Wirtschaft

Donald Trump bei der Pressekonferenz mit Tayyip Erdogan. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Trump spinnt – jetzt muss der Kongress handeln

Mit dem 25th Amendment kann der Präsident für amtsunfähig erklärt und entlassen werden.

17.05.17, 12:32 18.05.17, 03:50

Als FBI-Direktor James Comey entlassen wurde, lautete die offizielle Begründung, das sei auf Anraten des stellvertretenden Justizministers Rod Rosenstein geschehen. Tags darauf widersprach Donald Trump in einem TV-Interview dieser Version und betonte, er allein habe das entschieden.  

«Der Appetit des Präsidenten auf Chaos, gepaart mit seiner Verachtung für die Konventionen der Präsidentschaft, hinterlässt sein Team verwirrt und ratlos.»

«New York Times»

Als die «Washington Post» enthüllte, der Präsident habe in einem Gespräch im Oval Office mit dem russischen Aussenminister streng geheime Dinge preisgegeben, dementierte dies sein Sicherheitsberater H. R. McMaster umgehend. Tags darauf bestätigte der Präsident den Vorfall in einem Tweet und brüstete sich gleichzeitig damit, es sei sein gutes Recht gewesen.  

Sicherheitsberater H. R. McMaster verteidigt Trump vor der Presse. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Ob Vize-Präsident oder Sicherheitsberater, ob Stabschef oder Pressesprecher – alle werden von Trump in der Öffentlichkeit gnadenlos vorgeführt. «Haut ab, solange ihr noch könnt», werden die Mitglieder des Trump-Teams von der «New York Times» deshalb aufgefordert.  

Das Blatt berichtet auch von einem verheerenden Chaos im West Wing, dem Teil des Weissen Hauses, in dem das Trump-Team arbeitet. Wird Pressesprecher Sean Spicer gefeuert? Oder Stabschef Reince Priebus? Hat sich Trump sogar mit seinem Schwiegersohn Jared Kushner überworfen? «Der Appetit des Präsidenten auf Chaos, gepaart mit seiner Verachtung für die Konventionen der Präsidentschaft, hinterlässt sein Team verwirrt und ratlos», berichtet die «New York Times».  

«Ein Kind kann nicht Präsident sein.»

Ross Douthat

Das Chaos lässt sich mittlerweile nicht mehr damit erklären, dass Trump halt Trump sei und als Aussenseiter bewusst die Verwaltung aufmische. Praktisch täglich passieren so genannte «Das kann man gar nicht erfinden»-Ereignisse, die nicht nur den Ruf des Präsidenten, sondern den Ruf der Weltmacht USA in Frage stellen.  

Als CEO würde Trump nun gefeuert

Trump rühmt sich gerne damit, dass er Businessman und kein Politiker sei. Doch als CEO eines Unternehmens wäre er inzwischen gefeuert worden. Angesichts der Ereignisse in den letzten Wochen hätte der Verwaltungsrat einer imaginären USA Inc. «gar keine andere Wahl gehabt, als Trump zu entlassen, um den Ruf des Unternehmens zu retten», wie John Cassidy im «New Yorker» feststellt.  

Hat bewusst gelogen: Richard Nixon. Bild: Henry Burroughs/AP/KEYSTONE

Anders als Richard Nixon oder Bill Clinton, die beide bewusst gelogen haben, ist Trump dazu gar nicht in der Lage. Trump kann nicht anders als Geheimnisse ausplaudern, idiotische Tweets zu verschicken und sein Team blosszustellen. Er ist ein Kindskopf, der die Folgen seines Handelns nicht abschätzen kann. «Ein Kind kann nicht Präsident sein», stellt Ross Douthat in der «New York Times» fest. «Ich liebe meine Kinder; aber den nuklearen Code würde ich ihnen nicht anvertrauen.»  

Ein Entlassungsverfahren, ein so genanntes Impeachment, wie es gegen Nixon und Clinton eingeleitet wurde, ist daher für Trump ungeeignet. In der US-Verfassung gibt es jedoch eine andere Möglichkeit, den Präsidenten loszuwerden, das 25th Amendment. Darin heisst es, der Amtsinhaber sei vom Kongress mit einer Zwei-Drittels-Mehrheit zu entlassen, wenn er «nicht mehr in der Lage sei, den Pflichten seines Amtes nachzukommen».  

Bei Reagan hat man das 25th Amendment erwogen 

Das 25th Amendment wurde 1967 nach der Ermordung von John F. Kennedy eingeführt. Damals erkannte man, dass der Präsident selbst dann im Amt geblieben wäre, wenn er nie mehr das Bewusstsein erlangt, jedoch überlebt hätte. Als Ronald Reagan erste Anzeichen von Alzheimer zeigte, wurde die Anwendung des 25th Amendment in Erwägung gezogen.  

Dass dies auch bei Trump der Fall sein könnte, ist nicht mehr auszuschliessen. Bisher haben sich die Republikaner – mit ein paar wenigen Ausnahmen – sklavisch hinter ihren Präsidenten gestellt. Doch die Unterstützung beginnt zu bröckeln. Trump ist immer weniger in der Lage, seine Wahlversprechen – Obamacare abzuschaffen, die Steuern zu senken – umzusetzen. Zudem wird er immer mehr eine Last für seine Parteimitglieder für die 2018 anstehenden Zwischenwahlen.  

Ernüchterung bei der Business-Gemeinde

Auch die Business-Gemeinde erwacht allmählich aus ihrer Trump-Euphorie. Das «Wall Street Journal», das sich bisher bedingungslos hinter ihn gestellt hat, schreibt nach den neuesten Eskapaden: «Millionen von Amerikanern haben Trumps Schwächen erkannt, aber sich entschieden, er sei ein Risiko, das sich lohne einzugehen. Sie gingen davon aus, oder haben zumindest gehofft, dass er im Amt wachsen werde. Sollte er dies nicht können, dann verrät er diese Hoffnung und seine Präsidentschaft versinkt vor ihren Augen.»  

