Klimastreik
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Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend



Jugendliche in der Deutschschweiz befürworten grundsätzlich radikale Massnahmen gegen den Klimawandel – konkrete Schritte wie Diesel- und Benzinmotorenverbote oder einen Verzicht auf Flugreisen oder Fleisch lehnt eine Mehrheit einer Umfrage zufolge aber ab.

Die am Montag im «Blick» publizierte Umfrage des Instituts gfs.bern unter fast 2000 Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren zeigt bei den Befragten äusserst widersprüchliche Haltungen in der Klimafrage.

Einerseits sind 69 Prozent der Meinung, die Menschen müssten sofort handeln, um die Erderwärmung zu stoppen. Fast eben so viele (64 Prozent) fordern, dass die Politik radikale Massnahmen gegen Umweltsünder ergreift.

3 häufige Argumente der Klimawandelskeptiker im Faktencheck

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Video: srf

Andererseits stossen konkrete Massnahmen wie Verbote etwa von Benzin- oder Dieselmotoren bei 66 Prozent auf Ablehnung. Auch beim persönlichen Verhalten kommt der Verzicht auf Fleisch oder Flugreisen nur für eine Minderheit (31 respektive 41 Prozent) in Frage. Ebenfalls eine Flugticketabgabe befürworten nur gut die Hälfte der Befragten.

Am Freitag wollen weltweit Millionen Teenager für den Klimaschutz auf die Strasse gehen. Mit 70 Prozent steht der Umfrage zufolge eine Mehrheit der Deutschschweizer Jugendlichen hinter diesen Klimastreiks. Nur ein knappes Drittel hält nichts davon. Die Aktivistin Greta Thunberg, die den Mega-Schülerstreik initiierte, wird von den befragten Jugendlichen jedoch nicht als Vorbild angesehen – 53 Prozent halten die 16-jährige Schwedin, die in ihrer Heimat zur Frau des Jahres gekürt wurde, für überschätzt.

Die Umfrage des Meinungsforschungsinstitut gfs.bern fand zwischen dem 1. und 8. März online statt. Teilgenommen haben insgesamt gut 16'800 Einwohner, darunter fast 2000 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Der Fehlerbereich liegt bei 1.2 Prozentpunkten. Die Resultate sind repräsentativ für die Deutschschweiz. (sda)

Wie Greta Thunberg zum Vorbild einer Generation wurde

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lusbueb 11.03.2019 17:34
    Highlight Highlight Ja, die jungen Schnösels machen jetzt auf Klimapanik und wettern übers viel Fliegen aber glauben der Selfiestick für 2.99.- vom Aliexpress käme per Rikscha oder berittenem Boten. Wenn ich mir im an einem schönen Sommerabend das Zürichseeufer oder einen beliebigen Pausenplatz anschaue, kann ich nicht glauben, dass das die gleiche Jugend ist, die über CO2 politisieren will. Achhördochauf!
  • TheDoctor 11.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Die Jugendlichen fordern, dass die Politik sich endlich zum Klimaschutz bekennt, wohlwissend, dass sie dann nicht mehr spottbillig in den Urlaub fliegen können. Ausserdem ist dieses Pauschalisieren sowieso zum Kotzen, ich kenne viele, die sich für Klimaschutz politisch einsetzen und auch genau so leben! Und ich kenne viele, die sich nicht für das Klima interessieren und darum viel fliegen, Fleisch essen etc. Nicht alle, die fürs Klima demonstrieren sind Klimasünder. Ihr solltet euch schämen mit eurer lächerlichen Kritik hier, echt!

