Donald Trump
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FILE - In this Feb. 3, 2017 file photo, President Donald Trump and White House chief strategist Steve Bannon are seen in the State Dining Room of the White House in Washington. In a pair of interviews, President Donald Trump gave a skewed account of health care and auto jobs under his watch and flatly contradicted himself on how long he’s known his right-hand strategist, Steve Bannon.  (AP Photo/Evan Vucci, File)

Bild aus besseren Tagen: Trump und Bannon im Weissen Haus. Bild: AP/AP

Steve Bannon hat Recht:  Trump verrät seine Basis

Der Präsident stellt einen Deal mit den Dreamers in Aussicht und reist ans WEF in Davos. Die nationalistische Basis steht mit leeren Händen da.

12.01.18, 16:46 13.01.18, 10:41


Am Mittwoch hielt der Präsident vor laufenden Kameras eine Kabinettssitzung ab. Eingeladen waren auch Vertreter der Opposition, denn Donald Trump wollte sich der Welt als Staatsmann präsentieren. Das ging gründlich daneben. Trump versprach, er würde auch ein Daca-Gesetz ohne Bedingungen unterschreiben, sollte es ihm vorgelegt werden. Will heissen: Er würde den rund 800’000 Dreamers – Kinder von illegal in die USA eingereisten Immigranten – einen permanenten Aufenthalt ermöglichen. Er nannte es gar ein «Gesetz der Liebe» (kein Witz).

Zwei Rechtspopulistinnen unter sich: Laura Ingraham (links) und Anne Coulter. Video: YouTube/Trump Truth Watch

Die Reaktion der rechtskonservativen Basis war rasch und heftig: Laura Ingram, Talkshow-Moderatorin bei «Fox News», sprach vom «bisher schlimmsten Tag in der Präsidentschaft» und wurde dabei sekundiert von Anne Coulter, der ebenfalls weit rechts stehenden Kolumnistin und Autorin eines euphorischen Buchs über Trump. Kein Wunder: Die Dreamers auszuschaffen – und zwar am Tag seiner Amtsübernahme – war ein zentrales Wahlkampfversprechen von Trump.

Zuvor hatte die nationalistische Basis schon weitere Tiefschläge verkraften müssen. Trump hatte endgültig mit Steve Bannon gebrochen, seinem ehemaligen Chefstrategen und Wahlkampfmanager. Bannon ist Nationalist aus Überzeugung und hat in seiner kurzen Zeit im Weissen Haus versucht, Trump gegen Globalisten wie den Wirtschaftsberater Gary Cohn, den Sicherheitsberater H.R. McMaster, seine Tochter Ivanka und seinen Schwiegersohn Jared Kushner zu beschützen.

Bildmontage: Kim lacht bei der Lektüre von «Fire and Fury». 

Offenbar hatte er nie wirklich eine Chance: «Bannon muss ungläubig zugesehen haben, wie der Kandidat, der sich im Wahlkampf als entschlossener Outsider und Kämpfer gegen das republikanische Establishment präsentiert hatte, jetzt de facto die Macht in die Hände des Sprechers des Hauses Paul Ryan und Mehrheitsführer des Senats, Mitch McConnell, legte», stellt Fareed Zakaria im der «Washington Post» fest.

Seinen Frust weinte Bannon an der Schulter von Michael Wolff aus und lieferte dem Skandaljournalisten den grössten Teil für sein Buch «Fire and Fury». Es schildert den Präsidenten als kindischen und verantwortungslosen Idioten und hat das Weisse Haus in seinen Grundfesten erschüttert. Das Band zwischen Trump und Bannon ist daher wohl endgültig zerschnitten.

Das Tüpfchen auf dem i war schliesslich Trumps Ankündigung, ans WEF zu reisen. Die Veranstaltung in den Bündner Alpen gilt als Klassentreffen der globalen Elite. «Davos Man» ist zu einem Synonym für alles geworden, was die Nationalisten hassen und verachten. Jetzt müssen sie bald zusehen, wie sich ihr Idol dort bei internationalen Managern und Bankern anbiedert.

Vor Tisch hatte alles ganz anders getönt. Im Wahlkampf hatte Trump vor dem «Davos Man» gewarnt. Er sprach von einer globalen Machtstruktur, «die für die wirtschaftlichen Entscheidungen verantwortlich ist, die unsere Arbeiter ausgeraubt haben, unserem Land seinen Wohlstand genommen und das Geld in die Taschen einer Handvoll grosser Konzerne und politischer Einheiten geleitet haben.»

Hat Grund zu lachen: Mitch McConnell.

