Schweiz

Beide Geschlechter zusammen, keine Kopftücher: Die liberale Moschee in Berlin. Bild: CARSTEN KOALL/EPA/KEYSTONE

Eine Moschee für Schwule und unverhüllte Frauen? So liberal sind Schweizer Islam-Vertreter

Nach der Gründung einer «liberalen Moschee» in Berlin steht die muslimische Welt Kopf. Wie stehen die islamischen Verbände in der Schweiz dazu, wenn Frauen ohne Kopftuch gemeinsam mit Homosexuellen beten? Wir haben den muslimischen Wortführern in der Schweiz die Gretchenfrage gestellt.

27.06.17, 07:08 27.06.17, 15:22

Sie wird frenetisch bejubelt und mit dem Tod bedroht: Die türkischstämmige Rechtsanwältin Seyran Ates (54) hat mit der Gründung einer liberalen Moschee in Berlin ein regelrechtes Erdbeben ausgelöst. Dass in der Moschee Frauen und Männer gemeinsam beten – letztere ohne Kopftuch –, dass das Freitagsgebet von einer weiblichen Imamin gesprochen wird, dass auch Schwule und Lesben willkommen sind: Es ist je nach Lesart ein Meilenstein für den modernen Islam – oder ein «Angriff auf die Religion».

Letzteres entspricht der Haltung des ägyptischen Fatwa-Amts – einer Behörde für islamische Rechtsauslegung. Sie moniert, es verstosse gegen die von Gott auferlegten Glaubenspflichten, wenn Frauen in der Moschee kein Kopftuch trügen. Die türkische Religionsbehörde Diaynet verurteilt die Reform-Moschee ebenfalls scharf. Die Reaktionen der Muslime in Deutschland reichen von Empörung bis hin zu Euphorie.

Seyran Ates an der Eröffnung der liberalen Moschee in Berlin. Bild: CARSTEN KOALL/EPA/KEYSTONE

Und in der Schweiz? Wir haben jene Exponenten befragt, die die Islam-Debatte hierzulande in der Öffentlichkeit prägen: Darf eine Moschee so liberal mit den islamischen Traditionen umgehen? Die Antworten zeigen: So progressiv sind die medialen Wortführer der Schweizer Muslime in der Frage auf einer Skala von 1 bis 10.

Saïda Keller-Messahli, Forum für einen fortschrittlichen Islam

Bild: KEYSTONE

Saïda Keller Messahli, die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, ist selber am Berliner Projekt beteiligt, Gründerin Seyran Ates kennt sie seit Jahren. Für Keller-Messahli ist klar: «Auch die Schweiz braucht eine liberale Moschee, in der sich moderne, weltoffene Muslime zuhause fühlen.»

Sie verweist darauf, dass die Mehrheit der Schweizer Muslime heute nicht organisiert ist und sich nicht mit den bestehenden Moscheen identifiziert. Keller-Messahli ist jedoch überzeugt, dass eine entsprechende Nachfrage vorhanden wäre: «Das überwältigende Feedback in Berlin zeigt es ganz deutlich: Viele Leute sehnen sich danach, einer Religionsgemeinschaft anzugehören, die mit der Zeit Schritt hält.» Dazu gehöre etwa, dass beide Geschlechter – die Frauen unverschleiert – miteinander beten könnten.

«Im konservativen Islam wird davon ausgegangen, dass Männer ihre Triebe nicht im Griff haben, wenn eine Frau neben ihnen das Gebet spricht und sie deshalb räumlich abgetrennt sein müsse.» Für viele Schweizer Muslime sei diese Doktrin völlig «lebensfremd» – eine Veränderung tue daher Not.

Keller-Messahlis Progressiv-Faktor: 10 von 10 Punkten.

Önder Güneş, Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz

Der Islam blicke auf eine 1400-jährige Tradition zurück, sagt Önder Güneş, Sprecher der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz (FIDS). «Und wie in der katholischen Kirche und in der jüdischen Tradition gibt es zum Thema Frauen als Vorbeterinnen gewisse Grundregeln, die nicht einfach umgestossen werden können.»

Frauen dürften sehr wohl als Gelehrte auftreten oder in einer reinen Frauengruppe das Gebet leiten. Weibliche Imaminnen seien beim gemischten Gebet aber nicht vorgesehen. Insofern teile die FIDS die Kritik, dass die liberale Moschee in Berlin gegen wichtige rituelle Prinzipien verstosse.

Über die Jahrhunderte habe es im Islam immer eine Dynamik der Reform gegeben, so Güneş, dessen Organisation den Anspruch erhebt, in der Schweiz den «Islam der Mitte» zu vertreten.  «Reformen sind aber nicht Sache von spontanen Interpretationen, sondern bedürfen einer Analyse der Traditionsquellen und einem fundierten Dialogprozess unter Gelehrten.»

Güneş' Progressiv-Faktor: 5 von 10 Punkten.

Farhad Afshar, Koordination Islamischer Organisationen Schweiz

Bild: KEYSTONE

«Der Islam hat für sehr viele verschiedene Ausprägungen Platz», sagt Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (Kios). Der Islam kenne keine Kirche mit beherrschender Lehrmeinung. So würden indonesische Hochzeiten in der Moschee mit Musik gefeiert, was in Saudi Arabien «ein Sakrileg wäre». Dennoch steht Afshar der liberalen Berliner Moschee skeptisch gegenüber.

Voraussetzung dafür, dass eine Spielart des Islam anerkannt werde, sei, dass sie der lokalen Kultur entspreche und von den Gelehrten sowie von der muslimischen Bevölkerung getragen werde. «Diese sogenannt Liberalen in Berlin erheben sich über den traditionellen Islam, indem sie ihn als rückständig und konservativ darstellen», kritisiert Afshar.

Wer sich in dieser Weise von den islamischen Grundprinzipien distanziere, könne vielleicht den Status einer «Sekte» erlangen, nicht aber Teil der grossen islamischen Gemeinschaft werden. In der Schweiz habe ein Versuch im Haus der Religionen gezeigt, dass es von vielen Muslimen nicht geschätzt werde, wenn eine Frau ohne Kopfbedeckung als Vorbeterin das Freitagsgebet spreche.

Afshars Progressiv-Faktor: 4 von 10 Punkten.

Qaasim Illi, Islamischer Zentralrat der Schweiz

Bild: KEYSTONE

«Jedem steht es frei, eine Sekte zu gründen. Dies garantiert die Religionsfreiheit», sagt auch Qaasim Illi, Sprecher des Islamischen Zentralrats der Schweiz. Erkläre sich eine Person oder Gruppe allerdings dem Islam zugehörig, so unterwerfe er sich der Normativität des Korans und der Sunna (überlieferte Gewohnheiten des Propheten Mohammed, Anm. d. Red.) «Wird jene über- oder unterschritten, muss er mit Kritik rechnen.»

Mit Blick auf die islamische Geschichte dürfe bezweifelt werden, «ob die besagte Gruppe ihr Dasein als marginale Sekte» hin zum Mainstream schaffe, so Illi. Der Islam sei bisher «durch seinen stabilen und wissenschaftlich hochetablierten Quellenkorpus im Wesentlichen gegen jede Art anthropologischer Eingriffe immun geblieben». Er verweist weiter darauf, dass es im Islam keinen Klerus gebe, der eine Reform beschliessen könnte, wie dies etwa in den päpstlichen Konzilen geschehe.

Der IZRS wird regelmässig für seine Nähe zu salafistischen Kreisen kritisiert. Derzeit laufen in der Politik verschiedene Bestrebungen, den Zentralrat als Organisation oder dessen Anlässe zu verbieten. 

Illis Progressiv-Faktor: 1 von 10 Punkten.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • Gummibär 28.06.2017 20:36
    Highlight Alle drei Copycat-Religionen - von hier abgekupfert : https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus - sind nur bedingt reformierbar. Und sie werden sich weiterhin spalten und den Nährboden für teils fundamentale, teils liberale Sekten bilden.
    Und je nach Geschäftsgang, politischem Umfeld und Masse von Aussichts-und Zukunftslosen werden diese Zulauf finden.
    Offensichtlich kann der Mensch, wie das Schaf, ohne Leithammel nicht leben.
    2 0 Melden
  • Dragon Link 28.06.2017 11:50
    Highlight Seht es doch ein, dass eine schwule Person kein Muslim sein kann. Das selbe gilt im Christen- und im Judentum. Anders wäre es paradox, da das die Religionen explizit verbieten. Reformation bedeutet nicht, dass man die Werte der Religion ändert, sondern sich von der dominanten Gesellschaftsgruppe, die die Religion auslebt, abwendet. Beide Gruppen glauben an das selbe, halten sich an das selbe, leben es aber anders aus. Beim Islam würde es mit dieser Aktion nur eine neue Sekte geben, da der Grossteil der Muslime ihre Religion so ausleben möchten wie zuvor.
    7 3 Melden
  • pachnota 27.06.2017 17:08
    Highlight Eben, einer wie Farhad Afshar, sagt,s ja deutlich...






    nein.
    11 2 Melden
  • Denk nach 27.06.2017 14:11
    Highlight Kann mir jemand übersetzen, was das heisst:

    "Der Islam sei bisher durch seinen stabilen und wissenschaftlich hochetablierten Quellenkorpus im Wesentlichen gegen jede Art anthropologischer Eingriffe immun geblieben"??
    9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:51
      Highlight Sie meinen den hochetablierten quellenkorpus, den sie den Griechen angeschaut haben.
      6 14 Melden
    • tfd 27.06.2017 17:41
      Highlight Der Qur'an gilt seit der Offenbarung als unverfälscht d.h. keine änderungen oder version 2.0 vorhanden.
      Das Leben des Propheten Mohammed (saw) ist warscheinlich das am besten dokumentierte. In den Hadithen (Sunnah).
      Änderungen der Religion sind untersagt wenn sie im wiederspruch zu den beiden oben gennanten Quellen stehen.
      Diskutiert darf und soll werden
      17 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 17:50
      Highlight "Änderungen der Religion sind untersagt wenn sie im wiederspruch zu den beiden"