    *Wohlgemerkt: Richtet sich an die meisten Kommentatoren hier.
  • TheDoctor 11.03.2019 17:11
    Highlight Highlight Die Jugendlichen fordern, dass die Politik sich endlich zum Klimaschutz bekennt, wohlwissend, dass sie dann nicht mehr spottbillig in den Urlaub fliegen können. Ausserdem ist dieses Pauschalisieren sowieso zum Kotzen, ich kenne viele, die sich für Klimaschutz politisch einsetzen und auch genau so leben! Und ich kenne viele, die sich nicht für das Klima interessieren und darum viel fliegen, Fleisch essen etc. Nicht alle, die fürs Klima demonstrieren sind Klimasünder. Ihr solltet euch schämen mit eurer lächerlichen Kritik hier, echt!
  • Sharkdiver 11.03.2019 16:31
    Highlight Highlight I'm Umkehrschluss heisst dies jeder 2.ist für eine flugverkehrsabgabe. Zudem ist dies kein Problem dieser Jugendlichen sondern ein allgemeines Problem der Menschen. Das Motto lautete: bin dafür solange es mich nicht tangiert
  • Chili5000 11.03.2019 14:14
    Highlight Highlight Punkt 1. Man muss die Klimadebatte im Kontext mit der Bevölkerungsexplosion anschauen. Seit 1990 (Ich war da 8 Jahre alt) gibt es eine zunahme von über 40%, allein seit dem Jahr 2000 eine Zunahme von über 22%. Was denkt ihr wohl wie diese Menschen gefüttert werden wollen?? Wir sind mittlerweile bei 7.6 Milliarden. Soviel zu Punkt 1. Punkt 2 wenn wir schon Umweltfreundlicher unterwegs sein wollen. Wieso werden Firmen die sich der E-Mobilität widmen nicht massiv Subventioniert (Tesla z. B)? Jedes Elektroauto müsste Subventioniert oder auf eine andere Art und Weise vergünstigt werden?
    • papperlapapp 11.03.2019 16:30
      Highlight Highlight im ersten Punkt bin ich voll bei dir. Da ist mindestens 50% des Hunds begraben. die anderen sind aber subtiler zu suchen. wir komfortverwöhnten westler wissen nicht wie gut es uns mittlerweile geht und versuchen statt bessere lösungen zu suchen die schiene der kompletten einschränkungen zu fahren. die restliche Welt (7.5 mia) interessiert das keinen scheiss, die wollen unseren standart. Punkt. so.. was jetzt? richtig wäre 4mia bevölkerung mit unserem standart, der ressourcen optimiert wird. Leider nur Wunschträumen...
    • TheDoctor 12.03.2019 00:00
      Highlight Highlight Wenn jeder einen Tesla bekommen würde, wäre die Erde am Ende. E-Mobilität geht völlig am Thema vorbei. Ein Tesla ist immer noch 10-100 mal so schlimm wie die Bahn oder der Bus. Sogar das Flugzeug ist, by the way, je nach Distanz ökologischer als ein Auto. Mobilität sollte weniger nötig sein und vor allem nur (ja, soweit sind wir, dass radikale Massnahmen nötig wären) nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden. Ein weiteres Problem: Nicht das Bevölkerungswachstum, sondern, dass Inder und Chinesen jetzt plötzlich Fleisch essen. Vegane Ernährung kann locker 50mia Menschen versorgen.
    • Chili5000 12.03.2019 11:18
      Highlight Highlight @TheDoctor:
      Hast du mal gesehen wie riesig die Plantagen in Südspanien sind?? Und die ernähren teilweise nur uns Europäer. Hast du nur das geringste Vorstellungsvermögen wie viel Ackerland, Wasser und Wärme es benötigt um die Heutige Population mit "Veganem" Essen zu versorgen? und btw... Wie transportierst du das ganze Gemüse durch die Welt? Aus welchem Vegi-Magazin hast du diese Zahl von 50 Milliarden locker ernähren??
    Weitere Antworten anzeigen
  • who? 11.03.2019 13:00
    Highlight Highlight so cool! kommt alle streiken, dann müssen wir nicht zur schule!! dabei können wir uns ja das neueste iphone bestellen und all die anderen dinge, auf die wir nie verzichten würden..
  • TheDoctor 11.03.2019 12:21
    Highlight Highlight Fliegen ist auch nur ein Teil des Problems. Und Umweltbewusstsein und doch nicht in jeder Hinsicht danach handeln ist immer noch besser als gar kein Umweltbewusstsein. Weiter: Nicht jede/r Jugendlich/e fliegt alleine bzw. mit Freunden. Manchmal sind es die Eltern, die entscheiden, manchmal die Schule, wie und wohin es in Ferien oder Schullagern geht.
  • sherpa 11.03.2019 11:47
    Highlight Highlight es sind nicht nur die Flüge in die Ferien, welche sich die Eltern mit ihren Kindern leisten, es sind genau die selben, welche zwei Autos in der Familie betreiben und damit auch noch um die Ecke fahren um einzukaufen. Scheint mir doch etwas zu verlogen und ein grosses Theater zu sein, was hier alles aufgeführt wird und sich mit lauen Worthülsen bemerkbar machen wollen. All diese Leute haben sich bis vor dem WEF keinen Deut um den Klimawandel gekümmert und tun sich nun wichtig damit. Sich aber auch an all ihre Forderungen halten, kommt diesen Trittbrettler nicht in den Sinn
    • TheDoctor 11.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Herrgottnochmal, es geht um die Zukunft von uns allen, wir sollten gemeinsam fürs Klima kämpfen, statt diejenigen zu zerpflücken, die mehr Klimaschutz fordern.

