Interview
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Warum wir fliegen, obwohl wir wissen, dass es der Umwelt schadet – die Psychologin erklärt

Umweltpsychologin Stephanie Moser erklärt im Interview, wie wir unsere Umweltsünden schönreden und warum es helfen könnte, nur Teilzeit zu arbeiten.



Frau Moser, der Weltklimarat zeichnet in seinem neuesten Bericht ein düsteres Bild und fordert rasche Massnahmen gegen die Klimaerwärmung. Kann eine solche Warnung auch das Verhalten der einzelnen Menschen positiv verändern?
Stephanie Moser: Es ist immer positiv, wenn das Thema Klimaerwärmung in der Öffentlichkeit diskutiert wird und die Problematik damit auch im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger wach bleibt. Doch für eine mögliche Wirkung auf das Verhalten von einzelnen Personen braucht es mehr als nur das Thematisieren des Problems.

Sondern?
Es reicht nicht, nur zu sagen, dass die Klimaerwärmung fortschreitet. Es ist wichtig, auch konkrete Lösungen zu thematisieren, damit die Menschen sehen, was sie persönlich tun können.

Zum Beispiel?
Mit dem Zug zu fahren, anstatt zu fliegen. Die Klimaerwärmung als problematisch wahrzunehmen und nicht zu wissen, was man selber zur Lösung beitragen kann, erzeugt das Gefühl von Machtlosigkeit. Dies kann das Gegenteil des gewünschten Effektes erzeugen, sprich: Das Problem wird einfach verdrängt.

Stephanie Moser, Umweltpsychologin Uni Bern

Bild: zvg

Zur Person

Stephanie Moser ist Umweltpsychologin am Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt der Universität Bern.

Nehmen wir Ihr Beispiel von der Flugreise. Den meisten ist bewusst, dass dies schlecht für die Umwelt ist. Warum fliegen wir dennoch?
Wenn wir einmal voraussetzen, dass man sich dessen wirklich bewusst ist und die Klimaerwärmung auch nicht verleugnet, gibt es drei mögliche Erklärungen. Die erste: Man beschönigt sein Verhalten und argumentiert, dass man sich ja ansonsten vorbildlich verhält und damit die umweltschädliche Flugreise kompensiert. Zum Beispiel weil man fleissig PET-Flaschen recycelt. Das heisst, oft fehlt ein Bewusstsein darüber, welches mehr oder weniger wirksame Massnahmen gegen die Klimaerwärmung sind.

Und die anderen beiden Erklärungen?
Die zweite Erklärung: Die klimafreundlichere Variante, also der Zug, ist im Vergleich zum Fliegen zeitintensiv und teuer, also unattraktiv. Dies nehmen aktuell nur Menschen auf sich, denen der Klimaschutz wirklich sehr wichtig ist. Die dritte Erklärung: Man schiebt die Verantwortung von sich. Sagt sich, dass der eigene Verzicht auf die Flugreise im Vergleich mit allen anderen, die trotzdem fliegen, keinen positiven Einfluss auf die Umwelt hätte. Denn das Flugzeug würde ja sowieso abheben.

Inwiefern hat denn das eigene Verhalten einen Einfluss auf die Umwelt? Sprich: Wie viel können wir wirklich bewirken?
Wenn wir alle in denjenigen Bereichen, welche aus der Konsumperspektive am stärksten für den Klimawandel verantwortlich sind, unser Verhalten umstellen würden, könnte sehr wohl ein grosser Effekt erzielt werden.

«Wir müssen uns zu den fürs Klima wirklich wichtigen Verhaltensänderungen durchringen.»

Was müssten wir konkret ändern?
Keine fossilen Energieträger mehr verwenden für Wohnen, Autofahren und Fliegen, sowie weniger Fleisch und tierische Produkte essen. Dazu müssen wir uns aber zu den fürs Klima wirklich wichtigen Verhaltensänderungen durchringen. Wir können aber auch viel erreichen, wenn wir nicht nur unseren privaten Konsum überdenken, sondern uns auch aktiv für klimafreundlichere Produkte und Rahmenbedingungen einsetzen.

Wie kann man aus seinem klimaschädlichen Verhaltensmuster ausbrechen?
Indem man bei grossen Anschaffungen wie Fahrzeugen, Heizung oder Haushaltsgeräten auf klimafreundliche Ausführungen setzt. Dazu sollte man den Ersatz frühzeitig planen und sich informieren. So ist man im Schadensfall vorbereitet und muss nicht spontan entscheiden. Auch bei alltäglichem Verhalten, wie Freizeit oder Einkaufen, hilft es, wenn man sich klare Ziele setzt und sich diese schriftlich festhält. Zum Beispiel kann man sich für den nächsten Einkauf vornehmen, nur Waren einzukaufen, die nicht mit dem Flugzeug transportiert wurden, oder ein fleischloses Menü planen. Diesen Vorsatz schreibt man sich dann am besten im vornherein auf den Einkaufszettel. Das Beispiel zeigt aber auch, was es ebenfalls braucht, um klimafreundlicher zu leben: Zeit.

Warum Zeit?
Derzeit untersuchen wir, ob Menschen, die Teilzeit arbeiten und damit zwar weniger Einkommen aber mehr Zeit haben, für die Umwelt zuträglicher sind. Das wäre wunderbar, nicht? (lacht). Damit könnte man zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen: Nachhaltiger und dank einer besseren Work-Life-Balance erst noch zufriedener leben.

Was hat Teilzeitarbeit mit Nachhaltigkeit zu tun?
Genau das möchten wir in unserer Untersuchung herausfinden. Es gibt Studien, die zeigen, dass Länder mit tieferer Erwerbsarbeitszeit auch geringere Treibhausgasemissionen aufweisen. Auch gibt es Studien, die zeigen, dass insbesondere Menschen mit höheren Einkommen für klimaschädlichen Konsum verantwortlich sind. Mehr Zeit und damit eine bessere Work-Life-Balance könnte aber auch zu grösserer Zufriedenheit und damit weniger Frustkäufen führen. Zeit zu haben ist zudem eine Voraussetzung, um sich überhaupt erst für zum Beispiel langsamere, dafür umweltfreundlichere Verkehrsmittel entscheiden zu können.

«Gesetze sind aus meiner Sicht nicht dazu da, um Bürger zu erziehen.»

Wie steht es mit der Schule? Sollte das Thema Klimaerwärmung noch stärker im Unterricht behandelt werden?
Klar ist es wichtig, dass die Klimaerwärmung in der Schule behandelt wird. Doch es wäre falsch, jetzt einzig der Schule die Verantwortung zuzuschieben. Denn der Einfluss der Kinder, etwas zu ändern, ist gering und damit wären wir wieder bei der Machtlosigkeit. In der Verantwortung stehen, neben uns Konsumentinnen und Konsumenten, vor allem die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger. Sie können die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, damit klimafreundlicheres Leben möglich, einfacher und attraktiver wird.

Nennen Sie ein Beispiel.
Damit Konsumentinnen und Konsumenten auf klimafreundlichere Produkte setzen können, müssen solche in den Läden auch angeboten werden. Oder das Beispiel Verkehr. Bei guten Zugverbindungen und attraktiven Velowegen sind Leute, die pendeln, eher dazu bereit, auf ein eigenes Auto zu verzichten.

Wie sinnvoll ist es, die Bürger mittels Gesetzen zu nachhaltigem Verhalten zu erziehen?
Gesetze sind aus meiner Sicht nicht dazu da, um Bürger zu erziehen. Vielmehr sollten sie das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten sein, um gemeinsam für alle verbindliche Spielregeln zu schaffen, so dass klimafreundliches Verhalten für alle attraktiver und klimaschädliches Verhalten unattraktiver wird.