Trumpgate

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Galghamon, 3.12.2016
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  • rodolofo 18.05.2017 06:52
    Highlight Ich sehe da ein gewisses Problem:
    Wenn die Mehrheiten im Kongress und im Senat, sowie die Mehrheit der US-Bevölkerung ebenfalls spinnen, wie gross sind dann unsere Chancen in der Demokratie, den Spinner an der Spitze dieses "Irrenhauses" seines Amtes zu entheben?
    Wenn diese Minderheit sich noch dazu den Namen "Demokraten" gegeben hat, muss sie ihre Bevormundung durch eine Mehrheit von Spinnern ertragen und erdulden, solange, bis sie selber durchdreht...
    6 2 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 08:08
      Highlight Richtig.
      Wobei auch in Betracht gezogen werden muss, dass wenn alle anderen irrsinnig erscheinen, es durchaus am eigenen Irrsinn liegen könnte. Muss nicht, aber kann.
      Die Erleuchteten hatten es schon immer schwer.
      7 2 Melden
    • rodolofo 18.05.2017 08:29
      Highlight Höre ich da einen sadistisch-hämischen Unterton heraus aus Deinem Kommentar?
      Du versuchst mich also weiter zu verwirren, was?
      Versuch's nur!
      Es wird Dir nicht gelingen!
      Ich weiss, dass ich der wiederauferstandene Jesus bin.
      3 0 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 10:28
      Highlight @rodolofo: Amen! 😍
      2 0 Melden
    600
  • Gohts? 17.05.2017 22:17
    Highlight Ich mag Spinner. Van Gogh, Einstein, Edison, Disney,... allesamt Spinner.
    10 21 Melden
    600
  • Denverclan 17.05.2017 21:16
    Highlight Trump, Trump, Trump......dankbarer Typ für die Medien! In einem Jahr hat sich das Ganze totgelaufen (geschrieben) Wir haben viele Probleme auf der Welt, es sterben täglich viele Menschen, auch durch Schweizer Kriegsmaterial! Wir hätten hier genug Arbeit, es ist aber einfacher auf andere mit dem Finger zu zeigen. Nicht ein Trump ist die grosse Gefahr sondern der ungebildete kleine Mann in der Masse. Frust fördert Hass, Hass fördert Gewalt, Gewalt erzeugt Gegengewalt.....ein Teufelskreis! Erst wenn wir nicht mehr hassen, ist ein Leben in Frieden möglich. Innerer Frieden!
    24 19 Melden
    • rodolofo 18.05.2017 06:56
      Highlight Theoretisch hast Du recht.
      Aber im realen Leben lebst Du gesünder, wenn Du "Situationsgerecht" reagierst, das heisst: Wenn Dich eine extremistische Dumpfbacke unflätig anrempelt, gibt's "eins an die Fresse", möglichst zivilisiert natürlich.
      8 4 Melden
    600
  • Kaviar 17.05.2017 18:44
    Highlight Alles klar. Wer Löpfes Weltanschauung nicht teilt, der muss verrückt sein.
    39 48 Melden
    • Shakiraa 17.05.2017 20:54
      Highlight Es steht wohl ausser frage das trump ein narzisstischer frauenverachtender kriegstreiber ist, da kann man dem verfasser des artikels schon zustimmen. So einen spinner an die macht zu wählen, dafür braucht es schon ein ziemlich verblödetes volk. Ich kann es kaum erwarten wenn dieser hampelmann endlich ins gefängnis kommt für seine verbindungen zu russland. Wie kann ein rechtsstaat nur zulassen das so jemand gewählt wird? Das sollte gesetzlich verboten werden.
      24 18 Melden
    • _kokolorix 17.05.2017 21:29
      Highlight Ich glaube nicht, dass man Löpfes Weltanschauung teilen muss um zu erkennen, dass Donald Trump nicht zurechnungsfähig ist. Macht es dich nicht etwas unsicher einen Menschen an der Spitze der grösste Armee der Welt zu sehen der seine engsten Mitarbeiter völlig sinn und planlos in die Pfanne haut?
      29 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 23:15
      Highlight @Shak: In deiner Welt steht das ausser Frage - sprich nicht für andere.

      Spürt ihr euch eigentlich noch, wenn ihr kollektiv diffamiert, aber dies gleichzeitig einer euch fremden Person vorwirft?

      8 15 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 08:03
      Highlight Man kann Menschen mit missliebigen Weltanschauungen immer für verrückt erklären und wegsperren, das kam und kommt immer wieder vor. So entledigt man sich bequem seiner Gegner. Das hat aber nichts mit der geistigen Verfassung des Betroffenen zu tun, als vielmehr mit jener, der ihn aburteilenden Meute.
      Ein überzeugter Demokrat begründet seine Einwände mit schlüssigen Argumenten, die sich immer auf eine Sache beziehen. Der überzeugte Demokrat diffamiert und disqualifiziert seine Gegner nicht und erklärt sie weder für wahnsinnig noch für kriminell.
      Täte er anders, dann tötete er die Demokratie.
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 08:35
      Highlight @Kaviar: So wahr.
      1 1 Melden
    • MartinderWeise 18.05.2017 08:51
      Highlight Manchmal wird die Demokratie aber von Dummheit geradezu erstickt und dann kommen solche rassisten an die macht!! Für solche Sonderfälle sollte man eine Regelung haben, welche die Wahlen für ungültig erklärt werde und die vorherige Regierung soll eine weitere Amtszeit eingesetzt werden!!
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 10:09
      Highlight @Martin: ja so ein Wahrheitsministerium wäre gut - die bestimmt auch, was gedacht werden darf und welche Meinung opportun ist. Kim hat das auch. Ihre Gedanken zeigen, wieso die aktuellen Diktaturen aus dem Sozialismus kommen.
      4 3 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 10:22
      Highlight @MartinderWeise: Wer die Demokratie mit Gewalt vor dummen Menschen schützen will, der ist genauso ein verächtlicher Chauvinist, wie einer der die Demokratie vor fremden Menschen schützen will.
      Exakt dieser Chauvinismus ist das Samenkorn für jede totalitäre Gesellschaft, ganz egal ob kommunistisch, nationsozialistisch, islamistisch oder sonst wie gefärbt.
      5 1 Melden
    • MartinderWeise 18.05.2017 10:43
      Highlight @Stipps
      Ich versuche wirklich Ihrem Gedankengang zu folgen, aber es scheint fast so, dass sie so weit von der Realität entfernt sind, das es für mich nicht verständlich sein kann... Typisch
      2 1 Melden
    • MartinderWeise 18.05.2017 11:50
      Highlight @Kaviar Stimmt, besser man unternimmt gar nichts und lässt ein faschistischen Tyrannen an die Macht, Im namen der Demokratie...
      Und überhaupt, wer spricht hier von Gewaltanwendung?
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 12:10
      Highlight @Martin: "lässt" ihn an die Macht - "faschistischen Tyrannen" - momoll, grosses Kampfvokabular über eine dir unbekannte Person, die du höchstens über Drittquellen kennst.

