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President Donald Trump listens as Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaks in the Roosevelt Room of the White House in Washington, Tuesday, May 16, 2017. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump bei der Pressekonferenz mit Tayyip Erdogan. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Kommentar

Trump spinnt – jetzt muss der Kongress handeln

Mit dem 25th Amendment kann der Präsident für amtsunfähig erklärt und entlassen werden.



Als FBI-Direktor James Comey entlassen wurde, lautete die offizielle Begründung, das sei auf Anraten des stellvertretenden Justizministers Rod Rosenstein geschehen. Tags darauf widersprach Donald Trump in einem TV-Interview dieser Version und betonte, er allein habe das entschieden.  

«Der Appetit des Präsidenten auf Chaos, gepaart mit seiner Verachtung für die Konventionen der Präsidentschaft, hinterlässt sein Team verwirrt und ratlos.»

«New York Times»

Als die «Washington Post» enthüllte, der Präsident habe in einem Gespräch im Oval Office mit dem russischen Aussenminister streng geheime Dinge preisgegeben, dementierte dies sein Sicherheitsberater H. R. McMaster umgehend. Tags darauf bestätigte der Präsident den Vorfall in einem Tweet und brüstete sich gleichzeitig damit, es sei sein gutes Recht gewesen.  

epa05968017 US National Security Advisor H.R. McMaster takes questions from the news media during a press conference in the Brady Press Briefing Room at the White House in Washington, DC, USA, 16 May 2017. McMaster spoke on US President Donald J. Trump's alleged intelligence remarks to Russian government representatives during a meeting at the White House on 10 May.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Sicherheitsberater H. R. McMaster verteidigt Trump vor der Presse. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Ob Vize-Präsident oder Sicherheitsberater, ob Stabschef oder Pressesprecher – alle werden von Trump in der Öffentlichkeit gnadenlos vorgeführt. «Haut ab, solange ihr noch könnt», werden die Mitglieder des Trump-Teams von der «New York Times» deshalb aufgefordert.  

Das Blatt berichtet auch von einem verheerenden Chaos im West Wing, dem Teil des Weissen Hauses, in dem das Trump-Team arbeitet. Wird Pressesprecher Sean Spicer gefeuert? Oder Stabschef Reince Priebus? Hat sich Trump sogar mit seinem Schwiegersohn Jared Kushner überworfen? «Der Appetit des Präsidenten auf Chaos, gepaart mit seiner Verachtung für die Konventionen der Präsidentschaft, hinterlässt sein Team verwirrt und ratlos», berichtet die «New York Times».  

«Ein Kind kann nicht Präsident sein.»

Ross Douthat

Das Chaos lässt sich mittlerweile nicht mehr damit erklären, dass Trump halt Trump sei und als Aussenseiter bewusst die Verwaltung aufmische. Praktisch täglich passieren so genannte «Das kann man gar nicht erfinden»-Ereignisse, die nicht nur den Ruf des Präsidenten, sondern den Ruf der Weltmacht USA in Frage stellen.  

Als CEO würde Trump nun gefeuert

Trump rühmt sich gerne damit, dass er Businessman und kein Politiker sei. Doch als CEO eines Unternehmens wäre er inzwischen gefeuert worden. Angesichts der Ereignisse in den letzten Wochen hätte der Verwaltungsrat einer imaginären USA Inc. «gar keine andere Wahl gehabt, als Trump zu entlassen, um den Ruf des Unternehmens zu retten», wie John Cassidy im «New Yorker» feststellt.  

FILE - In this April 17, 1973 file photo, President Richard Nixon speaks during White House news briefing in Washington. President Donald Trump’s surprise firing of FBI Director James Comey drew swift comparisons to the Nixon-era

Hat bewusst gelogen: Richard Nixon. Bild: Henry Burroughs/AP/KEYSTONE

Anders als Richard Nixon oder Bill Clinton, die beide bewusst gelogen haben, ist Trump dazu gar nicht in der Lage. Trump kann nicht anders als Geheimnisse ausplaudern, idiotische Tweets zu verschicken und sein Team blosszustellen. Er ist ein Kindskopf, der die Folgen seines Handelns nicht abschätzen kann. «Ein Kind kann nicht Präsident sein», stellt Ross Douthat in der «New York Times» fest. «Ich liebe meine Kinder; aber den nuklearen Code würde ich ihnen nicht anvertrauen.»  

