Schweiz

Von Rechtsextremen gechartert, um vor Libyen Flüchtlinge zu stoppen: Forschungsschiff «C-Star». Bild: DPA dpa

Schweizer Ex-Soldat leitet Anti-Flüchtlings-Aktion von Rechtsextremen

Ein Schweizer Offizier koordiniert die Anti-Flüchtlings-Aktion im Mittelmeer vor Libyen.

24.07.17, 10:17 24.07.17, 14:40

Henry Habegger / Nordwestschweiz

Baujahr 1975, Leergewicht 160 Tonnen, 40 Meter lang, unter der Flagge der ostafrikanischen Republik Dschibuti fahrend, deren Einwohner fast zu 100 Prozent aus Muslimen besteht: Das ist der Steckbrief der «C-Star». Eine internationale Gruppe von Rechtsextremen ist mit dem gecharterten Schiff auf Anti-Flüchtlings-Mission zur libyschen Küste unterwegs. «Defend Europe», heisst die Mission der weissen Kreuzfahrer. «Die Invasion stoppen – Europa verteidigen!», eine ihrer Parolen.

Hinter der «Kreuzfahrt» gegen Nicht-Europäer steht die «Identitäre Bewegung» (IB). «Wir wollen eine identitäre Such- und Rettungsmission an die libysche Küste starten», steht auf der Website. «Unser Ziel ist, die Umtriebe der NGOs zu dokumentieren, ihre Kollaboration mit den Schleppern aufzudecken und zu intervenieren, wenn etwas Illegales geschieht.»

Identitäre Bewegung: «Reines» Europa

Sie nennen sich die «Identitäre Bewegung» und führen einen «Kampf» gegen «Überfremdung» und «Islamisierung». Laut Wikipedia folgt ihre Ideologie, die ihren Ausgangspunkt in Frankreich hatte, «dem Konzept des Ethnopluralismus» , der die kulturelle «Reinhaltung» der Gesellschaft will. Die Ethnien werden nicht nach ihrer Abstammung, sondern nach ihrer Zugehörigkeit zu einer «Kultur» unterschieden. Fremde Kulturen werden als Gefährdung der eigenen Identität verstanden. Die Identitären behaupten, nichts gegen Fremde zu haben, allerdings hätten sie in Europa nichts zu suchen. In Deutschland wird die Identitäre Bewegung vom Verfassungsschutz beobachtet. (hay)

Wie der «SonntagsBlick» gestern berichtete, wird die Anti-Flüchtlings-Aktion vom Schweizer Jean-David Cattin (32) koordiniert. Zudem werde die «Mission» auch mit Spenden aus der Schweiz finanziert. Cattin ist selbst nicht auf dem Schiff dabei, aber er trat kürzlich im sizilianischen Catania als Sprecher der Truppe auf.

Jean-David Cattin. bild: twitter/jdcattin

Die «Identitären» behaupten, ihre Mission diene nur dazu, die angebliche Schleppertätigkeit der Nichtregierungsorganisationen vor Ort aufzudecken. Allerdings zeigt die rechte Truppe paramilitärische Züge und solche einer Bürgerwehr. Ihr Genfer Mitanführer Cattin, seit mehr als zehn Jahren in der Szene aktiv, ist (oder war) Oberleutnant der Schweizer Armee. Ein Bild auf seinem Twitter-Account zeigt ihn als Leutnant der Sanitätstruppen.

Militärisch organisierte Lager

Trump-Fan Cattin («Sein Sieg ist eine historische Wende») ist «Lagerleiter und Mastermind» der alljährlichen «Sommeruniversität» der Identitären in Frankreich, wie der Österreicher Martin Sellner auf einer rechten Website ausführt. Über Cattin schrieb Sellner in einem Bericht zur «Sommerakademie»: «Vom gemeinsamen Antreten zum Morgensport über die Mahlzeiten, die Putz- und Küchendienste bis hin zum abendlichen Lagerfeuer ist alles klar organisiert. Man sieht in jedem Detail, dass Lagerleiter und Mastermind der IB, der Schweizer Jean-David Cattin, lange Zeit bei der Armee war.» Sellner (28) ist ein weiteres Aushängeschild der rechtsextremen Jugendbewegung. Er ist Anführer der «Identitären Bewegung Österreich» und leitend an der Mittelmeer-Mission beteiligt.

Auf Fotos zur «Sommeruniversität» sieht man eine Hundertschaft junger Männer und Frauen, die wie beim Antrittsverlesen, aber in identitärer Einheitstenue in Reih und Glied in militärischer Formation strammstehen.

Zum Programm der «Universität» gehört gemäss der «Antifaschistischen Recherche Graz», die sich auf Berichte von Teilnehmern stützt, auch «Kampfsport, Boxen, Training für den Strassenkampf». Auffallend oft posieren «Identitäre» mit Schusswaffen im Internet. Die junge kanadische Aktivistin und Journalistin Lauren Southern etwa, die die Anti-Flüchtlings-Mission medial begleitet, posiert mit zwei Maschinengewehren.

Cattin, der vor Rechtsextremen in ganz Europa für seine Ideologie wirbt, sagt in Interviews und Referaten Sätze wie: «Wir verteidigen Europa und die Europäer. Wir kämpfen gegen die Masseneinwanderung und die Islamisierung unseres Kontinents, die wir als tödliche Gefahr für unsere Zivilisation betrachten.» Die Integration sei «eine Lüge».

Als Beispiel nennt er Einwanderer aus Algerien, die auch in der dritten Generation bei einem Fussballspiel noch immer die Mannschaft ihrer alten Heimat unterstützten statt die französische. In einem Vortrag von 2014 an einer Veranstaltung des «Bloc identitaire» in Frankreich strich er Vorteile der Schweiz hervor: «Seit ungefähr zehn Jahren konnten wir dank einer Reihe von Initiativen, namentlich getragen durch die SVP, zu Fragen abstimmen, über die andere europäische Völker nicht abstimmen können.» Er nannte das Schächtverbot, die Verschärfung des Asylrechts, das Minarettverbot oder Zuwanderungsquoten.

Die Identitären sind verbandelt mit ihren geistigen Vorläufern von der «Neuen Rechten». An einem «Kolloquium» im April 2016 in Paris, an dem Cattin auftrat, präsentierten sich an Ständen reihenweise Publikationen aus dieser Ecke. Etwa die Zeitschrift «Eléments pour la civilisation européenne», auf deren Blog Slobodan Despot als «Collaborateur» gelistet ist. Despot war Kommunikationschef des abgewählten Walliser SVP-Staatsrats Oskar Freysinger.

Wann die Anti-Flüchtlings-Mission vor der libyschen Küste ankommt, ist unklar. Laut «Spiegel» wurde sie im Suez-Kanal von ägyptischen Behörden aufgehalten. Jedenfalls muss die Truppe über reichlich Geld verfügen. Wie Fachleute zur «Nordwestschweiz» sagen, dürfte der Kreuzzugs-Kahn pro Tag bis zu 10'000 Franken an Chartergebühren inklusive Crew kosten.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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209
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  • heul doch 25.07.2017 10:00
    Highlight von mir aus können die irgendwo im meer eine insel besetzen und alle ihre 'gefolgsleute' und gleichgesinnte nachholen. dann können sie eine mauer drum herum bauen und sind unter sich.

    "problem" gelöst!

    diese aktion ist an arroganz und stumpfsinn kaum zu überbieten. extremismus ist scheisse... egal ob von links oder rechts.
    24 17 Melden
  • jtk 24.07.2017 20:33
    Highlight Hey Watson
    In der Schweiz ist wohl jeder 2. Mann ein Ex-Soldat. So geht BLICK...
    39 34 Melden
    • strieler 25.07.2017 08:30
      Highlight nur wurde nicht jeder zweite geschasst. lesen bildet.
      26 5 Melden
    • Karl33 25.07.2017 12:28
      Highlight ex-soldat heisst nicht nur geschasst. sondern auch ehemalig, d.h. dienst beendet. bildung hilft immer.
      17 4 Melden
    • strieler 25.07.2017 15:29
      Highlight darum ist aus dem zusammenhang schweiz - ex-soldat ja auch klar, dass eher darauf bezug genommen wurde, dass dieser soldat seinen dienst nicht regulär beenden durfte. der kontext, dass in der schweiz fast jeder irgendwann mal ex-soldat ist, macht die aussage also erst verständlich.
      5 4 Melden
  • Rim 24.07.2017 20:03
    Highlight Die Idenditären: -Bestehend aus halbgebildeten, weissen rassistischen "Patrioten") = wie Sessions zb. 2. aus unaufgeklärten religiösen (natürlich fundamentalistisch christlichen) Fanatikern = wie Pence z.b. 3. Halbseidenen, gescheiterten Existenzen (die vergeblich nach Anerkennung des "Establishment" buhlten) =wie Trump z.b. Tja. Also: Geistlos, unaufgeklärt, bigott, weiss, "männlich", hilflos: reaktionär, unfähig, arrogant, unnütz etc. Was solls. Die gabs schon immer. Die Erde ist eine Scheibe, weil auf einer Kugel die Abgründe dort wären, wo all die Idioten gerade leben;-) Ueberall. ;-)
    44 22 Melden
  • Echo der Zeit 24.07.2017 18:48
    Highlight Dumpfe Populisten - Die werden gar nichts erreichen - ausser das Gefühl was gemacht zu haben (sind wohl alle Arbeitslos) - Erinnern mich dann die Greenpeace Aktivisten, die Tuckern auch auf dem Meer rum und haben weiss was das Gefühl was zu Bewegen.
    15 41 Melden
  • Zap Brannigan 24.07.2017 17:29
    Highlight Würden die was Richtiges arbeiten, würden denen die Flausen schon vergehen und sie hätten gar keine Zeit für solchen Quatsch. Oh Moment, das "Argument" gilt ja nur bei Linken. Mein Fehler.
    45 25 Melden
  • Naughtious Maximus 24.07.2017 16:25
    Highlight Die Identitären sind Hipster. Die sind vollkommen ungefährlich.

    Ausserdem sind solche Aktionen nur Futter für die Medien. Was bringt das langfristig betrachtet?
    22 45 Melden
    • Echo der Zeit 24.07.2017 18:53
      Highlight Was bringt das langfristig betrachtet? - Der Endgültige Beweis, das die Komplet Hohl in der Birne sind.
      30 21 Melden
    • Nihil 25.07.2017 09:01
      Highlight *komplett hohl...

      ^^
      2 3 Melden
  • Asmodeus 24.07.2017 14:59
    Highlight Können gerne nach Lybien fahren.

    Die lybische Armee freut sich sicher, wenn sie ne Bande johlender Faschos als Zielübung benutzen können, wenn sie einfach so über die Landesgrenze schippern.


    (Spass Beiseite. Die dürften es wirklich noch schaffen in eine Runde "Schiffe versenken" verwickelt zu werden)
    41 59 Melden
    • Posersalami 24.07.2017 15:49
      Highlight Wäre wohl kein grosser Verlust für die Menschheit.. wobei noch die Frage zu klären ist, wie man mit im Wasser treibenden Überlebenden verfahren sollte. Irgendwo an der lybischen Küste aussetzen und dann viel Glück?
      29 41 Melden
    • mike2s 24.07.2017 16:43
      Highlight Das wäre unfaire gegenüber der Dschibutische Besatzung.
      13 5 Melden
  • Chrutondchabis 24.07.2017 14:57
    Highlight Laut gängiger Definition ist die Besatzung der cstar ein Haufen Terroristen.
    59 49 Melden
  • MartinArnold 24.07.2017 14:52
    Highlight Sie wollen die Flüchtlinge ja nach Afrika zurückbringen!
    Was wenn Afrika das Schiff nicht einlaufen lässt? Afrika will die Flüchtlinge kaum zurücknehmen.
    Werfen Sie die Flüchtlinge dann über Bord, so nach dem Motto:
    "Nur ein toter Flüchtling ist ein guter Flüchtling!"
    Das hatten wir doch schon mal.........
    Das Schiff löst nicht das kleinste Problem!
    56 53 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 15:43
      Highlight Es schafft noch zusätzliche Probleme, dann ich kann mir vorstellen dass es nicht beim Zuschauen bleiben wird.

      Das von Dir erwähnte Motto dürfte den Kern der Wahrheit treffen.
      33 28 Melden
    • Naughtious Maximus 24.07.2017 16:31
      Highlight MartinArnold Das Schiff löst wahrlich keine Probleme.
      Probleme notabene, welche erst entstanden sind nachdem der machtgeile und geldgierige Sarkozy und die NATO (i.e. USA) Gaddafi angegriffen und gestürzt hat.

