So überwacht uns der Staat

«Ihr habt nicht begriffen, wie das Internet funktioniert!» – ein Student zeigt, wie leicht wir im Netz überwacht werden

15.12.15, 16:12 16.12.15, 16:39

Bild: hernanimarques

Mit ein paar Suchanfragen im Internet zum Terrorverdächtigen: Der Computerlinguistik-Student und Mitbegründer des Chaos-Computer-Clubs-Zürich, Hernani Marques, hat in seiner Masterarbeit untersucht, wie die Überwachung der Geheimdienste im Netz funktioniert und wie leicht man selber ins Visier der Agenten geraten kann.

Dazu überwachte der 30-Jährige zehn Tage lang sein eigenes Surfverhalten und das seiner Freundin. Marques wollte herausfinden, ob man als normaler Internet-User und unbescholtener Bürger im Netz des Geheimdienstes hängen bleibt. Die Antwort ist: Ja. 

So ging Marques bei seiner Arbeit vor

Geheimdienste arbeiten bei der Suche nach Verdächtigen im Netz mit computerlinguistischen Methoden. Dabei werden bestimmte Begriffe oder Begriffspaare als verdächtig definiert, ähnlich wie bei einem Mailprovider, der unerwünschte Spam-Inhalte herausfiltert. Wenn die entsprechenden Begriffe oft genug in den digitalen Fussstapfen einer Person auftauchen, dann gilt diese Person als verdächtig.
Für seine Arbeit entwarf Marques sogenannte Selektoren oder Wortreihen, wie sie etwa in der linksextremen Szene häufig gebraucht werden: «wef stadt streik arbeiterinnen zürich frauen kapitalismus politik solidarität prozess». Das Äquivalent aus der rechtsextremen Szene: «pnos flüchtlingsflut leben bevölkerung schweizer schweiz stolperflüchtling stoppen osama.» (wst)

Das Resultat zeige, so Marques, dass die Methoden der Geheimdienste nicht nur willkürlich seien, sondern oftmals auch falsche Ergebnisse ergeben. Gut ein Drittel der übermittelten Inhalte seien als verdächtig angezeigt worden, obwohl er und seine Freundin überwiegend harmlose wissenschaftliche Texte und Zeitungsartikel aufgerufen hatten.

Im Interview warnt der Netzaktivist vor dem Datenhunger der Nachrichtendienste und erklärt, weshalb auch unbescholtene Bürger bei einer überbordenden Überwachung etwas zu verlieren haben: Nämlich ihre Freiheit.

Zehn Tage lang im Netz surfen und sich dabei selber überwachen – wird man da paranoid?
Hernani Marques: Am Anfang hat sich da schon ein mulmiges Gefühl eingestellt. Man achtet plötzlich ziemlich genau darauf, auf welchen Seiten man sich herumtreibt und was für Suchbegriffe man bei Suchmaschinen eingibt. Mit der Zeit verschwindet dieses Gefühl aber und man arbeitet normal weiter. Man vergisst, dass man sich selber überwacht. Eigentlich absurd.

Könnte es sein, dass Sie während ihrer Recherche selber in den Fokus von Nachrichtendiensten geraten sind?
Nun, ich bin den zuständigen Stellen sicherlich bekannt. Ich bewege mich in linken Kreisen, engagiere mich bei staatskritischen Organisationen. Die technischen Möglichkeiten zur Überwachung existieren selbstredend. In der Schweiz werden sie für satellitenbasierte Kommunikation schon angewendet.

Angenommen, ich würde jetzt für einen Artikel zum Thema Linksextremismus in der Schweiz recherchieren: Könnte ich ins Visier der Geheimdienste geraten?
Es ist zumindest realistisch. Wenn Sie das entsprechende Vokabular verwenden – etwa «wef stadt streik arbeiterinnen zürich frauen kapitalismus politik solidarität prozess» – dann sind sogenannte «false positives», also falsche Treffer, oder Fehlverdächtigungen, eigentlich vorprogrammiert.

bild: screenshot/watson

Sie zeigen in Ihrer Arbeit die Problematik der «false positives» anhand des Schicksals des deutschen Soziologen Andrej Holm auf ...
Genau, was mit Andrej Holm passiert ist, steht paradigmatisch für die Gefahren, die sich mit der Massenüberwachung ergeben. Holm forschte als Soziologe zum Thema Gentrifizierung und Prekarisierung – zwei Schlüsselthemen im linken Diskurs. Zufälligerweise ähnelte sein Vokabular – Gentrifizierung, Prekarisierung, implodieren, usw. – dem Inhalt eines Bekennerschreibens einer linksextremen Gruppierung, die zu diesem Zeitpunkt für Anschläge in Berlin verantwortlich gemacht wurde. Die Strafverfolger rechneten eins und eins zusammen – und erhielten drei. Sie verhafteten Holm in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, steckten ihn in Untersuchungshaft und überwachten ihn anschliessend während mehrerer Jahre. Erst 2010, nach jahrelangem juristischem Hickhack und internationalem Protest renommierter Forscher hatte der Spiessrutenlauf ein Ende.

Sozialwissenschaftler Andrej Holm: Jahrelange Überwachung aufgrund von fadenscheinigen Indizien und «false positives» (Bild: 2011). 
bild: wikimediacommons

Was genau haben Sie während des 10-tägigen Experiments untersucht?
In erster Linie unser normales Surfverhalten, etwa Websitenabrufe oder Websitensuche.

Und die Email-Kommunikation?
Unsere Verbindungen zu den Mailservern, die wir verwenden, sind verschlüsselt. Zapft man allerdings die Datenverbindungen nicht bloss zwischen Heimcomputern und Mailservern, sondern zwischen den Mailservern an, so sind viele E-Mails einsehbar. Die E-Mail-Überwachung hätte in vielen Fällen also auch simuliert werden können.

Wieso haben Sie das nicht gemacht?
Aus zwei Gründen: Erstens, weil es uns zu privat war. Schliesslich habe ich die Ergebnisse der Untersuchung in der Arbeit publik gemacht. Und zweitens, weil sehr viele Leute betroffen gewesen wären, die wir alle hätten einzeln befragen müssen. Es ist aber ohnehin auch bekannt, dass E-Mail-Verschlüsselung ohne Ende-zu-Ende-Verschlüssung (mit z. B. OpenPGP) als Postkarten-Kommunikation gilt.

Postkarten-Kommunikation?
Es ist der Regelfall, dass die Mailserver untereinander unverschlüsselt kommunizieren. Kann man diesen übergeordneten Datenstrom abfangen, was Geheimdienste in aller Regel können, so erscheinen ihnen die E-Mails ähnlich wie Postkarten: sie sind offen lesbar.