Ein Entlassungsverfahren, ein so genanntes Impeachment, wie es gegen Nixon und Clinton eingeleitet wurde, ist daher für Trump ungeeignet. In der US-Verfassung gibt es jedoch eine andere Möglichkeit, den Präsidenten loszuwerden, das 25th Amendment. Darin heisst es, der Amtsinhaber sei vom Kongress mit einer Zwei-Drittels-Mehrheit zu entlassen, wenn er «nicht mehr in der Lage sei, den Pflichten seines Amtes nachzukommen».  

Bei Reagan hat man das 25th Amendment erwogen 

Das 25th Amendment wurde 1967 nach der Ermordung von John F. Kennedy eingeführt. Damals erkannte man, dass der Präsident selbst dann im Amt geblieben wäre, wenn er nie mehr das Bewusstsein erlangt, jedoch überlebt hätte. Als Ronald Reagan erste Anzeichen von Alzheimer zeigte, wurde die Anwendung des 25th Amendment in Erwägung gezogen.  

Dass dies auch bei Trump der Fall sein könnte, ist nicht mehr auszuschliessen. Bisher haben sich die Republikaner – mit ein paar wenigen Ausnahmen – sklavisch hinter ihren Präsidenten gestellt. Doch die Unterstützung beginnt zu bröckeln. Trump ist immer weniger in der Lage, seine Wahlversprechen – Obamacare abzuschaffen, die Steuern zu senken – umzusetzen. Zudem wird er immer mehr eine Last für seine Parteimitglieder für die 2018 anstehenden Zwischenwahlen.  

Ernüchterung bei der Business-Gemeinde

Auch die Business-Gemeinde erwacht allmählich aus ihrer Trump-Euphorie. Das «Wall Street Journal», das sich bisher bedingungslos hinter ihn gestellt hat, schreibt nach den neuesten Eskapaden: «Millionen von Amerikanern haben Trumps Schwächen erkannt, aber sich entschieden, er sei ein Risiko, das sich lohne einzugehen. Sie gingen davon aus, oder haben zumindest gehofft, dass er im Amt wachsen werde. Sollte er dies nicht können, dann verrät er diese Hoffnung und seine Präsidentschaft versinkt vor ihren Augen.»  