      So ist es und zeigt den Todesstoss jeglicher "Reformationsbemühungen"
      16 14 Melden
    • Dragon Link 28.06.2017 01:25
      Highlight @Aron777 Du redest über Reformation und hast gleichzeitig die israelische Flagge als Profilbild. Du hast im geschichtlichen Aspekt eingies nicht verstanden. Wie wärs mal wenn Israel mit Menschlichkeit konfrontiert wird. Falls du meinst, dass es nicht das selbe wäre...doch. Israel ist ein Religionsstaat.
      3 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 10:15
      Highlight Denk nach
      Der Satz ist totales Geschwurbel und verdeckt nur, dass es sich um eine Null-Aussage handelt.
      Das braucht man nicht zu verstehen.
      3 5 Melden
    • Knäckebrot 28.06.2017 10:44
      Highlight @Denk Nach: Gemeint sind damit v.A. die Kriterien, welche ein "Hadith" (Überlieferung einer Handlung oder Aussage von Mohamed oder einem Nachfolger) erfüllen muss, um als Authentisch zu gelten. Daher wird eine Quelle, welche dieses Kriterium nicht erfüllt nicht anerkannt und eine Quelle, welche dies erfüllt, nicht abgelehnt.
      Allerdings bietet dies wiederum brisanten Stoff zu kontroversen Diskussionen. Denn konsequenterweise würden dann Gruppierungen wie IZRS "richtiger" im praktizieren liegen (wenn man so sagen kann/darf/will), was wiederum von liberaleren debattiert wird. Ist nicht einfach.
      1 0 Melden
  • TemporaryWorld 27.06.2017 14:06
    Highlight Hier wird so getan, als ob Homosexuelle in anderen Moscheen nicht rein dürfen. Es gibt nirgends Moschee-Türsteher die jmd fragen ob sie schwul oder lesbisch sind. Zum Punkt mit den gemischten Gebetsräumen: In einem Gotteshaus sollte man sich auf das Gebet konzentrieren und somit ist es einfach schwer sich zu konzentrieren wenn man direkt neben dem anderen Geschlecht betet. Meiner Meinung nach ist diese Moschee unnötig, da sie nichts Grundlegendes ändert.
    14 49 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:53
      Highlight So ein toller gott kann der ja nicht sein, lässt man sich so leicht von ihm ablenken.
      27 11 Melden
    • TemporaryWorld 27.06.2017 18:59
      Highlight Zufälligerweise ist es der gleiche Gott an den monotheistische Religionen glauben und es hat nichts mit ihm zu tun, sondern mit der Person ob er sich von seinen Trieben ablenken lässt oder nicht.
      12 10 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 19:09
      Highlight Ich frag mich, wieso man 2017 überhaupt noch zu ner fiktiven Gestalt beten soll.
      26 8 Melden
    • Knäckebrot 28.06.2017 11:23
      Highlight Es ist keine neue Haltung, dass das mit Gott ein Märchen ist. Auch vor 2500 Jahren und noch mehr gab es den Diskurs darüber und gläubige wurden aufgrund ihres Glaubens belächelt. So wie es natürlich auch das Umgekehrte gab, seitens der Gläubigen (was den meisten Menschen im Jahr 2017 präsenter in ihrem Geschichtswissen ist). Auch bleiben die Argumente die selben: Gläubige deuten Erlebnisse u. die Welt auf diese Weise und bewusst Ungläubige suchen diese Dinge auf eine Weise zu erklären, wie es auch ohne die spirituelle Welt möglich ist. Es gibt nichts neues unter der Sonne.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.06.2017 14:38
      Highlight "Zufälligerweise ist es der gleiche Gott an den monotheistische Religionen glauben"

      ok, dann erzähl du mir mal, weshalb Allah keinen Sohn hat, der Gott Israels jedoch schon?
      2 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 13:07
      Highlight Der Gott Israels hat ja auch keinen Sohn.
      1 1 Melden
  • demokrit 27.06.2017 12:23
    Highlight "Voraussetzung dafür, dass eine Spielart des Islam anerkannt werde, sei, dass sie der lokalen Kultur entspreche und von den Gelehrten sowie von der muslimischen Bevölkerung getragen werde."

    Das entspricht doch alles der lokalen Berliner Kultur, letzteres ist vielleicht nicht der Fall, könnte aber ein nettes Experiment sein, damit hier nicht länger die Falschen anklopfen (vielleicht könnte die Schweiz dieses Konzept im Rahmen der Terror-Prävention kopieren). Was den Islam angeht, so ist der ja selber eine Sekte, nämlich Sekundärliteratur zum Judentum mit dschihadfreudiger Jenseitsbetonung.
    31 12 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 02:39
      Highlight Ich finds ja ganz toll wie alle Nicht-Muslime immer das Gefühl haben, dass sie den Muslimen vorschlagen können/sollen wie man den Islam ausleben soll oder "etablieren" soll.

      Live and let live brother!
      Assalam-o-aleikum
      9 5 Melden
    • Knäckebrot 28.06.2017 11:27
      Highlight Lokowuai, denke du beobachtest was interessantes. Der westen löste sich von der Deutungshoheit der Kirche, welche diktierte, wie man Dinge zu verstehen hat und merkt dabei nicht, dass er es jetzt genauso macht, einfach durch das Paradigma des Humanismus
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.06.2017 20:17
      Highlight @ Knäckebrot

      Mit wem wärst Du Du denn lieber in einem Raum eingesperrt:
      Mit jemandem, der Dich im Namen irgendeiner Religion (oder Politik, o.ä.) ablehnt und nach Möglichkeit von der Gesellschaft ausschliessen will
      oder
      mit jemandem, der Dir aufgrund seines humanistischen Verständnisses zuerst einmal vorurteilsfrei und wohlwollend begegnet?

      Und dann überlege weiter, welche der beiden Haltungen wohl eher eine Daseinsberechtigung beanspruchen darf.
      2 1 Melden
    • Knäckebrot 29.06.2017 14:13
      Highlight Ich lebe in einem absolut islm. Land, wo ich nebst überwiegend Gutem auch erlebe, wie ich als Kafir zweitklassig bin. Ich erlebte, wie man meine Anschauungen zerreisst, während ich es kaum wagen darf, kritisch zu sein (wobei ich auch militante Schweizer erlebte, die über meine Anschauungen schnauben und mir das Gefühl geben, dass Leute wie ich Schuld am Elend der Welt sind).
      Natürlich liebe ich offenen wohlwollenden Austausch. Aber wir können nicht von ihnen erwarten, dass sie das Fundament ihrer Religion verändern.
      Wir können erwarten, dass sie sich einem reflektierten Diskurs stellen.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.06.2017 18:41
      Highlight @ Knäckebrot

      Danke für Deine offene Antwort.
      Betreffend Erwartungen bin ich ganz Deiner Meinungen.
      Das ändert aber m.M. nach nichts daran, dass gewisse Dinge keine Berechtigung haben in einer Welt, in der verständlicherweise kaum ein Mensch ohne Not zu Leiden bereit ist. Mit welcher Berechtigung darf da jemand erwarten, dass andere leiden sollen?

      Natürlich wäre es aber naiv, daraus die Erfüllung der Erwartung abzuleiten, dass andere deswegen genau das ändern, was ihrem Leben Sicherheit zu geben scheint.
      1 0 Melden
    • Knäckebrot 29.06.2017 20:27
      Highlight Ja, ist nicht einfach. Mache mir viele Gedanken, was wohl richtig wäre und weiss es noch nicht.
      Was ich im ganzen Diskurs bez. dieser Relig. am schwierigsten finde ist, wenn keine Bereitschaft für Selbstkritik vorhanden ist und oft alle anderen für die Fehler der Welt verantwortlich sind. Ich denke Europa wäre nicht so weit gekommen, wenn wir nicht unsere Geschichte so kritisch anschauen würden. Lernen zu zweifeln und sich Ungewissheit stellen und angezweifelt zu werden, ohne sich angegriffen zu fühlen ist sicher etwas, was sie hier lernen müssen... Was meinst du, wäre das richtige?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.06.2017 21:49
      Highlight "...zu zweifeln und sich Ungewissheit stellen und angezweifelt zu werden, ohne sich angegriffen zu fühlen..."
      Da drin liegt meiner Ansicht nach der Kern einer menschenwürdigen Gesellschaft.
      Sich der Ungewissheit zu stellen bedingt allerdings einer inneren Sicherheit.
      Solange aber Ideologien jeglicher Art statt als "Polster" in einer Welt mit Unsicherheiten dazu verwendet werden, Sicherheit zu vermitteln und reflexartig Fragen abzuwehren,
      können solche Weltanschauungen nicht als Entwicklungschancen erfahren werden.
      0 0 Melden
    • demokrit 02.07.2017 20:09
      Highlight "Ich finds ja ganz toll wie alle Nicht-Muslime immer das Gefühl haben, dass sie den Muslimen vorschlagen können/sollen wie man den Islam ausleben soll oder "etablieren" soll."