      Die Marine Operation nannte sich 'Unified Protector'. Interessante und perfide Tatsache.
      Denn nach Beendigung der Operation ist nämlich keine Protektion mehr da für Europa.

      19 23 Melden
    • Anam.Cara 25.07.2017 07:21
      Highlight Ich habe das aber anders verstanden. Das Ziel der Mission ist offenbar, eine "Zusammenarbeit" nachweisen zwischen den NGOs (welche tausende Menschen vor dem sicheren Tod retten) und den Schleppern (welche tausende Menschen in den sicheren Tod schicken und sich das von den potenziellen Opfern gut bezahlen lassen).
      Es ist nicht deren Absicht, auch nur eine Seele von einem überfüllten, leckenden Gummiboot zu retten und diese zurück nach Afrika zu bringen. Allerdings zwing sie das Seerecht, Menschen in Seenot zu retten. Nimmt mich wunder, wie sie mit diesem Dilemma umgehen.
      8 3 Melden
  • zombie woof 24.07.2017 14:48
    Highlight Erstaunt mich immer wieder, wieviel Zuspruch die braunen Haufen bekommen
    92 60 Melden
    • Silent_Revolution 24.07.2017 17:05
      Highlight Das solltest du nicht als Zuspruch sehen, sondern als Versäumnis der etablierten Parteien Probleme anzugehen die sie überhaupt erst verursachen.

      Es kann doch nicht sein, dass der nahe Osten unter Zuspruch unserer Regierungen von den Amis, der Nato und sämtlichen europäischen Staaten durch Regimechanges, Waffenlieferungen und zur Rohstoffsicherung destabilisiert und im Chaos hinterlassen werden.

      Dieselben Politiker, die die Interventionen unterstützen, fordern von der Bevölkerung die Flüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen.

      Diese Politik ist noch abartiger als jene der Braunen.
      34 22 Melden
    • crust_cheese 25.07.2017 13:49
      Highlight Die Politik ist nicht abstossender als diejenige der Braunen, sie ist durch und durch braun. Sie ist das Produkt eines zynischen Kapitalismus; offener Faschismus ist nur die letzte Notwehr eines in Bedrängnis geratenen Kapitalismus.
      7 5 Melden
  • Phipsli 24.07.2017 14:39
    Highlight "Identitäre Bewegung: «Reines» Europa" wer etwas Gutes erwartet ist wohl etwas mehr als nur ein bisschen verwirrt...
    74 40 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2017 14:16
    Highlight (2/2)
    Von geradezu zeitloser Gültigkeit hat da doch schon Bonheffer erkannt:

    "Wie oft erwarten wir von anderen mehr, als wir selbst zu leisten willig sind. ... Wir müssen lernen, die Menschen weniger auf das, was sie tun und unterlassen, als auf das, was sie erleiden, anzusehen."

    Was jetzt natürlich blind-begeistert links liegen gelassen werden kann, um mit Blitzen die rechte Ecke zu beleuchten.
    32 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2017 14:16
    Highlight (1/2)
    Aus diversen Kommemtaren spricht eine geradezu menschenverachtende Begeisterung für das rechtsextreme Tun - und das in der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt,
    wo je nach Quelle gerade mal 10% der Steuerzahler über mehr als 70% des Vermögens verfügen (NZZ, Nov. 11) und
    dieselben 10% einen Grossteil der Staatssteuern berappen können (Bundesamt für Statistik).
    ...
    63 47 Melden
    • Moelal 24.07.2017 16:37
      Highlight Die 13 Blitzer sind solche bescheuerte braune!
      26 40 Melden
  • Friction 24.07.2017 14:05
    Highlight "Braun braun braun sind alle meine Kleider, braun braun braun ist alles was ich bin" unglaublich diese Kommentare 🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️
    46 45 Melden
  • Hans der Dampfer 24.07.2017 14:01
    Highlight Die Linksterroristen waren in Hamburg auch militärisch organisiert wie die Polizei festhielt. Nur so am Rande.. Aber die Aktion ist nicht besser oder schlechter als jene der Gutmenschen die die Arbeit der Schlepper zu Ende führen. Dank diesen Leuten können die Menschenschmuggler die Flüchtlinge irgendwo vor der Küste Lybiens stranden lassen - den Rest besorgen dann die Flüchtlingshelfer und die denken dann sie täten was gutes. Immerhin: Man kann sich in den Medien profilieren.
    53 75 Melden
    • Makatitom 24.07.2017 15:18
      Highlight Es ist in der Zwischenzeit erwiesen, dass viele der "LInksterroristen" Agents provocatuers von der pegida, NPD oder AfD waren. was glöaubts du, wieso ein "linkes" Viertel in Schutt und Asche gelegt wurde
      40 45 Melden
    • Naughtious Maximus 24.07.2017 16:36
      Highlight Makatitom Pegida und NPD sind teils vom Deutschen Verfassungsschutz unterwandert. Ergo ist deine Aussage lächerlich.
      Die AfD ist eine Systempartei wie andere auch. In Deutschland wie auch in ganz Europa wird es keiner dieser Parteien gelingen irgendetwas zu ändern was nachhaltig die Situation verbessert.

      Parteien die dieses Potenzial hätten werden gar nicht erst zur Wahl zugelassen.
      13 34 Melden
    • Makatitom 24.07.2017 16:41
      Highlight dann waren halt "verfassungsschützer" die Agents provocateur, wo die politisch stehen, hat man ja bei NSU gesehen. Es gibt übrigens rechte Gruppen, die bereits zugegeben haben, an den Krawallen beteiligt gewesen zu sein
      25 27 Melden
    • Naughtious Maximus 24.07.2017 16:53
      Highlight Die NSU Geschichte ist mehr als fragwürdig und äusserst suspekt.

      Aber wie auch immer. Die politische Landschaft in Deutschland ist chaotisch, von Lügen und Betrug durchsetzt und lässt Tür und Tor offen für Zerstörungswut und Chaos.
      6 15 Melden
    • Sapere Aude 24.07.2017 18:00
      12 5 Melden
    • Enzasa 02.08.2017 10:23
      Highlight Lächerlich ist zu sagen, rechte Gruppierungen sind vom Verfassungsschutz unterwandert.
      Es gibt tatsächlich Gruppierungen, die sich für bessere Menschen halten und die auch Hewalt anwenden
      0 0 Melden
  • The Origin Gra 24.07.2017 13:53
    Highlight Tja einerseits will man Billige Rohstoffe aus Afrika dafür für viel Geld Waffen und Ausrüstung an Kriegsverbrecher verkaufen aber die Flüchtlinge die davor fliehen will man nicht, man will ein abgeriegeltes Libyen aber Gaddafi wollte man auch nicht, man will Menschengerechte Gulags in Libyen aber gegen die Vergewaltigenden Milizen die diese Betreiben (Das Magazin) will man auch nicht vorgehen...

    Was will man hier eigentlich?
    Wir leben mitunter (Ja ich auch) so gut weil in Afrika Rohstoffe auf Haarsträubende Weise Dreckbillig gewonnen werden und weil allerlei gesocks unsere Waffen kauft.
    58 20 Melden
  • Karl33 24.07.2017 13:39
    Highlight Ich bin auch Ex-Soldat.
    Sagt das nun was über meine Gesinnung aus, oder bin ich halt auch nur ein Schweizer Mann, der aufgrund seines Geschlechts zum Dienst gezwungen wurde?
    54 17 Melden
    • mike2s 24.07.2017 16:54
      Highlight Es ist immer eine Frage wieso Du EX-Soldat bist.
      Wenn es ist weil Du Anzahl Dienstage erreicht hast bist Du vermutlich einfach zu Faul für den Zivildienst. Wenn Du aber EX-Soldat bist weil das VBS das Gefühl hat das Du nicht das nötige Charakterstärke hast die es Braucht eine Waffe zu besitzen ist das eine Ganz andere Geschichte.
      19 8 Melden
    • Anam.Cara 25.07.2017 07:31
      Highlight Das hat mich im Titel auch gestört. Ich gehöre auch zu der Gruppe der Ex-Soldaten. Und das ist für mich auch ganz ok. Auch wenn ich nicht gerne dort war, hab ich doch einiges über mich und die Mitmenschen gelerntmwärend meiner Militärzeit. Und manchmal gab es Momente, da war es sogar lustig.
      Warum mich das allerdings mit Cattin und seiner Gesinnung in Verbindung bringen soll, ist mir echt ein Rätsel...
      6 6 Melden
    • Karl33 25.07.2017 12:27
      Highlight mike, das finde ich immer das beste, wenn ich mir als zum dienst gezwungener mann von irgendwelchen leuten anhören muss, ich sei wohl zu faul oder zu charakterschwach. wer bist denn du, dass du dir solche urteile anmasst?
      3 3 Melden
    • mike2s 25.07.2017 15:28
      Highlight @Karl33 Meine Antwort warum ich im Militär war ist: Fehlende kriminelle Energie zum verweigern.
      Zu meiner Zeit gab es noch keinen Zivildienst. (Man bin ich alt)

      Das mit dem zu Faul war als eine kleine Provokation gedacht, an die Bürgerlichen, die Zivis Bequemlichkeit unterstellen.
      5 0 Melden
  • pamayer 24.07.2017 12:51
    Highlight Ein ganz rechter Rechter.
    15 24 Melden
  • Angelo C. 24.07.2017 12:20
    Highlight Es ist keineswegs Offizier Cattin welcher diese Aktion federführend leitet, sondern die "Identidäre Bewegung" zur Rettung Europas wird offenbar prioritär vom österreichischen Jurastudenten Martin Sellner propagiert, so u.a. auch die Aktion mit dem Schiff im Mittelmeer :

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Martin_Sellner


    29 20 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 16:00
      Highlight Was willst Du uns da auftischen? Dass der Cattin nicht so wichtig ist, keiner der Verantwortlichen ist, kein so richtig böser, also ein harmloser Mitläufer? Das sieht wohl Cattin ganz anders und seine Sicht scheint mir eher zuzutreffen.
      32 23 Melden
    • Moelal 24.07.2017 16:39
      Highlight Angelo C ist wieder aktiv! Was ist denn der Unterschied? Die braune Brühe gehört in den Müll gekippt
      27 25 Melden
  • Psychonaut1934 24.07.2017 12:09
    Highlight Prima. Endlich wird mal was unternommen. Würde gerne mithelfen und spenden. Wo kann ich mich bewerben?
    78 157 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 13:17
      Highlight Am besten im Armseligenheim.
      59 33 Melden
    • äti 24.07.2017 14:02
      Highlight Du musst dich nicht bewerben, lauf einfach Richtung Ärmelkanal und winke. Die Spende sollte schon über 100'000 CHF sein. Handelt es sich doch um Luxus-Plantscherei. Seerechte solltest du noch durchlesen.
      43 26 Melden
    • satyros 24.07.2017 14:52
      Highlight hier:
      21 7 Melden
    • Asmodeus 24.07.2017 14:57
      Highlight Schwimm mal runter, die lassen Dich sicher aufs Boot
      42 15 Melden
    • Schlafwandler 24.07.2017 15:14
      Highlight www.hasshilft.de
      Da werden Sie geholfen.
      33 8 Melden
  • Spooky 24.07.2017 12:09
    Highlight Bei den Kapitalisten weiss man wenigstens, woran man ist.
    Die linken NGO's raffen Milliarden und behaupten, sie tun etwas Gutes.
    87 121 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 13:15
      Highlight Milliarden? Sind es nicht eher Billiarden, die diese linken NGO scheffeln? Und natürlich ist es aus Deiner Sicht nichts Gutes, wenn Menschen mit nicht weisser Hautfarbe vor dem Ertrinken gerettet werden.
      46 33 Melden
    • Simon 24.07.2017 13:49
      Highlight Du muss ja die NGOs zum Glück nicht unterstützen.
      25 11 Melden
    • äti 24.07.2017 14:03
      Highlight ... meintest du nicht Trilliarden? Milli tönt so nach nichts.
      44 19 Melden
    • Spooky 24.07.2017 16:20
      Highlight @Walter Sahli
      Jeder Mensch soll vor dem Ertrinken gerettet werden. Bist du eigentlich nicht mehr ganz dicht oder was?

