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Die Schweizer Nati hat mich gestern begeistert. Bild: EPA/KEYSTONE

Wie das Schweizer Nati-Spektakel ein Zündholz in mir entfachte

Die Schweizer Nati und ich – es war bis jetzt keine grosse Liebe. Der spektakuläre Sieg gestern sorgt jetzt zumindest für ein kleines Feuer. Oder ist da gar noch mehr? Es könnte der Anfang einer Freundschaft werden. 

Publiziert: 08.10.16, 14:01 Aktualisiert: 09.10.16, 08:51
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald

Gestern, 20.40 Uhr, ich sitze mit einem Freund in einem Pub in Alpnach. Auf der Grossleinwand läuft das Spiel der Schweizer Nati gegen Ungarn. Mit uns interessieren sich noch vier andere Personen für den Match. Vor dem Spiel sagt mein Kollege noch zu mir: «Ohne Xhaka im Mittelfeld wird es wohl schwierig. Ungarn ist eine gute Mannschaft.» Ich stimme ihm zu, dann geht's los ...  

Mein Tipp vor dem Spiel ist immerhin ein wenig optimistisch

Der Tickerer nimmt mich irgendwie nicht richtig ernst ... ;) watson.ch

... 45 Minuten später erwache ich aus meiner fast schon gewohnten Nati-Lethargie: «Wender no öbis z'trinke?» fragt der Barkeeper. Ich überlege kurz und bestelle mir ein koffeinhaltiges Getränk, damit ich die zweite Halbzeit nicht total verschlafe. 

Noch bevor die Akteure in Budapest wieder auf dem Feld stehen, frage ich: «Hast du eigentlich schon mal so ein wirklich spektakuläres Spiel der Schweizer Nati gesehen?» «Kann mich grad nicht erinnern, aber ich habe auch das Spiel gegen Portugal nicht gesehen», ist seine Antwort. Ok, gegen Portugal hat die Nati schon angedeutet, dass sie mich begeistern kann. Aber wahrscheinlich war das nur ein Strohfeuer und gegen Ungarn folgt die Ernüchterung, dachte ich.

Die watson-User waren zuversichtlicher

Ihr habt recht behalten ... watson.ch

Dann beginnt die zweite Halbzeit. Wir bekommen noch knapp zehn Minuten Vorbereitungszeit auf das, was dann passiert. Shaqiri drischt den Ball aus guter Position direkt auf den Torwart. «NEIIIII!». Aber Seferovic trifft nach dem Abpraller ins Netz. «JAAAA!». Der viel kritisierte Stürmer macht also sein Tor, er kann es noch.

Die Emotionen müssen raus. Bild: LASZLO BALOGH/REUTERS

So, das war's dann. Wieder ein Nati-Spiel mehr hinter mir, aber immerhin 1:0 gewonnen. Ich drehe mich um, und schaue, ob im Raucherabteil auch jemand jubelt. Naja, nicht wirklich, doch auf dem kleinen Screen hinter der Bar sehe ich plötzlich, wie Ungarn den Ausgleich feiert. Nach dem ersten kurzen Frust sage ich: «Das kann halt mal passieren. Konzentration nach einem Torerfolg und soo ...» 

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  • 34%Nein, seit Gilbert Gress weiss man, dass man in dieser Phase aufpassen muss.
  • 14%Ich mache kein Sport, aber ja das kann sicher mal passieren – Konzentration und soo ...

Also ich schon mehrmals ... watson.ch

15 Minuten später wiederholt sich dieses Prozedere auf dem Rasen und es steht innert wenigen Minuten plötzlich 2:2. Der Frust ist etwas intensiver. Kurze Zeit später weicht der Ärger einer gewissen Ironie und Gleichgültigkeit: «Ein Punkt auswärts in Ungarn ist doch auch gut. Da wird mir Alain Sutter nach dem Spiel sicher zustimmen.» 

Ich so, nach dem 2:2

Ich meinte natürlich Valentin Stocker und mit «Kurz» meinte ich kurz nach seiner Einwechslung. ;) watson.ch

Die letzten Minuten des Spiels laufen, mein Getränk ist inzwischen leer. Valentin Stocker wird noch eingewechselt und es folgt der Gänsehaut-Moment: Einwurf Lichtsteiner – Derdiyok mit dem Kopf – Dzemaili mit dem Kopf – Stocker schiesst – TOR! Meine Jubelschreie hallen durch das Pub. Unfassbar! 

