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Das neue Internet-Abo von Yallo lässt Swisscom und UPC alt aussehen. bild: shutterstock / dschungelkompass

Swisscom, UPC oder das neue Yallo? Der Vergleich zeigt, welches Internet-Abo besser ist

Yallo lanciert einen Home-Internetanschluss, der das Mobilfunknetz von Sunrise nutzt. Kunden fahren so nicht nur günstiger als mit Swisscom und Co., sie umgehen auch die Anschlussgebühr der Kabelnetzanbieter.



Sunrise läutet mit seiner Günstigmarke Yallo die nächste Runde im Preiskampf gegen Swisscom und UPC ein: Der Mobilfunkanbieter Yallo bringt mit dem Produkt «yallo home» einen Internetanschluss, der vorwiegend – aber nicht nur – für die Nutzung zu Hause gedacht ist. Das Spezielle daran: Die Datenübertragung erfolgt nicht über fest verlegte Kabel (Kupferkabel, Glasfasernetz oder Koaxialkabel), sondern über das Mobilfunknetz.

Da die teure Kabelinfrastruktur bis in die Wohnungen umgangen wird, ist das ab sofort verfügbare Angebot deutlich günstiger als herkömmliche, kabelgebundene Internetanschlüsse.

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Damit mehrere Computer, Smartphones, Fernseher etc. die Internetverbindung im WLAN zu Hause nutzen können, braucht es einen 4G/LTE-Router (Bild), der mitgeliefert wird. bild: yallo

Yallo ist eine Tochterfirma von Sunrise. Sunrise selbst bietet mit «Mobile internet unlimited» bereits seit längerem Internet für zu Hause via Mobilfunknetz an. Auch Salt offeriert mit «Unlimited Surf» ein ähnliches Angebot.

Der Vergleichsdienst Dschungelkompass und die Stiftung für Konsumentenschutz haben das neue Internet-Produkt von Yallo getestet und mit den Angeboten der grössten Schweizer Internet-Provider verglichen. Im Vergleich nicht berücksichtigt wurden kleine, regionale Internet-Provider, die teils sehr günstige Angebote für 20 bis 30 Franken pro Monat offerieren.

Vergleich Internetanschlüsse ab 40 Mbit/s

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Handy-Nutzer können die Tabelle antippen, um sie zu vergrössern. bild: dschungelkompass

Günstiger als klassisches Kabelinternet

Im Preisleistungsvergleich schneiden die Angebote von Yallo und Salt gegenüber den kabelgebundenen Angeboten besser ab. Bei den Angeboten ab 40 Mbit/s Download-Geschwindigkeit bezahlt man für die ersten 24 Monate (inkl. Aufschaltgebühr und eventuelle Zusatzkosten) bei Yallo 936 Franken und bei Salt 949 Franken. Die kabelgebundenen Angebote von Sunrise, Green, M-Budget, Teleboy, Swisscom, UPC und Quickline kosten alle über 1100 Franken.

Zu beachten ist jedoch, dass bei den kabelgebundenen Angeboten oft Zusatzleistungen inklusive sind (zum Beispiel ein Gratis-Festnetztelefonanschluss oder Digital-TV). Eine Geschwindigkeit von 40 Mbit/s sollte ausreichen, damit mehrere Nutzer gleichzeitig surfen und sich Videos in HD-Qualität anschauen können.

Mobilfunk vs. Kabelanschluss: Vor- und Nachteile

Nebst dem tieferen Preis ist die Standortunabhängigkeit ein wichtiger Vorteil der mobilfunkbasierten Internetanschlüsse. So kann die Internetverbindung auch an einem anderen Ort – etwa im Ferienhaus – oder unterwegs genutzt werden. Hierfür ist der mitgelieferte WLAN-Router mit einem Akku ausgestattet.

Da der Kunde im Prinzip keinen Kabelanschluss mehr benötigt, kann er sich die Gebühr für den Kabelanschluss sparen. Bei UPC sind das aktuell über 440 Franken pro Jahr, die bei vielen Mietern in den Wohnnebenkosten oder Mieten versteckt sind, sofern sie in den letzten Monaten nicht zu einem neuen Internet-Abo ohne versteckte Kabelgebühren gewechselt haben.