Als Präsident hat Trump inzwischen eine Steuerreform verabschiedet, die dafür sorgt, dass noch viel mehr Geld in die Taschen der Reichen fliessen wird. Seine Basis muss derweil damit rechnen, dass die ohnehin schon kümmerlichen Sozialleistungen noch weiter gekürzt werden. So hat es der Kongress bisher nicht geschafft, Gelder für ein Programm zu bewilligen, dass die Krankenkassenprämien für rund neun Millionen Kinder aus armen Verhältnissen subventioniert.

Haben das Stahlarbeiter wirklich gewollt?

Auch sonst ist wenig von den Versprechen an die Basis übrig geblieben. Es gibt keine Strafzölle gegen China, und der bei der unteren Mittelschicht verhasste Freihandelsvertrag mit Mexiko und Kanada, NAFTA, ist nach wie vor unangetastet.

Die US-Wirtschaft boomt zwar, doch Trump hat wenig damit zu tun. «Er hat ganz einfach Glück», stellt der «Economist» fest. «Die Weltwirtschaft befindet sich im stärksten Aufschwung seit 2010. Aber er hat es geschafft, die amerikanische Wirtschaftselite davon zu überzeugen, dass er auf ihrer Seite ist.»

Die nationalistische Basis guckt derweil in die Röhre. Vom massiven Infrastrukturprogramm, das Trump ebenfalls versprochen hat, sind noch nicht einmal die Umrisse zu erkennen. «Stattdessen scheinen wir in die 1920er Jahre zurückgekehrt zu sein», so Zakaria. «In eine Zeit des ungezügelten Kapitalismus von schwindligen Märkten, eines geschrumpften Staates und rasch steigender Ungleichheit. Ist es das, was die Stahlarbeiter in Ohio gewählt haben?»

