Schweiz

Frauen sollen länger arbeiten: Nationalrat beschliesst Rentenalter 65

Auch Frauen sollen künftig bis 65 Jahre arbeiten Der Nationalrat hat am Mittwochmorgen die ersten Entscheide zur Reform der Altersvorsorge gefällt. Gegen den Widerstand der Linken beschloss er, das Rentenalter für Frauen auf 65 Jahre zu erhöhen. Er folgte damit dem Ständerat.

28.09.16, 09:09 28.09.16, 10:45

Das höhere Frauenrentenalter bringt der AHV im Jahr 2030 rund 1,3 Milliarden Franken ein. Kommissionssprecher Thomas Weibel (GLP/ZH) sprach von einer längst fälligen Anpassung. Er zeigte sich auch überzeugt, dass das höhere Rentenalter für Frauen auch in einer Volksabstimmung Bestand haben werde.

Daran zweifelt die Linke. Zunächst habe der Schritt nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sagte Yvonne Feri (SP/AG). Sie erinnerte daran, dass viele Frauen ihr Leben lang doppelt arbeiteten, nämlich zu Hause und im Erwerbsleben. Zudem drückten die ungleichen Löhne auf die Renten.

Frau und Mann sollen in der Schweiz künftig bis zum 65. Lebensjahr arbeiten müssen. Bild: KEYSTONE

Auch die Grünen lehnten die Erhöhung des Frauenrentenalters ab. Ihre Sprecherin Christine Häsler (BE) schloss eine Diskussion darüber nicht kategorisch aus. Doch zuerst müssten die Ungleichheiten beim Lohn ausgeglichen werden, sagte sie.

Eine andere Baustelle

CVP-Sprecherin Barbara Schmid-Federer (ZH) zeigte Verständnis für diese Vorbehalte. Zudem trügen die Frauen immer noch die Hauptlast der Betreuungsarbeit, der Hausarbeit und der Freiwilligenarbeit. Diese Fragen dürften aber nicht mit der Altersvorsorge verknüpft werden, sagte sie.

Umfrage

Ist das Rentenalter 65 für Frauen gerecht?

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  • 71%Ja
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Sebastian Frehner (SVP/BS) war ganz anderer Meinung. Die Frauen zahlten nur einen Drittel der Beiträge der AHV ein, bekämen aber mehr als die Hälfte ausbezahlt. Wenn man wirklich Gerechtigkeit schaffen wolle, müsste man das Frauenrentenalter viel höher ansetzen, sagte Frehner.

Der Bundesrat habe sich mit der Frage befasst, ein höheres Rentenalter aber verworfen, sagte Sozialminister Alain Berset. «Der Arbeitsmarkt könnte die zusätzlichen Arbeitskräfte gar nicht aufnehmen.» Auch warnte er aber davor, die Frage des Rentenalters mit dem Problem der Lohngleichheit zu vermischen.

Referenzalter statt Rentenalter

Die Übergangsfrist zur Erhöhung des Frauenrentenalters beträgt gemäss den Beschlüssen beider Räte drei Jahre. 65 gilt jedoch nicht mehr als Rentenalter, weil der Altersrücktritt künftig früher oder später und sogar schrittweise erfolgen kann. Stattdessen ist vom so genannten Referenzalter die Rede.

Die Rente kann in der Regel ab 62 Jahren bezogen werden. Nach dem Willen des Nationalrats sollen Frührentner weiterhin AHV-Beiträge zahlen, dafür aber keine Einbussen in Kauf nehmen müssen. Auch der schrittweise Rückzug aus dem Arbeitsleben ist möglich.

In der beruflichen Vorsorge ist auch ein früherer Altersrücktritt möglich. Den erleichterten Altersrückzug für Personen mit tiefen und mittleren Einkommen, den der Bundesrat vorgeschlagen hatte, lehnte der Nationalrat ab.

Spätestens mit 70 Jahren sollen alle Arbeitnehmenden in Rente gehen. Eine Minderheit, die die Obergrenze ganz aufheben wollte, setzte sich nicht durch. Beiträge, die nach dem Referenzalter geleistet werden, wirken sich auf die Rente aus. Der heute geltende Freibetrag für Einkommen im Rentenalter wird aufgehoben. Dies soll es Arbeitnehmenden erlauben, allfällige Lücken in der Altersvorsorge zu füllen.

Als nächstes stehen die Kürzung der Witwenrenten und anschliessend die finanzielle Stabilisierung der AHV zur Diskussion. Die Nationalratskommission will die Mehrwertsteuer weniger stark erhöhen als der Ständerat. Sie schlägt aber eine automatische Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre vor, falls der AHV-Fonds unter ein bestimmtes Niveau sinkt. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • Sille 28.09.2016 14:14
    Highlight Hm.... 2021 wäre die dreijährige Frist vorbei...ich bin JG 56 und werde immer noch im 2020 64.... und pensioniert
    Rechne ich jetzt falsch oder betrifft dies dann die 57iger und jünger?
    Anyway..es ist eine an den Haaren herbeigezogene Sch...e.Mit der Erhöhung verlagert man die Problematik nur anstatt sie zu lösen.Die Ü50, sowie die noch nicht berufserfahrenen Jungen landen auf dem Abstellgleis...Aber Bern hat ja sowas von Durchblick...und Realitätssinn ...😣
    16 22 Melden
    • Sille 28.09.2016 15:00
      Highlight Nicht nur blitzen...Antworten wären gefragt ...
      9 8 Melden
    • TheCloud 28.09.2016 16:07
      Highlight Es kommt auf den Stichtag des Gesetzes und deinen Geburtstag.
      Z.B. 1.7.2020, wenn du vorher Geburtstag hast, hast du Glück.
      Vermutlich wird sich die Frage bei dir sowieso nicht stellen, da bis dann, wegen des Automatismus, Alter 67 oder höher für alle gilt.
      5 1 Melden
    • Sille 28.09.2016 19:30
      Highlight Na dann lass ich mich überraschen...
      2 1 Melden
    • Sille 28.09.2016 22:17
      Highlight The Cloud ich wollte eigentlich auf die Berechnung von Watson aufmerksam machen...ab 2018 3 Jahre Übergangsfrist gibt bei mir 2021.Ich werde im 2020 nach heutiger Berechnung pensioniert ich bin JG 56 und nicht im 2021..... und zwar mit 64!
      3 0 Melden
    600
  • Phipsli 28.09.2016 13:27
    Highlight Jeder achte Bundesangestellte profitiert von Sonderbedingungen bei der Pensionierung. Regelmässig in den Genuss einer Frühpensionierung kommen Mitarbeiter der Grenzwache, Berufsmilitärs und Mitarbeiter von EDA und Deza.Die Militärs hätten viel Präsenz- und Überzeit, und die Lebensbedingungen für die Mitarbeiter von EDA und Deza würden Auswirkungen auf ihre Lebenserwartung haben.
    Wenn ein Berufsoffizier einen Grossteil seines Lebens damit verbringt auf eine Bedrohung zu warten, die dann aber nie Eintritt schlägt das natürlich auf das Überzeitkonto und die Birne..ääh Psyche.
    31 2 Melden
    600
  • Denk nach 28.09.2016 13:06
    Highlight Ich bin für uneingeschränkte Gleichberechtigtigung. Egal ob Lohn, Pensionsalter, Wehrpflicht oder Mutter / Vaterschaftsurlaub.

    Wenn man wirklich für eine Abschaffung der veralteten Rollenbilder ist, muss dies zwangsläufig Folgen.

    Alles andere wäre inkonsequent und/oder einseitige Rosinenpickerei!
    48 9 Melden
    600
  • BoomBap 28.09.2016 12:30
    Highlight "..., dass viele Frauen ihr Leben lang doppelt arbeiteten, nämlich zu Hause und im Erwerbsleben."

    Es gibt sogar Frauen die nur zu Hause arbeiten (Haushalt, Kindererziehung...), aber diese Frauen sind ja verpönt, weil Sie dass alle nicht freiwillig machen und von ihren konservativen Männern dazu gezwungen werden. Wenn ihr Hausfrauen endlich mal akzeptiert und entsprechend "entlöhnt", könnten diese auf das zusätzliche Erwerbsleben verzichten.