      Ich denke, die Initiatorin ist Muslimin. Wurde Sie denn zu dieser Moschee gedrängt? Sie wurde allerdings auch schon mit einer Fatwa belegt und erhielt 100 Todesdrohungen.
      0 0 Melden
  • Chrigi-B 27.06.2017 12:16
    Highlight Zeigt erneut ganz klar, dass bei vielen der Integrationswille unter 1 steht - auf einer Skala von 1 bis 10.
    44 15 Melden
    • Firefly 27.06.2017 12:45
      Highlight welche andere Religionsgruppe lässt sich denn deiner Meinung nach besser integrieren?
      10 22 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 19:07
      Highlight @effersone denkst du es ist einfach sich als Muslim zu integrieren? Vor allem wenn dich unzählige Menschen grundlos hassen? Man kommt uns sehr oft mit Hass entgegen und behauptet wir wären diejenigen die Hass verbreiten...hypocrisy much? Sich einfach Mal in die Lage des anderen versetzen und dann sich überlegen, ob das denn wirklich so einfach ist wie gesagt, Nein ist es nicht! Oh man Leute was ist denn nur los mit euch? All diese psycho-Terror-"Islamisten" haben rein gar nichts mit dem Islam zu tun oder mit den praktizierenden Muslimen hier in der Schweiz!
      1 3 Melden
    • Effersone 29.06.2017 13:34
      Highlight Mhm... die anderen sind schuld, ist klar. Dass die europäischen NoGo-Areas allesamt islamisch geprägt sind und dass ein Grossteil der Muslime die Scharia dem Grundgesetz vorziehen würden, ist natürlich auch die Schuld der einheimische Bevölkerung.

      Ich wage ausserdem zu behaupten, ein christlicher Schwarzafrikaner hat es schwere sich zu integrieren in der Schweiz als ein weisser Moslem.
      2 1 Melden
    • Chrigi-B 29.06.2017 13:41
      Highlight Lokowuai, du kapierst es nicht! Muslime, die in die Schweiz kommen, haben sich anzupassen! Wir müssen 0 Rücksicht auf eure "Religion" und ihre komischen Auswüchse und Missinterpretationen nehmen. Falls es euch hier nicht gefällt: Adieu und Ciao. Die Saudis stehen auf Menschen, die im Mittelalter stehen geblieben sind. In meinen Augen gehört jedes Gotteshaus geschlossen, wo Männer und Frauen nicht gemeinsam beten dürfen.
      1 2 Melden
  • Stachanowist 27.06.2017 12:16
    Highlight «Und wie in der katholischen Kirche und in der jüdischen Tradition gibt es zum Thema Frauen als Vorbeterinnen gewisse Grundregeln, die nicht einfach umgestossen werden können.»

    Spannend, wie die geschätzten Herren die reformierte Kirche in ihrer Argumentation ignorieren. Passt halt nicht in ihr Tu Quoque-Argument, dass dort Frauen predigen.
    53 7 Melden
  • simiimi 27.06.2017 12:08
    Highlight Mehr Keller-Messahli braucht das Land!
    44 16 Melden
  • Hussain Bolt 27.06.2017 11:41
    Highlight Ates kann gerne eine neue Sekte innerhalb des Islam gründen die aber wohl stärker geächtet werden wird als die Ahmadiya. Ates vergisst das der Islam grösstenteils eine Politische Ideologie ist mit ein paar Religiösen Elementen, dessen Grundsätze kann man nicht ohne allgemeinen Konsens ändern. Ates hat eine neue Gruppe gegründet aber den Islam hat sie nicht reformiert. Man sollte das nicht benutzen um den Leuten Islam schmackhaft zu machen. Wie es die Grünlinken immer wieder tun.
    31 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 10:17
      Highlight Leider wirst du recht haben!
      5 2 Melden
  • Doeme 27.06.2017 11:35
    Highlight Weg mit dem IZRS, das hat nichts mit dem Islam zu tun!
    32 24 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 12:22
      Highlight Der IZRS mag wenig mit gut integrierten, vergleichsweise modern denkenden Muslimen zu tun haben, aber mit dem Koran und damit dem Islam hat er sehr viel zu tun, beruft sich Illi doch ausdrücklich auf die "Normativität des Korans und der Sunna".

      Passt vielleicht nicht ins Weltbild der notorischen Verharmloser, ist aber trotzdem so.
      48 8 Melden
    • Ridcully 27.06.2017 12:47
      Highlight Islam zu IZRS verhält sich in Etwa wie Katholizismus zu Pius-Bruderschaft.
      Was mich bei allen religiösen Dogmatikern nervt, ist der Anspruch "Es" besser zu wissen und seinen Mitmenschen Vorschriften machen, wie "Es" richtig sei.
      27 9 Melden
  • Dr.Bogyman 27.06.2017 10:44
    Highlight A schön. Die haben einfach schnell eine Sekte gegründet und sagen dann wir haben modernisiert.

    Und zu dieser Frau Seyran Ates, ich hab die noch nie gehört wie die was gutes über den Islam gesagt hat.
    Die ist sehr anti Islam eingestellt soviel ich weis.

    Und ich sehe mich selbst als liberal und mag diese Illi und die salafisten auch überhaupt nicht, aber wieso jetzt die Religion auf den Kopf stellen. Was haben sie davon????

    12 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 11:44
      Highlight Ich kann dir sagen, was die davon haben. Es soll der Eindruck vermittelt werden, als gäbe es einen "modernen" Islam, den man sich mit all den schönen Versen einzelner Sure zusammenbastelt, die Tötungsbefehle etc. aussen vor lässt. Diese Anordnungen sind jedoch ewig gültige Anweisungen Allah's selbst. Jeder Muslim wird das bestätigen, fragt man ihn nur bestimmt genug.
      23 22 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 12:05
      Highlight @BigPun: Wieso man die Religion auf den Kopf stellen muss?

      Weil sie im Mittelalter steckengeblieben ist und extrem frauen-, schwulen- und lustfeindlich ist!
      45 10 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 12:17
      Highlight Diese Anordnungen sind jedoch ewig gültige Anweisungen Allah's selbst.
      so steht es in der Bibel und der Tora doch auch.

      Und dennoch steinigt der Grossteil dieser Gläubigen keine Ehebrecher mehr, verbrennt weder Hexer noch Mütter unehelicher Kinder usw
      Genau weil man erkennt hat, dass diese Bücher nicht 1:1 ausgelegt werden können und ein Produkt ihrer Zeit sind. Selbst wenn diese Bücher von Gott gegeben worden wären, die Leute hätten sie in ihrem damaligen Verständnis niedergeschrieben. Als intelligenter Gläubiger sollte man das beachten.

      24 4 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 12:21
      Highlight Die meisten Gläubigen im Westen haben sich von der Direkten Interpretation auch abgewandt.

      Warum sollte das im Islam also nicht auch möglich sein?
      Wir Menschen im Westen vergessen doch all zu schnell, dass unser jetziges Sein, NICHT von Gott gegeben ist und wir hart dafür kämpfen mussten.

      Im Islam ist das nicht anders und auch er ist Wandelbar, das wird aber nicht von heute auf Morgen passieren. Dank dem heutigen technischen Fortschritt jedoch, werden sie möglicherweise einiges weniger Zeit, als wir hier in Europa, benötigen.
      10 8 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 12:33
      Highlight "Genau weil man erkennt hat, dass diese Bücher nicht 1:1 ausgelegt werden können und ein Produkt ihrer Zeit sind."

      @Confused Dingo: Genau das haben viele Moslems eben nicht erkannt.
      Sonst würden in Deutschland nicht mehr muslimische Frauen als vor 10 oder 20 Jahren Kopftuch tragen oder sich verschleiern.
      Sonst wäre nicht die Mehrheit der Muslime in Grossbritannien für Strafbarkeit von Homosexualität.
      Sonst gäbe es in britischen Städten keine Quartiere mit Sharia Police.
      Sonst müssten nicht immer mehr Juden aus Frankreich nach Israel auswandern, weil sie ihres Lebens nicht mehr sicher sind.
      18 8 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 12:36
      Highlight "Wir Menschen im Westen vergessen doch all zu schnell, dass unser jetziges Sein, NICHT von Gott gegeben ist und wir hart dafür kämpfen mussten."

      @Confused Dingo: Genau. Und jetzt setzen wir diese hart erkämpften Errungenschaften leichtfertig aufs Spiel, indem wir Massen von Strenggläubigen mit einem archaischen Kultur- und Religionsverständnis einwandern lassen.

      Absolut hirnverbrannt!
      17 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 12:39
      Highlight Confused Dingo

      very wrong. Gott sandte seinen eingeborenen Sohn, um Frieden mit den Menschen zu schliessen. Nachdem das Opfer gebracht wurde, dass die Versöhnung erlaubte, wurde durch den Sohn Gottes höchstpersönlich angewiesen, seinen Feind zu lieben, auch wenn dies zuweilen zugegebenermassen schwierig ist.
      Die Versen der Sure jedoch beinhalten ewig geltende Vorschriften. Das ist der Grund, weshalb sich der Islam in seiner Geschichte nie "reformiert" hat.
      4 20 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 12:48
      Highlight Weil der Islam keine Wunschkonzert ist. Man kann den Islam nicht einfach ändern damit man den Leuten die Religion schmackhaft machen kann.

      Die Muslime müssen sich mehr mit den Sachen des Lebens auseinandersetzten, und vom dem extremen Haram Halal denken heraus kommen. Das blockiert und ist nicht mehr aktuel zur heutigen Zeit. Das ist Fortschritt! Und ihr vermischt jetzt Homos mit Heteros und Mann Frau.

      Man könnte meinen dass viele sich wünschen, dass die Muslime so schwach bleiben, weil sie angst haben, wir könnten uns weiterentwickeln und stark werden.
      8 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:30
      Highlight "Selbst wenn diese Bücher von Gott gegeben worden wären, die Leute hätten sie in ihrem damaligen Verständnis niedergeschrieben."