      Und nochmal: Meine Eltern haben trotz intensiver Kritik meinerseits ein Auto gekauft, als ich in dem Alter war. Bin ich darum ein Heuchler?
    • Lichtblau550 11.03.2019 20:55
      Highlight Highlight Und trotzdem werden die derart aufs Thema „angefixten“ (positiv!) Jugendlichen auch ihre Eltern beeinflussen. Und weil nicht wenige von denen stolz auf das Engagement ihren Kinder sind, wird sich was tun. Vielleicht nicht so schnell wie wünschenswert, aber immerhin.
    • sherpa 12.03.2019 09:08
      Highlight Highlight Doe Hoffnung stirbt zuletzt!
  • walsi 11.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Es ist halt ein Unterschied etwas zu fordern und dieses dann umzusetzen. Die Jungen fordern, dass man auf Flüge verzichten soll, bis sie merken, dass sie selber betroffen sind. Keine Ferien auf Mallorca oder Ibiza, kein Weihnachtsshoping in New York, Kein Sprachaufenthalt in den USA oder Australien, England tuts auch und ist mit dem Zug erreichbar.
  • Thomas77 11.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Die Umfrage ging nicht nur an die Klimastreikenden, sondern an alle Jugendlichen. Unter diesen Umständen sind die Resultate ganz gut - nur die Umfrage war schlecht, oder zumindest der Titel des Artikels. Befragt ausschliesslich Teilnehmende des Klimastreiks, wenn ihr unbedingt eine Schlagzeile braucht!
  • Xriss 11.03.2019 11:18
    Highlight Highlight Danke.
    Fühle mich in meinem kürzlichen Kommentar, der fleissig geblitzt wurde, bestätigt.

    https://www.watson.ch/schweiz/klima/492837597-so-organisiert-sich-die-klimajugend#comment_1663901
  • artyfrosh 11.03.2019 10:56
    Highlight Highlight Ich finde das auch eine völlig legitime Haltung. Viel zu lange schon wird die Verantwortung auf das Individuum alleine abgewälzt. Als Konsument darf man nichts mehr kaufen und nirgends mehr Hinfliegen, wenn man sich für den Klimaschutz einsetzt - aber Konzerne dürfen alles möglich verkaufen und anbieten und werden tief besteuert. Also zu Recht, soll die Jugend noch hinfliegen wo so will, essen was sie will und tun was sie will. Immerhin tun sie es bedacht und setzten sich dennoch für eine Zukunft ein!
    • walsi 11.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Du hast die Freiheit ein Angebot, weiches dir unterbreitet wird,abzulehnen.
    • stabiler 11.03.2019 11:53
      Highlight Highlight Und "die Konzerne" werden antworten: Wir bieten nur an, was nachgefragt wird.

      Natürlich bist du als Konsument in der Verantwortung. Kein "Konzern" überlebt auf die Dauer, wenn er etwas anbietet, was nicht nachgefragt wird.

      Aber so ist es eben oft: Niemand will Massentierhaltung, trotzdem wird Tierwohl-Label-Fleisch kaum gekauft.

      Entweder man sieht ein, dass jeder Franken, den man ausgibt, eine Art Stimmzettel ist, oder man denkt sich: Die Bauern/Politiker/Konzerne/Kontrolleure etc. müssten halt...