    Und jetzt lasst mich abblitzen!
    31 7 Melden
    • okey 28.09.2016 17:04
      Highlight Und was ist wen der Mann zuhause bleiben möchte. Sie gehen automatisch von der alten Geschlechter Arbeitsteilung aus. Ich bin noch immer dafür das sowohl Mann als auch Frau Arbeiten gehen und die Hausarbeit fair teilen. Auch genau nur dass sollte von der Politik gefördert werden. Heisst Teilzeit wird zum Normalfall, Krippenplätz werden von den Firmen zuverfügung gestellt etc.
      Falls ein Paar sich entscheidet das einer von beiden 100% zuhause bleibt so muss halt der andere genug für die Familie verdienen.
      8 5 Melden
    • BoomBap 28.09.2016 18:12
      Highlight @okey Da stimm ich dir zu, aber reicht es denn wenn nur die Frau 100% arbeitet? Wohl kaum, auch wenn Mann nur Teilzeit arbeitet wird es knapp. Obwohl Letzteres wohl das Beste für das Kind wäre.
      4 3 Melden
    600
  • Linus Luchs 28.09.2016 12:15
    Highlight Sebastian Frehner schiesst ja wieder einmal den Vogel ab. Die svp idealisiert die Hausfrauen- und Mutterrolle und bekämpft jegliche Gleichstellungsmassnahmen, und dann kommt der Basler Parteipräsident daher und findet, die Frauen zahlen weniger AHV ein, also sollten sie auch länger arbeiten. Das ist dermassen dumm und dreist – kaum zu fassen, was sich in so einem svp-Gehirn abspielt.
    82 19 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:13
    Highlight Nun verlangen wir, dass bei jedem Politiker, der sich für Rentenaltererhöhung (unabhängig vom Geschlecht) und Rentenkürzungen einsetzt, mindestens 10% seiner Angestellten über 50 sein müssen.
    49 11 Melden
    • MaxHeiri 28.09.2016 12:20
      Highlight Wie kann man als junger Mensch nur gegen eine längst hinfällige Erhöhung des Rentenalters sein... Es gibt Länder, die haben schon 70
      27 42 Melden
    • Corrado 28.09.2016 16:21
      Highlight @MaxHeiri, find ich auch ok. DOCH: vielleicht sollte man die Firmen ZWINGEN, ältere Menschen bis 65, 67 anzustellen, einen anständigen Job geben. Bisher tun sie es nämlich nicht, weil ja freiwillig.
      Rentenalter erhöhen - - ist logisch. ABER JOBS MÜSSEN HER
      17 3 Melden
    600
  • Galius Julius 28.09.2016 11:50
    Highlight Mich stört viel mehr die Erhöhung der MWSt! Eine der ungerechtesten Steuern die es gibt und ausserdem noch den Konsum hemmt! Eigentlich schlecht für alle....
    40 11 Melden
    • R&B 28.09.2016 12:18
      Highlight @gallius: sehe ich auch so. Anteilsmässig zahlen die Reichen zu wenig MwSt. Lieber abschaffen und die fehlenden Steuern bei der Einkommensteuer holen. Der Mittelstand und tiefere Einkommen würden insgesamt weniger Steuern zahlen.
      31 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:37
      Highlight Diese Steuer ist Staatswillkür. Die Produkte werden zwei Mal versteuert und der Konsument, der sein Einkommen schon versteuert hat, darf auch nochmal.

      Eine meist illegale aber weit herum bekannte Praktik vieler Staaten um das Volk auszunehmen.

      Da niemand rebelliert, wird weitergemacht.
      14 4 Melden
    • Teslanaut 28.09.2016 22:13
      Highlight Blödsinn! Die Mehrwertsteuer ist die gerechteste Steuer die es gibt. Jeder zahlt exakt gleich viel Steuerprozente. Der Reiche, der tendenziell teurere Produkte kauft, z.B. einen Schuh bei Bally statt bei Dosenbach, zahlt entsprechend mehr Steuern - nicht in Prozenten, aber in Franken. Bei der Einkommenssteuer profitieren die Reichen weil sie bedeutend mehr und höhere Abzüge geltend machen können - höheres Einkommen, höherer Lebensstandart, grösseres Haus/Eigentumswohnung = höherer Unterhalt/Nebenkosten. Ein mittleres Einkommen von 160000 Fr reduziert sich so zu steuerbaren 70000 Fr. Gerecht?
      4 11 Melden
    • R&B 29.09.2016 11:07
      Highlight @Teslanaut: blödsinn! In absoluten Zahlen zahlen Reiche von ihrem Einkommen zu wenig! Nach allen Steuern haben Reiche immer noch sehr viel Geld für Spass übrig. Der Mittelstand praktisch gar nichts, was unfair ist. Reiche müssen wieder in die soziale Verantwortung genommen werden, damit die grosse Mehrheit der Arbeitnehmer keine finanziellen Sorgen für grundlegende Ausgaben haben müssen.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 13:43
      Highlight @ Tesla

      Die Mehrwertsteuer mag im Verhältnis arm - reich fairer sein als die Einkommenssteuer. Trotzdem ist es in den meisten Fällen eine Doppelbesteuerung der Produkte, die mit meist bereits versteuertem Einkommen gekauft werden.

      Wie aber auch RnB schon sagt, für den Reichen kann die Mehrwertsteuer auch 100% Prozent betragen, er hat danach immer noch genug. Der Randständige kann sich jedoch immer weniger damit kaufen.
      2 0 Melden
    • Teslanaut 30.09.2016 19:08
      Highlight @R&B und PLO......: habe nichts anderes geschrieben, als das der Reiche und der Mittelstand profitiert, der Büetzer ist der beschissene! Gemäß Statistik der Kantonalbanken wird der Mittelstand bei einem Nettoeinkommen zwischen Fr. 130'000 - 200'000.- definiert! Aber der Schweizer Büetzer ist dermaßen blöd, dass er sämtliche Abstimmungen zu seinen Gunsten abgelehnt und der Angstmacherei der Bürgerlichen Glauben geschenkt hat. Mit der USR 3 wird er demnächst wieder über den Tisch gezogen und darf mit zusätzlichen Steuern und Gebühren den Reichen ihre Steuererleichterungen finanzieren.
      0 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 11:26
    Highlight Was mich nervt ist nicht, dass das Rentenalter für beide Geschlechter bei 65 Jahren liegt.
    Sondern, dass in 5 Sekunden der Nationalrat sowas mal eben absegnet, aber bei der/ den...
    ...Teilzeitarbeit für Männer
    ...bezahlbare Krippenplätzen, damit Frauen überhaupt arbeiten können (!)
    ...Lohngleichheit
    ...Elternzeit
    ...Militärdienst für alle oder keinen
    ...die Schweiz immer noch im tiefsten Mittelalter steckt und da die Politiker einfach nicht vorwärts kommen. So nicht!
    114 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:16
      Highlight Sehr schön zusammengefasst das verärgert mich auch
      35 5 Melden
    • Nausicaä 28.09.2016 12:36
      Highlight Das bringt es absolut auf den Punkt.
      17 1 Melden
    600
  • Bijouxly 28.09.2016 11:25
    Highlight Endlich!
    30 16 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:46
    Highlight Ich sage nur

    Zitronenauspressen!
    Sagt mal, wollt ihr das? Wollt ihr euch wie eine Zitrone auspressen lassen?!
    33 78 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 11:09
      Highlight Scheinbar schon 😂.
      Sagt schon alles.
      12 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:25
      Highlight Man muss sich einmal vor Augen führen, was ein gewöhnlicher Arbeiter dafür erhält in 50 seiner begrenzten Lebensjahre die Hälfe seiner Zeit damit zu verbringen für irgendeinen Konzern den Bimbo zu spielen.

      Die Zeit ist das wertvollste was ein Mensch besitzen kann. Diese für Arbeit zu verschwenden ist imho fatal.

      Wenn die Arbeitnehmer gegen mehr Ferien, gegen mehr Lohn, für ein höheres Rentenalter sind, nimmt das Ganze gefährlichen Züge an und würde mich nicht verwundern wenn die Rechte der Arbeitnehmer schwinden bis hin zur Sklaverei.