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    Alle Leser-Kommentare
  • profiprofiler 14.01.2018 10:56
    Highlight Durch und durch Politiker.
    0 1 Melden
  • Zarzis 13.01.2018 10:51
    Highlight Mmmh
    Was soll ich sagen. Eigentlich nur das alles was die Trump Kritiker immer sagten, Eingetroffen ist.
    Der Verspricht allen alles um dann nur sein Eigenes Interesse Umzusetzen. Genau die die nicht Hören wollten das dieser Kandidat Unfähig ist, keine Ahnung von Politischen Abläufen und überhaupt über Hintergrunds Informationen hat. Noch schlimmer, er ist ein Überzeugter Ignorant und selber stolz darauf. Und das er jetzt die Nationalisten rechts liegen lässt, war so krass nicht abzusehen. Genau die wollten nie Akzeptieren das Trump Leben von Absoluten durchdrücken Eigeninteresen bestimmt ist
    24 3 Melden
    • Gregor Hast 14.01.2018 00:40
      Highlight Welche Eigeninteressen?
      0 11 Melden
    • TodosSomosSecondos 14.01.2018 05:51
      Highlight Adjektive und Verben werden auch im postfaktischen Zeitalter klein geschrieben.
      15 1 Melden
    • sheimers 14.01.2018 10:55
      Highlight @Gregor Hast, Trumps Eigeninteressen: Mehr Profit und weniger Steuern für die Reichen wie er selbst einer ist.
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • San_Fernando 13.01.2018 09:55
    Highlight Bitte die Berichterstattung von Fox News genau anschauen! Das ist ein klassisches Beispiel einer privat finanzierten (und deshalb sehr ausgewogen recherchierte) News-Sendung.
    An alle No Billag Befürworter: das dürfte uns bei einem Ja auch blühen...
    48 9 Melden
  • _mc 13.01.2018 08:42
    Highlight Bernie...!!! 😅😭
    19 1 Melden
  • Alice36 13.01.2018 07:47
    Highlight Ja, das haben die Stahlarbeiter gewählt, genau wie die Kohlenkumpel, die Evangelikalen und die rechten Fundis ohne Job's. Sie schauen alle in die Röhre und es ist richtig so. Wie Trump funktioniert war in den USA schon lange bekannt Lügen , Narzissmus und Grössenwahn gepaart mit dem Hirn eines Esels im Entwicklungsstadium eines Kleinkindes. Ganau das haben sie gewählt und damit müssen sie nun leben, hart aber gerecht.
    52 1 Melden
    • Gregor Hast 14.01.2018 00:49
      Highlight Genau so funktioniert Manipulation! Eine Meisterleistung der Mainstream Medien! BRAVO! Übrigens Esel sind sehr intelligente Tiere, demnach also ein Kompliment.
      1 18 Melden
    • cgk 14.01.2018 10:17
      Highlight @Hast, das haben Sie wohl in der Weltwoche gelesen.
      8 0 Melden
  • walsi 13.01.2018 05:40
    Highlight Unter Clinton wäre es nicht anders gewesen. Das Politiker Wahlversprechen nicht einhalten ist nun wirklich nichts Neues.
    16 49 Melden
  • manuel0263 12.01.2018 18:41
    Highlight Es war von Anfang an klar, dass sich ein solcher Egomane und Manipulator nur für sich und seinesgleichen einsetzen wird und sicher nicht für die frustrierten Menschen, die ihn gewählt haben. Einer wie er soll gegen das Establishment handeln? Genau mit dem macht er doch seit Jahrzehnten seine Geschäfte. Wahrscheinlich wollte er nicht wirklich gewählt werden; dann hätte er das Ganze rein zur Publicity nutzen können und sich nicht mit Politik beschäftigen müssen. Hier hat es starke Parallelen zu den Brexit-Rattenfängern...knapp verlieren ist am besten, dann muss man keine Versprechen einlösen.
    105 6 Melden
  • Domino 12.01.2018 18:35
    Highlight Das hat klar mit den Arbeitslosenquote und der Wirtschaft zu tun. Die Wirtschaft floriert in der USA und die Arbeitslosen sanken über 0.8 Prozent innerhalb eines Jahres (1.3mio neue Jobs). Wo soll er sonst die Arbeiter holen?
    11 36 Melden
    • Domino 12.01.2018 19:18
      Highlight Demographisch würde es auch völlig in die falsche Richtung laufen ohne die Dreamers...
      Deutschland versucht diesen Gap mit Flüchtlingen zu schliessen, die Schweiz mit Arbeitsmigranten und die USA eben mit den Dreamers die auch Schulen in der USA besucht haben. Welches Modell am erfolgreichsten sein wird sehen wir in 50 Jahren...
      25 13 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 13.01.2018 00:03
      Highlight Die Arbeitslosenzahlen sagennoch nichts über das Wohlergehen der amerikanischen Bevölkerung aus. Es gibt 47 Millionen arme Menschen, viele Working Poors. Tendenz steigend.
      24 1 Melden
  • FrancoL 12.01.2018 18:29
    Highlight Meine Güte, ich mag Trump ganz und gar nicht, aber noch weniger diejenigen die ihn gewählt haben und nun mit leeren Händen dastehen. Die Wutbürger die alle anderen immer als schuldig betrachten und schuldig benennen haben ZU RECHT eine saftige Ohrfeige bekommen. Zuerst denken und dann eventuell wütend werden anstelle einer DAUERWUT.
    Sorry kein Mitleid mit diesen Menschen; sie haben das bekommen was sie wollten; einen wütenden Präsidenten.
    106 12 Melden
  • dan2016 12.01.2018 18:10
    Highlight gestern wurde in Österreich die FPÖ-Sozialministerin zurückgepfiffen (die sich gegen zu starke Einschränkungen bei der Arbeitslosenversicherung stark gemacht hat).
    D.h., für einfacheren FPÖ-Wähler gabs bisher rasen und rauchen sowie Schikanen gegenüber Asylbewerbern für die ÖVP Wähler gibt es die Belohungen für die Wohlhabenden.
    26 5 Melden
  • redeye70 12.01.2018 17:49
    Highlight Ich bin kein Trumpfan – beileibe nicht. Aber diesem Buch von Bannon würde ich jetzt nicht so viel Gewicht geben. Bannon ist von Rachsucht getrieben und mit dem Wahrheitsgehalt hatte er es auch noch nie. Weshalb man sich nun darauf stürzt als ob dies nun endlich diese „smoking gun“ sei entzieht sich mir. Bannon wird wohl seine Basis halten können aber eben nur die Basis. Die Mächtigen und Einflussreichen haben ihn schon fallengelassen. Damit wird er politisch bedeutungslos werden – und das ist gut so. Lieber einen Idioten als einen Brandstifter in der Regierung.
    21 17 Melden
    • Baba 12.01.2018 23:22
      Highlight Das Buch (Fire & Fury) ist von Michael Wolff und nicht von Steve Bannon!

