DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Dem FCZ droht der erste Abstieg seit der Saison 1987/88.
Dem FCZ droht der erste Abstieg seit der Saison 1987/88.Bild: KEYSTONE

Kopf hoch, liebe FCZ-Fans! Die Challenge League hat ja auch ihre Vorteile

Nach dem 0:4 gegen Lugano steht der FC Zürich drei Runden vor Saisonschluss mit einem Bein in der Challenge League. Nicht so schlimm – ein allfälliger Abstieg hätte ja auch seine guten Seiten ...
12.05.2016, 12:0127.05.2016, 17:12

Chancen auf einen Pokal steigen gleich zweimal

Zwar hat der FCZ im neuen Jahrtausend drei Meistertitel feiern können, doch in den letzten sieben Jahren gab es am FC Basel kein Vorbeikommen mehr. Und auch in Zukunft wird der goldene Meisterpokal wohl regelmässig am Rheinknie in die Höhe gestemmt werden. Gut, erhält der Gewinner der Challenge League auch eine «Meistertrophäe». Die ist zwar nur silbern, lässt sich aber auch mit alkoholischem Getränk füllen.

Auch im Cup steigen die Chancen auf den Pott. Schliesslich wird man als Challenge-Ligist von den Oberklassigen gerne mal unterschätzt.

Der Meisterpokal der Challenge League.<br data-editable="remove">
Der Meisterpokal der Challenge League.
Bild: TI-PRESS

Weniger Risikospiele = mehr Alkohol

Hach, wie ist das mühsam! Wenn der FC Basel kommt oder das Derby gegen GC ansteht, dann muss auch der hinterletzte Zuschauer im Stadion (ausser auf den VIP-Plätzen natürlich) auf sein Bierchen verzichten. Diese Probleme würden sich in der Challenge League zerschlagen. Prost!

Two down, four to go.<br data-editable="remove">
Two down, four to go.
Bild: KEYSTONE

Derby in einem reinen Fussballstadion

«Das einzige echte Fussballstadion im Kanton», so lautet der Slogan des FC Winterthur für sein schmuckes Kleinstadion Schützenwiese. Dort würde in der kommenden Saison vor 9400 Zuschauern das erste Zürcher Derby in einem reinen Fussballstadion seit dem Abbruch des Hardturms stattfinden. Volles Haus statt gähnende Leere wie im Letzigrund – und das für nur gerade 15 (Stehplatz) bzw. 25 Franken (Sitzplatz).

Die neue Gegentribüne der Schützenwiese.<br data-editable="remove">
Die neue Gegentribüne der Schützenwiese.
bild: Instagram/corvus_milad

Wiedersehen mit alten Freunden

Die Challenge League ist gespickt mit Traditionsvereinen. Die prominentesten: der FC Aarau (3x Meister), Neuchâtel Xamax (3x Meister) und Aufsteiger Servette (17x Meister). Hinzu kommen die ehemaligen A-Klubs Chiasso, Schaffhausen, Wil und Winterthur (3x Meister).

Die Challenge-League-Karte der Saison 2016/17.<br data-editable="remove">
Die Challenge-League-Karte der Saison 2016/17.
bild: watson

Mehr freie Wochenenden dank Montagsspielen

Nein, beliebt sind sie nicht, die Montagsspiele in der Challenge Leauge. Aber wieso eigentlich? Die Fans können so am Samstagabend mit Kollegen in den Ausgang, mit der Freundin ins Kino oder mit der Familie einen lustigen SpieleFernsehabend verbringen; am Sonntag auf die Skipiste, in die Berge oder endlich wieder einmal ans grosse Familienfest. Ausserdem ist die Fernsehpräsenz so auch in der zweithöchsten Schweizer Liga garantiert – und man gerät nicht so schnell in Vergessenheit.

TV-Spiele aus Wohlen: Spielt Zürich in der Challenge League, hätte es wohl viele Montagspartien.<br data-editable="remove">
TV-Spiele aus Wohlen: Spielt Zürich in der Challenge League, hätte es wohl viele Montagspartien.
Bild: KEYSTONE

Endlich wieder Heimsiege

Verwöhnt wurden die FCZ-Fans in dieser Saison im heimischen Letzigrund nun wirklich nicht. Nur drei Heimsiege durften sie in 17 Spielen bislang bejubeln. Der Negativ-Höhepunkt war gestern Abend das 0:4 gegen Lugano. Das dürfte sich in der Challenge League rasant ändern: Selbst der FC Aarau hat heuer im Brügglifeld schon siebenmal gewonnen.

In der Südkurve dürften die Fans endlich wieder Siege bejubeln.
In der Südkurve dürften die Fans endlich wieder Siege bejubeln.Bild: freshfocus

Reisen an Orte, die kein FCZ-Fan zuvor gesehen hat

Hand aufs Herz: Die zwei Auswärtsfahrten pro Saison nach Basel und Bern, zu Luzern und St.Gallen werden mit der Zeit langweilig. Endlich gibt es wieder neue Stadien und Regionen zu entdecken! Oder welcher junge FCZ-Fan war schon einmal im Stadio Comunale von Chiasso, im Wiler Bergholz oder im Stade Sous-Ville von Baulmes?

Das Stade Sous-Ville in Baulmes hat sicherlich seinen Reiz, vielleicht nicht gerade an einem verschneiten Wintertag.<br data-editable="remove">
Das Stade Sous-Ville in Baulmes hat sicherlich seinen Reiz, vielleicht nicht gerade an einem verschneiten Wintertag.
Bild: KEYSTONE

Neue Gesichter im Klub

Ein Abstieg in die Challenge League kann ausserdem auch ein Neuanfang sein. Alte Zöpfe (Hyypiä!, Canepa?) können abgeschnitten werden. Statt auf satte, ewige Talente könnte man auf willige, junge Spieler – sofern noch nicht verkauft – setzen und um ein paar Teamstützen (Brecher, Koch, Buff, Schönbächler) eine neue Mannschaft aufbauen. 

Wer bliebe bei einem Abstieg an Bord?<br data-editable="remove">
Wer bliebe bei einem Abstieg an Bord?
Bild: KEYSTONE

Herzlichen Dank für die geistige Vorarbeit @SamuelDubno.

Sie schafften den direkten Wiederaufstieg in die Super League

1 / 6
Sie schafften nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg in die Super League
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ein harter Kampf, aber Sieg ist Sieg – der FCZ gewinnt bei Servette
Der FC Zürich gewinnt bei Servette 2:1 und bleibt an Leader Basel dran. Die Genfer bleiben derweil trotz engagierter zweiter Hälfte in einer Negativspirale.

Als Antonio Marchesano nach einer halben Stunde Sturmpartner Assan Ceesay mit einem magistralen Steilpass lancierte und der Gambier Servette-Goalie Frick beim Abschluss keine Chance liess und sein zehntes Saisontor buchte, schien die Partie den erwarteten Lauf zu nehmen.

Zur Story