USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa06583754 A photo released by the North Korean Central News Agency (KCNA), the state news agency of North Korea, shows North Korean leader Kim Jong-un (R) welcoming members of the South Korean delegation during their meeting in Pyongyang, North Korea, 05 March 2018 (issued 06 March 2018). The ten-member South Korean delegation, led by Chung Eui-yong, the head of the South Korean presidential National Security Office, met North Korean leader Kim Jong-un on the same day after arriving in the North Korean capital on a mission to broker denuclearization talks between the North and the United States.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY

Nordkorea-Diktator Kim Jong und begrüsst die Delegation der Südkoreaner.  Bild: EPA/KCNA

Tauwetter in Korea: Trump hält Annäherung von Kim für «aufrichtig»

Erstmals seit 10 Jahren kommt es zwischen Nord- und Südkorea zu einem Gipfeltreffen. US-Präsident Trump sieht darin auch sein Verdienst. 



Das pompöse Gala-Dinner von Nordkorea-Diktator Kim Jong Un mit den Südkoreanern hat seine Wirkung nicht verfehlt. US-Präsident Donald Trump sieht Nordkoreas Gesprächsangebot zur Lösung des Atomstreits wegen der Folgen der verschärften Sanktionen als ernst gemeint an. «Ich denke, sie sind aufrichtig», sagte Trump am Dienstag in Washington.

Dies sei auch deswegen so, weil Nordkorea die Sanktionen zu spüren bekomme - auch dank der grossen Unterstützung Chinas. Zu möglichen Vorbedingungen für eventuelle Gespräche mit der Führung in Pjöngjang wollte er sich nicht äussern. «Wir werden sehen, was passiert», sagte er.

In this Monday, March 5, 2018 photo, provided by the North Korean government on March 6, North Korean leader Kim Jong Un, center right in the background, and his wife Ri Sol Ju, center left in the background, meet members of South Korean delegation headed by National Security Director Chung Eui-yong, right in the background, in Pyongyang, North Korea. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Bild: AP/KCNA via KNS

Die Rolle von Kims Frau

Am Dinner mit den Südkoreaner nahmen auch Kims Schwester Kim Yo Jong. und sogar seine Ehefrau Ri teil. Experten halten dies für ein ausserordentliches Zeichen: «Kims Frau tritt praktisch nie öffentlich auf. Dass sie nun dies ausgerechnet mit den Südkoreanern tun, ist eine grosse Ehre», so ein Professor zur «Straits Times». 

Im April soll es nun erstmals  zu einem Gipfeltreffen beider koreanischen Staaten kommen. Auch dies ist ein Ergebnis der Gespräche der südkoreanischen Gesandten mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

Kim empfängt die Südkoreaner. 

Nordkorea hatte sich zuvor einer südkoreanischen Regierungsdelegation zufolge zu Gesprächen über eine atomare Abrüstung und einen einstweiligen Verzicht auf Atom- oder Raketentests bereiterklärt.

Nordkorea vergiftete Kims Halbbruder mit Nervengas

Die US-Regierung hat ihre Schlussfolgerung zu der Ermordung des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un veröffentlicht. Das US-Aussenministerium teilte am Dienstag mit, es sei bestätigt, dass Nordkorea die Ermordung von Kim Jong Nam mit dem Nervengift VX angeordnet habe.
«Diese öffentliche Zurschaustellung der Missachtung universeller Regeln gegen die Anwendung von Chemiewaffen zeigt erneut die rücksichtslose Natur Nordkoreas, und dass wir es uns nicht leisten können, ein nordkoreanisches Massenvernichtungsprogramm jeglicher Art zu tolerieren».US-Ermittler hätten am 22. Februar geschlussfolgert, dass Nordkorea für die Ermordung und den Einsatz von VX verantwortlich sei. (sda)

Leichte Entspannung

Kim sagte nach dem Treffen der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zufolge, er sei fest entschlossen, die innerkoreanischen Beziehungen und die Bemühungen für eine Wiedervereinigung voranzubringen. Im Umfeld der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im Februar hatte es eine leichte Entspannung in den Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten gegeben.

Eine ranghohe Delegation aus dem Norden besuchte Südkorea und lud Präsident Moon Jae In nach Pjöngjang ein. In den Monaten zuvor hatten sich Nordkorea und Trump verbale Schlagabtausche geliefert und gegenseitig mit Vernichtung gedroht. (sda/reu)

Mit Ballons gegen das Regime in Nordkorea

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Erneut wüste Szenen bei Protesten in Hongkong

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • _kokolorix 07.03.2018 08:33
    Highlight Highlight Der einzige dicke Nordkoreaner scheint cleverer zu sein als man ihm zutraut. Mit seiner primitiven Säbelrasselei hat er tatsächlich erreicht, dass man jetzt ernsthaft mit ihm zu sprechen versucht und er steht erst noch als Friedenstaube da!
    Und was sagt das über die Spitzendiplomatie des Westens aus? Alles Nasenbohrer?
  • chnobli1896 07.03.2018 08:17
    Highlight Highlight Wieso muss der sich jetzt zu dem Thema äussern? Birgt für mich nur die Gefahr, dass sich der Kim wieder abwendet. Ich denke eine mögliche Annährung in Korea funktioniert nur wenn Trump dabei keine Rolle spielt (ob als Teilnehmer oder Kommentargeber)

Für Trump ist billiges Benzin wichtiger als ein Krieg gegen Iran

Nach dem Drohnenangriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien nimmt die Gefahr eines Kriegs in der Golfregion weiter zu. US-Präsident Donald Trump kann ein solches Szenario nicht gebrauchen.

Einmal mehr brennt es am Persischen Golf, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei mutmasslichen Drohnenangriffen auf saudische Ölanlagen am Samstag wurde unter anderem die grösste Raffinerie des Landes in Abakik getroffen. Die Feuer sollen unter Kontrolle sein, doch die Einschränkung der Produktion sorgte prompt für einen Anstieg des Ölpreises.

Die Verantwortung für den Angriff übernahmen die Huthi-Rebellen in Jemen, die seit 2015 von einer Allianz unter Führung von Saudi-Arabien mit Luftangriffen …

Artikel lesen
Link zum Artikel