Wirtschaft

Drei Generationen vereint. Ein solches Gefühl wird Robotern immer verwehrt bleiben. bild: shutterstock.

Warum künstliche Intelligenz uns niemals glücklich machen kann

Künstliche Intelligenz soll uns länger und glücklicher leben lassen und die Zerstörung des Planeten Erde verhindern. Wirklich? Unser Schicksal wird nicht von Bio-Algorithmen bestimmt, sondern im Spannungsverhältnis zwischen Familie und Gesellschaft.

23.08.17, 17:43 24.08.17, 07:08

Künstliche Intelligenz (KI), Roboter und Expertensysteme, die immer häufiger unsere Arbeitswelt und unseren Alltag bestimmen, sind zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft geworden. Es geht dabei um mehr als selbstgelenkte Autos, Big Data und das Internet der Dinge. Es geht auch um die Frage, ob wir bald die Singularity erreichen werden, den Punkt, an dem die KI die menschliche Intelligenz übertreffen und Maschinen dem Homo sapiens überlegen sein werden.  

Streiten sich über die Gefahren der künstlichen Intelligenz: Mark Zuckerberg (links) und Elon Musk. Bild: AP/AP

Diese Frage treibt Philosophen wie Nick Bostrom um, der überzeugt ist, dass eine künstliche Superintelligenz im Begriff ist, die Menschen zu überlisten und die Macht zu übernehmen. Sie führt zu erbitterten Diskussionen im Silicon Valley, wo Mark Zuckerberg und Elon Musk sich heftig über die Gefahren der KI streiten, und sie beschäftigt auch die watson-User, wie die vielen Reaktionen auf meine Buchbesprechung von Yuval Noah Hararis Buch «Homo Deus» zeigen.  

Harari stellt in diesem Buch die These auf, wonach das liberale Individuum der Aufklärung eine aussterbende Rasse ist. Im digitalen Zeitalter wird der Mensch zu einem Bio-Algorithmus und ist damit endgültig seine eingebildete Krone der Schöpfung los. «Die Algorithmen, die Menschen steuern, funktionieren über Sinneswahrnehmungen, Emotionen und Gedanken», stellt Harari gnadenlos fest. «Und genau die gleiche Art von Algorithmen steuert Schweine, Paviane, Otter und Hühner.»  

Es gibt derzeit eine Art philosophischen Boxkampf: In der einen Ecke steht das autonome Individuum des Humanismus – versinnbildlicht in der legendären Kurzformel des französischen Aufklärers René Descartes: «Ich denke, also bin ich». In der anderen finden wir die Biowissenschaften. Sie wollen weder von freiem Willen noch von Bewusstsein etwas wissen, sondern betrachten den Menschen als nicht mehr denn ein zufälliges Produkt der Evolution, als eine spezielle Art von Algorithmus.  

Der philosophische Boxkampf

In diesem Boxkampf hat das autonome Individuum schlechte Karten. Psychologen wie Amos Tversky und Daniel Kahneman haben eindrücklich demonstriert, wie leicht sich das Individuum übertölpeln lässt und wie manipulierbar wir Menschen sind. Auch die Einzigartigkeit des Menschen ist ein fragwürdiges Konzept geworden, seit wir wissen, dass fünf Facebook-Likes ausreichen um zu wissen, wie wir sexuell, politisch und überhaupt ticken.

Daniel Kahnemann (links) und Amos Tversky. Die beiden israelischen Psychologen haben das autonome Individuum entzaubert.

Es lässt sich nicht bestreiten, dass intelligente Software unsere Bedürfnisse besser ergründen kann als menschliche Intelligenz. Amazon & Co. beweisen das heute schon eindrücklich. Auch Kreativität und Empathie lassen sich faken. Inzwischen können beispielsweise selbst Experten nicht mehr unterscheiden, ob ein bestimmtes Musikstück von Mozart oder einer Software komponiert wurde.  