Trumpgate

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 18.05.2017 06:52
    Highlight Highlight Ich sehe da ein gewisses Problem:
    Wenn die Mehrheiten im Kongress und im Senat, sowie die Mehrheit der US-Bevölkerung ebenfalls spinnen, wie gross sind dann unsere Chancen in der Demokratie, den Spinner an der Spitze dieses "Irrenhauses" seines Amtes zu entheben?
    Wenn diese Minderheit sich noch dazu den Namen "Demokraten" gegeben hat, muss sie ihre Bevormundung durch eine Mehrheit von Spinnern ertragen und erdulden, solange, bis sie selber durchdreht...
    • Kaviar 18.05.2017 08:08
      Highlight Highlight Richtig.
      Wobei auch in Betracht gezogen werden muss, dass wenn alle anderen irrsinnig erscheinen, es durchaus am eigenen Irrsinn liegen könnte. Muss nicht, aber kann.
      Die Erleuchteten hatten es schon immer schwer.
    • rodolofo 18.05.2017 08:29
      Highlight Highlight Höre ich da einen sadistisch-hämischen Unterton heraus aus Deinem Kommentar?
      Du versuchst mich also weiter zu verwirren, was?
      Versuch's nur!
      Es wird Dir nicht gelingen!
      Ich weiss, dass ich der wiederauferstandene Jesus bin.
    • Kaviar 18.05.2017 10:28
      Highlight Highlight @rodolofo: Amen! 😍
  • Gohts? 17.05.2017 22:17
    Highlight Highlight Ich mag Spinner. Van Gogh, Einstein, Edison, Disney,... allesamt Spinner.
  • Denverclan 17.05.2017 21:16
    Highlight Highlight Trump, Trump, Trump......dankbarer Typ für die Medien! In einem Jahr hat sich das Ganze totgelaufen (geschrieben) Wir haben viele Probleme auf der Welt, es sterben täglich viele Menschen, auch durch Schweizer Kriegsmaterial! Wir hätten hier genug Arbeit, es ist aber einfacher auf andere mit dem Finger zu zeigen. Nicht ein Trump ist die grosse Gefahr sondern der ungebildete kleine Mann in der Masse. Frust fördert Hass, Hass fördert Gewalt, Gewalt erzeugt Gegengewalt.....ein Teufelskreis! Erst wenn wir nicht mehr hassen, ist ein Leben in Frieden möglich. Innerer Frieden!
    • rodolofo 18.05.2017 06:56
      Highlight Highlight Theoretisch hast Du recht.
      Aber im realen Leben lebst Du gesünder, wenn Du "Situationsgerecht" reagierst, das heisst: Wenn Dich eine extremistische Dumpfbacke unflätig anrempelt, gibt's "eins an die Fresse", möglichst zivilisiert natürlich.
  • Kaviar 17.05.2017 18:44
    Highlight Highlight Alles klar. Wer Löpfes Weltanschauung nicht teilt, der muss verrückt sein.
    • Shakiraa 17.05.2017 20:54
      Highlight Highlight Es steht wohl ausser frage das trump ein narzisstischer frauenverachtender kriegstreiber ist, da kann man dem verfasser des artikels schon zustimmen. So einen spinner an die macht zu wählen, dafür braucht es schon ein ziemlich verblödetes volk. Ich kann es kaum erwarten wenn dieser hampelmann endlich ins gefängnis kommt für seine verbindungen zu russland. Wie kann ein rechtsstaat nur zulassen das so jemand gewählt wird? Das sollte gesetzlich verboten werden.
    • _kokolorix 17.05.2017 21:29
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass man Löpfes Weltanschauung teilen muss um zu erkennen, dass Donald Trump nicht zurechnungsfähig ist. Macht es dich nicht etwas unsicher einen Menschen an der Spitze der grösste Armee der Welt zu sehen der seine engsten Mitarbeiter völlig sinn und planlos in die Pfanne haut?
    • Kaviar 18.05.2017 08:03
      Highlight Highlight Man kann Menschen mit missliebigen Weltanschauungen immer für verrückt erklären und wegsperren, das kam und kommt immer wieder vor. So entledigt man sich bequem seiner Gegner. Das hat aber nichts mit der geistigen Verfassung des Betroffenen zu tun, als vielmehr mit jener, der ihn aburteilenden Meute.
      Ein überzeugter Demokrat begründet seine Einwände mit schlüssigen Argumenten, die sich immer auf eine Sache beziehen. Der überzeugte Demokrat diffamiert und disqualifiziert seine Gegner nicht und erklärt sie weder für wahnsinnig noch für kriminell.
      Täte er anders, dann tötete er die Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 17.05.2017 18:06
    Highlight Highlight Trump mistet den Laden endlich aus. Und die Presse, die Linken und die Neoliberalen sind am jammern. Was sagt und das? Der Mann macht alles richtig!
    • Amadeus 17.05.2017 18:34
      Highlight Highlight Ach ja? Ich hatte eher den Eindruck, dass er den Laden zum Familienbetrieb umfunktioniert und daneben Golf spielt, statt sich ums Land zu kümmern. Was hat er denn bis jetzt so erreicht ihrer Meinung nach?
    • zombie woof 17.05.2017 18:58
      Highlight Highlight Den Laden ausmistet? Du hast da was falsch verstanden, Trump mistet den Laden nicht aus sondern er produziert nur Mist!
    • MartinderWeise 17.05.2017 19:51
      Highlight Highlight Mist wäre ja noch schön! Aber die Dummheit der Rechtsradikalen szene scheint warlich endlos zu sein, diesem "Mann" vertrauen zu schenken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 17.05.2017 16:06
    Highlight Highlight Bitte hört auf mit so krass subjektiv politisch gefärbten Artikeln. Ich sehe mich links und Trump-Gegner, aber ich kann Watson nicht mehr rchtig ernst nehmen.

