Digital

Nach bekannten Online-Händlern war auch sbb.ch vorübergehend nicht erreichbar.
screenshot: sbb.ch

Grossangriff auf SBB, Digitec, Interdiscount und Co: Steckt diese Hacker-Gruppe dahinter?

Nach Server-Ausfällen bei Digitec und Galaxus waren am Montag auch die Coop-Töchter Interdiscount und Microspot vorübergehend offline. Dann erwischte es die SBB. Steckt eine berüchtigte Hacker-Gruppe hinter den Verbindungsproblemen?

Publiziert: 14.03.16, 16:38 Aktualisiert: 15.03.16, 11:32

Schwarzer Wochenbeginn für Schweizer Webseiten-Betreiber und bekannte Online-Händler: Mindestens vier Online-Shops waren zum Teil während Stunden nicht zu erreichen. Die Opfer sind:

Es deutet einiges darauf hin, dass es sich um einen grossflächigen Angriff auf den Schweizer E-Commerce handelt. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem in Deutschland die grösste Computermesse CeBit mit der Schweiz als offiziellem Partnerland eröffnet wird ...

Merkwürdig: Auch die SBB-Website war am Nachmittag während über einer Stunde nicht zu erreichen und bei der SBB-App harzte es ebenfalls, wie Rückmeldungen bei Twitter zeigen.

Ob auch dieser Ausfall auf einen Server-Überlastungsangriff zurückzuführen ist, konnte die SBB-Medienstelle zunächst nicht beantworten. Es scheint einiges darauf hinzudeuten.

Update: SBB-Sprecher Reto Schärli bestätigt, dass die SBB-Dienste ebenfalls von einem DDoS-Angriff betroffen waren. In der Zeit von 14.15 bis 15.30 Uhr. Kundendaten seien keine entwendet worden.

Update 2: Die Swisscom habe keine Kenntnis von einem Erpresserschreiben, das sich gegen Web-Hosting-Kunden richtet. Dies teilte Mediensprecher Armin Schädeli auf Anfrage mit. Details zu den DDoS-Angriffen auf Kunden-Websites würden nicht verraten.

Update 3 (17.45): Die SBB-Website ist wieder «down». Mittlerweile aber wieder normal zu erreichen.

Update 4: Laut «20 Minuten» waren auch andere Online-Shops von Migros-Tochterfirmen unter Beschuss und vorübergehend nicht zu erreichen, so etwa LeShop, Micasa und melectronics.ch.

Drohschreiben gegen Finanzinstitute

Steckt hinter den Angriffen auf die Schweizer Online-Händler eine Hacker-Gruppe namens Armada Collective? Der Zeitpunkt deckt sich jedenfalls mit einem Erpresserschreiben, das in der vergangenen Woche von Sicherheitsexperten des Bundes veröffentlicht wurde.

Das Swiss Governmental Computer Emergency Response Team schrieb am Freitag in einem Blog-Beitrag, dass bei rund einem Dutzend Schweizer Finanzinstituten ein anonymes Erpressungsschreiben eingegangen sei. Wer nicht ein Schutzgeld von 25 Bitcoin (das sind gut 10'000 Franken) bezahle, müsse ab Montag mit massiven Überlastungsangriffen auf alle Server rechnen.

screenshot: govcert.admin.ch

In dem Schreiben vom 9. März drohen die Unbekannten mit DDoS-Angriffen von gewaltigem Ausmass. «Unsere Attacken sind extrem mächtig (...). Ein billiger Schutz wird nicht helfen.»

Wenn bis Montag nicht bezahlt werde, erhöhe sich das Schutzgeld auf 50 Bitcoin – und jeden weiteren Tag nochmals um 20 Bitcoin.

Keine Bestätigung

Noch gibt es keine Bestätigung, dass bei den von DDoS-Attacken betroffenen Schweizer Unternehmen entsprechende Geldforderungen eingegangen sind. Ausserdem gilt festzuhalten, dass sich die bislang bekannten Angriffe nicht gegen Finanzinstitute richteten.

Bei Interdiscount heisst es am Nachmittag auf Anfrage:

Es ist korrekt, dass unser Webshop heute Nachmittag für kurze Zeit nicht funktionierte. Wir gehen aktuell davon aus, dass es sich um eine DDoS-Attacke handelte. Wir können bestätigen, dass die Kundendaten sicher und nicht betroffen sind. Der Shop läuft jetzt wieder.