      Wir sind auf bestem Wege und in Teilbereichen schon da.
      20 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:17
      Highlight Haha also ich weiss nicht ... ich als nicht studierter Bachelor Politik Experte erkenne ganz klar dass es um Symptom bekämpfung geht. Es gibt zu wenig Geld für die Rente darum die Erhöhung, in der hoffnung dass länger einbezahlt wird. So siehts doch aus. Es wird immer schlimmer und die Leute kapieren rein garnichts und lassen sich brainwashen. Jämmerlich, einfach nur jämmerlich.
      3 1 Melden
    600
  • dääd 28.09.2016 10:39
    Highlight Sebastian Frehner (SVP) ist ja voll der westliche Frauenversteher.
    55 11 Melden
    600
  • Theor 28.09.2016 10:39
    Highlight Jetzt muss man nur noch eine Firma finden, die für einen bis 65 zahlen will... Chance = Null.
    47 32 Melden
    • Normi 28.09.2016 11:21
      Highlight an meinem Arbeitsplatz haben wir vor 2monaten einen ü60 eingestellt :-)
      46 1 Melden
    • goschi 28.09.2016 11:42
      Highlight Mein Arbeitgeber hat viele Arbeitnehmer bis 65 beschäftigt und tut dies weiterhin, ich sehe das Problem nicht.
      24 4 Melden
    • Theor 28.09.2016 11:54
      Highlight Ich arbeite in dem Bereich. Wir haben täglich mit Leuten Ü50 zu tun, denen auf irgendeinem Vorwand gekündigt wurde, dabei sucht der Arbeitgeber nur eine günstigere Alternative, wo er nicht solche Pensionskassengelder zahlen muss.

      Das ist die Realität im Schweizerischen Arbeitsleben.
      41 4 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:39
    Highlight Eine Win-win-Situation. Vier Jahre länger Leben heisst unter Umständen vier Jahre länger als Pflegefall dahin siechen. Generiert Arbeitsplätze für die bis 65(+) arbeitenden Frauen und Männer für den gut bezahlten Pflegeberuf.
    13 20 Melden
    • Lami23 28.09.2016 15:35
      Highlight Höre ich aus dem "gut bezahlt" ein "zu gut bezahlt"?
      2 2 Melden
    600
  • hello world 28.09.2016 10:35
    Highlight Des heisst nur, dass viele Leute 2 Jahre länger Arbeitslosengelder beziehen weil es heute sehr schwierig ist mit Ü60 noch einen vernünftigen Job zu finden...
    48 23 Melden
    • Maragia 28.09.2016 12:16
      Highlight Müsste dann nicht das Rentenalter der Männer entsprechend reduziert werden??
      10 4 Melden
    600
  • Triumvir 28.09.2016 10:32
    Highlight Dieser Entscheid ist gerecht und längst überfällig. Das Argument, dass viele Frauen ihr Leben lang doppelt arbeiteten, nämlich zu Hause und im Erwerbsleben, ist längst passé. Moderne Familien teilen sich heute alle Aufgaben und das ist gut so.
    153 40 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 15:45
      Highlight Kennen Sie wirklich Familien, die sich das gerecht aufteilen? Also so richtig 50:50? Ich ausser uns nicht.
      9 5 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:32
    Highlight Weil sich hier so viele auf Lebenserwartung rausreden. Die ist zum grössten Teil selbstgemacht!

    Abgesehen vom riskanteren Verhalten der Männer, machen v.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen den Unterschied. Ursachen sind nur zu einem kleinen Teil biologisch.

    Alkohol - 89% Männer, 78% Frauen
    Rauchen - 32% M, 24% F
    Übergewicht - 51% M, 32% F
    Bewegungsmangel
    ungesunde Ernährung (zu viel Fett, zu wenig Vitamine)
    Stress (Entspannung ist unmännlich)

    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Warum-Frauen-laenger-leben/story/18962118

    Und weil's grad passt :D
    www.watson.ch/!325662944
    29 87 Melden
    • Damien 28.09.2016 11:05
      Highlight Dann kann man ja dementsprechend nur den biologisch bedingten Unterschied kompensieren (laut deinem Verlinkten Artikel vermutlich 1.5~2.5 Jahre). Damit bist du dann wohl einverstanden.
      18 1 Melden
    • Sandro Lightwood 28.09.2016 11:38
      Highlight Ja und auch wenn dies zumindest teilweise auf das Verhalten der Männer abgewälzt werden kann, spricht dies immernoch nicht gegen eine Angleichung des Rentenalters.
      18 2 Melden
    • BeWi 28.09.2016 11:41
      Highlight genau, Männer sind an dem eigenen Elend und an dem der Frauen Schuld. Nur die Frau hat keine Schuld..
      24 10 Melden
    • legis 28.09.2016 12:09
      Highlight Ja und die Prozente die du hier aufgelistet hast, sind dann aber höchstwahrscheinlich auch nicht die, welche bis 90+ leben ;)
      Ausserdem haben Frauen auch eine höhere Tendenz zu psychologischen Leiden wie Depressionen, was sich wiederum auf die Physiologie auswirken kann.
      Ganz so einfach ist es halt doch nicht!
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:12
      Highlight Damien
      Es geht nicht um Einverständnis.

      Sandro
      Es geht nicht um Rechtfertigung.

      BeWi
      Es geht schon gar nicht um Schuldzuweisung.

      Alle
      Ich wollte nur die Fakten ergänzen. Mehr nicht.
      Naja, abgesehen vom letzten Link. Aber da steht ja ein Grinsen mit dabei :D

      ps:
      Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe. Nicht für das, was ihr lest ;-)
      14 14 Melden
    • Lami23 28.09.2016 15:36
      Highlight Die Frauen werdendankdem rauchen in den nächsten Jahren Punkto Herz Kreislauf und Lunge locker aufholen.
      3 1 Melden
    • Sandro Lightwood 28.09.2016 15:41
      Highlight Haha, und doch rechtfertigst du dich ;)
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:36
      Highlight Es gibt einfach viel zu viele Menschen, die "Erklärung" für ein Synonym von "Rechtfertigung" halten.
      6 1 Melden
    • Damien 28.09.2016 17:46
      Highlight @Rhabarber
      Mir ist bewusst, dass es nicht um Einverständnis geht. Aber wenn du im Kontext von Lebenserwartung/Rente mit Selbstverschuldung argumentierst, wäre die Kompensation der Diskrepanz, die nicht selbstverschuldet ist, ein rationaler Vorschlag und die logische Konsequenz.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 18:46
      Highlight Damien, dem stimm ich zu :-)
      1 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:22
    Highlight ich möchte wissen, welche firma in der heutigen zeit noch 64 jährige anstellt. die firmen wollen doch nur billige junge, die wenn möglich nie krank werdenden, anstellen. es müsste eigentlich genau das gegenteil passieren. das rentenalter herunter zu setzen. die die wollen und können, sollen auch dürfen. die demenz, alzheimer und andere gebrechen und leiden sind kein zu unterschätzender faktor , die eine arbeitsbeschäftigung verunmöglichen. das heisst, dass die frauen nach getaner sklavenarbeit, direkt ins altersheim zügeln können? in welchem jahrhundert leben wir eigentlich?
    37 53 Melden
    600
  • DINIMAMIISCHNDUDE 28.09.2016 10:06
    Highlight Also. Jetzt muss ich mal mit dir schimpfen liebe SP. Alle Argumente die ihr aufzählt sind schwach und nicht emanzipiert, ja diese stellen die Frau sogar in eine Opferrolle. Das Rentenalter für Frauen erhöhen ist wirklich ein längst überfälliger Schritt. Jetzt auch noch Lohngleichheit einführen und das ist alles gut.
    139 13 Melden
    • Pedro Salami 28.09.2016 11:12
      Highlight Mir wäre lieber man hätte erst die Lohnungleichheit eliminiert. Als Frau würde ich mich jetzt gleich nochmals verarscht fühlen.
      Ein Arbeitsleben lang weniger verdienen und gleich lang arbeiten dürfen... Es glaubt doch wohl keiner ernsthaft, dass in den nächsten Jahren für gleiche Arbeit gleich viel bezahlt werden wird. Es ist ja nicht so dass dieser Umstand erst seit neuestem bekannt ist und diskutiert wird. Auch wenn in bestimmten Bereichen die Schere weniger auseinander klafft als auch schon, besteht noch Handlungsbedarf.
      26 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:00
      Highlight Es gibt bis heute keinen Beweis für die angebliche Lohndiskriminierung. Nur für Ungleichheit. Die könnte auch auf unterschiedliche Verhandlungsarten etc. zurückzuführen sein. Ungleichheit ist kein Argument (die gibts überall) und Diskriminierung nicht bewiesen.
      28 19 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 28.09.2016 13:09
      Highlight So ein Müll, den du mal wieder von dir gibst, Zaafee. Hier hast du deine "nicht vorhandenen" Beweise! http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/key/lohnstruktur/nach_geschlecht.html

      Es gibt sicherlich Unterschiede, die erklärbar sind (gemäss dieser Statistik ca. 2/3) aber es gibt Unterschiede, die nicht erklärbar sind (1/3 gemäss Statistik). Und das hat dann nichts mit Verhandlungsarten etc. zu tun.
      Was lässt dich eigentlich so reflexartig in die Abwehr springen, sobald es um dieses Thema geht? Wurdest du von Frauen schlecht behandelt oder bist du einfach Chauvinist?
      9 11 Melden
    • C0BR4.cH 28.09.2016 13:13
      Highlight @Zaafee
      Nicht (offiziell) bewiesen, da keine Lohntransparenz? Könnte es daran liegen?