Ein Moment für die Ewigkeit

Es war diese zweite Halbzeit und dieser letzte Moment, der die Beziehung zwischen der Schweizer Nati und mir verändert hat. Trainer Vladimir Petkovic – dem ich bis jetzt nie wirklich viel Kredit gegeben habe – jubelt ausgelassen, zeigt seine Freude und Genugtuung. Es war längst nicht alles perfekt, aber es hat mich mitgerissen.

Die Noten der Schweizer nach dem Spiel gegen Ungarn

Ich bin von der aktuellen WM-Quali der Schweizer begeistert. Es geht nicht nur um die Stars wie Granit Xhaka oder Xherdan Shaqiri. Es geht um die Einheit, um die Schweiz. Sturmtalent Embolo trifft gegen Portugal, dass ohne ihren Starspieler Ronaldo keine Chance hat gegen die Schweiz. Gestern erhält auch der junge Verteidiger Nico Elvedi seine Chance – solide Leistung. Valon Behrami ackert mit seinen 31 Jahren gewohnt leidenschaftlich und Stephan Lichtsteiner führt das Team, trotz seiner schwierigen Situation im Verein, vorbildlich als Captain an. Zum Schluss wird noch Valentin Stocker zum goldenen Torschützen – sensationell!

Liebe Schweizer Nati, das Zündholz ist angezündet. Lieferst du die Bestätigung gegen Andorra, die Färöer Inseln und Lettland, so kann daraus sogar ein Feuer werden. 

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
16 Kommentare anzeigen
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  • Bulwark 08.10.2016 18:42
    Highlight Koffeinaltiges Getränk - Ha Gaaaaaayyyy ;)
    9 1 Melden
    600
  • leu84 08.10.2016 16:31
    Highlight Mir persönlich hat auch Embolo gefallen. Eine Szene vor der Halbzeit z.B. Ein Ball, der langsam ins Aus kullert, er rennt dem nach und konnte einen Angriff einleiten. Das zeugt von Siegeswille.

