Analyse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump gestures during a campaign rally in Montoursville, Pa., Monday, May 20, 2019. (AP Photo/Matt Rourke)

Eigentlich befindet sich Donald Trump bereits im Wiederwahl-Modus. Nun macht er es offiziell. Bild: AP/AP

Analyse

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Morgen Dienstag lanciert US-Präsident Donald Trump offiziell die Kampagne für seine Wiederwahl. Trotz negativer Umfragewerte ist er keineswegs chancenlos. Das spricht dafür und das dagegen.



Wollte Donald Trump überhaupt US-Präsident werden? Es gibt starke Indizien, die daran zweifeln lassen. Der Autor Michael Wolff beschrieb in seinem Skandalbuch «Fire and Fury», wie konsterniert der New Yorker Immobilienmagnat am Abend des 8. November 2016 gewesen sei, als er seinen Wahlsieg realisiert habe. Trump habe seine Kandidatur primär zu PR-Zwecken lanciert.

Wie dem auch sei: Wie viele vor ihm hat sich der Präsident mit dem Virus der Macht infiziert. Er mag das Weisse Haus nicht besonders und sehnt sich nach dem Trump Tower in New York zurück, doch allzu bald ausziehen mag er nicht. Im Gegenteil: Donald Trump will 2020 wiedergewählt werden. Am Dienstag gibt er in Orlando den Startschuss zur Kampagne.

Auf den ersten Blick scheint diese Vorstellung absurd. Wie kann ein Mann, der permanent Lügen verbreitet und Skandale produziert, der gerade seinen 73. Geburtstag gefeiert hat und nicht durch grossen Arbeitseifer auffällt, an eine zweite Amtszeit denken? In Wirklichkeit sind seine Chancen nicht so schlecht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte.

Obwohl seine Beliebtheitswerte zwischen 40 und 45 Prozent verharren, gehen in einer aktuellen CNN-Umfrage 54 Prozent der Befragten davon aus, dass Trump die Wahl im November 2020 gewinnen wird. Mit Larry Sabato und Allan Lichtman geben ihm zwei der meistbeachteten Politologen der USA zum heutigen Zeitpunkt ebenfalls gute Chancen auf eine Wiederwahl.

Lichtman – ein Demokrat – war einer von ganz wenigen Experten, die 2016 bis zuletzt überzeugt waren, dass Trump gegen Hillary Clinton gewinnen wird. Er hat seit der Präsidentschaftswahl 1984 jedes Mal den Sieger richtig vorhergesagt. Nun geht er davon aus, dass nur eine Amtsenthebung Trumps Bestätigung im Amt verhindern kann. Endgültig festlegen will er sich aber nicht.

Was spricht für Trumps Wiederwahl?

Wirtschaft

«It's the economy, stupid!» war das Motto von Bill Clintons erfolgreicher Kampagne 1992. Tatsächlich wird der Erfolg einer Präsidentschaft stark an der wirtschaftlichen Lage gemessen. Und da sieht es für Donald Trump richtig gut aus. Die US-Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist tief. Trumps Anhänger sagen, der Präsident habe den Boom mit seiner Steuerreform und seinen Deregulierungen erst entfesselt. In der CNN-Umfrage sehen dies 52 Prozent auch so.

Bisherigen-Bonus

FILE - In this Nov. 7, 2012, file photo, President Barack Obama waves as he walks on stage with first lady Michelle Obama and daughters Malia and Sasha at his election night party in Chicago. Former President Obama and first lady Michelle Obama will visit Chicago for a community meeting to discuss their planned library and museum. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Barack Obama war angeschlagen und schaffte die Wiederwahl 2012 dennoch. Bild: AP/AP

Ein amtierender Präsident wird selten abgewählt. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist dies nur Jimmy Carter 1980 und George Bush senior 1992 widerfahren. Hingegen wurden Harry Truman, Bush junior und Barack Obama trotz widriger Umstände im Amt bestätigt. Obama und auch Bill Clinton hatten zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Beliebtheitswerte wie Trump heute. Allerdings ist Trump wesentlich unbeliebter, was gegen ihn spricht.

