Energiewende
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Leider nichts Berauschendes, im Gegenteil: Brocken von Opalinuston. bild: watson

Man will Atommüll in meinem Garten vergraben – und ich krieg das... 😱

Ja, irgendwo muss die NAGRA mit dem hochradioaktiven Abfall hin. Aber tief in den Boden, zur angeblich sicheren «Endlagerung»? Ein Stimmungsbericht aus jenem Teil der Schweiz, wo zurzeit nicht nur die Propaganda-Maschine brummt.



Stell dir vor, jemand wollte Giftmüll hinter deinem Haus vergraben.

Und stell dir vor, es hiesse:

«Mach dir keine Sorgen.
Es ist nur für 200'000 Jahre.»

Kein schöner Gedanke? Aber genau damit müssen sich derzeit zehntausende Menschen im Kanton Zürich anfreunden. Als Direktbetroffener möchte ich allen Unbeteiligten*** einen aktuellen «Stimmungsbericht» vermitteln. Gestern, zum Beispiel, hatten wir absichtlich ausgelöste Erdbeben im 15-Minuten-Takt ...

*** Wirklich unbeteiligt ist niemand. In der Schweiz haften alle Bürgerinnen und Bürger solidarisch für die «massiv unterversicherten» Atomkraftwerke – für die Schäden bei schweren Unfällen und die immensen Rückbau- und Entsorgungskosten.

Umfrage

Was soll mit dem Schweizer Atommüll geschehen? ☢️

  • Abstimmen

1,334

  • Vergraben, aber nicht bei mir!13%
  • Sicher zwischenlagern, aber nicht vergraben37%
  • Ins Ausland damit18%
  • Keine Ahnung32%

Die NAGRA scheut keinen Aufwand, damit die Abklärungen für ein unterirdisches Atommüll-Lager möglichst reibungslos ablaufen. Zur teuren PR-Strategie gehören aufwändig produzierte Videos wie dieses hier. Darin werden die seismischen Messungen erklärt

abspielen

Video: YouTube/Nagra

In der Realität läuft nicht alles rund...

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bild: watson

Wenn die Monster-Vibratoren ins Quartier einfallen, wird alles durchgerüttelt

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Video: YouTube/Daniel Schurter

Dafür gibts am Informations-Stand gratis «Grips» für die Bevölkerung

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Drin hat's nichts zum Rauchen, sondern solche Steinchen

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Und ein Info-Blatt

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Der Kopffüssler (Ammonit) würde sich in seinem versteinerten Grab umdrehen, wenn er von den Atommüll-Plänen wüsste.

Die «Beruhigungspille» entdecke ich ganz unten auf dem Blättchen

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«Dank der quellfähigen Tonmineralien hat der Opalinuston die Fähgkeit [sic!], bei Wasserzutritt Risse und Klüfte im Gestein selbst zu verschliessen.» bild: watson

«Atommüll XY ungelöst» 😡

Wenn man die Berichterstattung zum Schweizer Atommüll-Lager verfolgt, wird klar, dass nur etwas sicher ist: Dass nichts sicher ist. Oder höchstens, dass sich die Fachleute uneins sind.

Man muss wissen: Die NAGRA wurde 1972 gemeinsam von den Betreibern der Schweizer Atomkraftwerke und dem Bund gegründet. Auf der Website kernenergie.ch wird behauptet, dass die Organisation «dank akribischer Feld- und Forschungsarbeit» habe zeigen können, dass sichere Endlager «für sämtliche Arten von radioaktiven Abfällen» hierzulande möglich seien.

ZUR ATOMAUSSTIEGSINITIATIVE UND ZUR ENERGIESTRATEGIE 2050 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Transport and storage containers for high active waste standing in the container store building at the interim storage facility ZWILAG in Wuerenlingen in the canton of Aargau, Switzerland, pictured on November 9, 2012. The contrainers are filled with glass waste from reprocessing plants as well as used fuel elements from Swiss nuclear power plants. ZWILAG treats low and medium active waste, and, together with burned-out and recycled burning elements from Swiss nuclear power plants, stores them until they can be transported to their final disposal site. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Zwischenlager für Atommüll in Würenlingen, Kanton Aargau. Bild: KEYSTONE

Allerdings muss ich aus den Medien erfahren, dass die AKW-Betreiber bei den Zahlen tricksen und die SVP mit noch mehr Steuergeldern die Atomenergie subventionieren will, statt die umweltfreundlichen Alternativen stärker zu fördern ...

