Trotz Visa: Iran-Spieler dürfen sich nur an den Spieltagen in den USA aufhalten
Am Samstag wurde bekannt, dass die iranischen Nationalspieler ihr Visum für die USA bekommen haben und somit bei der kommenden Weltmeisterschaft ihre Spiele bestreiten können. Insgesamt haben aber 150 Staff-Mitglieder keine Einreisebewilligung erhalten und es drohen noch mehr Probleme.
Der Nachrichtensender Al Jazeera vermeldet unter Berufung auf den iranischen Botschafter in Mexiko, dass es strenge Vorschriften für die Mannschaft gibt. So dürfen die Iraner nur an den Tagen, an denen sie ein Spiel haben, in die USA einreisen und müssen am gleichen Tag in ihr WM-Quartier in Mexiko zurückkehren.
Besonders knifflig könnte dies am dritten Spieltag werden. Die iranische Nationalmannschaft trifft dann um 20 Uhr Ortszeit in Seattle auf Ägypten und hat somit nicht viel Zeit, das Land danach wieder zu verlassen.
Die Weltmeisterschaft startet für den Iran am 16. Juni. Dann treffen die Iraner im ersten Gruppenspiel in Los Angeles auf Neuseeland. Fünf Tage später geht es ebenfalls in LA weiter mit der Vorrundenpartie gegen Gruppenfavorit Belgien. Sollte der Iran die K.o.-Phase erreichen, würden wohl noch weitere Partien in den USA drohen. Ab dem Sechzehntelfinal finden nur noch sechs Partien nicht mehr in einem US-Stadion statt. (riz)
