Migration
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Migrants descend the Italian coast guard vessel Dattilo upon arrival at the eastern port of Valencia, Spain, Sunday, Jun. 17, 2018. The first Italian government ship accompanying the migrant aid vessel Aquarius with 630 people aboard on Sunday docked at the Spanish port ending a weeklong perilous crossing of the Mediterranean. (AP Photo/Alberto Saiz)

Flüchtlinge verlassen das Rettungsschiff Aquarius im Hafen von Valencia. Bild: AP/AP

Ende einer Odyssee - Alle Geretteten der «Aquarius» in Spanien



Nach einer 1500 Kilometer langen Odyssee über das Mittelmeer ist das Flüchtlingsschiff «Aquarius» in Spanien angekommen. Die «Aquarius» und ihre zwei Begleitschiffe mit insgesamt 630 Flüchtlingen an Bord legten am Sonntag im Hafen der Stadt Valencia an.

Die von der Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte «Aquarius» hatte die Migranten, die vor der libyschen Küste auf verschiedenen Booten unterwegs waren, vor einer Woche aus Seenot gerettet. Italien und Malta wiesen die «Aquarius» ab - was eine neue Krise in der EU-Flüchtlingspolitik auslöste. Gemäss dem internationalen Seerecht müssen Schiffbrüchige gerettet und in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden.

Schliesslich erklärte sich die neue sozialistische Regierung Spaniens bereit, die Flüchtlinge ins Land zu lassen. Zur Überfahrt nach Spanien wurde ein Grossteil der Flüchtlinge auf die italienischen Marineschiffe «Dattilo» und «Orione» verteilt.

epa06802821 A handout photo made available by NGO 'SOS Mediterranee' on 12 June 2018 shows some of the 629 migrants boarding rescue vessel 'Aqarius' in the Mediterranean. The rescue vessel 'Aquarius', carrying a total of 629 migrants who were rescued off the Libyan coast, was denied access to ports in Italy and Malta in a diplomatic row between the two countries. Spain and France authorized on 11 June 2018 the landing of the ship at Valencia's port to avoid a humanitarian catastrophe.  EPA/KENNY KARPOV / HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die ersten Flüchtlinge trafen am frühen Sonntagmorgen  in der ostspanischen Stadt Valencia ein. Bild: EPA/SOS MEDITERRANEE

Keine Schwerverletzte

Am Sonntagmorgen traf zuerst die «Dattilo» in Valencia ein. Es hatte nach Angaben des Roten Kreuzes 274 Flüchtlinge an Bord. Gut vier Stunden später legte dann die «Aquarius» mit 106 Migranten an Bord an. Die «Orione» mit weiteren 250 Flüchtlingen folgte am frühen Nachmittag.

Auf den drei Schiffen war nach ersten amtlichen Angaben kein Schwerverletzter. Unter den Geretteten waren elf kleine Kinder, 89 unbegleitete Minderjährige und mindestens sieben Schwangere. Sie kommen nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen aus 26 Ländern, darunter neben afrikanischen Ländern auch Afghanistan, Pakistan und Bangladesch.

«Sie sind glücklich, aber nervös, weil sie nicht wissen, was sie erwartet», erzählt Sara Alonso Esparza vom staatlichen spanischen Radiosender RNE, die auf der «Aquarius» mitfahren durfte, nachdem Italien vor einer Woche die damals noch 629 Flüchtlinge abgewiesen und Spanien sich zur Aufnahme bereit erklärt hatte. Am Sonntag sind es 630, denn auf See gebar eine Frau ein Kind.

Migrants are met by emergency workers after descending the Italian coast guard vessel Dattilo upon arrival at the eastern port of Valencia, Spain, Sunday, Jun. 17, 2018. The first Italian government ship accompanying the migrant aid vessel Aquarius with 630 people aboard on Sunday docked at the Spanish port ending a weeklong perilous crossing of the Mediterranean. (AP Photo/Alberto Saiz)

Rettungskräfte nehmen die Flüchtlinge der Aquarius in Empfang: Einige der Passagiere litten gemäss Auskunft von Hilfsorganisationen unter Unterkühlung und Dehydrierung.  Bild: AP/AP

Die Journalistin Esparza wird die Szenen an Deck nie vergessen. Ebenso wenig wie die junge Mitarbeiterin des spanischen Roten Kreuzes, die der Deutschen Presse-Agentur in einer Pause mit Tränen in den Augen sagt: «Das war sehr bewegend. Ich bin stolz auf alle hier. Und stolz auf mein Land.»