Nadine Käser, Mediensprecherin, Interdiscount

Die Angriffe halten aber offenbar an, denn kurz darauf muss die Interdiscount-Sprecherin mitteilen, dass die Firmen-Website wieder offline sei. «Unsere Spezialisten arbeiten dran das Problem so schnell wie möglich zu beheben.»

«Wartungsarbeiten»: Auf der Website der Coop-Tochter gibt es keinen Hinweis auf einen DDoS-Angriff.
screenshot: interdiscount.ch

Und Microspot lässt verlauten:

«Der Shop ist seit heute Nachmittag offline. Es handelt sich vermutlich um eine Cyber-Attacke, mehr können wir dazu noch nicht sagen. Die Kundendaten sind nicht gefährdet, da weder von aussen noch von innen Zugang zum Internet möglich ist.»

Markus Kwincz, Leiter microspot.ch.

Auf keinen Fall bezahlen!

Die IT-Sicherheitsexperten des Bundes raten, man solle Erpressern auf keinen Fall die geforderte Summe bezahlen. Stattdessen gelte es sich mit technischen Mitteln gegen solche Angriffe zu wappnen.

GovCERT.ch hatte im vergangenen September über die Hacker-Gruppe Armada Collective geschrieben. Damals seien Schweizer Hosting-Provider erpresst worden – das Vorgehen erinnerte an eine andere kriminelle Gruppierung namens DD4BC («DDoS for Bitcoin»).

Ob es sich nun um die gleiche Gruppierung handle, sei nicht klar. Es könnte auch ein Nachahmer sein.

Digitec, das zum grössten Schweizer Online-Händler, der Galaxus AG, gehört, meldete sich am Nachmittag via Twitter zurück.

Im Trend

Laut einem Bericht des IT-Sicherheitsdienstleisters Verisign sind «Distributed Denial of Service»-Angriffe voll im Trend. 2015 seien 85 Prozent mehr solcher Angriffe als im Vorjahr verzeichnet worden. Dabei galt die grösste von Verisign beobachtete Attacke einer Telekommunikationsfirma und umfasste 125 Millionen Pakete pro Sekunde (Mpps) sowie nach Bandbreitenvolumen 65 GBit/s. Es könne aber alle Branchen treffen, fasst Ubergimo zusammen.

Bleibt anzumerken: Vor Server-Ausfällen ist niemand gefeit. Ende letzter Woche hatte es auch watson erwischt.

Das könnte dich auch interessieren:

Sie bricht mit FB-Video von sich und ihrer neuen Chewbacca-Maske A L L E Rekorde des Interwebs

Der Aufstieg der konservativen Popkirchen

Der Gotthard ist ein Tunnel der Superlative – doch in Kürze überholen uns unsere Nachbarn

Dieser Wissenstest ist eigentlich für Kinder. Dann sollte er für dich ja kein Problem sein, oder?!

