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Stevie Wonder und NFL-Stars gehen gegen Trump auf die Knie

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#Takeaknee: So protestierten Footballer gegen Trump
Bei den Protesten gegen Rassismus in der National Football League protestierten ab Sommer 2016 Spieler der National Football League (NFL) gegen Rassimus und Polizeigewalt. Gesicht der Aktion war 49ers-Quarterback Colin Kaepernick.
quelle: keystone / john g mabanglo
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Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

24.09.2017, 14:3525.09.2017, 08:57

Stevie Wonder hat sich am Samstag bei einem Festival in New York aus Protest gegen US-Präsident Donald Trump auf die Bühne gekniet. Damit wiederholte er die Pose von afroamerikanischen Football-Spielern, die vor Spielen aus Protest gegen Rassismus niederknien.

Trump hatte die Spieler als «Hurensöhne» beschimpft, ihnen mangelnden Nationalstolz vorgeworfen sowie ihren Rauswurf gefordert.

Mit seinen Äusserungen hatte Trump nicht nur viele Basketball-Stars gegen sich aufgebracht. Mega-Star Lebron James nannte den US-Präsidenten einen Penner. 

Football-Star McCoy ging gar noch einen Schritt weiter:

Mehr zu Currys Streit mit Trump gibt's hier:

Bei dem Wohltätigkeitskonzert gegen Armut im New Yorker Central Park nahm nun auch US-Soulstar Stevie Wonder Stellung gegen den Präsidenten. Gestützt von seinem Sohn Kwame Morris beugte der blinde, afroamerikanische Musiker seine Knie und sagte: «Heute knie ich für Amerika.»

Das Hinknien wird mehr und mehr zum Symbol für den Widerstand gegen den aktuellen US-Präsidenten. Dieser ruft am Sonntagmorgen gar zu einem Boykott der NFL auf – in bekannt charmanter Manier:

Die NFL wehrt sich. Diverse Spieler werden bei den Sonntagsspielen wohl wieder aus Protest niederknien, sobald die amerikanische Hymne ertönt. Und auch die Teams distanzieren sich von den Aussagen Trumps.

Hat sich Trump da mit einem zu mächtigen Gegner angelegt? Kaum jemand im Land ist so populär wie die Stars aus NBA und NFL. Es scheint, als nehme eine weitere Lawine anlauf.

(aeg)

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