Am Abend wurden die meisten der Flüchtlinge nach Abschluss der ersten Aufnahme-Massnahmen in verschiedene Unterkünfte gebracht. 200 Migranten hätten am Ankunftsort in Valencia im Osten des Landes ärztlich behandelt werden müssen, nennenswerte Gesundheitsprobleme habe aber keiner aufgewiesen, sagte der Chef des Notfalldienstes der Regionalregierung, Jorge Suárez, in einer Bilanz am Sonntagabend vor Journalisten in Valencia. Fünf Migranten würden vorsichtshalber die Nacht in Spitälern verbringen.

An der Empfangsoperation nahmen insgesamt rund 2300 Menschen teil, darunter 470 Dolmetscher. In Valencia wurden die Migranten zunächst von knapp 300 Angehörigen des spanischen Roten Kreuzes empfangen und betreut. Alle Schwangeren sollten zunächst in Spitäler gebracht werden. Die Kinder erhalten eine spezielle Betreuung.

Spanien: «Jeder einzelne Fall wird geprüft»

Alle volljährigen Migranten sollten nach amtlichen Angaben vorerst im Aufnahme-Zentrum in Cheste etwa 30 Kilometer westlich von Valencia unterkommen. «Die Geretteten werden so behandelt werden, wie alle Flüchtlinge, die bei uns etwa auf Booten eintreffen», erklärte Innenminister Fernando Grande-Marlaska. Jeder Fall werde einzeln geprüft, hiess es.

Wie die spanische Regierung am Samstag bestätigte, soll ein Teil der Flüchtlinge von der «Aquarius» nach Frankreich weiterreisen, sofern sie das wollen und die Voraussetzungen für Asyl erfüllen. Frankreich hatte Italiens Weigerung, das Hilfsschiff einlaufen zu lassen, scharf kritisiert. Präsident Emmanuel Macron warf Rom «Zynismus und Verantwortungslosigkeit» vor.

Ärzte ohne Grenzen erklärte, die italienische und andere europäische Regierungen hätten «in ihrer humanitären Verantwortung schmählich versagt». Vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche forderte die Organisation die europäischen Regierungen auf, «das Leben der Menschen an die erste Stelle zu setzen».

Salvini: «Sind Herren in eigenem Haus»

Der italienische Innenminister und Vizeregierungschef Salvini kündigte derweil an, sein Land werde nicht mehr zulassen, dass Organisationen im Mittelmeer aufgenommene Migranten routinemässig nach Italien bringen. Die guten Zeiten für diese Gruppen seien vorbei, erklärte er via Twitter. «Wir sind die Herren in unserem eigenen Haus.»

Anders als private Flüchtlingsretter haben italienische Küstenwache und Marine aber weiter Zugang zu den Häfen des Landes. Mit insgesamt 523 Flüchtlingen nehme das Schiff «Diciotti» Kurs auf Italien, teilte die Küstenwache am Sonntag mit. An Bord seien auch die 40 Überlebenden eines Flüchtlingsunglücks vor der Küste Libyens, die das US-Schiff «Trenton» am Dienstag gerettet hatte und deren Schicksal tagelang unklar war. (sda/afp/dpa/reu)

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ruffy 17.06.2018 23:16
    Highlight Highlight Lybien hätte die häfen sicher offen gehabt.
    18 8 Melden
  • Enzasa 17.06.2018 18:00
    Highlight Highlight Menschen riskieren ihr Leben auf der Flucht.
    Hier wird vom Sessel aus abgewunken, aufgrund der eigenen All-Inclusive Reiseerfahrungen schließt man daraus, „die“ wollen nur mehr Wohlstand.
    24 54 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2018 19:59
      Highlight Highlight Wer wie Du aus einem Land mit herzigen 8% Ausländeranteil stammt (Deutschland), sollte etwas zurückaltender in der Kritik sein, wenn diese ein Land mit fast 30% Ausländeranteil betreffen.

