DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Geetha Kumarasinghe an einer Pressekonferenz.
Geetha Kumarasinghe an einer Pressekonferenz.
printscreen youtube

Ex-Filmstar wird wegen Schweizer Pass aus dem sri-lankischen Parlament geworfen 

Doppelbürger dürfen in Sri Lanka nicht ins Parlament gewählt werden. Dies wurde nun einer Abgeordneten mit Schweizer Pass zum Verhängnis. Der Fall sorgt in Sri Lanka für Aufruhr, weil die betroffene Politikerin auch eine preisgekrönte Schauspielerin ist. 
09.05.2017, 19:0610.05.2017, 08:21

Der Schweizer Pass gilt in vieler Hinsicht als Vorteil. Dass das nicht unbedingt der Fall sein muss, bekommt nun eine ehemalige Schauspielerin und Neo-Politikerin in Sri Lanka zu spüren. Die Doppelbürgerin Geetha Kumarasinghe, 61, wurde von ihrer Funktion als Abgeordnete entbunden, weil sie das rote Passbüchlein nicht abgegeben haben soll. Eine Funktion im Parlament auszuüben ist Doppelbürgern in Sri Lanka gemäss Artikel 19 der Verfassung nämlich untersagt. 

Kumarasinghe aber sagt, sie habe das Schweizer Bürgerrecht, das sie durch ihren Ehemann Chris Fuhrer erhalten habe, vor ihrer Wahl im Jahr 2015 abgelegt. Nur fehlen ihr scheinbar entsprechende Dokumente, um das zu belegen, berichten verschiedene sri-lankische Medien. 

Das Berufungsgericht jedenfalls schenkte Kumarasinghes Aussagen keinen Glauben und hat vergangene Woche entschieden, dass die Politikerin ihren Sitz im Parlament räumen muss. Doch das will Kumarasinghe nicht auf sich sitzen lassen: Sie legte am Dienstag beim Obersten Gerichtshof Berufung ein.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

USA kehren in den UN-Menschenrechtsrat zurück

Nach ihrem Rückzug unter Präsident Donald Trump werden die USA wieder Teil des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Die Vereinigten Staaten wurden am Donnerstag von der UN-Vollversammlung in New York in das 47-köpfige Gremium mit Sitz in Genf gewählt. Auch 17 weitere Länder werden für die Zeit von 2022 bis Ende 2024 Teil des Rates sein - darunter Indien, Argentinien und Luxemburg sowie die für ihre Menschenrechtslage kritisierten Länder Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und …

Artikel lesen
Link zum Artikel