Postkarte, Email – für Geheimdienste ist beides ähnlich leicht zu lesen.
Bild: GUIDO BUERGLER

Dass Wissenschaftler und Journalisten, die sich mit gewissen Themen befassen, Verdacht erregen könnten, erscheint einleuchtend. Was ist mit Otto Normalbürger, wenn er ein bisschen im Internet surft?
Nun, wenn er die entsprechenden Selektoren bewusst (z.B. bei der Websuche) oder unbewusst (z.B. beim Abruf einer Website) herausfordert, dann kann er genauso in den Fokus der Geheimdienste geraten. Ebenso, wenn die entsprechenden Suchbegriffe in der E-Mail- oder Chat-Kommunikation auftauchen. Und so abwegig ist das ja nicht: Prekarisierung und Gentrifizierung beispielsweise sind ja keine ausschliesslich in linksextremen Kreisen gebräuchliche Begriffe. Das Problem ist ja, dass die Geheimdienste darauf ausgelegt sind, einigermassen ungenau zu suchen. Wenn man eine grössere Bandbreite an Suchbegriffen hat, dann bleiben potentiell auch mehr Personen im Netz hängen.

Was stört Sie eigentlich so sehr an der Überwachung?
Grundsätzlich störe ich mich daran, dass zunehmend wenig konkrete Personen, sondern häufiger Kommunikationsdienste und ganze Bevölkerungen überwacht und massenweise ausgespäht werden. Für Überwachungen müssen konkrete Verdachtsmomente vorhanden sein, weil die Daten, die bei Überwachungen gewonnen werden, das Leben von Menschen zerstören können. Eine Überwachung auf gut Glück, bei der man möglichst viele Daten sammelt, in der Hoffnung, auf einen Treffer zu stossen, dieses Suchen-nach-der-Nadel-im-Heuhaufen, das stösst mir sauer auf. Es ist unverhältnismässig, geradezu anti-rechtsstaatlich.

Befürworter einer verstärkten Überwachung sagen: Der unbescholtene Bürger hat nichts zu befürchten.
Das ist doch ein hanebüchenes Argument. In einem demokratischen Rechtsstaat muss sich der Bürger nicht im Voraus rechtfertigen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ausserdem hat die Schweiz in dieser Hinsicht gewisse Altlasten. Stichwort Fichenaffäre.

Fichen der 90er Jahre sind im Bundesarchiv: Über 700'000 Personen – mehr als 10 Prozent der Gesamtbevölkerung – wurden präventiv und ohne gesetzliche Grundlagen erfasst und bespitzelt. 
Bild: KEYSTONE

Die Befürworter des NDG sagen auch, dass das neue Gesetz rechtmässig sei und den Verhältnismässigkeitsgrundsatz nicht verletze: Dafür sorge das sogenannte dreistufige Bewilligungsverfahren.
Das ist Illusion pur. Eine Person, die es wissen muss, hat mir einmal gesagt, es sei einfacher, eine Überwachung zuzulassen, als sie abzulehnen. Denn für eine Abweisung ist eine ausführliche Begründung nötig. Hinzu kommt der Druck, der auf den verantwortlichen Stellen lastet: Wer will schon Verantwortung übernehmen, falls später tatsächlich etwas passiert? Da will sich niemand die Finger verbrennen.

Das bringt das neue Nachrichtendienstgesetz NDG.
Bild:watson

Was ändert sich denn konkret?
Neu sollen mit dem Geheimdienstgesetz NDG auch Glasfaserleitungen angezapft werden, spätestens dann ist alle Schweizer Kommunikation betroffen. Man soll allerdings schon heute nicht naiv sein: unser Geheimdienst NDB kann auch von ausländischen Geheimdiensten, wie etwa dem deutschen BND, Daten erhalten, die beispielsweise Frankfurt passieren. Es findet ein reger Datenaustausch statt. Um an Daten von Schweizer Bürgern ranzukommen, kann der NDB im Ausland abgefangene Daten im Kuhhandel anbieten oder auch mit Steuergeldern Daten einkaufen. Es geht dem NDB mit dem Geheimdienstgesetz aber darum, selber mehr Daten ansammeln zu können, um seinen Marktwert zu steigern und sein Datenangebot zu vergrössern.​

«Wenn die Leute nicht spüren, dass sie überwacht werden, dann sagen sie: Es interessiert mich nicht.»

Die Verantwortlichen sagen auch, dass die neuen Massnahmen nur sehr zurückhaltend angewendet werden würden. 
Ich denke, da müssen wir uns nichts vormachen. Als Strafverfolger (beim BÜPF) oder Geheimdienstmitarbeiter ist es doch extrem schwierig, nein zu sagen, wenn die entsprechenden technischen Überwachungsmassnahmen vorhanden sind. Das kann man den Verantwortlichen nicht einmal vorwerfen. Wichtig ist, dass im Zweifelsfall das Volk allen datenhungrigen Stellen sowohl die rechtlichen Kompetenzen als auch die Gelder kappt, wo die Verfassung mit Füssen getreten wird. Schliesslich beschnüffeln uns die Geheimdienste auf unsere eigenen Kosten.

Die Überwachung im Netz ist eines – die Naivität mit der wir surfen, etwas anderes. Müssen wir nicht einfach lernen, uns vorsichtiger im Netz zu bewegen? Klar, es empfiehlt sich, nicht total blauäugig durchs Netz zu spazieren. Schliesslich ist das Internet nicht mehr bloss eine Hacker-Spielwiese, sondern auch ein milliardenschwerer Wirtschaftsbereich, in dem private Daten zu Geld transformiert werden. Tor-Browser und verschlüsselte Kommunikationsformen können da hilfreich sein. Aber anderseits ist es doch stossend, dass man sich vom Staat, der einem eigentlich beschützen sollte, nun selbst schützen muss. Der Staat beansprucht unsere intimen Daten, als sei das Staatsvolk und seine Intimität sein Eigentum, als habe er ein Recht unser Leben zu bestimmen. Hier müssen die Verhältnisse von «oben» und «unten» wieder ordentlich umgekehrt werden.

«Gescannt und für gesetzmässig befunden, liebe Grüsse, Ihr NDB.»

Dennoch: Knapp 50 Prozent der Bürger scheint kein Problem mit mehr Überwachung zu haben.
Klar, einerseits gibt es die Überwachungsfreaks. Anderseits glaube ich aber, dass viele Leute gar nicht wissen wie oft und umfassend ihre digitalen Fingerabdrücke untersucht werden. Übrigens sowohl vom Staat als auch von Unternehmen. Und wenn die Leute nicht spüren, dass sie überwacht werden, dann sagen sie: «Es interessiert mich nicht.»

