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Marjorie Taylor Greene, umringt von anderen Trump-Fans. Die 46-jährige Amerikanerin ist seit dem 3. Januar 2021 Abgeordnete ihres Heimatstaates Georgia im Repräsentantenhaus.
Marjorie Taylor Greene, umringt von anderen Trump-Fans. Die 46-jährige Amerikanerin ist seit dem 3. Januar 2021 Abgeordnete ihres Heimatstaates Georgia im Repräsentantenhaus. archivBild: keystone

Twitter sperrt Konto von US-Politikerin und QAnon-Anhängerin vorübergehend

18.01.2021, 06:5318.01.2021, 06:55

Twitter hat den Account der republikanischen Kongressabgeordneten und QAnon-Anhängerin Marjorie Taylor Greene (46) vorübergehend gesperrt.

Greene habe mehrfach gegen die Unternehmensregeln verstossen, teilte das amerikanische Social-Media-Unternehmen am Sonntag (Ortszeit) mit. Die Abgeordnete habe bei Twitter geschrieben, dass es bei den Senatswahlen in Georgia zu Wahlbetrug gekommen sei.

Die Twitter-Botschaften der Kongressabgeordneten wurden daraufhin mit einem Hinweis versehen, dass ihr Inhalt umstritten sei. Wenige Stunden später entschied die Twitter-Führung, Greenes Account für zwölf Stunden zu sperren.

QAnon im Visier

Greene ist im Vergleich zum dauerhaft gesperrten Donald Trump ein Twitter-Leichtgewicht. Die Rechtskonservative hat eine Viertelmillion Follower.
Greene ist im Vergleich zum dauerhaft gesperrten Donald Trump ein Twitter-Leichtgewicht. Die Rechtskonservative hat eine Viertelmillion Follower.screenshot: twitter

Nach dem Sturm auf das US-Kapitol durch randalierende Demonstranten hat Twitter sein Vorgehen gegen rechte Verschwörungsideologen verschärft. Am vergangenen Wochenende löschte die Plattform mehr als 70'000 Konten der QAnon-Bewegung.

Der Twitter-Account von US-Präsident Donald Trump bleibt dauerhaft gesperrt, wie das Unternehmen zwei Tage nach den Ausschreitungen am Kapitol mitteilte.

(dsc/sda/afp)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Unicron
18.01.2021 07:45registriert November 2016
Wer wählt bloss solche Leute...

Gut, wir kämpfen ja hier auch gegen unsere Köppels und Glarners, die finden auch immer genug Schäfchen um nicht komplett irrelevant zu werden.
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Schon gegangen
18.01.2021 08:29registriert August 2016
“100% Pro Life, Pro Gun”
Diese Kombination ist für mich einfach immer noch schleierhaft! Sie schützen das ungeborene Leben mit allen Mitteln, wollen aber möglichst uneingeschränkte Recht das geborene Leben unter die Erde zu bringen....🤦🏼‍♂️
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LubiM
18.01.2021 09:18registriert Mai 2014
Gibt ja noch eine weitere Kandidatin aus dem Nordwesten - ebenfalls Q-Anon und Pro Gun Anhängerin (sowie ordentlich vorbestraft) gab 1-2 Tage vor dem Sturm noch fleissig Touren im Kapitol und schweigt jetzt fleissig dadrüber. Solche Leute sollte man - egal ob erst gerade gewählt oder nicht - wieder rauskatapultieren und hinter Gitter bringen.
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