      Bist du dir bewusst, welchen Weg du beschreiten möchtest? Kennst du das Sprichwort der Hunde, die bellen?

      Obacht vor denen, die nicht bellen ...
      1 2 Melden
    • MartinderWeise 18.05.2017 12:43
      Highlight @Stipps
      Persönliche Angriffe und Unterstellungen, ohne fakten - wie passend.
      Die Ironie deines Kommentars bringt mich regelrecht zum lachen...
      3 1 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 13:30
      Highlight @MartinderWeise: Wahlen für ungültig zu erklären ist ein Akt der Gewalt, ein äusserst undemokratischer Akt (Erdogan lässt grüssen!). Gewalt ist vielmehr als nur Draufhauen .
      Ein wahrer Demokrat kann nicht wollen, dass eine Wahl von irgendeiner anderen Instanz als dem Mehrheitsentscheid durch das Volk für nichtig erklärt wird.
      Ein wahrer Demokrat verwettet sein Leben darauf, dass das Volk nicht einen Thyrannen zum Herrscher wählt. Wer nicht auf seine Mitbürger vertraut und diese Wette nicht eingeht, der ist kein Demokrat.
      4 1 Melden
    600
  • Pisti 17.05.2017 18:06
    Highlight Trump mistet den Laden endlich aus. Und die Presse, die Linken und die Neoliberalen sind am jammern. Was sagt und das? Der Mann macht alles richtig!
    37 90 Melden
    • Amadeus 17.05.2017 18:34
      Highlight Ach ja? Ich hatte eher den Eindruck, dass er den Laden zum Familienbetrieb umfunktioniert und daneben Golf spielt, statt sich ums Land zu kümmern. Was hat er denn bis jetzt so erreicht ihrer Meinung nach?
      67 21 Melden
    • zombie woof 17.05.2017 18:58
      Highlight Den Laden ausmistet? Du hast da was falsch verstanden, Trump mistet den Laden nicht aus sondern er produziert nur Mist!
      57 17 Melden
    • MartinderWeise 17.05.2017 19:51
      Highlight Mist wäre ja noch schön! Aber die Dummheit der Rechtsradikalen szene scheint warlich endlos zu sein, diesem "Mann" vertrauen zu schenken!
      32 8 Melden
    • beaetel 17.05.2017 20:02
      Highlight Der Begriff "rechts" bedeutet doch privatisieren!?
      Viel Reichtum für wenige. Der totale Egoismus. Die Armen sollen selber schauen etc. Nein, Nein. Trump ist für eine gewisse Spezie schon der Richtige. Aber die scheren sich auch um Umweltverschmutzung, Krieg und Armut. Hauptsache Ihnen geht es gut. Wie die Monarchen früherer Zeiten. Heute Geldadel. Eben rechts!
      28 5 Melden
    • MartinderWeise 17.05.2017 20:46
      Highlight So ungefähr sehe ich das auch! Ich bin so froh, dass wenigstens wir schweizer die warheit sehen.
      Ich finde auch, die schweizer Elite profitiert nun auch schon lange genug von der schweizer Insel mit ihren sonderwünschen. Die "Natiönlizeit" ist vorbei, merkt ihr es nich?
      15 7 Melden
    • rodolofo 18.05.2017 07:01
      Highlight Wenn diese Rechtsnationalen Staatsfeinde sich im Staat breit machen, als ekelhafte, arrogante und total korrupte, geldgierige und machtgeile Staatsfunktionäre, die gleichzeitig die Rollen der Macht UND der Opposition spielen, dann werde auch ich zum Staatsfeind!
      Kein Meter dem Faschismus!
      Auf zum nächsten Nussgipfel!
      7 2 Melden
    • Zerpheros 18.05.2017 07:50
      Highlight @Pisti
      Naaa, entweder-oder erklärt nicht alles. Es gibt eine nicht zu kleine, vernachlässigte Gruppe in den USA: unterprivilegierte Weisse ohne höheren Abschluss, denen die Jobs weggebrochen sind. Die wurden sowohl von den Demokraten als auch von den Rubublikanern übersehen. Diese Leute haben sich hinter einem bekloppten Millionär zusammengeballt, der die Republikaner gekapert hat. Sie sehen ihn als einzige Alternative gegen ihre Marginalisierung - aus ihrer Sicht übrigens völlig richtig. Zugleich haben rechte Geldgeber ihre Chance ergriffen, ihre Menschenhasser-Ideologie durchzudrücken.
      4 0 Melden
    • MartinderWeise 18.05.2017 11:04
      Highlight @Zerpheros
      Richtig, das sehe ich auch so! Ein minimum einjähriges "Praktikum" an der UNI, welches obligatorisch für jeden Bürger ist, wäre das allerbeste. Vielleicht reicht dies ja aus, um diesen geistig Zurückgebliebenen (manchmal muss man zu solch einer Wortwahl greifen), die Augen zu öffnen...
      2 0 Melden
    600
  • neutrino 17.05.2017 16:06
    Highlight Bitte hört auf mit so krass subjektiv politisch gefärbten Artikeln. Ich sehe mich links und Trump-Gegner, aber ich kann Watson nicht mehr rchtig ernst nehmen.

    Regelmässig Watson lese ich seit erst so seit einem halben Jahr, und bis vor kurzem habe ich es noch ernst genommen, wenn da stand "Trump kurz vor dem Abgrund", etc. Von mir aus soll Trump verschwinden - aber bei all den Watson-Artikeln dazu steht der Wunschgedanke des Autors zu stark imVordergrund - ich hätte aber gerne eine realistische politische und rechtliche Einschätzung, wie Trump aus dem Amt gehievt werden könnte.
    125 22 Melden
    • grumpy_af 17.05.2017 17:03
      Highlight Darum macht watson ja keine Artikel sondern Kommentare. Geschickt umgangen. Ist jetzt halt eher ein Blog statt eines Newsportals.
      43 3 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:20
      Highlight Genau...eine wahrlich subjektive Wahrnehmung widerspiegelt sich in den politischen Watson-Artikeln. Das haben wir im anderen politischen Spektrum mit der Weltwoche.
      Ein Streitgespräch der Gladiatoren Köpoel und Löpfe wär äusserst unterhaltsam.
      30 4 Melden
    • _kokolorix 17.05.2017 22:07
      Highlight Ich persönlich glaube auch, dass höchstens eine gezielte Kugel Trump aus Amt und Unwürden vertreiben könnte. Hoffentlich passiert das nicht, kaum auszudenken wie unsere eh schon krankhaft patriotischen Freunde ennet dem Atlantik mit so einer Situation umgehen würden. Vielleicht lassen sie zur Trauer des Tages ein paar Interkontinentalraketen steigen...
      Was Löpfe schreibt klingt alles vernünftig, bloss findet man derzeit in der US Politik vieles, aber bestimmt keine Vernunft, die ist mit dem smarten Farbigen und seiner Familie aus Washington abgezogen
      9 8 Melden
    • Lichtblau 17.05.2017 22:30
      Highlight Der "smarte Farbige" und seine Familie erscheinen im Rückblick geradezu als Lichtgestalten. Im Ernst: weiss man Näheres über Donalds IQ?