      Falsch, alle Schrift ist von Gott gegeben, vom heiligen Geist den Menschen geoffenbart.
      4 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:32
      Highlight "Und dennoch steinigt der Grossteil dieser Gläubigen keine Ehebrecher mehr, verbrennt weder Hexer noch Mütter unehelicher Kinder usw"

      Sag mir doch, wann hat Jesu geboten Hexen zu verbrennen? Wann hat Jesu gesagt, man solle Menschen steinigen? Er selbst hat eine Ehebrecherin vor der Steinigung bewahrt, indem er die Meute auf ihre eigenen Verfehlungen hingewiesen hat.

      Übliche Taktik, Gott der Kirche gleichzustellen, um darzustellen, wie schlecht doch Gott ist. Leicht durchschaubar, wenn man die Bibel kennt.
      5 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:34
      Highlight Warum sollte das im Islam also nicht auch möglich sein?

      Weil nie der Sohn Allahs (er sagt selbst, er hat keinen Sohn) auf die Welt kam, um für die Sünden zu sterben. Erst dies hat die Veränderung weg von der Gewalt im Christentum ermöglicht.
      6 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:40
      Highlight "Dank dem heutigen technischen Fortschritt jedoch, werden sie möglicherweise einiges weniger Zeit, als wir hier in Europa, benötigen."

      Du willst also andeuten, dass Digitalisierung und co. einen Reformationsprozess des Islam in Gang setzen? Made my day :)
      6 8 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 13:53
      Highlight @Aron77. Ah dann sind alle Bibeln aus dem Nichts entstanden? xD
      Ich habe nicht von Glaube und Jesus gesprochen (würde Jesus noch leben würde er sich im grabe umdrehen, wenn er sehen würde was sein Fischliverein alles angestellt hat) sondern von Religion, hauptsächlich instrumentalisierte. Es spielt keine Rolle was JC vor 2000 Jahren vielleicht gesagt oder getan hat, sondern was gemacht wurde. Dass die Christen "Hexen" verbrannten und andere schlimme Dinge in namen Gottes getan haben ist eine Tatsache. Und sie würden es noch heute tun, hätten sich die unreformierbaren Kirchen nicht reformiert.
      13 4 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 14:01
      Highlight @atomschlaf
      Hirnverbrandt ist die Idee, die Grenzen zu schliessen, die Augen und Ohren zu zuhalten und darauf zu hoffen, dass das ganze sich von alleine legt.
      Erinnert mich an ein Kind, dass die Decke über den Kopf zieht.

      Auch ist es vermessen, von jedem Einwanderneden davon auszugehen, dass er ein Strenggläubiger ist. Und selbst wenn, durch richtige Integration kann man aus dem Strenggläubigen, in eins, zwei Generationen Moderate und liberale Muslime "heranzüchten" (entschuldigt die Wortwahl). So funktioniert schlussendlich Integration....
      7 10 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 14:01
      Highlight ...Wer eine sofort Lösung will, soll sich eine Insel kaufen und diese mit einer Kuppel versehen.
      4 6 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 15:06
      Highlight "Hirnverbrandt ist die Idee, die Grenzen zu schliessen"

      @Dingo: Andere Länder (Kanada, Australien, Israel, etc.) betreiben erfolgreich wirksamen Grenzschutz und eine selektive Einwanderungspolitik. Es gibt keinen Grund, weshalb dies in Europa nicht gehen sollte - ausser dem noch fehlenden politischen Willen.
      13 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:08
      Highlight Confused Dingo dann sprichst du menschliche Verfehlungen an, die mit Gottes Wirken keinen Zusammenhang haben. Allein gültig ist, was Jesus sagte, nicht was "Kirchen" daraus für weltliche Verbrechen rechtfertigen.

      "Es spielt keine Rolle was JC vor 2000 Jahren vielleicht gesagt oder getan hat"

      Mit diesem Satz hast du sehr deutlich offenbart, dass du scheinbar keine Gegenargumente im Köcher hast. Traurig.
      2 9 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:35
      Highlight Aron777

      Keine Gegenargumente ich? Du ziehst, wie immer irgendwelche Kommentafetzen aus dem Kontext und beziehst sie auf Glauben.

      Wenn du mein Kommentar verstanden hättest, dann wüsstest Du, das ich mich nicht auf Glaube beziehe. Jedoch auf die instrumentalisierte Religion. Und was in ihren Namen "legalisiert" wird.

      Du aber verbindest instrumentalisierte Religion und Glauben zu einem Ding. Dass es Moslems gibt, die ihre Kinder zum Schwimmuntericht schicken und den Koran nicht wörtlich nehmen, ignorierst du mit deinen Aussagen, dass der Koran nicht reformierbar ist.
      8 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:54
      Highlight Aron777. warum schreibe ich überhaupt noch mit dir. Du scheinst irgendwie nicht in der Lage zu sein meine Kommentare richtig zu erfassen.

      Lassen wir doch einmal Gott/Jahwe/Allah/Jesus und Co. aus dem Spiel.

      Ich rede davon, dass egal was in der Bibel steht, die Crhistlichen-Sekten (nachweislich nach Jesus) ziemlich schlimme Sachen "Im Namen Gottes" (ich hoffe du verstehst was die " bedeuten) getan haben. Heute tun sie das nicht mehr. Warum? Zum einen weil diese sich Reformiert und weiterentwickelt haben. Das ist der Lauf der Dinge. Evolution, Baby!
      Aber das ist ja eh ne Lüge zu sein, oder?
      5 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 16:02
      Highlight Confused dingo dann gib mir doch die Antwort. Wann hat Jesus in seinem Leben zu Gewalt aufgerufen?
      1 7 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 16:06
      Highlight @atomschlaf

      Zu den Entsprechenden Ländern fehlen mir entsprechende Zahlen zum Andrang. z.B. wie viele Syrische Flüchtlinge kommen jährlich nach Kanada und Australien im vergliech zu Europa? Von welchen Zahlen sprechen wir überhaupt?

      Und Israel wirklich? Das Land muss schon fast aus Prinzip eine Abschottungspolitik fahren, da es sonst schneller wieder weg wäre als es weitere Kolonien in Palästina bauen kann.
      5 1 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 16:17
      Highlight "Auch ist es vermessen, von jedem Einwanderneden davon auszugehen, dass er ein Strenggläubiger ist."

      @Dingo: Genau deswegen brauchen wir Grenzschutz und eine selektive Einwanderungspolitik. Damit könnte man die Problemfälle weitgehend rausfiltern und verhindern, dass diese überhaupt einreisen.

      "Und selbst wenn, durch richtige Integration kann man aus dem Strenggläubigen, in eins, zwei Generationen Moderate und liberale Muslime "heranzüchten"

      @Dingo: Worin siehst Du den Vorteil einer solchen Politik nach Prinzip Hoffnung gegenüber der von mir vorgeschlagenen selektiven Einwanderungspolitik?
      5 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 17:47
      Highlight @atomschlaf
      Weil das schlussendlich ne reine Symptombekämpfung ist und nichts weiter. Die Probleme sind weniger Fundis, sondern Radikale. Fundis werden mit einer guten Integrationspolitik in 1-2 Generationen integriert sein. Kaum sie, aber die Kinder ihrer Kinder. Dies kommt schlussendlich unserer Gesellschaft zu gute.
      Radikale kann man an der Grenze kaum bis gar nicht aussortieren. Also müssen wir den Radikalen islam da angehen wo wir können. In der Schweiz direkt.

      Oder wie sieht für dich eine "selektive Einwanderungspolitk" denn aus?
      3 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 18:04
      Highlight @Aron777
      Da du scheinbar meine Texte nicht verstehen kannst/willst, wird dies mein letzter Kommentar an dich sein, da ich keine Lust habe mich zu wiederholen.

      Ich habe bis jetzt NIE behauptet, dass Jesus zu Gewalt aufgerufen hat. Ich habe nur gesagt, dass dies seine Anhänger unbestreitbar getan haben. Was du aber ignorierst. Aber wenn du dadurch besser schlafen kannst🙄:
      "Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien ..." (Mt 10:34-35)
      4 1 Melden
    • ujay 28.06.2017 08:17
      Highlight Uff....immer dasselbe. Aron777, der friedliche Glaubenskrieger und fast niemand glaubt dir.
      4 3 Melden
    • Knäckebrot 28.06.2017 14:08
      Highlight @ Conf. Dingo
      Unabhängig von der knusprigen Diskussion zw. A7 & dir ein Kommentar zum Zitat aus Mt 10.34-35

      Möglichst objektiv: Diese Stelle wird wiederholt von Gegnern der Christl. Anschauung (bsp. Atheisten, Säkulare, Moslems etc.) genommen, um den Christen zu beweisen, dass Jesus doch zu Gewalt aufgerufen hat. Dies wurde aber nie von den Aposteln und auch von heutigen Denominationen so ausgelegt. Meines Wissens wurden nicht mal die Kreuzzüge damit begründet. Daher sollten wir mit der Stelle vorsichtig sein. Wir können sie nicht aus Nichtchtristlicher Sicht für die Christen anders auslegen.
      1 0 Melden
  • satyros 27.06.2017 10:35
    Highlight Finde ich spannend. Und was Günes sagt, stimmt so glaub nicht ganz. Im liberalen Judentum gibt es durchaus Rabbinerinnen. Mich dünkt das ganz vergleichbar mit diesem liberalen Islam. Und selbstverständlich akzeptieren orthodoxe Juden liberale nicht als "richtige" Juden. Genauso wenig wie Katholiken die reformierte Kirche als Kirche akzeptieren.
    23 4 Melden
  • Adalbert Finas 27.06.2017 09:55
    Highlight Die "Progressiv-Faktoren" entsprechen wohl eher dem Gesamtbild, das diese Personen in den Medien abgeben. Bezogen auf die hier aufgeführten Äusserungen ("Die Antworten zeigen...") wäre wohl eher folgende Wertung angebracht: Messahli: 10; Güneş: 2; Afshar und Illi: 1.
    14 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 09:45
    Highlight Würde mich wirklich Wunder nehmen, was der Prophet des Islam zu Homosexuellen in Moscheen sagen würde.
    8 21 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 11:31
      Highlight HAHAHAHA

      Was sagen denn andere abrahamitische Religionen zu Schwulen in der Moschee?