      Und wenn es sie gäbe, wär auch gleich der Beweis da!
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 14:57
      Highlight Louie, danke für die netten Worte. Die Statistik bestätigt doch gerade meine Kritik: 1/3 ist nicht erklärt (das heisst weder, dass es keine Erklärung gibt, noch dass es Diskriminierung ist). Das heisst wenn dann: further research is needed.

      Es gibt übrigens eine interessante Studie aus Skandinavien, die belegt, dass Männer forcierter nach mehr Geld verlangen als Frauen. Das bleibt in deiner Statistik z.B. unberücksichtigt. Ebenso wie die Frage, ob es zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Präferenzen bzgl. Lohn und Harmoniebedürfnis gibt. Und vieles andere auch.
      5 4 Melden
    • gusg 28.09.2016 15:18
      Highlight @Louie König: D.h. nur dass mit dieser Methode 1/3 des Unterschieds nicht erklärbar ist. Laut NZZ werden aber folgende Faktoren in der Studie nicht berücksichtigt: Berufspausen, Studiengang, Zweitausbildung, Weiterbildung, Sprachkenntnisse, Beschäftigungsgrad.
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    • C0BR4.cH 28.09.2016 15:18
      Highlight Eine skandinavische Studie belegt also... : )
      Sry, aber sowas kann ich nicht ernst nehmen, erst recht nicht ohne Quelle ; )
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 28.09.2016 15:28
      Highlight @Zaafee: Immer wieder gerne, du kennst mich doch. Man kann es sich auch immer wieder schönreden, wie ich sehe. Du sagst also ALLE Frauen, die weniger verdienen als Männer, mit gleichen Qualifikationen, sind selbst schuld daran? Weisst du was? Dann glaub diesen Scheiss. Mir ist es zu dumm, mit einem Chauvinisten über Gleichstellung zu diskutieren, die ihm ja offensichtlich scheissegal ist. Ich hoffe, du gibst Frauen diese Ansicht jeweils direkt zu verstehen, damit sie wissen, worauf sie sich einlassen.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 28.09.2016 15:31
      Highlight Link zur Studie?
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:57
      Highlight Louie,

      1) Beleidigungen sind keine guten Argumente...

      2) ich sage NICHT, dass alle Frauen oder Männer selber Schuld sind, wenn Sie weniger verdienen. Ich sage NICHT, dass es keine Lohndiskriminierung von Frauen oder Männern gibt in Einzelfällen. Ich sage, dass der Lohnunterschied nicht gleich Diskriminierung ist und dass viele diskriminierungsfreie aber lohnrelevante Faktoren in diesen Erhebungen unberücksichtigt bleiben.
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    • Lami23 28.09.2016 16:59
      Highlight Es ist bewiesen. Der unerklärbare Lohnunterschied liegt bei 2.9%. Stand Juni dieses Jahres, Quelle NZZ.
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    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 17:26
      Highlight Louie und Cobra, Den Link zur Studie hatte ich gepostet, wurde von Watson aber offenbar nicht veröffentlicht. Er ist aber weiter unten in einem Kommentar von mir enthalten (recht langer Google-Link zu einem PDF)
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    • C0BR4.cH 28.09.2016 19:18
      Highlight Link gefunden, thx. Vieleicht hat Watson ihn gelöscht, weil es ein seeehr langer Link auf google.ch war. Hier der kurze und direkte:

      http://www.ne.su.se/polopoly_fs/1.99257.1346412310!/menu/standard/file/anna_sandberg.pdf

      Sry, aber das Ding ist alles andere als eine wissenschaftliche Studie. Die Zitierung ist shit, einfach am Schluss alle Bücher auflisten ist nicht richtig zitiert. Weiter wird auch bei den Tabellen nicht mal angegeben woher die Zahlen denn kommen.
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    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 20:11
      Highlight Cobra, die Aussage ist: es gibt Unterschiede im Verhalten und den Werten zwischen Mann und Frau, die sich mit grosser Wahrscheinlichkeitkeit auf das Lohnniveau auswirken. Ob Sie die Qualität dieser Studie nun anzweifeln oder nicht, spielt keine grosse Rolle. Fakt ist, dass solche - und übrigens auch viel bodenständigere Fakten wie der Beschäftigungsgrad - im "unerklärten" (nicht unerklärbaren) Unterschied NICHT berücksichtigt sind. Das finden Sie auch in Ihrer Quelle von BFS.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.09.2016 08:30
      Highlight Aber den Leuten gefällts Zaaschmerz! Und es macht Spass. Umd wieso sollte ich Argumente bemühen, wenn du dich sowieso stur an dein Mantra "es gibt keine Lohndiskriminierung" hälst? Es gibt sie, auch wenn du noch so viele fadenscheinige "Argumente" verzapfst. Wenn es über alle Branchen hinweg eine solche Ungleichheit gibt, ist die einzige logische Schlussfpmolgerung, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu und her geht
      2 5 Melden
    • gusg 29.09.2016 10:18
      Highlight @Louie König: Mir scheint es, dass auch du stur an deiner Sichtweise festhälst. Eine Andere Erklärung wurde bereits mehrfach erwähnt, nämlich dass die Methodik der Studie nicht alle relevanten Faktoren erfasst. Ich habe bereits weiter oben erwähnt um welche Faktoren es sich dabei handelt (Berufspausen, Studiengang, Zweitausbildung, Weiterbildung, Sprachkenntnisse, Beschäftigungsgrad).
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    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 16:38
      Highlight Louie, Anstand ist nicht so deins, was? Warum du Argumente bemühen solltest? Weil Diskussionen auf dem Austausch von Argumenten beruhen. Eigentlich klar... Zur Unterstützung deines Leseverständnisses wiederhole ich gerne men Mantra, dass du falsch wiedergibst. Ich sage zum wiederholten Male, dass "unerklärte Lohndifferenz" nicht mit Diskriminierung gleichzusetzen ist. Die Gründe habe ich schon pft dargelegt und werden auch vom BFS so beschrieben. Siehe auch den Kommentar von gusg.
      4 2 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.09.2016 16:47
      Highlight Naja, es kommt auf das Gegenüber drauf an, selektiver Anstand nenn ich das jetzt mal.
      Haha, ja, die Diskussionen mit dir sind ja auch ausserordentlich interessant und sachlich (nicht nur diese, sondern die vielen vielen, die wir schon geführt haben), darum hab ich jetzt kein Interesse mehr daran. Du verneinst vehement, dass es Lohndiskriminierung überhaupt gibt, was soll man da schon dazu sagen? Lohnt sich ja nicht.
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 18:07
      Highlight Louie, du wirfst mir vor, dass ich nicht sachlich diskutiere. Sehe ich zwar nicht so, mag aber sein. Ich fasse darum noch mal alle sachlichen Argumente für dich zusammen:

      1) eine Lohnungleichheit besteht.

      2) sie hat diverse Gründe.

      3) umso mehr Gründe berücksichtigt werden, umso kleiner wird die Differenz. Beim BFS wird sie um ca. 2/3 reduziert.

      4) vom BFS unberücksichtigt bleiben lohnrelevante Faktoren wie z.B. Berufspausen, Studiengang, Zweitausbildung, Weiterbildung, Sprachkenntnisse, Beschäftigungsgrad, Stellenbeschriebe.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 18:08
      Highlight 5) werden diese berücksichtigt, kommen mehrere Untersuchungen auf einen verbleibenden Unterschied von ca. 2 - 2.8% in verschiedenen Branchen in der CH und DE.

      6) immer noch unberücksichtigt bleiben persönliche Faktoren wie die Wünsche und Attribute der ArbeitnehmerInnen: wähle ich lieber einen Job mit gutem Lohn oder gutem Arbeitsklima? Wie viel Lohn darf ich verlangen? Wie dreist darf ich bzgl. meines letzten Gehaltes lügen? Etc.
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    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 18:08
      Highlight 7) ich kann mir gut vorstellen und es gibt Hinweise darauf, dass sich diese persönlichen Faktoren eher zugunsten des Männerlohnes und der Frauen Arbeitszufriedenheit auswirken. Beide sind höher.

