültigkeitsdatum des Stasi, äääh, SwissPasses um zwei Tage zu verschieben? Oder zumindest die 20.60Fr Retour? Oder ein klassisches GA, da man keinen "Schlüssel zu Ihrer Mobilität" braucht sondern eben nur ein blaues GA, wie früher? Vergiss es.

      Nein, Kundenfreundlich und Kulant sieht anders aus.
      3 3 Melden
    • Hoppla! 11.07.2017 09:36
      Highlight Mit der Ergänzung, dass Service Public vom Steuerzahlen finanziert wird. Dank dem privatwirtschaftlichen Denken kann dies minimiert werden.

      Und betreffend Sitzplätze: Der Loadfactor ist zwischen 20% (Regionalverkehr) und 30% (Fernverkehr). Das Problem ist, dass die Kunden meist gleichzeitig reisen müssen oder wollen.
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    600
  • amazonas queen 10.07.2017 07:23
    Highlight Liebe SBB, jeder, der sich etwas auskennt, weiss, dass die Immobilien die Lieblings Division ist. Dennoch, statt in Shopping Mals solltet ihr auch Geld in die Infrastruktur investieren. Da sieht es immer weniger gut aus.
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    • RacKu 10.07.2017 08:44
      Highlight Wo genau?
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    • HabbyHab 10.07.2017 10:12
      Highlight Es wird sehr viel Geld in die Infrastruktur investiert.. ist ja nicht so, dass jede Nacht (und auch tagsüber) an vielen Orten (um)gebaut wird.. auch um Versäumnisse aus der Vergangenheit aufzuarbeiten..

      Source: Arbeite bei SBB Infra
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    • #bringhansiback 10.07.2017 12:49
      Highlight @HabbyHab: es könnte noch mehr Geld investiert werden, wenn die SBB zu den FABI Schienenvergoldungsmilliarden noch ein paar Milliarden von der Immobiliendivision nehme würde. Als Ausgleich könnten statt Prunkbauten halt normale Bauten erstellt werden.
      4 3 Melden
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  • simzi 10.07.2017 06:43
    Highlight Haha... Kunden mit neuen Marken überraschen. Wohl eher Gründe für noch höhere Mieten schaffen durch mehr Konkurrenz.
    Auf die Löhne des Verkaufspersonals dürfte sich das kaum positiv auswirken.
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  • ConcernedCitizen 10.07.2017 06:34
    Highlight Das übermächtige Duopol Migros-Coop darf schon ein bisschen düpiert werden.
    59 46 Melden
    • seventhinkingsteps 10.07.2017 07:33
      Highlight Durch einen ausländischen Monopolisten?
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    • Siebenstein 10.07.2017 07:36
      Highlight Ganz meine Meinung, die haben es sich in ihrem Nest mittlerweile dermassen bequem gemacht, dass es Zeit wird da mal etwas darin herumzustochern.
      18 27 Melden
    • ConcernedCitizen 10.07.2017 07:47
      Highlight Weder Lidl noch Amazon sind Monopolisten. Zumindest werden sie nicht sofort von Coop oder Migros aufgekauft, sobald sie ein bisschen Umsatz machen. Ich kenne kein anderes Land, wo ein Duopol so mächtig ist wie in der Schweiz.
      23 12 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 07:53
      Highlight Abgesehen davon, dass Amazon kein Monopolist ist, ist mir auch ein ausländischer Grosskonzern willkommen, wenn der den Konsumenten mehr Auswahl bringt und das Migros-Coop-Duopol ein wenig einschränkt.
      Einheimische KMUs haben ja kaum mehr eine Chance gegen die Grossgenossenschaften.
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    • Radiochopf 10.07.2017 07:55
      Highlight ach was sind schon ausländische Monopolisten.. Amazon und Lidl sind doch bekannt für gute Löhne und Sozialleistungen für Mitarbeiter.. ah nein, doch nicht... das viele Schweizer Jobs gibt es Dank dem kritisierten Duopol von ConcernedCitizen? das ein bundesnaher Betrieb mit ausländischen Firmen verhandelt, ist nicht verständlich.. da reden Schneider Ammann und Co von Werkplatz Schweiz stärken usw. und dann lassen sie aber so was zu.. das ist einfach nur heuchlerisch..
      42 6 Melden
    • Amboss 10.07.2017 08:35
      Highlight Natürlich durch einen ausländischen Monopolisten. Durch wen denn sonst? Gibt ja keinen mehr.
      Mögliche CH-Konkurrenten werden oder wurden ja durch die beiden gefressen.

      Coop und Migros benötigen echt keinen Welpenschutz durch die SBB oder so.
      Die sollen und müssen schauen, dass sie in der globalisierten Welt ihre Nische finden können.

      Einfach sich das Label "Schweiz" anzuhängen und im Gegenzug überteuerte Preise verlangen reicht einfach nicht mehr.
      10 6 Melden
    • ch2mesro 10.07.2017 09:11
      Highlight @atomschlaf; aber gegen amazon schon?
      3 1 Melden
    • Signor_Rossi 10.07.2017 09:12
      Highlight Nur so am Rande, Lidl bezahlt mehr Lohn als Cooper und Migros
      12 7 Melden
    • Radiochopf 10.07.2017 11:11
      Highlight @Singor_Rossi Brutto-Lohn ist nicht alles.. Sozialleistungen sind bei Coop und Migros sicher deutlich besser...

