Schweiz

Nach diesen 22 Zitaten zum Thema Demokratie wünscht man sich fast, die Schweiz hätte einen König

Publiziert: 19.09.16, 10:25 Aktualisiert: 23.09.16, 09:59

Die Demokratie sei die schlechteste Staatsform, abgesehen von allen anderen, scherzte einmal Winston Churchill (dessen legendäre Europa-Rede an der Universität Zürich sich heute zum 70. Mal jährt). Aber jetzt einmal im Ernst: Was könnte an der Demokratie schlecht sein? Eine ganze Menge (fand sogar Churchill selbst) ...

«Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler.»

Winston S. Churchill, britischer Staatsmann

Bild: AP/KEYSTONE

«Ich glaube nicht an die kollektive Weisheit individueller Ignoranz.»

Thomas Carlyle, schottischer Philosoph

bild via biography.com

«Wenn Wahlen irgendeine Bedeutung hätten, würde man uns nicht erlauben, sie abzuhalten.»

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

Bild: AP The Mark Twain House & Museum

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Du willst nur das Beste? Voilà:

«Der Anti-Intellektualismus zieht sich wie ein roter Faden durch unser politisches und kulturelles Leben, genährt von der falschen Vorstellung von Demokratie, wonach ‹meine Ignoranz ebenso gut ist wie dein Wissen›.»

Isaac Asimov, russisch-amerikanischer Science-Fiction-Autor

bild via biography.com

«Unsere grossen Demokratien neigen immer noch zur Annahme, dass ein dummer Mensch ehrlicher ist als ein kluger, und unsere Politiker nutzen dieses Vorurteil aus, indem sie sich dümmer stellen, als sie von Natur aus schon sind.»

Betrand Russell, britischer Philosoph

bild via bertrandrussel.org

Aus aktuellem Anlass zu Punkt 5:

Im Bemühen, dem Zuschauer, dem «Volk» zu gefallen, reden Parlamentarier gerne schlechter, als sie können. Es ist eine Art freiwilliges Downgrading. «Ich spreche nicht das Hochdeutsch, das ich von der Uni gewohnt bin», sagt [der Grüne Nationalrat Balthasar] Glättli. Man habe ihm schon früh gesagt, dass er damit als Besserwisser wahrgenommen werde. «Seither habe ich mich angepasst.» (Quelle: «Tagesanzeiger», 23.09.2016)

«Wahlen gehören den Menschen. Es ist ihre Entscheidung. Und wenn sie entscheiden, dem Feuer den Rücken zuzukehren und sich den Hintern zu verbrennen, dann müssen sie nachher eben auf ihren Blasen sitzen.»

Abraham Lincoln, 16. US-Präsident

Bild: AP Library of Congress

«Eines der grossen Probleme unserer Zeit ist, dass wir von Menschen regiert werden, denen Gefühle wichtiger sind als Gedanken und Ideen.»

Margaret Thatcher, britische Premierministerin

Bild: EPA PA

«Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, (...) sondern durch Eisen und Blut.»

Otto von Bismarck, deutscher Staatsmann

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-R15449 / CC-BY-SA

«‹Die machen ja doch, was sie wollen.› Dieser Satz zeigt deutlich ein falsches Ideal [der Demokratie]; es geht nämlich davon aus, dass ‹die› (das heisst: die da oben) machen sollten, was wir wollen. Aber das ist ja gar nicht durchführbar. Wir wollen ja nicht alle dasselbe.»

Mani Matter, Schweizer Chansonnier

Bild: KEYSTONE

«Wenn die Demokratie sich fortlaufend perfektioniert, widerspiegelt die Präsidentschaft immer exakter die innere Seele des Volkes. Eines grossen und glorreichen Tages wird sich der Herzenswunsch der einfachen Leute erfüllen und das Weisse Haus mit einem wahren Idioten verziert sein.»

Henry Mencken, amerikanischer Satiriker

bild: Baltimore Examiner and Washington Examiner

«Gibt es einen einzigen Fall in der Geschichte, wo die Mehrheit recht hatte?»

Robert Heinlein, amerikanischer Science-Fiction-Autor

bild: pd

«Der Demokratie wird vorgeworfen, sie behaupte, die Mehrheit habe immer recht. Der Fortschritt lehrt uns, dass vielmehr die Minderheit immer recht hat. Die Fortschrittlichen sind Propheten; und zum Glück sind nicht alle Menschen Propheten.»

Gilbert Chesterton, britischer Schriftsteller

bild: pd

«Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen.»

George Bernhard Shaw, irischer Schriftsteller

bild via bbc

«Mit dem demokratischen Grundsatz, dass ein Idiot gleich gut ist wie ein Genie, bin ich sehr einverstanden. Aber für mich hört es auf, wenn jemand einen Schritt weiter geht und behauptet, zwei Idioten seien besser als ein Genie.»

Leó Szilárd, ungarisch-deutsch-amerikanischer Physiker

bild: DOE Photo

«Wahlen bestimmen, wer an die Macht kommt, aber sie bestimmen nicht, wie die Macht angewandt wird.»

Paul Collier, britischer Professor für Ökonomie

bild: flickr/World Economic Forum

«Das Volk hat immer das entscheidende letzte Wort. Aber das Volk hat nicht immer recht.»

Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin

Bild: KEYSTONE

«Man kann in einem Diktaturstaat leben und dennoch frei sein, unter einer Bedingung: Man muss die Diktatur bekämpfen. Der Mensch, der seinen Kopf zum selbständigen Denken benutzt und dessen Herz unbestechlich bleibt, ist frei. Der Mensch, der für das kämpft, was ihm richtig scheint, ist frei. Dagegen kann man im demokratischsten Lande der Erde unfrei sein, wenn man feige, stumpf und innerlich träge ist.»

Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller und Politiker

Bild: KEYSTONE

«Seit 60 Jahren strebt mein Land, die Vereinigten Staaten, nach Stabilität auf Kosten der Demokratie in dieser Region, hier im Nahen Osten, und wir haben weder das eine noch das andere erreicht.»

Condoleezza Rice, US-Aussenministerin

Bild: EPA

«Der grosse Irrtum der modernen Demokratie – ein Irrtum sowohl der Kapitalisten als auch der Sozialisten – ist, dass sie ökonomischen Reichtum als Zweck der Gesellschaft und Standard persönlichen Glücks akzeptiert.»

Christopher Dawson, britischer Wissenschaftler

bild: pd

«Was ist Demokratie? Das, was es heisst: die Herrschaft der Menschen. Sie ist so gut wie die Menschen, oder so schlecht.»

Mary Renault, britische Schriftstellerin

bild: pd

«Die Tatsache, dass so viele erfolgreiche Politiker solch schamlose Lügner sind, sagt nicht nur etwas über sie aus, sondern auch über uns. Wenn Menschen das Unmögliche wollen, dann werden nur Lügner genügen.»

Thomas Sowell, amerikanischer Philosoph 

screenshot via youtube

«Die Leute sagen immer wieder, jemand solle das System reformieren, das System sei korrupt. Was sie nicht kapieren: Sie selbst sind das System.»

Thisuri Wanniarachchi, sri-lankische Autorin bild via ThisuriWanniarachchi.com

Und jetzt noch ein paar Zitate, die Lach-Krämpfe verursachen. Diesmal geht es um Fussball...

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93 Kommentare anzeigen
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600
  • lilie 21.09.2016 17:43
    Highlight Die direkte Demokratie ist die beste Regierungsform, die wir derzeit haben.

    Die grösste Herausforderung für die direkte Demokratie wird mE sein, dass die Stimmbürger über immer komplexere Themen zu entscheiden haben, welche selbst für Fachleute schwer zu durchschauen sind.

    Aber was ist der bessere Weg? Ich weiss es nicht. Manchmal wünschte man sich wirklich, jemand könnte in die Zukunft schauen und beurteilen, was die beste Lösung wäre...