Viele offene Fragen, eine schlimme Vorgeschichte

Die atomkritische Energiestiftung Schweiz fasst die ungelösten Probleme nach 50-jähriger Forschung zusammen:

Hier sehen wir die Werbe-Broschüre «Sicherheit rundum» der Firma DMT, die die seismischen Messungen im Auftrag der NAGRA durchführt

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screenshot: dmt-group.com

DMT-Spezialisten waren auch im deutschen Asse tätig, wo in einem alten Bergwerk ein «Versuchsendlager» betrieben wurde. Und heute?

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screenshot: greenpeace.de

Ich habe dem international tätigen Unternehmen mehrere (unbequeme) Fragen gestellt, und warte seit über einem Tag auf eine Reaktion

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PS: So, jetzt freue ich mich auf eine rege Diskussion, aber kommt mir bitte nicht mit Kugelhaufenreaktoren! 😒

Update 7. Februar 2017: DMT hat die Frage zu Asse II mit einer allgemeinen Stellungnahme und dem Verweis auf die deutsche Strahlenschutz-Fachstelle beantwortet.

«Die von DMT im Auftrag für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführten Arbeiten, stehen im Zusammenhang mit der vom deutschen Gesetzgeber vorgeschriebenen Rückholung (‹Lex Asse›) der in den 1960er und 1970er Jahren eingelagerten Abfälle aus dem Bergwerk Asse. Zu den Inhalten unserer Arbeit können und dürfen wir keine Auskünfte geben. Jedoch ist das BfS im hohen Maße an einem transparenten Vorgehen interessiert und auch gesetzlich zur Veröffentlichung wesentlicher Unterlagen verpflichtet. Aus diesem Grund sind viele Unterlagen – so auch unsere Arbeiten – im Internet verfügbar. Für noch detaillierte Informationen müssten Sie unseren Auftraggeber, das Bundesamt für Strahlenschutz direkt ansprechen.»

Bernd Hildebrandt DMT GmbH & Co. KG

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    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 19.01.2017 14:01
    Highlight Highlight Wer Abfall produziert, ist auch dafür verantwortlich, diesen entsprechend zu entsorgen. Dies gilt nicht nur für den Haushalt, sondern auch für radioaktive Abfälle.
  • Normi 18.01.2017 14:41
    Highlight Highlight Mit Flüssigsalz-Reaktoren wäre das Problem gar nicht so gross, aber man braucht ja den "Abfall" für die Waffenherstellung ...
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.01.2017 14:51
      Highlight Highlight Mit Atommüll aus ganz normalen AKW ("Druckwasserreaktoren") kannst du keine Atomwaffen herstellen. Da ist zwar auch Plutonium drin, aber eben nicht das richtige Plutonium-Isotop in der dafür nötigen Häufigkeit und Reinheit.
    • Normi 18.01.2017 15:52
      Highlight Highlight Stimmt schon, aber ich dachte eher an uran-munition, ist es für das auch unbrauchbar ?
    • Sauäschnörrli 18.01.2017 16:02
      Highlight Highlight "Abgereichertes Uran fällt als Abfallprodukt bei der Anreicherung von Uran für die Energieerzeugung in Leichtwasser-Atomkraftwerken und bei der Produktion von Kernwaffen an. "

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Uranmunition#Herstellung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spi 18.01.2017 14:15
    Highlight Highlight Was soll denn diese Umfrage? Es fehlt die Antwort: Ja, am bestmöglichen Ort in der Schweiz tiefenlagern und die Zeche dafür zahlen, dass wir bald 50 Jahre lang eine gute Stromversorgung in der Schweiz haben. Ich habe kein Problem damit. Gruss aus dem Zürcher Unterland.
  • Bynaus @final-frontier.ch 18.01.2017 13:43
    Highlight Highlight In der Liste der Optionen fehlt: wir "verbrennen" den "Atommüll" in einem fortschrittlichen Kernreaktor der 4. Generation. In Grossbritannien, den USA, Russland und China werden solche Reaktoren entweder für genau diese Rolle in Erwägung gezogen oder es werden bereits Prototypen gebaut (siehe z.B. PRISM von GE Hitachi). Über 90% der Energie, die im neuen Uran-Brennstab steckt, steckt auch noch im "Müll". Allein in der Schweiz könnte man daraus für rund 500 Jahre CO2-freien Strom im Umfang des heutigen KKW-Beitrags produzieren. Was übrig bleibt, ist nach weiteren 300 Jahren zerfallen.
    • Normi 18.01.2017 14:52
      Highlight Highlight Meinen sie einen thorium reaktor ?
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.01.2017 16:42
      Highlight Highlight PRISM läuft nicht mit Thorium. Aber Flüssigsalz-Reaktoren (ob sie nun mit Uran oder Thorium betrieben werden) sind durchaus eine alternative Option. Stichwort zum Googeln: WAMSR ("Waste Annihilating Molten Salt Reactor").
    • Normi 18.01.2017 18:50
      Highlight Highlight Ich kenne eben nur diese Doku von arte:

      hat diese Fehler ?
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domimar 18.01.2017 13:42
    Highlight Highlight Da wird soviel geforscht und untersucht und überhaupt. Wäre es inzwischen nicht einfach billiger, eine Rakete zu bauen und das Zeug in die Sonne zu fliegen?
    • Marco Ghelfi 18.01.2017 14:46
      Highlight Highlight Billiger vielleicht schon, aber google doch mal "fehlgeschlagene Raketenstarts". Eine solche "Entsorgung" gäbe etliche freiluft Atomversuche mit einer strahlenden Atmosphäre. Daher keine Option.
  • @BlackStar 18.01.2017 13:41
    Highlight Highlight Eigentlich haben wir die Lösung für unsere Abfälle bereits gefunden: Zuerst ins ZWILA zum Abklingen, danach in den alten Reaktoren von Beznau I und Beznau II lagern.
  • mitch01 18.01.2017 13:28
    Highlight Highlight Frage? Wäre es möglich den Menschen immun gegen Radioaktivität zu machen? Gibt es nicht Lebensformen, die sich angepasst haben?
    Hoffe auf interessante Antworten.
    • Helas 18.01.2017 17:12
      Highlight Highlight Genetisch anpassen kann sich nur die Art, nicht das Individuum! Evolutive "Anpassung" heisst in der Biologie immer, dass sämtliche Individuen einer Population krepieren (oder zumindest ohne Nachkommen bleiben) mit Ausnahme von vielleicht(!) ein paar weniger mutierter Individuen, welche zufällig bereits eine abweichende Genvariante aufweisen, die sie dazu befähigt, mit den neuen Umweltbedingungen klar zu kommen. Die bilden dann eine neue Population, während der Rest der Menschheit verreckt. WOLLEN SIE DAS WIRKLICH? Ich bevorzuge humanere Lösungen. Ich will leben!!!
    • Bynaus @final-frontier.ch 19.01.2017 08:40
      Highlight Highlight @Helas: Das stimmt für Menschen aber nur bedingt (Stichtwort Gentherapie).

      @mitch01: Da Radioaktivität natürlich ist (die überwiegende Mehrheit der Dosis, die ein Mensch im Verlauf eines Jahres absorbiert, ist natürlichen Ursprungs, fast der ganze Rest kommt von Röntgenuntersuchungen) hat unser Körper gelernt, mit niedrigen Dosen umzugehen. Aber natürlich nicht mit den hohen Dosen, die von radioaktivem Abfall ausgehen - hier wäre es klüger, wenn wir uns auf der intellektuellen Ebene "anpassen" würden und einen technologischen Weg finden, den Abfall unschädlich zu machen!
  • John Mircovic 18.01.2017 13:23
    Highlight Highlight Das Problem ist wohl, dass Menschen (allen voran die sogenannte "Experten") ihr Wissen sowie ihre Fähigkeit zu prognostizieren, systematisch überschätzen. Dieses Phänomen, nennt sich "Overconfidence-Effekt" und ist in den meisten Fällen unbedeutend, da Fehleinschätzungen im Normalfall keine schlimmen bzw. existenziellen Auswirkungen für die Menschheit haben. Ein Irrtum in dieser Sache wäre jedoch für nachfolgende Generationen verheerend.

    Deshalb sollten wir erst handeln, wenn wir eine sichere Lösung haben. Ich hab leider keine.

  • Daniel Martinelli 18.01.2017 12:57
    Highlight Highlight Die Lobby um die Atomreaktoren ist zu mächtig, als dass das Volk sie beeinflussen könnte. Energie kann bereits seit Jahrzehnten sauber hergestellt werden, ohne die Natur (wir Menschen sind Teil der Natur!) nachhaltig zu belasten, oder gar zu kontaminieren. Technologisch ist es längst möglich, Sonnenenergie in Strom zu wandeln und in Lithium oder Nickel/Metallhydrid Batterien EFFIZIENT und SAUBER zu speichern. Nichts ist so sicher wie der nächste Sonnenaufgang. Warum wird das nicht gemacht? Es ist nicht teuer genug! Es würden etliche Physiker etc. ihren Job verlieren.
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.01.2017 14:56
      Highlight Highlight Es wird nicht gemacht, weil es schlicht zu teuer ist. Noch, sollte man dem hoffnungsfroh hinzufügen.
    • Maett 18.01.2017 22:36
      Highlight Highlight @Daniel Martinelli: die Lithium-Reserven sind bereits fast aufgebraucht und Nickel-/Metallhybrid-Batterien sind nicht effizient. Darüber hinaus wäre der durch die Speicherung zustande kommende Energieverlust immens.