      Von wahnsinnig viel Reife zeugt Letzteres meines Erachtens nicht.
    • who? 11.03.2019 13:03
      Highlight Highlight ist doch egal, wo angefangen wird. die wellen bewegen sich dann in alle richtungen.. aber am besten veruchen alle gleichzeitig ihr bestes zu geben..
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigT 11.03.2019 10:50
    Highlight Highlight Natürlich gibts es hier gewisse Interessenskonflikte, auf der einen Seite steht der Klimawandel, welcher immer mehr ein imminentes Problem darstellt, allerdings wird von den Demonstrierenden verlangt, dass diese den ökologisch veträglichsten Lebensstil auch leben. Besonders in angesicht der Tatsache, dass 100 Grossfirmen gut 71% der weltweiten Emissionen ausmachen, finde ich es absolut schwach nachher die anzugreifen, welche immerhin ansatzweise einen Unterschied machen wollen.
    • stabiler 11.03.2019 12:07
      Highlight Highlight Die "100 Grossfirmen" blasen aber nicht aus Spass an der Freude ein wenig CO2 in die Luft, sondern weil sie etwas produzieren und dann am Markt anbieten, was nachgefragt wird.

      Ich finde es deshalb legitim, dass man einer Bewegung, die den Klimanotstand ausrufen will, Politiker fürs Nichtstun kritisiert und zum Teil einschränkende Forderungen stellt, bezüglich des eigenen Konsumverhaltens ein wenig kritisch beäugt.

      Denn wer nur (von anderen) fordert, aber persönlich zu keinem Verzicht bereit ist, zeigt doch nur, dass er im selben Dilemma steckt, wie die kritisierte Politik.
    • Dr no 11.03.2019 12:59
      Highlight Highlight
      denk doch mal zu ende. die 100 Grossfirmen produzieren ja nicht als Selbstzweck. Nur weil es Konsumenten gibt, produzieren sie überhaupt.
    • BigT 11.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Da habt ihr absolut Recht, schlussendlich bestimmt die Nachfrage was produziert und verkauft wird, jedoch bin ich mir sicher das einige Firmen darunter mit kleinen Anpassungen einen grossen Beitrag zum gesamten CO2-Ausstoss leisten können. Absolut, das sollte ja auch kritisch beäugt werden und nicht blindlings umgesetzt werden. Trotzdem finde ich die Anschuldigungen (sicherlich teilweise wahr) ein bisschen sehr einfach dahergeholt. Nur weil man sich für etwas grösseres einsetzt, bedeutet das nicht das man auf alles verzichten muss. Dennoch gibt es sicher auch viele scheinheilige Demonstranten.
  • Nik G. 11.03.2019 10:15
    Highlight Highlight Prinzipiel finde ich es auch nicht schlecht darauf zu verzichten. Die Politik soll gefordert werden Alternativen anzubieten und zu fördern. Firmen dazu zu zwingen Änderungen vorzunehmen. Die schlimmsten Klimasünder ist nicht das Autofahren, sondern die Kohlekraftwerke und die Transport- und Kreuzfahrtschiffe. Beim Fliegen soll die Politik handeln und zum Beispiel wieder die Nachtzüge einführen und die Bahnnetze in Europa verbessern sodass Zugfahren schneller ist.
  • Maranothar 11.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Die Umfrage kann man kaum als representativ bezeichnen. Nur 2000 Jugendliche und wahrscheinlich kaum einer der an den Demonstrationen war.

    Wenn dann noch wie so oft die Fragen schwarz/weiss waren, ist die ganze Aktion überflüssig.
  • Posersalami 11.03.2019 09:54
    Highlight Highlight „Die am Montag im «Blick» publizierte Umfrage des Instituts gfs.bern“

    Ich kann den Blick nicht lesen weil ich einen Adblocker laufen habe. Aber wo wurden die Jugendlichen befragt? Am Autosalon oder auf der Klimademo?
    • Pointer 11.03.2019 11:09
      Highlight Highlight Dann solltest du den Content-Filter wechseln.
  • Schneider Alex 11.03.2019 09:50
    Highlight Highlight Klimahysterie ist eine Wahlkampagne für die Grünen.

    Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz führt neben dem technischen Fortschritt über weniger Einkommen und eine geringere Bevölkerungszahl. Bleiben wir realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Die hauptsächlich von den Medien gepushte Klimahysterie ist eine verdeckte Wahlkampagne für die Grünen.
    • morales 11.03.2019 10:41
      Highlight Highlight Bleiben wir realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz:
      https://www.publiceye.ch/de/themen/rohstoffhandel

      1/4 wird über die Schweiz gehandelt, obwohl nicht ein g dafür in die Hand genommen werden muss und die 0 Mehrwert generiert (abgesehen vom Monetären Standpunkt her)
    • Skip Bo 11.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Evo, also wir werfen die Rohstoffhändler aus dem Land, und schon bessert sich das Klima?
    • morales 11.03.2019 14:31
      Highlight Highlight ich meine nur, es heisst immer wieder, das wir als kleine schweiz keinen einfluss hätten. Aber so wies aussieht ist unser Finanzplatz ziemlich dick drin. Anders herum: weisst du wo deine Säule 3a angelegt ist? weisst du in welche Produkte die AHV investiert? Das sind alles Mittel, die wir unbewusst zur verfügung stellen. Daselbe gilt übrigens auch für Rüstung und andere zweifelhafte Geschäfte... Ethik spielt in der Finanzwelt eine zu kleine Rolle.
  • Töfflifahrer 11.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Mir kommt da so der Verdacht auf, dass diese Antworten so interpretiert werden, dass die Jugendlichen diskreditierte werden können.
    Beispiel: "nur für 59% der Jugendlichen spielt der Elektroverbrauch eine Rolle", Nun lieber Blick, sollte es nicht eher heissen "Bereits bei 59% der ....". Überall ist die Bereitschaft der Jungen sich einzuschränken einiges grösser als bei den Älteren. So zielt die gesamte Interpretation auf "Glas halb leer" hinaus. Ich nenne dies Manipulation!

  • Snowy 11.03.2019 09:41
    Highlight Highlight So tickt nun mal der Mensch - und genau deswegen braucht es entsprechende Gesetze.

    Eigeninitiative ist gut und recht - bringt uns aber nicht entscheidend weiter.

    Erst wenn Gesetze verabschiedet sind, wird (muss) sich die breite Masse und die Industrie bewegen.