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

80 Kommentare anzeigen
80
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Grufti 15.03.2016 18:28
    Highlight Für mich ist allerdings unverständlich dass Digitec anscheinend nicht mal den Schutz von Cloudflare oder Akamai in Anspruch nimmt. Da frage ich mich wie professionell deren IT betrieben wird.
    Konkurrenten sind geschützt und sind immer noch online.
    4 0 Melden
    • Mikee 15.03.2016 20:23
      Highlight Aus eigener Erfahrung. Das hat wahrscheinlich nichts mit der Professionalität der IT zu tun. Du informierst das Management versuchst die Risiken zu erläutern. Das Management sieht den Preis und entscheidet dagegen und trägt das Risiko. Was willst du da machen ....
      6 0 Melden
    • Grufti 16.03.2016 00:42
      Highlight Digitec verwendet übrigens die Dienste von Akamai wie ich jetzt weiss. Scheint wenig zu nützen.
      1 0 Melden
    600
  • Spi 15.03.2016 14:05
    Highlight Am Sonntag war auch www.interio.ch offline
    1 0 Melden
    600
  • Grufti 15.03.2016 13:39
    Highlight Digitec ist aktuell wieder offline.
    3 0 Melden
    600
  • p4trick 15.03.2016 11:03
    Highlight Würde mich nicht verwundern wenn die alle jetzt Offerten von DDOS Protection erhalten.... DDOS Protection muss ja auch irgend wie verkauft werden...
    Digitec, Microspot, interdiscount sind alle bei Cablecom ohne DDOS protection... SBB bei Swisscom, auch ohne Protection...
    20min.ch nutzt Incapsula:
    https://www.incapsula.com/ddos-protection-services.html
    0 0 Melden
    600
  • elivi 15.03.2016 10:44
    Highlight ah ja kam nicht auf die sbb page oder app ... musste meine grauen zellen aktivieren und mich daran erinnern wann ich das letzte mal um die zeit auf's tram ging und welchen Anschluss ich nahm ... gehirn training XD
    5 1 Melden
    600
  • giguu 15.03.2016 06:09
    Highlight wer die ganzen attacken grafisch verbildlicht anschauen will: http://map.norsecorp.com/#/ es geht heute wohl weiter wie gestern
    7 0 Melden
    600
  • Max Havelaar 15.03.2016 06:04
    Highlight War lustiig gestern, noch extra zum Automaten ein Billet lösen, da die SBB App auch off war. Nicht.
    3 10 Melden
    600
  • ArcticFox 15.03.2016 01:34
    Highlight scheissegal. microspot war zwar off, hat aber operativ 1a funktioniert. habe genau heute mein fuji supertele endlich erhalten :-)
    4 1 Melden
    • p4trick 15.03.2016 10:48
      Highlight und wie ist das 100-400mm so? An welcher Cam verwendest dus? :-)
      0 1 Melden
    600
  • engeliii23 15.03.2016 00:34
    Highlight gibt es eigentlich auch einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Ausfällen und dem Metanet AG Ausfall, von welchem auch watson.ch betroffen war?
    5 0 Melden
    • BembelAdmin 15.03.2016 07:48
      Highlight Nein. Laut Metanet war es ein Softwarefehler.
      2 0 Melden
    • engeliii23 15.03.2016 08:09
      Highlight Ja, das würde ich auch so nennen :P
      5 1 Melden
    • BembelAdmin 15.03.2016 08:37
      Highlight Sonnenflecken?
      http://zork.net/fortunes/bofh-excuses
      1 0 Melden
    • p4trick 15.03.2016 10:51
      Highlight Watson macht load balancing zwischen Metanet und Hetzner in Deutschland? interessant...
      1 0 Melden
    • engeliii23 15.03.2016 10:57
      Highlight ich bitte drum, oder nummer 108:

      "The air conditioning water supply pipe ruptured over the machine room"
      2 0 Melden
    600
  • Alex_Steiner 15.03.2016 00:08
    Highlight Haha... verwendet da jemand Adblock Plus?
    Ihr wisst schon wie ihr euer Geld macht - oder?
    19 2 Melden
    600
  • tantimoto 14.03.2016 22:39
    Highlight ZVV Seite ist glaube ich auch betroffen
    4 3 Melden
    600
  • Kaiserin 14.03.2016 22:16
    Highlight Auf der Internetseite des Schweizerischen Anwaltverbandes passieren auch seltsame Sachen. Bei der Anwaltsuche erscheinen Namen von "The Simpsons". So heisst denn eine Anwältin zum Beispiel plötzlich Frau Dr. iur. Abraham Jebediah "Abe" Simpson oder Tingeltangel Bob...
    31 3 Melden
    600
  • kEINKOmmEnTAR 14.03.2016 19:46
    Highlight Auch WorldOfGames ist aktuell offline, laut eigenen Angaben ebenfalls wegen einer DDoS-Attacke.
    19 1 Melden
    • Squalli 15.03.2016 08:01
      Highlight Das ist korrekt. Auch wir sind/waren leider (wieder) ein Teil des Ziels.
      Läuft mittlerweile aber alles wieder normal...
      1 1 Melden
    600
  • malu 64 14.03.2016 19:45
    Highlight Anonymus like Switzerland!!
    4 21 Melden
    600
  • Ramon Sepin 14.03.2016 18:40
    Highlight Wenn man Hacker nicht bekämpfen kann, stellt man Sie ein. wie facebook vor längerer zeit
    10 22 Melden
    • Maett 14.03.2016 21:43
      Highlight @Ramon Sepin: verdächtiger Kommentar ;-)
      11 7 Melden
    600
  • Gringoooo 14.03.2016 18:30
    Highlight Eime Attacke in diesem Ausmass ist unglaublich Ressourcenaufwändig. Dies Kostet die Angreiffer stündlich viel Geld, wesshalb es garantiert keine 14 jährigen annos mit einem DDOS Tool sein können. Sehr beängstigend was hier geschieht. Ich hoffe in Bern wird man wach und Rüstet auf um gegen diese Art der Kriminalität ("Kriegsführung"?) vorzugehen. Dazu braucht es jedoch auch starke internationale Zusammenarbeit.
    Wer bezahlt unterstützt diesen Terrorismus und die Täter werden stärker zurückkommen wenns was zu holen gibt (ganz in alter Vikingertradition).
    Beängstigend!!!!
    36 12 Melden
    • Visa 14.03.2016 20:28
      Highlight Das ist leider nicht ganz korrekt. Neuerdings haben die Script-Kiddies herausgefunden, dass die Public DNS-Server eine tolle Bandbreite und eine einfache Ansteuerung besitzen.
      23 3 Melden
    • Gringoooo 14.03.2016 22:08
      Highlight @Visa
      Durchaus wahr, mit einem Faktor 100 der Anfragen erreicht man schnell grosse Wirkung.
      Ist ein solcher Angriff aber auch so lange aufrecht zu halten, resp. fallen soviele Manipulationen bei den Betreibern nicht eher auf?
      Dass DNS server eingebunden werden können macht das ganze jedenfalls nicht besser. Es potenziert nur die Möglichkeiten und macht den Aufwand geringer, was im Endeffekt noch viel schlimmer ist, als meine Ausgangslage.
      15 2 Melden
    • Fumo 15.03.2016 08:26
      Highlight "Kriegsführung und Terrorismus" XD

      Es geht hier um wirtschaftliche Erpressung, kein Krieg oder Terrorakt. Halte die Bälle flach.
      11 3 Melden
    • Gringoooo 15.03.2016 10:03
      Highlight @Fumo; Sie können also kategorisch ausschliessen, dass ein Staat dahinter steckt?
      Was haben Terroristen oftmals für Interessen? Keine wirtschaftlichen durch Erpressung? Falls nicht: können sie ausschliessen, dass Ideologien dahinter stecken?
      Natürlich sind es Schlagwörter aber es ist jedenfall höchstgradig kriminell, egal wie man es bezeichnet.
      3 0 Melden
    • Fumo 15.03.2016 10:15
      Highlight Deine Rethorik ist so übetrieben dass es fast lustig sein könnte wenn man nicht befürchten müsste dass du tatsächlich so paranoid bist o.O
      0 2 Melden
    • Gringoooo 15.03.2016 12:47
      Highlight mal sehen wie witzig das ganze ist wenn Finanzinstitute vom Netz genommen werden.
      3 1 Melden
    • sentir 15.03.2016 13:24
      Highlight Warum sollte so ein Angriff viel Geld kosten? Mir hat man gesagt, das seien alles gekaperte PCs und damit sind die Kosten ja beim Betreiber des Bot-PCs.
      1 1 Melden
    • Visa 18.03.2016 10:37
      Highlight Die Geschichte mit den Botnets ist schwer veraltet. Der Aufwand ist viel zu hoch, der "Ertrag" zu gering. Diese Bots sind so simpel aufgebaut, dass sie zum einen nicht von den eigentlichen Betreibern entdeckt werden, andererseits kann man die Bots wiederum ziemlich leicht kapern.
      0 0 Melden
    600
  • Syptom 14.03.2016 18:04
    Highlight auch wog.ch ist betroffen, da hat jemand schier langeweile
    16 4 Melden
    • osaliven 14.03.2016 18:25
      Highlight Komisch, ich habe zurzeit kein Problem beim erreichen der Webseite.
      5 2 Melden
    • Squalli 15.03.2016 08:02
      Highlight Das ist korrekt. Auch wir sind/waren leider (wieder) ein Teil des Ziels.
      Läuft mittlerweile aber alles wieder normal...