Doch werden solche Gesetze von der Bevölkerung akzeptiert?
Dies hängt vor allem davon ab, ob die Gesetze als für die Umwelt wirksam und die damit verbundenen Einschränkungen als erträglich und fair verteilt beurteilt werden. Ein spannendes Fallbeispiel ist die Einführung von Road Pricing in Stockholm. Dieses System wurde zuerst als Pilotprojekt eingeführt. Als es um die definitive Einführung ging, votierte die Bevölkerung dafür. Denn in der Zwischenzeit hatten viele Stockholmerinnen und Stockholmer die Vorteile dieses Systems selbst erleben können.

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

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Video: watson/Angelina Graf

Schweiz: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm

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    Alle Leser-Kommentare
  • RozaxD 11.10.2018 09:26
    Highlight Highlight OMG. Ist ja klar, dass ärmere Länder umweltfreundlicher sind, da die sich weniger Autos, Strom, Öl, Fleisch leisten können.
  • TheWall_31 10.10.2018 11:43
    Highlight Highlight Mir ist die Umwelt echt egal. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch?
    • rauchzeichen 10.10.2018 15:25
      Highlight Highlight schlecht ist subjektiv, egoistisch und kurzsichtig wären passendere adjektive
    • TheWall_31 11.10.2018 08:43
      Highlight Highlight Kurzsichtig bin ich gerne. Weil ich nichts dagegen hätte, wenn die Rasse Mensch heute aussterben würde.
    • DerMeiner 11.10.2018 20:25
      Highlight Highlight Was ist schon kurzsichtig.. Ein Grösserer Vulkanausbruch, ein Meteor, oder schon nur die natürliche Erderwärmung, bis hin zur nächsten Eiszeit und unsere Anstrengungen sind futsch (wir notabene auch). Klar, wir können das durch massive Einschränkungen vielleicht 100-200 Jahre rauszögern, aber irgendeine Generation wird es zwangsläufig erleben (müssen). Heisst nicht alles hinzuschmeissen, aber irgendwo hats Grenzen.
  • nass 10.10.2018 09:45
    Highlight Highlight Wo bleibt denn der Zug Züri-San Diego? Würde meine Familie gerne weiter besuchen hin und wieder...*Grübel*
    • Gringo99 12.10.2018 08:37
      Highlight Highlight Dass die Alternative Zug bei Interkontinentalflügen nicht allzu realistisch ist, dürfte klar sein 😉.
      Erfreulich wäre doch schon, wenn möglichst viele wenigstens in unsere Nachbarländer eine Zugreise in Betracht ziehen würden. Rom, Paris, Wien, Berlin, etc. sind Destinatonen die sich mit etwas mehr Zeit und Geld aber mit mehr Bewegungsfreiheit so gut erreichen lassen.
  • Chili5000 10.10.2018 09:23
    Highlight Highlight Ein Guter Ansatz wäre es Geschäftsreisen zu verteuern und zwar massiv. Ich fliege wenn überhaupt einmal im Jahr. Geschäftsreisende fliegen mehrmals pro Woche um ein paar Handshakes zu machen und Kunden oder Lieferanten zu treffen. Ich bin überzeugt dass das meiste auch über Skype machbar wäre. Ich sehe es in meiner Firma. Unsere Sales Manager fliegen durch die Welt um ein paar Leuten die Hand zu schüteln und um sich zu "zeigen". Ich finde es falsch das immer auf den kleinen Bürger mit dem Finger gezeigt wird. Ich finde das wir in der Schweiz durchaus viel tun für die Umwelt...
    • DerMeiner 11.10.2018 20:21
      Highlight Highlight Erklären Sie das mal den Vertretern der Technik, Mikrotechnik, Forschung in Medizin usw. Nein, das ist nicht durch Skype lösbar.
  • Jim_Panse 10.10.2018 09:07
    Highlight Highlight Verbote und Bestrafungen. Die Erziehung zum Umweltbewussten denken hat religiöse Züge bekommen. Warum wollen wir die braven nicht einfach belohnen? Stimmt da verdient mann ja nichts drann.
  • Spooky 10.10.2018 04:52
    Highlight Highlight Fliegen sollte massiv teurer werden, damit es sich nur noch die Reichen leisten können.
  • Tom5562 09.10.2018 22:51
    Highlight Highlight Ich mache mich jetzt schon auf die Blitze gefasst. Zwar stimme ich mit vielen Aussagen im Interview überein. Dabei wird aber der aus meiner Sicht zentrale Aspekt ausgeklammert, nämlich, dass es schlicht zu viele Menschen auf diesem Planeten gibt. Wenn alle Menschen auf dem Wohlstandsniveau (und mit dem Ressourcen-Verbrauch) wie hier in Europa oder sogar Amerika leben würden, könnten wir den Planeten dicht machen. Damit meine ich NICHT, dass Menschen in Schwellenländern kein Recht auf ein besseres Leben haben. Vielmehr frage ich mich, was das für uns hier im Westen bedeutet. Just asking...
    • thi 10.10.2018 09:09
      Highlight Highlight Ein sehr interessanter Gedanke.
      Wie wäre es wenn zum Beispiel nicht alles jederzeit vorhanden ist? Ich selbst liebe exotische Früchte und auch mal ein gutes Stück Fleisch aber es wäre für mich absolut okay wenn es eben mal nicht im Regal steht. Zum Beispiel weil keine Saison ist oder weil es bereits ausverkauft ist. Wieso der Anspruch auch noch abends um 6 oder vor dem Wochenende das gesamte Sortiment vorzufinden? Das gleiche gilt für die Jahreszeiten. Ich muss nicht alles das ganze jahr bekommen. Indessarauf nur Produkte in Verpackung zu kaufen wenn es keine Alternative dazu gibt.
    • thi 10.10.2018 09:15
      Highlight Highlight ...zu Hause verwenden wir wachstücher und Taschen zum aufbewahren der Lebensmittel, werfen das weg was wirklich nicht mehr gut ist, achten nicht auf das Ablaufdatum. Ich muss auch zugeben das ich gerade 10std ein weg in die Ferien geflogen bin und ein Benzinauto habe. Ersteres sehe ich nur die Alternative nicht zu reisen was ich zwar per Flugzeug auf ca alle 3Jahre reduziere aber nicht ausschliessen will und zweiteres möchte ich noch nicht auf Elektro umstellen da wir mit dem Auto sehr spartanisch im letzten Ende Europas zellten gehen und bis auf das tanken 1400 km am Stück fahren.
    • thi 10.10.2018 09:21
      Highlight Highlight ...aber für Kurzstrecken ist ein Elektroauto eine Alternative auch wenn die graue Energie der Akkus enorm ist und einer Lösung Bedarf. Cool finde ich das bereits einige Buse darauf umstellen. Zudem fände ich es cool wenn z.b die Spitex oder Lieferungen ebenfalls Elektroautos hätte. Generell öffentliche oder private Institutionen welche strecken mehr oder weniger Einplanen können.
      Dann müssten wir endlich dem Atomstrom an den Kragen und es wäre viel erreicht. Sobald ein Langstrecken Fahrzeug mit alternativen Antrieb auf den Markt kommt muss ich mir dies überlegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hagane no Kagakusha 09.10.2018 22:15
    Highlight Highlight Ich finde diesen Artikel sehr interessant, danke. Gemäss neusten Erkenntnissen ist der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte, oder zumindest deren starke Einschränkung, zwar viel wichtiger als alles anderer ( siehe z.B. https://www.theguardian.com/environment/2018/may/31/avoiding-meat-and-dairy-is-single-biggest-way-to-reduce-your-impact-on-earth ), aber auch dort passen dieselben Erklärungen.