      Dass unter dem Rauch aber Feuer sein muss, beweist No 45' Reaktionen darauf...
      21 1 Melden
  • roger.schmid 12.01.2018 17:29
    Highlight https://mobile.nytimes.com/2018/01/11/opinion/trump-immigration-white-supremacy.html?smid=fb-nytimes&smtyp=cur&referer=http://m.facebook.com/



    "Charles M. Blow writes in The New York Times Opinion Section: "As President Lyndon B. Johnson said in the 1960s: 'If you can convince the lowest white man he’s better than the best colored man, he won’t notice you’re picking his pocket. Hell, give him somebody to look down on, and he’ll empty his pockets for you.'""
    78 4 Melden
    • redeye70 12.01.2018 19:26
      Highlight War das wirklich die Aussage von Johnson? Ausgerechnet der Mann, der die Agenda der „Great Society“ umsetzen wollte?
      8 3 Melden
    • roger.schmid 12.01.2018 20:07
      Highlight @Redeye: Bill D. Moyers (Johnsons Pressesekretär) behauptet dies jedenfalls: www.washingtonpost.com/archive/opinions/1988/11/13/what-a-real-president-was-like/d483c1be-d0da-43b7-bde6-04e10106ff6c/?utm_term=.0560b7fb1a47

      Aber wieso findest du, dass die Aussage der Great Society Agenda widerspricht?
      16 1 Melden
    • redeye70 12.01.2018 22:18
      Highlight So wie ich diese Agenda verstehe ging es dabei um die Stärkung der Bürgerrechte, um Gleichheit aller Rassen und die Verhinderung des „corporate America“. Eigentlich die Errichtung einer Sozialdemokratie. Liege ich da falsch? Darum verstehe ich nicht warum Johnson dem unterprivilegierten weissen Mann durch rassistisch motivierte Vorurteile eine Überlegenheit suggerieren wollte. Oder hat er dies in Bezug auf die politischen Gegner geäussert?
      6 1 Melden
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  • Gregor Hast 12.01.2018 17:27
    Highlight Als er zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, hat er gesagt, dass er versuchen wird Präsident aller Amerikaner zu sein, was er nun tut. Manchmal muss man einfach einen Mittelweg finden, der nicht nur den einen sondern auch den andern passt. Trump verrät seine Basis nicht. Er will es einfach nur allen RECHT machen. Doch ein Sprichwort besagt "Allen MENSCHEN RECHT getan, ist eine KUNST die niemand kann."
    13 147 Melden
    • FrancoL 12.01.2018 18:33
      Highlight Allen Amerikanern? lebst Du auf dem Mond oder hast Du eine Auszeit tief imm Urwald genommen? Er bedient eine ganz kleine Schicht Amerikaner und wettert gegen jeden der ihm dies vorwirft.
      104 6 Melden
    • Moelal 12.01.2018 18:39
      Highlight Hä?
      58 6 Melden
    • Echo der Zeit 12.01.2018 18:56
      Highlight Und Besonders RECHT will er es dem Establishment machen.
      57 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reconquista's creed 12.01.2018 17:22
    Highlight Ich glaube Trump will es seinen Wählern bloß zurückzahlen dass sie ihn gewählt haben... 😂
    140 5 Melden
  • Doeme 12.01.2018 17:12
    Highlight Auf den Punkt gebracht, danke.
    Ich denke, wir haben Parallelen zur SVP, die Ihre Wähler mit nationalistischen Parolen gewinnt. Im Parlament brilliert sie dann aber vor allem mit neoliberalen Vorlagen. Von Steuerkürzungen für Reiche und Multis über Reduzierung der Sozialleistungen hinzu Deregulierungen im Banking.
    Das ist ja wohl auch nicht die Politik, die sich der "einfache Büezer" vorgestellt hat.
    168 6 Melden
  • Sheez Gagoo 12.01.2018 17:09
    Highlight Lol. "Fire and Jury".
    34 4 Melden
  • Bruno S. 88 12.01.2018 17:08
    Highlight Die Zukunft von 800'000 Personen ist von einem Trump Deal abhängig...das muss ein sch**ss Gefühl sein!
    89 10 Melden
  • thefreshgandalf 12.01.2018 17:08
    Highlight Habe ehrlichgesagt kein Mitleid mit den Stahlarbeiter in Ohio. Es hätte jeder mit gesundem Menschenverstand wissen müssen, dass ihm die Rednecks egal ist.
    384 28 Melden
    • Snowy 12.01.2018 17:19
      Highlight ABer hey... er war Pro Gun und Pro LIfe!

