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Da steckt er drin, «der Neue» im Haushalt ... bild: watson

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1 Roboterstaubsauger gegen 1 Trillion Hundehaare – und was ich daraus gelernt habe

Du spielst mit dem Gedanken, zuhause einen Roboter auf Putztour zu schicken und die Füsse hochzulagern? Hier sind zehn «Learnings», nicht nur für Haustierbesitzer.



Du sollst nicht beim Saugen zuschauen

Auch wenn es noch so reizt, aber ... gerade für stolze Neuhalterinnen und Neuhalter eines Roboterstaubsaugers gilt: Zuschauen kann verunsichern – oder sogar unglücklich machen.

Zumindest dann, wenn «der Neue» nicht wie erwartet putzt, sondern den Dreck umkurvt, verrückte Pirouetten dreht und scheinbar orientierungslos durch die Stube rast. 🙈

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Die iPhone-App zeigt an, wo der Staubsauger gerade durchgefahren ist ... screenshot: watson

Pro-Tipp: Mach einen Spaziergang und lass dem Frischling Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Gut möglich, dass es nach ein paar Fahrten schon viel besser klappt.

Dieser Beitrag basiert auf den praktischen Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen mit einem Roboterstaubsauger der neusten Generation sammeln konnte. Beim Testgerät handelt es sich um einen Electrolux PUREi9, den mir der schwedische Hersteller als Leihgabe zur Verfügung stellt. Das gleiche Modell wird in Deutschland als AEG RX9 verkauft. Ein ausführlicher Testbericht ist in Vorbereitung und folgt bei watson.ch/Digital.

Gib ihm einen Namen

Putzen ist Männersache, ganz klar! Darum sollte ein Roboterstaubsauger auch einen männlichen Namen tragen.

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In der engeren Auswahl waren auch Phil und Fulgencio. bild: watson

Hör auf Yoda!

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(Du verstehst nicht? Dann lies hier.)

PS: Es lohnt sich nicht nur für Lesefaule, auch bei YouTube reinzuschauen. Wenn man nach dem Modellnamen sucht, stösst man mit etwas Glück auf hilfreiche Ratschläge.

Kenne deine Feinde

Wenn dein Haustier im Frühling solche Büschel «verliert», musst du dir keine Sorgen machen wegen Katzenhaaren ...

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Der Labrador Retriever hat ein recht kurzes und glattes Fell. So weit die gute Nachricht. Doch darunter liegt die Unterwolle. bild: watson

Du sollst ihn fahren lassen, wenn er allein ist

Roboterstaubsauger machen Lärm. Und Lärm ist ungesund. Selbst dann, wenn er sich in vermeintlich erträglichen Grenzen hält. Am besten ist der Lärm, den man gar nicht hört.

Das gilt nicht nur für alle zwei- und vierbeinigen Mitbewohner, sondern auch die gefiederten (siehe Punkt 6).

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Misstrauisch beäugt, dreht der Neue seine Runden. Im Eco-Modus, um die Ohren zu schonen. bild: watson

Haustiere haben immer Vorfahrt Vorrang

Den Hund allein zuhause lassen und dann übers Smartphone den Roboterstaubsauger starten, ist keine gute Idee. Sonst droht ein PTSS (Post-Traumatisches-Staubsauger-Syndrom).

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Die Aufnahme ist gestellt. Labrador-Hündin Mika leidet nicht an PTSS. bild: watson

Du sollst den Staubbehälter ehren leeren

Und zwar möglichst diskret und ohne Staub aufzuwirbeln. Am besten draussen. Ohne Augenzeugen!

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Keine gute Idee in der Stube! bild: watson

PS: Was Marihuana-Liebhaber längst wissen, gilt auch für Roboterstaubsauger: Mit das Wichtigste ist ein guter Filter. 😉

Erwarte k(l)eine Wunder

Wer einen Roboterstaubsauger in Betrieb nimmt, sollte sich an den kleinen Erfolgen freuen. Denn ja, die gibt es!

Haustiere und Teppiche sind keine einfache Kombination. Das Gleiche gilt für Teppiche und Roboterstaubsauger. Wer auf sündhaft teure «Perser» und flauschige Hochfloor-Teppiche steht, sollte besser auf menschliche Putzkräfte vertrauen.

Bei Parkettböden ist hingegen freie Fahrt angesagt. Nun muss man nur noch schauen, dass keine Kabel in Saugweite herumliegen. Wenn ausserdem zehn oder mehr Zentimeter Platz ist unter dem Sofa und anderen Möbeln, kann nichts schiefgehen.*

* Einige der derzeit besten im Handel verfügbaren Roboterstaugsauger-Modelle sind um die neun Zentimeter hoch.

Du sollst keine Rappen spalten

Natürlich gibt es Super-Duper-Spitzen-Roboterstaubsauger bei Alibaba und Co. zum Spottpreis. Allerdings sparst du dabei unter Umständen am falschen Ort, nämlich beim Datenschutz.

Achte auf einen seriösen Hersteller mit seriösen Datenschutzrichtlinien und glaubwürdigen Sicherheitsvorkehrungen, damit deine privaten Hausdaten nicht im Netz landen.

Smart-Home-Geräte sind in der Regel dümmer als ihr Besitzer.

Das mag tröstlich sein. Heisst aber im Umkehrschluss, dass man als Käufer und Betreiber den Verstand einschalten muss. Denn letztlich haftet man ja (auch) für den Roboter.

Das (freie) Internet ist dein Freund

Was die Hersteller versprechen, ist das eine. Es lohnt sich, die Testberichte von unabhängigen Prüfstellen zu lesen. Und die Recherche im Web kann sehr aufschlussreich sein. Vor dem Kauf lohnt sich ein Besuch beim roboter-forum.com. Dort gibt es einen regen Erfahrungsaustausch und vielfältige Ratschläge.

Roboterstaubsauger sind ...

Das wars! Danke für die Aufmerksamkeit.

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Was hältst du von Haushaltsrobotern? Schreib uns via Kommentarfunktion. bild: watson

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