    Interessant in diesem Zusammenhang finde ich, dass Frau Moser Fleisch und Milch zwar erwähnt, die Kommentare aber fast nicht darauf eingehen. Vielleicht ist das ein Thema das vielen zu nahe geht?
    • Thisguy 10.10.2018 10:00
      Highlight Highlight Anhand der Blitze kannst du sehen wie nahe es den meisten geht. Die Bereitschaft sich selber für das Allgemeinwohl einzuschränken existiert leider nicht breitflächig.
      Schade..
      Stell dir vor wie viele „Blitze“ es auf denselben Kommentar bei 20min gegeben hätte...
  • skankhunt69 09.10.2018 21:42
    Highlight Highlight ja geht halt eifach schneller!!
  • Makatitom 09.10.2018 21:41
    Highlight Highlight Wann genau fährt der Zug ab Bern HB nach Manila?
    • SemperFi 10.10.2018 13:04
      Highlight Highlight Und was genau gibt es für Berner nur in Manila?
    • Makatitom 10.10.2018 13:11
      Highlight Highlight Familie und Freunde
  • Toerpe Zwerg 09.10.2018 19:56
    Highlight Highlight Mit einer Verzichsstrategie wird sich das Klima nicht retten lassen. Der einzige Weg ist das zur Verfügung stellen von genügend möglichst klimaneutraler Energie.
    • Julian Roechelt 09.10.2018 23:38
      Highlight Highlight Perpetuum Mobile, fliegender Teppich, Siebenmeilenpantoffel ...
      hab' ich alles.
    • Toerpe Zwerg 10.10.2018 07:37
      Highlight Highlight Atomenergie plus Erneuerbare.
    • The Writer Formerly Known as Peter 10.10.2018 07:52
      Highlight Highlight Atomenergie ist bei Umlagerung aller Kosten nicht finanzierbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rasti 09.10.2018 19:53
    Highlight Highlight Warum fährt man Auto und Bus? Idt auch umweltschädlich. Und die neuen Flugzeuge wie zB. Die B787 oder B777 sind umweltfreundlicher als ein Auto.
    • Alnothur 10.10.2018 10:08
      Highlight Highlight Richtig, sind sie. Aber ein siebenstündiger Flug verbraucht nunmal trotzdem enorm viel mehr Treibstoff als eine siebenstündige Autofahrt. Regelmässig mit dem Auto um die halbe Welt zu fahren, ist auch nicht gut.
    • Chili5000 10.10.2018 11:47
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob 550 Fahrzeuge weniger Treibstoff benötigen würden...
  • dmark 09.10.2018 19:25
    Highlight Highlight Einfache Formel: weniger Menschen = weniger Verschmutzung

    Wenn man z.B. sieht, dass innert einer Woche Afrika eine Million "neue" Menschen bekommt und über die Hälfte ungewollte Schwangerschaften sind, dann sollte man da irgend wie ansetzen.
    • Trippljones 09.10.2018 19:38
      Highlight Highlight
      Play Icon


      Sehr intressante Doku zu dem Thema!
    • Maya Eldorado 09.10.2018 19:46
      Highlight Highlight Nur - das sind die, die nicht unbedingt fliegen. Das sind meist von den ärmsten Menschen, die oft nicht mal richtig genug zu essen haben.
    • sottosopra 09.10.2018 21:01
      Highlight Highlight @maya eldorado
      Schön, dass wenigstens jemand diesen Punkt einbringt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 09.10.2018 19:15
    Highlight Highlight "Den meisten ist bewusst, dass dies schlecht für die Umwelt ist. Warum fliegen wir dennoch?"

    Weil es in z.B. in Richtung VSA zu weit zum Schwimmen ist oder man ganz einfach nicht 2 Wochen segeln möchte, man mit dem Fahrrad nasse Füsse bekäme und man von Berufswegen auch nicht die Zeit dafür aufbringen könnte?
    • Hiker 09.10.2018 20:25
      Highlight Highlight Aber man sollte sich Bewusst sein, das Fliegen der Umwelt viel grösseren Schaden zufügt als beispielsweise Autofahren. Möglicherweise überlegt sich der eine oder andere ob es sinnvoll ist nach New York zu fliegen um dort seine Weihnachts Geschenke einzukaufen. Und damit ungefähr doppelt so viel CO2 in die Atmosphäre zu pusten als er dies im ganzen Jahr mit seinem PKW schafft.
    • dmark 09.10.2018 21:32
      Highlight Highlight @Hiker:
      Das stimmt allerdings. Um mal eben nach NY oder LA zu jetten, um einen Burger zu essen, ne Jeans kaufen oder wie gesagt Weihnachtsgeschenke zu besorgen, habe ich absolut kein Verständnis für.
    • Alnothur 10.10.2018 10:10
      Highlight Highlight "Fliegen der Umwelt viel grösseren Schaden zufügt als beispielsweise Autofahren."

      Pro Kilometer ist es umweltfreundlicher als Autofahren. Aber die Leute blenden gerne aus, welche Distanzen sie mit dem Fliegen zurücklegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 09.10.2018 19:01
    Highlight Highlight Nach der Lektüre der meisten Kommentare hier, möchte ich etwas zu Bedenken geben. Fliegen ist sehr stark an der Verschmutzung unserer Umwelt durch CO2 beteiligt. Das müssen wir einfach wissen und akzeptieren. Ich komme gerade von einem Vortrag an der Uni Bern wo uns durch Prof. Dr. Ralph Winkler eindrücklich aufgezeigt wurde wie gross dieser Anteil ist. Desshalb ist es wichtig hier ein Bewusstsein in der Bevölkerung zu wecken. Aber nicht mit dem Zeigfinger, jeder soll und darf das selber entscheiden.
    • Alnothur 09.10.2018 19:23
      Highlight Highlight Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch, wie sich die Fliegerei aufteilt. Also, welchen Anteil haben geschäftliche Flüge, Warentransporte, Langstrecken, Tourismusflüge.
    • Hiker 09.10.2018 20:16
      Highlight Highlight Bei seinem Vortrag ging es darum was ein Schweizer im Durchschnittlich an CO2 produziert und wie sich dies auf die einzelnen Bereiche verteilt. Ich kann die Zahlen nur aus dem Kopf zitieren. So erzeugt der Schweizer mit dem Auto ca. 160kg mit dem Zug 50kg und mit dem Flugzeug 380kg CO2 pro Jahr. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Privat zurückgelegte Kilometer. Genaueres sollte die seniorenuni bern nächstens auf ihrer Webseite publizieren. Wie gesagt die Zahlen habe ich aus dem Kopf zitiert und sind nur ungefähr richtig. Aber die Relationen stimmen in etwa.
  • Supermonkey 09.10.2018 18:53
    Highlight Highlight Flugreisen sind nich gerade zuvorderst bei den Hauptverursachern der "Klimaerwärmung". Warum wird das so wahnsinng thematisiert?
    Wie wärs zb mal bei dem anzufangen was die meisten menschen praktisch jeden tag hier machen? Zb auto fahren? Oder fleisch essen? Gerade Fleisch-essen ist eine top klimasünde, den konsum drastisch zu reduzieren oder ganz einzustellen würde sooo viel bringen.
    • Hiker 09.10.2018 23:48
      Highlight Highlight Das ist eben gerade der Knackpunkt. Es bringt wenig die einzelnen Punkte die mir gerade passen und die ich zufällig nicht ändern muss weil ich sowieso nie fliege oder weil ich kein Auto besitze oder ich Vegetarier bin herauszupicken und als extrem schlimm zu deklarieren. Du hast recht, Fleischkonsum ist relevanter als Vegeterische Ernährung. Nur wird dies im Vergleich mit der verzichtbaren Fliegerei schlicht untergehen. Da kann jemand jeden Tag tonnenweise Fleisch konsumieren und er wird nicht annähernd den CO2 Ausstoss produzieren den ein einziger Flug nach zb New York verursacht.
  • ThinkWink 09.10.2018 18:50
    Highlight Highlight Brennende Öltanker. Brennende Ölquellen. Brandrodungen von tausenden von Fussballfeldern.
    Kohlemienen die seit Jahrzehnten brennen. Kohlekraftwerke.
    Kreuzfahrschiffe die ungefiltert Rohöl verbrennen. Krisengebiete in denen ganze Städte und Landstriche niedergebrannt werden.
    Mir scheint die Verhältnismäßigkeit zu fehlen. Aber ja, dann werden auch keine neuen Absatzmärkte erschlossen.
  • häxxebäse 09.10.2018 18:21
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn alle haushaltsgeräte der vermieter auf A+++ umgestellt werden müssten... einfach mal dort ansetzen, wo es auch was bringt?
    Private jets?
    Indien, china, usa? Sonst ist das ganze bemühen ziemlich für die katz. Soll kein whataboutismus sein... aber masse statt klasse bringt hier mehr
    • Midnight 10.10.2018 07:56
      Highlight Highlight A+++ wäre ich voll dafür. Ebenfalls ein (vor allem in der Schweiz) wichtiger Punkt, den man angehen könnte: Ölheizungen!