    Zumindest wäre in meinen Augen schon etwas gewonnen, wenn es mehr Antwortmögluchkeiten gäbe als nur Ja und Nein.
    1 2 Melden
    600
  • Shin Kami 20.09.2016 08:35
    Highlight Demokratie ist eigentlich extrem langatmig und unglaublich unpraktisch. Ausserdem wenn jeder seine Meinung dazugeben kann, bewegt sich nie etwas. Die Perfekte Staatsform wäre eine Diktatur WENN der Diktator sich wirklich für sein Volk interessieren würde und in dessen Sinne handeln. Da Macht aber auch den besten Menschen irgendwann korrumpiert, ist das unmöglich. Daher ist es besser die Macht (zumindest theoretisch) aufzuteilen, damit kein einzelner scheisse bauen kann. Allerdings gibt es immer noch genug dumme auf der Welt um zusammen scheisse zu bauen...
    11 1 Melden
    • gaba 20.09.2016 12:17
      Highlight Das beste an der Demokratie ist die Langsamkeit. Langsamkeit gepaart damit, dass sie einzelne Personen oder Gruppen nicht zu mächtig werden lässt, gibt Stabilität. Wenn wir etwas aus der Geschichte lernen können, ist es das, dass es den Leuten in langsamen, stabilen Ländern am besten geht und dass es kein einziges Beispiel für den "guten Führer" gibt. Dieser Rolle ist kein Mensch gewachsen.
      2 1 Melden
    • Shin Kami 20.09.2016 19:14
      Highlight Ich sage ja das kein einzelner Mensch der perfekte Herrscher sein kann. Und eine Demokratie kann langsam und stetig wachsen, aber wenn eine schnelle Reaktion erforderlich ist, scheitert sie. Schon die alten römer wussten das und haben in zeiten der Krise einen Diktator ernannt (was schlussendlich aber auch nach hinten los gegangen ist).
      1 0 Melden
    600
  • dracului 20.09.2016 07:27
    Highlight Demokratie ist die gnadenlose Diktatur der Mehrheit.
    Mihai D.
    4 6 Melden
    • Panzerottosalat 20.09.2016 12:00
      Highlight Das ist per Definition falsch, denn zu einer Demokratie gehören auch die Kontrollmechanismen, die das verhindern (sollten) wie z.B. Ständemehr bei uns, gewisse Leitplanken wie Völkerrecht, etc.
      5 0 Melden
    • gaba 20.09.2016 12:20
      Highlight Eben nicht. In einer funktionierenden Demokratie gibt es eben auch Föderalismus, Schutz von Minderheiten, Grundrechte, Menschenrechte, unabhängige Gerichte, unabhängige Presse, ...
      Aber ich gebe Dir recht, dass in den letzten Jahren versucht wird, die unsere Demokratie dahingehend umzubauen.
      5 0 Melden
    • Hirnwinde 20.09.2016 14:48
      Highlight Warum muss Demokratie gnadenlos sein?
      Wo gibt es überhaupt eine gnadenlose Demokratie? Vielleicht der IS?
      3 1 Melden
    600
  • Ingenieur 19.09.2016 21:17
    Highlight Demokratie 2.0, ein selbstjustierendes System: Jeder hat 1 Stimmenpunkt. Stimmt jemand bei einer Wahl für etwas, das gewählt wird und dem Volk schlussendlich schadet, reduziert sich sein Stimmenpunkt für die Zukunft um 0.1 Punkte. Wer stets Mist wählt, verliert an Stimmkraft und wer sinnvolles wählt gewinnt an Stimmkraft. Jeder hat die Chance sich zu verbessern. Jetzt braucht es nur noch ein sinnvolles Punktesystem, das sich auf die versprochenen und gewählten Effekte bezieht. Jede Idee fängt mal klein an.
    9 14 Melden
    • blobb 19.09.2016 23:07
      Highlight Klingt gut, aber wie definiert man was dem Volk schadet oder was auf äussere Umstände zurückzuführen ist? Denke das ist fast unmöglich. Da bräuchte man Asimovs Psychohistorik ;)
      19 1 Melden
    • Picker 19.09.2016 23:35
      Highlight Und wer entscheidet, welche Entscheidung "Mist" war und welche nicht? Welche Entscheidung dem Volk schadet und welche nicht?
      Nach dem Implementieren von z.B. einem neuen Gesetz/Regelung ist es oft schlicht unmöglich, nach ein paar Jahren mit Sicherheit zu sagen, ob wir nun besser dran gewesen wären, es abzulehnen.
      13 1 Melden
    • Hirnwinde 20.09.2016 14:55
      Highlight Hüftschuss in's Blaue!
      Jede Abstimmung ändert irgendeine Spielregel. Diese Änderung produziert Gewinner und Verlierer. Was für die einen Mist ist, das ist für die anderen Gold. Es entscheidet zwar das Volk, aber nicht ein einzelner Geist.
      Es geht erstens um einen Entscheid und zweitens um die Partizipation aller am Entscheid, denn Partizipation schafft Akzeptanz. Und Akzeptanz ist Voraussetzung für die Gültigkeit der neuen Spielregel.
      1 0 Melden
    • Ingenieur 20.09.2016 20:00
      Highlight Ja, das scheint im Moment unmöglich zu sein, ein faires und funktionirendes System aufzubauen. Vielleicht kommt mal jemand auf eine passende Idee, wie Demokratie verbessert werden kann. Grundsätzlich sehe ich hier den Wähler im Fokus, denn seine Entscheidung hat weitreichende Folgen und es muss eine Abstrafung möglich sein, für fehlbare Entscheidungen geben. Denn wer nur nach oberflächlichem Gutdünken wählt sollte weniger Gewicht haben, gegenüber jenen, die sich tatsächlich mit der Sache auseinandergesetzt haben. Aber es ist klar, schwierig das abzustecken und abzugrenzen.
      1 0 Melden
    • Hirnwinde 20.09.2016 20:29
      Highlight @Ingenieur: Es braucht doch überhaupt keine Strafe für falsche Abstimmungsentscheide, oder gar für das Wählen der falschen Partei. Wir wollen doch keine sowjetischen Verhältnisse hier!
      Es braucht die Möglichkeit zur Korrektur von Entscheiden. Und die haben wir schon längst, nämlich vermittels aktivem und passivem Wahlrecht, Referendum und Volksinitiative.
      Und sowieso: Von fast allen politischen Entscheiden kann man erst hinterher wissen, was daran gut war und was daran schlecht war.
      Es gibt keine Hellseher, die keine Lügner oder Wahnsinnige sind.
      3 0 Melden
    • blobb 20.09.2016 21:23
      Highlight @Ing.
      Schaus mal anderst an: Wenn man berechnen könnte, was das "politisch Beste" für ein Land ist, müsste man das Volk ja nicht mehr fragen, sondern einfach das Beste machen. -> Technokratie
      4 0 Melden
    600
  • Spooky 19.09.2016 20:53
    Highlight Wenn ich in einem Kommentar auf Watson so einen ähnlichen (wie diese banalen Sprüche) von mir geben würde, dann würde ich von den WatsonUsern sofort gefragt: "Hallo Spooky, kannst du belegen, was du uns da erzählst, oder ist das wieder eine von deinen völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen?"
    12 6 Melden
    600
  • Herbi 19.09.2016 18:12
    Highlight Es gibt kein besseres politisches System als das politische System der Schweiz!
    Mit der direkten Demokratie, bei der das Volk der Souverän ist, ist ein Trumpf in der Westentasche!
    Alle anderen Demokratie haben im eigentlichen Sinne nichts mit der Demokratie zu tun, den das Volk wird meistens ganenlos umgangen und betrogen!
    Schauen wir mal nach Deutschland, was soll in dieser US Kolonie Demokratischen sein?
    Bezahlte EU Politiker wursteln einfach herum und wissen meist nicht mal um welche Themen es geht!
    15 28 Melden
    600
  • Jürg Müller 19.09.2016 17:28
    Highlight Demokratie ist, wenn alle, die in derselben leben, in gleichem Masse unzufrieden sind.
    15 3 Melden
    600
  • H.L. Mencken 19.09.2016 16:28
    Highlight 'Die Qualität der Demokratie und die Qualität von Journalismus sind zutiefst miteinander verflochten.'
    - Bill Moyers
    30 2 Melden
    600
  • Hirnwinde 19.09.2016 16:23
    Highlight Den finde ich schlecht, der Demokratie schlecht findet
    5 8 Melden
    600
  • TheBean 19.09.2016 13:10
    Highlight Nr. 10 gilt als erreicht, wenn Mr. Trump gewählt wird...
    22 2 Melden
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:12
      Highlight Wurde schon erreicht, ca. 44 Mal.
      18 7 Melden
    • Undertaker 19.09.2016 14:28
      Highlight @Hirnwinde: Die Amerikaner sind alle dumm...... Die Italiener trinken alle Wein, die Engländer trinken alle Bier und die Deutschen sind alle blond.....