      Es ist also nicht nur nicht effizient oder sauber, sondern vor allem nicht realistisch.

      Wir könnten uns aber direkt aus Wasserkraft versorgen (das konnten wir schon mal). Das funktioniert aber nur mit der Senkung des Energieverbrauchs oder der Senkung der Bevölkerung. Ersteres ist nicht möglich, weil die Volkswirtschaft zerstört würde, zweiteres ist politisch nicht gewollt.
    • Bynaus @final-frontier.ch 19.01.2017 08:43
      Highlight Highlight Die Lithium-Reserven sind bei weitem nicht "fast aufgebraucht"! Ein kurzer Blick in die Wikipedia zeigt: Weltproduktion 2015: 32'500 Tonnen. Weltreserven (nur Land): 14 Mio Tonnen. Im Meerwasser gelöst sind weitere 230 Mia Tonnen. Das Lithium wird uns wohl nie ausgehen (irgendwann spielt ja dann auch das Recycling wieder eine wichtige Rolle).
  • Tagedieb 18.01.2017 12:24
    Highlight Highlight Wie hiess es doch? Atomstrom sei Co2-neutral und die günstigste Art, Strom zu produzieren? (wird zumindest vom BKW noch immer so verkauft: Wer anderen Strom will, bezahlt mehr. Super Propaganda! Bravo!)
    Dass die Endlagerung und der Abbau (der Bau vermutlich auch nicht - dann ist's nämlich erst CO2-neutral) nicht eingerechnet war, fiel ja wieder nur ein paar Verschwörungstheoretikern und Grünen auf, die Mehrheit der Bevölkerung glaubte - und jetzt könnt ihr beten! ...ich könnte k***** wenn ich an die Diskussionen bezüglich AKW denke ...
    • Tagedieb 18.01.2017 15:26
      Highlight Highlight @Stripps Nein, ich postuliere nicht Verlagerung. Ich bin einig mit dir, dass der "Dreck" dort gelagert werden soll, wo er produziert wird!
      Ich postuliere das Verhindern! Da wird eine Ernergie als billig & sauber gepriesen, die weder das eine noch das ander ist und die ein unlösbares Problem mit sich zieht. Wir haben genug Alternativen die tragbarere und einigermassen abschätzbare Nachteile mit sich ziehen. (Gerade in so einem dicht besiedelten Land wie der Schweiz!).
    • Maett 18.01.2017 22:30
      Highlight Highlight @Tagedieb: "Ich bin einig mit dir, dass der "Dreck" dort gelagert werden soll, wo er produziert wird!" - das ist aber wohl eher eine emotionale, statt rationale Logik.

      Es ergibt überhaupt keinen Sinn, dass jedes Land ein sündhaft teures Endlager bauen soll, wenn gesamthaft auch ein einziges reicht. So ein Lager birgt enorme Risiken, dieses aus reinem Idealismus dermassen zu potenzieren, zeugt ja nicht gerade von Intelligenz.

      Ausserdem hat man mit der Atommüll-Recyclingforschung erst gerade begonnen und macht schon deutliche Fortschritte, Tiefenlager wären also reine Geldverschwendung.
    • sqqitS 18.01.2017 22:35
      Highlight Highlight @Tagedieb, ist halt auch schwer für mich, meist bin ich eher rückständig und gegen Entwicklung, wenns mir aber hilft, rechtfertige ich auch eine rückständige Technologie damit dass sie sich noch entwickeln wird.
  • redmug 18.01.2017 12:24
    Highlight Highlight Für die Freunde der Idee, den Müll per Rakete zu entsorgen:
    1) Raketen sind nicht sicher - wenn so ein Ding explodiert und den radioaktiven Inhalt zerstäubt, strahlt die ganze Atmosphäre...
    2) Raketen sind teuer umgerechnet auf die transportierte Last
    3) Es reicht nicht, da einfach was hochzuschiessen, das uns dann wie ein Satellit umkreist. Die kommen irgendwann zurück und verglühen in der Atmosphäre - und dann siehe 1)
    4) Etwas in die Sonne oder aus dem Sonnensystem zu schiessen, braucht sehr viel Energie:
    Play Icon
  • redmug 18.01.2017 12:16
    Highlight Highlight Wir könnten das Endlager tatsächlich in Tschernobyl bauen. Da strahlt es ohnehin schon und daran wird sich sobald nichts ändern. So kann man sich das Vergraben sparen. Bleibt das Transportproblem.
    • Butschina 18.01.2017 13:06
      Highlight Highlight Das ist nicht möglich. Es ist per Gesetz festgelegt, dass der Atommüll innerhalb der Schweiz entsorgt werden muss.
    • gnp286 18.01.2017 14:26
      Highlight Highlight @Butschina: Gesetze können geändert werden.
    • sockyluna 18.01.2017 19:43
      Highlight Highlight Sollten sie aber nicht. Wir sind selbst verantwortlich für unseren Müll und müssen den nicht anderen unterjubeln, welche schon genügend Probleme haben.
  • Maett 18.01.2017 11:46
    Highlight Highlight Es wird nie ein Endlager geben. Allein schon aus dem Grund, dass es hochgradig idiotisch ist, das Risiko, das der Betrieb solcher Anlagen mit sich bringt, zu maximieren, in dem jedes Land so ein Lager bauen soll.