      1 0 Melden
    600
  • cypcyphurra 14.03.2016 17:48
    Highlight Data Power von IBM und keine Probleme mehr... http://www-03.ibm.com/software/products/en/datapower-gateway
    18 33 Melden
    • cypcyphurra 14.03.2016 18:09
      Highlight und warum kriege ich jetzt down votes?

      Ist wirklich ein guter Weg um das Problem in den Griff zu kriegen.
      22 7 Melden
    • User01 14.03.2016 18:18
      Highlight oder Swisscom #swissness
      6 18 Melden
    • cypcyphurra 14.03.2016 18:27
      Highlight naja.. so viel #swissness steckt auch nicht mehr in der Swisscom ....

      43 8 Melden
    • Gringoooo 14.03.2016 18:31
      Highlight Sind sicherlich die Angreiffer welche Angst vor der simplen Lösung haben ;)
      7 2 Melden
    • p4trick 14.03.2016 18:32
      Highlight @User01 dass Swisscom nicht hilft sah man dass SBB down war, die sind bei Swisscom.
      10 4 Melden
    • _stefan 14.03.2016 18:39
      Highlight Swisscom setzt in mehreren Bereichen auf IBM Produkte... DataPower kostet aber bestimmt mehr als Fr. 10'000.- ;-)
      9 2 Melden
    • BembelAdmin 14.03.2016 19:06
      Highlight Das Ding läuft wohl auf Layer 7. Typische DDOS Attacken beginnen aber auf Layer 4 (TCP Syn Flood). Ausserdem versteht wohl nur jemand vom IBM Marketing die verlinkte Seite.
      19 2 Melden
    • User01 14.03.2016 22:36
      Highlight @p4trick, nein sieht man nicht. Schliesslich muss man den Service bezahlen, was die SBB offensichtlich nicht macht.
      3 1 Melden
    600
  • C0BR4.cH 14.03.2016 17:24
    Highlight Sind es vieleicht doch CopyCats?

    "Tbps per second" lol :)
    55 3 Melden
    • Anded 14.03.2016 17:54
      Highlight Genau! Wo doch jeder wissen sollte, dass man statt "Tbps per seconds" einfach die Abkürzung "Tbpsps" verwendet.... :)
      46 3 Melden
    • Mikee 14.03.2016 18:29
      Highlight Das liebe Internet. RIP in Peace ;)
      41 5 Melden
    • p4trick 14.03.2016 18:34
      Highlight Terrabits pro Sekunde im Quadrat ist das. das ist verdammt schnelle Beschleunigung
      40 1 Melden
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 14.03.2016 18:34
      Highlight mikee du weisst schon dass RIP Rest In Peace bedeutet?
      9 51 Melden
    • SilWayne 14.03.2016 20:01
      Highlight @antonio: ja da häts di!^^
      6 2 Melden
    • EvilBetty 15.03.2016 00:11
      Highlight ROFL on the floor laughing? Did the servers dieded?
      14 2 Melden
    600
  • C0BR4.cH 14.03.2016 17:23
    Highlight Bisher scheint niemand bezahlt zu haben :)

    https://blockchain.info/address/17j7onEtLgS2pd6qLekKQCteqTrnAFXZVS
    25 3 Melden
    • emc2 14.03.2016 18:05
      Highlight Kann man so nicht sagen:
      Gehen wir davon aus, dass man sich wirklich "freikaufen" kann. Um erkennen zu können, von welcher Firma einbezahlt wurde, müssen sie jeder eine andere Wallet-Adresse angegeben haben.
      17 1 Melden
    • p4trick 14.03.2016 18:12
      Highlight Auf dieser Adresse nicht, aber das traurige ist ja dass diese Attacks erst mit Bitcoins richtig bequem werden. Adressen werden dynamisch pro "Kunde" erzeugt. Die Adressen werden in einer Tabelle hinzugefuegt und jeder der zahlt kann automatisch aus der Liste geloescht werden. Es koennen so viele Bitcoin Adressen fuer ein Bitcoin Wallet erzeugt werden wie benoetigt...
      10 1 Melden
    • C0BR4.cH 14.03.2016 21:47
      Highlight Stimmt, man müsste natürlich auch die anderen Adressen haben und wahrscheinlich haben sie es genau so gemacht wie emc2 gesagt hat. Sonst könnten sie die Kunden nicht identifizieren.