      Die USA kann man unter Trump momentan allerdings vergessen...
    • häxxebäse 10.10.2018 10:45
      Highlight Highlight Ich merke den wechsel enorm. Mein neuer TK verbraucht weniger wie der KS. KS ist vom vermieter und uralt
    • Rasti 10.10.2018 18:23
      Highlight Highlight Waschmaschinen waschen heute aber um diese Energieklasse zu erreichen mit ekvivalenten. Dann wird die Wäsche zum beispiel nicht 30 min mit 90 Grad gewaschen, sondern 1h, 15min mit 45 Grad. Wenn man nun Wäsche hat, die heiss gewaschen werden muss wie zum Beispiel die Decke der Katze könnte Kleingetier wie Flöhe überleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hollda von Quorn 09.10.2018 18:05
    Highlight Highlight Langsam habe ich diese Ausreden satt. Es mag eine Reihe halbwegs guter Gründe geben, warum man fliegt - die eigene Familie einmal im Jahr besuchen, würde ich z.B. durchgehen lassen. Aber sonst: Warum muss man zum Baden nach Ägypten oder für ein Fussballspiel nach Moskau? Warum muss jeder in Neuseeland gewsesen sein. Ist gewiss schön dort, aber man kann ja auch einen Film zum Thema ansehen. Hej Leute: überlegt doch mal: Ist es das wert? Fürs eigene Vergnügen den Planeten zu verheizen?
    • John Carter 10.10.2018 13:02
      Highlight Highlight Viele Länder haben eine wichtige Tourismus Industrie und sind dringend auf Flugpassagiere angewiesen (Egypten, Tunesien, Dubai, Kapstadt, etc., etc.)

      Wenn man alles unendlich verteuert, dann haben die Leute in diesen Ländern keinen Job mehr und kommen nach Europa und kosten uns hier mehr, als vor Ort.


      Wir sind in einer Abhängigkeit gefangen, in der es nicht so einfach einen Ausweg gibt den alle gehen möchten/können.

      What to do!
  • Wilson_Wilson 09.10.2018 17:56
    Highlight Highlight Es stimmt ja, wenn man fordert, dass jeder einzelne mehr tun muss. Nur nützt das nichts. Der kleine Mann bleibt der kleine Mann. Massnahmen zum Klimaschutz müssen von oben herab kommen, von der Politik. Geschieht dies nicht, geschieht nichts.
    • Watcher 09.10.2018 23:27
      Highlight Highlight Es beginnt schon hier. Das letzte Jahr kam auf watson gefühlt fast täglich ein Bericht über das Fliegen, Flugquiz, niedrige Preise, Feriendestinationen etc.
      Ich betrachte dies als Werbung fürs Fliegen und das fördert das Fliegen. Es ist selbstverständlich geworden, für wenig Geld weit Reisen zu können. Für mich persönlich ist der Preis der Umwelt zu hoch zum unüberlegten oder unnötigen Fliegen. Jeder sollte wissen welche Langzeitauswirkungen entstehen und dann abwägen. Nebenbei: ein ausserordentlich trockener Sommer dieses Jahr, zu trocken. Langfristig sehr denkwürdig.
    • Hiker 09.10.2018 23:57
      Highlight Highlight Du vergisst etwas wichtiges, kommt kein Druck von unten, wird sich der Politiker nicht von sich aus bewegen. Was von der Politik kommt ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Jeder einzelne muss sich bewegen sonst geschieht nichts. Das ist die unbequeme Warheit.
    • Midnight 10.10.2018 07:58
      Highlight Highlight @Hiker Ein Teufelskreis... 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilson_Wilson 09.10.2018 17:54
    Highlight Highlight Sätze zu Teilzeitarbeit wie: «Damit könnte man zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen: Nachhaltiger und dank einer besseren Work-Life-Balance erst noch zufriedener leben», gehen einem bedeutend einfacher über die Lippen wenn man auch mit 80 Prozent noch gut verdient…
    • Midnight 12.10.2018 07:58
      Highlight Highlight Wir arbeiten in der Schweiz ohnehin zuviel. Eigentlich müssten wir ca. 20% weniger arbeiten. Im Norden soll es ja Länder geben, bei denen das bereits der Status Quo ist, die könnte man zum Vorbild nehmen.
      Aber nicht weitersagen 😉
  • mondbewohner 09.10.2018 17:54
    Highlight Highlight Soeben umgesetzt: Badeferien nach Sizilien mit Zug. 2 Erw. mit HalbTax, 2 Kinder <5y.
    Basel-Milano Normalpreis SBB: 180Fr, 4h.
    Milano-Napoli Trenitalia SuperEconomy: 120Eur, 4:30h.
    Napoli-Catania Nachtzug SuperEconomy: 142Eur, 8h
    Mit Bus zum Flughafen, dann mit Mietwagen (400Fr / 2w) weiter. Mittags (24h später!) nähe Noto am Strand. Alles geklappt.
    Rückflug Catania-Basel: 600Eur, 2:30h
    MyClimate Ablasshandel 35Fr

    Zug total 490Fr vs 1d Reisezeit
    Flug total mit CO2 Kompensation 630Fr vs 2:30+2:30 inkl. Check-in/-out