    Wir haben bereits stark verstrahlte Gebiete auf der Erde (z.B. in den USA, Japan, Ukraine, Russland, ...), in der der Müll auch oberirdisch gelagert werden kann (wie in Würenlingen), bis man vom technologischen Stand aus genug weit ist, diesen Müll als Wertstoff weiter zu nutzen (in der Ziviltechnik).

    Eine Nicht-Nutzung wäre eine riesige Menge nicht-genutzter Energie bzw. Wärme.
  • Follower 18.01.2017 11:43
    Highlight Highlight Dass wir Müll produzieren, der auch nach 1'000 Jahren noch genau gleich gefährlich ist wie jetzt und für den es weltweit keine wirkliche Lösung gibt, ist mir unerklärlich. Der Mensch lernt eben wirklich nichts aus der Geschichte...
    • Polybertarian 18.01.2017 14:56
      Highlight Highlight Meinst du CO2? ;)
  • Ohniznachtisbett 18.01.2017 11:25
    Highlight Highlight Irgendwann sind wir vielleicht soweit, dass wir eine Recyclinglösung für Atommüll finden. Es gibt bereits Ansätze. Sonst fällt mir der Mond als sicheres Endlager ein. Technisch aber kaum umsetzbar.
    • Intellektueller 18.01.2017 14:10
      Highlight Highlight Technisch wäre es machbar (ab in die Sonne damit!). Aber ein Fehlstart könnte das Zeug ziemlich weit verstreuen und ganze Länder verseuchen. Zudem ist das sehr teuer.
  • Intellektueller 18.01.2017 11:19
    Highlight Highlight Ich halte oberirdische, bombenfeste Lagerstätten für sicherer aus folgenden Gründen:
    Der radioaktive Abfall kann einfacher und besser beobachtet werden.
    Er kann jederzeit rasch evakuiert oder umgepackt werden, falls erforderlich.
    Warum eigentlich halten die Experten eine Versenkung des radioaktiven Abfalls tief im Erdinnern für am sichersten?
    Und was sagen sie zum Debakel im Atommüllager Asse?
    • Pierre Beauregard 18.01.2017 11:48
      Highlight Highlight Diese Fragen habe ich mir auch schon gestellt und keine befriedigenden Antworten gefunden. Klar ist, dass Erdbeben ein Risiko darstellen würden.
    • pedrinho 18.01.2017 12:28
      Highlight Highlight Eigentlich logisch ......Das risiko beim vergraben scheint doch um einiges höher.

      irgendwann wird es vielleicht eine lösung zur umwandlung, wiederverwendung oder neutralisierung geben. Genug zeit zur erforschung scheint bei ein paar tausend jahren zur verfügung zu stehen.
    • Spi 18.01.2017 14:10
      Highlight Highlight Oberirdisch und bombensicher stehen in Widerspruch zueinander. Also mir ist hunderte Meter unter der Erde deutlich lieber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 18.01.2017 11:07
    Highlight Highlight Nun ja, den Atommüll zwischenlagern, bis SpaceX genügend zuverlässige (wiederverwendbare) Raketen hat.
    Beladen, starten und ciao zäme.
    Sehr wahrscheinlich (ich weiss es nicht) wurde die Möglichkeit, Atommüll in die Tiefen des Weltraumes zu befördern, schon diskutiert und wegen Sicherheitsbedenken ad acta gelegt.

    Zurück auf Feld 1.
    Wiederverwenden? Damit beschäftigen sich diverse Forschergruppen... Dauert aber auch Jahre.