      7 2 Melden
    • rodolofo 18.05.2017 07:03
      Highlight Aber ich möchte doch bitten!
      Donald Trump ist auch farbig. Er ist orange!
      12 0 Melden
    600
  • Repplyfire 17.05.2017 15:49
    Highlight Naja, Trumps Team möchte ja den Staat abschaffen. Dass sie das so genau nehmen ahnte nur keiner.
    29 10 Melden
    600
  • AllIP 17.05.2017 15:43
    Highlight
    5 6 Melden
    600
  • Jöggu 79 17.05.2017 15:01
    Highlight Vielleicht will Trump die USA zu Grunde richten? Wenn das sein Ziel ist würde er doch seinen Job ausgezeichnet machen.
    Es ist alles eine Frage der Perspektive
    60 15 Melden
    • rodman 17.05.2017 15:14
      Highlight Literaturtipp: Romulus der Grosse von Dürrenmatt :-)
      14 4 Melden
    600
  • sowhatopinion 17.05.2017 14:59
    Highlight ...streng geheime Informationen weiter zu geben. Das ist falsch, denn Trump hat nur gesagt es sein gutes Recht gewesen Informationen weiter zu geben. Zumal hat er gesagt, dass der Kampf gegen die IS nebst vielen angesprochenen Diffe-renzen im Interesse beider Länder ist. Trump ist zu Gute zu halten, dass er sich von der Change-Regime-Doktrin der Vorgänger und Ursache blutiger Kriege vermehrt distanziert. Gut so, wenn man sich das Chaos in Irak, Lybien, Ägypten, Syrien etc vor Augen hält. Guter Journalismus zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Watson?
    56 51 Melden
    • exeswiss 17.05.2017 17:58
      Highlight das problem ist das diese informationen von verbündeten gekommen sind und diese sie vorerst nur den amerikaner geben wollten. selbst den anderen verbündeten nicht wollte man sie noch vorenthalten . trump gibt sie dann einfach den RUSSEN weiter?
      10 9 Melden
    • phreko 17.05.2017 18:08
      Highlight Enttarnung fremder Spione (israelischer) soll einfach so OK sein?
      8 7 Melden
    • Butzdi 17.05.2017 19:50
      Highlight Nicht wenn die Infos von Israel kam und diese sie wegen den von Russland gestützten Regierungen in Damaskus und Teheran nicht in den Händen der Russen wollen. Die Quelle ist nun wohl versiegt oder tot und Israel wird sich in Zukunft 2x überlegen Infos zu teilen, aber hauptsache Trump konnte ein bisschen angeben und Punkte bei seinem Geldgeber schinden.
      3 3 Melden
    600
  • rodman 17.05.2017 14:55
    Highlight Wenn man den Präsidenten pauschal für amtsunfähig erklären will, öffnet man damit die Büchse der Pandora! Trump wurde von keinem Arzt für handlungsunfähig erklärt ( TV-Ferndiagnosen abgesehen). Das drohende Koma von JFK und der drohende Alzheimer bei RR wären effektive Handlungsunfähigkeiten gewesen. Trump agiert jetzt nicht anders als im Wahlkampf. Man wusste, wie er das Amt ausfüllt. Ein Ausschluss wegen Amtsunfähigkeit wäre alleinig politisch motiviert. Entweder man bringt ein Impeachment zustande aufgrund eines schwerwiegenden Rechtsbruchs oder man wartet auf die nächsten Wahlen.
    94 7 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 17.05.2017 14:50
    Highlight Es mag tatsächlich so aussehen, das DT völlig ungeeignet ist dieses Amt auszuüben. Der Kongress wird sich indes hüten das 25. Amendment anzuwenden, dies würde eine Präjudiz schaffen, dass am Ende jeder Präsident abgesetzt würde, der dem Parlament nicht genehm ist (z.b. weil in der anderen Parteil). Das 25. Amendment ist kein Instrument wie ein Misstrauensvotum. Es ist dazu gedacht, bei Krankheit, Verschollenheit, Entführung etc. einen Nachfolger vereidigen zu können. Selbst vielen Demokraten sind der Schutz der Institutionen wohl wichtiger. Gut so! Impeachement wäre das richtige Instrument...
    84 5 Melden
    600
  • sowhatopinion 17.05.2017 14:43
    Highlight Watson ist journalistisch klar im linkslibe-ralen Spektrum angesiedelt. Ebenso aner-kennen die Schreiberlinge die USA uneingeschränkt als einzige Super- und Ordnungsmacht und die EU in deren Fahrwasser als der Garant für Frieden. Ebenso sind alle die nicht linksliberal sind rechtsnational oder gar faschistisch. Obama, Merkel, Macron & Co sind die good guys und Trump, Putin & Mey die bad ones. So kommt auch jeder Artikel daher. Der Zweck heiligt die Mittel und Trump muss weg. Im obgenannten Artikel wird behauptet Trump hätte behauptet es sei sein gutes Recht gewesen .....
    57 53 Melden
    • Hand-Solo 17.05.2017 15:30
      Highlight Das er das behauptet hat ist aber keine Behauptung sondern FAKT! Das kann man selber nachforschen, auch ohne "linksliberale" Medien hergott nochmal, verfolge nur seine eigenen Tweets, das reicht schon
      26 26 Melden
    • ujay 17.05.2017 15:45
      Highlight Märchenerzähler😂😂😂
      11 15 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:15
      Highlight Hand-Solo, nope....DT hat zugegeben Infos - im Kontext der Gespräche betreffend Bekämpfung IS - weitergegeben zu haben und gesagt, er dürfe dies. Aber er hat NIE gesagt er habe GEHEIME Informationen weitergegeben. Hätte Obama dies i.ü. im Austausch mit Merkel im Kampf gegen IS gemacht, gäbe es Applaus. Ja sie bekäme wohl noch den Friedensnobelpreis. Weit schlimmer Merkel wurde von der Schutzmacht USA ausspioniert, ohne Konsequenzen. Im neuen Jahrtausend sollte O-/W und Links-/Rechts-Denken wie der Kommunismus längst überwunden sein. Aber die alten Feindbilder eignen sich, Facts zu vertuschen.
      13 12 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:22
      Highlight Ujay..naiver Märchen-Nacherzähler😎😎😎
      4 13 Melden
    • phreko 17.05.2017 18:11
      Highlight Sowhatopinion, wtf? Was soll der Merkel vetgleich? Seit wann ist ein verbündeter Nato-Staat auf gleicher Stufe mit Russland, das wirtschaftlich Sanktioniert wird? Auf welchen Niveau wird hier eigentlich diskutiert?
      14 9 Melden
    • Amadeus 17.05.2017 18:47
      Highlight @sowhatopinion
      Soweit ich weiss haben weder Obama noch Merkel (Macron weiss man noch nicht):
      -politische Gegner als ekelhaft bezeichnet
      - dem unqualifizierten Schwiegersohn und der Tochter Jobs verschafft
      - den Vorgänger als krank bezeichnet
      - Medien als Feinde des Staates bezeichnet
      - Behauptungen aufgestellt und Lügen aufgestellt, deren Umfang die Kommentarspalte sprengen würde (Schweden, Bus-Voting, Health Care, Zuschauer an Inauguration...)