John Oliver erklärt, weshalb man seine Passwörter besser schützen soll 

YouTube/LastWeekTonight

Und wenn sie es wüssten?
Dann würde ein beträchtlicher Teil aufmucken. Mann muss es einfach ins reale Leben adaptieren. Stellen Sei sich vor: Jemand würde Ihnen beim Zeitungslesen permanent über die Schultern schauen. Oder Sie laufen die Bahnhofstrasse entlang und jemand fragt Sie, wie viel Sie verdienen. Oder Sie erhalten Ihre Briefpost mit dem Vermerk: «Gescannt und für gesetzmässig befunden, liebe Grüsse, Ihr NDB.» Fänden Sie das angenehm?

Nicht wirklich.
Sehen Sie.

«Man versucht, sich möglichst unauffällig zu verhalten, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas auszuhecken.»

Anderseits gehen die User beispielsweise auf sozialen Medien auch ziemlich freizügig mit ihren Daten um ...
Ja, das stimmt. Und ich glaube, dort ist es dasselbe Problem: Viele haben keinen blassen Schimmer, wie viele Informationen Unternehmen wie Facebook & Co. abzapfen. Viele haben auf Social-Media-Plattformen die Illusion, dass sie privat kommunizieren. Tatsächlich kursieren diese Daten im globalen Datenhandel, Dieser Handel mit möglichst privaten Daten ist eine Goldgrube. Sowohl für die Privatwirtschaft, als auch für die Geheimdienste, die ebenfalls grenzüberschreitend Daten austauschen.

Umfrage

Braucht es wegen der Terrorgefahr mehr Überwachung?

4,224 Votes zu: Braucht es wegen der Terrorgefahr mehr Überwachung?

  • 13%Ja
  • 82%Nein
  • 5%Weiss nicht

Sie schreiben in Ihrer Arbeit nicht nur von Schutzmassnahmen des Bürgers, sondern auch von sogenannten Chilling Effects, die sich einstellen würden ... Was bedeutet das genau?
Chilling Effects bezeichnet die Selbstzensur des eigenen Handelns, eine Art vorauseilender Gehorsam. Das kann im Internet geschehen oder im realen Leben.

Können Sie ein Beispiel für letzteres geben?
Der Flughafen ist das Paradebeispiel. Seit 9/11 wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv hochgefahren: Gepäckkontrolle, Polizeipräsenz, Gesichts- oder gar Nacktscanner. Das hat zur Folge, dass man sich in einer Art vorauseilendem Gehorsam so verhält, wie man es von einem gesetzestreuen Bürger erwarten würde: Man versucht, sich möglichst unauffällig zu verhalten, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas auszuhecken. Natürlich kann sich da auch ein gegenteiliger Effekt einstellen.

Vorauseilender Gehorsam als Folge der vermehrten Überwachung – Schwerbewaffnete Polizisten am Hauptbahnhof Zürich. 
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Sie haben Ihre Arbeit am Institut für Computerlinguistik an der Universität Zürich geschrieben. Ihre Hochschule ist auch nicht ganz unbelastet in Sachen Überwachung. Stichwort Mörgeli-Ritzmann-Skandal, Stichwort Pornofilter. Da wurden ebenfalls sogenannte Selektoren, also ein bestimmtes Vokabular, verwendet.
Ja, bei der Rasterfahndung im Zuge des Mörgeli-Ritzmann-Skandals wurden alle Leute mit Uni-Mailkontos erfasst, die in Kontakt mit gewissen Medien standen. Auch wurde ausgewertet, wer mit Uni-Telefon-Nummern in Kontakt mit denselben Medien stand. Ich selber geriet ebenfalls in Verdacht, weil ich einen Mailverkehr mit dem «Tages-Anzeiger» führte. Dabei ging es aber um ein völlig anderes Thema, nämlich die Bildungsinitiative, für die ich gesammelt habe und Medienarbeit mache.

Und bei der Geschichte mit dem geplanten Pornofilter?
Tja, da musste die Uni schliesslich auch zurückrudern. Die Unileitung wollte pornographische Seiten für alle Uniangehörigen sperren. Dazu wurden einzelne konkrete Webseiten und daneben auch Begriffe ausgewählt, die auf Pornoseiten ausschlagen sollten. Die Software dazu kam von US-amerikanischen Anbieter Fortinet. Das Problem ist nur: Wenn jemand wild im Internet surft oder systematisch und nach Zufallsprinzip Webseiten abruft, wie wir das zum Austesten der Uni-Zensur gemacht haben, wird jede zweite Seite als pornographisch markiert. Zum Beispiel den Tagi-Mamablog. Der Tagi-Mamablog! Das ist doch absurd! In solchen Momenten sage ich mir: «Ihr habt nicht begriffen, wie das Internet funktioniert: Bottom-up, und nicht top-down.»

So überwacht uns der Staat

Wo war Herr Glättli die letzten sechs Monate? Minute für Minute, Ort für Ort? Swisscom oder Sunrise wissen es, Sie wissen es jetzt – und der Staat kann es jederzeit wissen

Was der Staat von Ihrem Smartphone will. Und wann. Und weshalb.

«Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Bund auch Telefongespräche und SMS speichern will»

«Dass die Speicherung von Handydaten nichts bringt, ist kompletter Unsinn»

Das Beziehungsnetz: Wer ist beruflich wichtig, wer ist verwandt? Mit wem hat Herr Glättli wirklich viel zu tun?

Wie der Staat Daten «wegen Terror» abgreift – und uns eigentlich bloss komplett verarscht

Die Kapo Bern hat bald ein teures neues Abhörsystem. Aber der eigentliche Skandal dahinter ist die Beschaffung

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Wenn Sie immer noch glauben, Datenschutz sei nur für Menschen, die etwas zu verbergen haben, bitte hier weiterlesen

Die unsäglich peinliche Geschichte der gehackten Hacker (und Kapo-ZH-Lieferanten) in 25 Tweets erzählt

Diese Politiker sorgten sich eben noch um unsere Privatsphäre – und sagen jetzt trotzdem Ja zu mehr Überwachung

Fremde Geheimdienste sollen die Leitungen von Swisscom und Co. angezapft haben. Das musst du wissen

Polizei und Staat wollen Sie im Internet umfassend überwachen. Jeder zweite Schweizer sagt «Nein, danke!»