    Sieht so aus, als ob die ganze Sache noch X Jahre im gleichen Prozedere weiterlaufen muss...
    • zurchpet 18.01.2017 11:40
      Highlight Highlight Man hat sich das echt mal überlegt. Aber die möglichen Konsequenzen, wenn ein Transport ins All schiefläuft wurden als zu grosses Risiko eingestuft und deshalb wurde dies verworfen.
    • Pierre Beauregard 18.01.2017 11:44
      Highlight Highlight Transport des Mülls bis zu einem Raketenhafen, Zuverlässigkeit der Raketen insgesamt, Menge des Mülls im Verhältnis zur Anzahl Raketenressourcen, Definition des Ziels für Weltraummülldeponie, Sicherstellung, dass Müll nicht auf Erde zurückfällt usw, usf.
      Ganz einfach: zu viele unbekannte Faktoren, zu viele und zu hohe Risiken.
  • pedrinho 18.01.2017 11:07
    Highlight Highlight In diesem beitrag wird so getan, als ob der ganze muell nur aus a-werken kommt. Eine aufstellung ueber die mengen und quellen waeren IMHO noetig. Irgendwann mal habe ich eine aufstellung gesehen, dabei waren die "abfaelle" aus der energieproduktion eher das kleiner uebel.

    Das heisst nun nicht, dass ich fuer den weiteren betrieb von a-kraftwerken eintrete - im gegenteil.
    • @schurt3r 18.01.2017 11:31
      Highlight Highlight Zwei Drittel der radioaktiven Abfälle stammen aus AKW, heisst es bei kernenergie.ch. Und dabei handelt es sich um die stark strahlenden...

      (Quelle: http://bit.ly/2jvOVZx)
    • Energize 18.01.2017 11:55
      Highlight Highlight @Dani Schurter:

      Die Schweiz plant keine Endlager - sondern Tiefenlager. Die Rückholbarkeit muss jederzeit sichergestellt sein. Deswegen oder unter anderen sind die Kosten so hoch.

      Falls ihr euch für Schulungsunterlagen (echt gut, wenn man die Propoganda teilweise ausblendet) von den Schweizer K-Fachleuten. Bei Interesse würde ich diese liefern.
    • pedrinho 18.01.2017 12:12
      Highlight Highlight danke fuer den link

      BTW:
      "Die gesamten Abfälle aller Kernkraftwerke hätten zusammen in der Haupthalle des Bahnhofs Zürich Platz."

      problem geloest, man muesste es einfach als kunstwerk verkaufen ;)
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  • wombsen 18.01.2017 11:02
    Highlight Highlight ich hoffe man kann den müll irgendwann per rakete direkt richtung sonne schiessen...
    • baBIELon 18.01.2017 11:33
      Highlight Highlight Damit die Strahlungen dann mit Sonnenstürmen zurückkommen?
    • fcsg 18.01.2017 13:11
      Highlight Highlight Können schon... Aber die Risiken sind viel zu hoch, geschweige denn von den Kosten.
  • LeChef 18.01.2017 10:59
    Highlight Highlight Typische Nimby-Einstellung Dani. Irgendwo muss der Müll hin. Von mir aus kann er zu mir in den Garten, wenn das Loch genug tief ist.
    • @schurt3r 18.01.2017 11:35
      Highlight Highlight Not In My Backyard?
      Definitiv nicht!

      Aber auch nicht in deinem oder sonst irgendwo. Ich bin generell gegen das Verbuddeln, wegen Sicherheitsbedenken bzw. weil es keine 100-prozentige Sicherheit gibt und Fehlannahmen auf Generationen hinaus verheerend sein können ☢️
    • rYtastiscH 18.01.2017 12:02
      Highlight Highlight Habe mal eine Doku über diese Thematik gesehen. Da haben sie sich die Frage gestellt, wie sie denn so ein Endlager kennzeichnen sollen.

      Wie können wir garantieren, dass auch in mehreren 10'000 Jahren die Menschen unsere Warnsymbole diesbezüglich verstehen?
    • Statler 18.01.2017 13:26
      Highlight Highlight @rYtastiscH: man kann's nicht garantieren. Anscheinend geht dieses Wissen viel schneller verloren, als man denken würde (2-3 Generationen).
      Witzig die Idee einiger Wissenschaftler, dass man einen Mythos erfinden soll, der dann an die Folgegenerationen weitergegeben wird.
      Ob der Fluch des Pharao aus ähnlichen Gründen entstand? ;)
      Tatsache ist: man kann das Zeug noch so gut vergraben, irgendwann gräbt's einer wieder aus. Warnschilder und Mythen könnten u.U. sogar ein Anreiz dazu sein.
  • Madison Pierce 18.01.2017 10:57
    Highlight Highlight Der Müll gehört an den Standort, der von den Wissenschaftlern als am sichersten ermittelt wurde. Ich wohne am Bözberg. Ein Endlager würde mich nicht gerade erfreuen, aber wenn der Bözberg am besten geeignet ist, soll es so sein.