      7 1 Melden
    • Amboss 10.07.2017 11:26
      Highlight @radiochopf: Der Ausdruck "sicher deutlich besser" macht stutzig.
      Hast du irgend einen Beleg dafür? Hast du irgendwelche Zahlen, Kenntnisse?

      Oder ist es einfach eine wirre Behauptung, quasi eine Hoffnung, Coop und Migros müssen doch einfach besser sein...
      4 2 Melden
    • seventhinkingsteps 10.07.2017 12:00
      Highlight Also "Genossenschaft" ist ja ehr nur noch ein Name mit dem man sich schmückt, von der ursprünglichen politischen Prägung ist nix viel übrig
      3 1 Melden
    • Radiochopf 10.07.2017 12:20
      Highlight @amboss ok das sicher hätte ich durch ein klar oder deutlich ersetzen können, dass wäre passender... das Migros sehr gute Sozialleistungen (Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Pensionskassen, Ferien usw.) hat ist schweizweit bekannt und Coop wird da nicht gross hinten anstehen.. du darfst dir sonst auch mal die kununu Bewertungen zu Lidl anschauen...
      2 0 Melden
    • atomschlaf 10.07.2017 13:13
      Highlight @seventhinkingsteps: Was hat die Rechtsform einer Genossenschaft mit Politik zu tun?

      Idee einer Genossenschaft ist, dass die Genossenschafter sich zusammenschliessen, um etwas zu tun, was sie gemeinsam besser können als jeder für sich.

      Im Fall von Coop und Migros würde dies heissen, dass die Produkte den Kunden bzw. Genossenschaftern zu fairen, aber möglichst günstigen Konditionen angeboten werden.
      Stattdessen betreiben die beiden Grossgenossenschaften Gewinnmaximierung auf dem Buckel der Kunden als wären sie Aktiengesellschaften mit lauter dividendengeilen Aktionären.
      3 0 Melden
    • Caturix 10.07.2017 13:19
      Highlight @ Signor_Rossi nein zahlen sie nicht das sie viele gar nicht 100% beschäftigen um Geld zu sparen.
      1 0 Melden
    • seventhinkingsteps 10.07.2017 13:25
      Highlight @atomschlaf

      Die Genossenschaftsbewegung startete in England Mitte des 19. Jahrhunderts als teilweiser Lösungsansatz und soziale Idee für die frühen Probleme des Kapitalismus. Am besten sieht man das bei Wohngenossenschaften. Die Rechtsform ist was anderes, genau.

      Bin mit deiner Analyse komplett einig
      3 0 Melden
    • Amboss 10.07.2017 13:38
      Highlight @Radiochopf: "das sicher hätte ich durch ein klar oder deutlich ersetzen können"
      Nein, hättest du nicht. Du hättest auch zugeben können, dass du keine Ahnung hast.



      Beide 41h-Woche
      Ferien: Absolut identisch
      Mutterschafts- / Vaterschaftsurlaub: Beide deutlich über gesetzlichem Minimum: Migros 18/3, Lidl 16/2
      Beide haben 13. Monatslohn
      Beide haben Pensionskasse, wobei ich da die Bedingungen nicht kenne.
      0 0 Melden
    • Radiochopf 10.07.2017 16:52
      Highlight @amboss ja das stimmt ich habe keine Ahnung von den genauen Sozialleistungen von Lidl so wie anscheienend du, dafür von den anderen... schon bei deinem Vergleich siehst du ja, dass ausser Lohn die Migros schon mehr vater und mutterurlaub bietet.. Pensionskasse wird 100% besser sein und dann gibt es noch andere Vorteile.. aber hey alles ok, will kein streit mit dir... lifl
      0 0 Melden
    • SemperFi 10.07.2017 18:57
      Highlight @Caturix: Logisch verdient der der nur ein Teilpensum arbeitet, weniger als der, der 100% angestellt ist.
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    • sowhat 10.07.2017 20:23
      Highlight @SemperFi: leider kann ein Tz Pensum den Lebensunterhalt nicht finanzieren. 50 - 70% Stellen ergeben dann eben nicht die 4000.- und eine zweite Arbeitstelle zu finden, die die geforderte Flexibilität ermöglicht um sich den Rest wo anders dazu zu verdienen ist verd.... Schwierig.
      0 0 Melden
    • SemperFi 10.07.2017 20:48
      Highlight @sowhat: Da haben Sie natürlich recht, aber das war nicht der Punkt.
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    • Amboss 11.07.2017 07:41
      Highlight @Radiochopf: Ich wundere mich nur. Weshalb du Migros/Coop so verteidigtst. Quasi die Fakten nicht sehen willst, alles zurechtbiegst, weil es einfach sein muss, dass Migros/coop bessere Arbeitsbedingungen bieten.

      Und weil es unentschieden steht (Lidl zahlt leicht bessere Löhne, Migros etwas mehr Vater/Mutterschaftsurlaub) erfindest/behauptest du einfach noch Dinge
      Pensionskasse? Ist die wirklich besser? Du weisst es nicht, gell... (Aber muss ja so sein, ist ja Migros)
      Was für weitere Vorteile hat Migros? Was soll das sein? Schönere T-Shirts? Oder was denn?
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