Aussenpolitik

Die Amerikaner haben nach den traumatischen Erfahrungen in Afghanistan und Irak genug von aussenpolitischen Abenteuern. Und da hat Trump bislang geliefert. Er ist selber ein Isolationist und will die US-Soldaten nach Hause holen. Auch seine Forderung an die NATO-Verbündeten, mehr Geld für die Verteidigung auszugeben und die USA zu entlasten, stösst auf Zustimmung.

Treue Fans

Allen Lügen und Twitter-Tiraden zum Trotz kann sich Donald Trump auf den Rückhalt seiner vorwiegend weissen Anhängerschaft verlassen. Sie scheint ihm fast bedingungslos zu folgen und in Kauf zu nehmen, dass er die Mauer an der Südgrenze nicht gebaut hat. Ausserdem ist kein ernsthafter Herausforderer aus den Reihen der Republikaner in Sicht. Bill Weld, der frühere Gouverneur von Massachusetts, will gegen Trump antreten, doch Chancen gibt man ihm keine.

Und das spricht gegen Trumps Wiederwahl:

Wirtschaft

Die US-Wirtschaft befindet sich seit 2009 auf Wachstumskurs. Damit steigt das Risiko eines Abschwungs. Mit seinen Handelskriegen und Strafzöllen sorgt Trump zusätzlich für Unsicherheit. Er scheint dem Frieden selber nicht zu trauen. Das zeigen seine Angriffe auf die Notenbank FED und die Forderung nach tieferen Zinsen. Eine Rezession im Wahljahr wäre Gift für ihn.

Enthusiasmus

epa07379611 Demonstrators rally against the proposed border wall emergency declaration by US President Donald J. Trump at a Presidents Day protest in Los Angeles, California, USA, 18 February 2019. The event was in opposition to the administration's plans for an emergency declaration to build a wall on the southern US border.  EPA/EUGENE GARCIA

Protest gegen Donald Trump in Los Angeles. Bild: EPA/EPA

Donald Trump mag über eine treue Fangemeinde verfügen, doch auch der Wille seiner Gegner, ihn aus dem Amt zu jagen, ist beträchtlich. Dies zeigte sich im letzten November bei den Kongresswahlen, als die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus eroberten. Und schon 2016 hatte Hillary Clinton fast drei Millionen Wählerstimmen mehr geholt.

Demografie

Frauen, Junge und Minderheiten: Mit dieser «bunten» Koalition schaffte Barack Obama zweimal die Wahl. Clinton konnte dieses Kunststück nicht wiederholen, doch nun spricht einiges dafür, dass es erneut funktionieren wird. Trumps weisser Nationalismus ist ein Affront für Schwarze und Latinos, viele Frauen sind entsetzt über die Angriffe der Republikaner auf das Abtreibungsrecht, und die jungen Amerikaner flirten zunehmend mit dem «Sozialismus».

Landkarte

Parallel zur Demografie wandelt sich die politische Landkarte, zu Ungunsten der Republikaner. In Michigan, Pennsylvania und Wisconsin hatte Trump 2016 nur knapp gewonnen, und im Süden droht weiteres Ungemach. Laut einer aktuellen Umfrage der renommierten Universität Quinnipiac würde Trump in Texas (!) gegen Joe Biden verlieren. In Arizona ist dank der wachsenden Latino-Bevölkerung eine ähnliche Entwicklung erkennbar.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

In den fast eineinhalb Jahren bis zur Wahl kann viel passieren. Aussenpolitisch könnte es zu einer Eskalation mit Iran oder Nordkorea kommen. Im Kongress laufen Ermittlungen gegen Trump und seine Entourage. Kommt es zu einem Impeachment, obwohl dieses Verfahren laut Umfragen unpopulär ist? Und wird die Kandidatin oder der Kandidat der Demokraten aus der harten Vorwahl-Schlacht im mehr als 20-köpfigen Bewerberfeld gestärkt oder beschädigt hervorgehen?