Es stimmt auch, dass Roboter immer klüger werden und KI nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken ist. Ob Verkehr, Gesundheitswesen oder Finanzsystem – immer mehr Expertensysteme regeln unseren Alltag, und das ist beruhigend. Auch der Krieg wird zunehmend digitalisiert. Das muss nicht schlecht sein. Viele von uns würden wahrscheinlich besser schlafen, wenn ein intelligentes Expertensystem und nicht Donald Trump den Finger am roten Atomknopf hätte.  

Warum Roboter mit Shakespeare nichts anfangen können

Trotzdem ist der erwähnte philosophische Boxkampf eine Illusion. Der Homo sapiens ist weder ein autonomes Individuum noch ein Bioalgorithmus. Menschen haben etwas, das Roboter nie haben werden: Eine Familie und eine Gesellschaft, und es ist entscheidend, wie sie damit zurecht kommen. Die ewig menschlichen Dramen – von den griechischen Sagen über Shakespeare bis zu Games of Thrones – spielen sich im Spannungsverhältnis von Familie und Gesellschaft ab.  

Das Menschenbild von Sigmund Freud ist nach wie vor gültig. 

Sigmund Freud spricht nicht von einem autonomen Individuum, sondern von einem Ich, einem Über-Ich und einem Es. Er meint damit, dass unsere Individualität das Resultat davon ist, wie wir gesellschaftliche Moral und unsere Triebe unter einen Hut bringen. Das hängt einmal davon ab, wie ein Baby in die Familie integriert wird. In der Adoleszenz wiederholt sich dieser Vorgang, nur geht es diesmal darum wie der junge Mensch von der Gesellschaft aufgenommen wird. Beide Übertritte sind krisenanfällig oder können gar scheitern. Unsere Emotionen wie Liebe oder Hass werden davon geprägt, wie diese Übergänge gemeistert werden.  

Hararis These vom göttlichen Menschen geht davon aus, dass wir Hunger und Krankheiten besiegt haben und es künftig darum gehen wird, dass wir möglichst lange leben und dabei möglichst glücklich sind. Eine gefährliche These. Sie wird getragen von Allmachtsphantasien, der gefährlichsten aller Psychosen. Daran können alle Algorithmen dieser Welt nichts ändern.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Silent Speaker 24.08.2017 00:44
    Highlight Natürliche Intelligenz, konkret in Form von Menschen, machen unglücklich. Nur mal so nebenbei erwähnt.
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  • Olaf44512 24.08.2017 00:43
    Highlight Klassisches Katz Maus Spiel. Vor 50 Jahren hiess es, Computer könnten nie symbolische Mathe lösen, das sei Menschen vorbehalten. Vor 40 Jahren meinte man Computer können nie den Schach Weltmeister schlagen, nur ein Mensch könne so schlau denken. Vor 20 Jahren hiess es Computer könnten nicht kreativ sein, Computer seien dumm und können nir so viel sein Meister. Jetzt kommt Löpfe und sagt Computer können keine Familie und keine Gesellschaft haben. Aber warum nicht? Sind wir vielleicht doch nur Computer?
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  • Rotbeisser 24.08.2017 00:35
    Highlight Der Begriff der Intelligenz wird dramatisch überdehnt.
    Es gibt keine künstliche Intelligenz und es wird sie in den kommenden 500 Jahren auch nicht geben.
    Was wir Roboter nennen, sind einfach nur Automaten. Selbst einem Schleimpilz schreibt man Intelligenz zu, obschon das beobachtete Phänomen durch einen einfachen physiologischen Regelkreis zustandekommt. Ähnlich ist's mit "Schwarmintelligenz", die auch nichts mit Intelligenz zu tun hat, sondern nur mit einer Verwechslung mit Intelligenz.
    Und so ist "Künstliche Intelligenz" auch einfach nur ein Hirngespinst.
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  • Tatwort 23.08.2017 23:34
    Highlight Wenn wir die Evolution betrachten, dann halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass der Mensch dereinst verschwindet und die nächste intelligente Lebensform technischen Ursprungs sein wird.
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  • mrmikech 23.08.2017 22:22
    Highlight Singularität wird es noch laaaaange nicht geben. KI ist generell sehr hilfreich in das verbesseren von forschung und produktivität. Viele sehen eine technologiewende mit angst entgegen, leider. Schlussendlich wird KI die lebensqualität von menschen verbessern, angst braucht es also nicht. Ich glaube das wir an den vorabend von viele positive entwicklungen stehen.
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    • Sensenmaa 24.08.2017 07:04
      Highlight Hmm, genau die Heutige Technologie sollt uns ja auch das Leben erleichtern das wir mehr Zeit für die wichtigen Dunge im Leben haben. Mal nach draussen blicken, ah ja hat funktioniert. Keine gestresst und unglücklichen leute. *räusper*
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  • neurot 23.08.2017 22:19
    Highlight Die technologische Singularität ist nicht erreicht wenn KI intelligenter ist als Menschen. Die Singularity beschreibt den Zeitpunkt, ab dem die Maschine fähig ist sich selber zu verbessern, und ihr somit keine Grenzen mehr gesetzt sind.