      In der CH und DE ist die Anerkennungsquote als Flüchtling stabil bei 8 - 9%.

      Es sind verzweifelte Menschen. Aber keine Flüchtlinge.
      34 10 Melden
    • Die Redaktion 17.06.2018 22:58
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Ich als Urschweizer und Traditionsbewahrer bin gleicher Meinung wie Enzasa. Es ist eine Schande wie hier über andere Menschen geurteilt, verallgemeinert und gehetzt wird. Das hat rein gar nichts mit dem Schutz unserer Werte zu tun, ausser diese sind ebenso assozial. Ich gebe gerne von meinem Kuchen ab, denn ich besitze mehr als ich selbst brauche. Ihr habt nur Angst etwas vom eurem Luxus abgeben zu müssen. Ich zerplücke eure Anschuldigunen noch in der Luft, da nützt es auch nichts diesen Kommentar schlecht zu bewerten.
      14 23 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2018 23:23
      Highlight Highlight Das Menschen aus purer Not und Verzweiflung diese Strecke wählen verstehe ich.

      Ich sehe aber auch, dass es keine Flüchtlinge gem. Asylgesetz sind. Siehe Anerkennungsquote, das ist ein Fakt.

      Ich stehe ohne wenn und aber dafür ein, dass Verfolgte bei uns sicher sein können und ein neues Leben beginnen dürfen. Da dürfen wir ruhig grosszügiger sein.

      Menschen auf Jobsuche gehören leider nicht dazu. Wo willst Du den die Grenze setzen? Siehst Du...

      Mir wäre viel lieber, wenn die Schweiz und EU die Zölle gegenüber Afrika (Subsahara) senken würde, damit dort Wirtschaftswachstum generiert wird
      16 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 17.06.2018 16:54
    Highlight Highlight Jemand der in kauf nimmt auf offener See zu sterben (und es sterben viele im Mittelmeer), dem geht es so schlecht, dass er ohne Ausnahme immer gerettet werden muss.
    26 59 Melden
  • simiimi 17.06.2018 15:58
    Highlight Highlight Eine Farce, dieses Schiff gehört zurück nach Afrika, und nicht nach Spanien. Australien hat bereits vor einigen Jahren gezeigt, dass sich mit Zurückweisung die Wohlstandmigration fast vollständig vermeiden lässt. In Europa ändert sich im Moment in dieser Hinsicht einiges, zum Glück.
    63 28 Melden
    • Enzasa 17.06.2018 18:09
      Highlight Highlight Nur weil sich Migration für eine Weile aufhalten lässt, löst man keine Probleme.
      In Europa versuchen einige durch Wegdrängen Probleme zu lösen. Weil es einfacher und bequemer ist.
      Diese alten Männer, Anhänger dieser Politik, wissen, dass es in ihrem Leben nicht mehr zur großen Katastrophe kommt.
      Wer der Macht Willen bereit ist seine Kinder zu opfern, der hat mit Verantwortung und Moral nichts am Hut
      20 35 Melden
    • Die Redaktion 17.06.2018 18:29
      Highlight Highlight @simiimi

      Wer keine Zukunft sieht und über tausende Kilometer unter Einsatz seines Lebens zu uns kommt, wird tendenziell bei seiner zweiten hier in der Fussgängerzone explodieren. Sie kommen ja nicht grundlos und weil es eine schöne Reise ist. Auch der freundliche Empfang der SVP wird nicht der Grund sein. Ihr Leid zwingt sie, denn niemand verlässt freiwillig seine Heimat und alles was ihm lieb ist, um hier angefeindet zu werden.
      11 23 Melden
    • Roman h 17.06.2018 19:07
      Highlight Highlight @enzasa
      Solange die Migranten wissen das sie immer nach Europa gehen können, solange wird es nie eine Lösung für das Problem geben.
      Den es sind die Migranten selber die den Willen zeigen müssen die Probleme zu lösen, jetzt können sie aber den leichteren weg nehmen.
      Ihre Lösung wäre wohl Europa nimmt ganz Afrika bei sich auf aber das geht nicht.
      21 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 17.06.2018 13:26
    Highlight Highlight Salvini will wohl dass diese Menschen auf See sterben (ähnlich wie die AfD in Deutschland 'diese Bilder wird man aushalten müssen') damit die Message gesendet wird "ihr kommt nicht hierher". Das sei wohl die richtige Abschreckung. Solange immer jemand da ist der das Leben dieser Menschen rettet solange profitieren die Schlepper. Das ist deren Credo.