    Auch die Aussage von Mitspieler und Trainer vor dem Spiel, dass man gewinnen will, ist gut. Ob man dann gewinnt oder nicht ist eine andere Frage.
    22 1 Melden
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  • Lümmel 08.10.2016 16:30
    Highlight Und welche Titel hat unsere Fussballnati schon alles gewonnen? Ist mir unerklärlich wie man sich immer und immer wieder über solche einzelne Siege freuen kann. Die Schweiz ist keine Fussballnation und wird es wahrscheinlich auch nicht so bald werden.
    3 83 Melden
    • Holy Crèpe 08.10.2016 17:21
      Highlight Dann schau doch weiter Curling Kusi
      43 1 Melden
    • Entenmann 08.10.2016 19:55
      Highlight Aha, ein Kenner. Titel wird die Schweiz, wie die meisten anderen Nationen, tatsächlich nie gewinnen. Die Qualifikation für eine WM ist schwierig genug. Wenn man sich über einen Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten nicht mehr freuen kann...
      15 1 Melden
    • leonidaswarmegahappy 08.10.2016 20:29
      Highlight oder Minigolf..
      3 1 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 21:58
      Highlight Titel sind vermessen zu erwarten. Jedoch darf man erwarten, dass die wirklich sehr guten Leistungen in den KO Spielen der letzten 2 Endrunden mal Früchte tragen. Gut spielen umd verlieren ist schlussendlich gleichviel Wert wie schlecht spielen und verlieren.
      Ich freue mich über jeden schweizer Sieg. Aber ich erwarte nun von unserer golden Generation, dass sie über das Achtelfinale herauskommt, wenn die Auslosung es zulässt. War an der EM durchaus der Fall.
      6 0 Melden
    • Lümmel 08.10.2016 23:16
      Highlight Man braucht nicht Curling und auch nicht Minigolf zu schauen. Eishockey reicht. Dort kann die Schweiz wenigstens ab und zu mal was reissen.
      1 10 Melden
    • Eifach öpis 10.10.2016 06:18
      Highlight @lümmel
      Wann genau hat die eihockey nati das letzte mal ein turnier gewonnen?
      4 0 Melden
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  • Jaromir 08.10.2016 16:12
    Highlight Ich würdige die schweizer Leistungen in den letzten Monaten durchaus. Jedoch wird bei mir erst das Feuer entfacht, wenn in einem KO Spiel an einem grossen Turnier endlich gewonnen werden kann. Finde es super, wie sie mittlerweile oft Fussball spielen. Aber ohne zählbare Resultate ist das alles nutzlos.
    5 25 Melden
    • René Obi (1) 08.10.2016 19:34
      Highlight Die letzten beiden Niederlage an grossen Turnieren waren doch auch etwas unglücklich. Argentinien mit der Grosschance von Dzemaili in der Schlussminute zum Verdienten Ausgleich. Gegen Polen das absolut bessere Team mit einzig einer Schwäche, dem Abschluss. Und dem entscheidenden Penalty, ausgerechnet vom besten Mann auf dem Platz. Die Schweizer Nati bringt es in lettter Zeit immer wieder fertig mutigen und manchmal sogar richtig guten Fussball zu spielen.
      14 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 21:53
      Highlight Was ich nicht abstreite. Aber wenn ich im TV immer wieder höre, nach dem Slowenien Spiel, nach gestern, ob solche Siege eine grosse Mannschaft ausmachen, muss ich wiedersprechen. Eine grosse Mannschaft macht aus, dass in den entscheidenden do or die Spielen, das Resultat stimmt.
      Portugal hat dies an dieser Euro perfekt gemacht. Man gewinnt einen Titel nicht mit "aber es war eine super Leistung" sondern mit " sie haben das Spiel gewonnen". Nur das zählt. Die deutschen nannten sich 06 dann einfach Weltmeister der Herzen. Wir können uns "super Leistung aber verloren" nennen. Bringt beides nix.
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  • ChefS 08.10.2016 15:52
    Highlight Wirklich? Das Spiel gestern war der Knackpunkt?
    Mich begeistert die Nati schon lange, spätestens aber seit dem 3:2 gegen Slowenien im letzten Jahr! Von diesem Moment an begann sich die ganze Skepsis gegenüber Vladimir Petkovic langsam zu legen und die Nati begeisterten Fussball zu spielen. Die erste Halbzeit gegen Portugal war dann die bisherige Krönung, das Spiel gestern war im Vergleich dazu und zum genannten Slowenien Spiel - trotz spektakulärem Resultat - eher ein laues Lüftchen.. Nichts desto trotz war ich schon lange nicht mehr so stolz auf unsere Nati!
    49 0 Melden
    • florian_berg 08.10.2016 16:48
      Highlight Logisch, eigentlich waren Ungarn und Slowenien sehr ähnliche Spiele, aber ich kann mit Janick Wetterwald mitfühlen. Die Nati steht für mich für dauerhafte Inkonstanz. Die Up's kamen meistens gegen gute Gegner oder an Grossanlässen - gefolgt von Spielen an die sich eine Stunde später niemand mehr erinnern konnte. So wirkte das Slowenienspiel für uns Skeptiker als Ausnahme, die die Regel bestätigt. Die EM löste "gemischte Gefühle" aus. Portugal war das klassiche Up gegen einen starken Gegner & dann kam Ungarn & nun sehen auch wir Skeptiker das Slowenienspiel in einem ganz anderen Kontext. ;)
      1 1 Melden
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  • Holy Crèpe 08.10.2016 14:41
    Highlight Diese Zündung hätte bei Dir schon bei der EM geschehen sollen, denn diese Mannschaft bereitet nicht erst seit der WM-Quali Freude...
    65 2 Melden
    • andre63 08.10.2016 14:52
      Highlight sehe ich auch so. endlich ein trainer, der die spiele konsequent gewinnen will. die nati macht freude, wenn auch noch nicht alles gold ist was glänzt. shaq meiner meinung nach sehr schwach.
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«4 Spiele, 4 Siege – es geht mir bestens»: Petkovic und Nati mit Sieg und Rekord ins 2017

Überragend war es nicht, aber gereicht hat es locker: Die Schweiz besiegt die Färöer-Inseln in Luzern mit 2:0 und behält ihre weisse Weste in der WM-Qualifikation. Nie zuvor holte die Nati vier Siege zum Auftakt in eine WM-Quali.

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

«Vier Spiele, zwölf Punkte – ich fühle mich bestens. Wir haben den Sieg heute verdient. Wir hätten am Anfang schon ein bis zwei Tore mehr schiessen können. Aber am Ende ist das Resultat mehr als nur verdient.» Vladimir Petkovic war die Erleichterung nach der Partie anzusehen. Man hätte nicht erwarten können, dass die Nati so in die WM-Kampagne startet.

Petkovic will aber auch nicht abheben: «In vier Monaten fangen wir wieder von Null an, der …

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