Ein unberechenbarer Faktor ist die Einmischung aus dem Ausland in den US-Wahlkampf. Donald Trump sorgte diese Woche mit seiner Aussage für Aufruhr, er würde durchaus Informationen von ausländischen Stellen annehmen, die seinen Gegnern schaden könnten. Man kann hoffen oder befürchten, dass Trumps Wiederwahl-Kampagne scheitert. Aber davon ausgehen sollte man nicht.

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

So hat Donald Trump jahrelang für seine Mauer gekämpft

Play Icon

Trump und die Folgen

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

Wie Trump 8 Millionen Dollar auf magische Weise in 291 Millionen Dollar verwandelt hat

Link zum Artikel

Trump hat die Grand Old Party in eine autoritäre Bewegung verwandelt

Link zum Artikel

Wie Putin und Trump versuchen, die Medien in den Griff zu bekommen

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

72
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 18.06.2019 07:44
    Highlight Highlight Trump wird locker wiedergewählt solange seine Gegner auf Wokeness, Identitätspolitik und dgl setzen. Aus demselben Grund glaube ich nicht dass er alleine mit den Rassisten die Wahl gewann. Wo waren denn diese Leute als sie zweimal Obama hätten verhindern können? Trump's Wahl war damals das Ergebnis der schwachen demokratischen Kandidatur und so wird es auch 2020 enden, wenn die Demokraten nicht bald ihren Kopf aus dem Arsch nehmen.
  • Skeptischer Optimist 17.06.2019 23:16
    Highlight Highlight "Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht"

    Kräht der Hahn auf dem Mist, so ändert das Wetter, oder es bleibt wie es ist.
  • Sir Konterbier 17.06.2019 21:49
    Highlight Highlight wenn Löpfe den Artikel geschrieben hätte wäre der Titel vermutlich „warum Donald Trump abgewählt wird“ gewesen🌝
    • Eskimo 18.06.2019 10:20
      Highlight Highlight Gemäss Löpfe müsste er doch schon längst abgesetzt worden sein....
  • aglio e olio 17.06.2019 19:47
    Highlight Highlight Ich erlaube mir mal zusammenzufassen:
    "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
    ändert sich das Wetter oder bleibt wie's ist."
    😀
  • Basswow 17.06.2019 18:50
    Highlight Highlight Was würde L. H. Oswald machen? 😎🤷🏽‍♂️
  • JJVOB 17.06.2019 13:17
    Highlight Highlight MAGA 2020 wird bestimmt klappen! Trump setzt mit der Mauer das um, was die Demokraten unter Obama und Hillary Clinton bereits versprochen hatten. Diese wollten bereits eine Mauer bzw. eine befestigte Grenze.
  • Daniel* 17.06.2019 13:12
    Highlight Highlight Einen Artikel über Andrew Young wäre mal interessant.
  • Korrekt 17.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Vor ziemlich genau vier Jahren hat sich die New York Times genauso gefragt, was für Trump spricht und was gegen ihn (damals noch als einer von vielen republikanischen Kandidaten). Was für ihn spricht: "We are stumped. And we really tried." Und trotzdem wurde er gewählt. Also gehe ich mal vom Schlimmsten aus.
    Quelle und so: https://www.nytimes.com/interactive/2015/06/16/us/elections/donald-trump.html
  • Heinzbond 17.06.2019 11:46
    Highlight Highlight Ich warte ab, befürchte jedoch das es 2020 keine "freien" Wahlen gibt und denke das sich trump zu Erdogan und Putin gesellt, als lupenreiner demokrat...
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 17.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Kann ich mir auch vorstellen. Oder à la putin. Pence als übergangspräsi wählen lassen und danach nochmal 8j trump.
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 17.06.2019 12:58
      Highlight Highlight @OLAF: Nein, gemäss dem 22. Verfassungszusatz ist dies nicht möglich. Nach spätestens 2 Amtsperioden ist Schluss. Für immer. Und nicht einmal Trump schafft es, die Verfassung dafür zu ändern...
      Da ändern sie die Verfassung eher, damit zB ein Arnold Schwarzenegger als nicht "natural born citizen" gewählt werden kann.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 17.06.2019 13:33
      Highlight Highlight ändu, danke für dne präzserung. das wären dann ja good news. ich kann mir aber vorstellen, dass bereits jetzt an sehr kreativen lösungen für den macherhalt gearbeitet wird...
      und einen putsch schliesse ich eben auch nicht aus. ich traue dem mehr zu, als meine phantasie zulässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Humpe 17.06.2019 11:36
    Highlight Highlight „Obama und auch Bill Clinton hatten zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Beliebtheitswerte wie Trump heute. Allerdings ist Trump wesentlich unbeliebter, was gegen ihn spricht.“ Hä?
    • Wat Sohn 17.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Bei dieser Befragung gibt es drei Kategorien: Beliebt - unbeliebt - indifferent.

