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Portugals Katastrophenschutz rief Anwohner in den Küstengebieten auf, Spaziergänge am Wasser zu meiden. (Symbolbild) Bild: shutterstock

Sturm «Leslie» erreicht Portugal – Behörden warnen vor Überschwemmungen



Der Sturm «Leslie» hat in der Nacht zu Sonntag die portugiesische Westküste erreicht. Die Windgeschwindigkeiten gingen laut Nationalem Hurrikan Zentrum in Miami auf 110 Kilometer pro Stunde zurück, der Hurrikan wurde zu einem tropischen Wirbelsturm herabgestuft.

«Leslie» werde im Laufe des Sonntags weiter ins Inland und auch über Spanien ziehen, hiess es in der Prognose. In Böen könnte die Windgeschwindigkeit auch bei über 110 Stundenkilometern liegen. Am Sonntagabend werde der Sturm voraussichtlich abgezogen sein. Gewarnt wurde auch vor starken Regenfällen, die zu Überflutungen führen könnten.

Erst vor wenigen Tagen richtete «Michael» in den USA verheerende Zerstörung an: 

Laut dem Wetterdienst Kachelmannwetter wurden am späten Samstagabend an der Landspitze Cabo Carvoeiro nördlich von Lissabon 100 Stundenkilometer gemessen.

Für 13 von 18 Festlandbezirke, darunter Lissabon, galten entsprechende Warnungen. Portugals Katastrophenschutz rief Anwohner in den Küstengebieten auf, Spaziergänge am Wasser zu meiden. Ausläufer des Sturms sollten auch die Azoren, die Kanaren und Marokko erreichen.

«Leslie» ist ungewöhnlich unter den Stürmen. Hurrikane sind auf der amerikanischen Seite des Atlantiks normal. Sie haben aber selten für Europa zerstörerische Auswirkungen. Vor wenigen Tagen war Mallorca von einem verheerenden Unwetter heimgesucht worden. (sda/dpa/ap)

Mehr zu Hurrikan «Michael»:

Video: srf

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