      War für ein armseliges Klischee....
      17 12 Melden
    600
  • lookee 19.09.2016 13:07
    Highlight Zu diesem Thema kann ich nur das Buch "Against Elections" empfehlen. Darin wird die gängige Demokratie über wählen von wenigen Kandidaten gegenüber älteren Formen durch Zufall verglichen. Dabei sehe ich viel Potential heutigen Gefahren durch Populismus entgegen zu wirken, auch im Schweizer System...
    13 3 Melden
    600
  • Raphael Stein 19.09.2016 12:56
    Highlight Demokratie funktioniert in der Sippe, höchsten noch in der kleinen Gemeinde.
    Dann ist Schluss damit.
    Die besten Beispiele, dass Demokratie schwierig umzusetzen ist, zeigen nicht die Abstimmungsergebnisse der letzten Zeit,
    sondern die Vorlagen.
    31 10 Melden
    600
  • Theor 19.09.2016 12:51
    Highlight Die Nr. 19 gefällt mir sehr gut, da es auch unsere Schweizer Situation widerspiegelt. Politik und Wirtschaftsökonomen argumentieren mit Wirtschaftswachstum dass es uns doch allen gut gehen sollte, während der Rechtspopulismus die Angst der Bevölkerung vor unrealistischen Untergangsszenarios schürt. Volk und Politik sprechen nicht mehr die gleiche Sprache. Und in die entstehende Bresche springen die Lügner und Manipulatiobskünstler unserer Zeit und gewinnen steitg an Macht und Einfluss.
    23 3 Melden
    600
  • Undertaker 19.09.2016 12:47
    Highlight Zitat 1 sagt alles und stimmt leider..... Wählen und Kinder machen darf jeder in der Schweiz...
    16 3 Melden
    600
  • Anker 19.09.2016 12:42
    Highlight Vielen Dank für diese tollen Zitate und diesen entglorifizierenden "Artikel" ;-) Demokratie und Kapitalismus scheinen das Vakuum der Säkularisierung zu füllen, es ist stets wichtig die bestehenden Systeme sowohl kritisch zu betrachten, aber auch die positiven Aspekte zu bewahren ;-) Anstatt ich gegen du, wir zusammen als Natur...
    13 2 Melden
    600
  • Zaafee 19.09.2016 12:38
    Highlight 12) Es geht in der Demokratie nicht um Recht haben, sondern um die Regeln des Zusammenlebens festzulegen. Die Aussage, die Mehrheit habe immer recht oder unrecht, ist schlicht widersinnig. Genau so sie die Aussage, welche Farbe nun die schönste sei
    25 3 Melden
    600
  • Homes8 19.09.2016 12:04
    Highlight Jetzt kommt dann noch der Herr Löpfe und will uns einen innovativen Computer schmackhaft machen, welcher beim Regieren viel weniger Fehler wie der Mensch macht.
    21 23 Melden
    600
  • Str ant (Darkling) 19.09.2016 11:45
    Highlight Churchiill sagte auch "Democracy is the worst form of Government except for all those other forms that have been tried from time to time"
    26 3 Melden
    • Babalu 19.09.2016 14:02
      Highlight die erste seiner Aussagen ist normativ, die zweite deskriptiv zu verstehen.
      6 1 Melden
    600
  • Maett 19.09.2016 11:44
    Highlight Punkt 13: «Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen.»

    Damit ist auch schon alles gesagt. Es wird immer Minderheiten geben, die sich einbilden, ein Land theoretisch besser führen zu können (das ist sogar vorstellbar) - aber stabil, kreativ und innovativ ist so ein Staat nun mal nicht.
    38 6 Melden
    600
  • Der Zahnarzt 19.09.2016 11:41
    Highlight Die meisten Kritiker der Demokratie sind Leute, die glauben, es gäbe so etwas wie eine Elite, die herrschen sollte.

    Die beste Verteidigung der Demokratie stammt m. E. von einem wahrhaft Liberalen, nämlich dem Philosophen Karl Popper. Er sagte sinngemäss: Die Demokratie ist die beste Regierungsform, weil sie es erlaubt, unfähige Herrscher ohne Blutvergiessen abzusetzen.
    59 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 11:48
      Highlight hier ist es :)
      19 1 Melden
    • Cerulean 19.09.2016 13:56
      Highlight Dann wende Poppers Zitat auf die Schweiz an: Wie setzt man das Volk (der hiesige Souverän, oder im Zitat der vermeintlich unfähige Herrscher) ab? Das Massen leicht zu manipulieren sind, wissen wir nicht erst seit den 1930ern. Der Politische Diskurs des 21. Jahrhunderts ist denn auch "Ich habe das Gefühl, dass..." anstele von "Fakt ist, dass...". Zeitgleich werden Generationen zu Narzissten erzogen. Beides ist Gift für eine funktionierende Gesellschaft. Politik ist bald so faktenresistent wie Religion. Eine beängstigende Entwicklung.
      12 7 Melden
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:19
      Highlight @Cerulan: Mag sein. Aber eine Nichtdemokratie ändert an diesem Sachverhalt nichts, und garantiert nicht, dass "gut regiert" wird.
      Meist ist mit "gut regieren" bloss gemeint "in meinem Sinne regieren". Aber, ob eine Nichtdemokratie das tut, dauerhaft tut, ist mindestens ebenso fraglich, wie bei einer Demokratie.
      10 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 14:24
      Highlight Cerulean:
      die 'Herrscher' sind die in Bern und das Volk kann diese ohne Blutvergiessen abwählen.

      Das Argument mit dem manipulieren ist auch lustig: Hätte die Masse nichts zu sagen, müsste sie auch nicht manipuliert werden. Man könnte sie so lange leiden lassen, bis sie sich auf einen blutigen Aufstand einlässt.

      Dass die Politik fast keinen Einfluss mehr hat und sich wie Religion anfühlt hat nur diesen Effekt: Falls du das 'echte' Machtzentrum absetzen willst braucht es heute womögich trotzdem wieder Blut. Aber nur, weil die nicht demokratisch gewählt werden können.
      10 2 Melden
    • Der Zahnarzt 19.09.2016 14:29
      Highlight @Cerulean: Für Popper geht die Macht vom Volk aus. Es kann seine Herrscher / Führer selbst wählen und abwählen, ohne dass es eine Revolution braucht. Die Demokratie ist die einzige Staatsform, in der das möglich ist.

      Ihre Frage verstehe ich so: Was tun, wenn das Volk unfähig oder manipuliert ist?

      Auch für dieses Problem wurden verschiedene Lösungen vorgeschlagen. Beispiele:

      - Verfassungsgericht
      - Transparenz der Parteien und Medien Finanzierung
      - Staatskunde als Schulfach
      - Unabhängige Medien (müssen auch von ökonomischen Zwängen befreit sein!)
      - Zugang zu Bildung für alle
      etc.
      11 1 Melden
    • Der Zahnarzt 19.09.2016 14:40
      Highlight @You will not be able to use your remote control.

      Sehr richtiger Gedanke!

      Geld bedeutet auch Macht und ist weitgehend der demokratischen Kontrolle entzogen. TTIP ist ein Versuch, die bereits von der Bevölkerung auf die Konzerne übertragene Macht zu legalisieren und auszubauen.

      Gerade diejenigen, die dem Volk vorgaukeln, es sei der Souverän hintertreiben diese Souveränität mit ihrer Politik zu Gunsten der Reichen (SVP und FDP).
      6 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 18:56
      Highlight Zahnarzt: Mach dir nichts draus. Irgendwann wird es ein neues Wort geben, welches eine demokratische Wirtschaftsform beschreibt und somit das Gegenteil unserer despotischen Wirtschaftsform bedeutet.

      Bis dahin muss man sich mit dieser Vorstellung als Kommunisten bezeichnen lassen, und - mit der Hand vielsagende Kreise machend - Kommunismus ist das Gegenteil von einer demokratischen Staatsform, wie man gesehen hat, d.h. sehr, sehr schlecht.

      Aber wer nur den ersten Absatz liest, denkt am Ende noch, das töne nach was gutem.
      4 2 Melden
    600
  • LeChef 19.09.2016 11:26
    Highlight Ich glaube trotzdem, dass Churchills erstgenanntes Zitat stimmt: Demokratie ist trotz ihrer Mängel die beste aller schlechten Regierungsformen. Natürlich wäre es schön, einen wohlwollenden Diktator zu haben, der alle Bedürfnisse sämtlicher Bürger kennt und diese bestmöglich gegeneinander abwägt. Aber so jemand kann gar nicht existieren, allein schon aufgrund des beschränkten Wissens..
    40 2 Melden
    • Undertaker 19.09.2016 12:49
      Highlight Das liest Du aus dem ersten Zitat raus?

      Ein weiteres Argument gegen die Demokratie....

      1 15 Melden
    • LeChef 19.09.2016 12:57
      Highlight Das Zitat im Text über der Liste ;)
      8 0 Melden
    • Jan Hug 19.09.2016 13:04
      Highlight Es muss ja nicht eine Person sein die uns "regiert". Meines Erachtens sollte es in der Politik sowiso nicht basierend auf Meinungen entschieden werden, sondern auf wissenschaftlichen Fakten (nach jeweiligem aktuellen Stand). Somit braucht es keine Person (die wie Sie schon geschrieben haben, ein beschränktes Wissen hat), sondern einen Computer welcher mit allem Wissen unserer Zeit gespeisst wird und Entscheidungen nach abwägung aller Informationen durchführt.
      6 9 Melden
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:29
      Highlight @Hug: Dann versuche einmal wissenschaftlich festzustellen, was eine strafbare sexuelle Belästigung ist. Oder: Ist die allg. Wehrpflicht der Männer wissenschaftlich korrekt? Ist es wissenschaftlich korrekt, dass es keine Sklaverei geben darf? Ist es wissenschaftlich zu rechtfertigen, dass ein Bankdirektor 1000 Mal mehr Jahresgehalt kriegt als ein Arbeitsloser?
      Wie wir unser Zusammenleben gestalten, und letztendlich die Geschicke des ganzen Landes lenken, das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Das hat nur mit Moral (nennen Sie es Ethik, wenn Ihnen lieber) im weitesten Sinne zu tun.
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    • Jan Hug 19.09.2016 14:48
      Highlight @Hirnwinde: die Frage wäre dann, wie kann sexuelle Belästigung VERHINDERT werden, nicht wie oder wann bestraft wird.. wie kann Krieg VERHINDERT werden, nicht ob es sinnvoll ist nur die Männer abschlachten zu lassen oder gleich alle. Wie ein System aufgebaut werden kann, in dem die Ausbeutung anderer nicht belohnt wird. Das hat auch nichts mit Moral zu tun, es geht um richtigen Fortschritt welchen jedem Bürger eines Landes etwas bringt. Im Gegensatz zu noch häteren Strafen bei jeglichen Delikten.
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    • Hirnwinde 19.09.2016 15:43
      Highlight @Jan: Gut, dann beweise wissenschaftlich die Wirksamkeit einer Methode zur ultimativen Vorbeugung sexueller Belästigung von lebenden Menschen.
      Es kann Dir unmöglich gelingen. Es scheitert bereits an der Definition von "sexueller Belästigung". Es lässt sich nicht objektiv feststellen, was als Belästigung empfunden wird, und auch nicht was, wie sexuell assoziert wird. So ist die Frage "Willst Du eine Banane haben?" für die einen ein Zeichen der Gastfreundschaft und für die anderen eine obszöne Aufforderung: "Würdest Du an mir eine Fellatio ausüben?"
      Das Meiste im Leben ist nicht Wissenschaft.

      5 1 Melden
    • Jan Hug 19.09.2016 16:11
      Highlight @Hirnwinde
      Mit der Einstellung gelingt es Tatsächlich nicht! Wie wäre es mit dem Anfang, Frauen nicht als Objekte darzustellen (Werbung, Filme, usw). Es gibt genügend Ansätze die sehr wahrscheinlich ein Rückgang der sexuellen Belästigung zur Folge hätte. Aber es noch mehr bestrafen gehört sicher nicht dazu. Es spielt auch gar keine Rolle wie die Belästigung definiert ist, ob es strafbar ist oder nicht spielt für mich keine Rolle ob es verwerflich ist oder nicht.
      2 3 Melden
    • LeChef 19.09.2016 16:28
      Highlight Jan, sicher lassen sich viele politische Fragen technisch sehr gut lösen und ich wäre auch dafür solche Automatismen - wo möglich - zu implementieren. Aber für die grosse Mehrheit der politischen Fragen lässt sich eben kein objektives richtig oder falsch feststellen. Beispiel Abtreibungsrecht; da gibts es halt einfach zwei Meinungen, über die man rein wissenschaftlich nicht entscheiden kann. Die Präferenzagrefierung via Abstimmungen erscheint mir schlussendlich am sinnvollsten.
      6 1 Melden
    • Jan Hug 19.09.2016 18:23
      Highlight Auch bei Abtreibungen ist es ganz klar! Wer will soll, solange medizinisch nichts dagegen spricht. alles andere hat wieder mit moral zu tun und hat in der Regierung nichts verloren..
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    • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 20:25
      Highlight Jan: Der Unterschied zwischen Menschen und einer technischen Automatisierung ist, dass nur der Mensch moralische Gründe in Entscheidungen einfliessen lassen kann.

      Du machst den selben Fehler wie einige Demokratiekritiker:

      Im besten Fall funktioniert die techniesche Automatisierung viel besser, aber im schlechten Fall ist sie ein Desaster. Im schlechten Fall gibt es nur den Menschen, auch wenn der Mensch in dem Fall auch nicht immer perfekt ist.

      Wie immer: Vergleiche Arnold in Terminator 1(automatisiert) mit Arnold in Terminator 2(Mensch hat das letzte Wort).
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    • Maracuja 19.09.2016 20:42
      Highlight @Jan Hug: Wer will soll, solange medizinisch nichts dagegen spricht

      Diese Begründung basiert m.E. auf einer Meinung und nicht auf wissenschaftlicher Erkenntnis/Fakten. Sollte es jemals solche "Super-Entscheidungscomputer" geben, kann man nur hoffen, dass Sie bei der Programmierung nicht mitwirken dürfen.
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    • Jan Hug 20.09.2016 13:08
      Highlight Was ist daran nicht wissenschaftlich? Solange es aus medizinischer sicht in ordnung ist, ist dies wissenschaftlich. Ich hab nie meine meinung gesagt ab wann nicht mehr abegtrieben werden darf, dies soll medizinisch/wissenschaftlich geklärt werden, nicht moralisch basierend auf einer Religion oder Brauchtum..
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    • Jan Hug 20.09.2016 13:09
      Highlight Und wer fiktive filme als wahr oder zukunft betrachtet, glaubt wohl auch fox news😉
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    • You will not be able to use your remote control. 20.09.2016 18:59
      Highlight Weil dir mein Beispiel nicht schmeckt, fällt mein Argument nicht auf die Fresse, wie ein Stück Software mit einem unscheinbaren Bug:

      Ein Computer weiss niemals etwas und darf darum keine wichtigen Entscheide automatisch fällen. Er kennt nichts und kann nichts berücksichtigen. Er kann nur vordefinierte Rechnungen ausführen.

      Insbesondere weiss er nicht was eine Abtreibung ist oder was wissenschaftliche Kriterien sind.

      Eine Abtreibung ist eine Risikoabschätzung und ein Computer kann keine Risiken abschätzen. Er kann dazu Statistiken berechnen, diese aber niemals interpretieren.
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    • Maracuja 20.09.2016 20:13
      Highlight @Jan Hug: Solange es aus medizinischer sicht in ordnung ist, ist dies wissenschaftlich.

      Aus medizinischer Sicht der Ärzte im Nationalsozialismus war Eugenik auch in Ordnung - somit also auch wissenschaftlich gemäss ihrer (Un)logik . Ihre Definition von "wissenschaftlich" ist kläglich. Ihre Annahme, dass es nur eine medizinische Sicht gäbe, unbedarft. Dass sich Medizin nicht nur auf Naturwissenschaft stützt, sondern auch auf ethische Richtlinien (früher z.B. Eid des Hippokrates), die sich nicht naturwissenschaftl. herleiten lassen, scheint Ihnen unbekannt.
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  • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 11:22
    Highlight Wo bleibt das Zitat von Karl Popper?

    Ich meine, es ist einfach 22 Leute zu finden, die dies oder das scheisse oder gut finden.
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  • kaiser 19.09.2016 11:21
    Highlight Da stellt sich doch die Frage von Max Frisch:
    "Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?"
    25 1 Melden
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  • Rhabarber 19.09.2016 11:19
    Highlight Weise Worte. Danke für die kleine Sammlung :-)
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  • Paddy-Zé 19.09.2016 11:11
    Highlight wenn man bedenkt, dass bei einer abstimmung eigentlich gar nicht die sogenannte mehrheit bestimmt und somit alles andere als demokratisch ist.
    als beispiel; die schweiz hat 8.0 millionen einwohner, 5.3 wahlberechtigte (66%). davon gehen 38-52% wählen; (sagen wir 45% von den wahlberechtigten) sind also 2.3 millionen die wählen gehen. gibt es es ein knappes ergebnis von 49.5% ja gegen 50.5% nein, haben also 1.2 millionen sstimmberechtigte über 8 millionen einwohner bestummen. und das ist demokratie? wenn 12.5% der Haushalte millionäre sind, dann kann man schon sagen, die Schweiz HAT ein KÖNIG!
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    • demokrit 19.09.2016 11:31
      Highlight Es ist ein Wahlrecht und keine Wahlpflicht. Wer sein Recht nicht ausübt, gibt seinen Konsens zum Resultat.
      50 2 Melden
    • NewsHunter 19.09.2016 11:53
      Highlight Da muss ich wiedersprechen, das Menschen die nicht die Staatsbürgerschaft haben, nicht wählen können, stimmt zwar, aber ist wohl im Sinn des Landes bzw. der Eigentümer.
      Zusätzlich ist Nichtwählen auch eine "Wahl".

      Die Wahl nicht zu stimmen!

      Für mich persöhnlich definitiv keine Option und finde dies auch schade, dennoch respektiere ich diese Entscheidung meiner Mitbürger...daher stimmen meiner Meinung immer alle, nur sehr viele enhalten (leider) ihrer Stimme.
      18 6 Melden
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  • demokrit 19.09.2016 11:04
    Highlight Sie haben Friedrich Nietzsche vergessen: Der Demokratie-Verächter (nicht nur bloss Kritiker) schlechthin.
    11 3 Melden
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  • SVARTGARD 19.09.2016 11:04
    Highlight Oder ne Dickbrüstige Königin.😂
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  • Paul Schwarz 19.09.2016 11:03
    Highlight
    32 2 Melden
    • R&B 19.09.2016 13:02
      Highlight @Paul Schwarz: Das Credo der SVP. Volk mit Ausländer-Hetz-Themen beschäftigen und von den Medien praktisch ungeachtet, sich auf Kosten der Mittelschicht bereichern, wie z.B. USR III
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    • Paul Schwarz 19.09.2016 13:30
      Highlight R&B, Sie haben es verstanden.
      *ironie off*
      3 7 Melden
    • Cerulean 19.09.2016 14:03
      Highlight Paradebeispiel sind hierfür Burka- und Minarettverbot. Erstere ist mir ausserhalb Interlakens (i.e. Tourismus) noch nicht begegnet und Minarette hierzulande beziffern sich aif deren vier. Beides wird/wurde zu Identitätsrelevanten Problemen hochstilisiert. Systemrelevante Ansätze wie Vaterschaftsurlaub, USR III oder AHV erhalten einen Bruchteil der (medialen) Aufmerksamkeit.
      9 4 Melden
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  • walsi 19.09.2016 11:02
    Highlight Die Schweiz hat schon eine Königin, sie war mal ein russisches Callgirl.
    9 5 Melden
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  • Menel 19.09.2016 10:50
    Highlight Dazu fällt mir das ein...

    36 3 Melden
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  • fadnincx 19.09.2016 10:47
    Highlight Also wenn Trump Präsident wird, ist Nr. 10 definitiv bestätigt!
    49 10 Melden
    • Kian 19.09.2016 10:50
      Highlight Ja, es ist schwierig, dieses fast 100 Jahre alte Zitat zu lesen und dabei nicht an Trump zu denken.
      68 5 Melden
    • FancyFish 19.09.2016 11:05
      Highlight Naja beide Kandidaten sind nicht besonders gut (nett ausgedrückt), was die Probleme der amerikanischen Gesellschaft ein weiteres mal aufzeigt
      26 5 Melden
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  • Miphos 19.09.2016 10:36
    Highlight Henry Mencken kann schon diesen November recht haben. Da wäre dann dieser glorreiche Tag schon erreicht.
    34 3 Melden
    • H.L. Mencken 19.09.2016 16:39
      Highlight Herr Mencken war ein intelligenter Mann. :)
      2 1 Melden
    600
  • Homes8 19.09.2016 10:33
    Highlight Herr Ramezani, Sie kommen langsam aber sicher auf das Niveau von Herrn Löpfe.
    14 62 Melden
    • Kian 19.09.2016 10:37
      Highlight Das ist ein Kompliment, oder?
      80 10 Melden
    • Homes8 19.09.2016 11:05
      Highlight Sie haben zu diesen Menschenverachtenden Zitaten keine Stellung dagegen bezogen
      12 36 Melden
    • Rhabarber 19.09.2016 11:18
      Highlight Ich würds als Kompliment sehen, ja :-)
      33 11 Melden
    • Homes8 19.09.2016 11:55
      Highlight Wenn man's als Kompliment ansieht heisst das, dass das Niveau sonst noch tiefer ist, wie das von Herrn Löpfe
      Imfall
      11 24 Melden
    • Sonja Red4 19.09.2016 12:19
      Highlight ...
      21 4 Melden
    • R&B 19.09.2016 13:11
      Highlight @Kian: Hätten Sie folgenden Kommentar von Homes8 nicht selber freigeschaltet, hätte ich diesen als beleidigend gemeldet:"Wenn man's als Kompliment ansieht heisst das, dass das Niveau sonst noch tiefer ist, wie das von Herrn Löpfe Imfall".

      Die Kommentare von watson haben massiv wegen Pöbeleien, Manipulation von Blitzen & Herzen sowie Lügen in Kommentaren an Qualität verloren und ich hoffe, dass watson dies bald in Griff kriegt.
      Vorher waren die Kommentare ein toller Wissensaustausch. Gute Kommentare werden gebasht, z.B. kassiert Rhabarber immer viele Blitze, egal was sie schreibt.
      16 7 Melden
    • Sonja Red4 19.09.2016 13:32
      Highlight R&B kann nur zu stimmen, vorallem seit die längeren User nicht mehr Kommentieren, evt müssten wir als User anfangen die Qualität zurück zubringen, nur wie?
      9 5 Melden
    • AL:BM 19.09.2016 13:49
      Highlight homes8:
      9 5 Melden
    • Homes8 19.09.2016 15:14
      Highlight Scheinbar merken meine Kritiker gar nicht, wie sie als Mitglieder einer Demokratie mit der Veröffentlichung dieser Zitate beleidigt werden.
      Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich diesen Artikel als Beleidigung gemeldet.
      Leider muss man anhand des Titels annehmen dass Herr Ramezani hinter diesen Zitaten steht. Deshalb kommt für mich nur Kritik infrage.
      An die, die hier auf englisch posten: dadurch wird euer Kommentar auch nicht geistreicher
      5 9 Melden
    • Sonja Red4 19.09.2016 15:22
      Highlight Schatzilein das nennt sich in Memes antworten :)
      7 5 Melden
    • Kian 19.09.2016 15:27
      Highlight Also ich finde, hinter einigen dieser Zitate kann man problemlos stehen, auch oder gerade als
      Demokratie-Fan.
      9 3 Melden
    • Homes8 19.09.2016 15:56
      Highlight @ Kian
      Ok von mir aus gesehen sind das zwei, Nr.13 und 17, den Rest halte ich für Schrott.
      Bringt lieber mal ein paar Zitate von Mae West da ist die Trefferquote sicher höher.
      Eins mal für die rote Sonja: Die sinnlichste Verbindung zwischen zwei Punkten ist die Kurve.
      3 9 Melden
    • Sonja Red4 19.09.2016 16:33
      Highlight Mir gefällt diese Kurve :)
      13 3 Melden
    • Homes8 19.09.2016 17:37
      Highlight Für diese schöne Kurve kriegst du auch von mir ein Härzli. (Der Blitz ist nicht von mir, imfall).
      3 3 Melden
    • Sonja Red4 19.09.2016 17:55
      Highlight :D ach diese Blitz herzli Bewertung kann man nicht mehr ernst nehmen ;) danke fürs mitspielen :) und einen schónen Montag abend
      3 1 Melden
    • R&B 19.09.2016 18:42
      Highlight @Sonja: herrliche Kurven-Antwort 😂😂😂
      6 0 Melden
    600

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 141'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Paris 2015.

Zusammenfassung: Von den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2014 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Weltweit jedoch nimmt der Terrorismus seit 2005 zu – rund 80 Prozent aller Opfer sind Muslime.

Dem subjektiven Gefühl, dass sich Terroranschläge in Europa häufen, stehen die nackten Zahlen gegenüber, …

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