    Wieso Rückflug? Es fehlte die nötige „positive Energie“ für 24h Zug mit Kids
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 09.10.2018 20:10
      Highlight Highlight Ja, kann anstrengend sein mit Kindern so lange unterwegs zu sein.
      Wenn wir lange Zugstrecken fahren, planen wir jeweils einen Zwischenstopp mit Übernachtung in einem attraktiven Ort / Gegend auf der Strecke ein. So ist es dann meist entspannt.
    • bebby 10.10.2018 00:34
      Highlight Highlight Kann Mondbewohner nur gratulieren. Wir haben uns jüngst dann doch fürs Flugzeug entschieden, weil die SBB nicht in der Lage war, 6 Monate vorher Preise nach Italien zur Verfügung zu stellen. Wenn der Buchungsprozess für Langstreckenzüge nur so einfach wäre wie bei Easyjet.
      Mit Kindern sind Nachtzüge eigentlich ganz toll, aber die kosten halt ziemlich viel.
    • Donald 10.10.2018 00:39
      Highlight Highlight Mit vier Leuten schneidet das Auto im Vergleich zum Zug meistens auch gut ab in der Umweltbilanz. Ist mir Kind und Kegel meist am angenehmsten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 09.10.2018 17:40
    Highlight Highlight Warum leben wir, wenn wir wissen, dass es der umwelt schadet?
    • Midnight 10.10.2018 08:04
      Highlight Highlight Nun, ich weiss ja nicht wie es dir geht, aber ich habe mir nicht ausgesucht, auf dem grössten Müllhaufen des Universums zu leben. Ich war irgendwann einfach da.
  • LukasBrunner 09.10.2018 17:36
    Highlight Highlight Was ich auch ironisch finde, dass all die Wissenschaftler die dem Klimawandel auf den Grund gehen, zu den Konferenzen und Meetings mit dem Flugzeug hinfliegen (z.B. mein Vater).
  • tomtom1 09.10.2018 17:28
    Highlight Highlight Ich esse kein Fleisch, darf ich jetzt fliegen?
  • Mutbürgerin 09.10.2018 17:10
    Highlight Highlight Ungebremstes Wachstum in Entwicklungsländern wird politisch korrekt von den Klimamoralisten ausgeblendet. Es gibt zunehmend auch Menschen, die den Klimawandel positiv sehen.
    • Hiker 09.10.2018 18:38
      Highlight Highlight Ob der Klimawandel positiv oder negativ ist hängt von der Sichtweise ab. Ein(e) sonnenhungrige(r) Schweizer Bürger(in) mit grossen Finanziellen Möglchkeiten sieht das tendenziell anders als ein(e) arme(r) Fischer(in) auf den Fidschiinseln. Einverstanden?
  • grünezecke #fcksvpafd 09.10.2018 17:08
    Highlight Highlight ich fliege sozusagen nie, bzw schon einige jahre nicht mehr. familienferien im zelt, mit dem camper oder mit dem auto ans meer. auto kann auch mit dem zug fahren in den norden zB. für was fliegen?
    • wuschel1984 09.10.2018 18:36
      Highlight Highlight Ich verstehe dich bis zu einem gewissen Grad, aber es gibt Destinationen, die man nur mit dem Flieger erreichen kann. Fakt!
    • grünezecke #fcksvpafd 09.10.2018 19:07
      Highlight Highlight Achja?;) ja ist so. Wenn ich wohin fliege dann muss es sich lohnen. Flog vor 8j das letzte mal, nach indien, und blieb dort 6mt. Nur für eine woche langstrecke zu fliegen oder für einen städtetrip, pervers wie ich find und nur möglich weil fliegen viiiiiel zu billig ist.
  • Rectangular Circle 09.10.2018 17:07
    Highlight Highlight Ich hab den Umweltschutz mittlerweile aufgegeben. Ich hab keine Lust mehr, mich als «Grüner» beschimpfen zu lassen, weil ich auf die Umwelt achte.

    Also benutze ich jetzt Kapselkaffee, fliegemum die Welt und fahre den Laptop nie herunter ...
    • Borki 09.10.2018 17:45
      Highlight Highlight Was für eine beschissene Ausrede! Echt jetzt?
    • aglio e olio 09.10.2018 18:27
      Highlight Highlight Na du bist aber leicht zu manipulieren. 🙄
    • Hiker 09.10.2018 18:40
      Highlight Highlight Schade kann ich dazu nur sagen. Resignation ist auch keine Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 09.10.2018 17:04
    Highlight Highlight Jetzt braucht es also auch noch Umweltpsychologinnen die uns mit Binsenweisheiten beglücken! Vermutlich werden die vom Staat fürstlich bezahlt und sind in Teil von jenen Spezies die auf den Umweltzug aufgestiegen sind und da ohne viel zu bewirken ordentlich Kasse machen.
    • Beggride 09.10.2018 17:24
      Highlight Highlight Was an diesem Interview soll bitte eine Binsenweisheit sein?
    • neutrino 09.10.2018 17:59
      Highlight Highlight @Beggride: alles. Es ist doch jeder mit diesen Ideen dieser Frau einverstanden. Man muss sich doch fragen, was für ein Output rauskommt.
    • Hiker 09.10.2018 18:49
      Highlight Highlight @ neutrino ich kann mir nicht vorstellen, wer dafür bezahlen würde eine so negative Publikation zu bezahlen. Fakt ist halt, dass pro flugkilometer sehr viel mehr CO2 ausgestossen wird als beispielsweise pro gefahrenem Kilometer mit dem Auto oder dem Zug. Machen Sie damit was Sie denken machen zu müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • YvesM 09.10.2018 16:51
    Highlight Highlight Wie viele Eurpäer kennen den letzten Zipfel dieser Erde, aber kaum ihr eigenes Land geschweige den Europa. Bei den Meisten geht es ja nur um das Abhagen einer Destination auf der Bucketlist. Mir soll es recht sein. So sind in Europa ganz viele schöne Ort noch Massentourismus frei.
    • Gummibär 09.10.2018 17:08
      Highlight Highlight Es gibt auch Europäer die beruflich und nicht zum Vergnügen in diese Zipfel reisen.... und in der Freizeit im Jura wandern.
    • Midnight 10.10.2018 08:14
      Highlight Highlight @Gummibär
      Ja, ist allerdings die Minderheit. War auch schon geschäftlich mit dem Flugzeug unterwegs. Dieses war jeweils voll mit Touristen, hauptsächlich Familien mit verwöhnten Teenies, die die ganze Zeit nur Blödsinn von sich gaben.

      War froh meine Ohrstöpsel dabei gehabt zu haben und hatte echt Mitleid mit der Kabinencrew...
  • The Destiny // Team Telegram 09.10.2018 16:45
    Highlight Highlight "Warum wir Autofahren, obwohl wir wissen, dass es der Umwelt schadet – die Psychologin erklärt"

    Demnächst auf watson.ch
  • Rock'n'Rohrbi 09.10.2018 16:43
    Highlight Highlight Ist ja alles schön und toll - wir wissen dass es schädliich ist und wollen unsere Umwelt nicht mehr belasten als dass wir es schon tun. Doch gehe davon aus, dass es im
    kleinen, verschwindendem und unbedeutendem Rahmen sich bewegt, wenn Frau/Herr Schweizer sich ändert. Auch wenn ganz Europa sich ändert und nur noch das nötigste fliegt ...Amerika ist zu gross um sich anders als in der Luft zu bewegen. China steuert darauf hin. Wie ganz Asien sowieso und sage mir einer wie das alles aufzuhalten sei, wenn wir aus unserer Wohlstandsecke jemanden belehren möchten? Nur die Natur wird es regulieren!
    • Snowy 09.10.2018 17:18
      Highlight Highlight Kerosin nicht noch von jeglicher Steuer zu befreien wäre in guter erster Schritt.
    • Safster 09.10.2018 17:21
      Highlight Highlight Argument Nr. 3, plus Fatalismus. Eine gute Strategie...
    • Hans Franz 09.10.2018 18:32
      Highlight Highlight was China anbelangt kann das nicht behauptet werden. Die haben Anfang des Jh. begonnen Ihre Zug Infrastruktur massiv aus zu bauen. So kann man Heute z.B. im 5 Minuten takt die Strecke von Shanghai-Peking (1318KM) in unter 5h absolvieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 09.10.2018 16:20
    Highlight Highlight Warum wir Kinder zeugen, obwohl wir wissen, dass wir eine massive Überbevolkerung haben und es der Umwelt schadet – der Hobby-Psychologe erklärt:

    Weil wir in vorgespurten Bahnen denken. Es ist unbequem Probleme ernsthaft an der Wurzel anzupacken, zumal dies eine radikale Abkehr von bisherigen Prinzipien bedeuten würde. Viel lieber leben wir in der Matrix und reden uns eine heile kleine Welt herbei.
    • wuschel1984 09.10.2018 18:40
      Highlight Highlight 😄👌🏻! Und vor allem teils völlig überfordert sind.
    • Midnight 10.10.2018 08:20
      Highlight Highlight @wolge Würden wir tatsächlich in der Matrix leben, gäbe es keine Umweltprobleme mehr. Wir wären als Ausgleich dann halt die Energiequelle für die dominante Spezies der "Mechanoiden" 😉
  • hueberstoebler 09.10.2018 16:20
    Highlight Highlight für alle die sagen sie würden sich gerne über die gekauften lebensmittel informieren wollen;
    checkt mal www.eaternity.org

    wäre natürlich angenehmer würde das direkt auf der verpackung stehen.
    • Snowy 09.10.2018 18:21
      Highlight Highlight Gib keine App dazu. Darum leider unbrauchbar.
  • dan2016 09.10.2018 16:15
    Highlight Highlight vielleicht sollte man eher einen Spieltheoretiker (oder einen Ökonomen) befragen als eine Psychologin (man könnte auch Steuern freiwillig machen und sich dann wundern, warum so wenige Steuern bezahlen obwohl fast alle die staatlichen Leistungen als wichtig anschauen). Es gibt Probleme, die wir als kollektiv lösen und regeln müssen. Vor allem dann, wenn es um subjektive Schmerzgrenzen gehen könnte.
  • sottosopra 09.10.2018 16:08
    Highlight Highlight Der Drang des Menschen sich gegenüber anderen Menschen(-gruppen) abgrenzen bzw. distinguieren zu wollen war immer gegeben. Problematisch ist aus Umweltgründen insbesondere, dass die Distinktion über die Urlaubsdestination erfolgt (i.d.R. möglichst unbekannt und auch eher weit weg), was dazu führt, dass immer mehr Weltregionen zuerst von Backpackern und Individualtouristen und später von Massentouristen "kolonialisiert" werden. Da geht vergssen dass in Sizilien oder Apulien Strände existieren, die den Malediven oder Thailand in nichts nachstehen (Plus: guter Wein und Essen).
  • neutrino 09.10.2018 16:05
    Highlight Highlight Warum ich fliege? Meiner Meinung wird das Fliegen nie wieder so billig sein wie heute - ich würde es in 10-20 Jahren schlicht bereuen, aus Selbstlosigkeit nicht geflogen zu sein, währenddem Milliarden von Europäern, Chinesen, etc. das Erdöl dieser Erde verbraten bzw. verflogen haben.

    Sonst bleibt zu diesem Artikel anzumerkem:

    Braucht es wirklich eine sog. Umweltopsychologin, welche dem Büezer vorschreibt, ob er seine Amerika-Reise jetzt machen darf oder nicht? Was hat sie den für Alternativlösungen in petto?
    • TheWall_31 09.10.2018 16:15
      Highlight Highlight Zustimmung.
    • plaga versus 09.10.2018 16:37
      Highlight Highlight Aha, Fliegen um des Fliegen Willen. So wie du,denkst, denken leider viele: "Wenn die dürfen, darf ich auch." Da fällt mir nur noch ein: Nach mir die Sintflut... verstörte Menschheit.

      PS. Ich bin auch auch schon mit dem Flieger in die Ferien.
    • YvesM 09.10.2018 16:46
      Highlight Highlight Und genau das ist das Problem! 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • ruskan 09.10.2018 16:01
    Highlight Highlight Jetzt wäre es an der zeit die arbeitgeber für diese ansichten zu gewinnen. Ich denke die ' CHEF'S ' könnten damit noch etwas probleme haben ;)
  • xHascox 09.10.2018 16:00
    Highlight Highlight Wie viel weniger schlimm ist es, wenn man für jeden Flug bei myclimate.org spendet? Kann ja jeder machen, der genug Geld für einen Flug hat.
    • Halb Wissen 09.10.2018 17:38
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch oft. Ich habe das Gefühl, dass es voralem das Gewissen rein wäscht.
  • Siebenstein 09.10.2018 15:54
    Highlight Highlight Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: würden Massnahmen in dem Umfang durchgesetzt, dass die zur Umweltrettung notwendigen CO2-Ziele zumindest erreicht werden, so würden wir eine weltweit reichende Wirtschaftskrise wahrhaft epischen (ich denke hier passt dieses Wort wirklich einmal) Ausmasses und darauf folgende Kriege erleben.
    Pessimisten würden sagen, dass die Menschheit so oder so nicht mehr zu retten ist...
    • Waldorf 09.10.2018 19:42
      Highlight Highlight Steile These...
  • whatthepuck 09.10.2018 15:53
    Highlight Highlight Zur Erwerbsarbeitszeit: Liegt sicher auch daran, dass Länder in denen die Wirtschaft pro Tag weniger lang brummt, automatisch weniger CO2 rauspusten.

    Wie man's auch dreht; im Endeffekt landet man wieder beim Wachstum als Wurzel allen Übels. Labels machen uns nicht nachhaltig. Einzig eine Mässigung unseres Konsums und Verbrauchs bringt uns in langfristigen Einklang mit unserem Planeten. Auch nachhaltig produzierte Güter benötigen Rohstoffe, die man nicht endlos ausschöpfen kann. Nachhaltigkeit lässt sich drum mMn nicht mit Wachstum vereinbaren.
    • lucandrea 09.10.2018 16:26
      Highlight Highlight Durch Dekommodifizierung würde zusätzlich auch die soziale Dimension mehr Gewicht finden.
  • Laborchef Dr. Klenk 09.10.2018 15:38
    Highlight Highlight Ein Flugzeug per se ist keine Abgasschleuder, denn es ist im Passagierbetrieb durchschnittlichmit ca. 90% Sitzauslastung belegt. Ein Zug mit unter 30% und ein Auto wohl auch.

    Der Literverbrauch pro Kopf und 100km Distanz ist somit bei allen um die 3 Liter angesiedelt (Der Zug braucht Strom, dieser lässt sich in den meisten Ländern aber auch nicht sauber genug erzeugen.)

    Was nun den Unterschied macht, ist die Distanz. Mit dem Auto fährt man nicht nach Bali um Insta-Stories zu posten.

    Das Flugzeug ist also nicht das Problem, sondern der Drang des Reisenden, grosse Distanzen zurückzulegen.
    • screnbrake 10.10.2018 20:57
      Highlight Highlight Kurzstreckenflüge, z.B. nach Frankfurt und dann auf einen Langstreckenflug umsteigen, verbrauchen deutlich mehr als 3 Liter auf 100 km. Da sind wir dann eher so bei 10 Litern auf 100 km pro Kopf. Könnte gleich jeder mit dem eigenen SUV hinfahren.

      Das effizienteste und oftmals auch günstigste und am besten ausgelastete Transportmittel ist normalerweise der Reisebus. Bringt leider aber auch seine eigenen Probleme und Einbussen mit sich.
  • Snowy 09.10.2018 15:33
    Highlight Highlight Ich war übers Wochenende einen Freund in Lissabon besuchen.

    Grund: Weil ich es kann. Fliegen ist schlicht zu günstig (120 Euro retour) vs den anderen Optionen. Bei Flugpreisen von > 500.- hätte ich wohl verzichtet.