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User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
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  • Pasch 12.06.2017 14:59
    Highlight Ich behaupte mal jeder GTA5-Zocker steht schon ganz weit oben auf Fahndungslisten 😂😂😂
    1 0 Melden
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  • redeye70 23.08.2016 23:10
    Highlight Bald ist nun die Abstimmung über das Überwachungsgesetz. Es wird wohl angenommen werden. Was mich ganz besonders stört ist, dass der Bürger immer gläserner wird, der Staat aber gleichzeitig immer intransparenter. Es hapert ja schon im Parteiensystem und der Offenlegung der Spenden usw. Der Mauschelei und dem Missbrauch sind Tür und Tor geöffnet.
    34 3 Melden
    • Silent Speaker 14.05.2017 22:07
      Highlight Jeder Staat ist eine Mafiaorganisation. Muss man einfach wissen.
      1 0 Melden
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  • Stratosurfer 18.06.2016 13:20
    Highlight Zudem müssen die Kontrollorgane dieser immensen Datenbank ausgebaut werden. Mehrstufige, unabhängige Kontrollmechanismen können einen Missbrauch nahezu ausschliessen. Vergessen Sie nicht, auch in unserem Rechtssystem ist es möglich einen Verdächtigen aufgrund von gewissen Indizien in Untersuchungshaft zu setzen. Unsere digitalen Spuren lassen sich nicht verwischen. Sorgen wir doch wenigstens dafür, dass sie (auch) im positiven Sinn ausgewertet werden.
    4 10 Melden
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  • Stratosurfer 18.06.2016 13:19
    Highlight Drehen wir die Frage doch einfach mal um: Möchten Sie, dass Pädophile, Kinderhändler, Drogendealer, Waffenhändler und die Mafia das Internet ohne Angst auf Strafverfolgung nutzen können? Ich auf jeden Fall nicht. Abgesehen davon werden unsere Daten so oder so gesammelt. Wenn nicht vom unserem, dann von ausländischen Geheimdiensten. Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass die Suchalgorithmen optimiert werden und die Auswertung mehr Datensätze mit einbezieht (E-Mail, Chat, Telefon). Damit wird die Fehlerquote entscheidend reduziert.
    10 28 Melden
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  • URSS 05.04.2016 22:37
    Highlight Im 3.Reich gab es schon den Chilling Effect. Nach der Gleichschaltung aller Medien musste Josef Goebbels das nicht gross formulieren. Es wurde ohne Druck befolgt.Ansonsten hatte man bald von der Gestapo Besuch .
    25 3 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 16.12.2015 22:34
    Highlight https://www.nachrichtendienstgesetz.ch/
    5 1 Melden
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  • Sir Lanzelot 16.12.2015 16:40
    Highlight «Ihr habt nicht begriffen, wie das Internet funktioniert!»

    Tja, Willkommen im Neuland!
    Kannst dich bei Mutti Merkel informieren wenn du was über "Das Internet" wissen willst!

    13 18 Melden
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  • Adrian Schwarz (1) 16.12.2015 16:14
    Highlight @mortiferus und f303. Worin ist dieser Missbrauch begründet, diese Missachtung der Privatsphäre und willkürliche Datenerhebung? Ist es schlicht die Angst davor, etwas zu übersehen, ein Detail, eine Verbindung oder einen Hintergrund? Wenn es so ist, wäre diese Form von Missbrauch für mich auf eine verquere Art nachvollziehbar, ließe sie sich auf Versagensängste zurück führen, von denen sich keiner freimachen kann.
    Oder geht es hier um bewussten, kalkulierten Missbrauch? Wo ich mich dann aber Frage: Wozu das Ganze? Wer hat etwas davon, welche Intention wird damit verfolgt?
    7 0 Melden
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  • Chlinae_Tigaer 16.12.2015 08:23
    Highlight Bild von schwerbewaffneten Polizisten am Flughafen Zürich.


    Das Bild ist definitiv nicht vom Flughafen Zürich.
    12 1 Melden
    • Philipp Dahm 16.12.2015 08:28
      Highlight Stimmt, das wurde korrigiert - Danke für den Hinweis!
      11 0 Melden
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  • Triumvir 16.12.2015 08:18
    Highlight Ich bin dezidiert der Meinung, dass der Staat bei der Verbrechungsbekämpfung auf alle zur Verfügung stehenden technischen Mittel zugreifen muss und darf. Denn was bei dieser Diskussion immer vergessen wird, ist die Tatsache, dass sich Verbrecher und Terroristen keinen Deut um rechtsstaatliche Prinzipien und Freiheitsrechte scheren. Ganz im Gegenteil, sie nutzen sämtliche legalen und illegalen Mittel, um ihre Ziele zu erreichen. Überwachung verhindert zwar nicht alle Anschläge, aber wenn auch nur ein Menschenleben dadurch gerettet werden kann, bin ich für den Einsatz dieses Präventionsmittels.
    17 109 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.12.2015 10:03
      Highlight lol guter joke. dann verbieten wir autofahren und fliegen auch, rettet ja leben. *facepalm*
      zum thema, dem staat alle befugnisse geben: gott sei dank sind regierungen immer integer und würden nie unrecht an der bevölkerung verüben. überhaupt, hat der staat immer recht. dinge wie hehlerei, desinformation, nötigung etc gabs noch nie.
      69 7 Melden
    • Schubidubidubid 16.12.2015 10:03
      Highlight Insofern forderst du auch ab sofort das Verbot von Autos? Dadurch sterben ein wenig mehr Unschuldige als durch Terrorismus.
      48 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.12.2015 14:05
      Highlight Bin gleicher Meinung. Bitter, bitte Terroristen lasst es im linken Lager krachen und nicht bei uns rechtschaffenen Bürger.
      8 38 Melden
    • Triumvir 16.12.2015 15:27
      Highlight @Parsec und Schbidu(der Rest im mir zu blöd, sry)
      Ich habe Vertrauen in den Schweizer (Rechts-)Staat und seine Organe (und gehöre damit wohl automatisch zu einer immer kleiner werdenden Minderheit in der heutigen Zeit). Denn ich glaube daran, dass unsere Staatsdiener ihre Macht nicht missbrauchen. Deshalb habe ich auch kein Problem mit mehr Überwachungskompetenzen unserer zuständigen Behördenmitglieder.
      11 49 Melden
    • Schubidubidubid 16.12.2015 18:11
      Highlight Aber sonst magst du Freiheit eigentlich schon oder?
      34 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 11:14
      Highlight @triumvir
      dein vertrauen ehrt dich- in der ch ist dieses sicherlich noch weniger gefährlich als überall sonst wobei dich das stichwort "fichenaffäre" schon zum nachdenken anregen sollte.
      dennnoch: grundsätzlich verfolgt der staat die ziele machterhalt/ausbau und (weil menschlich) sich das leben so einfach wie möglich machen => so viel wie möglich über bevölkerung wissen und deren meinung vereinheitlichen, ( vgl dl: spd/csu sind zu ~80% einer meinung => opposition inexistent). mit dem und wissend dass manche für macht über leichen gehen ist staatsvertrauen dein (mind. mentaler) haftbefehl.
      16 4 Melden
    600
  • El Schnee 16.12.2015 03:12
    Highlight Während der letzten 3 Jahre besuchte ich im Zuge privater Recherche überdurchschnittlich oft die Webseite des Kantons. Als ich dann mal mit einer Beamtin telefonisch in Kontakt trat, auch um Informationen zu erhalten, sagte sie mit einem etwas abschätzigen Unterton so nebenbei in etwa "Unsere Webseite kennen Sie ja mittlerweile gut." - nach dem Auflegen dachte ich so leicht dumpf "öhm, was war das denn jetzt?" - das ist mir jetzt etwas klarer geworden.
    63 10 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 23:57
    Highlight bei der ganzen sach...
    glaubt noch irgend jemand, dass diejenigen, wegen deren machenschaften diese gesetze erlassen wurden/werden so doof sind, sich in klarer sprach zu äussern?

    die reden dich über gemüsse oder das wetter und meinen dabei etwas anderes...