    Die ganzen "überall, aber sicher nicht bei uns"-Kampagnen ärgert mich sehr. Zumal man den günstigen Strom, die Arbeitsplätze, die tiefen Steuersätze sowie die fast kostenlose Fernwärme auch genommen hat, speziell im Aargau.
  • DerBeserWiser 18.01.2017 10:49
    Highlight Highlight Kugelhaufenreakten!
  • Mario Conconi 18.01.2017 10:47
    Highlight Highlight Vergrabt ihn in meinem Garten. Ist mir doch egal solange ich eine angemessene Gegenleistung kriege.
    • Firefly 18.01.2017 13:20
      Highlight Highlight Die Mafia hätte die helle Freude an dir... und natürlich lebst du auch 200'000 Jahre und dein Garten ist sooooo gross, dass nicht jemand anderer auch betroffen wäre.
  • Sauäschnörrli 18.01.2017 10:47
    Highlight Highlight Könnten wir den Atommüll nicht einfach auf die Lobbyisten, das höhere Kader der Betreiber und die Leute, die hinter Seiten wie kernenergie.ch stecken, verteilen. Die mögen doch Atommüll und gibt bestimmt lustige Storys wenn jemand im Keller einer WG ein 500 Jahre altes Atommüllfass findet, "Ja weisst du, ein Vorfahre von mir war mal Lobbyist für Atomkraftwerke." "Atomkraftwerke?" "Ja, Atomkraftwerke, man hat mit Hilfe von Uranium oder Plutonium Strom erzeugt und dabei ist Müll entstanden, man dachte sogar daran Staubsauger mit Atomkraft zu betreiben." "Gabs damals noch kein Wasser?" ...
  • Chrigi-B 18.01.2017 10:46
    Highlight Highlight Toll wie die mitunter am meisten belasteten Kantone, Aargau und Zürich, jetzt auch noch den Dreck der Restschweiz vergraben dürfen. Wie wäre es mal mit dem Tessin, Vaud oder Graubünden? Wir haben bestimmt noch Militärbunker in der Innerschweiz oder im Bündnerland, die nicht gebraucht werden.
    • baBIELon 18.01.2017 11:36
      Highlight Highlight Du hast sicher gegen den Atomausstieg gestimmt?
  • DerHugentobler 18.01.2017 10:42
    Highlight Highlight Die Frage ist, was wir für eine Alternative haben. Wir haben Atommüll produziert, Punkt. Es gilt damit umzugehen. Wir können es zwischenlagern, mit grossen Kosten, und darauf hoffen, in Zukunft eine gute Lösung dafür zu finden, oder wir können es vergraben, und unser Gewissen damit beruhigen, dass es schon gut sein wird. Das wichtigste scheint mir aber, die AKWs so schnell als möglich abzuschalten und Alternativen zu fördern, um diesem Problem, dass wir nun mit dem Abfall haben, nicht noch mehr Volumen zu geben.
    • Maett 18.01.2017 11:51
      Highlight Highlight @DerHugentobler: das Volumen ist kaum ausschlaggebend, weil sich weder das Risiko (abgesehen von der Logistik, die aber bisher völlig unfallfrei ausgekommen ist), noch die Strahlung multipliziert.

      Aus diesem Gesichtspunkt ist es völlig unerheblich, wann die AKW abgeschaltet werden und ob neue gebaut werden oder nicht.

      Langfristig relevant ist nur, dass radioaktiver Abfall vorhanden ist. Ob es nun 1 Kilogramm oder 100 Tonnen sind.
  • Donald 18.01.2017 10:39
    Highlight Highlight Geologisch mag es Sinn machen, das Lager im Kanton Aargau oder Zürich zu errichten. Aber leider haben die Geologen nicht daran gedacht, dass da viele Menschen leben und es auch immer mehr werden...
    • Intellektueller 18.01.2017 11:07
      Highlight Highlight Das spielt keine Rolle. Ganz egal,wo es gelagert wird (derzeit oberirdisch, mitten unter uns), es muss sicher gelagert werden.
      Wenn es sicher gelagert ist, dann ist es nicht nur für eine, sondern auch für Millionen von Personen sicher.
    • baBIELon 18.01.2017 11:37
      Highlight Highlight Auf der ganzen Erde leben viele Menschen und es werden auch immer mehr...
    • Donald 18.01.2017 12:37
      Highlight Highlight @Intellektueller: Dass es sicher gelagert sein sollte ist mir auch klar. ;)