Ein Nachteil der mobilfunkbasierten Internetanschlüsse ist die schwankende Internetgeschwindigkeit, da diese unter anderem von der Verfügbarkeit und der Auslastung der Handy-Antennen am jeweiligen Standort abhängt. Allerdings erreichen auch die kabelgebundenen Anschlüsse oft nicht die angegebene Maximalgeschwindigkeit.

Ein weiterer Nachteil sei die höhere Strahlenbelastung, da sowohl das Mobilfunknetz als auch WLAN benötigt werden, heisst es im Vergleichstest von Dschungelkompass.

Vergleich Internetanschlüsse ab 100 Mbit/s

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bild: dschungelkompass

Auch beim Vergleich der Internetanschlüsse mit einer theoretischen Maximalgeschwindigkeit ab 100 Mbit pro Sekunde sind die Angebote von Yallo (936 Franken) und Salt (949 Fr.) deutlich günstiger als Green (1416 Fr.), Sunrise (1424 Fr., via Mobilfunknetz), Sunrise (1619 Fr., kabelgebunden) und Teleboy (1656 Fr.).

Die Angebote von Swisscom (1963 Fr.), Quickline (1987 Fr.) und UPC (1995 Fr.) sind sogar mehr als doppelt so teuer. Sunrise bietet als einziger Anbieter sowohl ein unlimitiertes Angebot über das Mobilfunknetz als auch über das Kupferkabel bzw. Glasfaser an.

Gut zu wissen: Die von allen Anbietern versprochene Geschwindigkeit wird sowohl bei den kabelgebundenen Anschlüssen als auch bei den Mobilfunk-Lösungen nicht immer erreicht. Bei der Stichprobe von Dschungelkompass betrug die gemessene Downloadrate beim neuen Yallo-Angebot via Mobilfunk 50 bis 90 Mbit/s, der Upload 35 bis 45 Mbit/s.

Das Fazit: Wer zu Hause schnelles Internet möchte, braucht dafür nicht mehr zwingend einen kabelgebundenen Internetanschluss von Swisscom, UPC oder einem anderen Kabelnetzanbietern. 

Beim Vergleichstest zeigte sich, dass die Angebote, bei der die Internetverbindung über das Mobilfunknetz hergestellt wird, günstiger sind als die traditionellen Angebote über fest verlegte Leitungen wie Kupferkabel oder Glasfasernetze.

(oli)

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zappeli 31.01.2018 22:43
    Highlight Highlight Ich würde mir halt einfach überlegen, ob noch mehr Traffic auf dem Mobilfunknetz sinnvoll ist. Gerade jetzt, wo die Einführung von 5G gefordert wird und eine Lockerung bei den Strahlen-Grenzwerten, weil die Antennen am Limit sind. Ich persönlich mag keine höheren Strahlenwerte, ausser es geht wirklich nicht anders. Deshalb, und wegen der schwankenden Geschwindigkeit, würde ich so ein Abo nie abschliessen.
  • PenPen 31.01.2018 22:32
    Highlight Highlight Yallo ist einfach ein Graus. Lasst die Finger davon.
  • Benizzel 31.01.2018 21:41
    Highlight Highlight Am Besten einfach beim bestehenden Anbieter anrufen und sagen, dass man kundigen möchte. 25 bis 50 auf ein oder zwei Jahre erhählt man fast immer.
  • freeday 31.01.2018 20:12
    Highlight Highlight 😵 bloooooss nicht in Ballungsgebieten kaufen. Schwankungen wie ein Schwein, kenne ich vom Swisscom Internet Booster. Sobald viele Leute auf dem Mobilfunknetz sind tröpfelt es nur noch 😥
  • Madison Pierce 31.01.2018 19:49
    Highlight Highlight Internet über ein geteiltes Medium ist an festen Standorten eigentlich Unsinn. Wenn es nicht anders geht, OK, aber nicht, wenn eine Leitung vorhanden wäre.

    Die Swisscom bietet übrigens gegen Aufpreis einen 4G-Stick für den Router. Der wird aber nur aktiv, wenn DSL ausfällt.
  • Scaros_2 31.01.2018 19:39
    Highlight Highlight Ja 4G Angebote mögen günstig sein aber man kann nicht die ganze Datentransferraten nutzen. Da ist es eben schon schön wenn man seine 100Mb Leitung hat oder gar 1Gb Leitung und man bekommt was einem versprochen wird. Zwar ist die 1Gb eher unnötig da viele Server von sich aus einem nur 100Mb zusprechen aber konstante 100Mb > 4G das hin/her schwankt.