      Die Frage ist hier einfach, wollen sie die Kunden überhaupt identifizieren können? Oder ist es ihnen schlicht einfach egal ; )
      6 0 Melden
    • p4trick 14.03.2016 22:24
      Highlight wenn einer zahlt und dadurch nicht angegriffen wird und das anderen sagt, zahlen mehr... schnelles Geld.. ich denke da werden ein paar verantwortliche die Geduld verlieren und zahlen.... wie ja das Beispiel Protomail auch aufzeigt...
      5 0 Melden
    600
  • Digital Swiss 14.03.2016 17:19
    Highlight Der Sicherheitsbeauftragte kämpft jedes Jahr für die notwendigen Mittel, um zwingend notwendige Massnahmen umsetzen zu können. Ob BSI-Grundschutz oder ISO27K, das Management hört sich das an, nickt und beschliesst dann das Geschäfts-Risiko zu tragen, um sich die Investitionen zu sparen. Gratulation. Sie haben alle gewonnen. ;-)
    70 0 Melden
    600
  • oXiVanisher 14.03.2016 17:19
    Highlight Ich hoffe einfach, dass niemand bezahlt! Das öffnet denen nur Tür und Tor, jederzeit wieder einen Angriff zu fahren. Und an alle die "Da kann man sich ja ganz einfach schützen" denken: Leider ist das nicht so. Wenn zig Gigabit Daten gesendet werden, machen die die Leitung platt. Ohne Hilfe eines CDN (teuer!) geht nichts mehr. Hier ein extrem spannender Beitrag über einen anderen DDoS-Fall aus der Schweiz (Englisch): http://www.techrepublic.com/article/exclusive-inside-the-protonmail-siege-how-two-small-companies-fought-off-one-of-europes-largest-ddos/
    18 0 Melden
    600
  • jamesjames 14.03.2016 17:15
    Highlight Cloudflare und schon kein Problem mehr....
    11 23 Melden
    • Kstyle 14.03.2016 17:32
      Highlight ja vieleicht und wo ist deine seite gehostet? Sehrwahrscheinlich in Amerika.
      11 5 Melden
    • Grufti 14.03.2016 23:39
      Highlight @Kstyle: man kann auch in der Schweiz gehostete Seiten mit Cloudflare schützen. Das hat ja wohl nichts miteinander zu tun.
      5 0 Melden
    600
  • Soulrider 14.03.2016 17:14
    Highlight Das ist schon länger im Gange und betrifft nicht nur das E-Commerce. Bevor's in der Schweiz losging waren deutsche Anbieter im Visier... Es macht den Anschein als ob das systematisch abgearbeitet wird. Fragt sich nur zu welchem Zweck. Ob für einfache Erpressung oder ob das Testläufe für einen weit grösseren Angriff sind. Profiteure von diesen Angriffen sind allerdings klar die riesengrossen Firmen wie Amazon (USA), Alibaba (China) usw. "Normale" Firmen können sich einen zuverlässigen Schutz gar nicht leisten.
    30 0 Melden
    600
  • Matrixx 14.03.2016 17:14
    Highlight Das verwundert mich nicht, dass solche Angriffe zunehmen. Sogenannte "Ionenkanonen" sind heute frei zugängliche Software, und bei richtiger Handhabung nicht mal so schlecht... Vor allem bei Unternehmen, die bei der Sicherheit sparen.
    14 3 Melden
    • goschi 14.03.2016 17:21
      Highlight Was genau ist daran "nicht mal so schlecht... "?
      Das müssen Sie mir genauer erklären, denn mein Laien-Eindruck ist das Gegenteil.
      9 7 Melden
    • Matrixx 14.03.2016 17:40
      Highlight Das heisst, dass man mit Freeware ziemlich hohen Schaden anrichten kann und dabei sogar anonym bleibt.
      13 0 Melden
    • unBearable 14.03.2016 17:44
      Highlight Matrixx meint wahrscheinlich, dass diese effizient und einfach zu bedienen sind.

      Hat nichts mit dem moralischen Aspekt zu tun. Obwohl meiner Meinung nach DDoS nicht illegal sein sollte. Ein Sitzstreik vor einem Geschäft ist auch legal und man verursacht keinen nachhaltigen Schaden.