      Die Beliebtheitswerte sindbei allen drei Präsidenten gleich (schlecht), aber Trump hat einen wesentlich höheren Unbeliebtheitswert.

      Das heisst, die meisten Personen haben sich eine Meinung zu Trump gemacht und die wenigsten sind indifferent, wohingegegen bei Obama und Clinton mehr Personen keine Meinung hatten.
  • El Pepedente 17.06.2019 11:27
    Highlight Highlight trump wird auch 2020 das rennen machen^^ und zwar aus einem einfachen grund^^ und zwar seine gegner die sich aufstellen lassen^^ da hat es keinen ernst zunhemenden gegner für ihn.. und zu dem machen sich die demokraten im eigenem lager massiv fertig^^ bernie sanders wäre super aber ja die clinton hat ihn plattgemacht^^ und nur laut schreien hat eigentlich wenig bewirkt ausser paar storys in den medien
    • nöd ganz. klar #161! 17.06.2019 12:38
      Highlight Highlight ok. ^^ aber warum ^^ benutzt du ^^ so häufig ^^ diese Zeichen? Punkte oder Kommas würden sonst auch reichen. Nur so als Input. ^^
    • Hoopsie 17.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Nur ne kleine Frage, wie einig waren sich denn die Reps als sie Trump zum Kandidaten kürten? Einig und alle hinter Trump? Nöö, wartet einfach mal ab was passiert, bevor ^^ ihr ^^ die ^^ Dems ^^ abschreibt.
    • jimknopf 17.06.2019 15:59
      Highlight Highlight ^^
  • Kramer 17.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Ein wichtiger Punkt ging vergessen; Trump hatte mit Hillary eine sehr ebenfalls unbeliebte Gegnerin. Es gab einen Teil der Wählerschaft die sich zwischen 2 Kandidaten entscheiden mussten, von denen sie keinen mochten.
    Viele scheinen sich fürs neue unverbrauchte in der Politik entschieden zu haben, auch dieser Bonus fällt für Trump weg; die Leute wissen jetzt was sie bekommen, und konstant über 50% der Wähler gefällt das nicht.
  • Hayek1902 17.06.2019 10:32
    Highlight Highlight Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird: Seine Gegner sind die Demokraten von heute. Die Kandidaten, die ihn schlagen könnten, haben keine Chance bei den Vorwahlen.
    • Ad Sch 17.06.2019 11:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DerTaran 17.06.2019 12:04
      Highlight Highlight Ad Sch hat schon 8 Herzchen für seine antisemitische Aussage.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 17.06.2019 12:14
      Highlight Highlight Ad sch: kannst du uns auch Aluhüte schicken?
  • Aldi 17.06.2019 10:29
    Highlight Highlight "Allerdings ist Trump wesentlich unbeliebter, was gegen ihn spricht."

