Tessin
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«Pink Panther»-Räuber auch für Zürcher Überfall verantwortlich



Polizisten sichern den Bereich nach einem Ueberfall auf ein Juweliergeschaeft am Samstag, 28. Mai 2016, in Zuerich. An der Zuercher Bahnhofstrasse haben Rammbock-Raeuber am Samstagmittag ein Juweliergeschaeft ueberfallen. Laut dem Polizeisprecher fuhren die Taeter mit einem Auto in das Schaufenster. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Grosser Schaden beim erfolglosen Überfall in Zürich im Mai 2016. Bild: KEYSTONE

Einer der vier «Pink Panther»-Räuber, die im Februar in Lugano verhaftet worden sind, war wahrscheinlich auch an einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Zürich beteiligt. Die Täter richteten damals grossen Sachschaden an, mussten die Flucht aber ohne Beute antreten.

Der Überfall auf Graff Diamonds an der Zürcher Bahnhofstrasse geschah im Mai 2016. Vier Männer rammten damals mit einem VW drei Mal mit grosser Wucht ein Schaufenster des Juweliergeschäftes.

In den Laden schafften es die Täter jedoch nicht. Sie flüchteten ohne Beute auf Motorrollern, beziehungsweise zu Fuss, weil einer der Roller streikte. Der Schaden, den sie am Juweliergeschäft angerichtet hatten, belief sich auf 280'000 Franken.

Wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Montag mitteilte, ist einer der Täter nun ermittelt. Es handelt sich um ein Mitglied der «Pink Panther»-Bande, die im Februar in Lugano verhaftet werden konnte, kurz bevor sie dort ebenfalls einen Raubüberfall begehen wollte. Der Mann sitzt – wie die anderen drei Bandenmitglieder – in Untersuchungshaft.

Überfall in Vaduz

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, war ein anderes Banden-Mitglied, das in Lugano verhaftet wurde, zudem an einem Überfall auf ein Uhren- und Schmuckgeschäft in Vaduz FL beteiligt.

Bei dieser Tat im Jahr 2006 konnten die Täter mit einer Beute im Wert von 1,1 Millionen Franken flüchten. Der Mann, der nun erneut in Haft sitzt, wurde damals zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Die in Lugano verhafteten «Pink Panther»-Mitglieder sassen zuerst im Zürcher Kasernengefängnis, sind inzwischen aber auf verschiedene Gefängnisse verteilt. Die vier Männer gehören zu einer Bande, die aus ehemaligen Soldaten der Balkankriege besteht. Sie sind bekannt für spektakuläre Einbrüche in Juweliergeschäfte. (sda)

Dieser Algorithmus kann in Zürich Einbrüche vorhersagen

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Video: srf

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