    14 9 Melden
    • JFH 16.12.2015 00:20
      Highlight Ich hätte da eine Frage betreffend der klaren Sprache..
      39 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.12.2015 00:49
      Highlight @jfh

      ja, sorry, war spät am abend, klamme finger wegen der kälte und angelaufene brille....
      entschuldige mich für meine schreibfehler.

      kleinbuchstaben schreibe ich immer, ausser wenn nötig.
      bin zwar ein "schweizer", aber mit dem gross-/klein hab ich auch noch im höheren alter (graue haare) so meine liebe mühe.

      hoffe es wird mir verziehen.
      30 3 Melden
    600
  • Karl33 15.12.2015 23:47
    Highlight die svp die verfechterin der überwachung der bürger. die nationalkonservativen scheinen zu glauben, überwachung würde sich bloss auf linke und ausländer zu beschränken, wie das in den guten alten fichen-zeiten der fall war. bis die überwachung mal sie selbst trifft, ihr konto, ihr internet, und dann blöken diese bildungsfernen wähler am lautesten. und beschuldigen die linken.
    87 11 Melden
    600
  • Adrian Schwarz (1) 15.12.2015 21:58
    Highlight Ich frage mich, wie genau Missbrauch hier definiert wird. Staatliche Überwachung als Ideal dient präventiv vor Terrorismus, womit die nüchterne Sammlung von Daten gemeint ist, die analysiert und in Relation zueinander gestellt werden, um die Basis von Ermittlungen zu bilden. Für mich ein sehr rationaler Vorgang.
    Ihr Missbrauch bedeutet für mich, dass hier ein menschlicher Trieb zugrunde liegt, wozu mir Schlagworte wie Voyeurismus, Macht und Kontrolle einfallen. Ist es tatsächlich so simpel oder liegen die komplexeren Beweggründe einfach im Verborgenen?
    7 41 Melden
    • mortiferus 16.12.2015 00:18
      Highlight Lieber Adrian, das Problem was andere und ich haben, ist das mächtige Instrument das gebastelt wird. Stell Dir vor, mich oder sonst ein Arsch, als der beste König von Lummerland, der es nur gut meint mit den Menschen. Ich würde Lummerland organisieren wie es mir gefällt, natürlich nur zu deren bestem. Weist Du, so richtig planwirtschaftsmässig. Besser als alle Kommunisten und Faschos zusammen. Falls Du aber mal in der Lokomotive, am Telefon oder zu Frau Mahlzahn über mein System schimpfst, weis meine Drohne wie Du aussiehst und kommt Dir eine gute Nacht wünschen. Capisci?
      40 6 Melden
    • Adrian Schwarz (1) 16.12.2015 07:22
      Highlight Das ist sicher nachvollziehbar für mich. Mir geht es aber um die psychologische Komponente, die dazu nötig ist, um Missbrauch zu ermöglichen bzw. auszuleben.
      Politiker, vom Volk gewählt, um seinen Willen zu repräsentieren und danach zu handeln, erlassen plötzlich Gesetze, die diesem Willen entgegengesetzt stehen, ergreifen Maßnahmen, die für Beklemmung und auch Angst im Volk sorgen - und wir sprechen hier von einem Kollektiv, nicht von einer einzelnen Person. Ich frage mich einfach, wo und wie entstehen die Impulse für Missbrauch auf staatlicher Ebene?
      8 8 Melden
    • Theor 16.12.2015 08:31
      Highlight Ein wenig mehr Selbstreflexion bitte: Wer ein Nachrichtengesetz mit einem Drohnenabschuss gleichsetzt, der ist hochgradig paranoid und geradezu anarchistisch.

      Klar kann man die Überwachung bemängeln und ablehnen, aber nicht auf Grund der Basis, dass es nach Annahme nur noch ein kleiner Schritt bis zu Drohnenauftragsmorden wäre.
      6 23 Melden
    • f303 16.12.2015 10:05
      Highlight Herr Schwarz, Missbrauch bedeutet in diesem Fall bereits, dass trotz Unschuldsvermutung Daten über alles und jeden gesammelt werden. Das Bild im Artikel (Übersetzung ins reale Leben) zeigt es doch recht deutlich: Stellen Sie sich einfach vor es durchwühlt jeden Tag jemand Ihren Müll, fragt nach privaten Dingen usw. rein präventiv. Wie fänden Sie das? Nicht gut, weil Sie sich ja nichts zu schulden haben kommen lassen, oder? Es wird aber trotzdem gemacht und genau DAS ist das Problem und der Missbrauch. Es passiert jeden Tag, nur bekommen wir nichts davon mit. Das ist der Missbrauch.
      28 2 Melden
    600
  • Rick Blaine 15.12.2015 19:58
    Highlight Wer sich weiter informieren will findet unter http://www.chip.de/downloads/Citizenfour-Kostenlos-Film-HD-Version_76784979.html den Doku über Ed Snowden gratis und legal zum herunterladen.

    Wer gerne etwas anonymer im Internet unterwegs sein möchte, kann Tails OS als Live System via USB oder DVD benutzen. (https://tails.boum.org/index.de.html) dieses OS wird auch von Snowden verwendet.
    44 3 Melden
    600
  • Humbolt 15.12.2015 18:48
    Highlight Dem durchschnittlichen Bürger ist doch diese Problematik in erster Linie mal scheissegal. Genau wie wenn es um andere wichtige Themen geht! Er will am morgen 20 Min und am Abend BaA lesen und sich informiert nennen wenn er zu Hause ankommt, weil sie/er weiss, dass in Australien ein Koala seinen Pfleger angepinkelt hat.