    Gestern: «Die Vorstellung, die Menschen würden immer über eine einzigartige Fähigkeit verfügen, die für nicht-bewusste Algorithmen unerreichbar ist, ist reines Wunschdenken.»

    Heute: «Menschen haben etwas, das Roboter nie haben werden: Eine Familie und eine Gesellschaft, und es ist entscheidend, wie sie damit zurecht kommen.»

    Ja was denn nun Herr Löpfe?
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  • Clayton 23.08.2017 21:31
    Highlight Es geht doch primär darum den Produktionsfaktor Mensch bzw Lohnkosten zu senken. Diese Innovation betrifft dann ganz TTIP, TISA und CETA. Der Elite der USA sind die Menschen egal, das sieht man ja schon bei den all den Kriegen, die auch "eigene" Opfer hervorrufen.
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  • Madison Pierce 23.08.2017 21:18
    Highlight Lässt man religiöse Konzepte wie die Seele weg, ist der Verstand eine Software, welche auf sehr komplexer Hardware (Hirn) läuft. Sehr, sehr viele Neuronen und noch mehr Verknüpfungen zwischen ihnen, das ist komplexer als jeder Rechner.

    Durch die heute erhältliche KI (wobei das "I" manchmal mehr Marketing ist) droht uns keine Konkurrenz.