    Ja, ich habe mit diesem einzigen Flug meine ganze Klimabilanz versaut. Ich könnte mich ab heute bis Ende Jahr nur noch mit ÖV bewegen + vegan ernähren, es wäre alles ein Klacks versus diese eine Flugreise.

    Unter diesen Umständen ist es geradezu pervers, dass Fluggesellschaften ihr Kerosin steuerbefreit beziehen können. Dieser krasse Missstand muss schnellstmöglich behoben werden
    • Silent_Revolution 09.10.2018 17:46
      Highlight Highlight Du kritisierst also allen Ernstes einen Missstand den du selber ausnutzt um mal kurz jemanden zu besuchen?

      Als Vergleich wäre es doch dasselbe, wenn jemand die Massentierhaltung kritisiert, sich aber weigert auf bestehende fairere Alternativen zurückzugreifen einfach nur weil ihm diese zu teuer erscheinen.

      Von meinem Blickwinkel aus, bist du nicht in der Position diese Missstände anzukreiden. Du bist mit der Grund warum sie existieren.
    • H. L. 09.10.2018 18:21
      Highlight Highlight Indem du dich als scheinbar willenloses Opfer der Fluggesellschaften präsentierst, machst du es dir aber etwas gar einfach. Ich wage zu behaupten, dass du mit deiner Forderung, die sicher nicht falsch ist, dein eigenes «umweltschädliche» Verhalten zu rechtfertigen versuchst.
    • Snowy 10.10.2018 09:54
      Highlight Highlight "Du kritisierst also allen Ernstes einen Missstand den du selber ausnutzt?"

      Leider Ja.

      Natürlich: Wäre ich der perfekte Mensch, dann müsste ich konsequenterweise aufs Fliegen verzichten. Bin ich aber nicht - nicht mal annähernd.

      Ich finde es äussert löblich, dass es Menschen wie Dich gibt, die komplett aufs Fliegen verzichten, weil es umweltschädlich ist (ernst gemeint!). Ich (und mit mir leider die grosse Masse) ändert ihr Verhalten leider erst, wenn sie äussere Umstände dazu zwingen.

      Freunde besuchen, die Welt erkunden ist schlicht zu verlockend...

      Darum brauchts höhere Flugpreise!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans der Dampfer 09.10.2018 15:29
    Highlight Highlight Hm, in diesen Sommerferien bin ich von Olbia, Sardinien nach ZRH geflogen. Dafür brauchte ich eine Stunde. Die Hinfahrt habe ich per Zug und Schiff gemacht. Ich bezweifle ernsthaft dass die Rückfahrt mit dem Flugzeug mehr Schadstoffe ausgestossen hat. Zudem: Letzthin von Milano Centrale nach ZHHB gefahren. Ab Chiasso totales Chaos im Zug. Kein einziger Platz mehr frei. Gänge überfüllt. Weiteres Problem: Ticket kann man in ZH weder an einem Automaten noch per App lösen ins Ausland. Überall im Ausland kann man das nur die SBB schafft es nicht.
  • crik 09.10.2018 15:27
    Highlight Highlight Beim Fliegen ist doch das Hauptproblem, dass es kaum substituiert werden kann.

    Ich kann mit etwas Fantasie problemlos weniger Fleisch essen, aber dennoch sehr gute Menus machen. Zum Pendeln sind ÖV oder Velo häufig kaum langsamer als Auto. Ein Minergie-Haus bietet die selbe oder bessere Lebensqualität wie ein Haus ohne Isolation und mit Ölheizung.

    Ich fliege beruflich viel (Distanzen, die man nicht mit dem Zug machen kann), und wüsste nicht, wie ich diese Flüge ersetzen könnte. Und so schön Ferien in der Umgebung sind, ich verstehe jeden, der mal die weite Welt bereisen will.
    • Snowy 09.10.2018 15:58
      Highlight Highlight @crik: Wetten, dass Dein Arbeitgeber eine Lösung finden würde, dass Du weniger fliegen musst, wenn die Flugpreise dreimal so hoch wären wie jetzt?

      - Telcos
      - Zusätzlicher Mitarbeiter vor Ort einstellen

      Ich fliege selbst auch oft beruflich. Natürlich geht vieles einfacher, wenn man persönlich vor Ort ist, aber schlussendlich finden die vielen Businessflüge aus demselben Grund statt, wie die privaten: Weil sie so günstig sind!
    • dan2016 09.10.2018 16:19
      Highlight Highlight natürlich kann fliegen (auch oder vor allem beruflich) ebenso einfach substituiert werden. Aber es ist halt schon cooler, nach Kuala Lumpur zu fliegen als an einer Onlinekonferenz teilzunehmen.
      Und ich sage das, obwohl ich auch zu den geschäftlich eher Vielfliegern gehöre.
    • 03_szust 09.10.2018 16:23
      Highlight Highlight Genau mein Problem: Gerade in beruflichen Fällen und Auslandsreisen ausserhalb von Europa macht es gar keinen Sinn, da das entweder nicht funktioniert weil es keine Strecke gibt oder aber zu viel Zeit braucht. Auf der anderen Seite, wenn man mal über 200 km aus der Schweiz rausgeht, sei dass für geschäftliches oder Ferien ist man schnell einfach billiger dran wenn man fliegt. Ich weiss nach als ich mal geschaut habe, was billiger wäre, mit dem Zug oder mit dem Flugzeug nach London und der Flug war einfach 4x billiger. Macht halt keinen Sinn wenns sich nicht lohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alterssturheit 09.10.2018 15:18
    Highlight Highlight Wenn man ein Angebot bewusst reduzieren will, so geht das nur über das Portemonnaie.
    Ich hörs schon jetzt: künftig dürfen nur noch Gutverdiener auf die Malediven fliegen....blabla..
    Leute - vor noch nicht so langer Zeit konnte sich kein Durchschnittshaushalt ständig Flugreisen leisten, deswegen war niemand unglücklich. Fliegen halt weltweit ein paar Tausend Millionäre, definitiv besser als es fliegen Millionen.
    • fireboltfrog 09.10.2018 15:28
      Highlight Highlight Man kommt in der Politik einfach nicht weit, wenn man Wohlstand abbauen will. Wenn man einfach horrende CO2 abgaben verlangt wird auch mehr an erneuerbaren Transportmitteln geforscht. Aber stattdessen gibt es auf Internationalen Flügen aus der Schweiz, wait for it.... gar keine Treibstoff abgaben.

    • Snowy 09.10.2018 15:39
      Highlight Highlight Genau.

      Es gibt kein Recht auf 3 Flugreisen pro Jahr. Und wer ums Verrecken nach Thailand will, der spart dafür halt und fliegt alle 5 Jahre hin.
    • Füdlifingerfritz 09.10.2018 16:54
      Highlight Highlight @ Snowy
      Und es gibt zum Glück auch kein Recht anderen das Fliegen zu verbieten. Ich für meinen Teil entscheide gerne noch selber wann ich wie oft wohin fliege und bin so dreist mir keine Erlaubnis dafür bei Ihnen abzuholen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • disdas 09.10.2018 15:17
    Highlight Highlight Letztes mal als ich nachgeschaut habe war es aber noch verdammt schwer nach Amerika mit dem Zug zu reisen was mach ich denn nun?
    • Kalsarikännit 09.10.2018 15:39
      Highlight Highlight Naja, eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, nicht nach Amerika zu reisen ¯\_(ツ)_/¯
    • Tilman Fliegel 09.10.2018 15:41
      Highlight Highlight Mit dem Schiff natürlich.
    • arconite 09.10.2018 15:55
      Highlight Highlight Mit dem grossen Schiff das mit Schweröl bzw. Dieselöl fährt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 09.10.2018 15:11
    Highlight Highlight "Es reicht nicht, nur zu sagen, dass die Klimaerwärmung fortschreitet. Es ist wichtig, auch konkrete Lösungen zu thematisieren, damit die Menschen sehen, was sie persönlich tun können."