      Erpressungen sind jedoch ganz klar illegal und sollen bestraft werden.
      14 8 Melden
    • goschi 14.03.2016 17:46
      Highlight Ok, dann habe ich Ihr Posting missgedeutet, hatte es so verstanden, dass sie DDoS-Attacken "nicht mal so schlecht" finden, Entschuldigung für das Missverständnis :-)
      10 0 Melden
    • Matrixx 14.03.2016 17:54
      Highlight Genau. Ist wohl meinerseits falsch ausgedrückt.
      Ich wollte damit nur sagen, dass es heute Tools gibt, die jeder nutzen kann und für das man sehr wenig Fachwissen braucht.

      Solange DDoS nicht für Schadangriffe oder Erpressung genutzt werden, finde ich deren Gebrauch aber sinnvoll.
      Um etwa terroristische Akte bzw. deren Planung und Mobilisierung zu erschweren.

      DDoS ist ganz klar eine Grauzone.
      11 1 Melden
    • Globidobi 14.03.2016 20:42
      Highlight Ich finde DDoS Attacken sollten und müssen illegal sein. Da durch diesen unnötigen Netzwerktraffic immer mehr das Internet überlastet wird und somit das wichtigste Medium unserer Zeit beeinträchtigt.
      6 2 Melden
    • Stephan Locher 14.03.2016 22:00
      Highlight @unbearable DDoS ist nicht wirklich mit einem Sitzstreik vergleichbar, da die selbe "Person" von verschiedenen Seiten angreift.
      6 0 Melden
    • exeswiss 14.03.2016 23:01
      Highlight @unBearable "Hat nichts mit dem moralischen Aspekt zu tun. Obwohl meiner Meinung nach DDoS nicht illegal sein sollte. Ein Sitzstreik vor einem Geschäft ist auch legal und man verursacht keinen nachhaltigen Schaden."

      dann überleg doch mal wie es wäre, wenn du statt einen sitzstreik, die ladentüre zumauern würdest. denn genau das ist es. du verhinderst das ein online händler wie digitec geschäfte, sowie bestellungen abwickeln kann und nennst das keinen nachhaltigen schaden?!
      2 1 Melden
    600
  • oxyrox 14.03.2016 17:13
    Highlight "Bitcoin is anonymous, no one will ever know you cooperated"
    "Pay and we will know it's you"
    ... okay
    34 7 Melden
    • jhuesser 14.03.2016 18:29
      Highlight Pro Opfer wird eine neue Bitcoinadresse generiert. Die Transaktionen sind anonym.
      17 0 Melden
    • p4trick 14.03.2016 18:39
      Highlight das ist technisch machbar ja
      11 0 Melden
    600
  • Cyman 14.03.2016 17:12
    Highlight Meine Theorie: Die Angriffe kommen aus Cupertino, weil die nicht wollen, dass wir uns alle das S7 kaufen ;)
    35 25 Melden
    • Gantii 14.03.2016 18:22
      Highlight hä?
      7 13 Melden
    • Fox1Charlie 14.03.2016 18:59
      Highlight Cupertino-> apple hauptsitz
      9 3 Melden
    • Gantii 14.03.2016 19:21
      Highlight @fox - schon klar, frag mich nur nach dem zusammenhang. oder dem sinn dieser aussage.. whatever 😅
      9 7 Melden
    600

Rechenzentren sind die neuen Banken

Was der Finanzplatz einst war, könnte der Datenplatz werden: Rechenzentren boomen in der Schweiz und liefern sich bei den Sicherheitstechniken ein Wettrüsten.

Die Techniker des Datacube arbeiten daran, sich überflüssig zu machen. In diesen Tagen schliessen sie die Projektphase ab. Danach soll der fensterlose Quader aus Chromstahl ohne menschliche Präsenz funktionieren. Die Maschinen übernehmen die Kontrolle.

Der geheimnisvoll schimmernde 24-Millionen-Bau in Münchenstein BL ist ein Rechenzentrum der Superlative. Es sei das innovativste der Schweiz, wirbt Bauherrin Quickline, die zweitgrösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz nach UPC Cablecom. Die …

Artikel lesen