      Man muss dafür sorgen, dass kein Mensch mehr vor dem Ertrinken gerettet werden muss, das ist alles. Aber soweit kannst du nicht denken, schon klar. Tschüss. Schönen Abend. Mag nicht mehr. Du bist mir zu naiv.
      15 38 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 16:34
      Highlight Manchmal komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus...
      29 12 Melden
    • Spooky 24.07.2017 16:52
      Highlight Danke, Walter. Das ist eine geniale Antwort. Das Staunen steht am Anfang und am Ende unserer Existenz.

      Es gibt Leute, die sind dazu verdammt, denken zu müssen. Andere Leute haben es leichter: die müssen nur leben - ohne zu denken. Aber beides ist unbequem ;-)
      6 24 Melden
    • Electric Elephant 24.07.2017 22:57
      Highlight @Spooky: Sag Mal, hast Du auch nur eine einzige seriöse Quelle für Deine Behauptungen? Dafür, dass Du dazu verdammt bist denken zu müssen (du armer - wir sind dir ja alle so dankbar, dass Du die große Last des Denkens für uns trägst!), empfinde ich Deine Argumente - äh sorry - Behauptungen aber nicht wirklich überzeugend...
      11 2 Melden
    • Eine_win_ig 25.07.2017 06:40
      Highlight Klar Herr Sahli.
      Die NGOs setzen ein vielfaches desamerikanischen BIP um pro jahr.
      Billiarden = 15 Nullen =
      1'000'000'000'000'000.
      Im vegleich dagegen (BIP USA):
      18'570'000'000'000
      Da fehlen noch ein paar Nullen. Wo kommt denn das Geld her?
      P.S: Das Brutto-Welt-Produkt wird in 2017 auf 77 Billionen geschätzt...

      Hauptsache behaupten und rumschreien. Fördert die Diskussion ungemein.
      4 7 Melden
    • Anam.Cara 25.07.2017 07:41
      Highlight Spooky. Der war gut. Du wirfst Walter Sahli vor, er sei des Denkens unfähig? *grins*
      Ist die Fähigkeit zu einem Minimum an Empathie auch ein Teil des Denkens oder gehört das eher zu Fühlen?
      Es geht um die Verantwortung Europas die Folgen des Umgangs mit Afrika zu tragen. Es geht darum, Menschen in Seenot zu retten. Es geht darum, Unschuldige in Sicherheit zu bringen.
      Ob die dann da bleiben oder zurück müssen, ob man dafür sorgt, dass sie in ihrem Herkunftsland menschenwürdigere Zustände erhalten, ist dann die Aufgabe der internationalen Politik und nicht der Seerettung.
      12 1 Melden
    • Eine_win_ig 25.07.2017 07:53
      Highlight Nachtrag:
      Sarkasmus übersehen, bitte ignorieren :)
      9 1 Melden
  • Spooky 24.07.2017 12:05
    Highlight Die Mitarbeiter der linken NG0s sind die Absahner des Jahrzehnts. Sie machen mit den Schleppern gemeinsame Sache. Sobald das vorüber ist, werden diese Mitarbeiter der NGOs eine neue Goldader entdecken. Den perfiden Linken und Grünen gehen die Ideen nie aus, womit sie Kohle machen können.
    83 134 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 13:45
      Highlight Und hast Du da auch einige Quellen oder Zahlen?
      48 24 Melden
    • äti 24.07.2017 13:50
      Highlight ... sie werden ganz einfach zu Spookies.
      38 17 Melden
    • Makatitom 24.07.2017 14:03
      Highlight das kannst du ja sicher beweisen, deine Verleumdung, oder?
      41 23 Melden
    • butteraufsbrot 24.07.2017 15:00
      Highlight Genau! Und finanziert wird alles von den Rothschilds, die nur eines im Sinn haben, nämlich die "Muslimisierung" unseres geliebten Abendlandes! Aber wen wunderts?! Es ist sowieso allgemein bekannt, dass die Rothschilds mit den Echsenmenschen gemeinsame Sache machen. Die bilden zusammen direkt unter unserer Nase Chemtrail-Piloten aus und niemand merkts!
      Und die ganze Mondlandung war sowieso eine einzige Verschwörung um dort eine kapitalistisch-zionistische Basis zu bauen. Dort züchten diese Schweine jetzt linksliberale Extremisten.
      Aber die ganzen Watson-Schafe hier checkens sowieso nicht! Määh!
      66 18 Melden
    • Schlafwandler 24.07.2017 15:12
      Highlight Es ist tatsächlich faszinierend. Seit sich mein Mitbewohner in zwei NGOs engagiert, badet er täglich in Champagner. Die nächste Forbes-Liste wird voll sein von solchen Leuten. Da ist der neue Amazon-Deal ein bisschen umhergeschobenes Kleingeld!
      Nein jetzt ernsthaft, wie stellst du dir das vor?
      54 11 Melden
    • Spooky 24.07.2017 15:17
      Highlight Die Stärke der Mafiosi ist es ja, dass sie mit den Behörden gemeinsame Sache machen. Darum kann man ihnen nichts beweisen. Nicht gewusst?
      14 38 Melden
    • Spooky 24.07.2017 15:37
      Highlight @FrancoL
      Von dir hätte ich eigentlich ein bisschen mehr Intelligenz erwartet. Gehe doch mal ein bisschen raus aus deiner klitzekleinen, kleinkarierten Bude, zum Beispiel nach Indien. Dein Horizont wird sich innert einem Monat erweitern, fall du überhaupt noch das Verlangen haben wirst, in die kleinkarierte Schweiz zurückzukehren.
      14 34 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 16:42
      Highlight @Spooky; Du hast recht ich hätte wohl mehr als ein Viertel meines Lebens im Ausland verbringen müssen und vermutlich auch mein Studium mehr als zur Hälfte im Ausland absolvieren sollen, auch sollte ich jährlich wohl lieber mehr als 1 Dutzend mal mich im Ausland aufhalten.
      Wohl am besten in Indien, denn da finde ich sicherlich die Lösungen für die europäischen Verhältnisse.
      Nein Spooky ich bin Europäer und mir genügt von ganz im Süden bis im Norden und vom Westen bis in den Ex-Oststaaten unterwegs gewesen zu sein.
      Ob ich nun kleinkariert bin oder nicht das müssen andere beurteilen.
      25 11 Melden
    • Spooky 24.07.2017 17:12
      Highlight @butteraufsbrot

      "...die nur eines im Sinn haben, nämlich die "Muslimisierung" unseres geliebten Abendlandes!"

      Was erzählst du da für kalten Kaffee. Das Abendland ist ja bereits muslimisiert.

      In 10 Jahren werden wir 7 Muslimi als Bundesräte haben. Und ihr Linken und Grünen werden ihnen zujubeln.

      10 33 Melden
    • Makatitom 24.07.2017 17:55
      Highlight Das ist gequirlter Quatsch, was du da erzählst, Spooky, kein Land in Europa ist muslimisiert, und in 10 Jahren werden unsere BR immer noch christlich getauft worden sein. Reine Panikmache und Divide et Impera
      17 8 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 18:17
      Highlight Stopstopstop, das kann gar nicht sein, Spooky! Schon in den 80er Jahren hat uns unser ziemlich weit rechts stehender Geschichtslehrer gelehrt, dass wir dann in zehn Jahren sieben Tamilen als Bundesräte haben werden. Also immer schön der Reihe nach. Erst die Tamilen, dann die Muslime...und da waren da ja auch noch die Jugos. Also Tamilen, Jugos und dann die Muslime. Und da die Tamilen schon über zwanzig Jahre Verspätung haben (diese Ausländer können auch nie pünktlich sein, gopf!), klappt das nie mit dem muslimischen Bundesrat in zehn Jahren.
      25 4 Melden
    • Echo der Zeit 24.07.2017 18:43
      Highlight @Spooky - Sie waren mal in Indien ? Wieso sind sie wider zurückgekommen ???
      19 3 Melden
    • Spooky 24.07.2017 19:11
      Highlight @Schlafwandler
      "Seit sich mein Mitbewohner in zwei NGOs engagiert, badet er täglich in Champagner."

      Das glaube ich dir aufs Wort.
      2 22 Melden
    • Spooky 24.07.2017 19:14
      Highlight @Schlafwandler

      Wieviel verdient dein NGO-Mitbewohner inklusive Spesen brutto?
      4 19 Melden
    • Spooky 24.07.2017 19:17
      Highlight @FrancoL

      Die Inder werden dich und deine Unternehmung das Fürchten lernen, falls du es noch erlebst. Ich weiss eben nicht, wie alt du bist.
      3 18 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 19:23
      Highlight @Spooky; Etwas jünger als Du und etwas weniger verbohrt und etwas besser informiert über die Gefahren die Inder bringen könnten. Wer einen vernünftigen Denkapparat besitzt braucht sich kaum zu fürchten, ausser er scheue die Arbeit und habe zu hohe Ansprüche.
      16 3 Melden
    • Spooky 24.07.2017 19:28
      Highlight @Echo der Zeit
      Ich war mit 22 in Indien. Das war 1972. Ich war nicht auf dem Haschisch-Trip. Ich habe Haschisch nie vertragen. Mir wurde nur immer schlecht davon. Ich war in Rishikesh. Ich hätte dort auch ohne Geld weiter Yoga studieren können. Das ist nicht wie in der Schweiz. Dass ich aus Rishikesh in die Schweiz zurückgekommen bin, obwohl ich in Rishikesh das Paradies kennengelern hatte, war meiner bipolaren Störung zuzuschreiben, die ich damals hatte. Man hat sein Leben eben nicht gänzlich unter Kontrolle. Es gibt höhere Mächte.
      3 15 Melden
    • Echo der Zeit 24.07.2017 20:13
      Highlight Ja was, Der Wohlstands Schweizer geht nach Indien Yoga studieren - hätte auch ohne Geld weiter .... nicht so Teuer wie in der Schweiz ... Bla Bla Bla - und noch anhängen das Paradies in Rishikesh Bla Bla Bla - Spooky, die Afrikaner wollen auch ein Bisschen Studieren - am Besten bei dir zu Hause, Gratis Natürlich! Die Inder in Rishikesh werden Nie das Jahr 1972 Vergessen als der Schweizer kam - Heute Werfen sie Steine und Stöcke wenn du sagst - du kämmst aus der Schweiz.
      19 0 Melden
    • Schlafwandler 25.07.2017 12:33
      Highlight Ich glaube ja wir gehen Spooky hier gehörig auf den Leim...we shall stop feeding trolls!
      6 1 Melden
  • Lord_Mort 24.07.2017 11:57
    Highlight Ich hoffe doch sehr, dass der Nachrichtendienst seine neuen Möglichkeiten auch nutzt, um diese Extremistengruppe zu überwachen. Das es Rechtsextremisten immer wieder schaffen in der Armee gratis Ausbildungen zu erhalten und dort sogar die Führungsarbeit lernen ist ein bekanntes Problem, welches vom VBS und der Politik angegangen werden sollte. Meines Wissens nach ist auch der ehemalige PNOS Sektionsleiter Berner Oberland, Mario Friso, immer noch aktiver Kader in der Schweizer Armee. Sowas sollte uns doch zu denken geben...
    99 59 Melden
  • walsi 24.07.2017 11:54
    Highlight Was ist jetzt daran so schlimm, dass die die NGOs beobachten? Wie sagt man doch so schön: Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu befürchten! Sollten die NGOs aber wirklich Boote nach Europa schleppen werden sie das erklären müssen.
    123 104 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 12:13
      Highlight Auch die C-Star muss Schiffbrüchige retten, wenn sie solche sieht. Is' also nix mit nur gaffen.
      Und da die Rechtsextremen so vehement für Recht und Gesetz einstehen, werden sich sicher selbst daran halten, nicht wahr?
      105 31 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 12:42
      Highlight Komm heute Abend mal bei dir vorbei ein paar Fotos machen. Darf ich auch mal ins Schlafzimmer schauen? Hast ja sicher nichts verbrochen.
      81 57 Melden
    • Taebneged 24.07.2017 13:09
      Highlight Beobachter mit Nahkampf Ausbildung und klarer politischer Neigung? Wobei Neigung doch schon sehr harmlos formuliert ist.
      37 15 Melden
    • Bits_and_More 24.07.2017 13:12
      Highlight An NGO beobachten ist per se nichts auszusetzen.
      Am rechtsradikalen Gedankengut der "beobachtenden" Organisation schon.