      @baBIELon: Es gibt aber Orte an denen leben keine oder signifikant weniger, als an anderen.
  • Xelofino 18.01.2017 10:38
    Highlight Highlight Liebe Wutbürger.
    Ich finde es interessant wie gewisse Menschen glauben, die 'Wissenschaft' wisse alles vorauszusagen. Wir haben ein Problem: Atommüll. Wir müssen es beseitigen. Wenn irgendjemand da draussen eine bessere Idee hat wie, dann soll er sich melden. Es gibt momentan keine Alternativen mit dem bestehenden Müll umzugehen und obwohl man bei den Kosten solidarisch ist, scheint das bei der Lagerung nicht der Fall zu sein. Die Kraftwerke laufen nicht zuletzt wegen unserem unersättlichen Hunger nach Strom, bevor man also aufruft, sollte man seine eigenen Handlungsmöglichkeiten überdenken.
  • Töfflifahrer 18.01.2017 10:37
    Highlight Highlight Ich bin immer sehr erstaunt, wenn die sog. Experten davon reden, dass alles sei sicher. Wir wissen doch nicht mal, was in den kommenden Monaten passieren wird. Wie kann da jemand rausposaunen, etwas sei für die nächsten 200'000 Jahre sicher? Wer das glaubt, gehört in die Psychiatrie. Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig als den strahlenden Abfall so, vermeintlich, sicher wie möglich unterzubringen und periodisch eine entsprechende Lagebeurteilung vorzunehmen. Rechnen wir mal die Kosten für die Unterbringung des Abfalls aus, ist die Atomkraft wohl nicht wirklich der Lieferant von billigem Strom.
  • Martin C. 18.01.2017 10:37
    Highlight Highlight Alle, die gegen den Ausstieg gestimmt haben, sollen den Abfall zugeschickt bekommen und müssen ihn in den eigenen vier Wänden lagern 😆.
    • Армин (Armin) 18.01.2017 11:34
      Highlight Highlight Wenn die eine Kiste mitliefern, die dicht ist, warum nicht? ;)
  • saukaibli 18.01.2017 10:33
    Highlight Highlight Also ich hätte ganz ehrlich lieber Atommüll ein paar Hundert Meter unter mir als ein Atomkraftwerk neben mir. Die Gefahr, die von einem aktiven AKW ausgeht, ist so viel grösser als die Gefahr von vergrabenen, in dicken Behältern eingelagerten alten Brennstäben. Klar wäre mir am liebsten keines von beiden, aber irgendwo muss der Atommüll ja hin, dank dem wir Jahrzehnte lang billigen Strom konsumieren konnten.
  • rabatt13 18.01.2017 10:33
    Highlight Highlight einerseits will niemand den, aber die akws früher abschalten geht auch nicht. vielleicht sollte die politik sich mal raushalten, damit die nagra ihre arbeit macht und endlich resultate bringt. diese müssen dann unabhängig und kritisch geprüft werden.
  • NiemandVonNirgendwo 18.01.2017 10:30
    Highlight Highlight Mir fehlt bei der Frage die Antwort "auf den Mond schiessen"...
  • MrBlack 18.01.2017 10:27
    Highlight Highlight Es ist einfach paranoid. Eine Mehrheit der Bevölkerung scheint für die Nutzung von Atomenergie zu sein, aber niemand will den daraus resultierenden Abfall haben. Es gibt aber nicht viele Alternativen; Entweder finden wir ein "sicheres" Endlager im Sinne von "aus den Augen, aus dem Sinn" oder der Atommüll wird für immer zwischengelagert. Würde man die Kosten für die Zwischenlagerung auf den Strompreis aufschlagen, würde sich Atomstrom nicht mehr rentieren, was schon mal ein guter Schritt wäre.
  • Vernon Roche 18.01.2017 10:23
    Highlight Highlight Endlagerparty!!!
  • Tavares 18.01.2017 10:23
    Highlight Highlight Zum Glück steigen wir nicht schon 2029 aus der Kernenergie aus und produzieren noch weiteren Atommüll, bei dem wir nicht wissen, wo zu entsorgen. </Ironie off >
  • KAMPFPANZER 18.01.2017 10:21
    Highlight Highlight Wie wäre es mit: Ja wir lassen es in unserem Garten vergraben, bekommen jedoch für die nächsten 200'000 Jahre den Strom gratis (oder sowas ähnliches)!

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