    Regelmässig Watson lese ich seit erst so seit einem halben Jahr, und bis vor kurzem habe ich es noch ernst genommen, wenn da stand "Trump kurz vor dem Abgrund", etc. Von mir aus soll Trump verschwinden - aber bei all den Watson-Artikeln dazu steht der Wunschgedanke des Autors zu stark imVordergrund - ich hätte aber gerne eine realistische politische und rechtliche Einschätzung, wie Trump aus dem Amt gehievt werden könnte.
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:20
      Highlight Highlight Genau...eine wahrlich subjektive Wahrnehmung widerspiegelt sich in den politischen Watson-Artikeln. Das haben wir im anderen politischen Spektrum mit der Weltwoche.
      Ein Streitgespräch der Gladiatoren Köpoel und Löpfe wär äusserst unterhaltsam.
    • _kokolorix 17.05.2017 22:07
      Highlight Highlight Ich persönlich glaube auch, dass höchstens eine gezielte Kugel Trump aus Amt und Unwürden vertreiben könnte. Hoffentlich passiert das nicht, kaum auszudenken wie unsere eh schon krankhaft patriotischen Freunde ennet dem Atlantik mit so einer Situation umgehen würden. Vielleicht lassen sie zur Trauer des Tages ein paar Interkontinentalraketen steigen...
      Was Löpfe schreibt klingt alles vernünftig, bloss findet man derzeit in der US Politik vieles, aber bestimmt keine Vernunft, die ist mit dem smarten Farbigen und seiner Familie aus Washington abgezogen
    • Lichtblau 17.05.2017 22:30
      Highlight Highlight Der "smarte Farbige" und seine Familie erscheinen im Rückblick geradezu als Lichtgestalten. Im Ernst: weiss man Näheres über Donalds IQ?