      Eine gewissen Neutralität von kontrollierenden Stellen ist eine wichtige Voraussetzung über möglichst unabhängige Berichte. Und dazu sind Extremisten egal welcher Couleur die denkbar schlechteste Wahl.
      27 14 Melden
  • Disclaimer 24.07.2017 11:51
    Highlight ok mir wird schlecht.
    104 94 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 24.07.2017 11:34
    Highlight " Jedenfalls muss die Truppe über reichlich Geld verfügen. Wie Fachleute zur «Nordwestschweiz» sagen, dürfte der Kreuzzugs-Kahn pro Tag bis zu 10'000 Franken an Chartergebühren inklusive Crew kosten"

    Daraus lässt sich schliessen, dass wohl auch die NGOs genügend Geld zum verpulvern haben.
    110 95 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 12:06
      Highlight Warum bin ich nicht erstaunt, dass Du es als "Geld verpulvern" bezeichnest, wenn Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden?!
      104 60 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 13:51
      Highlight Ja Walter Sahli, weil eben Menschen nicht alle gleich sind. Bei uns kommt die Feuerwehr um ein Büsi aus einer unbequemen Höhenlage zu befreien und im Mittelmeer lassen einem hunderte von Toten kalt oder man sieht in jedem Helfer eine Linke NGO die da mit Schleppern unter einer Decke steckt.
      40 24 Melden
    • Hans der Dampfer 24.07.2017 14:04
      Highlight @Sahli Die Schlepper wissen genau das ein paar Deppen da sind die schon irgendwie helfen werden. Immerhin geht es ja darum möglichst ein Bild in die Medien tragen zu können wie man gerade ein Kind "rettet".
      29 41 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 14:53
      Highlight Specht, Menschen, die anderen Menschen das Leben retten, sind keine Deppen!

      Und wenn wir schon bei Depp sind: ein bisschen weniger mit dem Kopf gegen Bäume knallen, dann klappt's auch mit dem Merken der Kommaregeln und dem Unterscheiden zwischen das und dass. ^^
      36 22 Melden
    • Enzasa 02.08.2017 10:35
      Highlight der Specht: Den Schleppern ist es glänzlich gleichgültig, ob die flüchtenden Menschen gerettet werden oder nicht.
      Schlepper sind nur an dem Geld interessiert, sie verlangen, dass die Menschen an Bord ihre Ausweispapiere vernichten und der Rest ist ihnen egal.
      0 0 Melden
  • Thinktank 24.07.2017 11:20
    Highlight Schade eigentlich. Die bisher einzige sinnvolle Massnahme gegen das illegale Schleppergeschäft mit Wirtschaftsflüchlingen wird von Rechten organisiert. Nur ein weiteres peinliches Beispiel für das Chaos, das von der EU angerichtet wurde. Da aber sogar das SEM die Schlepper - NGO's unterstützt, werden sie mit massivem Widerstand rechnen müssen.
    111 117 Melden
    • Enzasa 02.08.2017 10:37
      Highlight Schlepper handeln menschenverachtend.
      Peinlich wie hier diesen Verbrechen respektvolles Handeln unterstellt wird
      0 0 Melden
  • Makatitom 24.07.2017 11:16
    Highlight catin heisst übrigens auf deutsch "Mätz" oder Metze", ich finde, das passt hervorragend zu diesem braunen "Offizier"
    84 98 Melden
    • Scott 24.07.2017 13:43
      Highlight Warum bezeichnen Sie diesen Offizier als braun (=Nazi)?
      30 38 Melden
    • satyros 24.07.2017 14:56
      Highlight Aus dem gleichen Grund, wie man den Papst einen Katholiken nennen würde: Es stimmt.
      39 26 Melden
  • Hussain Bolt 24.07.2017 11:13
    Highlight Diese NGO's wie Sea Watch betreiben illegale Schleperei in dem sie die Migranten in ihre Schiffe nehmen und sie Richtung Europa schicken. Wer darfs Zahlen der Steuerzahler zudem helfen sie den Schleppern die immer mehr Geld verdienen weil sie wissen das solche NGO's diese Migranten aufnehmen.

    Was die IB macht ist das gleiche nur in anderer Richtung zurück nach Afrika. Sie helfen der Libyschen Marine, was ich löblich finde. Zudem ist es nix illegales auch wenn ich die IB nicht ausstehen kann. Libyen zu helfen wäre eine Aufgabe von Staaten.
    108 81 Melden
    • Amboss 24.07.2017 11:42
      Highlight Die NGOs machen nichts illegales. Sie achten das Seerecht und halten sich nur in internationalen Gewässern auf.

      Und doch sind einfach ein Teil der Schlepperei.
      Die Schlepper müssen die Migranten nicht nach Sizilien oder Lampdusa bringen, sonder einfach 20km vor die lybische Küste
      62 49 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 12:41
      Highlight Wer ist eigentlich dieser ominöse Herr Steuerzahler von dem ihr hier immer wieder spricht?
      55 42 Melden
    • Maragia 24.07.2017 13:22
      Highlight 7thinkingsteps: Du bestimmt nicht!
      29 33 Melden
    • Enzasa 02.08.2017 10:38
      Highlight Schlepper schmeißen Menschen ohne jedes Gefühl ins Wasser. Der Verbleib der Menschen interessiert sie nicht
      0 0 Melden
  • Grundi72 24.07.2017 11:12
    Highlight Nicht der richtige Weg um die illegalen NGO-Schlepper zu stoppen!

    Es wäre jedoch an der Zeit wenn die EU dem Treiben endlich ein Ende setzt.
    71 48 Melden
    • loplop717 24.07.2017 12:35
      Highlight Es ist nicht illegal was die ngo machen. (nicht das ich es gut finde)
      16 32 Melden
    • Misel 24.07.2017 14:41
      Highlight Wäre auch gut wenn die EU ihre Verantwortung im Bereich Flüchtlingshilfe wahrnehmen würde... abr ebe..
      18 12 Melden
    • Enzasa 02.08.2017 10:42
      Highlight Entweder ertrinken die Menschen oder NGO s retten sie.

      Schlepper haben kein Problem damit die Menschen in den Tod zu schicken.
      Viele in Europa haben anscheinend kein Problem damit, den Menschen beim Ertrinken zuzuschauen
      1 1 Melden
  • Bits_and_More 24.07.2017 10:58
    Highlight "Gegenüber 20 Minuten sagt Armeesprecher Daniel Reist nun: «Der Mann wurde 2012 aufgrund von Artikel 113 des Militärgesetzes suspendiert.»"

    Ja, er war in der Armee und er wurde rausgeschmissen. Da muss schon einiges passiert sein, damit die Armee einen Offizier entlässt. Das darf ruhig auch gesagt werden.

    Artikel 113 regelt den Umgang mit der persönlichen Waffe. Sprich es muss eine Gefährdung gegen sich selbst oder Dritte stattgefunden haben.
    182 28 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 11:20
      Highlight Das zeigt doch dass es ein rechter Wirrkopf ist, Danke für die INFO.
      117 51 Melden
  • Denk nach 24.07.2017 10:42
    Highlight "Als Beispiel nennt er Einwanderer aus Algerien, die auch in der dritten Generation bei einem Fussballspiel noch immer die Mannschaft ihrer alten Heimat unterstützten statt die französische."

    Was für ein Argument.... Ich wusste gar nicht, dass Fussball zu meiner kulturellen Identität gehört. Was macht man als Nichtfussballfan? Auch ausgeschafft werden?
    177 77 Melden
    • Asmodeus 24.07.2017 15:01
      Highlight Also. Alle Schweizer ausschaffen die Ronaldo anfeuern.
      19 15 Melden
  • Schnapphahn 24.07.2017 10:38
    Highlight Der Titel grenzt an billigen Sensationsjournalismus. In einem Land, in welchem noch immer die Dienstpflicht herrscht, werden auch Ex-Soldaten generiert, klar. Doch wieso ist das von Bedeutung? Waren alle Rechten im Militär? Oder macht das Militär sogar "rechts"? Finde den Titel stumpfsinnig.
    135 61 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 11:25
      Highlight Denke dass dies von Ihnen bewusst falsch dargestellt wird wenn der Cattin in seinem Twitter-Account sich als Leuntnad präsentiert.
      Oder denken Sie es ist unwichtig wie man sich präsentiert, in diesem Fall auch nach dem Ausschluss aus der Armee?
      43 42 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 11:30
      Highlight > Waren alle Rechten im Militär? Oder macht das Militär sogar "rechts"?

      Du hast aber die Ereignisse der letzten paar Monate in der Bundeswehr schon mitbekommen, oder? Rechtsextremismus ist dort weit verbreitet.

      50 70 Melden
    • Schnapphahn 24.07.2017 12:34
      Highlight Das hat nichts mit meiner falschen Darstellung zu tun. Und in sozialen Medien kann sich grundsätzlich jeder so präsentieren, wie er es für richtig hält (im gesetzlichen Rahmen).

      Mich stört der Zusatz "Ex-Soldat", das er inhaltlich leer und nichtbedeutend ist. Oder würden für dich auch Titel wie "Ex- Fachangestellte Gesundheit verursacht Auffahrkollision in Eglisau"/ "Ex- Mechatroniker erhebt Einspruch gegen das neue Fussballstadion in Aarau" Sinn machen?

      @7Denkschritte: Die Bundeswehr setzt sich aus mehreren tausend Einzelpersonen zusammen. Wie kommst du auf weit verbreitet?
      38 13 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 13:15
      Highlight Nach dem Fall Franco A. gabs mehrere Quellen, die den Fall nicht als Einzelfall beurteilen sondern den Rechtsextremismus in der Bundeswehr als grösseres Problem sehen, bis hin zu einem organisierten Netzwerk innerhalb bestimmter Truppen. Es wurden Nazi-Memorabilia in Zimmern gefunden.

      Im Artikel wird ja erwähnt, wieso dass das relevant ist: Weil er die ganze Truppe militärisch organisiert. Dafür ist die Info relevant, dass er mal Soldat war.
      15 18 Melden
    • Wald Gänger 24.07.2017 14:35
      Highlight Seven: Was waren denn die Ereignisse in der Bundeswehr in letzter Zeit? Franco A. von dem man seit Monaten nichts mehr gehört hat? Oder die Bilder von Helmut Schmidt in der einen Kaserne? Oder die Aufnahmerituale, die so gar nie stattgefunden haben und bei denen mit von der Leyen die Pferde durchgegangen sind?
      10 1 Melden
  • andrew1 24.07.2017 10:32
    Highlight Die NGO`s sind aber auch nicht wirklich sauber. Die "Flüchtlinge" nach europa schleppen, beim betreten des europäischen landes unterstützen und dann schau anton. Der steuerzahler darf dann die ganzen kosten tragen und der staat die intergrationsarbeit leisten. So ist wirklich niemandem geholfen. Wenn diese NGO`s noch für die langjährigen kosten und integration aufkommen wäre es noch eins aber so eher ein NOGO als NGO.
    117 102 Melden
    • Walter Sahli 24.07.2017 11:13
      Highlight Nein, Andreas, die Flüchtlinge kommen nicht nach Europa, weil es NGO gibt, die einen Teil dieser Menschen vor dem Ertrinken retten.
      Die Leute kommen, weil sie glauben, hier hätten sie die Perspektive, die sie in ihrem Land nicht haben. Und dass sie in ihren Ländern keine Perspektive haben, hängt auch nicht mit NGO zusammen, sondern va. mit der Korruption ihrer Regierung, die von global operierenden Konzernen gerne benutzt wird, um sich Vorteile zu verschaffen.
      89 68 Melden
    • meine senf 24.07.2017 11:15
      Highlight Wenn die Identitären auf ein Flüchtlingsboot treffen, werden sie die Flüchtlinge auch retten und gemäss Seegesetzen in einen sicheren Hafen bringen müssen. Und lybische Häfen gelten gemäss diesen nicht als sicher.

      Angenommen, Schlepper würden die Identitären anrufen, dass sie jetzt ein löchriges in diese und diese Richtung losschicken. Dann wären die Identitären verpflichtet, diese Flüchtlinge zu retten. Und danach werden andere Rechte den Identitären vorwerfen, dass sie mit den Schleppern zusammenarbeiten.

      67 30 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 11:29
      Highlight Regst du dich auch so auf über Verschwendung von Steuergeldern auf wenn Banken gerettet werden oder nur wenn man Flüchtenden hilft?
      82 48 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 11:29
      Highlight Gefällt Ihnen die Variante die Flüchtlinge absaufen zu lassen besser? Oder sollen die Flüchtlinge an ihren Ursprungsort geschaffen werden, wo deren Schicksal kaum besser sein dürfte?

