Frankreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frankreich streicht Wort «Rasse» aus der Verfassung

12.07.18, 20:53


Die französische Nationalversammlung hat am Donnerstag einstimmig beschlossen, das Wort «Rasse» aus der Verfassung zu streichen. Im ersten Artikel der Verfassung hiess es bisher, Frankreich garantiere «allen Bürgern die Gleichheit vor dem Gesetz, unabhängig von ihrer Herkunft, Rasse oder Religion».

Künftig heisst es: «unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder Religion». Damit wird auch der Unterscheidung nach Geschlechtern eine Absage erteilt. An der Abstimmung nahmen 119 Abgeordnete teil.

Die Abgeordneten schlossen sich der Meinung von Staatschef Emmanuel Macron und seiner Partei La République en Marche (LREM) an, wonach der Begriff «Rasse» veraltet sei. Er steht seit 1946 in der Verfassung und sollte den Rassentheorien der Nazis entgegenstehen. (sda/afp)

Hier wird gefeiert, als hätten sie schon gewonnen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Codename «Sabina» – war sie die faulste Geheimagentin des Kalten Kriegs?

Julia Kristeva ist eine der prominentesten Intellektuellen der Welt. Aber ist sie nur das? Oder vielleicht eine Frau mit einem Doppelleben in ihrer Vergangenheit?

Der bulgarische Geheimdienst ist sauer: «Sabina wendet schon wieder die gleiche Taktik an – sie versucht, etwas von uns zu kriegen ohne uns etwas zurück zu geben.» Es ist 1976, die Frau mit dem Codenamen Sabina will eine Reisegenehmigung für ihre Eltern erwirken, sie haben ihren ein Jahr alten Enkelsohn noch gar nicht gesehen. 

Sabina heisst in Wirklichkeit Julia Kristeva, ist 1941 im bulgarischen Sliven als Tochter eines christlich-orthodoxen Buchhalters zur Welt gekommen und mit 24 Jahren …

Artikel lesen