    Kann man neuestens Negativstimmen abgeben? ;-)
    • El Pepedente 17.06.2019 11:29
      Highlight Highlight nein kann man nicht andy und trump ist in dne medien nicht beliebt aber beim grossteils des volkes schon^^ ich bin ca 1-3 mal pro jahr in dne sataat und kenne diese meinung nur von LA und sonstigen colifarnia hippys aber auf der grossen masse sah ich nur trump wähler^^
    • DerTaran 17.06.2019 12:07
      Highlight Highlight Ja, es gibt Pro, Contra und Neutral.
  • Avenarius 17.06.2019 10:21
    Highlight Highlight Es wird auf den/die GegnerIn ankommen. Nur ein integrer, wachsamer, dem Frieden mehr zugeneigter Charakter, kluger Ökonom kann diesem Dödel Trump entgegentreten. Sobald die Amis den Unterschied erkennen, werden sie hoffentlich auch so wählen. Und wenn nicht .... dann seid ihr selber schuld. Investiert mehr in Bildung als in die Kriegsmaschinerie, dann fallen auch nicht so Idioten wie Trump als Wahlmaskottchen an.
  • franzfifty 17.06.2019 10:16
    Highlight Highlight Beim ersten Mal, haben die Amis gezeigt (oder zeigen wollen), dass diese Fehler passieren koennen und die Mehrheit dies nicht wollte. Wenn er nun wiedergewaehlt wird, dann war es beim ersten Mal auch kein Fehler!

    • El Pepedente 17.06.2019 11:30
      Highlight Highlight die medien machen trump schlecht weil sie nur menschen zeigen die laut schreien aber die 0 8 15 masse die die whal entscheidet zeigen sie nie^^ weil die auch nicht schreien sondern arbeiten^^
    • franzfifty 17.06.2019 12:53
      Highlight Highlight das hat doch mit "arbeiten" nichts zu tun. Alle muessen waehlen. Wer gegen Trump ist aber - wie das amerikanische System halt funktioniert - seine Stimme passiv diesem Typen halt schenkt (da er/sie niemanden waehlt), dann sind diese Leute diejenigen, die sich verantwortlich fuehlen sollen und den Trump nicht schlechtreden, weil sie ihn ja praktisch gewaehlt haben.
  • Triumvir 17.06.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich würde dieses schöne Land gerne wieder bereisen. Solange jedoch Trump Potus ist, wird dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein. Also liebe Amis erspart uns bitte weitere Trump-Horror Jahre. Vielen Dank.
    • El Pepedente 17.06.2019 11:31
      Highlight Highlight ich war da und kann nur sagen vor 10 jahren war es einiges unsicherer XD aber ja california ist nciht die ganze usa XD XD
  • swisskiss 17.06.2019 10:05
    Highlight Highlight Aussenpolitik? Das Desaster mit Nordkorea und der sich abzeichnende Konflikt mit dem Iran, sind keine Pluspunkte für Trump. Genauso sind die Auswirkungen der Strafzölle imme stärker in der US Wirtschaft sichbar.

    Es spricht momentan nur die massive Wahlkampagne Trumps mit enormen finanziellen Mitteln für seine Wiederwahl. Die republikanische Partei steht jetzt schon hinter Trump mit Geld und Manpower, währendessen die Demokraten ihre Kräfte und Finanzen im Vorwahlkampf einsetzen müssen.