    Und es ist abscheulich. Aber wohl das neue CSU-AfD-SVP-Lega-Fidesz-FPÖ-Europa. Menschen zur Abschreckung sterben lassen, das Mittelmeer als Todesfall "das Geschäft machen lassen" .
    33 82 Melden
    • Armend Shala 17.06.2018 15:55
      Highlight Highlight Diese Schlepper, anderes sind sie nicht, sprechen ja von Seerettung und gemäss internationalem Seerecht wäre das Libyen und nicht Italien!
      37 17 Melden
    • B-Arche 17.06.2018 19:10
      Highlight Highlight Kommt drauf an wo die Personen aufgegriffen werden und Libyen hat bis heute keine Regierung. Nur eine Mafiabande die sich "Küstenwache" nennt und durch Folter und Erpressung ein Vermögen macht.

      Videos dieser Folter gibt es zuhauf, Angehörige die bereits in Europa sind werden damit erpresst.
      Klar, man Kann sich zurückziehen und mit den Schultern zucken.
      8 12 Melden
    • Ueli der Knecht 17.06.2018 23:02
      Highlight Highlight Armend: Studier doch erst das Seerecht, bevor du solchen Unsinn verzapfst.

      Es gibt auch staatliche Rettungskräfte, zB. die italienische Operazione Mare Sicuro, welche ebenfalls Flüchtlinge aus libysischen Gewässern rettet und dann nicht nach Libyen sondern nach Italien bringt. Oder die EU-Operation Sophia, die übrigens ihren Namen von einem Baby übernahm, welches eine somalische Mutter an Bord der deutschen Fregatte "Schleswig-Holstein" gebar. Die somalische Mutter wurde 2015 zusammen mit 453 anderen Flüchtlingen auf libyschen Gewässern aus Seenot gerettet und nach Taranto (Italien) gebracht.
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 17.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Doch, diese Meldung verdient Respekt. Der Wind hat gedreht, alle Achtung! Es ist gut, wenn der Malus, welchen die Betonköpfe in Madrid angesammelt haben, etwas abgebaut wird. Und Katalonien darf wieder auf jene Autonomie hoffen, welche das Land schon einmal hatte, die aber mit inquisitorischen Mitteln durch Madrid genommen wurde. Vielleicht ist dann die Unabhängigkeit auch kein Thema mehr. Und vielleicht werden auch die Knebelungsgesetze abgeschafft oder zumindest gemildert.
    13 23 Melden
  • Posersalami 17.06.2018 12:56
    Highlight Highlight Sowas hatten wir schon mal, vor 79 Jahren. Für alle Unkundigen der Geschichte einfach Luxuxsdampfer „st louis“ googeln.
    14 39 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2018 16:48
      Highlight Highlight Nein hatten wir nicht. Bitte zuerst informieren und nicht einfach irgendwas erfinden.

      Mare Nostrum kein Begriff?

      zurzeit ist Frontex (EU Grenzschutzbehörde) mit über 40 Schiffen im Einsatz um die Flüchtlinge zu retten. Die Amerikaner (ja diese auch) helfen dabei.

      Zurzeit läuft die Operation Themis.

      Budget 9 Mrd (!)

      Einsatzschwerpunkt: Östliches Mittelmeer.