    Sad but true.
  • René Obi 11.03.2019 09:34
    Highlight Highlight Was fast niemand will ist selber verzichten, während die Mehrheit weiterhin drauf scheisst. Wenn die Frage lauten; wenn sich alle dran halten müssten, würden wir es dann befürworten.
  • Butschina 11.03.2019 09:13
    Highlight Highlight Die Haltung gegenüber Greta finden 70% überhöht??? Wenn ich jemandem abkaufe, dass sie etwas verändern will dann ist es Greta.
    Wären die Teilnehmer der Klimastreiks alle mit gleichem Herz dabei stünden die Chacen besser dass etwas ändert. Am Meisten verändern kann man bei Flug-und Autoreisen und den Lebensmitteln. Ferien kann man wunderschöne machen ohne zu fliegen. Es müsste nichtmal auf alles verzichtet werden, wenn die Mehrheit mithilft.
    Ist wohl nicht umsetzbar, aber ich fände es gut wenn Benzin, Diesel und Kerosin höher versteuert würden jemehr eine Person fliegt oder fährt.
  • THEOne 11.03.2019 09:11
    Highlight Highlight sagt mir ein beispiel in sachen klimaschutz wo die schweiz vorbild für die ganze welt war und es auch was gebracht hat.... nur eines... das reicht schon....
    noch fragen...?
    • Herr J. 11.03.2019 09:41
      Highlight Highlight Das alte Musterschülersyndrom. Wen interessiert's in der weiten Welt, was die Schweiz so toll macht? Wissen wir etwa Bescheid über die Innovationen in der Gesundheitspolitik in Burkina Faso? Eben...
    • THEOne 11.03.2019 12:36
      Highlight Highlight evtl. haben sie falsch verstanden. mir gehts eher darum, dass alle lauthals schreiend und teils schon aggresive formen annehmend dies und das und jenes fordern in sachen klimaschutz und auch noch ernsthaft glauben die welt orientiere sich an der kleinen schweiz.
      rottet die menschheit aus und die ökokatastrophe ist gelöst. alles andere ist pure heuchelei aus dem lehrbuch
    • rodolofo 11.03.2019 15:17
      Highlight Highlight In der Bio-Landwirtschaft wird viel weniger Energie verbraucht. Und die Schweiz ist bei der Entwicklung der Bio-Landwirtschaft in der Spitzengruppe mit dabei!
  • Cadinental 11.03.2019 08:49
    Highlight Highlight Man sollte so eine Demo mal am Samstag machen, dann kämen nur noch ein Bruchteil der Teilnehmer. Dann haben sie nämlich was besseres zu tun. Aber während der Schule ist das natürlich schon sexy ;)
    • Ramon Sepin 11.03.2019 09:20
      Highlight Highlight 6.04. nationale kundgebung
    • xHascox 11.03.2019 09:33
      Highlight Highlight Man kann auch einfach so die schule schwänzen. Das streiken wird von der schulleitung nicht toleriert und gleich sanktioniert wie normales schwänzen.
    • rodolofo 11.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Ja, aber die Schule ist ja auch nicht immer so toll...
  • Macto 11.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Ich finde es beschämend: Statt Lösungen zu präsentieren und mitzudenken werden in den meisten Artikeln von NZZ bis watson die TeilnehmerInnen der Streiks denunziert. So eine Umfrage würde man besser an den Klimastreiks selber durchführen. Nur ein Bruchteil der Jugend geht da demonstrieren. Ich kann ja auch mal so eine Umfrage starten und SVP und FDP Mitgliedern diese Frage stellen. Auf Grundlage dessen nenn ich die Grünen dann Heuchler. Idem: Fragt euch doch mal weniger was die machen und etwas mehr, was ihr denn für Klimaschutz macht.
  • Zwei Fallende Stimmen 11.03.2019 08:39
    Highlight Highlight Also einen derart krassen Widerspruch sehe ich da nicht: immerhin ist fast die Hälfte FÜR konkrete Massnahmen. Möglicherweise sind sie auch der Meinung, dass nicht einfach sie mit Verzicht wiedergutmachen sollen, was die vorherigen Generationen verbockt haben. Finde ich irgendwie auch nachvollziehbar. Daraus einen Widerspruch zu konstruieren ist unfair
  • Füdlifingerfritz 11.03.2019 08:38
    Highlight Highlight Ganz interessant ist auch diese Studie aus Deutschland:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gruenen-waehler-halten-rekord-bei-flugreisen-a-1002376.html
    Sie zeigt auf, dass niemand mehr fliegt als Wählerinnen und Wähler der Grünen und von "die Linke". Die also, die am lautesten nach Flugverboten und dergleichen schreien, sind genau die, welche am ehesten ins Flugzeug steigen. Ganz schön scheinheilig.
    • malina2 11.03.2019 09:19
      Highlight Highlight In der Regel werden keine Flugverbote gefordert, sondern höhere Preise. Das heisst, die Armen sollen nicht mehr Fliegen, die oftmals wohlhabenden Links-Grünen welche diese Forderung stellen betrifft das aber nicht. Klassischer Fall von: Umweltschutz ja, aber bitte so dass es mich nicht betrifft.
    • rodolofo 11.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Ein guter Freund von mir scheint Deine These zu bestätigen:
      Er ist saisonal ausgewandert, nach Südamerika, in die Anden.
      Dort lebt er den Sommer über, also jetzt, wo es bei uns Winter ist, als eine Art "action anthropologist" gut integriert bei den Nachfahren der Inkas, den Indios.
      Der Winter dort ist aber so rau, dass er entweder nach Burnes Aires zieht, oder hier in der Schweiz den Sommer verbringt.
      Dadurch wird er zu einer Art Kultur-Botschafter, der drei Welten miteinander verbinden kann und hoch interessante Vergleiche und Beobachtungen macht!
      DAFÜR lohnt sich die Vielfliegerei!
    • Füdlifingerfritz 11.03.2019 10:23
      Highlight Highlight @Dr. oec.
      Und die konservative CDU ist fast gleichauf mit der SPD, genau. ;-)
      Dass sich das 1:1 auch die CH ableiten lässt, habe ich auch nicht behauptet. Aber glauben Sie echt, dass der klassische SVP-Wähler vom Land, der ist, der mal eben Australien bereisen oder einen Städtetrip nach Prag unternehmen will? Oder könnten es doch eher die jungen, urbanen meist links-wählenden Städter sein? Oder eben ältere, gut betuchte Grünen-Wähler? Denken Sie mal drüber nach...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jerry Cad 11.03.2019 08:38
    Highlight Highlight Wie sollten sie, wenn sie's nicht anders kennen. Die Jungen wollen doch auch die Vorzüge genissen, die, die vor Ihnen waren, hatten.
    Aber immerhin haben sie trotzdem erkannt, dass sich etwas ändern muss.
    Und wer weiss, vielleicht haben sie sogar den Mumm in den einen oder anderen sauren Apfel zu beissen.
    • Lichtblau550 11.03.2019 21:31
      Highlight Highlight Und vielleicht sind ja gerade jene, die schon x-mal den nervigen Kids- und Teenclub im sackteuren Ferienresort erlebt haben, von Ferien auf dem Bauernhof begeistert ...
  • aglio e olio 11.03.2019 08:35
    Highlight Highlight Die Kinder lernen am Modell.
    • rodolofo 11.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Und sie rebellieren dagegen...
      Meistens.
  • ahaok 11.03.2019 08:32
    Highlight Highlight Ich habe an der Umfrage teilgenommen, jedoch fand ich sie nicht sehr gut. Bei den meisten Fragen konnte man sich nur zwischen "Wir müssen in Hysterie verfallen und sofort alle Autofahrer, Nicht-Veganer und weitere Klimasünder öffentlich hinrichten." oder "Donald Trump hat recht. Den Klimawandel gibt es nicht, es hat ja diesen Winter geschneit." entscheiden. Weniger radikale Antworten gab es nicht.
    • Ramon Sepin 11.03.2019 09:20
      Highlight Highlight Alle Nicht Veganer hinrichten? Okay wird gemacht
    • P. Silie 11.03.2019 09:22
      Highlight Highlight Yep - absolut richtig! Genau das meinte ich vollkommen emotionalisierte Diskussion. Hinzukommt noch, dass viele das Gefühl haben dass sie nach dem Lesen von ein paar Artikeln über irgendein Thema nun plötzlich als Experten dastehen... Man nennt dies auch 'Prof. Dr. Google', solche die durch die Google-Universität gegangen sind
    • Töfflifahrer 11.03.2019 09:36
      Highlight Highlight Danke für diese Info, das weiss man jetzt wenigstens wie man diese Headline zu werten hat. Kurz es scheint als ob diese Umfrage für den Ar... ist und soll wohl einfach die Jungen dämlich aussehen lassen. So hat man dann ein Argumentatorium um die Forderungen der Jugendlichen ad absurdum zu führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Takapuna 11.03.2019 08:13
    Highlight Highlight Wie ähnlich die Jugend uns alten Säcken doch ist.
    Klimaschutz ist cool und hip. Aber mit dem Klimaschutz sollen zuerst einmal alle anderen anfangen, damit man selber auf nichts verzichten muss.
    Ohne Verzicht auf Wohlstand und Luxus geht leider auch der Klimaschutz nicht. Die Menschheit sollte dringend lernen wieder einfacher zu leben und sich mit weniger zufrieden zu geben.
    • rodolofo 11.03.2019 09:31
      Highlight Highlight Mich stört diese Betonung auf die Aspekte "Verzicht", "unlustig-strenge Askese" und "griesgrämiges Leiden an der Selbst-Kasteiung".
      All das muss nicht zwangsläufig so sein, wenn wir einen nachhaltigeren Lebensstil wählen.
      Ich kann mich auch auf einen tollen Club an meinem Wohnort konzentrieren beim Ausgang!
      Oder ich kann mit mehr körperlicher Arbeit draussen in der Natur den Gang in eines dieser grässlichen Fitness-Center überflüssig machen!
      Materielle "Armut" verwandelt sich dann in einen Vorteil, wenn es ums Aufräumen, oder Zügeln von all dem unnötigen Wohlstands-Krimskrams geht.
      Usw.
    • RichPurnell 11.03.2019 09:48
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      40% der Jugendlichen sind bereit fürs Klima zu verzichten und dann kommt so ein Titel wie "Widerspruch der Jungend".

      Das ist verdammt viel! Fast die Hälfte sogar.

      Wie siehts dann bei Erwachsenen aus? 0.01% und die Hälfte kriegt Weinkrämpfe wenn man ihnen Tempo 50 im Dorf und Zweitauto verbieten will..?

      Bevor die Erwachsenen (die wesentlich mehr erreichen können), nicht solche Zahlen vorweisen können sollten sie mal schön ruhig sein....
    • dorfne 11.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Zuerst muss Bewusstsein entstehen und dann, in einem zweiten Schritt die Verhaltensänderung. Es ist nur ehrlich wenn die Jungen sagen, ein Verzicht auf Fleisch- und Flugreisen komme für sie nicht in Frage. Aber vielleicht reduzieren sie den Konsum von Fleisch und Flugreisen. Das wär ein Anfang. Wichtig ist, dass die Dikussion nicht einschläft. Verbote müssen aber irgendwann kommen. Noch ein Dürresommer wie 18 und der Kessel ist geflickt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yann Wermuth 11.03.2019 08:09
    Highlight Highlight Und wieder solcher bs... sorry, aber hier nochmal zum mitschreiben: Schuld am Klimawandel sind die Generationen vor denen die demonstrieren, die haben sich zu rechtfertigen, nicht die Jungen! Lasst euch ja nicht einreden ihr dürftet nicht kritisieren, nur weil ihr PET-Flaschen nutzt. Es geht um eine politische/gesellschaftliche Frage, keine persönliche!
    • Herr J. 11.03.2019 09:46
      Highlight Highlight Undankbarkeit gegenüber den Vorfahren hat für mich ein "Gschmäckle" von Selbstgerechtigkeit. Es ist zwar das Vorrecht der Jugend, die Elterngeneration schlecht zu finden, aber applaudieren muss man dazu noch lange nicht. Es wird den heutigen Jungen später gleich gehen, auch sie werden von den nachfolgenden Generationen blöd angemacht werden, einfach bei einem heute noch nicht bekannten Thema.
    • Yann Wermuth 11.03.2019 13:44
      Highlight Highlight Sofern der Planet überlebt....
  • rodolofo 11.03.2019 08:01
    Highlight Highlight Ein Umdenken im Kopf kann dazu führen, dass auch im konkreten Alltag anders gehandelt wird.
    Wer ein Ziel hat, entwickelt auch den Ehrgeiz, diesem Ziel näher zu kommen.
    Sonst hängen wir einfach herum und lassen uns von spontanen Einfällen und Begebenheiten treiben.
    Wenn wir dabei nicht zu viel Energie verbrauchen, geht aber auch das in Ordnung... ;)

Warum Greta Thunbergs Segelreise nach New York klimaschädlicher ist als ein Flug

Per Segelboot reist Greta Thunberg zurzeit nach New York – um das Klima zu schonen. Doch ihr Segeltörn hat Flüge zur Folge, die ihre Bilanz ins Negative ziehen.

Die Segelreise von Greta Thunberg von Plymouth nach New York verursacht mehr Klimaemissionen, als ihr lieb ist. Etwa fünf Mitarbeiter würden die Yacht nach Europa zurücksegeln, sagt Andreas Kling, Pressesprecher von Thunbergs Skipper Boris Herrmann, am Donnerstag zur deutschen Tageszeitung taz.

«Natürlich fliegen die da rüber, geht ja gar nicht anders», sagt Kling zur taz. Und Skipper Herrmann werde für die Rückreise das Flugzeug nehmen. Thunberg ist mit ihrem Vater Svante und den Seglern …

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