    • Bert der Geologe 17.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Der Wähler in den USA interessiert sich nicht so sehr für Aussenpolitik. Ausser es werden aussergewöhnlich viele Zinksärge eingeflogen.
  • CB55 17.06.2019 10:04
    Highlight Highlight So renommiert ist die Quinnipiac University jetzt auch wieder nicht 😄
    • Wat Sohn 17.06.2019 15:02
      Highlight Highlight Ob eine Umfrage gut oder schlecht ist hängt auch nicht vom guten Ruf der Uni ab, sondern von der Umfrage selbst.

      https://projects.fivethirtyeight.com/pollster-ratings/

      Rating A- , also sehr gut.
    • CB55 17.06.2019 17:13
      Highlight Highlight Da gebe ich dir absolut Recht. Wenn du aber genau liest, bezieht sich das "renommiert" im Text nicht auf die Umfrage, sondern auf die Uni. Ganz abgesehen davon kann eine einzelne Umfrage rein vom Wortsinn her nicht wirklich renommiert sein. ;)
    • CB55 17.06.2019 22:55
      Highlight Highlight Da gebe ich dir absolut recht. Aber wenn du genau liest, bezieht sich das "renommiert" im Artikel auf die Universität, nicht auf die Umfrage. Ganz abgesehen davon, kann eine einzelne Umfrage nicht wirklich renommiert sein. Schon eher das Institut, dass sie durchführt, was in diesem Fall ja wieder Quinnipiac wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigu BE 17.06.2019 09:49
    Highlight Highlight "Obama und auch Bill Clinton hatten zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Beliebtheitswerte wie Trump heute. Allerdings ist Trump wesentlich unbeliebter, was gegen ihn spricht."
    Was denn nun? Ähnlich oder wesentlich anders? Vielleicht Blicks ja nur ich nicht, würde mich aber genau interessieren.
    Danke für den guten Kommentar, Herr Blunschi.
    • swisskiss 17.06.2019 10:08
      Highlight Highlight Chrigu BE: Guckt Du hier: https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/?ex_cid=rrpromo

      Runterscrollen zum Vergleich.
    • mänsch 17.06.2019 10:46
      Highlight Highlight hab mich dasselbe gefragt. vielleicht sind donalds werte extremer, also mehr angefressene fans und mehr überzeugte gegner als obama hatte. so könnte das dann im vereinfachten durchschnitt bei beiden ähnliche beliebtheitswerte ergeben und die aussage würde stimmen (wenn auch etwas verwirrend formuliert)

      dem dank für den kommentar möchte ich mich gleich noch anschliessen, wird spannend sein zu sehen, was die amis bei der nächsten wahl für n theater machen.
    • Cocorell 17.06.2019 11:16
      Highlight Highlight Das mit den Polls ist immer so eine Sache... Rasmussen sagt bspw. Trumps Approval Rating sei momentan 51%:

      http://m.rasmussenreports.com/public_content/politics/trump_administration/trump_approval_index_history

      Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast... Ausserdem, hätte Hillary ja auch in einem Landslide gewinnen müssen, hätten die Polls von CNN und Konsorten gestimmt😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Seine Chancen sind sicherlich intakt.
    Entscheidend wird auch sein, wenn die Demokraten aufstellen und ob es noch andersweitig zu einer grossen Krise kommt. Eine solche könnte Trump je nachdem in die Hände spielen (Bush 9/11) oder seine Inkompetenz aufzeigen (Bush Katrina).
  • INVKR 17.06.2019 09:43
    Highlight Highlight 1. "Die US-Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist tief. Trumps Anhänger sagen, der Präsident habe den Boom mit seiner Steuerreform und seinen Deregulierungen erst entfesselt. In der CNN-Umfrage sehen dies 52 Prozent auch so."

    2. "Die US-Wirtschaft befindet sich seit 2009 auf Wachstumskurs. "