    Aber man kann nicht sagen, ob Rechner nicht leistungsfähig genug werden können, um unser Hirn zu emulieren. Oder vielleicht gleich auf biologischer Basis laufen.
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  • xHascox 23.08.2017 21:04
    Highlight Falls sich jemanden für die Probleme mit KIs interessiert und Englisch kann, schaut mal den YT Kanal Robert Miles an. Er erklärt ein Paper ziemlich interessant und einfach.
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  • RozaxD 23.08.2017 20:44
    Highlight Ich finde nicht, dass Amazon meine Bedürfnisse gut erkennt...
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  • Vachequirit 23.08.2017 19:53
    Highlight Sorry, aber hier wird alles mögliche vermischt. Ein selbstfahrendes Auto, die Vorschläge von Amazon und sogar ein Expertensystem am roten Atomknopf sind selbst wenn sie alle zusammen eins wären noch meilenweit von "Singularity" entfernt und können nicht mal dran denken, sich selbständig an neue Gebiete anzupassen. Alles halb so wild, aber diese Ängste wollen halt bedient werden. (Und ja, ich hab in der KI gearbeitet- das ist harte Knochenarbeit!)
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    • Clayton 23.08.2017 20:46
      Highlight Qui bono musst du dich immer fragen wenn du für so was schuften gehst.
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  • nick11 23.08.2017 19:18
    Highlight Das Problem an der KI ist,dass sobald wir Singularität erreicht haben,wir nicht mehr vorhersagen können,wie sie sich weiter entwickelt. KI die sich selbst verbessern kann, kann theoretisch ins Unendliche wachsen. Nicht linear sondern exponentiell! Heisst, sie ist dann nicht etwas intelligenter als wir, sondern kann unvorstellbares leisten.Genügend Ressourcen hat es dazu im Universum.Was sehr interessant ist,so könnte die KI z.B. viele offenen Fragen der Physik beantworten, aber es ist eben auch sehr gefährlich.Wobei ich denke,dass wir nicht so nahe an der Singularität sind wie manche glauben.
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    • Sensenmaa 24.08.2017 12:42
      Highlight Borg incoming... 😁
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  • Bruder 23.08.2017 19:12
    Highlight Angenommen, wir sind durch Algorithmen gesteuert: Welcher Algorithmus lässt mich diese Aussage machen? Kahnemann und Twersky sehen so gar nicht wie lebendige Computer aus. Was macht den Unterschied?
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  • Paedu87 23.08.2017 19:10
    Highlight Macht das den Roboter nicht umso gefährlicher wenn er bei der Entwicklung des eigenen Weltbildes keine gesellschaftlichen Werte mitgegeben bekommt?
    Ich bin der Meinung das der Roboter den Menschen auch im Bereich des EQ übertreffen kann. Die Bauteile sind alle da, es fehlt nur noch der Code/ Algorithmus oder wie man dem auch sagen möchte. Was wir alleine nicht schaffen tun wir dann vielleicht in Zusammenarbeit mit der KI.
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    • Rendel 23.08.2017 19:37
      Highlight EQ heisst Emotionen erkennen, das können Systeme bald sehr gut. Genau damit kann man sehr viel Missbrauch treiben. Es würde eine Ethik brauchen für die Intelligenten Systeme. Die gesellschaftlichen Werte sind und bleiben durch den Menschen vorgegeben. Vielleicht entwickelt eine künstliche Intelligenz einmal eigene Werte, die können entgegen unserer Werte und Normen sein. Und sonst diktiert die Werte der, der die KI beherrscht.
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  • Donald 23.08.2017 19:01
    Highlight Warum so viele Titel auf Watson wohl mit "warum" beginnen?
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  • Rotbeisser 23.08.2017 18:56
    Highlight Eine KI mit Traummassen und optimal tempereriert, würde mich schon glücklich machen können. Mal für Mal.
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  • Rendel 23.08.2017 18:46
    Highlight Eine Allmachstfantasie ist keine Psychose. Solche Schnitzer sind schade und unnötig.
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    • Philipp Löpfe 23.08.2017 19:42
      Highlight Das hängt davon ab, in welcher Schule der Psychologie man betet. Aber es tut in diesem Fall nichts zur Sache.
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    • Rendel 23.08.2017 19:50
      Highlight Also ich bete gar nicht und doch es ist für mich so künstlich pathetisch und tut ihrem Artikel einen Abbruch. Es hat auch nichts mit irgendwelchen Schulen zu tun, sondern ist einfach falsch, schon rein sprachlich. Und das schreib ich, weil mir das Thema wichtig ist, das sie hier aufgegriffen haben.
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    • Philipp Löpfe 23.08.2017 20:10
      Highlight Ich mag mich hier ein bisschen flapsig ausgedrückt haben. Aber auch mir ist das Thema wichtig und ich habe mich einst lange damit beschäftigt. In meinem Ansatz sind Allmachtsphantasien psychotisch. Aber es macht keinen Sinn, wenn wir uns in der Kommentarspalte darüber streiten.
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    • Rendel 23.08.2017 20:20
      Highlight Die Flapsigkeit find ich eben sehr schade, damit entwerten sie ihren eigenen Artikel und das wollte ich ihnen mitteilen. Streiten möcht ich mich nicht.
      5 2 Melden
    • Clayton 23.08.2017 20:43
      Highlight Kritisiert euch doch nicht über Wortlaute, sondern erkennt die wahre Gefahr! Sie wird uns in naher Zukunft alle betreffen. Darob soll doch diskutiert werden.
      4 3 Melden
    • Rendel 23.08.2017 21:42
      Highlight Die wahre Gefahr sind Leser wie sie, Clayton, die nicht begreifen, dass Journalismus in allem sachlich korrekt bleiben muss, soll man ihn ernst nehmen können.
      3 3 Melden
    • Clayton 23.08.2017 22:12
      Highlight Das begreifen vielmehr sie nicht Rendel. Es gibt keinen immer sachlichen Journalismus!
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  • pondering 23.08.2017 18:28
    Highlight Habe ich in der Entwicklung "künstlicjer" Intelligenz etwas nicht mitbekommen ?
    Wo ist die künstliche Variable in all den Algorithmen, die Programmier genauestens beschreiben müssen. Sogar Fehlermeldung muss Mann definieren und in einem benutzerfreundlichen Text ausgeben.
    Welche Roboter zum Teufel können etwas eigenständig ?
    Tesla fährt nicht von alleine, die Integration von Sensoren und zulässige Parameter müssen vorher genau definiert werden, ohne mehrjährige programmtesten geht nichts!
    Künstlich my ASS!
    12 5 Melden
    • neurot 23.08.2017 21:59
      Highlight Ja, du scheinst tatsächlich so einiges verschlafen zu haben. Ganz ehrlich glaube ich aber, dass du die Materie noch gar nie verstanden hast.
      Beispiel: AlphaGo macht Spielzüge, die für einen Menschen auch auf den zweiten Blick noch keinen Sinn ergeben. Niemand hat sie der Maschine beigebracht. Sie hat sie entdeckt, für gut befunden, und der Erfolg gibt ihr recht. Gemäss deiner hanebüchenen Theorie dürfte es das gar nicht geben.
      7 2 Melden
    • Rotbeisser 24.08.2017 00:24
      Highlight @neurot: Die verwechseln das Ergebnis guter Algorithmen mit Intelligenz. Die Intelligenz steckt in den Programmierern und nicht in der Maschine.
      3 0 Melden
    • pondering 24.08.2017 09:25
      Highlight Schachzüge basieren ebenfalls auf einem Algorithm,. Dass die Maschine eine höhere Rechenleistung hat als menschliches Gehirn mag schon sein, aber Rechenleitung und Intelligenz sind ganz verschiede Dinge, Andere Beispile?
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    • neurot 24.08.2017 13:37
      Highlight Gerne doch, aber, und ich meine das wirklich nicht despektierlich, befassen sie sich mit der Materie, sie ist absolut faszinieren und sehr «philosophisch».