      Man wird doch wohl Prioritäten setzen dürfen.
      64 3 Melden
    • Gregor Hast 12.01.2018 17:29
      Highlight Schon vergessen, was Herr Trump bei seiner Einweihung gesagt hat? Er hat gesagt, dass er Präsident aller Amerikaner sein will. Ob nun Weiss oder Schwarz, arm oder reich...
      12 75 Melden
    • Gar Manarnar 12.01.2018 17:35
      Highlight Gleicher Meinung. Wenn man so einen wählt ist man selber schuld. Das konnte man vom Schiff aus sehen.
      56 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Durolex 12.01.2018 17:08
    Highlight Euer Ernst watson? Ihr schlagt euch wohl auf jede Seite, nur damit Ihr auf Trump rumdreschen könnt? Ich dachte, noch schlimmer könnte die Trumparanoia nicht mehr werden.
    40 170 Melden
    • roger.schmid 12.01.2018 17:21
      Highlight Durolex: Niemand schlägt sich auf Bannons Seite. Ev. Artikel nochmal lesen..
      103 10 Melden
    • trio 12.01.2018 17:36
      Highlight Warum kann man Nachrichten nicht neutral lesen und den Wahrheitsgehalt einschätzen, ohne sich angegriffen zu fühlen?
      85 5 Melden
    • Luku luku 12.01.2018 17:42
      Highlight Ja aber stimmen tuts dennoch.

      31 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 12.01.2018 17:04
    Highlight Welcome in the reality, Mr. Trump! Hat wirklich jemand im Ernst gedacht, Trump könne oder wolle es mit dem Establishment aufnehmen? Das schafft kein US-Präsident.

    65 8 Melden
    • Gregor Hast 12.01.2018 17:30
      Highlight Ihm wird ja immer wieder der Mund gestopft, wenn er sich mal kritisch äussert.
      9 63 Melden
    • Raembe 12.01.2018 17:51
      Highlight He could😂😂
      0 5 Melden
    • redeye70 12.01.2018 17:56
      Highlight Die Frage stellt sich doch wieviel kam von Trump selbst und wieviel von Bannon. Selbst ein Verbleiben im Klimaschutzabkommen wird wieder salonfähig. Ich glaube nicht das Ivanka Trump „dumm wie Brot ist“ und, so hoffe und vermute ich, den nötigen Einfluss auf ihren Vater hat um ihn auf einen vernünftigen Weg zu lenken. Trump jedenfalls scheint mir extrem beeinflussbar und kein bisschen gefestigt in seinen Ansichten.
      15 3 Melden
  • rodolofo 12.01.2018 17:02
    Highlight Zeit, aufzuwachen aus dem Traum von der Rechtsnationalen Revolution!
    Wenn die Unternehmen nicht die ArbeitnehmerInnen einstellen können, die sie brauchen, weil die Grenze geschlossen wurde, dann gehen sie einfach dorthin, wo sie diese Leute problemlos kriegen können.
    Ich habe gehört, dass Tschechien boomt.
    Die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Löhne steigen.
    Bei uns könnte es umgekehrt laufen, wenn wir dem Abschottungskurs der SVP weiter folgen.
    Die Schweiz würde dann wieder arm.
    Vielleicht würde das aber ihrem Charakter gut tun.
    Wir werden es ja dann sehen.
    107 13 Melden
  • gupa 12.01.2018 16:57
    Highlight Ein Rechtspopulist macht der nationalistischen Basis Versprechungen um dann an der Macht die neoliberale Agenda durchzudrücken? Wer hätte dass bloss gedacht? 🙀
    410 11 Melden
  • Echo der Zeit 12.01.2018 16:52
    Highlight Trump verrät alle die ihm nicht bedingungslos in denn Hintern kriechen.
    66 4 Melden
    • winglet55 12.01.2018 18:02
      Highlight und die, die in seiner Darmflora sich heimisch fühlen; merken es nicht weil sie über beide Ohren schon in der Sch****e stecken
      27 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 12.01.2018 16:50
    Highlight Die dummen haben Trump gewählt, weil sie die "normalen" Politiker für Lügner und Betrüger halten. Jetzt finden sie raus, dass Trump eben auch einer ist. Das werden sie aber gewiss weiter ignorieren und dem "Establishment" oder einem Ausländer die Schuld geben.
    333 22 Melden
    • Gregor Hast 12.01.2018 17:31
      Highlight Nochmals zum Mitschreiben. Herr Trump hat gesagt, dass er Präsident aller Amerikaner sein will. Und manchmal muss man eben für alle einen Mittelweg finden. Ich persönlich finde seine Politik nach wie vor gut.
      4 119 Melden
    • Juliet Bravo 12.01.2018 18:12
      Highlight Was davon findest du genau gut, Gregor?
      46 1 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 18:24
      Highlight @ Gregor Hast
      Ja, wir haben's begriffen.
      President Trump is like a stable Genius.
      49 1 Melden
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