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  • Repplyfire 17.05.2017 15:49
    Highlight Highlight Naja, Trumps Team möchte ja den Staat abschaffen. Dass sie das so genau nehmen ahnte nur keiner.
  • AllIP 17.05.2017 15:43
    Highlight Highlight
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  • Jöggu 79 17.05.2017 15:01
    Highlight Highlight Vielleicht will Trump die USA zu Grunde richten? Wenn das sein Ziel ist würde er doch seinen Job ausgezeichnet machen.
    Es ist alles eine Frage der Perspektive
    • rodman 17.05.2017 15:14
      Highlight Highlight Literaturtipp: Romulus der Grosse von Dürrenmatt :-)
  • sowhatopinion 17.05.2017 14:59
    Highlight Highlight ...streng geheime Informationen weiter zu geben. Das ist falsch, denn Trump hat nur gesagt es sein gutes Recht gewesen Informationen weiter zu geben. Zumal hat er gesagt, dass der Kampf gegen die IS nebst vielen angesprochenen Diffe-renzen im Interesse beider Länder ist. Trump ist zu Gute zu halten, dass er sich von der Change-Regime-Doktrin der Vorgänger und Ursache blutiger Kriege vermehrt distanziert. Gut so, wenn man sich das Chaos in Irak, Lybien, Ägypten, Syrien etc vor Augen hält. Guter Journalismus zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Watson?
    • exeswiss 17.05.2017 17:58
      Highlight Highlight das problem ist das diese informationen von verbündeten gekommen sind und diese sie vorerst nur den amerikaner geben wollten. selbst den anderen verbündeten nicht wollte man sie noch vorenthalten . trump gibt sie dann einfach den RUSSEN weiter?
    • phreko 17.05.2017 18:08
      Highlight Highlight Enttarnung fremder Spione (israelischer) soll einfach so OK sein?
    • Butzdi 17.05.2017 19:50
      Highlight Highlight Nicht wenn die Infos von Israel kam und diese sie wegen den von Russland gestützten Regierungen in Damaskus und Teheran nicht in den Händen der Russen wollen. Die Quelle ist nun wohl versiegt oder tot und Israel wird sich in Zukunft 2x überlegen Infos zu teilen, aber hauptsache Trump konnte ein bisschen angeben und Punkte bei seinem Geldgeber schinden.
  • rodman 17.05.2017 14:55
    Highlight Highlight Wenn man den Präsidenten pauschal für amtsunfähig erklären will, öffnet man damit die Büchse der Pandora! Trump wurde von keinem Arzt für handlungsunfähig erklärt ( TV-Ferndiagnosen abgesehen). Das drohende Koma von JFK und der drohende Alzheimer bei RR wären effektive Handlungsunfähigkeiten gewesen. Trump agiert jetzt nicht anders als im Wahlkampf. Man wusste, wie er das Amt ausfüllt. Ein Ausschluss wegen Amtsunfähigkeit wäre alleinig politisch motiviert. Entweder man bringt ein Impeachment zustande aufgrund eines schwerwiegenden Rechtsbruchs oder man wartet auf die nächsten Wahlen.
  • Ohniznachtisbett 17.05.2017 14:50
    Highlight Highlight Es mag tatsächlich so aussehen, das DT völlig ungeeignet ist dieses Amt auszuüben. Der Kongress wird sich indes hüten das 25. Amendment anzuwenden, dies würde eine Präjudiz schaffen, dass am Ende jeder Präsident abgesetzt würde, der dem Parlament nicht genehm ist (z.b. weil in der anderen Parteil). Das 25. Amendment ist kein Instrument wie ein Misstrauensvotum. Es ist dazu gedacht, bei Krankheit, Verschollenheit, Entführung etc. einen Nachfolger vereidigen zu können. Selbst vielen Demokraten sind der Schutz der Institutionen wohl wichtiger. Gut so! Impeachement wäre das richtige Instrument...
  • sowhatopinion 17.05.2017 14:43
    Highlight Highlight Watson ist journalistisch klar im linkslibe-ralen Spektrum angesiedelt. Ebenso aner-kennen die Schreiberlinge die USA uneingeschränkt als einzige Super- und Ordnungsmacht und die EU in deren Fahrwasser als der Garant für Frieden. Ebenso sind alle die nicht linksliberal sind rechtsnational oder gar faschistisch. Obama, Merkel, Macron & Co sind die good guys und Trump, Putin & Mey die bad ones. So kommt auch jeder Artikel daher. Der Zweck heiligt die Mittel und Trump muss weg. Im obgenannten Artikel wird behauptet Trump hätte behauptet es sei sein gutes Recht gewesen .....
    • Hand-Solo 17.05.2017 15:30
      Highlight Highlight Das er das behauptet hat ist aber keine Behauptung sondern FAKT! Das kann man selber nachforschen, auch ohne "linksliberale" Medien hergott nochmal, verfolge nur seine eigenen Tweets, das reicht schon
    • ujay 17.05.2017 15:45
      Highlight Highlight Märchenerzähler😂😂😂
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:15
      Highlight Highlight Hand-Solo, nope....DT hat zugegeben Infos - im Kontext der Gespräche betreffend Bekämpfung IS - weitergegeben zu haben und gesagt, er dürfe dies. Aber er hat NIE gesagt er habe GEHEIME Informationen weitergegeben. Hätte Obama dies i.ü. im Austausch mit Merkel im Kampf gegen IS gemacht, gäbe es Applaus. Ja sie bekäme wohl noch den Friedensnobelpreis. Weit schlimmer Merkel wurde von der Schutzmacht USA ausspioniert, ohne Konsequenzen. Im neuen Jahrtausend sollte O-/W und Links-/Rechts-Denken wie der Kommunismus längst überwunden sein. Aber die alten Feindbilder eignen sich, Facts zu vertuschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SolidSnake 17.05.2017 14:42
    Highlight Highlight Es findet sich einen sehr guten Komentar in der nzz. Darin wird das Verhältniss von den liberalen Medien und Trump sehr gut beschrieben. Dies hat mittlerweile absolut nichts mehr mit neutraler Berichterstattung zu tun.

    https://www.nzz.ch/meinung/ein-praesident-im-belagerungszustand-trumps-gegner-riechen-blut-ld.1293959
    • Roaming212 17.05.2017 16:14
      Highlight Highlight Watson verhält sich beim Thema Trump schon immer erbärmlich. Aber was soll man von Journalisten erwarten, die eine persönliche Vendetta gegen alles führen, was nicht ihrer Meinung entspricht. Anstatt nüchterne, neutrale Berichterstattung sind viele Artikel auf Blog-Niveau.
    • sowhatopinion 17.05.2017 18:58
      Highlight Highlight Ja, das nennt sich seriöser Umgang mit Tatsachen und Meinungen, aber die NZZ ist ja weder Tabloid noch Arena
    • EvilBetty 17.05.2017 23:27
      Highlight Highlight Kommentar != Artikel 😉
  • Typu 17.05.2017 14:32
    Highlight Highlight Ja ich mag trump auch nicht. Aber hört jetzt mal mit dieser planlosen berichterstattung auf bzw diese aufrufe. Geht doch auch etwas professioneller/objektiver, oder?
  • flyingdutch18 17.05.2017 14:07
    Highlight Highlight Ich würde Trump nicht unterschätzen. Ganz sicher kann man ihm nicht mit dem 25. Verfassungszusatz beikommen. Der Kommentar erinnert mich an den Vorwahlkampf, als es hiess, MitarbeiterIn in Trumps Kampagne zu sein, würde sich schlecht im Lebenslauf machen. Das Gegenteil ist eingetreten. Mir ist Trump zutiefst zuwider, aber die meisten Republikaner im Kongress und in den Regierungen und Parlamenten der Gliedstaaten sind nicht besser.
  • Fanta20 17.05.2017 13:54
    Highlight Highlight Betreffend die Fülle von Trump-Artikeln auf Watson: Die Klickzahlen dieser Artikel geben der Autorenschaft vermutlich recht.

    Betreffend Trump: Dass er von den meisten Medien in die Mangel genommen wird, ist nötig, nachvollziehbar und richtig. Bei Lichte betrachtet sind die USA ein Land, das in den letzten 100 Jahren ebenso viele gute wie schlechte (oder zumindest fragwürdige) Errungenschaften hervorgebracht hat. Nebst den vielen fachlichen Dingen geht DT jegliche Spur von staatsmännischer Würde ab; das passt nicht zusammen.
  • Stachanowist 17.05.2017 13:53
    Highlight Highlight Trump und die USA sind sehr wichtig - für uns Europäer sowieso. Die Entwicklungen in Washington sollten deshalb genaustens verfolgt werden.

    Was sich mir jedoch nicht erschliesst, ist die Monokultur, die auf Watson herrscht. Wir leben in einer multipolaren Welt. Die USA ist nicht mehr der einzige Player der Weltpolitik, die 90er sind vorbei. Man erfährt hier praktisch nichts über China, Brasilien, Russland oder Indien.

    Muss dieses Portal ob der Trump-Besessenheit diese Länder wirklich vernachlässigen?

    Könnte man nicht 20% der Trump-Energie in diese Länder investieren?
    • Genital Motors 17.05.2017 14:00
      Highlight Highlight Oder in die Schweiz. wie wärs mit einem Artikel Schweizer Kulturgut?
    • Philipp Löpfe 17.05.2017 14:02
      Highlight Highlight Lieber Stachanowist: News kann man nicht aufteilen wie einen Kuchen. Hit the big story hard, lautet die Devise. Trump ist eine Mega-big-story. Daher ist dein Vergleich unglücklich gewählt.
    • Stachanowist 17.05.2017 14:17
      Highlight Highlight Merci für die Antwort, Herr Löpfe

      Habe kein Problem, wenn Sie die Trump-Story als absoluten Fokus nehmen. Fände es einfach erfrischend, ab und zu mal etwas fundiertes über Duterte, die Unruhen in Venezuela oder z.B. über die vorgestern verhängten massiven Internetsperren in der Ukraine zu lesen. Die Monokultur vermittelt m.E. ein Weltbild, das zu west-fixiert ist.

      Klar, all das findet man bei NZZ, Guardian etc. Aber ab und zu ein aussenpolitischer Beitrag, in dem es nicht um Westeuropa oder die USA geht, wäre etwas grossartiges. Watsons Meinung würde mich auch zu diesen Themen interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.05.2017 13:13
    Highlight Highlight Und wenn Trump weg ist rutscht ein religiöser Spinner nach. Kann man das wirklich wollen?

    • Calvinandboby 17.05.2017 13:59
      Highlight Highlight Tolle Einstellung: " Es könnte noch schlimmer." Außerdem ist die hälfte (Spinner) bei Trump schon vorhanden. Wenn da jetzt noch Religion dazu kommt heißt es vielleicht:" Liebe deinen nächsten..." oder so ähnlich. Sorry nicht getauft.
    • Posersalami 17.05.2017 14:34
      Highlight Highlight Dann google doch mal, an was der Vize so glaubt und was er so von sich gegeben hat.
    • sowhatopinion 17.05.2017 17:23
      Highlight Highlight ...der Vize wäre weit tragischer
  • Karl Marx 17.05.2017 13:06
    Highlight Highlight Jetzt mit dem Artikel von Löpfe, wird sich das Russland Narrativ durchsetzen und Trump wird wohl bald abgesetzt.
  • malu 64 17.05.2017 13:02
    Highlight Highlight Wenn man sich ein bisschen mit der Biographie von Trump auseinandersetzt, merkt man, das mit diesem Mann etwas nicht stimmt!
  • Scaros_2 17.05.2017 13:01
    Highlight Highlight Bis zu 3 Artikel, kommentare und analysen täglich? Come on Watson wirklich? So langsam gehts auch mir auf den keks und man spürrt ein krampfhafter overflow.
    • NotWhatYouExpect 17.05.2017 13:11
      Highlight Highlight Kann dir nur zustimmen... vor allem wir sind noch nicht mal in den USA und werden so überschwemmt.

      @Watson: Startet doch einen Amerikanischen Ableger, dann könnt Ihr von mir auch aus 10 Artikel pro Tag über Trump bringen.
    • saugoof 17.05.2017 13:15
      Highlight Highlight Das sind extreme Zeiten. Da sind so viele Artikel durchaus angebracht.
    • Wiesopferd 17.05.2017 13:23
      Highlight Highlight oooder... ihr lest einfach was anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ron Collins 17.05.2017 12:50
    Highlight Highlight Hach...wäre Clinton potus, wäre es allen journis langweilig!
    https://www.facebook.com/Maher/videos/10154705484772297/
    Enjoy the Art of the Meal...
    • Amadeus 17.05.2017 13:17
      Highlight Highlight Bin kein Clinton-Fan, aber ich wage jetzt einmal die Behauptung, dass Clinton weniger Chaos angerichtet hätte. Und eigentlich wäre es ja gut, wenn es den Journis langweilig ist. Bedeutet ja dann, dass alles eingermassen rund läuft.
  • Mr. Raclette 17.05.2017 12:49
    Highlight Highlight Sorry, aber ich habe es von der ersten Minute an gewusst, Trump ist die grösste Nullnummer die die Welt je in einem Politikeramt gesehen hat! Ich hoffe sie holen diese Mickey Mouse endlich aus dem weissen Haus.
    • Rubby 17.05.2017 13:19
      Highlight Highlight Richtig..!!....dieser mann hat amerika zu der lachnummer eins gemacht..!!!....der mann leidet unter heftigster selbstüberschätzung !!
    • Ursus ZH 17.05.2017 13:26
      Highlight Highlight Bitte keine Beleidigung an Mickey Mouse! Mickey Mouse würde nämlich einen besseren Job machen als dieser Irre.
    • Calvinandboby 17.05.2017 14:13
      Highlight Highlight Da bin ich mir nicht so sicher, Mickey Maus ist Disney und Walt Disney ist noch Rassistischer als Trumps Vater.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 17.05.2017 12:46
    Highlight Highlight Hier ein guter Artikel hier: https://www.heise.de/tp/features/Gab-Trump-Lawrow-zu-viele-Informationen-zum-IS-3714974.html

    Er erklärt sehr gut was da dran sein könnte und das zu viel Drama gemacht wird.
    • strudel 17.05.2017 13:16
      Highlight Highlight Es wird in 99% der fälle zu viel drama gemacht.
  • Watcher 17.05.2017 12:39
    Highlight Highlight Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Donald Trumps Trost ist eine leere Geste

In Dayton und El Paso besucht der US-Präsident Überlebende der Massaker vom Wochenende. Doch Donald Trump kann nicht aus seiner Haut. Es geht wieder nur um ihn.

Schon so viele US-Präsidenten mussten diese Bürde tragen: Den Angehörigen der Opfer ein wenig Trost spenden, Polizei und medizinischem Personal danken, den persönlichen Einsatz für strengere Waffengesetze geloben – in dem Wissen, dass sich kaum etwas ändern und die Debatte bald wieder an Dringlichkeit verlieren wird. Bis dann der nächste wütende oder wirre Schütze eine weitere Stadt in Trauer stürzt, mithin das ganze Land. Trotzdem sind diese Gesten wichtig.

Die Menschen in El Paso und Dayton …

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