      Ich könnte noch lange weitermachen, aber Fakten scheinen ihnen nicht so wichtig zu sein. Sie versteifen sich lieber auf das Links-Rechts-Schema.
      26 3 Melden
    • Firefly 17.05.2017 19:29
      Highlight Nein, das ist weil die einen fürs Volk arbeiten und die anderen für ihre Macht, Geld, Ego und eigentlich nichts zustande bringen ausser für sich selber und ihre Klientel. Darum sind es die Guten bzw. Die Schlechten. Das beruht nicht auf Ideologie sondern auf Beurteilung der jeweiligen Taten.
      3 0 Melden
    • SVRN5774 17.05.2017 19:49
      Highlight @sowhatopinion die Anzahl von Blitzen zeigt nur wie dämmlich die meisten hier sind.
      Ich teile deine Meinung 👍
      3 11 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 20:00
      Highlight ...das war und ist nicht der Punkt aber da haben Sie sicher Recht, was wiederum nichts damit zu tun hat dass die Berichterstattung wenig differenziert ist (siehe heutige NZZ zum Thema)
      1 0 Melden
    600
  • SolidSnake 17.05.2017 14:42
    Highlight Es findet sich einen sehr guten Komentar in der nzz. Darin wird das Verhältniss von den liberalen Medien und Trump sehr gut beschrieben. Dies hat mittlerweile absolut nichts mehr mit neutraler Berichterstattung zu tun.

    https://www.nzz.ch/meinung/ein-praesident-im-belagerungszustand-trumps-gegner-riechen-blut-ld.1293959
    45 16 Melden
    • Roaming212 17.05.2017 16:14
      Highlight Watson verhält sich beim Thema Trump schon immer erbärmlich. Aber was soll man von Journalisten erwarten, die eine persönliche Vendetta gegen alles führen, was nicht ihrer Meinung entspricht. Anstatt nüchterne, neutrale Berichterstattung sind viele Artikel auf Blog-Niveau.
      35 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 18:01
      Highlight @SolidSnake DAAAAAANKEEEEEEE
      9 3 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 18:58
      Highlight Ja, das nennt sich seriöser Umgang mit Tatsachen und Meinungen, aber die NZZ ist ja weder Tabloid noch Arena
      3 3 Melden
    • EvilBetty 17.05.2017 23:27
      Highlight Kommentar != Artikel 😉
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  • Typu 17.05.2017 14:32
    Highlight Ja ich mag trump auch nicht. Aber hört jetzt mal mit dieser planlosen berichterstattung auf bzw diese aufrufe. Geht doch auch etwas professioneller/objektiver, oder?
    65 13 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 14:26
    Highlight ich finde es schade, dass Watson fast ausschliesslich die populären Medien-Agenturen der USA zitiert...

    Die Macht der Demokraten in Amerika hat sich in den letzten Jahren so stark verstärkt, dass alle Linksorientierten Medien-Agenturen seeeeeeehr leicht mit Propaganda zu infiltrieren sind (für die Demokraten).

    Damit versuche ich nicht zu sagen, dass DT immer Recht hat, oder dass alles von CNN/NYT/WashingtonPost Propaganda ist, jedoch finde ich es sehr wichtig, dass man in einer so umstrittenen Zeit auch von beiden Seiten berichtet!
    58 55 Melden
    • JacquelineM 17.05.2017 14:54
      Highlight Ich halte mich da mal schön raus. Habe so langsam das Gefühl dass, wenn man nicht persönlich dabei war, nicht wirklich sicher sein kann, wieviel von wem gelogen ist...
      23 4 Melden
    • Picker 17.05.2017 15:02
      Highlight Man kann sehr gut ganz selbstständig Berichte von beiden Seiten einholen. Für die andere Seite wären aber eher Fox News oder Breitbart zu empfehlen 😉
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 16:04
      Highlight @Picker - Es reicht übrigens schon lediglich mal ein offizielles Pressebriefing vom Weissen Haus zu schauen (und zwar bis zum Ende)!
      Was man von diesen White-House Journalisten zu sehen bekommt ist übrigens wirklich lachhaft 😅
      @Watson - habt ihr schon mal so ein White-House-Briefing bis zum Ende geschaut? :)
      10 2 Melden
    • phreko 17.05.2017 18:14
      Highlight @man.morris: meinst du fox news, die den Russland Teil bei der Entlassung von Comey (bewusst) verschwiegen haben? Hilft das weiter?
      2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 18:36
      Highlight @phreko 1. ich habe einen Kommentar weiter oben meine Quelle angegeben (White House Press Briefings und nicht FOX News haha)
      Und 2. würde ich als Journalist eine TOTAL VERSTÄNDLICHE ENTLASSUNG auch nicht mit Russland verbinden.
      Lustig finde ich, dass sogar schon VOR der Election BEIDE SEITEN für die Entlassung von James Comey waren. Die Demokraten waren übrigens sogar sehr entsetzt, dass es nicht Obama noch gemacht hat.