    Vor allem wäre es auch wichtig auf einem höheren Level etwas zu machen und Fortschritte zu erzielen.
    • mogad 09.10.2018 16:16
      Highlight Highlight Über diese Aussage der Frau kann ich nur den Kopf schütteln. Seit Jahrzehnten werden die immer gleichen Vorschläge und Tipps gegeben. Weniger fliegen, sagt sie. Schon hundertmal gehört nur passiert eben dank der Billigfliegerei genau das Gegenteil.
  • #Technium# 09.10.2018 15:11
    Highlight Highlight Kann sie mir auch sagen warum wir eigentlich arbeiten, obwohl wir dies nicht wollen?
  • Z&Z 09.10.2018 15:05
    Highlight Highlight Zeit ist das Schlagwort. Bei aller Liebe zu unserer hübschen blauen Kugel, ich habe schlicht nicht die Zeit, mich bei oder vor jedem Einkauf über die Produkte schlau zu machen. Ist es Co2 verträglich oder nicht. Wenn man da aber ein staatliches Label kreieren würde, verbunden mit einem Zwang für alle Produkte, dieses aufzudrucken, dann sähe es schon anders aus. Generell empfinde ich es sehr zeitintensiv, nachhaltig/umweltfreundlich/lohnfreundlich/menschenfreundlich einzukaufen. Es ist zu kompliziert, zu umständlich. Es muss einfacher werden, dann klappt es auch.
    • Snowy 09.10.2018 15:40
      Highlight Highlight Genau deswegen wäre die Fairfoodinitiative wichtig/richtig gewesen.
    • hueberstoebler 09.10.2018 16:15
      Highlight Highlight fairfood hätte das gelöst.
      der ganze labeldjungel ist wirklich mühsam.

      wäre eigentlich nicht so schwierig, die energieeffizienz auf produkte aufzudrucken. schaffte meine ehemalige mitarbeiterkantine auch (A ist <600g co2 pro portion; B 600<900g; C 900<1300; D >1300g)

      eaternity.org hat dieses prinzip entwickelt, fände ich eine ganz passable lösung
    • Evan 10.10.2018 05:58
      Highlight Highlight Schau dir mal Buycott an, mit der App kannst du die Barcodes scannen. Schneller geht nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wald81 09.10.2018 15:02
    Highlight Highlight Man müsste unbedingt etwas gegen die teuren (inter)nationalen Zugfahrten unternehmen. Man wird mehr oder weniger dafür bestraft, wenn man ökologisch handeln will. Ist ja klar, dass da die meisten lieber für 50.- nach Barcelona fliegen als den Zug für 200.- zu nehmen.
    • DerMeiner 09.10.2018 15:29
      Highlight Highlight Mal ganz abgsehen davon, dass ausländische Zuggesellschaften nicht gerade zuverlässig sind..
    • Ruefe 09.10.2018 15:42
      Highlight Highlight Mit 200 Franken kommt man leider nur knapp bis Südfrankreich...
    • Hans der Dampfer 09.10.2018 15:42
      Highlight Highlight Hängt eben alles zusammen aber mit der Ideolgie-Brille auf den Augen wird das nichts. Wo denkst Du kommt der Strom her für die Bahn Infrastruktur? Vom Bach-Wasser-Kraftwerk? Ne! Kohle aus Deutschland mein lieber und von den Windrädern die man von als DAS Wunderding verkauft hat aber nun die Basiswähler der SPD verärgert weil die Aussicht hin ist und das Dauerbrummen das Leben der Leute zur Hölle macht 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 09.10.2018 14:57
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • flying kid 09.10.2018 14:56
    Highlight Highlight Also ich fliege um an meine gewünschten Feriendestinationen zu kommen 🤷🏼‍♂️
  • Olmabrotwurst 09.10.2018 14:55
    Highlight Highlight Ich habe keine Lust 4 Wochen auf hoher See zusein um auf die Phillipinen zu kommen.
    • hueberstoebler 09.10.2018 16:16
      Highlight Highlight müssen es denn jedes jahr die philippinen sein?

      Btw, niemand hat gesagt dass eine kreuzfahrt umweltschonender wäre.
    • EvilBetty 09.10.2018 16:35
      Highlight Highlight Wieso musst du denn auf die Philipinen?
    • Olmabrotwurst 09.10.2018 17:38
      Highlight Highlight Na wegen meiner Frau ein Teil lebt da der andere in Japan :) der Rest in Deutscheland
  • The Konrad 09.10.2018 14:54
    Highlight Highlight Geh voran!
    Wir brauchen Menschen, die nachhaltig leben und authentisch zeigen das es möglich ist. Es ist immer einfacher einen Weg zu folgen, den jemand anders schon gegangen ist. Je mehr Menschen mitbekommen, dass es alternative Ansätzen und Gesellschaftsmodelle gibt, die bereits gelebt werden, desto eher werden sie sich auch dafür interessieren. Gerade wenn es um Änderungen der täglichen Gewohnheiten geht.
  • Hosesack 09.10.2018 14:50
    Highlight Highlight Sollen jetzt noch mehr Leute auf den Äscher und dort eine Rösti essen?
    • mogad 09.10.2018 16:18
      Highlight Highlight Nein. Aber vielleicht aufs Hörnli im Tösstal. Oder eine Radtour der Aare entlang.
    • Hosesack 09.10.2018 17:00
      Highlight Highlight Hipster auf dem Hörnli und Endo geht dr Aare na.

    • Hollda von Quorn 09.10.2018 17:41
      Highlight Highlight Wenn weniger Leute mit dem Flugzeug reisen, kommen zwar weniger Touristen in die Schweiz, aber mehr Schweizer verbringen ihre Freizeit hier. Dürfte sich ja dann ungefähr ausgleichen. Problem gelöst.
  • Skip Bo 09.10.2018 14:41
    Highlight Highlight Hohe Einkommen, mehr CO2. Die Schlussfolgerung bzw. der Umkehrschluss dürfte nicht sehr populär sein.
    • Whitchface 09.10.2018 16:05
      Highlight Highlight Interessant ist, dass ich praktisch keine Studien dazu gefunden habe. Wenn Sie die Liste mit dem höchstem Co2 Austoss pro Kopf mit der Liste des höchsten Einkommens pro Kopf vergleichen, werden Sie wenig Parallelen finden. Zumindest nicht im Zusammenhang den Frau Stephanie Moser unbedingt finden möchte. BIP/ Kopf ist noch lange keine Zuverlässige Kennzahl in Bezug auf Kaufkraft der Bevölkerung. Länder wie Saudi Arabien und Katar verfälschen die Statistik massiv. Mir scheint die Aussage etwas an den Haaren herbeigezogen, aber natürlich lasse ich mich gerne einem Besseren belehren.
    • Gipfeligeist 09.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Mit hohem Einkommen kann man sich auch CO2 Kompensierer kaufen.
      Natürlich kommen diese mit ihren Bedenken, aber besser als nix.
    • m. benedetti 09.10.2018 17:16
      Highlight Highlight Gerade in Staaten mit relativ hohem Lebensstandard bleibt der CO2 Ausstoss stabil oder er sinkt. Nur mit Wohlstand, also genügend Knete, können aktiv Projekte für regenerative Energiegewinnung und Umweltschutz realisiert werden. Ergo würde dein Umkehrschluss genau das Gegenteil bewirken.
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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