      Und dennoch haben sich gewisse auch weiterentwickelt und akzeptieren sie.

      Nur sind mittlerweile viele Schwule zu schlau für diese Religionen.
      17 8 Melden
    • Lowend 27.06.2017 11:47
      Highlight Der Prophet des Islam würde zu Homosexuellen in Moscheen vermutlich: "Grüss Gott" sagen. ;-)
      15 19 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 11:51
      Highlight Und was sagen die orthodoxen Rabbis zu Homosexuellen in Synagogen?
      15 8 Melden
    • Ridcully 27.06.2017 12:51
      Highlight Wayn interessierts. Wenn es einen Schöpfer gibt (und mir ist das egal), dann hat er ja auch die Homosexualität geschaffen, Wie kann dann ein Mensch einfach einen Teil der Schöpfung ablehnen? Im Prinzip sind die Dogmatiker doch die Häretiker!
      19 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:42
      Highlight "Wenn es einen Schöpfer gibt (und mir ist das egal), dann hat er ja auch die Homosexualität geschaffen"

      Falsch, Gott hat nie Sünde erschaffen. Der Mensch ist es, der sündigt. Natürlicherweise einfach seine Schuld dem zu geben, der die freie Wahl lässt.
      2 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 13:47
      Highlight "Nur sind mittlerweile viele Schwule zu schlau für diese Religionen."

      Menschliche Begierden sind zuweilen stärker als der Drang nach einem frommen Leben. Auch wenn dieses fromme Leben in keiner Kirche stattfindet, sondern nur bei Gott selbst.
      3 14 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:05
      Highlight Also wenn das Fromme Leben nur bei Gott stattfindet, dann ist das Problem für uns auf der Erde gelöst!

      So sauft und schlaft mit wem ihr wollt, für Frömmigkeit ist danach noch Zeit!
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:31
      Highlight Confused Dingo dass du das nicht verstehen kannst war mir klar ;)
      2 8 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 16:08
      Highlight @Aron777
      Sorry, ich halte es nicht so mit Imaginären Freunden. Aus diesem Alter bin ich rausgewachsen.
      9 3 Melden
  • SVRN5774 27.06.2017 09:35
    Highlight Ich bin Muslimin und trage kein Kopftuch, jedoch finde ich im Moschee sollte man das tun.
    Ist ja auch nichts schlimmes. Aber das mit den Homosexuelle find ich super. 👍
    31 36 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 09:23
    Highlight An die liberale Moschee:
    Super Sache! Einfach durchziehen und durchhalten und den Hatern nicht nachgeben!
    Um es mit den Unsterblichen Worten von Cmdr. Peter Quincy Taggart aus Galaxy Quest sagen:
    "Niemals Aufgeben! Niemals Kapitulieren!"

    Hoffe solche Moscheen kommen auch bald anderswo!
    40 9 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 10:50
      Highlight Wieso durchhalten? Sowas bringt nichts, und hat auch keine zukunft. Für Vortschritt ist das der Falsche weg.
      Wiedereinmal werden die Muslime gespallten das ist alles.
      6 28 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 11:29
      Highlight @BigPun
      Ich staune immer wie schnell Menschen vergessen oder noch schlimmer (?), Überheblich gegenüber anderen Menschen sind.

      Hätten vor 500 Jahren in Europa auch alle so gedacht, dann hätten wir wohl viele Neuerungen unserer Zeit nicht, wir würden weiterhin alle brav in die Kirche laufen, beichten, den Ablass bezahlen und ich wäre schon vor ca. 15 Jahren auf dem Scheiterhaufen gelandet.

      Vielen Dank auch!
      16 5 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 12:58
      Highlight Sehr viele erneuerungen in Europa haben wir auch dem Islam zu verdanken, was totgeschwiegen wird. Oder willst du dich immer noch mit dem römischen Zahlensystem rumschlagen ohne Kenntnisse von Algebra, Algorythmen, Medizin, Geographie, Philosphie und noch vieles mehr dass nicht mal ich kenne weil nie darüber gesprochen wird.

      Und ausserdem Fortschritt geht anders, da muss man sich nicht nur mit Homos, Heteros und unverschleierten Frauen auseinander setzen.

      Ausserdem wird das von der Mehrheit nicht angenommen, könnt ihr knicken. Das wird nichts.
      3 13 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 13:43
      Highlight Du bist genau so festgefahren auf deine Position wie die Extremisten.

      Gerade dein Beispiel zeigt, wie sich eine Gesellschaft wandeln kann, vom guten zum schlechten, aber auch vom schlechtem zum guten.

      Es braucht einfach Zeit. Möglich, dass du und ich das nicht mehr miterleben werden, aber der wandel im Islam wird kommen.
      2 2 Melden
    • dondor 27.06.2017 14:10
      Highlight Wir bedanken uns artig fürs warmhalten des antiken, griechischen Wissens. Die Araber waren in der Tat gute Archivare.
      11 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:06
      Highlight @dondor
      Im Gegensatz zu den Europäern wo es nicht geschafft haben, die Errungenschaften der Römer zu erhalten^^
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:11
      Highlight Confused Dingo du meinst in den nächsten 1400 Jahren? Wie kann man so verblendet sein, zu denken, dass das Wort Allahs für seine Gläubigen je etwas anderes ist, als eine ewig gültige Anweisung.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 15:14
      Highlight BigPun very wrong. Wie üblich, brüsten sich die Araber mit Erfindungen anderer Kulturen:

      Die erste bekannte Verwendung von Nummern geht auf rund 30000 v. Chr. zurück. Es ist aber allgemein akzeptiert, dass das aktuell benutzte Zahlensystem (Die Zahlen 0 bis 9) in Indien erfunden wurde. [3][4]

      Der Grund, warum es im Westen als arabisches Zahlensystem bezeichnet wird, liegt darin, dass es in Europa durch die Araber eingeführt wurde. Auch sie haben es übernommen - und zwar von den Hindus. Deswegen bezeichnen sie es im Allgemeinen ebenfalls nach seinem Ursprung als "Hindu-Zahlensystem".
      5 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:26
      Highlight @Aron777
      Wie kann man so verblendet sein, zu denken, dass das Wort Jahwe/Gott für seine Gläubigen je etwas anderes ist, als eine ewig gültige Anweisung.

      Ach Moment...
      1 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 15:30
      Highlight Es existiert keinen Unterschied. Nur weil du zu Jung bist und die letzten 2000 Jahre Geschichte ignoriest, heisst das noch lange nicht, dass wir einen Status Quo haben.

      Ein kleines Geheimnis des Lebens: Das Universum und alles was sich darin befindet, befindet sich im Wandel. Nichts ist für die Ewigkeit und nichts bleibt, wie es ist. Und genau so wird es mit dem Menschen und die von ihm erschaffenen Dinge. Darunter fällt auch die Religion.
      3 2 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 16:05
      Highlight Du meinst wohl eher 3 000 vor Christus. Klar, aber ohne die nordafrikaner hätten die Europäer lange Zeit weiter hin die römischen Zahlen benützen müssen. Die Muslime haben halt von anderen Kulturen gelernt und den Stoff weiter entwickelt. Im Gegensatz zu den Europäern die alles rasiert haben. Bis heute. Wollt ihr allen eure Ideologie aufzwingen. Dieser artikel ist der Beweis. Die Muslime sind nicht wie ihr... Na und? Das einzige Problem sind die Wahabiten und Salafisten, und die wurden vom Westen gezüchted. Also bist du eher wrong mit deiner Hetze
      5 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 16:06
      Highlight Ok confused dingo dann erzähl mir mal, wo in den letzten 1400 Jahren sich der Islam denn reformiert hat? Ja, der Islam ist 600 Jahre n.ch. gegründet worden, solltest du dich über die jahresdiskrepanz wundern.
      1 3 Melden
  • chicadeltren 27.06.2017 09:17
    Highlight Da trennt sich die Spreu vom Weizen...
    34 0 Melden
    • Firefly 27.06.2017 09:51
      Highlight bin mir sicher, dass beide Seiten von sich behaupten, der Weizen zu sein.
      12 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 08:39
    Highlight Europa scheint dem Isalm gut zu bekommen.
    34 11 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 12:35
      Highlight Der Islam bekommt Europa aber nicht gut
      17 7 Melden
    • Ueli der Knecht 27.06.2017 16:34
      Highlight Zum (angeblich guten) Einfluss Europas auf den Islam ein passender Artikel aus der heutigen SZ:

      «Der islamische Antisemitismus ist ein Import aus Europa»

      http://www.sueddeutsche.de/politik/verschwoerungstheorien-der-islamische-antisemitismus-ist-einimport-aus-europa-1.3558828

      Zusammenfassung: Der Hass kommt nicht vom sondern über den Islam aus Europa. Der Islam wird von Europäern ideologisch missbraucht, um nicht zu sagen vergewaltigt (vgl. zB. Kommentare von Aron777, "Rabbi" Jussuf, pachnota, demokrit, Stipps usw.)

      Fazit: Europäisch-christlicher Paternalismus bekommt der Welt nicht gut.
      8 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 10:11
      Highlight Ueli
      Du glaubst auch jeden Quatsch, Hauptsache, er passt in dein enges Weltbild.
      Judenhass gab es permanent durch die ganze islamische Geschichte. Nicht immer und nicht überall, aber sehr viel konsequenter als das in Europa der Fall war. Nicht umsonst fand das erste Judenpogrom im islamischen Teil Europas statt.
      Aber was red ich da. Du wirst nie begreifen, dass Geschichte eben etwas komplizierter ist, als es deinem Weltbild entspricht.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 13:37
      Highlight Nachtrag: Es stimmt schon, was Benz über den heutigen Antisemitismus sagt, leider nicht was er zu dessen Geschichte sagt. Und das ergibt am Schluss ein vollkommen falsches Bild - auf das unser Ueli prompt reingefallen ist.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 28.06.2017 15:51
      Highlight Jussuf: Ich habe diesen SZ-Artikel vorgestellt und überspitzt zusammengefasst, um an den Kommetaren/Thesen von Mr.Gloon und roterriese anzuknüpfen.

      Die Geschichte des Antisemitismus ist dabei nebensächlich. Vielmehr geht es darum, dass der europäisch-christlich geprägte Paternalismus einen fruchtbaren Nährboden bietet, auf dem dann Antisemitismus, Islamophobie, Schwulenfeindlichkeit und weitere solche Übel prächtig gedeihen.

      In diesem Sinne wachsen islamischer Antisemitismus wie auch zionistische Islamophobie und viele andere Plagen auf dem gleichen Boden: dem europäischen Paternalismus.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 20:21
      Highlight nun ja, MrGloons Beitrag war ja klar ironisch und bezog sich auf die übermässige europäische Toleranz und die Meinungsfreiheit in der sich eine steinzeitliche Religion breit machen kann. Also ging es um das Gegenteil von Paternalismus.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 20:28
      Highlight Es gab in der Tat eine Form von Paternalismus von Seiten der Engländer und Franzosen im Osmanischen Reich. Sie machten Druck auf die Osmanen um die jüdischen und v.a. christlichen Gemeinschaften aus der Unterdrückung zu befreien. Das hat die Folge, dass sie umso mehr unterdrückt wurden und die Gemeinschaften stark schrumpften. Wenn du das meinst? Jedenfalls hat das Benz völlig ausser Acht gelassen.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 29.06.2017 02:03
      Highlight Jussuf: Tatsächlich ist der Paternalismus auch schon tief in diesen steinzeitlichen Religionen verwurzelt. Es wimmelt in deren heiligen Schriften von väterliche Figuren, wie zB. Abraham, Moses, Salomon, David, Jesus...

      Offenbar sticht auch dir ins Auge, dass sich der jüdische Staat Israel in Palästina «breit machen kann», wenn du schon diesen eigennützigen Paternalismus der Engländer, Franzosen und Italiener im Zusammenhang mit einer «steinzeitlichen Religion» ansprichst. Christentum und Islam wurden doch einige Jahrhunderte später als die Steinzeit erfunden und sind ergo moderner.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.06.2017 14:10
      Highlight Ueli
      meine Bemerkung bezog sich nicht auf Israel, sondern auf das osmanische Reich. Bei Israel zählen ganz andere Faktoren.
      Wenn du schon mit Begriffsschubladen hantieren musst, dann drehen wir die doch einmal um und schauen, was da sonst noch so herausfällt:
      Die Osmanen und alle isl. Herrscher davor waren auch "Paternalisten", wenn sie Andersgläubige "beschützten" und mit der Dhimmitude belegten. Eine absurde Situation im ganzen islamischen Einflussbreich.
      0 0 Melden
  • ogi 27.06.2017 08:33
    Highlight Religion of Peace meets LGBT.
    43 8 Melden
  • kupus@kombajn 27.06.2017 08:09
    Highlight Auch die christliche Reformation ging zuerst harzig voran und stiess auf enormen Widerstand. Wird schon!

    Wenn das der Anstoss zur islamischen Reformation ist, dann sind die sogar rund 100 Jahre früher dran als wir. Das wär's, wenn die islamische Reformation von Berlin ausginge.
    58 19 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 10:55
      Highlight Das ist keine Reformation sondern Spaltung. Und das ist auch nichts neues. Das gabs schon hundert mal, und weiter sind wir jetzt auch nicht...
      14 13 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 11:13
      Highlight Man muss bedenken, dass die Reformation die Christliche Reformation keine vorgegangene reformierte Religion und säkuläre Staaten hatte.

      Der Islam hat in Europa definitiv die besseren Chance auf eine Reformation. Nur aber, wenn man die Menschen und den Islam akzeptiert und ihnen die Chancen gibt dazu.
      10 6 Melden
    • kupus@kombajn 27.06.2017 12:01
      Highlight @BigPun: das Eine schliesst das Andere nicht aus. Eine Reformation ist immer eine Spaltung, weil es immer auch solche gibt, welche sich gegen die Reformation stemmen.
      12 2 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 12:07
      Highlight @Confused Dingo: Dir ist aber schon bewusst, dass sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viele europäische Moslems genau in die Gegenrichtung bewegt haben?
      11 4 Melden
    • evand 27.06.2017 12:07
      Highlight BigPun, die reformierte Kirche IST eine Abspaltung der katholischen Kirche.
      9 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 12:51
      Highlight @atomschlaf
      1. Versuch Dich in diese Leute hineinzuversetzen. Verschiedene Faktoren sind schuld, warum es im Moment solch eine "Welle"
      (hast du Quellen, dass die Mehrheit der Muslime extremistisch werden?) gibt, zum einen werden Muslime, wie länger wie mehr von der westlichen Gesellschaft ausgegrenzt. Das fördert der Zusammenhalt der Muslime untereinander, aber auch Frust. Zusätzlich kommt die Perspektivlosigkeit der Personen, die dann von Salafisten (gleich wie bei anderen Sekten auch) ausgenutzt wird.
      ...
      4 4 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 12:55
      Highlight ...Mit Perspektivlosigkeit mein ich nicht mal Gesellschaftliche oder Wirtschaftliche Perspektiven. Sondern auch die Spirituelle. Ich verstehe wenn jemand unsere technokratische Gesellschaft als Seelenlos bezeichnet und sich nach mehr sehnt, als den nächsten Serienhit, das nächste iPhone oder Samsung oder die nächste Spielkonsole.
      Es gibt Menschen, die wollen mehr. Diese Faktoren und weit mehrere, führen dazu, dass Menschen den Extremisten (aber auch anderen Sekten) ins Netz gehen. Abhilfe schafft man damit, dass man die Leute integriert, ihre Religion akzeptiert und mithilft sie zu verbessern
      5 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 27.06.2017 12:57
      Highlight ...das wird nicht von Heute auf Morgen geschehen. Aber die liberale Moschee zeigt, dass eine Entwicklung in Gange ist.

      2. Befass Dich mit der Geschichte der Reformation. Die ersten Reformanten waren ebenfalls Extrem. Sie lehnten die Kirchliche Institution zwar ab, waren aber nicht minder Religös-Fanatisch als ihre "Gegner". Auch sie hätten keine Schwulen geduldet. Viele Westliche Religionen sind heute auch noch nicht so weit.
      3 5 Melden
    • Dr.Bogyman 27.06.2017 13:12
      Highlight @ Atomschlaf Mit dir rede ich nicht.

      Nein abspaltung ist einer der grössten Sünden. Wir müssen alle miteinbeziehen. Egal ob Sunniten Schiiten Alewiten oder Sufis. Wir sind alle Muslime und glauben an einen Gott und die Geandten kennen wir.

      Und Reformieren ja vieleicht, aber nicht ändern, und nicht mit dieser Sayran Ate, ich bitte euch. Ihr könnt mir so viele Blitzer geben wie ihr wollt aber das ist lächerlich.
      3 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.06.2017 14:39
      Highlight "zum einen werden Muslime, wie länger wie mehr von der westlichen Gesellschaft ausgegrenzt"

      Das haben die Muslime sehr gut auch ohne Unterstützung des Westens geschafft.
      6 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 13:41
      Highlight Wäre der Islam reformfähig, hätte er sich schon lange reformiert (im Sinne einer Aufklärung).
      4 1 Melden
    • kupus@kombajn 28.06.2017 16:01
      Highlight @Rabbi Jussuf: Echt? Wieso ging es dann bei den Christen so lange?
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.06.2017 20:04
      Highlight Das liegt doch auf der Hand. Eigentlich unnötig zu erwähnen. Die Aufklärung war eine neue Entwicklung, noch nie dagewesen. Da hätten die islamischen Länder seit Jahrhunderten Vorbilder, wie das zu machen wäre. Aber nein, man schottet sich ab. Und jetzt soll es plötzlich gehen? Warum? Ich sehe keinen einzigen Grund dafür.
      Was Ates und andere machen, ist zwar nett, aber garantiert ein Weg ohne Erfolg.
      3 2 Melden
    • kupus@kombajn 29.06.2017 07:45
      Highlight @Rabbi Jussuf: Das sehe ich nicht so. Die Aufklärung entwickelte sich als Gegenströmung zum Erbe des Mittelalters mit Bezugnahme auf die Antike. Konkret: die Antike diente als Leitbild.

      Des Weiteren gab es in der islamischen Welt bereits viel früher aufklärerische Strömungen, noch vor der Zeit des Renaissance-Humanismus. Ich empfehle dir, dich mit Avérroes zu befassen. Leider nahm die Entwicklung nicht den Lauf, der zu begrüssen gewesen wäre.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.06.2017 13:57
      Highlight kupus
      "Leider nahm die Entwicklung nicht den Lauf, der zu begrüssen gewesen wäre."
      Du sagst es!
      Wenn man die islamische Geschichte von damals genauer unter die Lupe nimmt, verwundert das aber nicht wirklich.
      Averroes und viele andere wurden von islamischer Seite erst kürzlich wieder entdeckt um gegen den Westen instrumentalisiert zu werden. Die Inhalte kümmern herzlich wenig. Auch zu seiner Zeit schon hatte er einen schwierigen Stand und seine Bücher wurden verbrannt. Er hatte im islamischen Bereich herzlich wenig Einfluss im Gegensatz zur Scholastik.
      0 0 Melden
  • oXiVanisher 27.06.2017 08:09
    Highlight Ich höre die Islam- und Muslimfeindlichen Hater jetzt schon... Und denke and die idiotische Diskussion der Kruzifixe in den Schulzimmern.
    Ich finde diese "moderne" Moschee eine tolle Sache und hoffe dass es auch bei uns so weit kommt. Dass das nicht alle Muslime toll finden ist verständlich und auch absolut OK.
    39 56 Melden
    • oXiVanisher 27.06.2017 15:07
      Highlight Wow ... die braune Sauce fliesst wieder gewaltig hier. Und zwar aus allen Himmelsrichtungen.
      5 5 Melden
  • demian 27.06.2017 08:05
    Highlight Schade bietet ihr dem Illi wiedermal eine Plattform.
    89 13 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 08:50
      Highlight Nein es ist nicht schade. Diese Personen zeigen eben die Realität und zeigen unfreiwilig auf, dass der Islam nicht so zahm ist, wie viele Linke es gerne hätten oder sich einbilden.

      Gerade jetzt auf 20min: IZRS-Blancho verteidigt die Steinigung http://www.20min.ch/schweiz/news/story/25442735
      40 23 Melden
    • Lowend 27.06.2017 09:46
      Highlight Rotbraune Riesen bekommen ja leider auch ihre Plattform hier.

      Ich kann auf beide extremistischen Strömungen verzichten, denn am Ende sind wie immer die lösungsorientierten Kräfte daran Schuld, dass es die religiösen oder rechtsextremen Hassprediger gibt.
      13 17 Melden
    • satyros 27.06.2017 10:30
      Highlight Illi und Blancho haben mit dem gelebten Islam in der Schweiz und der Mehrheit der Muslime überhaupt nichts zu tun. Das ist eine kleine Splittergruppe am Rand der Gesellschaft, die höchstens für den Staatsschutz interessant sein sollte.
      14 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 27.06.2017 10:30
      Highlight Welche Linke denken, der Islam sei zahm? Die Linken stehen für Religionsfreiheit ein und gegen Sippenhaft.
      20 9 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 11:14
      Highlight @roterriese Illy ist ein Konvertit und Extremist aber er ist eine kleine Minderheit mit zu viel Medienaufmerksamkeit
      13 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 11:57
      Highlight Lösungsorientiert 😂😂👌 genau, die Linke hat genau null Lösungen für die Islamisierung.
      15 15 Melden
    • Lowend 27.06.2017 12:31
      Highlight Ach diese böse Islamisierung des Abendlandes schert die progressiven Kräfte weniger, weil man nicht jedes Schreckgespenst der rechten Propaganda eine Antwort bedarf, oder fürchten sich rote Riesen vor den paar wenigen Menschen, die statt in die Kirche in die Moschee zum beten gehen?

      Unsere Wahrnehmung täuscht uns eben gewaltig:
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wie-viele-Muslime-leben-in-der-Schweiz/story/29617359

      Wann war eigentlich der Rotriese zum letzten mal in einer Kirche, denn die gefühlte Stärke des Islams beruht eben auch auf der zunehmenden Schwäche des Christentums!
      6 6 Melden
    • chicadeltren 27.06.2017 12:48
      Highlight Der IZRS mag klein sein, aber die Aussagen dieser Dachorganisationen finde ich in Anbetracht ihrer Grösse noch viel bedenklicher.
      Frauen ohne Kopftuch passen nicht zur deutschen Kultur? Interessant...
      4 1 Melden
    • atomschlaf 27.06.2017 13:29
      Highlight @Illi: Weshalb bezeichnest Du Illi als Hassprediger, wenn er doch nur dasselbe sagt, was auch schwarz auf weiss im Koran steht?
      7 5 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 08:03
    Highlight Der Islam ist nicht wirklich eine Religion, sondern vielmehr eine Ideologie und Staatsform. Genau das macht ihn so gefährlich. Wie liberal der Islam ist, sieht man ja gerade an den weltweiten Reaktionen auf diese "Moschee"
    85 50 Melden
    • Schweizer Bünzli 27.06.2017 09:22
      Highlight Die katholische Kirche musste sich über kurz oder lang schlussendlich dem Rechtsstaat fügen.
      25 12 Melden
    • reaper54 27.06.2017 09:40
      Highlight @Follbescheuert ja das hat über 1950 Jahre gedauert, also wollen wir beim Islam noch 600 Jahre warten?
      Zudem hat sich der Islam in den vergangenen 100 Jahren mehr nach hinten als nach vorne bewegt...
      In der Türkei sieht man aktuell gerade eine weitere Rückwärtsbewegung.
      16 5 Melden
    • satyros 27.06.2017 10:30
      Highlight Diese Moschee ist ja auch Islam.
      7 2 Melden
    • amore 27.06.2017 10:35
      Highlight Leider nicht in allen Teilen, sonst dürften heute auch Frauen Priesterinnen, Bischöfinnen, Kardinälinnen und Päpstinnen sein. Nein die katholische Kirche entspricht noch nicht unserer Bundesverfassung.
      15 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 29.06.2017 13:10
      Highlight @reaper54

      Nein, wir wollen nicht so lange warten. Das müssen wir auch nicht. Ich wollte nur sagen, dass die katholische Kirche ihren Machtanspruch auch nicht freiwillig abgegeben hat.
      0 0 Melden
  • Tilman Fliegel 27.06.2017 07:45
    Highlight Männer beten ohne Kopftuch?
    Skandal!
    😂😂😂
    44 3 Melden
  • Scrj1945 27.06.2017 07:35
    Highlight Die letzten drei leute zeigen mir wieder auf, dass der islam ein intoleranter und rückständiger glauben ist. Und ich finde man soll sich keinem glauben "unterwerfen" so wie es illi fordert, sondern damit leben aber sich nicht unterordnen
    73 18 Melden
    • El Gageli 27.06.2017 08:46
      Highlight Da dekt sich deren Meinung aber mit der offiziellen katholischen Kirche. «Christliche Werte» eben.
      33 21 Melden
    • TheMan 27.06.2017 09:08
      Highlight El Gageli du hast Beweise oder?
      15 12 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 11:15
      Highlight @TheMan Huonder mit dem alten Testament als Beispiel
      12 0 Melden
    • TheMan 27.06.2017 12:06
      Highlight Fabio74 Huonder gilt nicht als Massstab den er braucht das AT. Was zeigt das er die Bibel nicht kapiert hat.
      2 6 Melden
    • chicadeltren 27.06.2017 12:52
      Highlight @TheMan: ist natürlich einfach zu sagen, die Interpretation sei falsch.
      Genau das sagen die Muslime ja auch immer über den Koran...
      6 1 Melden
    • Saraina 27.06.2017 13:32
      Highlight Huonder vertritt sehr wohl den Massstab der römisch katholischen Kirche. Er wird sogar von dieser dafür bezahlt.
      8 1 Melden
    • TheMan 27.06.2017 16:00
      Highlight Hounder ist für die Katholiken so ein Grosser Massstab, wie der Millimeter auf einem Massband. Hounder kann zwar seine Meinung sagen, aber wer ihm zuhört und es Glaubt ist selber Schuld. Bei Illi und Co ist es leider anders. Sie zeigen wie Muslime sich wirklich nach dem Koran verhalten müssen gegenüber Homosexuelle. Mir sagte ein Imam mal, Homosexuelle und Handicapierte gehören eingesperrt und Vergessen.
      2 8 Melden
    • El Gageli 27.06.2017 21:50
      Highlight @TheMan: Du machst Witze oder? Hounder, der vom Vatikan eingesetzt ist und über ein Bistum regiert, ist für dich nicht relevant, obwohl er ein offizieller katholischer Würdenträger ist. Illi aber, der einen Bruchteil des Bruchteils der Moslems in der Schweiz vertritt, gilt dir als Fürsprecher des «Islams»? Schau mein Lieber, ich bin praktizierender Christ und weiss somit sehr genau, dass einige Christen die gleich Meinung zum ogiben Thea haben, wie die erwähnten Herren. Ich teile diese Meinung nicht. Ist es eine Mehrheit? Ich hoffe es nicht, aber es ist ein nicht geringer Teil.
      5 0 Melden
    • TheMan 27.06.2017 23:01
      Highlight El Gageli. A. Hounder ist und bleibt kein Massstab. Den er sagt nur seine Meinung. Braucht dazu das At. B. Gilt für Christen das NT oder das Leben und Wirken Jesus. Jesus hat nie was gegen Homosexuelle gesprochen. C. Der Koran bzw der Islam ist nicht wirklich Friedlich. Und was ich Geschrieben haben über den Imam. Der Imam war ein Moderater Imam. Und bekam zustimme von anderen. Wieviele haben Hounder zugestimmt? Und ich war praktizierender Christe und kenne keine in meinem Kolegenkreis und deren Familien, die so denken. Warum auch. Homosexuelle sind Sünder wie alle andere ob Christ oder nicht.
      2 0 Melden
    • ujay 28.06.2017 08:24
      Highlight @TheMan......jaja, wers glaubt, wird seelig (das mit dem Imam). Du gehst ja mit deiner Ideologie in den Moscheen ein und aus.
      1 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.06.2017 07:31
    Highlight Je weiter hinunter man liest im Text desto wiederlicherlicher die Äusserungen.
    57 3 Melden
    • Lowend 27.06.2017 08:45
      Highlight Habe jetzt den Artikel bis zu den Kommentaren gelesen und stimme Ihnen da voll zu!
      Je weiter hinunter man scrollt, desto widerlicher werden die Äusserungen!
      29 51 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 27.06.2017 09:07
      Highlight Lowend finden den Illi wohl ganz toll. Wir sollten uns alle ein Beispiel an Illi nehmen, so sieht gelebte Toleranz und Willkommenskultur aus. Am Besten wir konvertieren gleich alle, das wäre nur gerecht.
      32 18 Melden
    • Lowend 27.06.2017 09:40
      Highlight Ach der Wort- und Sinnverdreher vom rechten Rand kommt wieder mit seinen geistigen Pirouetten und versucht, mich in die Nähe von Extremisten zu schieben, aber Fakt ist:

      Illi und Menschen wie Sie, rotriese sind Brüder im Geist und der eine könnte nicht ohne den anderen überleben, weil der eine den anderen braucht um seinen Hass zu projezieren.

      Im Gegensatz dazu können normale Menschen wie ich und viele andere sehr gut auf rechtsextreme und islamistische Hassprediger verzichten!
      20 12 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 11:16
      Highlight @Roterriese differenzieren und denken überfordert den Hardcore SVPler. Zeigst es uns jedes Mal
      Es gibt kaum einen der Illy gut findet
      13 7 Melden
    • Wiesoned 27.06.2017 11:58
      Highlight @Lowed

      Was ist mit den Linksextremen, auf die willst du nicht verzichten ?

      Habe es jetzt zwei mal von dir gelesen, darum nimmt es mich wundern. Nicht weil ich etwas gegen die Linkeseite habe. Oder beziehst du dich auf rechtsextrem/ islamistisch wegen Illy ? Dann habe ich dich falsch verstanden.
      8 3 Melden
    • Lowend 27.06.2017 12:14
      Highlight Warum kommt bei rechtsextremen Extremismus fast augenblicklich die Frage nach dem Extremismus der progressiven Kräfte?

      Hier geht es um die rechtsextreme Hetze gegen religiöse Hetzer, aber wenn es der Wisoned braucht, ja ich bin auch mit den Kommunisten und Anarchisten im Clinch, falls dich das beruhigt.

      Den trage ich einfach nicht über Watson aus, weil es hier kaum linke Extremisten gibt, aber sei beruhigt, die Berner Anarchos hassen mich genau so, wie die rechtsextreme Pest auf Watson mich hasst.

      Gehasst zu werden ist vermutlich heute der Preis dafür, eine eigenständige Meinung zu haben.
      4 7 Melden
    • TheMan 27.06.2017 12:18
      Highlight Wiesoned bei Lowend und Fabio sihd die Rechten, Abgrundtief Böse und Lügen immer. Die Linken sind Heilige Schäfchen und sagen Immer die Wahrheit. Rechts Zerstört die Schweiz, Links Schaut zur Schweiz (Trotzdem wollen Links in die EU)
      7 4 Melden
    • chicadeltren 27.06.2017 12:55
      Highlight @lowend: Vielleicht weil Linksextremismus in der Schweiz viel prävalenter ist als Rechtsextremismus und Islamismus. http://E
      6 2 Melden
    • Lowend 27.06.2017 14:05
      Highlight Wenn man den Zahlen der Abstimmungen hier traut, sind rechtsextreme Meinungen extrem viel prävalenter, sprich vorherrschend.

      Ansonsten netter Versuch vom Thema abzulenken, chica.
      6 4 Melden
    • chicadeltren 27.06.2017 14:49
      Highlight Denke kaum, dass die Abstimmungen hier repräsentativ sind. Was tagtäglich auf der Strasse geschieht schon eher.
      6 1 Melden
  • yoh 27.06.2017 07:27
    Highlight 4 Männer diskutieren mehr oder weniger direkt warum sie es doch sehr wichtig finden, dass Frauen/ Homosexuelle nicht mit ihnen gleichgestellt werden...
    61 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 27.06.2017 09:20
      Highlight Erinnert an die Diskussionen in der katholischen Kirche bezüglich Frau und Priesteramt.
      39 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.06.2017 10:32
      Highlight @Follbescheuert: genau. Ob radikale Juden, Moslems oder Christen: Homsexualität wird stark geächtet.
      11 0 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 03:08
      Highlight Und ehh ihr Nicht-Muslime diskutiert darüber, wie sich Muslime zu verhalten haben und IHRE Religion zu leben haben
      Oh Hypocrites!
      3 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.06.2017 10:36
      Highlight @Lokowuai: natürlich diskutiere ich mit! ich bin betroffen von der Lebensweise von (gläubigen) muslimischen BewohnerInnen. Das fängt z. B. damit an, dass meine Kinder in der Schule nur noch Vegifood bekommen um es auch den Muslimen recht zu machen.
      2 2 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 11:51
      Highlight @Dingo ok Vegifood, dass ich nicht lache! Das wurde auch für die steigende Anzahl von Vegetariern eingeführt...und nur so nebenbei, Muslime essen Fleisch, halt einfach halal oder koscher. Bei vielen Hinduisten sind die Essregelungen mit dem Veganismus zu vergleichen und dementsprechend strikter.
      "Betroffen" hahaha ok
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.06.2017 12:59
      Highlight @Lokowuai: Ich glaube schon dass Du verstanden hast was ich meine. Die Vegis sind übrigens genauso nervig wie die gläubigen Moslems oder all die Pseudonahrungsmittelallergiker. Ich habe einfach keine Lust wenn ich oder meine Kinder den kleinsten gemeinsamen Nenner essen müssen. Könnten nicht alle ein wenig flexibler und offener sein und mal vegi, mal Halal, mal fleischig, mal schweinig, mal weiss ich nicht was essen? Noch ein Beispiel betreffend Moslems: an unserer Schule gibt es nur noch Pouletwienerli...
      2 1 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 18:56
      Highlight @ Dingo boohoo firstworldproblems vom feinsten! Ramadan würde dir gut tun, sodass du jegliche Art von Essen zu schätzen weisst :) und ja wir Muslime geben uns zufrieden mit dem Menuplan welchen es in der Mensa gibt. Die die kein Schweinefleisch essen möchten haben ja so viele andere Möglichkeiten wie Fisch und Gemüse etc. Glaub mir die Mehrheit der praktizierenden Muslime verlangen keine Anpassung der Menüpläne auch wenn es zur Abwechslung Mal angenehm wäre! Aber nö wir können ja auch Essen selber mitbringen! Klappt auch super
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.06.2017 06:57
      Highlight @Lokowuai: wenn alle so flexibel wären wie Du, dann ginge es ja ganz gut. Natürlich sind das Firstworldprobleme, darum lebe ich ja gerne hier.
      1 0 Melden
  • CasRas 27.06.2017 07:26
    Highlight Ich frage mich mehr, warum sich jemand im Jahre 2017 um sexuelle Ausrichtungen und Geschlechter kümmert, ist doch völlig irrelevant.
    27 4 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 03:10
      Highlight Ich frage mich wieso jemand im Jahre 2017 so tut als wäre das westliche Weltbild die Norm der gesamten Welt und jeder der nicht dieses Weltbild teilt per sofort als "rückständig" abgestempelt wird. Meine Güte wie dieser Egoismus der westlichen Welt stinkt!
      2 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.06.2017 13:33
      Highlight @Lokowuai: hat leider wenig mit westlicher Welt zu tun, du hast ein total schiefes Weltbild. Schau z.B mal den Budhismus an! https://de.m.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_und_Religion
      1 1 Melden
    • Tokyobeirut 28.06.2017 18:59
      Highlight @Dingo es ist ja auch nicht der Sinn, dass jede Religion genau gleich ist! Genau das meine ich ja mit "westliches Weltbild" alles was nicht dem westlichen Weltbild entspricht ist per sofort falsch oder halt eben abnormal. Ich bitte nur um mehr Toleranz, es soll doch gut möglich sein, dass wir alle in Frieden leben können ohne dass man versucht den anderen zu beeinflussen :/ keine Ahnung was du willst
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.06.2017 07:05
      Highlight @Lokowuai: Toleranz gegenüber Homosexuellen ist kein 'westliches' Attribut, siehe Link. Was ich will ist Toleranz gegenüber Homosexuellen. Was wäre, wenn Dein bester Freund sich als Schwul outen würde oder der Lehrer deines Sohnes schwul wäre?
      1 0 Melden
  • Hexentanz 27.06.2017 07:26
    Highlight Bietet doch den möchtegern konvertiten des IZRS keine Plattform...

    Wikipedia:
    "Illi liess sich auf eigenen Wunsch katholisch taufen. Als Jugendliche war sie in der Punkszene aktiv und konvertierte im Alter von 18 Jahren zum Islam."

    Und

    "Abdel Azziz Qaasim Illi (* 1982 als Patric Jerome Illi in Schaffhausen; heimatberechtigt in Bonstetten) ist ein zum Islam konvertierter Schweizer Informatiker[...]"

    Peinlich was die 2 Anstellen. Nichtmal in der Türkei war der IZRS für sein Meeting zugelassen. Reines gehype und Plattform bieterei.

    In b4 mimi
    51 1 Melden

Schockierende Reportage: In Frankreichs Vorstädten gibt es No-Go-Zonen für Frauen

«Dans ce café, il n’y a pas de mixité» (etwa: «Das ist kein gemischtes Café») – diesen Satz bekommen Nadia Remadna und Aziza Sayah in einem Lokal in Sevran zu hören. Die beiden Frauen von der «Brigade des mères» («Mütter-Brigade») – einer Organisation, die für die Gleichstellung der Geschlechter und die Laizität kämpft – haben die Szene mit einer versteckten Kamera gefilmt. 

Remadna und Sayah unternahmen ihren «Ausflug» für die Reportage «Lieux publics : quand les femmes sont …

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