      So ist es schon speziell, dass sogar DIE EINZIGE GEMEINSAME MEINUNG beider Seiten plötzlich als Katastrophe kommuniziert wird, nur weil die Person nun Trump heisst
      9 2 Melden
    • phreko 17.05.2017 19:04
      Highlight Und du findest das Timing also nicht suspekt?

      Trump hat Comey im Wahlkamof dafür ja noch extrem gelobt. Das ist keine total verständliche Entlassung. Das ist eine 180° Kehrtwende von Trump. Weshalb hat er sie gemacht?
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 19:51
      Highlight @phreko ich habe doch soeben erklärt, dass alle Seiten schon seit nun fast einem halben Jahr um die Entlassung flehen. Der Präsident ist übrigens nicht verpflichtet laufend seine Meinung preis zu geben (für das ist in Amerika der Election-Prozess da)
      Du hättest besser das Argument gewählt (Siehe Flinn-Entlassung): Trump lässt sich nun plötzlich zu stark manipulieren / oder er ist launisch und entscheidet mit seinem Bachgefühl ;)
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    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 19:56
      Highlight @phreko - Für mich ist schon genug Grund, dass der FBI Direktor sich öffentlich NICHT zu laufenden Untersuchungen äussern darf!
      Ich denke die Sicherheit eines Landes hat auch etwas mit einem stabilen Sicherheitsdienst zu Tun hat oder nicht? ;)
      0 4 Melden
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  • flyingdutch18 17.05.2017 14:07
    Highlight Ich würde Trump nicht unterschätzen. Ganz sicher kann man ihm nicht mit dem 25. Verfassungszusatz beikommen. Der Kommentar erinnert mich an den Vorwahlkampf, als es hiess, MitarbeiterIn in Trumps Kampagne zu sein, würde sich schlecht im Lebenslauf machen. Das Gegenteil ist eingetreten. Mir ist Trump zutiefst zuwider, aber die meisten Republikaner im Kongress und in den Regierungen und Parlamenten der Gliedstaaten sind nicht besser.
    39 2 Melden
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  • Fanta20 17.05.2017 13:54
    Highlight Betreffend die Fülle von Trump-Artikeln auf Watson: Die Klickzahlen dieser Artikel geben der Autorenschaft vermutlich recht.

    Betreffend Trump: Dass er von den meisten Medien in die Mangel genommen wird, ist nötig, nachvollziehbar und richtig. Bei Lichte betrachtet sind die USA ein Land, das in den letzten 100 Jahren ebenso viele gute wie schlechte (oder zumindest fragwürdige) Errungenschaften hervorgebracht hat. Nebst den vielen fachlichen Dingen geht DT jegliche Spur von staatsmännischer Würde ab; das passt nicht zusammen.
    39 17 Melden
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  • Stachanowist 17.05.2017 13:53
    Highlight Trump und die USA sind sehr wichtig - für uns Europäer sowieso. Die Entwicklungen in Washington sollten deshalb genaustens verfolgt werden.

    Was sich mir jedoch nicht erschliesst, ist die Monokultur, die auf Watson herrscht. Wir leben in einer multipolaren Welt. Die USA ist nicht mehr der einzige Player der Weltpolitik, die 90er sind vorbei. Man erfährt hier praktisch nichts über China, Brasilien, Russland oder Indien.

    Muss dieses Portal ob der Trump-Besessenheit diese Länder wirklich vernachlässigen?

    Könnte man nicht 20% der Trump-Energie in diese Länder investieren?
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    • Genital Motors 17.05.2017 14:00
      Highlight Oder in die Schweiz. wie wärs mit einem Artikel Schweizer Kulturgut?
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    • Philipp Löpfe 17.05.2017 14:02
      Highlight Lieber Stachanowist: News kann man nicht aufteilen wie einen Kuchen. Hit the big story hard, lautet die Devise. Trump ist eine Mega-big-story. Daher ist dein Vergleich unglücklich gewählt.
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    • Stachanowist 17.05.2017 14:17
      Highlight Merci für die Antwort, Herr Löpfe

      Habe kein Problem, wenn Sie die Trump-Story als absoluten Fokus nehmen. Fände es einfach erfrischend, ab und zu mal etwas fundiertes über Duterte, die Unruhen in Venezuela oder z.B. über die vorgestern verhängten massiven Internetsperren in der Ukraine zu lesen. Die Monokultur vermittelt m.E. ein Weltbild, das zu west-fixiert ist.

      Klar, all das findet man bei NZZ, Guardian etc. Aber ab und zu ein aussenpolitischer Beitrag, in dem es nicht um Westeuropa oder die USA geht, wäre etwas grossartiges. Watsons Meinung würde mich auch zu diesen Themen interessieren.
      72 1 Melden
    • Philipp Löpfe 17.05.2017 15:06
      Highlight Na ja, wir schreiben über Merkel, Macron, Erdogan - und gelegentlich auch über Duerte.
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    • Stachanowist 17.05.2017 15:10
      Highlight Merkel, Macron - das ist ja Teil der Westperspektive, die ich übrigens nicht kritisiere. Es geht mir nur um deren massive Dominanz.

      Die Berichte zu Themen ausserhalb der EU/USA sind zum allergrössten Teil Agenturmeldungen, was ich schade finde.

      Wie dem auch sei, ich schätze das Portal und die Möglichkeit, sich hier auszutauschen!
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    • Gummibär 17.05.2017 15:23
      Highlight @ Stachanowist Wie wahr. Und wirklich wichtige Dinge, die längerfristig auf uns mehr Einfluss haben werden als was in den tief verwundeten U.S.A. abgeht. China baut und plant etwa 200 Kernkraftwerke (etwa 4x soviele wie die USA) investiert in Afrika und Europa in die Infrastruktur in ganz grossem Stil. So hat Die chinesische staatliche Reederei Cosco die Aktienmehrheit des Hafens von Piräus übernommen, investiert 1,5 Milliarden Euro und macht ihn zum grössten Mittelmehrhafen. Die Chinesen ! nicht Trumpelmann.


      https://assets.bwbx.io/images/users/iqjWHBFdfxIU/icT1_hHLtP5M/v1/800x-1.png
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    • äti 17.05.2017 17:23
      Highlight @Gummibär: aber du bist zu diesen Informationen gekommen. Ganz ohne Watson. Ich denke, man darf ruhig verschieden Medien nutzen, die alle irgendwo ihr Schwergewicht haben.
      Gibt es einen Unfall, berichten alle primär über diesen. Trump ist leider ein 'längerer' Unfall und alle sehnen sich nach dessen Ende und wieder schlaueren Themen.
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    • Gummibär 17.05.2017 20:13
      Highlight @äti gerne gebe ich Dir recht, dass uns alle möglichen Informationsquellen zur Verfügung stehen, meine aber,dass wir uns generell etwas zu sehr auf die USA fokussieren.
      Früher hatten wir einen amerikanischen Computer und gingen zum Chinesen essen. Heute haben wir einen Chinesischen Computer und gehen zum McDonald ....... bald holen wir unsere Import-Konsumgüter vom COSCO Lagerhaus in Pratteln ab. Und alle werden überrascht sein wie das so plötzlich kam.
      5 0 Melden
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  • Posersalami 17.05.2017 13:13
    Highlight Und wenn Trump weg ist rutscht ein religiöser Spinner nach. Kann man das wirklich wollen?

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    • Calvinandboby 17.05.2017 13:59
      Highlight Tolle Einstellung: " Es könnte noch schlimmer." Außerdem ist die hälfte (Spinner) bei Trump schon vorhanden. Wenn da jetzt noch Religion dazu kommt heißt es vielleicht:" Liebe deinen nächsten..." oder so ähnlich. Sorry nicht getauft.
      1 17 Melden
    • Posersalami 17.05.2017 14:34
      Highlight Dann google doch mal, an was der Vize so glaubt und was er so von sich gegeben hat.
      21 0 Melden
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:23
      Highlight ...der Vize wäre weit tragischer
      2 0 Melden
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  • o.o 17.05.2017 13:06
    Highlight Jetzt mit dem Artikel von Löpfe, wird sich das Russland Narrativ durchsetzen und Trump wird wohl bald abgesetzt.
    22 50 Melden
    600
  • banda69 17.05.2017 13:05
    Highlight Ihr verkennt Trump.

    Trump ist Sensation.
    Trump ist Revolution.

    (Und SVP's Darling.)
    96 16 Melden
    • Rubby 17.05.2017 13:17
      Highlight Das glaubst du nicht wirklich....das ist der witz des tages...!
      18 10 Melden
    • Calvinandboby 17.05.2017 14:02
      Highlight Kann mich mal bitte jemand aufklären! Ist das eine Satirezeitung oder für Masochisten?
      23 1 Melden
    • pamayer 17.05.2017 14:19
      Highlight @b69
      Toll, dass du immer wieder die Weltwoche mit der Trump Sensation postest.

      Nicht vergessen: die WW mag Trump, hätte ihn gewählt.
      17 3 Melden
    • banda69 17.05.2017 14:33
      Highlight @pamayer - Schön freust du dich. :-)
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 14:40
      Highlight Manno, jetzt stehen die WWler schon auf Ohrfeigen... Was kommt als nächstes? Die innige Liebe für Arschtritte?
      11 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 14:42
      Highlight Köppel und Co. scheinen definitiv dem Wahnsinn zu verfallen...
      16 4 Melden
    600
  • malu 64 17.05.2017 13:02
    Highlight Wenn man sich ein bisschen mit der Biographie von Trump auseinandersetzt, merkt man, das mit diesem Mann etwas nicht stimmt!
    67 7 Melden
    600
  • Scaros_2 17.05.2017 13:01
    Highlight Bis zu 3 Artikel, kommentare und analysen täglich? Come on Watson wirklich? So langsam gehts auch mir auf den keks und man spürrt ein krampfhafter overflow.
    65 90 Melden
    • achtbit 17.05.2017 13:11
      Highlight Kann dir nur zustimmen... vor allem wir sind noch nicht mal in den USA und werden so überschwemmt.

      @Watson: Startet doch einen Amerikanischen Ableger, dann könnt Ihr von mir auch aus 10 Artikel pro Tag über Trump bringen.
      44 73 Melden
    • saugoof 17.05.2017 13:15
      Highlight Das sind extreme Zeiten. Da sind so viele Artikel durchaus angebracht.
      42 29 Melden
    • Wiesopferd 17.05.2017 13:23
      Highlight oooder... ihr lest einfach was anderes.
      51 11 Melden
    • Scaros_2 17.05.2017 13:24
      Highlight Ich meine sie könnten das gleich auch über duterte machen oder martin schulz etc oder über den brexit

      Aber von artikel zu artikel hat es oft nicht mehr lesegehalt
      16 20 Melden
    • roger.schmid 17.05.2017 13:24
      Highlight @Scaros_2: ach was, es gab wohl selten etwas spannenderes, als zuzuschauen wie dieses brennende Lügengebäude von diesem aufgeblasenen Volltrottel mit Getöse immer weiter in sich zusammenkracht.
      wenn's nicht interessiert, einfach nicht anklicken.
      56 13 Melden
    • Fulehung1950 17.05.2017 13:33
      Highlight Das Problem ist, dass uns Trump und seine Eskapaden nicht gleichgültig sein können! Nur ein Beispiel: wenn er sein an Erdogan abgegebenes Versprechen, ihm im Kampf gegen die Kurden-Partei zu helfen (obwohl ihn das einen feuchten Kehricht angeht), wahrmacht, gibt es Zunder - aber diesmal in Europa! Zu hoffen, dass er seine Versprechen eh nie einhält, ist doch etwas naiv: einmal könnte es das erste Mal sein, und das wäre dann gleich das Finale....
      29 4 Melden
    • Scaros_2 17.05.2017 14:11
      Highlight Ich habe nocht gesagt das man nicht darüber berichten soll sondern das man besser weniger aber qualitativ bessere artikel hervorbringen sollte als den gleichen statusquo ständig zu wiederholen
      12 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 14:31
      Highlight ich finde auch dass jeder Artikel über Trump immer genau das Gleiche enthält.. Wenn man verschiedene Meinungen in Artikeln wiederfinden könnte würde es Diskussionen anheitern.

      Im Moment wird man aber nur täglich daran erinnert, dass DT ein Irrenhaus-Flüchtling im Weissen Haus ist und anscheinend Putins Schosshündchen sei ;)
      11 4 Melden
    600
  • Ron Collins 17.05.2017 12:50
    Highlight Hach...wäre Clinton potus, wäre es allen journis langweilig!
    https://www.facebook.com/Maher/videos/10154705484772297/
    Enjoy the Art of the Meal...
    16 37 Melden
    • Amadeus 17.05.2017 13:17
      Highlight Bin kein Clinton-Fan, aber ich wage jetzt einmal die Behauptung, dass Clinton weniger Chaos angerichtet hätte. Und eigentlich wäre es ja gut, wenn es den Journis langweilig ist. Bedeutet ja dann, dass alles eingermassen rund läuft.
      33 14 Melden
    600
  • Mr. Raclette 17.05.2017 12:49
    Highlight Sorry, aber ich habe es von der ersten Minute an gewusst, Trump ist die grösste Nullnummer die die Welt je in einem Politikeramt gesehen hat! Ich hoffe sie holen diese Mickey Mouse endlich aus dem weissen Haus.
    97 14 Melden
    • Rubby 17.05.2017 13:19
      Highlight Richtig..!!....dieser mann hat amerika zu der lachnummer eins gemacht..!!!....der mann leidet unter heftigster selbstüberschätzung !!
      14 7 Melden
    • Ursus ZH 17.05.2017 13:26
      Highlight Bitte keine Beleidigung an Mickey Mouse! Mickey Mouse würde nämlich einen besseren Job machen als dieser Irre.
      37 8 Melden
    • Calvinandboby 17.05.2017 14:13
      Highlight Da bin ich mir nicht so sicher, Mickey Maus ist Disney und Walt Disney ist noch Rassistischer als Trumps Vater.
      12 6 Melden
    • TRL 17.05.2017 14:39
      Highlight Mr. Raclette. Geiler Name. :)
      2 1 Melden
    • Ursus ZH 17.05.2017 17:39
      Highlight Calvinandboby. Donald Duck ist auch von Dysney. Ist Donald Duck ein Rassist?
      0 1 Melden
    • Lichtblau 17.05.2017 22:54
      Highlight Donald Duck ist der perfekte Wutbürger. Ich mag ihn trotzdem sehr. Ganz im Gegensatz zum hyperkorrekten Mickey ...
      1 0 Melden
    600
  • DJ Terror hat kein Geld yok para amk 17.05.2017 12:46
    Highlight Hier ein guter Artikel hier: https://www.heise.de/tp/features/Gab-Trump-Lawrow-zu-viele-Informationen-zum-IS-3714974.html

    Er erklärt sehr gut was da dran sein könnte und das zu viel Drama gemacht wird.
    20 27 Melden
    • strudel 17.05.2017 13:16
      Highlight Es wird in 99% der fälle zu viel drama gemacht.
      16 8 Melden
    600
  • Watcher 17.05.2017 12:39
    Highlight Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
    36 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 12:35
    Highlight Eindrücklich, wie lange ihr eine demokratische Wahl bekämpft - sieht man, wie mächtig die "Elite" ist.

    Doch, der frische Wind passt schon. Toitoitoi Trump und fröhliches Schaffen "Hast du keine Feinde, dann hast du keinen Charakter. (P.Newman)"
    37 152 Melden
    • Firefly 17.05.2017 13:21
      Highlight fröhliches Schaffen? bis jetzt hat er nur abgeschaffen, geschaffen hat er noch nichts.
      47 8 Melden
    • Rascal 17.05.2017 13:25
      Highlight Sie haben sehr viel Charakter
      37 4 Melden
    • Wiesopferd 17.05.2017 13:26
      Highlight Erkläre doch bitte mal wie in diesem Fall die Wahl "demokratisch" war. Per deiner Definition wäre dann ja eine einfache Mehrheit nicht mehr demokratisch.
      20 13 Melden
    • zombie woof 17.05.2017 13:31
      Highlight Du kannst dich ja bei Trump und seinem Clan bewerben, Leute wie du sind da sehr willkommen
      32 8 Melden
    • Nicholas Fliess 17.05.2017 13:44
      Highlight Faszinierend, wie blind die Trumpianer doch sind...
      30 8 Melden
    • herpderpschlerp 17.05.2017 13:44
      Highlight du verwechselst "elite" mit "vernünftigen menschen". aber die verwechslung kommt schon mal vor bei einfach gestrickten, bin dir nicht böse
      34 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 13:54
      Highlight @Wiesopferd? Begreifst du selber, was du ausdrückst?

      ps: älteste Demokratie (ununterbrochen) der Welt
      6 39 Melden
    • Mariolino 17.05.2017 14:15
      Highlight Kein Mensch bekämpft den Ausgang der demokratischen Wahl; höchstens wird, wohl zu Recht, die Einmischung von aussen (Russland, Comey), bemängelt. Die Gründe für die Wahl Trumps sind vielschichtig und zeigen gewisse Parallelen zum Aufkommen der Lega dei Ticinesi und dem Aufstieg der Sünneli- (bzw. Polteri-) Partei.
      Jetzt, da Donald Trump selbst die schlimmsten Befürchtungen übertroffen hat, geht es um Schadenbegrenzung.
      Allen Interessierten empfehle ich die CNN Debatte Bernie Sanders (D) Vs. John Kasich (R):
      .
      Alle anderen dürfen gerne weiter motzen.

      14 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 15:08
      Highlight Ja der Trump wurde gewählt (Mit weniger stimmen, aber so ist halt das System in der USA).

      Aber ob er auch heute wider gewählt würde, weiss keiner und wird auch nie einer wissen.
      6 1 Melden
    600

Vergesst AKWs: Jetzt kommt das Minikraftwerk für Zuhause

Im Kanton Zug startet nach den Sommerferien ein Experiment, das unsere Energieversorgung revolutionieren könnte.

Als Urs Weidmann vor der Entscheidung stand, was er studieren sollte, befand sich die Welt gerade in der Erdölkrise. Hierzulande versuchte man, mit autofreien Sonntagen über die Runden zu kommen. «Es kann doch nicht sein, dass wir so vom Öl abhängig sind», sagte sich damals der junge Weidmann und beschloss, Elektroingenieur zu werden.  

Mehr als vierzig Jahre später steht Weidmann kurz davor, seinen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Seine Firma Silent-Power hat ein Minikraftwerk entwickelt, …

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