      8) damit wären wir dann wohl irgendwo nahe 0% Lohnunterschied.

      So komme ich zu der Aussage, dass es einen unerklärten Lohnunterschied gibt, dieser aber nicht automatisch mit Diskriminierung gleichzusetzen ist. Diese ist natürlich weder ausgeschlossen noch bewiesen, macht aber wenn, dann höchstens 2% der Differenz aus.

      Nun freue ich mich auf deine Argumente.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 17:52
      Highlight Jetzt bin doch etwas entäuscht Louie :(

      Ich hab mir den Kommentarstrang nochmal angesehen und ausser der Feststellung, dass etwas faul sein müsse, wenn über alle Branchen eine Differenz bestehe, hast du eigentlich nur mit falschen Unterstellungen und Beleidigungen gegen mich um dich geworfen um dann festzustellen, dass keine sachliche Diskussion möglich sei. Jetzt wo ich mir die Mühe machte, meine Argumente nochmal sachlich zusammenzustellen, herrscht plötzlich Stille.

      Ich hatte tatsächlich gedacht, da steckt mehr als dummes Geschwätz hinter deinen Kommentaren. Offenbar ist dem nicht so...
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    • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 19:07
      Highlight Ach zaafee es ist Freitagabend, die Diskussion wird dann montags weiter geführt :)
      Ein schönes Wochenende ;) http://:)
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    • Gelöschter Benutzer 03.10.2016 21:48
      Highlight Sonja, ich befürchte du liegst mit deiener Prophezeiung . Ich weiss, es fällt mir schwer, hier gut sein zu lassen, weil ich immer wieder wegen angeblicher Unsachlichkeit von denselben wenigen Kommentatoren persönlich angegriffen werde. Vielleicht erhalte ich in Zukunft auch mal inhaltliche Antworten von Louie und nicht nur herablassende Unterstellungen und Beleidigungen.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 04.10.2016 07:17
      Highlight Don't count on it ;-)
      0 1 Melden
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  • Volande 28.09.2016 10:05
    Highlight Sind die besoffen in Bern?
    26 88 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:28
      Highlight Noch hangengeblieben im letzen Jahrhundert...
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    • goschi 28.09.2016 11:44
      Highlight Die Ratslinke Heute definitiv, wenn man sich die Argumente durchliest.
      22 8 Melden
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  • Tepesch 28.09.2016 10:00
    Highlight Wenn man bedenkt, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und entsprechend auch länger AHV beziehen, ist eine Angleichung der Rentenalter nur gerecht.
    Das Haushaltsargument mag für die letzten Generationen (Grosseltern, teilweise auch Eltern) stimmen, aber es bildet nicht die Situation der neuen Generation ab.
    163 24 Melden
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  • gusg 28.09.2016 09:58
    Highlight " Sie erinnerte daran, dass viele Frauen ihr Leben lang doppelt arbeiteten, nämlich zu Hause und im Erwerbsleben."

    Interessant, und trifft dies auf Männer etwa nicht zu? Es gibt genug Statistiken die beweisen dass die kombinierte Arbeitszeit (Beruf + Hausarbeit) bei Männern sogar etwas höher ist als bei Frauen.
    107 20 Melden
    • äti 28.09.2016 10:25
      Highlight Zeig mir eine solche Statitik.
      32 49 Melden
    • BeWi 28.09.2016 10:36
      Highlight stimmt, das wurde ungefähr vor einem Jahr im Tagesanzeiger publiziert, logischerweise wird diese Statistik nie zitiert geschweige denn von den Feministinnen anerkannt. Wie denn auch, dann würden sich ja all deren super Argumente in Luft auflösen. Genau wie die Mär von 25%tiger Lohnungleichheit. Alles polemisch Lügen. Die Frauen werden im Schnitt 4 Jahre älter als die Männern, dann also mindestens 2 Jahre mehr Arbeiten... theoretisch. Praktisch finde ich es für beide gleich am besten.
      31 14 Melden
    • gusg 28.09.2016 10:43
      Highlight Die gibts zB vom BFS: "Durchschnittlicher Aufwand für Erwerbsarbeit, Haus- und Familienarbeit und Freiwilligenarbeit nach Geschlecht und Familiensituation" (excel file).

      Frauen (zwischen 15 und 63/64 Jahre): 51.1 Stunden, Männer: 51.9 Stunden pro Woche. In keiner der Unterkategorien arbeiten Frauen mehr als Männer (ausser nach der Pension).
      37 1 Melden
    • äti 28.09.2016 11:17
      Highlight Sorry, Sie vergleichen die Summe aus "Haus-Familie" + "Erwerb". Der erste Posten ist nicht bezahlt, klar. Die erwähnte Statistik zeigt doch klar, dass Frauen den grösseren Anteil dort haben. Und bitte, dass Alleinlebende ähnlich sind, ist nicht verwunderlich.
      8 13 Melden
    • BeWi 28.09.2016 11:36
      Highlight @gugs: das sind mal Argumente! Nimmt wohl den meisten die Luft aus den Segeln...
      7 4 Melden
    • gusg 28.09.2016 12:08
      Highlight @äti: Dann lesen sie nochmals meinen ersten Kommentar. Ich habe nie was anderes behauptet.

      Mein Kommentar ist eine Reaktion auf die sinnfreie Aussage von Yvonne Feri. Wer behauptet, dass nur Frauen den Beruf und die Hausarbeit unter einen Hut bringen müssen, der lebt nicht mehr in der heutigen Gesellschaft. Die von mir zitierten Zahlen beweisen dies.
      13 3 Melden
    • Maragia 28.09.2016 12:21
      Highlight @äti: DU hast die Statistik verlangt, sie wurde dir gezeigt und du versuchst immer noch diese als Unwahr hinzustellen?
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    • äti 28.09.2016 14:49
      Highlight @maragia: du hast was verpasst.
      2 4 Melden
    • gusg 28.09.2016 15:11
      Highlight @äti: erkläre mal, was maragia verpasst hat. Ich kann deiner Argumentation nämlich auch nicht folgen.
      2 2 Melden
    • äti 28.09.2016 17:09
      Highlight @gusg+maragia: es ist mir darum gegangen, dass diese eben ähnliche Anzahl Stunden nun mal nicht das gleiche Gewicht haben. Klar stehen in einer Partnerschaft beide so 12Std auf den Beinen, logo mit gemischten Aufträgen, bloss für die AHV gibts da Unterschiede. Und das ist der Punkt.
      6 0 Melden
    • gusg 28.09.2016 19:00
      Highlight @äti: Sorry, aber du schreibst völlig am Thema vorbei. Mein Kommentar ist eine Reaktion auf die Aussage, dass Frauen die Hausarbeit UND den Job unter einen Hut bringen müssen. Auf Männer trifft dies aber auch zu. Vom "Stellenwert" oder dem Einfluss auf die AHV habe ich nie gesprochen.
      1 1 Melden
    • äti 28.09.2016 19:59
      Highlight @gusg: omg, natürlich bringen Männer beides auch unter einen Hut. Bin selber sowas. Verstehe die Frage nicht, ist für mich normal. Sicherlich gibt es mehr Hausfrauen als -Männer. Noch. Was ich meine ist, heute arrangieren sich 2 Menschen (wer mehr Haushalt macht und wer mehr Jobbed). Essentiell ist aber immer noch, ob der Mann Jobbed oder die Frau (Geld, wir sind in der CH ☺️),Haushalt aufgeteilt (hoffentlich)
      3 0 Melden
    • gusg 28.09.2016 20:41
      Highlight @äti: Wenn du die Frage oder meinen Einwand nicht verstehst, dann geh nochmals zum Anfang dieser Unterhaltung zurück. Yvonne Feri von der SP ist ja anscheinend der Meinung, dass nur Frauen diese Doppelbelastung kennen. Deshalb mein Einwand dass auch Männer beides unter einen Hut bringen müssen und mitunter sogar mehr arbeiten als Frauen.
      1 2 Melden
    • äti 28.09.2016 21:57
      Highlight @gusg: hab mich wohl schlecht ausgedrückt. Selbstverständlich ist die Doppelbelastung auch bei Männern und zum Teil recht happig. Sorry, für mich war das einfach klar. Wie erwähnt kenne ich das recht gut. Und wenn Frau Frei anderes meint und Herr Frrehner SVP für mich ganz Schräges sagt, tja das ist eh nicht der letzte Guss. Und sowieso: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
      2 0 Melden
    600
  • tipsi 28.09.2016 09:53
    Highlight An Herrn Frehner: Die Frauen zahlen nur einen Drittel der Beiträge, weil sie weniger verdienen. Mehr unbezahlte Betreuungsarbeit, Hausarbeit, weniger gut bezahlte Jobs und dann immer noch ein tieferer Lohn als männliche Mitarbeiter. Wenn sie diese Ungerechtigkeiten beheben würden, würden Frauen auch mehr in die AHV einzahlen. Amen
    70 52 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 10:27
      Highlight unbezahlte Betreuungsarbeit: Es kann niemand die Frauen dazu zwingen, diese Arbeit alein zu machen, dasselbe gilt für Hausarbeit.
      Löhne sind nach wie vor Verhandlungssache, auch Frauen müssen einen besseren Lohn aushandeln falls sie nicht zufrieden sind. Männer machen das auch so...
      Man könnte die Argumentation übrigens auch umdrehen: Solange Frauen nicht ins Militär müssen und mehr von der AHV profitieren als Männer, brauchen sie auch nicht gleichviel zu verdienen. Wenn man die Ungerechtigkeiten jedesmal gegeneinander Ausspielt bleiben diese am Schluss immer bestehen.
      Amen.
      57 16 Melden
    • äti 28.09.2016 10:51
      Highlight Das Votum von Hr. Frehner ist daneben: man zahlt jemandem keinen oder kleineren Lohn und erwartet höhere AHV-Einzahlungen. Hat man Mathematik als Schulfach schon gestrichen?
      18 18 Melden
    600
  • AnnaBanana 28.09.2016 09:40
    Highlight Wenn man Gerechtigkeit schaffen will soll zuerst mal die Lohngleichheit effektiv durchgesetzt, bezahlbare Krippenplätze geschafft und Teilzeitarbeit von Männern besser akzeptiert werden!
    50 81 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 10:30
      Highlight Warum muss diese Ungerechtigkeit erst behoben werden? Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.
      49 12 Melden
    • Olaf44512 28.09.2016 10:32
      Highlight Warum erst dort? Kann man nicht an einem anderen Ort anfangen?
      31 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:22
      Highlight Es gibt keine Lohngleichheit und sie ist auch nicht erstrebenswert. Eine Ärztin wird (hoffentlich) nie dasselbe verdienen wie ein Kassierer der Migros. Das hat durchaus gerechte Gründe.