    So lange man mit solchem Blödsinn etwas verdienen kann, wird sich nichts daran ändern. Brot und Spiele funktioniert seit mehr als 2000 Jahren. Mehr will die Gesellschaft gar nicht hören.
    152 10 Melden
    • Andy 15.12.2015 19:29
      Highlight Es ist frustrierend - das stimmt. Aber was jeder tun kann - ohne sich tödlich zu nerven - ist selber anders zu handeln und Leute in seinem eigenen Umfeld zu sensibilisieren. Aber ja man fragt sich schon, was denn noch passieren muss...
      44 1 Melden
    • Gottlieb Duttweiler 15.12.2015 20:29
      Highlight @Humbolt: Haargenau auf den Punkt gebracht und treffend formuliert. Danke!
      25 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 21:04
      Highlight @Andi Man kann gar nichts tun. Wir sind alle machtlose Würstchen. Man kann ja darüber Diskutieren. Was heisst: "Sooo lange reden bis man es Akzeptiert."
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.12.2015 01:03
      Highlight andy, so frustrierend das ist, aber der versuch mit meinem umfeld darüber zu reden, endete oftmals in etwa mit: "paranoid!","nerd!", "paranoider nerd!", allenfalls noch "woah krass". nur wenige interessierer sich dafür. 😳
      27 1 Melden
    • lily.mcbean 16.12.2015 09:27
      Highlight als ich Leute gestern darauf ansprach hab ich mehr als einmal als Antwort bekommen: ist mir wurst ich bin eh alt und werde davon nicht mehr viel mitbekommen. In so Situationen frag ich mich ob unsere lieben alten Politsäcke das gleiche denken wenn sie so Gesetze durchwinken wollen.
      26 0 Melden
    • Andy 17.12.2015 22:03
      Highlight och, ich zeige es ihnen einfach jeweils ;) da wird noch manchem ignoranten schnell mal angst und bange wenn er nur einfachste alltägliche mechanismen am eigenen leib unter die nase gerieben kriegt ;) ich habe nicht gesagt man soll nicht kreativ sein, wenn man sein umfeld sensibilisiert.. ausserdem sucht man sich ja sein umfeld auch aus. gewisse menschen müssen wohl erst ihre eigenen erfahrungen machen.. mit denen kann man ja auch eine gute zeit haben und solche gespräche auf leute beschränken, die "weiter denken"...
      2 0 Melden
    • Jason84 17.06.2016 20:45
      Highlight Das stimmt. Es ist schon erstaunlich wie es bei einigen Zeitungen (nicht nur Gratiszeitungen) geht das 4x pro Woche der Bachelor auf der Titelseite ist. Sonstige Artikel nur koperiert, kein Inhalt, keine Recherche und zu 90% banaler Müll.
      4 0 Melden
    • Silent Speaker 14.05.2017 22:43
      Highlight @Andy, die Leute im Umfeld wollen es nicht hören. Da kannst du ihnen von all dem Stumpfsinnigen Social Media Dreck abraten und ihnen ihre Geräte so sicher einrichten wie möglich... nein, sie wollen Whatsapp und Facebook ums Verrecken nutzen. Weil es "alle" anderen auch tun. Die Nazis hatten auch Erfolg, weil "alle" mitmachten.
      0 0 Melden
    600
  • Radiochopf 15.12.2015 18:45
    Highlight Danke für den Artikel.. Ich weiss nicht was noch passieren muss, dass die Menschen endlich begreifen das Massenüberwachung gefährlich und falsch ist.. Wer Brazil und/oder V for Vendetta weiss wo das alles enden kann/wird.. Mit citizenfour bekommt man eine Vorahnung wo die Geheimdienste und Regierungen schon vor 2-3 Jahren waren und das es seit dem nicht besser geworden ist sollte jedem klar sein...
    38 8 Melden
    600
  • Sillum 15.12.2015 18:19
    Highlight Was mir Angst macht ist nicht die Überwachung auf welchen Seiten ich mich im Internet herumtreibe. Angst macht mir die oberlinke Hysterie über die vermeintlich eingeschränkte Freiheit. Tummeln sich denn ausschliesslich Bankräuber, Terroristen oder andere Gauner in den Watson-Kommentaren? Vor was zum Teufel haben diese Angst? Dass jemand wissen könnte wie viel Fürsorgegelder sie von Staat beziehen?
    20 183 Melden
    • The Destiny 15.12.2015 18:33
      Highlight Hier ein Zitat für dich, denn besser sagen kann man es fast nicht.

      "If one person chooses to disregard his right to privacy, that doesn't automatically mean everyone should follow suit, either. "You can't give away the rights of others because they're not useful to you," Snowden said. "More simply, the majority cannot vote away the natural rights of the minority."
      90 6 Melden
    • Skeagle 15.12.2015 18:37
      Highlight Mir machen eher Menschen wie dir Angst, die die Tragweite solcher Gesetze nicht verstehen...
      111 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 18:43
      Highlight dieses video sollte das beantworten (hoffe ich):
      66 4 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 15.12.2015 18:55
      Highlight Coole Sartire :-)
      5 18 Melden
    • Zuagroasta 15.12.2015 19:03
      Highlight Sillum, da dir Privatssphäre nicht wichtig erscheint, ersetze deinen Nickname durch deinen echten Namen und setze ein Foto von dir in den Platzhalter links von Nickname. Danach poste uns deine Adresse,
      den Kontostand, sexuelle Vorlieben, deinen Arbeitgeber, Fotos der Familie (alle!) und und und.
      Immer noch unwichtig?
      80 10 Melden
    • Rendel 15.12.2015 19:08
      Highlight Kuck das Video, das passen eingestellt hat und kuck es bis zum Ende.
      18 3 Melden
    • Gilbert Schiess 15.12.2015 19:47
      Highlight @parsec, danke für das video!
      18 2 Melden
    • OliThe 15.12.2015 20:41
      Highlight @Sillum: Ich gehe jetzt mal davon aus dass Du die Problematik tatsächlich nicht siehst:
      Guck dir parsecs Video an, vor allem aber auch den Dok Citizenfour der hier ja auch schon verlinkt wurde.
      Investiere diese Zeit. Es lohnt sich.
      Wenn Du die Problematik dann immer noch nicht siehst, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.
      Bin gespannt auf dein Feedback.
      21 1 Melden
    • Silent Speaker 14.05.2017 22:47
      Highlight Dann rufe ich folgendes Video gleich auch noch einmal in Erinnerung:
      2 0 Melden
    600
  • Maon 15.12.2015 17:36
    Highlight Unsere Regierung winkt momentan ein neues Nachrichtendienst-Gesetz durch, mit dem es möglich wäre alle bedingungslos zu überwachen. Unterschreibt doch hier: ndg-referendum.ch
    So kann das Volk wenigstens darüber abstimmen...
    76 9 Melden
    • Skeagle 15.12.2015 17:53
      Highlight Danke für den Link, hatte es fast vergessen :)
      28 5 Melden
    • sayana 15.12.2015 18:54
      Highlight Nur leider ist es dafür wohl fast zu spät, denn laut einem anderen Bogen sollten die Unterschriften wohl bis morgen eingereicht worden sein.
      12 1 Melden
    • Maon 15.12.2015 20:02
      Highlight Ja es gibt irgend wie zwei Daten. 15.12. und 1.1. Ich denke mal auf der Website wird es noch gehen bis Januar.
      12 0 Melden
    • sayana 15.12.2015 22:09
      Highlight Hoffen wir es!
      Ich darf leider nicht, sonst wäre meine Unterschrift schon lange dort.
      7 3 Melden
    • sambeat 15.12.2015 22:37
      Highlight Okay.
      Wir füllen das Online-Formular aus, und alle unsere Daten sind (erneut) erfasst. Mal wieder...
      Das grenzt an Ironie :D
      10 3 Melden
    • Maon 16.12.2015 00:26
      Highlight Stimmt :/
      2 0 Melden
    600
  • mrmouse 15.12.2015 17:26
    Highlight Foto ist wohl vom Hauptbahnhof - oder hat der Flughafen nun auch fliegende Züge? :)