    Da zahlt man auch gerne etwas
    • ARoq 31.01.2018 23:53
      Highlight Highlight Das ist ja schön und gut, aber wenn Swisscom kein FTTS in unserem Quartier machen möchte (Max. 14Mbit/s bis mindestens 2022), muss man sich halt nach Alternativen umsehen.
      Ich würde auch gerne für einen schnellen Festnetzanschluss zahlen, aber Swisscom will nicht.
    • Scaros_2 01.02.2018 07:12
      Highlight Highlight Das ist natürlich dumm, wenn man bei der Langzeitplanung hinten an steht. Ich hatte das Glück in ein neues Quartier zu ziehen, wo Glasfaser Standard ist.
  • derEchteElch 31.01.2018 19:23
    Highlight Highlight Habe den Artikrl nicht gelesen.
    Swisscom hat das beste Internet Abo.

    Warum?
    Weil ich es so empfinde und für mich so richtig ist. Alles andere kommt mir nicht ins Haus ähh Wohnung.
    • p4trick 31.01.2018 20:26
      Highlight Highlight Wer keine Ahnung hat...
      UPC ist der einzige Anbieter der 500/50 bietet, Init7 falls Fiber vorhanden.
      Swisscom? Garantiert nie, hoher Aussfall und zu hohe Preise.
      Swisscom kommt mir nicht ins Haus
    • sambeat 31.01.2018 21:34
      Highlight Highlight @p4trick:
      Schon mal was von FTTH gehört? 1GBit/s?
      Swisscom!
      Mein Bruder kommt auf rund 890 MBit, ich habs mehrere Male gemessen. Ist zwar nicht 1 GBit, aber hey, immerhin...
      Naja, wer keine Ahnung hat ;)
    • Charlie7 31.01.2018 22:43
      Highlight Highlight Du hast da was vertauscht.
      Bein nächsten Mal Artikel lesen und nix kommentieren - wäre mir sympathischer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheBean 31.01.2018 18:42
    Highlight Highlight Ich habe zuhause auch nur Internet über das Mobilfunknetz. Wurde mit 150Mbps Download beworben. Gemäss Netzabdeckung von Salt habe ich zuhause 4G Empfang.

    Das Problem ist: sobald abends alle Leute zuhause sind und sich mit den Antennen in der Umgebung verbinden, sinkt die Downloadrate von 10-15MB/s auf maximal 2MB/s.

    In der Theorie sind solche Abos ein Traum, in der Praxis allerdings ein Albtraum.
    • Scaros_2 31.01.2018 19:38
      Highlight Highlight Genau das. Am schluss bezahlst du für etwas wo du keine Leistung bekommst.
    • Pointer 31.01.2018 19:43
      Highlight Highlight Das ist eben der Nachteil bei geteilter Bandbreite.
    • Evan 31.01.2018 19:57
      Highlight Highlight Würde mich Wunder nehmen, wo Salt dir 15MB bietet. Ich habe normalerweise 2 bis 3 MB maximal. Wenn ich einen Speedtest durchführe geht es auch mal bis 7 MB.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 31.01.2018 18:13
    Highlight Highlight Dann holt man sich besser eine Zweit-SIM zu einem unlimitierten Mobile Abo. Viel günstiger.
    • 90er 01.02.2018 22:30
      Highlight Highlight Bei Sunrise darf man die zweite Sim dann leider nicht mehr für Hotspot-Geräte verwenden.
      Sondern nur in Tablets oder so
  • giguu 31.01.2018 18:11
    Highlight Highlight Viel Spass bei Latenz hängigen Anwendungen, Fair Use Police von manchen Anbietern, schwankende Down- und Uploadraten und dem massiven Ausbau von Mobilfunkantennen, falls das mal die breite Masse macht. Von der erhöhten Strahlung sag ich nichts... Solch ein Unsinn übers Handy ins Netz zu gehen. Man hat so viele Nachteile, gerade wenn man nicht nur etwas surft...
    • Ökonometriker 31.01.2018 18:26
      Highlight Highlight Meine Latenz: 45ms rtt. Effektive gemessene Geschwindigkeit: 80Mbit down, 110Mbit up.

      Habe nie irgendwelche Probleme.
      Warte nur, bis es 5G gibt - dann ist die Latenz noch tiefer und die Geschwindigkeiten noch höher.
    • Oberon 31.01.2018 18:47
      Highlight Highlight Ab 5G wäre dies für mich auch interessant.
    • Me, my shelf and I 31.01.2018 19:06
      Highlight Highlight Ich hab' mit meiner Leitung eine Latenz von 11 ms. 45 sind zwar akzeptabel aber definitiv noch nicht wirklich gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D-licious 31.01.2018 18:11
    Highlight Highlight Ein weiterer Negativpunkt des Angebots ist, dass man keine eigene WAN-IP Adresse hat und somit u.a. die Nutzung von IP-Cams, NAS, etc. wegfällt
    • Ökonometriker 31.01.2018 18:27
      Highlight Highlight Wenn Du das wirklich brauchst und keine Softwares wie Hamachi verwenden möchtest, kannst Du ja für 4 Euro im Monat in Deutschland einen virtuellen Server mieten und darauf tunneln.
    • Mss.Fork 31.01.2018 19:40
      Highlight Highlight Server für 4 Euro im monat? Wirklich? Huiii zu meiner zeit haben die locker 25.- verschlungen
  • grmir 31.01.2018 18:00
    Highlight Highlight Kein Wort über Latency?
  • Hansjuerg Wuethrich 31.01.2018 17:59
    Highlight Highlight Ist es richtig dass man jedoch darüber zB keine XBox oder PS4 nutzen kann wegen IP Vergabe irgendwie.
    • Donald 31.01.2018 18:12
      Highlight Highlight Teilweise kann es Probleme geben, da man sich die IP mit anderen teilt. Aber Multiplayer Online über das Mobilfunknetz ist sowieso kein Spass.
    • #bringhansiback 31.01.2018 18:18
      Highlight Highlight Ziemlich sicher wird das ein Problem sein. Ich glaube nicht, dass man hier Public IPs bekommt, wie auch bei vielen anderen Mobileprovidern. Es wird wohl eher eine IP aus einem Private Range sein welche über ein GCNAT Gateway geht. Somit sind die nötigen Porteinstellungen ncht vornehmbar ubd die Kommunikation bleibt wegen des fehlenden Rückwegs aus.
    • Hansjuerg Wuethrich 31.01.2018 20:00
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Antworten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MiNiK 31.01.2018 17:59
    Highlight Highlight Das Angebot von Fiber7 fehlt! Für 777.- bekommt man 1000/1000 oder falls nicht verfügbar immerhin 300/300.
    • BaDWolF 31.01.2018 18:14
      Highlight Highlight Pro Jahr? In den Listen oben sind die Preise für 2 Jahre.
    • Pointer 31.01.2018 19:38
      Highlight Highlight Pro Jahr bei jährlicher Zahlung.
    • Michael Heldner 31.01.2018 19:59
      Highlight Highlight Bringt leider nur was in der Stadt wo Glasfaser ausgebaut ist, hier auf dem Land kann ich trotz Novartis in direkter Nachbarschaft. Glaub nicht mit Glasfaser in den nächsten 5-10 Jahren rechnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 31.01.2018 17:56
    Highlight Highlight Vielen Spass mit dem Ping. Für Gamer scheidet dieses Angebot sehr wahrscheinlich aus...
  • StB 31.01.2018 17:53
    Highlight Highlight Billiger ist aber nicht besser. Für mich ist Stabilität wichtiger als der Preis.
  • Alex_Steiner 31.01.2018 17:52
    Highlight Highlight Fiber7 von Init7. Alles andere ist Beilage. Moment... der Slogen ist von was anderem...
    • bebby 31.01.2018 21:34
      Highlight Highlight Ja, fiber7 ist schneller und günstiger! Aber vermutlich wollten sie dem Vergleichsdienst nichts dafür bezahlen...wie die anderen.
    • x4253 01.02.2018 07:38
      Highlight Highlight Inflate your digital Penis with a massive 1Gbit/s Speed!

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits über 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes für Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G übertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen …

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