      LohnDISKRIMINIERUNG von Frauen sind eine bis heute unbelgte Behauptung! Und je mehr Faktoren, die gerechterweise zur ungleichheit beitragen man berücksichtigt, desto kleiner wird die Ungleichheut. Es besteht jedoch sicher Chancengleichheit für beide Geschlechter. Abgesehen natürlich von den tatsächlichen Ungleichbehandlungen vor dem Gesetz, die betreffen aber fast ausschliesslich Männer zu deren ungungsten...
      9 6 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 15:37
      Highlight Man soll dort anfangen, weil das alles zusammenhängt! Frauen (exakter Mütter) werden auch heute noch zu oft daran gehindert, in eine Kaderposition etc. zu kommen oder nur schon ihren gelernten Beruf inkl. Weiterbildungen ausüben zu können. Das liegt unter anderem daran, dass die Betreuung der Kinder von berufstätigen Mütter nachwievor zu teuer und schwierig zu organisieren/bekommen ist. Auch liegt es daran, dass Teilzeitstellen für Männer auch heute noch mehr schlecht als recht akzeptiert sind, wenn überhaupt vorhanden.
      6 2 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 15:39
      Highlight Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen, aber eben nur wenn die Bedingungen im realen (!!!) Arbeitsmarkt auch für Mann und Frau gleich sind.
      Die Lohnungleichheit lässt sich mit Genanntem erklären, was sie aber nicht fair macht deswegen.
      4 3 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 15:40
      Highlight @Zaafee: was ausser dem Militärdienst und dem höheren Rentenalter sind denn Ungleichbehandlungen der Männer? Der fehlende Vaterschaftsurlaub? Ja auch das finde ich in der heutigen Zeit völlig daneben!
      5 2 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 15:42
      Highlight Nochmals @ZaaFee: Natürlich, Chancengleichheit existiert auf dem Papier. In der Realität ist sie ein schlechter Witz.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 15:59
      Highlight AnnaBanana, neben dem Elternurlaub, der Militärdienst bisher das Rentenalter das inzwischen ebenfalls verbesserte das Scheidungsrecht. Das Militär und die 3% Extrasteuer finde ich tatsächlich eine Frechheit, ist aber halb so wild. Was ich sagen will: wenn überhaupt, werden Männer diskriminiert. Ich halte unsere Gesellschaft aber doch für recht fair.

      Zur Chancengleicheit: ja, ich halte mich ans Papier. Mit Gefühlen argumentieren allgemein nur Populisten wie z.B. Trump.
      3 1 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 16:48
      Highlight ja, wenn man keine Argumente mehr hat, kann man ja mal äs bizli mit Trump vergleiche. Gute Arbeit Zaafee.
      Zum Thema Scheidung: Wenn die Frau gleich viel Lohn erhalten hätte wie der Mann, wäre die Frage mit den Alimenten auch einiges einfacher zu klären. Mit ein Punkt, warum mein Mann und ich zu hundertprozent Erwerb und Haushalt/Kinderbetreuung gleichgestellt teilen.
      3 3 Melden
    • AnnaBanana 28.09.2016 16:51
      Highlight und ich betone nochmals: Ich bin genau wie Sie der Ansicht, dass auch auf "Männerseite" noch viel gemacht werden muss! Ich habe ebenso wenig wie Sie Verständnis für den fehlenden Elternurlaub, die Militärpflicht etc.
      Aber mit "wänn ich nöd dörf, dörfsch du halt au nöd" kommen wir nicht weiter. Wir müssen die Situation für beide verbessern, statt aufs gleiche Niveau verschlechtern.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 17:00
      Highlight Ach ja, und AnnaBanana, wo werden dennFrauen in der heutigen Zeit diskriminiert? Tatsächlich, nicht gefühlt.
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 17:48
      Highlight Mir gehen die Argumente aus? Was ist den Ihr Argument? "In der Realität ist sie schlechter Witz" ist halt ein Gefühl und kein Fakt. Gesetze sind aber z.B. Fakten. Dass "unerklärt" nicht "diskriminiert" heisst, ist auch ein Fakt. Dass die Ungleichheit sinkt, je mehr Faktoren wie Ausbildung, Erfahrung, erc. berücksichtigt werden, ist noch so ein Fakt, dass viele Faktoren unberücksichtigt bleiben auch.

      Es geht nicht um ich nicht, darum du auch nicht. Es gibt schlicht keine systematische Diskriminierung von Frauen, im Gegenteil.
      2 1 Melden
    600
  • Caturix 28.09.2016 09:35
    Highlight Warum 65. Frauen werden etwa 2 Jahre älter sollen sie doch bis 67 arbeiten die Männer mussten ja auch länger arbeiten bis jetzt ;)
    67 30 Melden
    600
  • JJ17 28.09.2016 09:33
    Highlight Ein starker Schritt für die Gleichberechtigung!
    97 7 Melden
    600
  • koks 28.09.2016 09:28
    Highlight Wie weltfremd müssen diese linken Politikerinnen sein, dass sie ernsthaft glauben, Frauen hätten ein tieferes Rentenalter als die Männer verdient. Notabene bei 4 Jahre höherer Lebenserwartung.
    103 51 Melden
    600
  • Scaros_2 28.09.2016 09:27
    Highlight Gute Sache, frauen leben tendenziell so oder so länger und im sinne von gleich erechtigung ein guter schritt.

    Natürlich - liebe feministinen - vieles ist immer noch nicht gut aber step by step
    70 13 Melden
    • Walter Sahli 28.09.2016 10:22
      Highlight Man muss keine Feministin sein, um sich daran zu stören, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen, als Männer! Und in Anbetracht dessen, dass diese Diskussion schon Jahrzehnte alt ist, kannst Du Dir Dein step by step dorthin stecken, wo die Sonne nie scheint und dafür den Finger rausziehen und endlich mal vorwärts machen! ^^
      39 53 Melden
    • Sveitsi 28.09.2016 10:29
      Highlight Die Schritte werden in der Schweiz zu langsam gemacht.

      Würden sie die gleiche Ruhe bewahren, wenn die Lohngleichheit umgekehrt wäre?
      27 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:32
      Highlight Herr Sahli, ich finde ihre Energie sollten sie in die Politik umsetzen.. :D sojemanden wie sie braucht es in der Politik
      23 11 Melden
    • BeWi 28.09.2016 10:46
      Highlight kannst du das 100% beweisen? Ich kenne niemanden der nur im Ansatz die gleiche Arbeit macht. Das ist alles tendenziöses Geschwafel. Im Lohnbericht der Stadt Zürich werden unter andern alle Akademiker in den gleichen Topf geworfen. Also machen alle Akademiker genau den gleichen Job! Da tendenziell Frauen wirtschaftsunfreundliche Studien belegen ist der Lohnunterschied eine logische Konsequenz.
      19 10 Melden
    • Zuagroasta 28.09.2016 11:00
      Highlight Lieber Herr Sahli, ich bin mir nicht sicher, ob es ausreichend ist den Finger aus dunklen Ecken zu ziehen, um den Überdruck, der jegliches "über den Tellerrand schauen" zunichtemacht, zwischen den Ohren zu verringern. Dazu gehört leider mehr.

      Aber ich will mich trotzdem für Ihr Simile bedanken. Immer wieder ein Genuss. :)
      9 1 Melden
    • xlt 28.09.2016 11:36
      Highlight Es wird längst nach der verrichteten Arbeit bezahlt, und nicht nach Geschlecht. Das Problem dabei ist, dass kaum ein direkter Vergleich zwischen zwei Mitarbeitern möglich ist (und zudem keiner offen über seinen Lohn spricht).
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:25
      Highlight Wer hier wird eigentlich von seinem Chef bezgl. lohn wegen seines weiblichen Geschlechts diskriminiert??? Die Behauptung, es sei grundsätzlich immer noch so ist nichts weiter als das: eine unbelegte Behauptung!
      8 10 Melden
    • koks 28.09.2016 12:25
      Highlight ich habe noch keine feministin gehört, die sich für gleiche rechte/pflichten im militärdienst ausgesprochen hat. also wenn militärdienst, dann alle, wenn militärdienst abgeschafft, dann niemand. langsam mahlts eben auch, weil sp+feministinnen in solchen fragen bremsen.
      4 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:44
      Highlight @zafee Dann Belege doch deine Behauptung? Ebenso unbelegte behauptung
      8 5 Melden
    • C0BR4.cH 28.09.2016 13:17
      Highlight @Zaafee
      Ist das dein einziges Argument? Das es unbelegt ist, aber jeder es eig. weiss, dass es existiert?

      Hey, dass es keinen Gott gibt, kann man auch nicht beweisen, das Gegenteil aber auch nicht.
      In diesem Sinne, beleg doch bitte, dass es KEINE Lohnungleichheit gibt!
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 13:47
      Highlight @Koks komm hör mal auf mit deinen sexistenmärchen Behauptungen und geh wo anderst spielen
      Es haben hier schon genug Frauen mich eingeschlossen sich für freiwilligen militärdienst resp dienstpflicht für alle ausgesprochen
      8 3 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 14:04
      Highlight @C0BR4.cH, Zaafee sagt nicht es gäbe keine Lohnungleicheit, sondern nur, dass es keine LohnDISKRIMINIERUNG gibt. Das nicht alle die gleichen Löhne erhalten ist ja klar, ist belegt und durchaus sinnvoll. Eine LohnDISKRIMINIERUNG ist aber was anderes.
      3 6 Melden
    • C0BR4.cH 28.09.2016 14:24
      Highlight @Hand-Solo
      Sry, für mich Lohnungleichheit = Lohndiskriminierung
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 14:42
      Highlight Cobra, wir leben nicht im Kommunismus, darum verdient eine Ärztin auch sinnvollerweise mehr als ein Kassierer der Migros oder ein guter Anwalt mehr als ein durchschnittlicher (Lohnungleichheit).
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 14:47
      Highlight Sonja, ich forder keine Massnahmen aufgrund meiner Annahme. Im krassen Gegensatz zu jenen die von Diskriminierung schwadronieren! Die beweislast liegt bei jenen, die Kritik üben und Massnahmen fordern.
      4 5 Melden
    • Zuagroasta 28.09.2016 14:47
      Highlight Es ist sinnvoll, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als Männer bekommen, Hand-Solo?
      Ernsthaft?
      6 4 Melden
    • Walter Sahli 28.09.2016 14:49
      Highlight Für jene, die das mit diesem Guugelzeugs drum einfach nicht so gut können:

      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/medienmitteilungen.html?pressID=10341
      7 1 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 15:14
      Highlight @Zuagroasta Blödsinn. Wo habe ich das denn so gesagt? Ich sagte es ist Sinnvoll das nicht alle denselben Lohn haben. verdreht bitte nicht immer die Worte im Mund.

      Desweiteren, und spreche ich jetzt Walter Sahli an: Die Statistiken des Bundes berücksichtigen eben nicht alle Faktoren.
      Ein Fallbeispiel: Ich bewerbe mich für eine Stelle und handle in den Bewerbungsgesprächen einen guten Lohn aus. So kann es passieren, dass ich mehr Lohn als ein bisheriger Mitarbeiter erhalte. Im BFS wird das nun als "Unerklärbare Differenz" geführt. Mit einer Diskriminierung hat das aber noch nichts zu tun...
      3 3 Melden
    • C0BR4.cH 28.09.2016 15:15
      Highlight @Zaafee

      Hauptsache den Kontext komplett zerreisen und behaupten, ich hätte von kommunistischen Verhältnissen hier in der Schweiz geredet...

      Es geht hier um Kassierer und Kassiererin ODER Arzt und Ärztin -.-'
      5 4 Melden
    • Walter Sahli 28.09.2016 15:19
      Highlight Jetzt sind Sie aber am Gesundbeten, Hand-Solo! Die unerklärten Differenzen ziehen sich durch zu viele Branchen durch, um unsystematisch zu sein.
      5 3 Melden
    • Sveitsi 28.09.2016 15:36
      Highlight @Zaafee: Wenn man von Lohnungleichheit spricht, vergleicht man sicher nicht Äpfel mit Birnen sondern Äpfel mit Äpfeln. Ich denke die meisten hier diskutieren auf dieser Basis. Also zu Ihrem Verständnis:

      Arzt wird mit Ärztin verglichen
      Kassiererin wird mit Kassierer verglichen
      Und nicht kreuz und quer.
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 15:46
      Highlight Walter Sahli, hier noch eine Studie, die die These der Differenzen in Lohnverhandlungen stützt (weil das mi dem Guugelzeugs ja so kompliziert sei):

      https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwjr_fDAmLLPAhUMaxQKHVK_ASYQFggkMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.ne.su.se%2Fpolopoly_fs%2F1.99257.1346412310!%2Fmenu%2Fstandard%2Ffile%2Fanna_sandberg.pdf&usg=AFQjCNEXVHcy1z6gXobOGRdj51wrT07v6Q&bvm=bv.134052249,d.d24&cad=rja

      Noch komplizierter als der Guugel ist übrigens Textverständnis: "unerklärt" heisst weder ungerecht, noch diskriminierend, noch unerklärbar sondern: "unerklärt".
      4 4 Melden
    • Zuagroasta 28.09.2016 16:07
      Highlight Hand-Solo, wenn man einen Sachverhalt so verallgemeinernd darstellt, braucht man sich nach dieser Vorlage nicht über ein Tor zu wundern. Das Thema ist ja Frauen, oder irre ich mich hier?
      Leider werden in der CH Frauen für die gleiche Arbeit immer noch schlechter bezahlt und dieses Übel ist diskriminierend, um wieder auf dein verallgemeinernde Aussage zurück zu kommen.
      Ergo ist in diesem Fall Lohnungleichheit = Lohndiskriminierung.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:10
      Highlight Sveitsi, Klar spricht man von Arzt-Ärztin. Da beträgt die Ungleichheit aber immer noch um die 25%. Dann berücksichtigt man Ausbildung, Erfahrung, Alter, etc. und kommt noch auf einen Drittel davon. Das nennt man unerklärt (nicht gleich Diskriminierung oder ungerecht).

      Unberücksichtigt weil kaum statistisch zu erheben bleiben weiche Faktoren wie die Art zu Verhandeln, ob jem. Lohn oder Arbeitsbedingungen wichtiger ist und wie stark ausgeprägt das Konkurrenzverhalten ist, etc. Dennoch haben all diese Faktoeren einen unzweifelhaften Einfluss auf das durchschnittliche Gehalt dieser Gruppen.
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:16
      Highlight Cobra: Sie sagten, für Sie sei Lohnungleicheit=Diskriminierung. Das stimmt schlicht nicht. Lohngleicheit (also gemäss Ihnen keine Diskriminierung) gibts nur, wenn die zugrundeliegende Leistung keinen Einfluss auf den Lohn haben darf. Dem kommt der Kommunismus noch am nächsten.

      Wenn Sie sagen wollten, dass der "unerklärte" Teil der Lohnungleichheit Diskriminierung sei, gibt es dafür weder einen Be- noch Hinweis. Man weiss nur, dass man nicht alle Faktoren berücksichtigen kann. Dazu siehe oben.

      Es ist derselbe interpretative Fehler, wie dass Ausländer statistisch krimineller sind als CHs.
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:31
      Highlight Sag mal zaafee warum dutzt du mich ungefragt und cobra siezt du? Für dich immer noch Frau Mitarbeiterin des Jahres ( für immer)!!!11!!
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 16:47
      Highlight Sorry Sonja, ich hatte anfangs alle in Watson gesiezt, wurde aber selber sehr oft gedutzt und habe mich begonnen anzupassen. Das führt leider gerade zu einem wilden durcheinander, wann ich sieze oder duze. Wahrscheinlich duzte ich Sie, weil ich Sonja als Vorname kenne und da ein Du näher liegt als ein Sie. Wenn Sie aber schon aufs Sie bestehen, sollten Sie sich höflicherweise auch selber daran halten. Mir wärs aber eigentlich wurscht...

      PS. Wo duzte ich Sie eigentlich?
      P.S. Haben Sie auch Argumente gegen meinen Einwand oder nur gegen meine Höflichkeit?
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 17:10
      Highlight Entschuldigen Sie ich wollte Sie nur aufziehen ;) habe Anfangs auch gesietzt jedoch mache ich das mittlerweile auch nicht mehr
      Nein bin zu müde zum weiter disskutieren, jedoch wird es Ihnen erlaubt mich zu duzen :D
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 17:21
      Highlight Sonja, schade, aber das Du freut mich :)

      Cobra, und in wie fern belegen die Artikel nun, dass unerklärt auf einmal Diskriminierung sein soll? Oder widerlegen, dass viele Faktoren in den Erhebungen unberücksichtigt bleiben? Ich sage ja gerade, dass das öffentlich falsch dargestellt wird.
      2 1 Melden
    • C0BR4.cH 28.09.2016 19:11
      Highlight Wenn sogar das BFS dies falsch darstellen soll, dann was rechtfertigt deine Behauptung, dass es nicht dasselbe ist?

      Ich habe meine Quellen dargelegt, und da wird Lohnungleichheit als Diskriminierung bezeichnet.
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 20:14
      Highlight Cobra, wo bitte sagt das BFS, dass der "unerklärte" Teil der "Ungleichheit" Diskriminierung sei? Tut es nicht, weil es eben unseriös wäre... Dass Journalisten diese krumme Schlussfolgerung verbreiten bestreite ich nicht, richtig wird sie darum nicht.
      4 2 Melden
    600
  • Pius C. Bünzli 28.09.2016 09:27
    Highlight 1 Emanzipiertes Gesetz. Glückwunsch an die Weiblichkeit
    47 5 Melden
    600
  • Wandtafel 28.09.2016 09:26
    Highlight Feminismus sei dank! *Schmieriges lachen*
    37 13 Melden
    600
  • Menel 28.09.2016 09:26
    Highlight Finde ich gut! ...und zur SVP, wenn ihr wollt, dass Frauen mehr einbezahlen, dann setzt euch dafür ein, dass Frauen Familie und Job genau gleich gut unter einen Hut bekommen wie die Männer und gleich viel verdienen 😊
    72 17 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 10:36
      Highlight Die Frauen können die Lohngleichheit nur selber beheben. Wenn mir als Mann mein Lohn nicht passt, habe ich zwei Möglichkeiten: Beim Chef mehr Lohn aushandeln, klappt das nicht, besteht die Möglichkeit einen neuen Job zu suchen. Das ist das übliche Prozedere, zumindest für uns Männer. Braucht halt etwas hartnäckigkeit und Mut.
      Würdet ihr Frauen das auch so handhaben, statt immer bei der Politik zu jammern, würde die Situation ganz anders aussehen.
      Und das Thema "Familie und Job unter einen Hut bekommen" kann ich nicht mehr hören. Das ist als Mann nicht einfacher, ganz im Gegenteil...
      34 21 Melden
    • thomz 28.09.2016 10:48
      Highlight @Menel

      Ich muss innerlich stets schmunzeln wenn ich Ihre Beiträge lese. Sie schreiben quasi bei jedem Thema direkt aus meiner Seele. Schön zu sehen, dass es noch gleich denkende gibt in der Schweiz! Bitte weiter so :)
      11 15 Melden
    • BeWi 28.09.2016 10:48
      Highlight Da muss sich vor allem die Frau selber einsetzen. Aber ist ja schon klar, lieber alles auf dem Silbertablett serviert bekommen. Übrigens gem. Statistik arbeiten Männer mehr, zählt man Beruf und Heimarbeit zusammen.
      20 8 Melden
    • Fabio74 28.09.2016 11:00
      Highlight @Hand-solo: Warum soll man von der Politik nichts fordern? Gerade die SVP ist doch die Partei des Volkes (angeblich).
      Ich spüre davon zwar nichts.
      12 4 Melden
    • kurt3 28.09.2016 11:11
      Highlight Hand Solo
      Bei Chef mehr Lohn auszuhandeln, sagte der Proll, wozu sagte der Chef , deine Leistung ist ja seit Jahren auch nicht gestiegen.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 12:27
      Highlight kurt, den Beitrag von Hand-Solo zu Ende gelesen? Es gibt 2 (zwei) Möglichkeiten... Das gilt für alle - auch den Chef. nur nihct für Selbsständige, das steht aber auch jedem und jeder offen...
      5 3 Melden
    • Maragia 28.09.2016 12:41
      Highlight @Fabio74, dann wählst du hoffentlich nicht SP, die NICHT Partei des Volkes, oder??
      1 1 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 12:47
      Highlight @Fabio: Du legst mir falsche Worte in den Mund. Wo habe ich "nichts fordern" gesagt? Ich meine lediglich, dass die Politik dieses eine spezifische Problem der "Lohnungleichheit" nicht lösen kann, sondern nur die jeweilig betroffenen Frauen selbst.

      @Kurt: Genau. Hast du darauf dann keine Antwort, bist du evtl schlecht im Verhandeln? Das hat mit einer "Ungleichheit" noch nicht viel zu tun. Und falls dieser Fall eintritt wäre noch Möglichkeit zwei: Zwischenzeugnis verlangen und sich mal nach einem neuen Job umsehen...
      Aber nur jammer das man sich ungerecht behandelt fühlt machts nicht besser...
      2 2 Melden
    • kurt3 28.09.2016 13:11
      Highlight Zaafee
      Jetzt habe ich tatsächlich gedacht , bei dem Vorgehen würde Mann von einem billigen Ausländer ersetzt? Ja was jetzt ? Dann ist das alles xenophobes Gejammer .
      4 2 Melden
    • Hand-Solo 28.09.2016 13:53
      Highlight @kurt3: Selbst wenn das wäre, hat das mit Lohndiskriminierung von Frau und Man nichts zu tun. Es bleibt dabei: Wer besser verhandelt, erhält mehr...
      3 2 Melden
    • kurt3 28.09.2016 22:34
      Highlight Hand Solo ,
      Ich habe eigentlich selten Bewerbungen verfasst . Meistens wurde ich abgeworben. Einen Job wegen des Geldes wechseln, ist etwas für Kleingeister .
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2016 07:16
      Highlight Kurt3, so können aber nur Personen mit privilegiertem Einkommen reden, kenne einige Familien, die mit 90 000 bei 60% und 70 000 bei 90% (also nicht arm) mit Kindern in Zürich leben und KiTa, etc. bezahlen können, aber sich schon klar mehr wünschten, wenn sie halt doch mal schöner in die Ferien wollen, oder eine Wohnung mit zwei Kinderzimmern (1 Zimmer pro Kind) mieten. Ich empfinde es nicht als besonders kleingeistig, wenn die wegen des Lohnes über einen Stellenwechsel nachdenken. Aber es freut mich, dass Sie nicht aufs Geld schauen müssen, schade nur dass Sie deswegen auf andere herabschauen.
      3 1 Melden
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