    Nein, mal im Ernst. Wenn über 85% ja der Leute die Überwachung ablehnen, wieso sitzen dann noch von den gleichen Leuten gewähle Politiker in ihren Ämtern?
    Ich gebs zu, so einfach ist es wohl nicht - aber vielleicht einen Gedanken wert.

    Aber ich vermisse schon den 'Beweis' wie wir überwacht werden. Wenn ich mich selber Sniffe überwache *ich* -> *mich* selber und es zeigt noch nicht, wie wir im Internet überwacht werden.

    Ich habe kurz durch die Master-Arbeit geklickt: mögl. Annahmen treffen für Selbstüberw.?
    8 16 Melden
    • OliThe 15.12.2015 17:56
      Highlight Sie vermissen die Beweise? Echt jetzt? Am Ende des Jahres 2015 vermissen Sie die Beweise?
      Haben Sie die letzten Jahre unter einem Stein gelebt? :D
      Entschuldigung, nicht böse gemeint, aber das finde ich jetzt schon fast irgendwie lustig.
      Aber gut, besser spät als nie:
      Der oscar prämierte Dokfilm Citizenfour dürfte ihnen weiter helfen.
      Ein Muss an Allgemeinbildung ist das ohnehin.
      Und spannend auch noch.
      43 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 18:51
      Highlight Ich lehne die Überwachung klar ab und habe die Politiker die sie eben beschlossen haben dennoch gewählt. Dies, weil ich in den meisten anderen Punkten mit ihnen einig bin (deutlich häufiger als mit den Gegnern davon). Es gab keinen Politiker bei dieser Wahl, der mich zu mehr als 70% vertreten hätte, darum sind solche Kompromisse als Wähler wohl nicht zu umgehen. Das Referendum ist aber unterschrieben und ich werde mit Garantie auch dafür werben. Ich hoffe es geht vielen bürgerlichen Wählern ähnlich wie mir!
      24 3 Melden
    600
  • Ebola (Ex DJ Terror) 15.12.2015 17:24
    Highlight Unsere Freiheit geht vor! Wir müssen sie verteidigen!
    32 9 Melden
    • Triumvir 15.12.2015 23:40
      Highlight Freiheit ist zweifellos ein wertvolles Gut, doch leider wird unsere Freiheit heutzutage von Terroristen und anderen Verbrechen ständig bedroht, genau deshalb brauchen wir adäquate Überwachungsgesetzte.
      4 32 Melden
    • Max Havelaar 16.12.2015 05:37
      Highlight @Triumvir: Frankreich hat seine Überwachung nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo massiv verstärkt. F hat Gesetze, dies sehr sehr weit gehen. Weitere Anschläge hat das allerdings nicht verhindert, was klar beweist, dass die Überwachung gegen den Terrorismus herzlich wenig bringt.
      19 2 Melden
    • MarGo 16.12.2015 14:30
      Highlight Wann wurde Ihnen jemals Ihre Freiheit durch Terroristen beschnitten, Triumvir? Und wann wurde sie durch Präventivmassnahmen des Bundes beschnitten?
      7 2 Melden
    600
  • Zuagroasta 15.12.2015 17:04
    Highlight Danke für dieses Interview!
    Dieses Thema ist so wichtig.
    Es geht hier um unsere Freiheit,
    und nur wenige verstehen das.
    Stattdessen diskutieren wir über irgendwelchen Scheiss, der nur an diesem Tage aktuell ist.