      Für Sie wäre die Frage, die sie ja nicht stellen, was kann man machen angebracht. Dies mit der einfachen Antwort: vor Ort für etwas mehr Gleichheit sorgen und sich nicht einmischen und schon gar nicht ausbeuten.
      62 49 Melden
    • Posersalami 24.07.2017 11:36
      Highlight Tja so ist das eben, wenn die Staaten einzig die Wege für Waren und Rohstoffe absichern, die Wege für Menschen aber mit Mauern und Zäunen versperren!

      Würde man endlich mal legale Fluchtrouten nach Europa schaffen hätte sich das Geschäft der Schlepper sofort erledigt. Das Recht darauf einen Asylantrag zu stellen ist schliesslich immer noch ein Menschenrecht!
      57 47 Melden
    • andrew1 24.07.2017 11:44
      Highlight Das führt doch nur dazu das man noch weniger respekt vor der überfahrt hat und sich darauf verlässt gerettet zu werden. Eignet sicher auch gut um die potentiellen passagiere von der überfahrt zu überzeugen (keine sorge die holen uns in der hälfte wenn der motor ausgeht oder so). Wenn dann doch niemand kommt ist eben pech. Das die zahl der überfahrten und somit die Anzahl unfälle reduziert werden glaube ich nicht wirklich. Besser wie es syrische militärs machen vor ihrer küste: flüchtlingsboote umgehend zurückschicken. So ertrinkt niemand. Sie liefern sich auch duelle mit den super NGo's.
      37 22 Melden
    • reaper54 24.07.2017 11:48
      Highlight @Posersalami Richtig das Recht auf Asyl, Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika sind NICHT Asylberechtigt, Wehrpflichtverweigerung ist auch KEIN Asylgrund, und das recht auf eine halbe Weltreise in sein Traumland ist ebenfalls KEIN Recht.
      58 34 Melden
    • Amboss 24.07.2017 11:55
      Highlight @Franco:

      Lybien - Lampedusa sind etwa 280km. Etwa gleichweit wie Winterthur - Frankfurt (Luftlinie).
      Diese Strecke zu schaffen ist nicht so ganz ohne.

      Wenn man aber weiss, dass 22km ab der Küste (oder auf der Strecke W'thur-Frankfurt: in Schaffhausen) die NGOs warten und ihnen die ganzen restlichen 260km Reise abnehmen, so hilft dies den Schleppern einfach schon ungemein.
      62 22 Melden
    • walsi 24.07.2017 12:24
      Highlight @meine senf: Die Libyschen Häfen sind sicher. Dafür haben die westlichen Regierungen durch den Sturz von Ghadaffi gesorgt. </Zynismus>
      19 7 Melden
    • mountaineer 24.07.2017 12:28
      Highlight @senf: Doch, aus seerechtlicher Sicht gelten libysche Häfen sehr wohl als sicher.
      33 3 Melden
    • Datsyuk 24.07.2017 12:39
      Highlight Das Botschaftsasyl wurde ja wegen den Rechten abgeschafft. Bravo!
      Mit Botschaftsasyl müsste niemand so flüchten wie jetzt.
      27 22 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 12:40
      Highlight @reaper54

      Ob jemand asylberechtigt ist entscheidet immer noch das Bundesamt für Migration und für das muss legal ein Asylantrag gestellt werden können. Sich um Asyl zu bewerben ist ein Menschenrecht. Wenn man Menschen aktiv daran hindert, einen Asylantrag zu stellen, verletzt man Menschenrechte. So einfach ist das.
      36 33 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 13:31
      Highlight @atomschlaf; Ja das ist wieder so eine Milchbüechlirechnung, die zeigt dass offensichtlich alles wie im Sandkasten angedacht wird.
      Die NGOs retten EINEN Teil der Flüchtenden. Die Flucht ist es immer noch ein grosses Risiko.
      So wie Du es schreibst ist das so ein kleines Abwägen ich fahr dann mal 22 km und dann ist alles iO, die einigen Tausend Flüchtlinge die im Meer ertrunken sind dürften das etwas anders sehen. Es zeigt auch wie mit Menschenleben Politik oder Meinungsbildung gemacht wird: Da scheint nicht jedes Leben gleich viel wert zu sein.
      19 20 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 13:35
      Highlight @amboss: Die Verhältnisse könnte man so vergleichen:
      Würde eine schweizer Fussballmannschaft aufbrechen wenn sie wüsste dass einer von ihnen unterwegs einer tödlichen Gefahr ausgesetzt würde?

      NEIN, man würde alles daran setzen auch diesen Einen keiner Gefahr auszusetzen.

      Der Tod ist für alle, auch für die Flüchtenden etwas schreckliches, auch wenn man manchmal meinen könnte, wenn man Euere Kommentare durchgeht, dass nicht jeder Tod schrecklich ist und dabei ist ertrinken wohl einer der schrecklichsten Arten diese Erde zu verlassen.
      15 20 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 13:41
      Highlight @Datsyuk; Richtig! Zum Botschaftsasyl könnte man auch Zonen festlegen in denen VOR ORT mit gutem Sicherheitsdispositiv Asylsuchende ohne weite Wege ihren Antrag stellen könnten.

      Es liesse sich vor Ort auch besser zwischen echten Flüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen unterscheiden.

      Doch scheinen die vernünftigsten Lösungen nicht gesucht zu sein, bei den einen damit dieser Missstand weiter bewirtschaftet werden kann.

      Die vor Ort Lösung hätte auch den Vorteil, dass eine Verteilung auf die verschiedenen Länder einfacher möglich wäre und da könnte ja auch die US ihr Kontingent übernehmen!
      17 11 Melden
    • meine senf 24.07.2017 13:59
      Highlight @mountainer: Das können die Identitären dann ja ausprobieren. Wer weiss, vielleicht werden sie ja gleich dortbehalten.
      7 10 Melden
    • Posersalami 24.07.2017 14:14
      Highlight Wir haben halt wenig Probleme damit, Menschenrechte zu brechen. Solangr der Tubel fliesst ist hier alles in Ordnung!
      10 18 Melden
    • Datsyuk 24.07.2017 14:35
      Highlight FrancoL, ich stimme dir zu.
      Posersalami, dir wurde wohl Rubel korrigiert. 😉
      9 3 Melden
    • Asmodeus 24.07.2017 15:05
      Highlight Ich finde es niedlich wie naiv manche Leute hier drin sind.


      Genau. Ich lasse mich einfach von nem Schlepper 20 Km raus ins Meer ziehen und warte dann gemütlich auf ein europäisches Schiffchen, dass mich schon retten wird.

      Weil die Chance dass das eintritt ist ja garantiert 100%...
      20 11 Melden
    • Amboss 24.07.2017 15:36
      Highlight @Asmodeus:
      "Genau. Ich lasse mich einfach von nem Schlepper 20 Km raus ins Meer ziehen und warte dann gemütlich auf ein europäisches Schiffchen, dass mich schon retten wird."

      Was ist daran niedlich naiv? Genauso ist es nämlich.

      Stell dir bitte mal vor, du bist in Winterthur und jetzt fährst du in Gedanken mal die ganze A1 ab - bis Genf.

      Und diese Distanz musst du fahren - in einem Schlauchboot - Und dazu noch total überladen....

      Das kann gar nicht funktionieren. natürlich basiert das Geschäftsmodell der Schlepper darauf, dass jemand sie aufgabelt und mitnimmt
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    • Posersalami 24.07.2017 15:46
      Highlight @ FrancoL: Es ist doch völlig klar, wieso damals das Botschaftsasyl abgeschafft wurde. Man hat natürlich gesehen dass das mit den Flüchtlingen schlimmer wird und wollte nicht von unzähligen berechtigten Asylgesuchen überrollt werden, denen man natürlich auch zustimmen müsste und die Menschen dann herbringen. Man hoffte halt, dass das Mittelmeer eine unüberwindbare Grenze darstellen würde. Mit der puren Verzweiflung der Menschen hat man wohl nicht gerechnet, was mich bei Rechts auch nicht wundert. Die hatten es noch nie so mit dem Denken.
      14 13 Melden
    • andrew1 24.07.2017 16:51
      Highlight @posersalami. Angenommen es gäbe botschaftsasyl und es würden pro jahr 1000000 asylgesuche gestellt(realistisch mit botschaftsasyl) und den grossteil davon lebt in der schweiz wärend die gesuche geprüft werden. Glauben sie nicht das dies massiv negative auswirkungen auf den wohlstand und Lebensqualität in der Schweiz hätte? Können wir die ganze welt aufnehmen? Ist es zulässig das man dem eigenen land massiv schadet nur um anderen zu helfen, gegenüber die Nation keinerlei verantwortung hat? Weder sind es eigene bürger noch führt die schweiz dort krieg. So viel zu nicht weit überlegen.
      12 9 Melden
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 16:53
      Highlight Wieso zur Hölle wird man geblitzt wenn man korrekterweise festhält, dass das BAMF über Asylanträge entscheidet und das Recht auf Asylantrag ein UNO-Menschenrecht ist?

      Lebe ich im falschen Film oder wurde Watson von 20min Lesern überflutet?
      12 9 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 18:18
      Highlight @amboss;
      "Das kann gar nicht funktionieren. natürlich basiert das Geschäftsmodell der Schlepper darauf, dass jemand sie aufgabelt und mit nimmt"

      Du scheinst Dir nicht im Klare zu sein dass doch etliche Tausend im Meer ertrinken und die Statistik wird wohl auch noch einige vergessen haben.

      Klar geht das Modell nicht, aber was sagt Dir das?

      Mir sagt es dass diese Leute wirklich verzweifelt sind um auf ein so unsicheres Modell zu setzen.
      So verzweifelt wie es wir uns in unserer warmen Stube kaum vorstellen können.
      7 5 Melden
    • FrancoL 24.07.2017 18:23
      Highlight @andrew1: Wie wäre es denn wenn man ein wenig weiter denken würde als nur diese Zahlen zu betrachten?
      Wie wäre es wenn durch das Asylgesuch vor Ort das Ausmass der Not einmal erkannt würde und man dann eher etwas unternehmen würde?
      Ich denke es wäre eine gute Variante um sich neue Möglichkeiten der Hilfe vor Ort zu überlegen und der erste Schritt wäre mit Anlaufstellen vor Ort machbar, auch zB mit der Möglichkeit die Wartezeit vor Ort zu bewältigen, was bedeutend günstiger und menschlicher wäre.
      Und noch eines, 1 Mio vor Ort liesse sich auch besser in Kontingente aufteilen.
      8 7 Melden
    • Amboss 25.07.2017 09:04
      Highlight @Franco:
      Doch, ich weiss, dass täglich Menschen ertrinken. Und genau darum muss man doch verhindern, dass diese Menschen überhaupt erst die Reise übers Mittelmeer in Angriff nehmen.
      Wenn bekannt ist, dass die Reise nach Europa unmöglich ist, weil die Seegrenze intensivst überwacht wird und sämtliche Boote konsequent abgefangen und nach lybien zurückgeführt werden, hört das schnell auf.

      Die EU sollte in Nordafrika Anlaufstellen schaffen. Dort und nur dort kann man ein Asylgesuch einreichen. Dieses wird geprüft und bei positivem Bescheid darf man nach Europa einreisen. So könnte es klappen.

      7 2 Melden
    • seventhinkingsteps 25.07.2017 11:50
      Highlight Genauso funktionierte das Botschaftsasyl. Die Schweizer Botschaften waren sichere Anlaufstellen.
      5 1 Melden
    • Posersalami 25.07.2017 12:08
      Highlight @Amboss: Wer bewacht und ernährt die Menschen in Nordafrika? Sind dann Mitarbeiter der EU vor Ort? Was tut die Schweiz? Wie lange soll der Aufenthalt dort sein und wie verhindern sie, dass abgewiesene sich dann nicht doch in ein Boot setzen?
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 12:30
      Highlight @Amboss; EIN klares NEIN zu Deiner Aussage!
      1) Das konsequente Abriegeln ist nicht einfach so machber.
      2) Das Rückführen nach Libyen hätte schnell einmal ein Ende und würde die Flüchtenden auch nicht in Sicherheit bringen.
      3) Wenn heute diese Menschen kaum den Tod scheuen werden sie es immer wieder versuchen.

      Dein Schlussabschnitt deckt sich zu 100% mit meiner Aussage zum erweiterten Botschaftsasyl und wäre wohl die beste Lösung, doch so richtig scheint niemand an dieser Lösung, mit den Anlaufstellen vor Ort, interessiert zu sein. Aber immerhin sind wir beide einmal wieder gleicher Meinung.
      5 1 Melden
    • Amboss 25.07.2017 14:09
      Highlight @seventhinkigsteps:
      Ich persönlich finde das Botschaftsasyl nicht unbedingt eine schlechte Sache, auch wenn ich mir da nicht sicher bin ob die Botschaften die richtigen Anlaufstellen sind, Verfolgte müssen zB ja auch während der Zeit des Verfahrens geschützt werden können.

      Voraussetzung muss aber zwingend sein, dass die Grenze, also zB auch das Mittelmeer dicht ist, dass es nicht möglich ist, illegal in Europa einzureisen. Sonst lässt man es lieber
      3 1 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 15:15
      Highlight @amboss: das mit der dichten Grenze ist schwierig. Man könnte aber klar regeln welches die Anlaufstellen sind. Wer das nicht wahr nimmt verwirkt jegliches Recht.
      Die Anlaufbereiche stehen unter Schutz der Gemeinschaft und werden von der Gemeinschaft finanziert.
      Zur Funanzierung würde ich zudem wenn möglich die Profiteure der Ausbeutung auch noch zur Kasse bitten.
      So würde schnell einmal etwas Ruhe einkehren.
      1 0 Melden
    • Amboss 25.07.2017 15:29
      Highlight @Franco: Das Mittelmeer konsequent zu überwachen und Leute komplett rückzuführen, wäre schon möglich. Vermutlich als militärischen Einsatz, bewaffnet, mit Gewalt, hässlich.

      Klar wäre es eine Sisiphusaufgabe, aber irgendwann ist bekannt, dass in Libyen Endstation ist

      Dir Rücknahme durch Lybien müsste verhandelt werden, sagen wir es so: Mit Geld ist vieles möglich.

      Kurz gesagt: Europa muss sich die Hände schmutzig machen, wäre nicht mehr die "Guten".

      Aber zumindest ist es weniger Heuchlerisch als bisher, wo die Toten halt "einfachso passieren und niemand hat Schuld"...
      1 1 Melden
    • Amboss 25.07.2017 15:48
      Highlight @Posersalami:
      Müsste eine international koordinierte Aktion sein, am sinnvollsten wohl unter Leitung der EU, wo sich aber auch die Schweiz beteiligen muss.

      Betreuung, Ernährung und Schutz für die Personen , für welche das Asylverfahren läuft, müsste mit europäischem Personal erfolgen.

      Verhindern, dass sie sich bei negativem Bescheid, Richtung Europa aufmachen, kann man natürlich nicht.
      Man muss einfach unmissverständlich klar machen, dass es kein Durchkommen gibt, dass Schiffe konsequent zurück nach lybien gebracht werden, dann ist die Chance klein, dass sie es probieren.
      4 0 Melden
    • Asmodeus 25.07.2017 16:30
      Highlight "Betreuung, Ernährung und Schutz für die Personen , für welche das Asylverfahren läuft, müsste mit europäischem Personal erfolgen."

      Und Lybien oder andere nordafrikanische Länder lassen einfach mal die EU bei ihnen Teile des Landes übernehmen. Nee is klar.
      4 2 Melden
    • Amboss 25.07.2017 16:46
      Highlight @Franco: "das mit der dichten Grenze ist schwierig."

      Niemand hat gesagt, es sei leicht, aber genau dies müsste gelingen. Sonst ist man null und nichts weiter wie bisher. Dann geht der Tod im Mittelmeer und der Unmut der Bevölkerung über die unkontrollierbare Situation einfach weiter und weiter bis es irgendwo explodiert...

      Denn auch diejenigen, deren Gesuch nicht gerechtfertigt ist (wohl die Mehrzahl), oder eben, gemäss deiner Version, "diejenigen, die jegliches Recht verwirkt haben", sind da. Sie können nicht zurückgeschafft werden. Brauchen Verpflegung, Ernährung, Betreuung etc...
      2 3 Melden
    • Posersalami 25.07.2017 16:58
      Highlight Ja das ganze klappt ja in Australien so gut, da werden ja keine Bootsflüchtlinge mehr aufgegriffen!

      Fail

      Ihr Vorschlag ist unmenschlich und bringt nichts. Die Abgewiesenen würden es auch so probieren, haben ja eh nix zu verlieren. Der Einsatz wäre teuer und wirft einen Berg rechtlicher Fragen auf. Abgesehen davon würde kein Staat freiwillig hoheitliche Aufgaben abtreten. Die EU Soldaten müssten ja polizeiliche Aufgaben übernehmen..

      Wir haben Afrika erobert, aufgeteilt und ausgebeutet. Jetzt haben wir eben mit den Golgen zu leben. Punkt.
      4 3 Melden
    • meine senf 25.07.2017 17:10
      Highlight Über Grenzen reden meistens die, die ganz weit weg von ihr wohnen.

      Stacheldraht an Schweizergrenze, Mittelmeer "sperren", EU-Personal in Lybien, ist doch alles gleich realistisch.

      Aber im Ernst: Wie soll das mit der "dichten Grenze" auf dem Meer funktionieren?

      Klar könnte man an der ganzen Küste Wachtürme aufstellen. Aber schon an der Küste sind sie im Landesgebiet. Ganz viele Küstenwachschiffe im Meer: die könnten vielleicht überwachen, müssen die Leute aber trotzdem rausfischen.

      Einzige Möglichkeit: Mittelmeer austrocknen lassen. Oder Lybien dazubringen, ihre ganze Küste einzumauern.
      2 2 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 18:04
      Highlight @Amboss;
      Es ist nicht schwierig sondern unmöglich, aber eine 80% geschlossene Situation ist schon ein grosses Hemmnis für die die über das Meer flüchten wollen.
      Das Problem ist dass zur Zeit die Wege über das Meer gebündelt sind, also gut zu überwachen, bei Sperren wird die Breite massiv zunehmen und somit auch das Problem der Ueberwachung. Das ist auch die Problematik die von den Küstenwachen IMMER wieder gemahnt wird.

      Ja sie brauchen Verpflegung und Betreuung, die ist aber vor Ort wesentlich günstiger und diese Situation wird zudem unechten Flüchtlingen klar weniger Freude bereiten.
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 18:09
      Highlight @amboss: Es gibt im Leben keine 100% Lösungen und wer immer nach 100% strebt wird am Schluss nichts in der Hand haben.
      Hätte man viel früher mit den Auffangzonen vor Ort begonnen und die EINEN nicht einfach gehofft dass es dann mal besser wird und die ANDEREN bewusst das Problem nur bewirtschaftet, so wären wie heute in einer besseren, ja wesentlich besseren Lage.

      Das Problem werden IMMER die Wirtschaftsflüchtlinge bleiben und die werden immer mehr zunehmen, da wir immer noch nicht bereit sind Afrika genügend für ihre Ressourcen zu bezahlen. Das wird uns früher oder später den Kopf kosten.
      3 2 Melden
    • reaper54 25.07.2017 19:24
      Highlight @FrancoL das wahre Problem welches für die Wirtschaftsflüchtlinge verantwortlich ist, ist das die Afrikaner nicht über ihr eigenes Land herrschen können, jeder ist korrupt. Zudem die massive Überbevölkerung. Ich bin nicht bereit für diese beiden Hausgemachten Probleme zu bezahlen. Sie hätten genug aber können es nicht nutzen.
      2 5 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 19:36
      Highlight @Reaper54; Jer ist korrupt? OK und wer korrumpiert diese "JEDER"? sie sich selbst? nein geht ja nicht weil sie nichts mehr haben.
      Also denke etwas weiter: Es braucht IMMER 2 um ein korruptes Geschäft zu ermöglichen! Du bezahlst bereits auch für die Korruption, wenn Du die Produkte kaufst, also geht es nicht um mehr bezahlen sondern um dafür zu sorgen dass das Geld an den richtigen Ort kommt.

      2 1 Melden
    • FrancoL 25.07.2017 19:37
      Highlight @reaper54; Es ist heute noch gang und gäbe dass man für Produktelieferung aus afrikaischen Staaten (auch auch zB für FernOst) hier auf schweizer Banken einen Teil einzahlt der angeblich für die Beschaffung der Rohmaterialien auf den Weltmärkten vorgesehen ist und nur einen Teil an die afrikanische Produktionsstätte. Ob dieses Geld das man hier entrichtet auch für diesen Einkauf am Weltmarkt gebraucht wird kontrolliert wer genau? Niemand!
      3 1 Melden
    • Amboss 26.07.2017 08:13
      Highlight @Posersalami: Was wird mir da wieder unterstellt??? Ich habe null und nichts davon gesagt, dass man die Flüchtlinge nicht retten soll.
      Man soll sie retten, aufnehmen - aber nicht mit ihnen 260km bis Lampedusa oder 480km bis Sizilien fahren. Sondern 20km bis Libyen zurück.

      Und ja: So ein Einsatz wirft rechtliche Fragen auf. Rechte müssten wohl sogar gebrochen, zumindest eingeschränkt werden. Ich hab ja geschrieben, es würde schmutzig.

      Offen schmutzig (zumindest am Anfang) oder heuchlerisch wie bisher... Schön ist beides nicht, das ist richtig.
      1 2 Melden
    • Amboss 26.07.2017 08:33
      Highlight @Franco: Immer dieses Argument, Europa würde Afrika ausnehmen - und wenn wir damit aufhörten, gäbe es keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr... Auch wenn da wahres dran ist, die Probleme sind doch komplexer - und werden bestimmt nicht besser, wenn die Leistungsfähigsten (=junge Männer) in grosser Zahl nach Europa abhauen.

      Bezüglich Seegrenze überwachen: Irgendwie kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es mit der heutigen Technik, GPS, Drohnen, Satelliten icht möglich sein sollte, in diesem Bereich (auch wenn er in Breite zunimmt, es sind max. ca. 500km) Boote zu lokalisieren...


      3 1 Melden
    • FrancoL 26.07.2017 12:11
      Highlight @atomschlaf; Ja es ist immer das gleiche Argument und es ist immer noch der gleiche Zustand. Das Problem wird häufig als viel komplexer dargestellt, weil man keine Abhilfe abgehen will.
      Die jungen Männer würden schon bei einer EIN WENIG bessern Wirtschaftslage nicht flüchten. So wie zB auch in Europa eine kleine Wirtschaftserholung unserer Nachbarstaaten die Emigration mindert!
      Doch wir zeigen da wenig Sinn für dieses Anliegen. Die Tiefstpreispolitik und das Stützen der Korruption vor Ort nehmen kaum ab. Keine Firma arbeitet in Afrika, die nicht ein Korruptionskässli hätte.
      3 2 Melden
    • FrancoL 26.07.2017 12:14
      Highlight @Amboss; Bezüglich Grenzschutz auf dem Meer halte ich mich eher an die Aussagen zB der beteiligten italienischen Marine und auch an die These, dass die Ausweichstellen im Mittelmeer ein Problem darstellen, das eine 100% Grenzkontrolle verunmöglicht.
      2 2 Melden
    • Amboss 26.07.2017 13:23
      Highlight Franco: Natürlich, 100%-ig geht nie. Aber muss es ja auch nicht. Ich denke mal, es genügt, wenn die Schlepper und die Flüchtlinge wissen: Werden wir aufgegabelt, dann geht es zurück.
      Dann können auch nicht seeuntaugliche Billig-Schlauchboote eingesetzt werden, sondern Schiffe, die 260km schaffen können.

      Und ja, es ist komplex. Natürlich, ich befürworte Massnahmen, welche die Situation in Afrika verbessern. Nur: Versucht man das irgendwie nicht schon seit Jahrzehnten?
      2 1 Melden
    • Posersalami 26.07.2017 13:51
      Highlight @Amboss: Wie wollen Sie es mit gültigem Recht vereinbaren, Menschen in eine Kriegsregion (nichts anders ist Lybien) zurück zu schaffen? Sie wissen ja beim Entladen der Boote nicht, woher die Menschen kommen. Evtl. flüchten die ja auch "nur" vom IS? Ihre Argumentation hat weder Hand noch Fuss, sehen Sie es doch endlich ein. Aus gleichem Grund ist ein Rückschaffen nach zB. Afghanistan fast ummöglich und die Menschen werden zumindest hier geduldet, auch ohne anerkannten Asylstatus.
      3 3 Melden
    • reaper54 26.07.2017 14:15
      Highlight @Posersalami die allermeisten Personen welche von Lybien her per Flüchtlingsboot über das Meer kommen sind nicht aus Lybien das wissen Sie genau so gut wie jeder hier. Das ist einfach eine weitere faule Ausrede um ihr "Schuldgefühl" gegenüber dieser Menschen zu befriedigen (woher dieses auch immer kommen mag).
      1 4 Melden
    • Asmodeus 26.07.2017 14:31
      Highlight Wie naiv seid Ihr eigentlich teilweise?

      Die Grenze zwischen Afrika und Europa ist über 3500 Km lang.

      2400 Km davon nur zwischen Tunesien, Lybien, Ägypten und der Türkei, Griechenland, Italien und Malta.

      Das ist so ziemlich das equivalent der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Aber im Meer.

      Wie stellt Ihr euch vor da alles abzuriegeln? Ein Schiff alle 5 Kilometer? Alle 10? Alle 50?

      Sagen wir mal alle 50 Km.

      Dann brauchen wir immer noch 50 voll bemannte Schiffe mit genug Platz um Flüchtlinge aufzunehmen. Oder sollen sie die Schiffe einfach versenken?
      2 2 Melden
    • Amboss 26.07.2017 14:33
      Highlight @Posersalami: Nach dieser Logik müssten wir in Libyen pausenlos Fähren zwischen Libyen und Sizilien verkehren lassen und alle dort abholen. Das ganze Asylwesen könnten wir uns auch sparen, Rückschaffungen sind ja eh unmöglich.

      Ich sage nur: Europa hat eine gewisse "Aufnahmekapazität" bzgl. Aufnahme, Integration etc... von Migranten. Wir wollen ja nicht, dass unser Lebensstandard sinkt, oder?`

      Meine Ideen zielen darauf ab, dass maximal so viele aufgenommen werden, wie die "Aufnahmekapazität" beträgt.

      Dass es dreckig ist, Regeln verletzt werden müssen, hab ich ja geschrieben.
      0 2 Melden
    • Asmodeus 26.07.2017 14:33
      Highlight @Reaper54
      Würdest Du Dich ohne Not in ein übervolles Boot setzen um unter Lebensgefahr in ein Land zu reisen in dem Du mehr verdienen kannst?

      Falls nein.

      Wieso glaubst Du, dass es bei denen der Fall wäre?
      4 3 Melden
    • FrancoL 26.07.2017 14:58
      Highlight @raeper54; Sie merken aber schon wenn Sie eine Argumentation bringen die Sie selbst ins Abseits befördert? Folgt man Ihrer These von 14.15 Uhr, dann kann man gerade mal gar nichts machen um nicht anerkannte Flüchtlinge zurück zu schaffen oder an einer Flucht zu hindern.
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    • FrancoL 26.07.2017 15:04
      Highlight @Asmodeus; Ich denke dass 3 Verhalten durchaus in der Flüchtlingsfragen etwas bringen würden, dabei ist meine Aufzählung nicht nach Wichtigkeit gehalten sondern ich behaupte mal dass diese drei Massnahmen zusammen eine Linderung bringen würden:
      A) Bessere Ueberwachung der neuralgischen Seewege, als Abschreckung ohne das Ziel 100% dichte Grenze.
      B) Auffangzonen in Zusammenarbeit mit einzelnen Küstenländer und geordnete Prüfung der Fluchtgründe/Asylgesuche.
      C) Massive Offensive in Sachen Bekämpfung der Ausbeutung und Korruption dieses Kontinents.
      1 2 Melden
    • reaper54 26.07.2017 15:05
      Highlight @Asmodeus da sind wir wider beim Wirtschaftsflüchtling der kein Flüchtling ist. Ausschnitt aus der Genfer Flüchtlingskonvetion "Flüchtlinge sind Menschen, die in ihrem Herkunftsstaat verfolgt wurden oder Verfolgung befürchten müssen" wenns dir einfach schlecht geht ist das Heimatland und dessen System für dich verantwortlich. Sonst können wir ja auch in die USA und Krigsveteranen (die auch gegen die Feinde Europas kämpften) einsammeln und betreuen denen geht es auch dreckig! Ah ja sind ja weisse Amerikaner die interessieren Sie einen Dreck.
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    • Amboss 27.07.2017 09:40
      Highlight @Franco: Tönen eigentlich gut, deine Punkte A, B, C. Da liegen wir ja eigentlich ziemlich nahe beisammen.

      Aber: Was heisst für dich " Bessere Ueberwachung der neuralgischen Seewege, als Abschreckung"?
      Alle sagen "bessere Überwachung" etc..., aber irgendwie versteht jeder was anderes darunter.

      Ich meine nur, wenn Überwachung heisst, dass die Migranten auf See aufgenommen und nach Italien gebracht werden, dann ist ja null Abschreckung dabei
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    • Posersalami 27.07.2017 10:40
      Highlight @ reaper54: Wenn man als Sohn eines Bauers auf die Welt kommt der seinen Hof schliessen muss, weil er sein Fleisch wegen der billigen EU Importen nicht mehr verkaufen kann, hat man dann eben einfach Pech gehabt? Wenn man Sohn eines Fischers ist in einem Gebiet, wo China oder die EU alles leer gefischt hat, hat man dann eben auch einfach Pech? GI wird man dagegen freiwillig. Ich sehe da einen kleinen, aber feinen Unterschied. Ihr Vergleich zeugt von beispielloser Ignoranz.
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    • FrancoL 27.07.2017 11:03
      Highlight @Amboss: Unter Ueberwachung oder auch Sicherung verstehe ich Aktionen die es den Schleppern schwieriger machen ihre Geschäfte zu tätigen, zB eine Ueberwachung nahe der Meergrenzlinien. Eine bessere Zusammenarbeit mit den Nordafrikanischen Regierungen oder Teilregierungen und deren Küstenwachen, soweit diese überhaupt noch "intakt" sind.
      Wie ich aber erwähnt habe das funktioniert NUR mit Punkten B + C zusammen. B+C verbessern die Zugänglichkeit der betroffenen Regierungen.
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    • FrancoL 27.07.2017 11:08
      Highlight @Amboss:
      Diese nordafrikanischen Länder müssen erkennen, dass es uns ernst ist mit den Lösungen, AUCH mit der Lösung Afrika als einen Handelspartner auf Augenhöhe zu sehen.

      Es ist NIE nur ein Ansatz der zieht, das kann man in allen Konflikten bestens sehen (oder bewusst übersehen), darum muss es ein Massnahmen-Paket geben.

      Dies hätte es bereits bei der Destabilisierung Libyens geben müssen und erst recht beim Versuch Assad in Syrien von der Macht zu entfernen.

      Es ist traurig zu sehen dass die Gemeinschaft oft sich nur mit Waffenlieferungen zu helfen weiss, was ja auch Mia verschlingt.
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    • mountaineer 04.08.2017 22:24
      Highlight Ihr schreibt viel über die Unmöglichkeit, die Grenze abzuriegeln.
      Dabei müsste man zuerst mal den Pull-Faktor Nr. 1 eliminieren, nämlich dass heute fast jeder in Europa bleiben kann, ob asylberechtigt oder nicht!

      Dazu bräuchte es einen grundlegenden Paradigmenwechsel, d.h. Asylgesuche könnten nur noch ausserhalb Europas gestellt werden (Botschaften, Flüchtlingslager, whatever) und wer illegal nach Europa einreist wird entweder subito abgeschoben oder kommt für unbestimmte Zeit in ein geschlossenes Abschiebelager.

      Sobald sich dies rumspricht käme kaum mehr jemand illegal übers Meer.
      4 2 Melden
    • FrancoL 04.08.2017 23:12
      Highlight @mountaineer; Du bist schon sehr Fremd in unseren Breitengraden. Du denkst dass das "Rumsprechen" genügt, damit zeigst DU dass der PUSH-Mecano Dir fremd ist.
      Starke Abschreckung führt zu noch höherer Kriminalität und diese Leute wissen bestens, dass die Abschiebung problematisch ist, aber Du hast sicherlich DIE LöSUNG für die Abschiebung.
      Es ist ähnlich wie mit dem Kriminaltourismus, die Kriminellen wissen genau dass man sie nicht lange "einbuchten" kann und rechnen damit dass sie schnell wieder "handlungsfähig" sind.
      Was machst Du mit den Tausenden die nicht abgeschoben werden können?
      1 4 Melden
    • mountaineer 05.08.2017 09:04
      Highlight Franco, klar gibt es Push-Faktoren. Aber diese bewirken erst mal nur, dass die Leute ihre Heimat verlassen. WOHIN sie gehen wird durch Pull-Faktoren bestimmt.

      Warum gehen so viele bis nach (Nord-)Europa und nicht in reichere afrikanische Länder, nach Arabien oder Asien?
      Ganz einfach weil für die Destinationswahl die Pull-Faktoren entscheidend sind und Europa mit teilweiser Vollversorgung für Neuankömmlinge und faktischem Bleiberecht für alle derzeit unschlagbar ist.
      Daher sollte man zuerst diese Pull-Faktoren eliminieren. Wenn das nicht reicht, kann man über weitere Massnahmen nachdenken.
      4 2 Melden
    • mountaineer 05.08.2017 09:14
      Highlight Franco, noch zu Deiner Frage: "Was machst Du mit den Tausenden die nicht abgeschoben werden können?"

      Habe ich ja oben geschrieben: "kommt für unbestimmte Zeit in ein geschlossenes Abschiebelager".

      Selbstverständlich müsste man zuerst solide gesetzliche Grundlagen schaffen, damit die Gerichte nicht dreinfunken und fairerweise sollte man einen derart grundlegenden Systemwechsel eine gewisse Zeit vorher ankündigen, damit möglichst keine Unwissenden in diesen Lagern landen. Danach aber rigoros durchziehen und der Strom würde zum Rinnsal. Jede Wette!
      4 3 Melden
    • FrancoL 05.08.2017 11:24
      Highlight @Mountaineer; Ich hatte ein schlechtes Gewissen weil ich schrieb, dass Du fremd in unseren Breitengraden bist. Nun ist das schlechte Gewissen total gewichen, denn Du zeigst mit vielen Zeilen, dass Du ein Sandkastenspieler bist, dass Du eigentlich verbal nur Lösung anbietest und keine Reallösungen bereit hast.
      Solide gesetzliche Grundlage, äh? Das Problem stellt sich HEUTE.
      "kommt für unbestimmte Zeit in ein geschlossenes Abschiebelager", äh, Internierung über Jahrzehnte? Schon mal etwas von Menschenrechten gehört?

      Das sind keine Lösungen.

      1 3 Melden
    • mountaineer 05.08.2017 12:05
      Highlight Doch, Franco, das wären sehr gute Lösungen, denn man sollte zuerst die falschen Anreize abschaffen bevor man andere Massnahmen trifft!

      Heute gibt es für illegale Migranten einen starken Anreiz, ihre Papiere zu "verlieren", bei der Wiederbeschaffung nicht zu kooperieren, nicht freiwillig auszureisen und sich einer Ausschaffung mit allen Mitteln zu widersetzen. Mit den vorgeschlagenen Abschiebelagern wäre es genau umgekehrt.

      Daher würde auch kaum jemand "über Jahrzehnte" in diesen Lagern schmoren, weil diese einen massiven Anreiz zur Kooperation statt Obstruktion schaffen!
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    • mountaineer 05.08.2017 12:05
      Highlight Wenn wir diese Anreize nicht eliminieren, dann werden auch die von Dir vorgeschlagenen Auffangzonen in Küstenländern nichts nützen, denn jene ohne Chance auf Asyl werden genau gleich über das Meer kommen.
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    • FrancoL 05.08.2017 12:44
      Highlight @Mountaineer: Wohin schiebst Du einen Menschen ab der keine Papiere hat?
      Welches Land nimmt diese abgeschobenen Flüchtlinge auf?
      Die alte Frage was machen wir mit denen die nicht abgeschoben werden können (die klare Mehrheit)?
      Woher nimmst Du die Gewissheit, dass der grösste Teil nicht doch lieber hier in Abschiebehaft verweilen möchte, da diese durch die Menschenrechtskonvention geschützt eher besser ist als das Leben in seinem Land?

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    • FrancoL 05.08.2017 12:49
      Highlight @moutaineer;
      Wenn die Auffangzonen vernünftig geführt werden, wird es eine klare Trennung zwischen bedrohten und nicht bedrohten Menschen geben, diese Auffangzonen dienen denn auch zur Erfassung der der Flüchtlinge und können eher Flüchtlinge über eine längere Dauer beherbergen und dies jeweils nicht weit von deren Heimat.
      Zudem bietet sich die klare Möglichkeit durch Auffangzonen die Pflicht nach Menschenrechten (Schutz) gewährleistet zu haben und diese Pflicht nicht den ersten Anlaufländern aufs Auge zu drücken.
      Diese Grundordnung (Auffanglager) würde schon Vieles bringen.
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    • mountaineer 05.08.2017 15:56
      Highlight Franco, wie ich oben schon darlegte, würde es unter dem vorgeschlagenen Regime für undokumentierte Illegale sehr unattraktiv werden, nach Europa zu kommen.

      Falls es wider Erwarten immer noch viele Fälle gäbe, die nicht ausgeschafft werden könnten, wäre auch die israelische Lösung in Betracht zu ziehen. Wäre immer noch sinnvoller und kostengünstiger als die Illegalen in Europa durchzufüttern. Zudem würden solche Abkommen den Anreiz, illegal nach Europa zu kommen, weiter verringern.

      Falls Dir die "israelische Lösung" nicht bekannt sein sollte: NZZ-Artikel dazu: http://bit.ly/2vCbjH0
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    • mountaineer 05.08.2017 16:01
      Highlight Die Auffangzonen/-lager wären sicher eine gute Sache für echte Flüchtlinge mit Asylgrund.
      Gegen die illegale Einreise von Wirtschaftsmigranten werden diese aber nichts bringen, solange weiterhin jeder, der es schafft, den Fuss auf europäisches Land zu setzen, ein faktisches Bleiberecht erhält und sich frei in Europa bzw. im Schengenraum bewegen kann.
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    • FrancoL 05.08.2017 19:08
      Highlight @mountaineer: Du wohnst in der Schweiz oder täusche ich mich etwa? Also hast Du zB keine Ahnung wie es in der Illegalität in IT,F, E selbst in D aussieht. IT kenne ich bestens, die Illegalen ohne Papiere sind mehrere 10'000 Menschen. Das bringt man sowieso nicht weg, denn da fehlen die Ressourcen und erst Recht die Mittel um diese Menschen in Gefängnissen unter zu bringen.
      Zusammengezählt sind es weit mehr als 200'000 ! Menschen die illegal unterwegs sind. Da nütz jede Aktion im PULL-BEREICH null und nichts.

      Hauptfehler an Deiner Ueberlegung den PULL-Bereich zuerst unattraktiv zu machen: . .
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    • Asmodeus 06.08.2017 00:41
      Highlight Au ja. Schieben wir unliebsame Minderheiten in ein Lager ab. Dann haben wir sie schön konzentriert.
      Ich sehe da absolut keine Probleme....
      (sarkasmus off)
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    • Posersalami 06.08.2017 19:30
      Highlight @FrancoL: 200 000 klingt erstmal nach viel, sofern die Zahl stimmen sollte. In S, It, D und Fr zusammen leben aber schon 250 mio Menschen, wir reden hier also von weniger als einem Promille der Bevölkerung! Ja, ist ein Problem, ABER es gibt sehr viel wichtigere Probleme. Zudem dütfte da ein grosser Teil davon berufstätig sein und dem Steuerzahler nicht weiter zur Last fallen. Von Sozialleistungen kann ein illegal Eingereister ja wohl kaum leben.
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    • FrancoL 07.08.2017 00:34
      Highlight @Posersalami; Die Zahl ist die tiefste die ich mir so aus den verschiedenen Artikeln zusammengezählt habe, um nicht als Schwarzmaler dazustehen.
      Ich wollte Mountaineers nur klar machen, dass wenn wir diese Menschen aufgreifen und sie dann in Gefängnissen stecken stecken wollen ist dies keine einfach lösbare Uebung, dabei lasse ich mal ausser Acht, dass diese Menschen kaum vom Sozialstaat leben.
      Es geht mir mehr darum, die Idee, dass die PULL-Faktoren zuerst gemindert werden sollten nicht der richtige Weg sind, denn sie fördern die PUSH-Faktoren die wiederum zu echten Flüchtlingen führen.
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    • mountaineer 07.08.2017 12:42
      Highlight Franco, wie man mit bereits in Europa lebenden Illegalen umgeht, ist eine ganz andere Frage.

      Mein Vorschlag ist darauf ausgelegt, die heutigen Haupt-Pull-Faktoren (nahezu garantiertes Bleiberecht, Sozialleistungen) zu eliminieren, um möglichst viele Illegale von der Überfahrt abzuschrecken.

      Die Push-Faktoren zu eliminieren (Geburtenüberschuss, Korruption, Misswirtschaft, etc.) wird Jahrzehnte dauern. So viel Zeit haben wir nicht.
      Die einzige diesbezügliche Massnahme, die kurzfristig umsetzbar ist, wären bessere Handelsbedingungen für Landwirtschaftsprodukte. Das wird aber nicht reichen.
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    • Posersalami 07.08.2017 13:27
      Highlight @mountaineer: Welcher Geburtenüberschuss? Afrika ist eigentlich sehr dünn besiedelt und würde für alle Menschen genügend Rohstoffe und Acherland bieten.. wenn, ja wenn die entwickelten Länder.. ach lassen wir das.
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    • FrancoL 07.08.2017 14:12
      Highlight Wenn wir die Pushfaktoren nicht lösen werden wir mit geringerem Pullfaktor eine kurze Ruhepause haben um dann weitere grössere Unruheherde zu generieren und als Folge wieder Flüchtlinge vor der Tür zu haben.
      Deine Lösung ist nicht nachhaltig, also eine Scheinlösung.
      Typisch ist die Aussage zum Zeitfaktor bei den Pushfaktoren, die Zeit die man bei Lösen der Pullfaktoren dann gerne vergisst.
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    • mountaineer 07.08.2017 17:03
      Highlight @Salami: Du solltest Dich vielleicht mal mit der Bevölkerungsentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent vertraut machen.

      Wie viele Menschen ein bestimmtes Gebiet erträgt, hängt eben nicht nur von der Bevölkerungsdichte ab, sondern auch von Infrastruktur, wirtschaftlicher und staatlicher Organisation etc.

      Afrika hätte in der Tat genügend Rohstoffe und Ackerland, wenn nicht vielerorts Korruption und Misswirtschaft grassieren würden.
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    • mountaineer 07.08.2017 17:13
      Highlight @Franco: Wie kommst Du auf die Idee, das die Umsetzung meines Vorschlags nur eine kurze Ruhepause gäbe?
      Wenn Europa es klar macht und auch durchzieht, dass man als nicht asylberechtigter Illegaler keine lebenswerte Zukunft auf diesem Kontinent hat, warum sollten dann immer noch jedes Jahr Hunderttausende illegal übers Mittelmeer kommen?

      Ausserdem schreibst Du: "Wenn wir die Pushfaktoren nicht lösen werden [...]".
      Wie willst Du es anstellen, dass "wir" die Probleme Afrikas lösen ohne eine neue Art von Kolonialismus zu begründen? Oder ist es das, was Du Dir vorstellst?
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    • mountaineer 07.08.2017 17:59
      Highlight Noch was, Franco, die Pull-Faktoren zu eliminieren schliesst selbstverständlich nicht aus, gleichzeitig die Push-Faktoren zu bekämpfen, aber da wird es ausser den bereits erwähnten fairen Handelsbedingungen bald mal schwierig, wenn man sich nicht dem Vorwurf der inneren Einmischung oder des Neo-Kolonialismus aussetzen will.

      Ausserdem haben wir jetzt schon mehrfach gesehen, dass von aussen erzwungene Regierungswechsel in noch grösseres Chaos führen.

      Afrika muss sich selbst reformieren, diese Aufgabe kann Europa nicht übernehmen.
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    • FrancoL 07.08.2017 20:14
      Highlight @Mounteineer; Meine Güte hast Du eine verquerte Sicht.
      Zu den Pushfaktoren, die Du wohl am liebsten mit der Korruption begründen würdest:
      Für die Korruption braucht es immer 2 Spieler und da der eine der Einheimische ist ist der Zweite ein Externer. DH einer aus unseren Breitengraden. Wenn wir also etwas ausrichten wollen müssen wir nicht Kolonialisieren sondern die Korruption bekämpfen als einer der beiden Spieler die die Korruption alimentieren. Das hätten wir schon seit Jahren tun sollen, aber eben es ist einfacher mit der Korruption zu arbeiten als eine faire Marktsituation zu stützen.
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    • FrancoL 07.08.2017 20:19
      Highlight @Mountaineer; Wieso nur eine kurze Ruhepause? Das fragst Du in allem ernst? Ich glaube da willst Du mich verarschen? oder doch nicht?
      Einfach dargestellt:
      Ueberlassen wir Afrika sich selbst, dann wird es sehr schnell zu Unruhen bis hin zu Bürgerkriegen kommen, damit verbunden Flüchtlingsströme die wiederum an unseren Grenzen anklopfen. Dieses mal dann eben nicht als Wirtschaftsflüchtlinge sondern als an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge. Darum nur eine kurze und nicht nachhaltige Verschnaufpause.
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    • FrancoL 07.08.2017 20:25
      Highlight @mountaineer: AFRIKA wird sich nicht selbst reformieren, dazu haben viel zu viele Externe ihre Hände im Spiel und werden nicht so einfach klein beigeben.
      Das ist die Träumerei von Menschen, die noch nie oder nur sehr wenig mit Afrika zu tun hatten und haben. Afrika wird nicht in Ruhe gelassen, zu gross sind die afrikanischen Ressourcen und zu gierig die Player vor Ort.

      Aber es hat kaum einen Sinn mit Dir genauer dies zu erörtern Dir aufzuzeigen, wie die Wege in Afrika vorkonfektioniert werden und wie dreist man vor Ort alles mit Geld beeinflusst.

      Nachhaltigkeit ist leider nicht Dein Thema.
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    • mountaineer 08.08.2017 12:13
      Highlight Dann sag mir mal, Franco, wie Du als Nichtafrikaner die Korruption in Afrika bekämpfen willst?
      Natürlich, man kann einfach keine Schmiergelder mehr zahlen, weil es für die Korruption immer 2 Spieler braucht, wie Du schreibst.
      Und wer garantiert denn, dass dann nicht die Russen, die Chinesen oder die Amis dies eben doch tun und wodurch sich genau gar nichts ändert?

      Bin auf konkrete Vorschläge gespannt...
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    • mountaineer 08.08.2017 12:15
      Highlight Noch was zum Pull-Faktor: Bist Du ernsthaft der Meinung, dass eine Abkehr von der heutigen Politik der offenen Türen zu einer Politik im Stil von Australien, keinen signifikanten Einfluss auf die Anzahl Personen hätte, die versuchen illegal nach Europa einzuwandern?
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    • FrancoL 08.08.2017 13:41
      Highlight @mountaineer; Zur Korruption: Da hast Du Probleme mit den anderen (Russen, Chinesen etc) die die Korruption gleichwohl noch aufrecht erhalten würden! OK das kann sein.
      Aber ie kannst Du dann die PULLFAKTOREN in den Griff kriegen, wenn es andere gibt die das nicht mitmachen? oder gehst Du davon aus, dass die Schweiz das alles alleine entscheiden und durchziehen kann? Wäre ja reichlich naiv.
      So wie bei der Korruption ist es auch bei den Pull- und Push-Faktoren: eine Mehrheit muss mitmachen! Also immer schön den gleichen Begründungsweg gehen.
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    • FrancoL 08.08.2017 13:45
      Highlight @Mountaineer; Ja ich glaube nicht dass es eine grosse Verbesserung ist, weil wir uns nicht ständig mit Australien vergleichen sollte. UND weil es eben nicht funktioniert OHNE die Pushfaktoren zu mindern; das führt mit grösster Wahrschenlichkeit zu Bürgerkriegen und zu einem neuen Flüchtlingsstrom.
      Mountaineer: ES ist kein Sandkastenspiel, zu viele Player mischen da mit die ganz andere Absichten haben, mitunter durch Destabilisierung Kriegsherde zu schaffen um Einfluss zu nehmen.
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  • reaper54 24.07.2017 10:32
    Highlight Meine Güte weder die "identitären" noch irgendwelche NGO's haben etwas vor dieser Küste verloren!
    Das Schützen der Schengen Aussengrenzen ist die Aufgabe von Frontex. Es braucht weder NGO's welche die Schlepper unterstützen noch Schiffe welche das Dokumentieren.
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    • Schlafwandler 24.07.2017 15:22
      Highlight Frontex? Also Operation Triton zum Beispiel? Nur wenig zynisch einen Meeresgott, der die Schiffe von gestrandeten zurück ins Meer windet als Namensgeber einer ansatzweise humanitären Operation zu wählen. Das konnte ja nur schief gehen.
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    • Enzasa 02.08.2017 10:50
      Highlight Sie wissen auch dass Frontex viel zu wenig Personal und Equipment hat.
      0 2 Melden

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