Sport
Tennis

Serena Williams triumphiert zum 7. Mal in Wimbledon und gewinnt ihr 22. Grand-Slam-Final

Wimbledon Final, Frauen
Serena Williams siegt weiter und weiter: Nun steht sie bei 22 Grand-Slam-Titeln.
Serena Williams siegt weiter und weiter: Nun steht sie bei 22 Grand-Slam-Titeln.Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Serena Williams triumphiert in Wimbledon und egalisiert Grand-Slam-Rekord von Steffi Graf

Serena Williams gewinnt zum siebten Mal das Turnier in Wimbledon und zieht dank ihres 22. Grand-Slam-Titels mit Steffi Graf gleich.
09.07.2016, 16:4609.07.2016, 17:32

Mehr hat keine Profi-Tennisspielerin geholt. Im Final setzte sich Williams in einer spektakulären und hochklassigen Partie 7:5, 6:3 gegen Angelique Kerber durch. Beim Australian Open im Januar hatte noch die deutsche Linkshänderin die Oberhand behalten. 

So freute sich Serena Williams, als der siebte Titel in Wimbledon feststand.
So freute sich Serena Williams, als der siebte Titel in Wimbledon feststand.
Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Diesmal zeigte die 34-jährige Amerikanerin aber eine nahezu perfekte Leistung, vor allem bei eigenem Aufschlag. Ein einziges Mal erarbeitete sich Kerber eine Breakchance, doch Williams wendete die Gefahr mit zwei – von insgesamt 13 – Assen ab. Die Deutsche gewann eine ganze Reihe von spektakulären Punkten.

Am Ende büsste sie aber für zwei schlechte Aufschlagspiele, bei 5:6 im ersten und bei 3:4 im zweiten Satz. Nach 81 Minuten verwertete Williams mit einem Volley ihren ersten Matchball und blieb für ein paar Sekunden regungslos auf dem Rücken liegen.

Dreimal – letztes Jahr am US Open und dieses Jahr in Melbourbe und Paris – hatte es die Amerikanerin verpasst, den Rekord von Steffi Graf zu egalisieren, ein Jahr nach ihrem letzten Titel in Wimbledon holte sie dies nun nach. Nur eine Spielerin hat noch mehr gewonnen: Die Australierin Margaret Court holte aber die Mehrheit ihrer Siege vor 1968, als Profis noch nicht zugelassen waren.

(jwe/sda)

Alle Schweizer Siegerinnen von WTA-Turnieren

1 / 13
Alle Schweizer Siegerinnen von WTA-Turnieren
Martina Hingis: 43 Turniersiege zwischen 1996 und 2007, darunter 3-mal die Australian Open und je 1-mal Wimbledon und die US Open.
quelle: ap / dave caulkin
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nach «Malvinas»-Banner: Falkland-Spannungen zwischen England und Argentinien nehmen zu
Argentinien darf an der WM weiter von der Titelverteidigung träumen. Die Südamerikaner schalteten England dank einer späten Wende mit 2:1 aus. Zu reden gibt aber nicht nur das Resultat: So sorgt ein Banner derzeit für hitzige Gemüter.
So hielten nach dem Spiel mehrere argentinische Spieler, etwa Giovani Lo Celso, Lisandro Martinez und Nicolas Otamendi, ein Tuch in die Luft mit der Aufschrift «Las Malvinas son argentinas» – auf Deutsch «Die Falklandinseln sind argentinisch». Es handelt sich dabei um eine politische Botschaft: Argentinien erhebt weiterhin Anspruch auf die Inselgruppe im Atlantik. 1982 kam es zum Krieg zwischen Grossbritannien und Argentinien um das Gebiet, den die Briten gewannen. Die Inseln sind heute deshalb noch immer britisches Überseegebiet.
Zur Story