    Weiter so watson!
    88 6 Melden
    • Rendel 15.12.2015 17:18
      Highlight Wenn man den Vogel des Tages nicht mehr singen hört, weiss man nicht was man zu verlieren hat.
      20 3 Melden
    600
  • Marmot 15.12.2015 17:03
    Highlight Für mehr Informationen bezüglich seiner Methode wäre ich froh. Ich habe es so verstanden, dass er selber gewisse Begriffe ausgewählt hat und dann auf dieser Basis seine Aktivitäten und die seiner Freundin untersucht hat, was ja aber kaum aussagekräftig wäre, da er dann den Geheimdiensten ein bestimmtes Vorgehen unterstellen würde.
    12 12 Melden
    • Marmot 15.12.2015 18:15
      Highlight Das ist eine Frage aus ernsthaftem Interesse. Ich will ihm nicht unterstellen, seine Methode sei ungenügend, vielmehr habe ich das Gefühl, sie wird im Artikel zu ungenau beschrieben.
      19 1 Melden
    600
  • dracului 15.12.2015 16:56
    Highlight Verstehe nicht, dass man mit diesem Thema einen Master kriegen kann! Kriegt man heute schon einen Master, wenn man erklären kann, dass das Wasser abwärts fliesst oder der Schimmel weiss ist. Zugegeben viele Anwender sind sich der "Transparenz" im Internet nicht bewusst, aber ein Student sollte mehr zeigen, als ein wenig "Pseudomagie", die nur die absoluten Laien zu überraschen vermögen. Ein Vorschlag für eine positive Thesis wäre: "Wie kann man heut sicher kommunizieren über elektronische Medien?"
    20 98 Melden
    • Nothingtodisplay 15.12.2015 17:12
      Highlight Na los, hau in die Tasten...
      48 3 Melden
    • Schubidubidubid 15.12.2015 17:13
      Highlight Arbeit gelesen? Nein? Also.
      49 7 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 15.12.2015 17:36
      Highlight Stimme dir zu, dracului. Habe die Arbeit nicht gelesen, aber weder wird ein geheimdienstlicher Filter so eingeschränkt und primitiv sein (sondern mindestens auf dem Niveau aktueller Spam-Erkennungssoftware, mit Heuristik etc), noch finde ich die Erkenntnisse neu oder überraschend.
      Zudem wird nur von einem False-Positive berichtet, Andrej Holm. Wenn das wirklich der einzige Fall ist, scheint es keine False-Positive Problematik zu geben.
      12 38 Melden
    • OliThe 15.12.2015 17:59
      Highlight @⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡
      Es gibt unzählige false-positive Beispiele. Das man an einem amerikanischen Flughafen z.B. stundenlang verhört wird oder einem gar die Einreise verweigert wird, weil man fälschlicherweise auf einer Antiterrorliste gelandet ist, ist mittlerweile schon "normal" geworden.
      38 6 Melden
    • OliThe 15.12.2015 18:01
      Highlight @dracului: Naja, Vorschlag "Wie kann man heut sicher kommunizieren über elektronische Medien?" ist zwar lobenswert, aber jetzt auch nicht gerade sehr hochstehend.
      Und die Antwort darauf ist leider simpel: Es ist schlicht nicht mehr möglich.
      14 3 Melden
    • Schubidubidubid 15.12.2015 18:27
      Highlight Möglich ist es bestimmt. Sichere Verschlüsselungsalgorithmen kann auch der Staat nicht knacken.
      8 4 Melden
    • dracului 15.12.2015 18:36
      Highlight @schubidubidubid Verdankenswerterweise ist ein Link (Danke, Watson!) auf die Arbeit und ich habe sie gelesen und erst dann meinen Kommentar verfasst. Damit hätte ich jedenfalls damals keine Master gekriegt.
      6 18 Melden
    • Schubidubidubid 15.12.2015 20:28
      Highlight Du hast also weniger als eine Stunde nach Erscheinen des Artikels dir bereits 80 Seiten Masterarbeit reingepfiffen gehabt? Respekt, ein ganz schön flinker Leser bist du!
      Dann hättest du aber ruhig etwas fundiertere Kritik üben können als "ich hätte damals für sowas meinen Master nicht gekriegt". ;)
      30 0 Melden
    600
  • EvilBetty 15.12.2015 16:52
    Highlight Das sollten alle «ich habe nix zu verbergen»-Typen/innen mal lesen...
    48 7 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 15.12.2015 17:11
      Highlight Das ist übrigens ursprünglich von Goebbels Genaues Zitat: Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten. So rechfertigt man auch heute die überwachung der Einfach Menschen. Die heutigen Befürworter dieser Überwachung stehen den Nazis in nichts nach.
      40 20 Melden
    • User01 15.12.2015 17:41
      Highlight Nur knapp richtig. In Wahrheit war es Göring, der 1934 zur Gründung der GeStaPo geschrieben hat: "Wer hingegen guten Willens ist, hat von der geheimen Staatspolizei nichts zu befürchten und braucht sich vor allem nicht zu sorgen, daß etwa jeder bei seinen Lebensäußerungen mißtrauisch überwacht werde."
      31 1 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 15.12.2015 17:51
      Highlight @User01, danke fürs Korrigieren :-) Dachte es sei Goebbels gewesen.
      16 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 18:04
      Highlight Wow, und hier haben wir den ersten Nazi-Vergleich!
      9 32 Melden
    • OliThe 15.12.2015 18:15
      Highlight @grumpy_af: Das war kein Nazi-Vergleich. Sondern schlicht ein Zitat über welches man in diesem Zusammenhang mal etwas nachdenken sollte.
      34 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 19:00
      Highlight Hört doch auf mit dieser ewigen Nazi Hysterie! Es gibt tausend gute Argumente gegen diese Überwachung, aber nein,es muss wieder der Nazi herhalten... Die Nazis haben auch Autobhanen gebaut, fängt darum so ein Weltkrieg an? Nein. Natürlich nicht.
      5 28 Melden
    • EvilBetty 15.12.2015 20:53
      Highlight Na wozu haben die Nazis denn die Autobahnen gebaut? Jedenfalls nicht damit die «Bürger» drauf heizen können, sondern um schneller Truppen verschieben zu können. Und ja, mit sowas hätte man schon einen Krieg anfangen können...
      21 3 Melden
    • Buebi 15.12.2015 22:37
      Highlight Zitat: "Die heutigen Befürworter dieser Überwachung stehen den Nazis in nichts nach." Das ist sehr wohl ein Vergleich...🤔
      6 7 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 15.12.2015 16:47
    Highlight Hab immer davor gewarnt den BILLAGHAIEN ZU KÜNDEN. Scheint sie haben ein neues Tätigkeitsfeld nötig (die zu Kündenden).
    4 47 Melden
    • Rendel 15.12.2015 17:13
      Highlight Du klingst wie ein schlecht programmierter Bot, der auf irgend ein Stichwort im Text reagiert und irgend etwas von sich gibt, das hinten und vorne nicht passt.
      66 2 Melden
    • Buebi 15.12.2015 22:39
      Highlight Dann bin ich wohl der einzige der den Witzvon Hugo auch noch witzig fand?
      2 2 Melden
    600
  • shivertrip 15.12.2015 16:39
    Highlight Danke für den Artikel!
    42 3 Melden
    600
  • User01 15.12.2015 16:31
    Highlight Das Referendum gegen BÜPF läuft ab. Leider sieht es nicht so aus, dass die benötigten 50'000 Unterschriften zusammenkommen. Hier wäre das Unterschriftenformular, das nur ausgedruckt, unterschrieben und in einen Briefkasten geworfen werden müsste (kein Porto): https://www.nachrichtendienstgesetz.ch/wp-content/uploads/NDG-10.pdf
    44 10 Melden
    • User01 15.12.2015 17:06
      Highlight Mario Fehr, Sie dürfen gerne etwas dazu schreiben, anstatt nur aufs Blitzli zu klicken.
      30 8 Melden
    • lily.mcbean 15.12.2015 17:52
      Highlight seizze,hab grad einige Bogen ausgedruckt um sie bei uns im Laden auszulegen und hab erst jezt gesehen das die bis morgen dort sein müssten... 😤
      6 3 Melden
    • Stogge 15.12.2015 21:03
      Highlight https://www.admin.ch/ch/d//pore/rf/cr/2012/20120872.html

      Läuft offiziell noch bis am 14.01.2016. Die Frist wurde wohl auf der Website so angegeben, da alle Unterschriften noch von den jeweiligen Gemeinden geprüft werden müssen. Nun ja, leider haben die meisten Gemeinden über Weihnacht / Neujahr geschlossen, deshalb wohl die lange Frist. Ich denke, dass du es trotzdem noch einreichen kannst.
      7 0 Melden
    600

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