      Also was das mit deinem Dampfer zu tun hat, Poser... keine Ahnung.
      16 2 Melden
    • Enzasa 17.06.2018 18:12
      Highlight Highlight Frontex sind Grenzschützer, sie wehren Flüchtlinge ab!
      6 14 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2018 19:54
      Highlight Highlight Nö. Operation Themis (Frontex) hat ganz andere Ziele

      Auch Du, nicht irgendwas schreiben, was man einfach so aufgeschnappt hat vom Kollegen 😔
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 17.06.2018 12:41
    Highlight Highlight Ich bin froh durften sie in Spanien einlaufen, danke. Generell wäre es besser, die Situationen in den jeweiligen Ländern zu verbessern, damit es gar nicht erst so viele Flüchtende gibt. Nur wie?
    Ich bin unendlich dankbar in der Schweiz geboren zu sein. Mit meinen gesundheitlichen Problemen hätte ich in vielen Ländern keine Überlebenschance gehabt, geschweige den finanzielle Unterstützung erhalten.
    Klar gibt es auch schwarze Schafe unter den Flüchtlingen, es ist jedoch ein kleiner Teil.
    27 34 Melden
    • Hoppla! 17.06.2018 16:34
      Highlight Highlight Da gäbe es einige Ideen. Z.B. Investitionen im Zusammenhang mit einer Öffnung der EU-Märkte (inkl. CH. Ja, ich zähle die Schweiz auch dazu, trotz der Schnappatmungen einiger) füre ihre Produkte während diese Länder (befristet) Schutzzölle haben dürfen. Das würde die Wirtschaft auf stabile Beine stellen und konkurrenzfähig machen.

      Was aber bedeuten würde, dass wir CHF 2.75 unseres Reichtums abgeben müssten. Langfristig wäre es aber wohl wert.
      11 9 Melden
    • Ueli der Knecht 17.06.2018 17:50
      Highlight Highlight "Generell wäre es besser, die Situationen in den jeweiligen Ländern zu verbessern, damit es gar nicht erst so viele Flüchtende gibt. Nur wie?"

      Drei Vorschläge:

      1. Konzernverantwortungsinitiative, zum Schutz von Mensch und Umwelt:
      https://konzern-initiative.ch/
      https://www.watson.ch/!503770809

      2. Kriegsgeschäfteinitiative:
      https://kriegsgeschaefte.ch/

      3. Dem Schweizer Kriegsmaterialexport ein Ende setzen!
      http://www.swisspeace.ch/apropos/dem-schweizer-kriegsmaterial-export-ein-ende-setzen/
      https://www.watson.ch/!865503555
      16 6 Melden
    • Butschina 17.06.2018 22:50
      Highlight Highlight Leider ist bis jetzt nichts davon zustande gekommen. Ueli dr Chnächt und Hoppla, was würdet ihr mir als Privatperson raten?
      Dass ein neutrales Land Kriegsmittel exportiert geht für mich nicht, aber es ist wohl zu luckrativ.
      2 1 Melden
  • woezzl 17.06.2018 11:57
    Highlight Highlight Schon krass. Kein einziger Kommentar hier, aber wenn zB Lehrer in der CH wegen Lohn jammern, flippen alle aus.
    25 114 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2018 12:25
      Highlight Highlight Warum? Weil die staatliche italienische Rettung immer noch einwandfrei funktioniert? Weil alle italienische Schiffe mit Flüchtlingen nach wie vor jeden Hafen anlaufen dürfen?

      Oder weil man dem RK jetzt bereits 1‘000x gesagt hat, dass private nichts in der Hilfe zu Suchen hätten, weil diese den Sog an Flüchtlingen verstärkten?

      Weil staatliche Akteure zusammenarbeiten und Schlepper vor Ort verhören, das RK aber lieber auf „alle sind lieb macht“?

      Ja es gäbe dazu einiges unbequemes zu sagen.
      53 12 Melden
    • Eine_win_ig 17.06.2018 12:56
      Highlight Highlight Was soll ich kommentieren, was nicht schon ubter dem ersten Artikel zum Thema gesagt wurde?
      Nach dem Motto: viel schreiben ohne was zu sagen? Nö, danke.
      14 1 Melden
    • Dagobert Duck 17.06.2018 15:34
      Highlight Highlight was soll man denn da schon kommentieren? bravo italien? bravo spanien? bravo frankreich?
      18 1 Melden
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