      Wer sagt, Maschinen hätten eine höhere Rechenleistung als ein Gehirn? Das Gehirn ist ein massiv paralleler «Biocomputer», wie wir ihn künstlich noch nicht herstellen, und somit auch nicht vergleichen können.

      Wer sagt, Rechenleistung und Intelligenz seien ganz verschiedene Dinge? Weshalb bin ich dann intelligenter als eine Schnecke wenn Intelligenz nicht von der Grösse und Leistungfähigkeit meine Gehirns abhängt?
      0 0 Melden
    • neurot 24.08.2017 13:47
      Highlight Algorithmen sind Regeln resp. Rezepte wie etwas auszuführen ist. Für die KI-Forschung ist es schon seit geraumer Zeit uninteressant, der KI die Regeln beizubringen, damit sich die KI dann gemäss den Regeln verhalten kann. Aktuelle KI's entdecken die Regeln selber. Wie ein Kind das die Regeln der Physik entdeckt wenn es das erste mal gegen eine Wand läuft, lernt eine KI die Regeln wenn sie gegen eine Wand läuft. Wo ist der Unterschied zwischen der Intelligenz eines Kindes und einer KI wenn sie beide die Regeln selber lernen?
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    • pondering 24.08.2017 14:52
      Highlight jedes Kind lernt die Regel der Physik 20 Jahre lang, und lern gut von böse zu unterscheiden. die Grundlagen davon werden durch Familie, Gesellschaft und Bildung vermittelt.
      Wissenschaft im Moment ist nicht mal imstande die Intelligenz der Marsianer dargestellt in "Mars attack" zu kreieren.
      Iich glaube wir sind weit weit entfernt von Schaffung einer KI, es geht wie ich entnehme um physische "lern Fahigkeit,", die auf höheren Rehenleistung heutiger Computer basiert .
      KI Fantasie, ähnelt sehr an die 1970-80 Fantasien über die zukünfte leider nicht stattgefundene Rolle von Computer im Haushalt.
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  • solo31 23.08.2017 18:26
    Highlight Jeder der an AI interessiert ist sollte sich den Ted Talk von Sam Harris ansehen.
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