DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mutmasslicher Stockholm-Attentäter gesteht Angriff vor Gericht

13.02.2018, 11:0913.02.2018, 11:14
Der Angeklagte vor Gericht.
Der Angeklagte vor Gericht.
Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Zum Auftakt des Terrorprozesses um den Lastwagen-Anschlag von Stockholm hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Der Anwalt des aus Usbekistan stammenden Mannes sagte am Dienstag, sein Mandant sei im April 2017 mit einem Lastwagen in eine Einkaufsstrasse gerast.

«Er hat fünf Menschen getötet und zehn Menschen verletzt.» Mit dem Anschlag habe der Angeklagte «Angst» verbreiten und Schweden dazu bringen wollen, seine Beteiligung am internationalen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») zu beenden.

Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Der Angeklagte habe nicht nur fünf Menschen getötet, sondern auch riskiert, dass 150 weitere sterben oder schwer verletzt werden. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden.

Stockholm kurz nach der Attacke.
Stockholm kurz nach der Attacke.
Bild: AP/TT NEWS AGENCY

Der Usbeke hatte bereits vor dem Prozess gestanden, mit einem Lastwagen in die Einkaufsstrasse gerast zu sein, um «Ungläubige» zu töten. Der Angeklagte gab sich als Anhänger der «IS»-Miliz zu erkennen. Er war 2014 nach Schweden gekommen. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte er ab. (sda/afp/dpa)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Video: www.explain-it.ch
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Selbstmordanschlag in schiitischer Moschee in Afghanistan

Bei einem Selbstmordanschlag während des Freitagsgebets in der grössten schiitischen Moschee der Provinz Kandahar sind mindestens 20 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Das teilte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) am Freitag auf Twitter mit. Dabei handele es sich um vorläufige Zahlen. Die Zeitung Haaretz schreibt von 62 Toten.

Unama verurteilte den Vorfall, der sich während des Freitagsgebets in der grössten schiitischen Moschee der Provinz Kandahar ereignet hatte. Auch die …

Artikel lesen
Link zum Artikel