    Zwei Zitate aus dem Artikel, die zusammen schön aufzeigen, das es in erster Linie das Goldfischgedächtnis der amerikanischen Wähler ist, das ihm zur Wiederwahl verhelfen könnte.
    • häxxebäse 17.06.2019 10:20
      Highlight Highlight Ja und es hat sehr viele goldfische...
  • rokat 17.06.2019 09:40
    Highlight Highlight Ich denke es wird essentiell sein, wer von den Demokraten nominiert wird. Ein Grund dass Trump gewählt wurde war nun mal auch dass Hillary Clinton für viele nicht wählbar war. Ich bin gespannt, welcher Demokrat das Rennen macht...
  • fireboltfrog 17.06.2019 09:30
    Highlight Highlight Unter der Jungen würde wohl Pete Buttigeig‘s gewinnen, jetzt ist nur die Frage ob er die älteren Generation auch überzeugen kann.
  • Gubbe 17.06.2019 09:27
    Highlight Highlight Der Herr Trump ist ein aufgeblasener Möchtegern. Vom Vater Geld bekommen, ein Drittel davon versteuert usw. Viele Amerikaner leben über ihren Verhältnissen, also auch Trump. Dass er, der scheinbar Fakenews hasst, selbst welche produziert und in die Welt twittert, sagt schon alles. Mich wundert nur, dass das amerikanische Ausland ihn immer noch umgarnt, statt ihn zu meiden.
  • Statler 17.06.2019 09:10
    Highlight Highlight Irgendwie schräg, wenn man auf Twitter ankündigt, wann man die Teilnahme am Präsi-Rennen ankündigen will.
    De facto hat er's ja demfall schon angekündigt? Das verstehe wer will...
  • Scaros_2 17.06.2019 09:03
    Highlight Highlight Solange die Demokraten nicht zur Einheit finden braucht es keine weiteren punkte die dafür/dagegen sprechen.

    Eine Einheit innerhalb der Demos die als Zugpferd fungieren kann und einen breit abgestützten Kandidaten liefert den alle unterstützen..............DANN läuft Trump gefahr abgewählt zu werden.

    Solange dies nicht passiert ist Donald gewählt.
    • Peter R. 17.06.2019 09:29
      Highlight Highlight Das ist der Punkt. Die Demos sollten sich endlich mal mit dem Land, der Wirtschaft, der Politik befassen und nicht mit Trump und einem allfälligen Impeachment gegen ihn.

      Die Demokraten verpuffen ihre Kräfte komplett.
    • Bruno S.1988 17.06.2019 09:35
      Highlight Highlight Das wäre wohl der richtige Moment für eine dritte Partei. Weiter Links von den Demokraten, die eigentlich eher in der Mitte anzusiedeln sind.
    • roger.schmid 17.06.2019 10:04
      Highlight Highlight Dies machen sie durchaus, Peter R. Nur weil hierzulande wenig darüber berichtet wird, heisst dies nicht, dass sie dies nicht tun.
      Bei Sanders und Warren z.B. ist Trump und Impeachment bestimmt nicht das Hauptthema des Wahlkampfes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 17.06.2019 08:57
    Highlight Highlight "Aussenpolitisch könnte es zu einer Eskalation mit Iran oder Nordkorea kommen."

    Richtig, denn ein Wartime-President wurde bisher immer wiedergewählt (Hat mit dem "changing horses while crossing the river" Ansatz zu tun).

Ein Milliardär, das Weisse Haus, das britische Königshaus – und minderjährige Sexsklaven

Am Wochenende wurde in New York der Hedge-Fund-Manager Jeffrey Epstein verhaftet. Er soll einen Sex-Sklaven-Ring mit minderjährigen Mädchen unterhalten haben. Zu seinem Freundeskreis gehörten unter anderem Bill Clinton, Donald Trump und Prinz Andrew.

Am Anfang stand Filmmogul Harvey Weinstein. Er hat mit seinem perversen Verhalten die MeToo-Bewegung ausgelöst. Diese hat inzwischen zahlreiche Politiker, Businessgrössen und Showstars entlarvt. Einer ist jedoch bisher weitgehend verschont geblieben: der Milliardär Jeffrey Epstein.

Dabei ist Epstein Mittelpunkt eines der vielleicht grössten Sex-Skandale der jüngeren Vergangenheit in den USA. Der inzwischen 66-jährige Hedge-Fund-Manager soll über Jahre hinweg einen Ring von minderjährigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel