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Stammplatz auf der Tribüne: Shaqiri spielt in Stoke derzeit keine Rolle. Bild: Darren Staples/REUTERS

Vom Champions-League-Sieger zum Reservisten: Braucht die Nati Shaqiri?

Xherdan Shaqiri hat in England für Stoke City seit sieben Spielen nicht mehr auf dem Platz gewirbelt. Der Schweizer macht gerade schwierige Zeiten durch. Shaqiri ist ein Rätsel geworden. Wie es dazu gekommen ist.

21.03.17, 12:01

Etienne Wuillemin / Nordwestschweiz

Der Hype um ihn ist ungebrochen. Als Xherdan Shaqiri an diesem wunderbaren, frühsommerlichen Abend im Schweizer Teamhotel in Lausanne ankommt, reisst sich die Menge um ihn. Hier ein Autogramm, da ein Selfie. Schliesslich ein kleiner Schwatz mit drei Girls, die ihr Glück kaum fassen können. Und sogleich schmachtend an der Hotelbar Platz nehmen. 25 Jahre alt ist Xherdan Shaqiri mittlerweile.

Man könnte sagen: Im besten Fussballer-Alter. In der Phase der Karriere, in der so mancher Fussballer zum finalen Höhenflug ansetzte. Aber so ist das nicht. Im Gegenteil. Shaqiris Weg zeigt in die andere Richtung. Gegen unten. Konstant. Seit mehreren Jahren schon.

Gestern beim Zusammenzug der Nati: Die Kids reissen sich nach wie vor um Shaq. Bild: EPA/KEYSTONE

Nur 14 Spiele für Stoke

Es gab Zeiten, da durfte man bei der Feststellung, Shaqiri sei nur Edelreservist und häufig verletzt, anfügen, es handle sich bei seinem Arbeitgeber immerhin um die europäische Topklasse. Bayern München. Inter Mailand. Da kann man durchaus einmal in Schwierigkeiten geraten. Doch nun haben sich die Zeiten geändert. Shaqiri spielt in der Premier League bei Stoke City – maximal ein Mittelklasse-Team, frei von jeglichem Glanz und Glamour. Frei von Attributen also, die Shaqiri gerne um sich hat.

Und die Probleme sind geblieben. 14 Spiele hat Shaqiri für Stoke in dieser Saison absolviert (3 Tore). Nur 14 Spiele. Das ist, bei möglichen 29, nicht einmal die Hälfte. Ständig ist er geplagt von Muskelverletzungen. Gerade zwickt wieder einmal die Wade. Oder besser: beide Waden. Er selbst sieht den Einsatz gegen Lettland am kommenden Samstag trotzdem nicht in Gefahr. Die Verantwortlichen von Stoke bevorzugten es indes, Shaqiri am letzten Wochenende nochmals pausieren zu lassen – zu gross die Gefahr einer erneuten, schlimmeren Verletzung.

WM-Qualifikation

Die nächsten Spiele der Gruppe B:
Samstag: Schweiz - Lettland (18.00). Andorra - Färöer (18.00). Portugal - Ungarn (20.45).
Tabelle: 1. Schweiz 4/12. 2. Portugal 4/9. 3. Ungarn 4/7. 4. Färöer 4/4. 5. Lettland 4/3. 6. Andorra 4/0​

Was bedeutet das für das Nationalteam? Trainer Vladimir Petkovic hat über sein Team einmal gesagt: «Alle sind gleich – aber einige sind gleicher.» Schöner kann man es nicht ausdrücken. Und natürlich ist damit vorab Shaqiri gemeint. Mit seiner frischen und frechen und unbeschwerten Art des Spielens hat er sich in jungen Jahren den Status der Unverzichtbarkeit erarbeitet. Doch die Frage lautet mittlerweile: Gilt diese Unverzichtbarkeit noch?

Umfrage

Soll Xherdan Shaqiri in der Nati spielen, wenn er im Klub keine Einsätze mehr hat?

  • Abstimmen

1,644 Votes zu: Soll Xherdan Shaqiri in der Nati spielen, wenn er im Klub keine Einsätze mehr hat?

  • 31%Ja, Shaqiri bringt der Nati offensiv immer etwas.
  • 59%Nein, es sollen besser Akteure mit Spielpraxis eingesetzt werden.
  • 10%Ich weiss es nicht.

Die kaputten «Pariser»

Shaqiris Entwicklung ist auch im Nationalteam alles andere als erfreulich. Natürlich, es gibt Momente, die bleiben. Vielleicht sogar für die Ewigkeit. Wie zum Beispiel sein Tor gegen Polen im EM-Achtelfinal. Fragt sich nur: Wie lange muss man auf einen nächsten solchen Moment warten. Und wie viele mittelmässige bis unterirdische Auftritte muss man dazwischen aushalten? Zur Erinnerung: Shaqiris zweitbeste Szene der EM war abseits des Platzes. Als er die nicht sonderlich reissfesten Schweizer Trikots im Spiel gegen Frankreich so kommentierte: «Hoffentlich macht Puma keine Pariser.»

#Trikotgate und Co.: Die besten Sprüche der EM

Im ersten Spiel der WM-Qualifikation, dem famosen 2:0 gegen Portugal fehlte Shaqiri. Und es machte eben gerade nicht den Eindruck, als würde er fehlen. Die Mannschaft wirkte ausgeglichener. Fast so, als würde es beflügeln, wenn nicht einer so sehr im Zentrum der Aufmerksamkeit – auch auf dem Platz – steht.

Shaqiri und die ewige Hoffnung

Eines ist klar: Einen fitten Shaqiri kann dieses Schweizer Team immer gebrauchen. Einen Shaqiri in der Form seiner besten Basler und Münchner Tage. Wenn aber Shaqiri mehr mit sich selbst kämpft, kann aus ihm schnell eine Hypothek für die Equipe werden. Und das darf nicht sein.

Es wäre jedenfalls schön, den besten Shaqiri auch wieder einmal in einem Spiel zu sehen, das nicht als «Highlight» gilt. Die Hoffnung darauf besteht. Ohne jeden Zweifel.

Die Bilder vom Zusammenzug der Nati vor dem WM-Quali-Spiel gegen Lettland

12.10.2012: Ottmar Hitzfeld zeigt dem Schiedsrichter den Stinkefinger und macht sich danach mit faulen Ausflüchten lächerlich

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

29.02.2012: Ausgerechnet gegen die Schweiz erzielt Lionel Messi seinen ersten Nati-Hattrick

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

25.03.1998: Bei seinem Debüt führt Gilbert Gress die Nati gegen England fast zum Sieg – dann patzt sein Lieblingsgoalie

28.03.2001: Alex Frei macht Kubilay Türkyilmaz vergessen und sorgt dafür, dass Andy Egli einfach mal die Klappe halten muss

10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

24.04.1996: Das Ende der kurzen Ära von Nati-Trainer Artur Jorge beginnt ausgerechnet mit einem Sieg

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

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Catloveeer, 19.12.2016
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  • whatthepuck 21.03.2017 16:47
    Highlight Alpenmessi my ass.

    Konstanz ist halt auch eine wichtige Eigenschaft dies braucht, um den Durchbruch bei den ganz Grossen zu schaffen. Ansonsten wärmt man lediglich konstant das Bänkli (siehe: Shaqiri, Xherdan).
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  • Zäme! 21.03.2017 16:30
    Highlight In Stoke kassiert er ja ohnehin viel Geld - da ist es ihm vermutlich egal ob er spielt oder nicht.

    Wenn ich Nati-Trainer wäre, würde ich ihn jetzt für ein paar Spiele bewusst nicht aufbieten - unabhängig davon ob er Spielpraxis hat oder nicht.

    Aber vielleicht macht es dann bei ihm "Klick" und er begreift dass Geld wirklich nicht alles ist.

    Wenn er das aber nicht begreift und weiterhin auf Diva macht (wenn er nicht aufgeboten wird), dann hat er nichts mehr in der Nati verloren.
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  • Starney Binson 21.03.2017 16:16
    Highlight Das Bild mit dem Bär ist der Brüller😂🙈
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  • Bluetooth 21.03.2017 15:48
    Highlight Mittlerweile ist es zum Volkssport geworden Shaqiri als gescheitertes/überbewertetes Talent abzustempfeln.
    Ist gut! Man hat es gehört! XS wird nicht zum nächsten Messi. Können wir nun aufhören ihn dafür zu kritisieren, dass er nicht Messi ist? Können wir ihn mal fair behandeln wie die restlichen Nati-Spieler?
    Denn in der Nati ist er immer noch die Nr.1 in der Offensive und mit seiner fehlende Spielpraxis repräsentiert perfekt den Durchschnitt-Natispieler. Oder wollt ihr sagen, Mehmedi, Zuber, Seferovic, Schär, etc. spielen mehr?
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    • Amboss 21.03.2017 17:28
      Highlight Bei Shaqiri ist halt die Differenz zwischen dem, was er sein könnte, und dem, was ist, riesig.
      Ich meine, er hat schon x Mal seine Genialität gezeigt.
      Aber man sieht halt auch seine uninspirierten Auftritte - im Gegensatz zB zu Seferovic, dem es eigentlich nie läuft, aber der immer ackert.
      Und man hat auch schon gelesen seine Verletzungen könnten mit falschem Training (zu viel Ball spielen, zu wenig Kraftraum) zusammenhängen.
      Mehmedi, Zuber, Seferovic sind, wie eigentlich die ganze CH-Nati) dort, wo man sie erwartet- internationalen Mittelmass.
      Aber Shaqiri könnte wirklich sooo viel mehr sein.
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  • Linus Luchs 21.03.2017 14:53
    Highlight Shaqiri, der nicht im Matchrhythmus ist und (unterbewusst) die nächste Verletzung fürchtet, kann unmöglich auf dem Niveau spielen, das er in Bestverfassung erreicht. Ihn einzusetzen, wäre nicht zu rechtfertigen, wenn man zum Beispiel einen Renato Steffen zur Verfügung hat, der gerade in Hochform ist und über die Aussenposition sehr viel Druck aufbauen kann. Shaqiri hat uns schon wunderbare Highlights geschenkt, und hoffentlich erleben wir das noch öfters, aber ein Trainer darf sich nicht als Denkmalschützer betätigen.
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  • chuenel 21.03.2017 14:43
    Highlight Wieder hat die Geldgier eine Karriere zerstört. Geld allein ist nicht gut. Das ist der Beweis. Schade Shaq !!!!!!!!!!!!!!!!
    32 10 Melden
    • Roaming212 21.03.2017 15:30
      Highlight Selber Schuld wenn man auf seinen unqualifizierten Bruder als Agent setzt.
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  • Micha Schläpfer 21.03.2017 14:35
    Highlight Das alle immer auf so auf Shaq rumhacken müssen!!? Er hat es für uns sooo viele Male gerichtet, oder hat uns den Arsch gerettet. Tsss! Ja vieleicht, zuviel verletzt aufgrund seiner Muskeln, aber dennoch glaube ich an ihn und freue mich auf ein Zauberduo mit Embolo als Mittelstürmer. Wuuuueeeee!
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    • Karl Müller 21.03.2017 15:21
      Highlight Ähm ... Embolo ist leider immer noch rekonvaleszent, seit Oktober. Er wird garantiert nicht dabei sein.
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    • Micha Schläpfer 23.03.2017 01:42
      Highlight Jaja, das weiss ich auch, dennoch in näherer Zukunft.
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  • Einstein56 21.03.2017 14:30
    Highlight Sein grosses Problem sind die grauen Zellen.
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  • @ursus 21.03.2017 14:05
    Highlight Nope
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  • die 200 21.03.2017 13:44
    Highlight Shaq wird seit Jahren überschätzt. Er darf sich Triple-Sieger nennen, ohne einen grossen Beitrag dafür geleistet zu haben. Und statt seine Karriere auf einen soliden Fundament zu starten war er (oder sein Bruder) einfach zu scharf auf grosse Clubnamen und Geld... Hoffe einfach, dass Breel nicht in die selbe Falle tappt und sich bei Schalke Zeit gibt. Er hat ja leider das gleiche Management... Jedenfalls ist Shaq für mich ein klassisches Beispiel, dass junge Spieler sich bei einem Verein bei kontinuierlichem Aufbau besser entwickeln würden, Manager aber leider mehr Geld an Wechseln verdienen.
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    • Bluetooth 21.03.2017 15:15
      Highlight Quatsch! Und Messi hätte lieber im Teenie Alter in Argentinien bleiben sollen, da ja ein Risiko besteht, dass er in Barca versagt? Sorry aber wer sich nicht traut die Messlatte höher zu setzen, macht nie Fortschritte. Shaqiri ist schlicht und einfach nicht gut genug für ein Topteam wie Bayern. Daran hätten auch 5 Jahre in Gladbach nichts geändert. Kontinuierliche Entwicklung findet beim Spieler statt unabhängig wo er spielt. Am Ende spielt jeder, wo er hingehört, so etwas wie einen optimalen Weg gibt es nicht.
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    • JoeyOnewood 21.03.2017 15:39
      Highlight Überschätzt würde ich so nicht sagen. Wenn er in Form ist, ist er bei Stoke der beste man auf dem Platz - mit Abstand. Ich glaube, zuviele Leute hier schauen kein Premier League Fussball. Aber: Er ist so häufig verletzt und auch wenn nicht, er ist inkonstant und launisch. und alle diese Eigenschaften haben schon etliche Male Karrieren ruiniert. Warum sind denn auch alle so felsenfest überzeugt, dass er Geldgeil und auf grosse Clubnamen scharf ist? Ich fand die entscheidung zu Stoke zu gehen nicht dumm. Ein Mittelfeld-Club mit Potential. Aber eben: Zu häufig verletzt, zu inkonstant
      9 1 Melden
    • die 200 21.03.2017 15:40
      Highlight Naja... sowieso schwierig generelle Aussagen zu machen. Schlussendlich sind es Menschen. Nicht jeder junge Spieler reagiert identisch auf Geld, Bekanntheit und ein Umfeld im Ausland, weg von der Familie... Ich gebe dir zu einem gewissen Teil recht. Dann finde ich aber, die Karriere wäre besser verlaufen, würde er einen konstanten Wert bei einem mittelmässigen Bundesligateam darstellen, anstatt grossen Clubnamen hinterherzuhecheln um dort Titel auf der Bank zu gewinnen...
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    • JoeyOnewood 21.03.2017 16:16
      Highlight aber er ist ja bei Stoke... da ist er eigentlich der Starspieler, lieber "die 200". Titel auf der Bank gewinnen, war sicher nicht das Ziel, als er zu Stoke ging. Das hatte er in Bayern und er hat sich dagegen entschieden.
      2 0 Melden
    • die 200 21.03.2017 16:24
      Highlight ... die Karriere hat er sich ja nicht mit dem Wechsel zu Stoke ruiniert. Das ist bei den Bayern passiert... Stoke war nun die erste vernünftige Entscheidung seinerseits... Aber nicht mal da klappts momentan noch...
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  • messanger 21.03.2017 13:41
    Highlight Seine statistische Werte sind eigentlich ziemlich gut. Wenn er spielt, hat Stoke wesentlich bessere Resultate als ohne ihn.
    Torverhältnis mit Shaq: 18:10 in 1081 Minuten
    Ohne Shaq: 15:32 in 1531 Minuten
    20 4 Melden
    • messanger 21.03.2017 13:52
      Highlight Korrektur:
      Torverhältnis mit Shaq: 17:10 in 1081 Minuten
      Ohne Shaq: 16:32 in 1531 Minuten
      18 2 Melden
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  • sansibar 21.03.2017 13:26
    Highlight Ich verstehe Petkovics Aussage schon - wie viele Spieler mit der Begabung eines Shaqiri haben wir in der Schweiz denn schon? Und etwas Dankbarkeit ist auch angebracht, es sei daran erinnert dass er uns bei katastrophaler Leistung unserer so genannten "Stürmer" praktisch im Alleingang an die EM geschossen hat. ABER, und das gilt dann wirklich für alle: wenn er spielt muss er fit sein!
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  • tinu32 21.03.2017 12:46
    Highlight Sein grosses Problem sind die ständigen Verletzungen. So kann er nie in einen Spielrhythmus kommen – was aber nötig wäre, wenn er endlich einmal konstant gute Leistungen bringen möchte. Die Veranlagung dazu hätte er schon, wie man den wenigen Highlights ansieht.
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  • Gibaue 21.03.2017 12:45
    Highlight Absolut richtige Einschätzung, danke!
    21 5 Melden
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  • Walti Rüdisüli 21.03.2017 12:45
    Highlight Shaqs Tor gegen Polen kann und werde ich NIEMALS vergessen. Davon werde ich meinen Grosskindern noch erzählen.
    Shaq zurück nach Basel und den ganzen Kreislauf nochmal von vorne beginnen!
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  • meliert 21.03.2017 12:27
    Highlight wie ich schon berichtet habe an dieser Stelle; er ist einfach ein Fauler, talentiert zwar, aber eben er zeigt kein Einsatz. Spaziert etwas auf und ab, nimmt ein Ball an um gleich weiter zu geben. Freistoss und Eckball macht er gut, aber ist auch kein Aufwand! Ihn braucht es nicht in der Nati!
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  • bernd 21.03.2017 12:16
    Highlight Europäische Topklasse wie zum Beispiel Inter Mailand 😂 - sorry da konnte ich nicht mehr weiterlesen.
    88 9 Melden
    • die 200 21.03.2017 13:46
      Highlight ...man kann nur hoffen, dass Ricardo Rodriguez nicht dort landet... wäre meiner Ansicht nach auch kein grosser Schritt nach vorne...
      19 4 Melden
    • grmir 21.03.2017 14:30
      Highlight Kommt etwas draufan, wie man Topklasse definiert. Inter gehört aber nach wie vor zu den Top 20 Adressen im europäischen Fussball. So lange ist es nicht her, dass sie 5 mal in Folge den Scudetto (und einen CL-Titel) gewonnen haben. Nach dem Führungswechsel gings ziemlich drunter und drüber, aber sie scheinen sich langsam aber sicher wieder zu fangen (und nein, ich bin kein Inter-Fan ;) ).
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Schock nach Sieg gegen Estland: 17-Jährige wird auf der Suche nach Kontakt zu Balkan-Machos bitter von der Nati enttäuscht

Die Diskussion um ein angebliches Multikulti-Problem der Nati ist in den vergangenen Tagen wieder aufgeflammt. Jetzt hat eine junge Schweizerin beim 3:0 gegen Estland nur schlechte Erfahrungen mit den Nati-Secondos gemacht. Sie wollte Balkan-Machos kennenlernen und fand nur korrekte Typen.

Drei Tore, drei Punkte – die meisten Matchbesucher machen sich nach dem lockeren Sieg der Schweizer Nati gegen Estland hochzufrieden auf den Heimweg. Lisbeth M. gehört nicht dazu. Noch Stunden nach dem Schlusspfiff streunt die 17-jährige Appenzellerin völlig aufgelöst über den verlassenen Parkplatz der Swissporarena.

Was ist passiert? Die junge Frau ist sichtlich traumatisiert. Während Lisbeth M. ihre Leidensgeschichte erzählt, wird sie mehrmals von Weinkrämpfen geschüttelt und muss …

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